Morgendrive auf der H 7 Heute gibt es leider keinen schönen Sonnenaufgang. Der Wind weht jedoch nicht mehr ganz so stark, und es gibt Wolkenlücken, die hoffen lassen, dass sich die Sonne im Laufe des Tages zeigen wird.
Nach Zebras, Impalas und Gnu entdecken wir eine Hyäne, die uns kurz eine Fotoaufnahme gewährt, ehe sie im Gras verschwindet.
Am Nsemani Damm tut sich nicht viel, da bekommen wir die Info, dass wir die erste Gravelroad hinter dem Damm reinfahren sollen, denn dort liegen fünf Löwen. 🤩 Natürlich sind noch reichlich andere Autos vor Ort. Es sind zwei Männchen und drei Weibchen, und wir bekommen sogar noch eine einigermaßen gute Position.
Ich habe euch beim Wort genommen, dass es nicht genug Fotos sein können, hier habt ihr sie: 😛
Nach einer halben Stunde fahren wir zum Wasserloch Girivana weiter, wo sich eine Herde Impalas aufhält.
African Hawk-eagle
Immer wieder interessant der Größenvergleich zwischen den Tierarten:
Die Sonne ist jetzt richtig herausgekommen, aber es ist doch noch windiger als gedacht. Auf dem Rückweg kommen wir wieder am Damm vorbei. Die Löwen scheinen immer noch in der Nähe zu sein, die Autoansammlung zeugt davon. Da heute ein Campwechsel ansteht, fahren wir jedoch weiter. Das stellt sich als unser großes Glück heraus: fünf wild dogs toben im Gras herum. Selbst entdeckt hätten wir sie sicherlich nicht, dazu sieht man sie immer zu kurz. Mal taucht hier ein Ohr aus dem Gras auf, mal dort eine Schwanzspitze. Die Fotos fallen dementsprechend bescheiden aus, aber wir sind trotzdem total happy.
Zurück im Camp packen und frühstücken wir. Ein letztes Mal können wir von unsere Terrasse das Treiben am Zaun beobachten. Gegen 09:30 h verlassen wir Satara.
Teil 2201. Nov. 2014
Fahrt nach Lower Sabie Achtung- die Fahrt wird sehr "Kudu-lastig" 😉 Bis nach der Brücke über den Sweni River zeigt sich ein großer Querschnitt der Tierwelt vom Krüger NP: Zebras, Impalas, Giraffen, Kudus, Büffel und Schildkröten
Wir benötigen reichlich Zeit, um diese Vögel als Dreibandregenpfeifer zu identifizieren.
Danach wird es bis zum Manzithidamm weniger, vermutlich weil überall kontrollierte Feuer gelegt werden. Die Luft riecht verbrannt und in der Ferne sehen wir auch Rauchwolken aufsteigen. Ein Feld brennt sogar noch.
Kumana-Damm:
Mazithi-Damm:
Kurz vor dem Tshokwane Picknickplatz sehen wir die letzten verbrannten Stellen:
Am Picknickplatz sind die Toiletten durch Überschwemmungen zerstört worden, es gibt nur Plumpsklos. Sie sind aber erstaunlich geruchsneutral.
Am Nkumbe Viewpoint halten wir für ein Foto, ich glaube, wir waren noch nie bei Sonnenschein hier. 😵
Die Fahrt nach Lower Sabie zieht sich, aber nicht, weil es so langweilig ist, sondern weil wir immer wieder anhalten, um Tiere zu fotografieren und zu beobachten:
Ein Stopp auf der Brücke über den Sabie ist obligatorisch:
Teil 2305. Nov. 2014
Lower Sabie Restcamp Das im Süden gelegene Camp gehört zu den beliebtesten im NP, nicht nur, weil es –wie Skukuza- gut zu erreichen ist, sondern aufgrund seiner Lage am Sabie River und den guten Tiersichtungsmöglichkeiten. Wir bevorzugen die Übernachtungen in den Zelten, allerdings nur, wenn noch ein Zelt mit View (LST2U) frei ist. Von diesen hat man einen mehr oder weniger uneingeschränkten Blick auf den Fluss und kann das dortige Treiben wunderbar von der eigenen Terrasse aus beobachten. Da wir bisher auch immer die am äußersten Rand gelegenen Zelte (Nr. 16 bzw. 17) hatten, waren wir auch ungestört von den Besuchern des Restcamps. Ein Highlight ist die nächtliche Geräuschkulisse (Hippos, Hyänen, Elis, Affen, Löwen), die wir so intensiv noch in keinem anderen Camp wahrgenommen haben.
Gegen 13:15 h checken wir ein, unser Zelt können wir jedoch noch nicht beziehen. Ich nutze die Zeit und frage noch einmal nach, ob wir in Biyamiti schon ab Freitag übernachten können (lt. Auskunft des Angestellten von Punda Maria hatte mir ein anderer das kurzfristig frei gewordene Zelt weggeschnappt) : es ist noch (oder wieder? 😕 ) frei. Ich freue mich sehr, dass es doch noch klappt. 😁
Nachdem wir eine kurze (Essens-) Pause eingelegt haben, wollen wir noch zum Einkaufen außerhalb des Parks fahren. Wir hatten überlegt, ob wir es morgen mit dem Morgendrive verbinden, aber wir entscheiden uns, heute noch zu fahren, damit wir den morgigen Tag ganz genießen können.
Eigentlich wollten wir „schnell“ aus dem Park fahren, damit wir uns für den Rückweg mehr Zeit lassen können, doch schon wartet die erste Blockade auf uns: Elefanten auf der Straße. Es geht weiter mit den Üblichen: Zebras, Impalas, Elefanten, Nashorn, Warzenschwein, Giraffe, Gnus. Da ich gefahren bin, gibt es keine Fotos.Unweit des Gates sehen wir noch Löwen, aber sie sind so im Busch versteckt, dass ich auch jetzt nicht den Fotoapparat einsetze. Sie sollen wohl ein Impala gerissen haben, deshalb auch die vielen Geier im Baum.
Am Gate übernimmt Christian das Steuer (daher gibt’s doch noch ein paar Fotos 😎 ).
Auf der Brücke über den Crocodile River staut es sich, weil ein Elefant am Ufer steht und welche noch ein letztes Foto machen wollen. An Zuckerrohr und Bananenstauden vorbei, fahren wir zum Superspar. Anschließend noch in den bottle Shop und zur Post und nach einer guten Stunde sind wir wieder am Gate.
Es gibt etwas Schwierigkeiten beim Wiedereintritt wegen dem falschem exitdatum. Eigentlich braucht man nur einen re-entry – Stempel, aber unser „Grenzer“ meinte, er erkennt uns – so viel zur Wiedererkennung 😠 . Wir erinnern ihn an seine Worte, dann lässt er uns passieren.
Die Geier sind immer noch im Baum,
aber die Löwin läuft gerade weg. Mehr als braunes Fell sehe ich nicht. 😐 Wir haben noch eine weitere Löwensichtung, aber wieder so ungünstig, dass wir weiter fahren. Dafür halten wir bei
und
Kurz vor dem Camp
Ein letzter Stopp an Sunsetdam, der seinem Namen heute keine Ehre macht:
Kurz vor Toresschluss (seit 01.05. um 17:30 h) sind wir zurück im Camp. Der Grill bleibt heute unbenutzt, wir haben uns etwas Leckeres vom Spar mitgebracht. Auf der Terrasse sitzend lassen wir den Tag beim Abendkonzert ausklingen: Vögel zwitschern, Grillen zirpen, Elefanten tröten ab und zu, und die Hippos grunzen
Teil 2406. Nov. 2014
Hier mal ein paar Bilder, die wir von unserer Terrasse aus aufgenommen haben:
Aber auch auf unsere Veranda haben wir tierische Gäste:
Die sich leider nicht zu benehmen wissen: 🤪
Teil 2510. Nov. 2014
Mittwoch, 7. Mai Lower Sabie Die Nacht ist nach meinem Geschmack. Wir hören Affen, Flusspferde, Löwen, Hyänen und Paviane. 🙂 Der Tag erwacht:
Der Himmel ist wolkenlos, und die Sonne scheint, aber mit 13 °C ist es frisch. Heute ist Wahltag in SA, an der Rezeption können die Angestellten und einheimische Besucher zwischen sieben und neun ihre Stimme abgeben.
An der Brücke entdecken wir eine größere Pavianbande und Elis.
Für Impalas und Giraffen ist Frühstückszeit.
Über die Sichtung der Mangusten (Schlankichneumon 🤪 ) freuen wir uns.
Auf das tote Hippo hätten wir gerne verzichtet.
Wir rätseln, mit welchem Tier das Polizeiauto zusammengestoßen ist (die Auflösung erfahren wir in Biyamiti: es war ein Büffel. Alle Beteiligten sollen den Zusammenstoß wohl gut überstanden haben 😮 ).
Es geht mit erfreulicheren Sichtungen weiter:
Es ist schon lange Frühstückszeit. Obwohl wir am Camp vorbeikommen, lassen wir unsere Mägen noch etwas knurren, denn wir wollen zum Picknickplatz am Mlondozi-Damm. Noch mal ein Stopp auf der Brücke:
Wir bedauern, keine Eier mitgenommen zu haben, denn hier werden auch Gasgrills verliehen, So bleibt es bei Toast, Marmelade, Käse und Nudelsalat.
Sie warten darauf, ihren Anteil stibitzen zu können.
Gestärkt machen wir uns auf den Rückweg.
Teil 2612. Nov. 2014
Mittwoch, 7. Mai Lower Sabie II Nach einer ausgiebigen Siesta auf unserer Terrasse ( für Bilder etwas runterscrollen) und einer kurzen Abkühlung im Pool starten wir zum Nachmittagsgamedrive. Erster Stopp ist am Sunset Dam:
Hippo mit Sonnenbrand 😎
Beeindruckt sind wir von zwei Waranen (monitor lizards? 😕 )
Für die Krallen braucht man ja einen Waffenschein 😄
Wir wollen gerade weiterfahren, da kommt eine Elefantenfamilie zum Trinken an. So wechseln wir nur den Standort.
Die Elefanten sind leider so schnell weg, wie sie gekommen sind. Kurz darauf deutet eine Autoansammlung auf eine interessante Sichtung hin: tatsächlich ein Leo liegt im Sand. Leider ist er sehr weit weg, so dass wir nach ein paar Fotos weiterfahren.
Auf dem anderen Flussufer laufen Büffel, Elefanten queren unseren Weg mit Heranwachsenden, die wieder einmal den Macker heraushängen lassen. (Da die Fotos gegen das Licht aufgenommen wurden, erspare ich sie euch 😉 ). Wir stehen eine ganze Weile, bis wir weiterfahren können. Die nächsten, die die Straße blockieren, sind Paviane:
Christian hat Bedenken wegen dem Auto: es fährt zum Teil sehr hochtourig bzw. steuert nochmal aus, wenn er gebremst hat. Am Nkuhlu Picknickplatz legen wir eine kurze Pause ein. Christian schaut nach Öl, das im grünen Bereich liegt.
Kurz vor Toresschlus sind die Big Five komplett (für die aufmerksamen Leser: Büffel haben wir nachmittags von der Terrasse gesehen und auch morgens, aber von der morgentlichen Sichtung gibt es kein Foto). Wir sehen drei Löwinnen, eine davon mit einem Peilsender. Wir sind hoch zufrieden, denn wir teilen die Sichtung nur mit einem anderen Autofahrer.
Ein kurzer Fotostopp noch am Sunset Dam, dann aber husch husch ins Körbchen, äh Camp 😄
Sowohl Paviane als auch Hyänen sorgen für die "musikalische" Unterhaltung beim Grillen. Es gibt Rumpsteak, Kartoffeln und diverses Gemüse. Wir sitzen anschließend noch mit einem Amarula am Feuer, bis mir trotz Feuer zu kalt wird.
Teil 2712. Nov. 2014
Hallo Joe, ja, es müssen nicht immer die Big 5 sein. Uns haben die Warane auch begeistert. Im September hatten wir im KTP noch mal Glück mit Waranen, offensichtlich beim Paarungsakt:
So, jetzt muss ich aber erstmal den obigen Tag fertig einstellen 😗 VG Chrissie
Teil 2815. Nov. 2014
Lower Sabie – letzter Morgendrive Wieder hören wir die nächtlichen Stimmen Afrikas: Löwen, Hyänen, Hippos und Paviane. In keinem anderen Camp hatten wir so eine tolle Geräuschkulisse. Das Leben am Fluss erwacht: zwei Hippos ringen miteinander im Wasser.
Wir fahren über die Brücke nach Norden.
Die Sonne kämpft gegen die Wolken an.
Auf der Weiterfahrt wird es sehr neblig. Man kann zum Teil die Straße in einiger Entfernung gar nicht mehr sehen. Wir nehmen die sehr enge, einspurige S 129. Das Gras steht hoch, der Nebel hängt tief, so lassen sich keine Tiere sichten, abgesehen von ein paar Vögeln. An der S 128 haben wir mehr Glück:
Zurück im Camp packen wir zusammen und frühstücken auf unserer Veranda. Dabei werden wir von Graulärmvögeln beobachtet, die ihrem Namen alle Ehre machen.
Nachdem ich auch noch die Agame auf dem Chip festgebannt habe, verlassen wir Lower Sabie.
Teil 2917. Nov. 2014
Fahrt Lower Sabie – Skukuza Die Sonne ist inzwischen ganz hervor gekommen, eine leichte Brise weht. Wir werden persönlich verabschiedet:
Der Stopp am Damm lohnt sich wieder. Christian zählt über 20 Krokodile.
Die Impalas scheinen keine Angst vor den Kroks zu haben.
Wir legen einen Halt am Nkuhlu Picknickplatz ein. Ich bekomme ein paar Vögel und einen weiteren Waran vor die Linse.
Maskenpirol
Welcher braune Raubvogel ist es denn mal wieder ?😗
Kann das ein african dusky flycatcher sein?
Von einem Mann, in Begleitung seiner Frau und eines Pärchen im gesetzten Alter, erzählt uns von einer Leosichtung im Baum. Als er dann noch von Löwen sowie einem Rudel wilddogs in der Nähe erzählt und dabei blöde lacht, ist uns klar, dass sie uns auf die Schippe nehmen wollen. 😐 Das ist das erste Mal, dass uns sowas passiert.
Elefanten kreuzen die Straße, ein Kleiner macht wieder auf Macker. Christian legt sicherheitshalber den Rückwärtsgang ein.
Christian schafft es auch endlich als 27. an den Elefanten vorbei zu fahren. 😈 Das ist ärgerlich, da wir früher wahrscheinlich einen besseren Platz für unsere Wunschtraumsichtung bekommen hätten: LIT- leopard in tree. 🤩 Christian findet einen unter diesen Umständen vergleichsweise guten Platz, um einen Großteil des Leos im Baum zu sehen.
Auf dem weiteren Weg stoppen wir noch für ein paar Landschaftsfotos und "Allerweltstieraufnahmen" und gegen 13:00 h sind wir in Skukuza .
Teil 3019. Nov. 2014
Skukuza Camp Skukuza ist das größte Camp im Krüger NP. Es gibt zwei Restaurants, einen großen Shop, zwei Pools, eine Bank, Post, eine Autovermietung und sogar eine Bücherei, die leider bei unseren Aufenthalten geschlossen war. Wie in den meisten anderen main camps gibt es Mo-Sa abendliche Wildlife-Filmvorführungen. Aufgrund der Größe herrscht viel Trubel im Camp und grundsätzlich würden wir im Süden zB Lower Sabie bevorzugen. Ein großer Pluspunkt von Skukuza ist jedoch die Nähe zum Lake Panic Bird Hide (7km) und zumindest bei unserem ersten Aufenthalt hatten wir Besuch von einer Ginsterkatze und einem Bushbaby. Dieses Mal hatten wir einen BD3 Bungalow auf der anderen Seite des Camps.
bei der Rezeption
Nachdem wir das notwendigste für eine Nacht ausgepackt haben, schauen wir uns den Swimmingpool in der Nähe unseres Bungalows an. Momentan ist er angeblich wegen Renovierungsarbeiten gesperrt. Wir stärken uns und als wir eine junge Frau mit Badesachen zu unserem Pool laufen sehen, gehen wir auch dorthin. Außerhalb der Abzäunung sind zwar Bauarbeiten im Gange, die aber das Planschen im Pool nicht beeinträchtigen (da momentan keiner arbeitet, ist es auch ruhig). Anschließend trinken wir auf unserer Veranda einen Kaffee. Ich rette drei älteren Frauen vom Nachbarbungalow vermutlich das Abendessen, indem ich die Meerkatzen vertreibe, die sich am auf der Veranda stehenden Kühlschrank zu schaffen machen. Die Meerkatzen sind hier wirklich eine Plage.
Anschließend fahren wir zum Lake Panic.
african darter
Braunkopfliest
Hammerkopf
Zum Abschluss fahren wir noch die H 1 hinterm Camp in östlicher Richtung bis zur Brücke.
Da wir kein Grillbesteck haben, besorge ich bei den Nachbarsdamen eine Grillzange. Außerdem vermissen wir Geschirrhandtücher und Spüli, was wir unserer Meinung nach letztes Jahr vorgefunden haben. Gut, dass wir das dabei haben. Nach dem Essen gehen wir bald rein, denn die Atmosphäre reizt uns nicht noch lange am Feuer zu sitzen. So kuscheln wir uns ins Bett und lesen noch ein Weilchen.
Teil 3121. Nov. 2014
Morgentliche Pirschfahrt von Skukuza Die Nacht war ruhig, zu ruhig: wir haben das Hippogrunzen und das Heulen der Hyänen vermisst. 🙁
Heute wollen wir zum Transportdamm fahren, dort waren wir noch nie.
Alle Tiere scheinen noch zu schlafen, erst nach zwanzig Minuten sehen wir Perlhühner. Nach einer weiteren VIertelstunde erblickt Christian einen Elefanten, der den felsigen Hügel halb erklommen hat. Wir sind beeindruckt, wie er dorthin gekommen ist. Wir beobachten ihn, wie er sich die Äste zum Fressen zurecht legt.
Langsam scheint die Tierwelt zu erwachen:
Nebelschwaden wabern noch über den Transportdamm. Es sind reichlich Löwenspuren vorhanden, aber keine Löwen.
Neben Nilgänsen, Waffenkiebitze und Flusspferden, die aber zum Fotografieren zu weit weg sind, zeigt sich ein Graulärmvogel.
Auf der Rückfahrt schlängelt sich eine Ringelnatter über den Weg. Ansonsten ist es ruhig, Impalas sehen wir erst kurz bevor wir im Camp zurück sind.
Obwohl es noch weit vor 10:00 h ist, werkelt das Zimmermädchen schon in unserem Bungalow herum, das nervt besonders Christian. Wir packen ein und frühstücken auf der Terrasse. Punkt 10:00 h passieren wir das Gate.
Teil 3222. Nov. 2014
Skukuza- Biyamiti Für die Fahrt nach Biyamiti habe ich mir die landschaftlich schöne Strecke entlang der S 114 ausgesucht. Leider ist die Strecke etwas "bumpy" und Christian deswegen maulig. Insgeheim gebe ich ihm zwar recht, aber da er das auch anders äußern können, zicken wir uns beide etwas an. 😈
Renosterkoppies
Breitmaulnashorn mit Kind
An einer Furt steht ein Elefant, bis wir jedoch einen Blick auf ihn werfen können, müssen wir eine Weile warten, da ein Gamefahrzeug vor uns ist. Der Eli trollt sich.
Am Wehr ist die Fahrbahn etwas unterspült, aber selbst unser Toyota Ethios packt es.
Jetzt sind es nur noch18 km auf der S 139 bis zum Restcamp. Sie ist noch schlechter als die S114, so dass ich sofort weiß, dass wir in diese Richtung nicht mehr fahren können, wenn ich nicht Christians Unmut auf mich ziehen will. 😵
Aussichtspunkt
Ganz unerwartet kreuzt ein Honigdachs unseren Weg. Leider ist er so schnell wieder weg wie er aufgetaucht ist, dass wir kein Foto machen können. 🙁
Christian stellt eine Tränke hin, aber leider traut sich nur ein Natal Frankolin heran:
Ob wir uns am Spätnachmittag noch zu einem Gamedrive aufraffen können, lest ihr im nächsten Teil.
Teil 3326. Nov. 2014
1. Drive von Biyamiti Natürlich können wir (oder liegt es mehr an mir 😗 ) es nicht lassen, und starten am Nachmittag noch einmal zu einer knapp zweistündigem Fahrt. Um es vorweg zu nehmen, wir hätten nichts Wesentliches verpasst, schön war es aber doch.
Erst beim Aussuchen der Fotos für den Bericht wird mir bewusst, wie viele Warane wir dieses Mal gesehen haben:
Später noch ein zweiter Prachtbursche: 😉 (oder ist es derselbe, einmal auf dem Hin- und dann auf dem Rückweg 😕 )
Am Biyamiti können wir den Blick auf die Bienenfresser in der Steilwand werfen, leider nur aus einiger Entfernung, und das Licht ist auch nicht mehr optimal.
Wir fahren bis zur Brücke über den Bume River (?) an der S 108, dann geht es wieder heimwärts.
Zum Abschluss sehen wir noch eine Mangustenfamilie.
Heute grillen wir unsere Reste: Zucchini, Paprika, Süßkartoffeln, Fleisch, Kartoffeln Am Feuer ist es angenehm warm. Es ist recht hell, obwohl kein Vollmond ist. Von den Tieren hören wir nichts, wir sehen nur die Augen einer Ginsterkatze leuchten. Nicht allzu spät, sinken wir in Morpheus Arme. Die Tagesdecke würde sich auch schön bei uns zu Hause machen 😄
Noch ein voller Tag im Krüger, dann habt ihr es geschafft 😎
Teil 3427. Nov. 2014
Biyamiti Die Nacht ist ruhig gewesen. Keine tierische Geräuschkulisse, schade denn hier hatten wir damit gerechnet. 🙁 Der Nebel hängt noch in den Bäumen und über dem Fluss.
Als wir um 6:10 Uhr losfahren, sind wir irritiert, dass das Tor noch geschlossen ist. Aber das Vorhängeschloss ist nicht abgeschlossen, so können wir ungehindert unseren gamedrive starten.
Der Sonnenaufgang ist schön,
noch schöner wird er allerdings, als dieser Bursche hier auf der Bildfläche erscheint.
Er ist nicht allein
Wir nehmen die S 25:
Ziel ist das Crocodile Camp,
wo wir einen kurzen Boxenstopp machen 😉 und noch etwas einkaufen.
Ich muss jetzt leider eine kleine Zwangspause einlegen, hoffe aber, dass ich euch nachher hier für die Weiterfahrt abholen kann 😉
Teil 3527. Nov. 2014
Biyamiti-Fortsetzung Mit Blick auf den Gezantfombi Damm trinken wir unseren Kaffee.
Es gab wohl heute schon eine kleine Schlammpackung 😄
Wir biegen auf die S 28 ab.
Heute wird es ein Nashorn-Tag
Was gibt es da zu sehen?
Senegalkiebitz-african wattled lapwing - ist uns das erste Mal bewusst aufgefallen
schon wieder ein Nashorn
Über die S 137 und die S 130 fahren wir zur Hauptstraße und von dort nach Biyamiti zurück.
Entweder hat der Sturm hier sehr gewütet oder die Elefanten. Wir vermuten letzteres, auch wenn sich keine blicken lassen.
Crocodile River
Damit ihr nicht denkt, wir hätten heute keine Elefanten gesehen (ganz im Gegenteil, wir hatten mehrere) hier die einzige Eliaufnahme 🤩 -nicht besonders gute 🙁
WIr sind noch etwas unschlüssig, ob wir einen Sunsetdrive buchen. Ich habe mich bereits dazu entschlossen, Christian ist noch unsicher. Ob ich ihn überreden kann, erfahrt ihr im nächsten Teil.
Teil 3629. Nov. 2014
Sunsetdrive Wir laufen den schmalen Weg am Zaun entlang, aber außer einer Meerkatze, die Ausschau hält, ob sich etwas stibitzen lässt, scheint der Rest Siesta zu machen:
Christian stimmt nach kurzem Überlegen zu, dass wir den Sunsetdrive buchen und sei's nur, damit er nicht selbst fahren muss 😛
Um 17:00 h soll es losgehen, wie vereinbart, sind wir eine viertel Stunde vorher da. Simon ist unser Guide. Wir müssen noch auf ein anderes Pärchen warten, das eben erst angekommen ist. Ich frage Simon, ob er Einzelheiten zu dem Unfall mit dem Polizeiauto weiß, und so erfahren wir, dass die Polizisten mit einem Büffel kollidiert sind. Alle haben es wohl gut überstanden. Wir holen schließlich das andere Pärchen (Holländer) ab und dann geht es mit ca. 20 Minuten Verspätung los. Simon fährt mit uns zur H4-2, in der Hoffnung, dass hier Löwen auf der Straße liegen, leider vergeblich. Auch ein anderes gamedrive-Fahrzeug (vermutlich von Lower Sabie) ist erfolglos. Dennoch gefällt uns die Tour , denn Simon erzählt uns viel Wissenswertes. Dank seiner Eselsbrücke merke ich mir auch, dass bei den Spitzmaulnashörnern (black rhino) das Muttertier vorweg läuft und bei den Breitmaulnashörnern (white rhino) umgekehrt (das ist wie bei den schwarzen Frauen, die ihre Kinder auf dem Rücken tragen bzw. die weißen Frauen schieben ihr Kind im Kinderwagen vor sich her).
Wir sehen insgesamt neun Nashörner, Giraffen, viele Impalas, eine einzelne Hyäne, die verletzt ist sowie später drei Hyänen.
Über die Sichtung von zwei Stachelschweinen freuen wir uns besonders. Leider beherrsche ich meine Lumix noch nicht unter schlechten Lichtverhältnissen, daher gibt es noch nicht einmal ein Beweisfoto 😵
Wir sehen auch viele Buschbabys, bzw. die leuchtenden Augen. Gegen 20:30 h werden wir von Simon durchgefroren, aber hochzufrieden an unserem Bungalow abgesetzt. Wir machen uns noch Nudeln, dann geht es aber ziemlich schnell rein ins Warme.
Teil 3703. Dez. 2014
Biyamiti – Flughafen JBH und Heimflug Heute werden wir um 04:45 Uhr mit Hyänengeheul geweckt. 🙂 Wir schwingen uns etwas bedrückt aus dem Bett, denn heute fliegen wir nach Hause. Wir packen den Rest, machen uns Toaste für unterwegs und laden das Gepäck ins Auto ein.
Wir wollen den Krüger NP über das Malelane Gate verlassen und haben als Route die S 25 (westliche Richtung) ins Auge gefasst, je nachdem, wie wir im Zeitplan liegen, wollen wir am Picknickplatz Afsaal frühstücken. Aber es kommt anders. 😵
Der letzte Sonnenaufgang für uns in SA *seufz*
white-backed vulture
Christian imitiert die Geräusche, die uns Simon gestern vorgemacht hat, und bringt ein Nashorn zum Aufstehen.
Dann haben sie genug von uns und verziehen sich. Auch eine Zwergmanguste verschwindet lieber im Gras, als sich für ein Foto zur Verfügung zu stellen. Egal, denke ich mir, wir kommen gleich zum Gardenia Hide, da werden wir bestimmt ein paar schöne Aufnahmen machen können. Aber zu früh gefreut:
Hier müssen wir umdrehen, da der Absatz zur Furt zu groß ist. Selbst für einen SUV wäre es zu groß gewesen. Leider gibt mir Christian keine Gelegenheit für ein richtiges "Beweisfoto", denn schnell wendet er. Wir machen eine entgegenkommende Autofahrerin darauf aufmerksam, dass der Weg unpassierbar ist.
Dennoch haben wir noch ein paar nette letzte Sichtungen:
Der letzter Elefant. 🙁
Er ist beim Frühstück, und wir lassen uns von ihm animieren, ihm gleich zu tun. Christian schickt ein kleines Dankgebet zum Himmel, dass wir noch einen Elefanten gesehen haben 😄 (2011 ist er an einem Elefanten ohne Anzuhalten weitergefahren, da ich angeblich diesen nicht beachtet hätte. Dabei hatte ich nur meine Notizen für den Reisebericht gemacht. Danach hatte er für ein paar Stunden eine schwer enttäuschte und gefrustete Ehefrau als Beifahrerin. Seitdem ist er sehr darauf bedacht, dass ich gerade bei der vermutlich letzten Elefantensichtung genug Zeit habe)
Um 10:15 Uhr verlassen wir den Krüger NP, wehmütig, da wir nicht wissen, wann es uns das nächste Mal hierher verschlägt (so wie es momentan aussieht, wird es zum Jahreswechsel 2015/6 sein 😁 ).
Trotz des trüben Anblicks fällt uns der Abschied schwer.
Ich übernehme das Steuer, bei der uns schon im Vorfeld angekündigten Baustelle haben wir Glück: wir benötigen nur 10 Minuten.
Auf der Fahrt zum Flughafen tanken wir, und Christianübernimmt wieder. Um 15:30 h erreichen wir die Tankstelle am Flughafen und geben anschließend das Auto ab. Rund 2.940 km sind wir gefahren. Die Zeit bis zum Abflug um 19:15 h vertreiben wir uns, indem wir eine kleine Stärkung zu uns nehmen und noch etwas herumbummeln. Der Rückflug über Frankfurt und der anschließende Weiterflug verläuft unspektakulär und wir landen am nächsten Morgen pünktlich um 08:25 h in Berlin. Wieder ist ein schöner Urlaub zu Ende, aber wir kommen bald wieder. 😁
Vielen Dank an alle stillen Mitleser, Danke-Button-Drücker und vor allem an die Kommentarschreiber, denn obwohl das Bericht schreiben sehr viel Spaß macht, da man die Reise noch mal erlebt, braucht es doch ab und zu ein bisschen Motivation zum Weiterschreiben. 😎
Teil 3811. Dez. 2014
Ich habe noch drei kurze Filmchen vom Krüger zusammengestellt, leider ohne Musikuntermalung ( ich verfüge über keine gemafreie Musik), teilweise jedoch mit Originalton. Die beiden anderen Filme folgen am Wochenende, das Hochladen dauert leider ganh schön lange 😵 Hoffe, es gefällt euch trotzdem. Hier der Film mit Eindrücken aus dem Norden vom Krüger (Pafuri/Punda Maria - Shingwedzi):
Hallo Nane, „bewegte“ Bilder und die Originalgeräusche spiegeln für uns die Eindrücke meist noch besser wieder als Fotos. Daher nehmen wir die Mehrarbeit (zusammenschneiden, vertonen etc) notgedrungen in Kauf. Anfangs macht es sehr viel Spaß, den Urlaub auf diese Weise noch mal nachzuerleben, aber wenn sich das Projekt zu sehr zieht, dann … 🤩
Sobald der zweite Teil bei Youtube hochgeladen ist, stelle ich ihn ein und am Samstag gibt es dann den dritten (und letzten) Teil.
LG Chrissie
Teil 4012. Dez. 2014
So, hier ist nun der Kurzfilm Krüger Zentral ( Olifants / Satara)