eusebiaThemenstarter22 Beiträge · seit 201211. Jan. 2015 · #1Ich bräuchte nochmal eure Hilfe.... es geht um die Situation für Selbstfahrer an der Chobe Riverfront. Wir werden im kommenden August sowohl 2 Nächte im Ihaha Campsite übernachten als auch 2 Nächte in Kasane.
Die letzten Forumsbeiträge zur Situation an der Chobe Riverfront enden leider 2013...hat jemand aktuellere Erfahrungen, die er mir mitteilen mag?
Was ich weiß, ist:
1) Es dürfen – offiziell - von 6-9 und von 14.30-18 nur Lodgebesitzer mit ihren Gästen an der Riverfront fahren. Zwischen 9 und 14.30 sind Selbstfahrer dran.
2) Um in der erlaubten Zeit zu fahren, braucht man – offiziell - zusätzlich eine Referenznummer, die man frühestens 7 Tage zuvor per Telefon oder direkt am Gate beantragen kann.
In den Forumsbeiträgen haben ganz viele geschrieben, es sei kein Problem gewesen, auch in der Morgen- und Abenddämmerung an der Riverfront zu fahren, weil sowieso niemand kontrolliert.
Einige wenige dagegen mussten schon am Gate warten und sich auf die Zeit von 9-14.30 beschränken und zudem diese Referenznummer vorzeigen..
Wir wären am liebsten von 6-18 Uhr unterwegs.... wie ist die Situation einzuschätzen?
Welches ist die realistische Situation vor Ort momentan?
1. Wir können als Selbstfahrer tatsächlich nur zwischen 9 und 14.30 Uhr in die Riverfront fahren und nur mit Referenznummer.
2. Wir können als Selbstfahrer tatsächlich nur zwischen 9 und 14.30 Uhr in die Riverfront fahren und zwar auch ohne Referenznummer, weil niemand am Gate danach fragt.
3. Wir können als Selbstfahrer auch von 6-9 Uhr und 14.30-18 Uhr hineinfahren, wenn wir eine Referenznummer haben.
4. Wir können als Selbstfahrer auch von 6-9 Uhr und 14.30-18 Uhr hineinfahren, sogar ohne Referenznummer.
Ist mit "Strafen" zu rechnen, wenn anfangs keine Kontrolle stattfand und man später ohne Referenznummer erwischt wird?
eusebia
TanjaH956 Beiträge · seit 200911. Jan. 2015 · #2Hallo Eusebia!
Erfahrung aus Ende November 2014: Waren kurz vor 8 Uhr am Gate, reinfahren kein Problem, Referenznummer hatten wir nicht und wurden auch nicht gefragt. Vor uns war ein weiterer Selbstfahrer eingetragen. Das Einzige worauf wir aufmerksam gemacht wurden war die Einbahnregelung am Flussufer entlang. Also reinfahren, runter zum Fluss und zurück oben entlang.
lg, Tanja
beo3 Beiträge · seit 201411. Jan. 2015 · #3Hallo Eusebia,
wir kommen gerade von dort zurück und können Tanjas Eindrücke bestätigen: Du brauchst da gar nix, ab 5.30 morgens ist das Gate geöffnet für jedermann, Ausfahrt um 19 Uhr abends, dazwischen keinerlei Nachfragen oder sonst was. Wir waren um 6 Uhr dort (5.30 Uhr war uns dann doch zu früh ;-)) und hatten wie erwähnt null Problem.
Viel Spaß !!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200927. Jan. 2015 · #4Die Regeln für die Riverfront gelten sowieso nur für den Bereich östlich von Serondela. Rund um Ihaha habt Ihr überhaubt keine Regelungen zu beachten. Um östlich von Serondela am Fluss lang zu fahren braucht man offiziell jetzt ein spezielles River-Ticket.
PMPatrick + Misa6 Beiträge · seit 201531. März 2015 · #5Eine Frage - ich habe verstnaden dass man für die river front ein ticket benötigt.
Wenn man google bemüht wird allerdings diesbezüglich immer von fahrtrichtung ost nach west gesprochen.
Weiss jemand wie es sich verhält, wenn man aus moremi kommend in Ihaha übernachtet und nach Kasane mittels river front fährt?
Wo erwirbt man dann das ticket oder ist diese fahrtrichtung generell nicht zulässig, auch ab 9 Uhr nicht?
und natürlich - inwiefern wird von wem kontrolliert?
Dankeund Gruss, Misa & Patrick
PMPatrick + Misa6 Beiträge · seit 201531. März 2015 · #6....und doch noch was gefunden:
Aus Ilona Hupe:
Die River Bank Route direkt am Ufer und die Upper Route dürften nur vom Gate nach Westen befahren werden. Die Anzahl der Fahrzeuge, die dieses Teilstück pro Tag befahren dürfen, wurde limitiert. Deshalb sollten sich alle, auch die Selbstfahrer, ab sieben Tage vor dem geplanten Parkbesuch telefonisch beim DWNP in Kasane eine Referenznummer zuteilen lassen (Tel. +267-6250235). Diese Einschränkungen wurden bislang aber (noch) nicht angewendet.
Soviel zu von west nach ost. Steht ja auch ganz oben in diesem thread
ALM2'319 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #7Guten Morgen.
Ich kann die Nachricht von Topobär fast ausnahmslos bestätigen.
Wir waren Ende August letzten Jahres dort. Ankunft am Seddu Gate um 6 Uhr. Es galt die Einbahstraßenregelung, d. h, dass man gleich nach dem Gate rechts runter zur Riverfront fahren und dann auf der Riverfrontpiste bleiben musste.
Dies galt bis zur Serondela Picnicsite.
Aber eines Rivertickets bedurfte es nicht.
Einbahnstraßenregelung empfanden wir als eine Zumutung, denn es staute sich permanent und die Geräuschkulisse war derart konzentriert, dass man dachte, man wäre auf dem Frankfurter Hauptbahnhof.
Ferner muss ich sagen, dass wir im letzten Jahr sehr enttäuscht waren was die Tiersichtungen anbelangt. So wenig Animal Movement hatten wir noch nie dort. Aber vermutlich lag es am Wasser, welches andernorts wohl noch ausreichend gab. Doch wir trösteten uns mit dem sagenhaften Ambiente des Senyati Restcamps.
Schönen Gruß vom Alm
Champagner8'672 Beiträge · seit 201031. März 2015 · #8Ich kann ALM überhaupt nicht zustimmen - lasst Euch nicht verrückt machen , vorallem bezüglich der Tiere!!
Auch ich war Ende August dort und wir hatten jede Menge Sichtungen. Als voll habe ich es auch nicht empfunden - man sollte allerdings versuchen, zu anderen Zeiten als die Lodge-Fahrzeuge einzufahren. So ganz früh morgens war eh nicht sooo viel los in Sachen Tiere - da es im August nicht brüllend heiß wird, kann man locker den ganzen Tag unterwegs sein. Und wie die anderen sagen - man muss sich ja auch nicht zwingend zwischen Gate und Serondela aufhalten... Und: die guten Sichtungen sind überall - es muss nicht direkt am Wasser sein! "Chobe Riverfront" bedeutet nicht der Weg unten am Wasser entlang sondern so heißt einfach dieser Teil des Parks (der Chobe ist ja riesig und Savuti gehört auch dazu). So hab ich es auf jeden Fall verstanden - ich hoffe, ich erzähle keinen Mist.
LG Bele
ALM2'319 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #9Moin Bele,
ich denke nicht, dass ich irgendjemanden verrückt mache mit dem, was ich schrieb.
Es war eine schlichte Kurzzusammenfassung unserer Erlebnisse im Chobe Bereich Riverfront.
Lieben Gruß
Alm
Champagner8'672 Beiträge · seit 201031. März 2015 · #10ALM schrieb:Moin Bele,
ich denke nicht, dass ich irgendjemanden verrückt mache mit dem, was ich schrieb.
Es war eine schlichte Kurzzusammenfassung unserer Erlebnisse im Chobe Bereich Riverfront.
Lieben Gruß
Alm
Hallo Alm,
verrückt machen war vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck - aber "sehr enttäuscht", "Zumutung", "Stau", "Geräuschkulisse" und der Vergleich mit dem Frankfurter Hauptbahnhof würden mich schon sehr beunruhigen (oder sogar verrückt machen...), wenn ich an Stelle der Fragenden wäre! (Und ich würde es auch nicht als "schlichte Zusammenfassung" beschreiben 😎 ).
Chobe Riverfront ist sicher nichts für Einsamkeitsfreaks - aber Leute, die aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind (oder nicht den Wunsch verspüren), sich tagelang irgendwo in den Busch zu verkriechen, damit sie alleine sind, kommen dort - mal mit mehr und mal mit weniger Sichtungsglück - sicherlich auf ihre Kosten.
Gruß Bele
ALM2'319 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #11Nun denn... Stell dir vor... in all den Jahren Chobe Riverfront gab es keinen unserer Besuche anlässlich dessen wir, aufgrund Mangels an entsprechenden Objekten, nur elf Fotos geschossen haben. So war es nun einmal und, das kannst Du mir gerne glauben, wir waren selbst mehr als überrascht.
Aber ich mag das jetzt hier nicht weiter ausufern lassen.
Ich bin überzeugt und zuversichtlich, dass es bei unserem nächsten Besuch dort wieder so sein wird, wie wir es gewohnt waren.
Im Übrigen... Nach Unterhaltungen mit diversen Selfdrivern und Safariveranstaltern in Kasane wurde unser Eindruck bestätigt. Viele meinten, dass die hohe Geräuschkuslisse aufgrund der Einbahnstraßenregelung für das scheue Verhalten der Tiere verantwortlich wäre. Dieser Überlegung kann ich mich nicht ganz entziehen.
Alm
Champagner8'672 Beiträge · seit 201031. März 2015 · #12Hallo Alm, ich glaube dir das gerne - und ich wills hier auch nicht ausufern lassen. Aber nur um denjenigen, die zum ersten Mal zur Chobe Riverfront fahren die Vorfreude nicht zu nehmen 🙂 , halte ich nochmal dagegen: ich hatte 2014 (nach 2012 und 2013, jeweils Mitte/Ende August die besten Sichtungen (Beweise in meinen Reiseberichten)!!
Aber das ist ja das Schöne an der Sache - nichts ist vorhersehbar! (Nicht mal, wie die Regelungen eingehalten werden oder nicht... 😐 ).
LG Bele
Hanne6'152 Beiträge · seit 200631. März 2015 · #13hallo ALM,
hallo eusebia,
ich kann wie Bele, Dir ALM auch nicht zustimmen.
Wir waren schön öfters zu verschiedenen Zeiten , letztesmal Febuar 2014 - Elefanten und Hippos
nicht zählbar soviele. Autos haben wir höchstens 3 gesehen - Lärm - klar von den Elefanten-
aber ich liebe das . Sorry ALM aber die Riverfront mit dem Frankfurter Hauptbahnhof zu vergleichen weiss nicht ab wieviel Autos bei Dir ein Stau entsteht und wenn mal 4 Autos hinterander stehen- na man hat ja Zeit im Urlaub und ist nicht auf der Flucht.
Eusebia geniesst die Chobe Riverfront es lohnt sich wirklich .
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ALM2'319 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #14Servus Hanne.
Es mag vielleicht ja sein, dass wir einfach nur Pech hatten an diesem Tag.
Fakt ist jedoch, dass ich am Seddu Gate um viertel vor Sechs morgens bereits neun Self-Drive-4x4 sowie acht Lodge-Jepps gezählt habe. Plus wir. Plus alle die, die nach uns ans Gate kamen.
Im Übrigen... Wenn ich hier den Frankfurter Hauptbahnhof als Beispiel herangezogen habe, so ist das selbstredend sybolisch darstellbar zu verstehen. Als Hinweis: Hey.... Da war ein Trubel, den wir a) nicht so kannten, b) nicht erwartet hätten und c) im Vergleich zu sonstigen Drives in anderen NPs schlicht und ergreifen überdimensional groß war.
Noch so viel: Auf ein Evening Drive hatten wir aus lauter Frust und Enttäuschung verzichtet, was nicht unbedingt die schlechteste Entscheidung war. Denn viele Senyati-Übernachter kamen frustriert am Abend zurück und berichteten das Gleiche, was wir am Morgen erleben durften.
Ich stelle nicht in Abrede, dass die Lage am nächsten oder an einem Tag hätte anders aussehen können.
Der Chobe NP mit seiner Riverfront (auch mit Einbahnregelung) bleibt für uns als steter Ort der Wiederkehr beibehalten. Kein Zweifel.
Clantech19 Beiträge · seit 201401. Apr. 2015 · #15Waren im Feb diesen Jahres im Chobe River Front. Haben einmal über 150 Elefanten gezählt!
Gruss
Claudio
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