Reisebericht

Krüger NP oder mit dem „Aidsvirus“ unterwegs

von chrissie · begonnen 24. Aug. 2014 · 41 Teile

Teil 124. Aug. 2014
Im Juli 2013 schweiften meine Gedanken beim Bügeln ab, und ich malte mir aus, was wir mit zwei Wochen (Rest-)Urlaub im Frühjahr 2014 anstellen könnten. Da ich Krüger Park-süchtig bin (mein Mann nicht viel weniger 😗 ), kam ich schnell auf den Plan, den Krüger von Nord nach Süd zu bereisen.
Als mein Mann nach Hause kam, berichtete ich ihm freudestrahlend, was ich beim Bügeln „ausgeheckt“ hatte. Gespielt entrüstet fragte er sich, wie man beim Bügeln auf solche Ideen kommen könne und verbot mir das Bügeln in Zukunft. Natürlich bügele ich auch weiterhin 🙁 , aber die Krüger Camps wurden schnell gebucht, obwohl der Urlaub noch nicht vom Arbeitgeber genehmigt war (ist ja kein Problem, man kann bis zu einem Monat vorher kostenlos stornieren).
Die erste Buchung der Camps war wie folgt:
2 Nächte Punda Maria
4 Nächte Shingwedzi
1 Nacht Letaba
2 Nächte Satara
2 Nächte Lower Sabie
2 Nächte Skukuza
Wir wären gerne drei Nächte in Satara geblieben, aber dann hätten wir innerhalb des Camps umziehen müssen, was wir nicht wollten.
Als wir kurz vor Weihnachten den Flug (Lufthansa; 612,00 € p P) buchten, ergab sich eine weitere Nacht zu verplanen: noch mal Lower Sabie, später jedoch Wechsel gegen Biyamiti (kannten wir noch nicht).

Und bevor es böse Kommentare zum Titel gibt, gleich die Auflösung:
Ich hatte mir vor dem Urlaub ein Diktiergerät mit entsprechendem Sprachprogramm gekauft, damit ich abends nicht meine handschriftlichen Notizen auf den Laptop übertragen muss. Als ich dann die Sprachdatei umsetzen ließ, wurde aus unserem Mietwagen Ethios (von Toyota) „Aidsvirus“, worüber wir herzlich lachen mussten.

Ich hoffe, ihr habt noch Lust auf einen weiteren (Kurz-)Bericht vom Krüger.

Auch wenn bei uns nicht durchgängig die Sonne schien, wird sie für euch scheinen 😄
Teil 225. Aug. 2014
Anreise und Zwischenübernachtung in Polokwane
Der Flug und die Mietwagenübernahme verlaufen reibungslos, aber es herrscht ein großer Stau auf der N1, der uns einiges an Zeit kostet, so dass wir uns entscheiden, in Polokwane (statt Louis Trichardt) zu übernachten. Wir hatten uns vorab in beiden Orten ein paar Unterkünfte herausgesucht. Natürlich finden wir im ersten Anlauf nicht die ins Auge gefassten Unterkünfte, und so landen wir in der Pits Lodge.
ha99a785.jpg
Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig, aber sauber, daher sehen wir aus Bequemlichkeit von einer weiteren Unterkunftssuche ab. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, fahren wir zur (angeblich) größten Mall im nördlichen Südafrika. Auf dem Weg dorthin sehen wir die ganzen B&B-Schilder… 😗
Wir kaufen ein paar Kleinigkeiten, morgen werden wir dann hier unseren Großeinkauf erledigen.
Abends gehen wir bei uns im „Restaurant“ essen: zuerst sind wir die einzigen Gäste. Wir sind etwas irritiert, es sieht doch etwas einfach aus. Speisekarte gibt es keine. Wie uns vorkommt, etwas widerwillig bietet man uns Beefburger und Samoosas an. Christian entscheidet sich für den Burger mit Pommes, ich nehme Käse und Hühnchen-Samoosas. Das Essen ist ok und nach den ersten Amarulas auf südafrikanischen Boden beenden wir den Abend.
Teil 326. Aug. 2014
Polokwane – Punda Maria (Krüger Nationalpark)
Wir sind etwas zu früh an der Mall, sonntags öffnen die Geschäfte erst um neun. Unsere Einkäufe müssen wir zT auf dem Rücksitz verstauen, so ist das halt, wenn man keinen SUV hat 😗 (unser Gepäck und einigen Kleinkram haben wir gut im Kofferraum verstauen können). Weiter geht es Richtung Norden. In Louis Trichardt biegen wir auf die R 524 ab, die sehr viele Schlaglöcher hat. Es herrscht reger Verkehr. Landschaftlich ist sie jedoch schön: sehr grün, hügelig, viele Bäume und vor allem Bananenstauden.
Kurz vor 14:00 h sind wir endlich wieder im Krüger 😘 und steuern gleich das Camp an, damit wir die empfindlichen Lebensmittel im Kühlschrank verstauen können. Natürlich haben wir auf dem kurzen Weg dorthin schon die ersten Sichtungen: Warzenschein, Impalas, Elefant und Zebras, aber der Fotoapparat darf sich noch eine Auszeit gönnen, schließlich sind wir zwei Wochen hier.

Punda Maria Restcamp
Für uns kam nur ein Zelt in Frage, nachdem wir 2011 einen Bungalow mit Gemeinschaftsküche hatten. Die Bungalows stehen dicht an dicht und sind innen dunkel. Die Zelte sind da mehr nach unserem Geschmack. Da die Fotos und Videoeindrücke auf der SanParks-Seite einen realistischen Eindruck vermitteln, erspare ich euch meine Fotos 😉 .

Die Zelte 1 bis 4 liegen direkt am Zaun, aber wohl nur von der Nummer 4 kann man direkt über den Zaun in den Busch außerhalb des Camps schauen. Wir logieren im Zelt 2 und fühlen uns sofort wohl, kleines Manko sind die fehlende Ablagefläche und Haken, damit man seine Sachen besser verstauen kann.

Beim Einchecken erkundige ich mich gleich, ob die Nacht am 09.05. in Biyamiti noch frei ist (hatten wir kurz vor Abreise noch im Internet gesehen). Leider wohl doch schon wieder vergeben. Besonders ich bin enttäuscht. 🙁

Nachdem wir uns eingerichtet haben, gönnen wir uns auf der Terrasse eine Auszeit. Da wir den knapp 30 km langen Mahonie Loop (S 99) fahren wollen, und das Gate um 18:00 h schließt, begeben wir uns gegen 15:30 h auf den ersten Gamedrive. Es ist ein wenig aufregender Drive, aber wir freuen uns einfach, wieder hier zu sein. Wir sehen Elefanten, eine ca. 20 köpfige Büffelherde, Kudus und Zebras, aber meistens in einiger Entfernung. Hier ein paar Bilder zur Einstimmung:
h8e843bb.jpghd4866cb.jpghc4af6bc.jpgh848a0dd.jpgh300f2c5.jpghf246f6d.jpgh0fd03d9.jpg
Zum Abendessen gibt es Gegrilltes, und das Heulen der Hyänenbegleitet uns später in den Schlaf.
Teil 427. Aug. 2014
Montag, 28. April Pafuri
Heute wollen wir ins Pafuri-Gebiet. Die Gegend entlang des Luvuvhu-River gehört für uns zu den landschaftlichen Highlights des Krügerparks. Als wir losfahren, ist es noch bewölkt, aber das wird sich bald ändern.
h85715d9.jpg
Am Wasserloch Klopperfontein - an dem sich oft Elefanten versammeln sollen- ist auf den ersten Blick nichts zu erkennen, aber dann entdecken wir zwei Schakale und einen Bateleur (nicht auf dem Foto festgehalten).
hbba100c.jpg
Auf der H1-8 sehen wir am Straßenrand einen Elefanten. Bei genauerem Hinsehen erkennen wir, dass er am Rüssel verletzt ist, vermutlich ist die Verletzung durch eine Schlinge hervorgerufen. Das stimmt uns traurig.
h25b4e47.jpgh4931c78.jpg
Das Foto ist nicht gut, da durch die Scheibe fotografiert, aber vielleicht könnt trotzdem die Verletzung im unteren Rüssel erkennen.

Etwas aufgemuntert werden wir durch die Chamäleon-Sichtung:
hca55006.jpgh717e557.jpg
..kleiner Ausfallschritt 🤪 ..

Im Dickicht sind mehrere Büffel.
hcc72048.jpgh12fa78f.jpg
Noch ein paar Eindrücke auf dem Weg nach Norden:
h569f3a7.jpgh1862948.jpgh042a4e8.jpg
Ein Stopp an der Brücke über den Luvuvhu River ist Pflicht.
hde194a3.jpg
Hinter der Brücke kreisen viele Geier in der Luft, wir halten nach einem toten Tier Ausschau, aber vergeblich. Langsam wird es Zeit für unser Frühstück , daher steuern wir den Pafuri Picknickplatz an.
h2de13ae.jpgh8672304.jpg
Wir suchen uns einen Platz mit Blick auf den Fluss und brutzeln uns Rühreier fürs Frühstück.
ha7c4597.jpg
Danach fahren wir die Luvuvhu River road (S 63). Mich begeistern neben den Palmen die Fieberbäume immer wieder.
ha1beded.jpg
Die Tierwelt ist hier nicht so üppig, aber das wird durch die abwechslungsreiche Landschaft wett gemacht.
h4eba79e.jpgh2957fd9.jpgh605ddb8.jpgh83eda25.jpg
Immer wieder führen kleien Loops oder Stichstraßen zum Fluss:
h3355b0f.jpg
Bei Crooks Corner sind in einiger Entfernung ein paar Hippos im Wasser.
h1bea3b2.jpg
Hier drehen wir um und fahren die gleiche Strecke wieder zurück. Nun zeigen sich doch noch ein paar tierische Bewohner des Krügerparks:
hbab261f.jpgh3981123.jpgh70f268e.jpgh5f83300.jpg
Als wir gegen 15:00 h in s Camp zurückkommen, ruhen wir uns auf unserer Veranda bei einem Kaffee aus, bevor wir noch zu einem kurzen abendlichen Drive zum Wasserloch Thulamila in der Nähe des Gates aufbrechen. Der Weg von der H 13-1 dorthin ist sehr uneben. Nach einer Weile gfelangen wir an eine Stelle, an der nur noch ein kleiner Trampelpfad weiter führen führt, aber das wollen wir unserem Auto nicht zumuten. Einzig und allein der Ausblick in die Ferne ist nicht schlecht.
hebf7304.jpghb06a1d9.jpg
Dann finden wir das Wasserloch doch noch (leider schlecht zu fotografieren). Von Tieren leider keine Spur.
Als wir uns im Nachhinein die Krügerkarte ansehen, ist es eindeutig zu erkennen, dass das Wasserloch „unten rechts“ liegt und das ein Weg noch weiter hoch zur Erhebung Thulamila führt. 😗
h67059bf.jpgh576eec7.jpg
Teil 530. Aug. 2014
Punda Maria - Shingwedzi
Die Nacht ist wesentlich ruhiger als die gestrige. Sowohl der Wind ist kaum zu hören, als auch die Hyänen. Nur morgens hören wir Impalas schnauben.
Pünktlich um sechs verlassen wir bei wolkenlosem Himmel das Camp, um noch einmal den Mahonie Loop zu fahren. Anfangs begegnen wir Impalas, Kudus, einzelnen Kronenduckern und Steinböckchen sowie zwei Rangern zu Fuß auf Patrouille.
h185ab03.jpg
Landschaftlich ist die Strecke schön, aber nicht sehr tierreich.
h6c33626.jpgh5c25ef0.jpg
Auf ca. 15 km gibt es außer ein paar Vögeln gar keine Tiere zu sehen. Nach einer Wasserscheide geht es etwas bergab, hier fallen uns mehrere Termitenhügel auf.
hefe3e1f.jpg
Erst vor dem Wasserloch Witsand sind wieder ein paar Impalas sowie Ducker zu sichten.

Nach dem Frühstück laufen wir den Paradise Flycatcher Trail im Camp. Man läuft zum Teil über Stock und Stein an dichtem Gestrüpp vorbei. Beeindruckend sind die großen Euphorbien. Am Zaun gibt es ein paar Bänke. Wir setzten uns kurz hin, bekommen aber keine Vögel zu sehen, und Christian ist wieder am Drängeln 😈 , schließlich müssen wir um 10:00 h auschecken. Den Trail sollte man nur machen, wenn man etwas Zeit hat, sonst kann man sich das Ganze sparen.

Richtung Shingwedzi geht es über die H 13-1
h184ab45.jpgh9c0c3d9.jpg
und der S 59 (Dzundzwini -Schleife) zur Hauptstraße H 1-7, wo ein Chamäleon vor uns die Straße quert.
h87a1e6c.jpg
Dzundzwini Hill
ha904355.jpghd99077b.jpg
..jetzt kaum noch zu sehen

Hier ist mehr los:
hc058592.jpghdfe57b7.jpghf9744a2.jpghb4fed0b.jpg
An einem Wasserloch, das leider zu weit entfernt von der Straße zum Fotografieren liegt, sind vier Giraffen, ein Elefant und Impalas versammelt. Wir verbringen eine Weile mit dem Fotografieren von Grauschnabeltokos, von denen das Weibchen ein Insekt im Schnabel hat.
h3b21e61.jpg
Im gleichen Baum ist auch noch ein Perlkauz, den wir leider nicht so gut auf den Chip speichern können.
hffad935.jpg
Wir erreichen das Shingwedzi Camp kurz vor 13:00 h. Das Einchecken dauert etwas, dann können wir unseren Bungalow beziehen.

Shingwedzi
Es ist unser 3. Aufenthalt im Shingwedzi Camp. Bisher hatten wir immer einen Bungalow am Zaun (BD2D= schmales Doppelbett). Leider liegen der Eingang und der Grill auf der dem Zaun abgewandten Seite, so dass man nicht wie zB in Satara beim Grillen das Geschehen am Zaun beobachten kann. Dieses Mal haben wir uns für die Kategorie BD3 (3-Bettzimmer) entschieden, um mehr Platz zu haben. Hier die Bilder von der SanParks-Homepage. Aufgrund der Flut 2013 sind alle Bungalows renoviert worden, so hatten wir keinen Boiler mehr im Raum und die Terrassenmöbel sind gegen andere ausgetauscht worden. Das Video entspricht eher dem aktuellen Zustand. Vom Restaurant kann man das Geschehen im Flussbett beobachten. Der Swimmingpool war bei unseren Besuchen nie überlaufen. Der größte Pluspunkt aber für uns ist, dass man vom Camp aus game drives in alle Richtungen machen kann, viele führen an Flussläufen entlang.

Wir packen unsere Sachen aus, essen, lesen, faulenzen und schauen uns im Camp und im Shop um, bevor wir zum gamedrive starten. Die kleine Brücke hinter dem Camp ist gesperrt, trotzdem hat einer die Absperrung umfahren. 😐 Ein weiterer hält sich an die Regeln und dreht wie wir auch um. Wir nehmen den Weg am Fluss Richtung Engelhardt Damm. Wir sehen Wasserböcke, Impalas und auf der anderen Flussseite zwei Elefanten. Wir fahren weiter, und auf einmal kreuzen Elefanten unseren Weg. Ein letzter Elefant –so denken wir - steht am Pfad und wartet ab. Nix mit ein oder zwei weiteren, es sind bestimmt insgesamt 15 Elefanten. Immer wieder kommt noch ein Nachzügler. Uns gegenüber warten auch schon zwei Autos aufs weiterfahren.
h8ff64d7.jpgh2a8dbae.jpgh5bd45d1.jpg
Der Stopp am birdhide bringt nur ein kleines Krokodil . Wir haben bis zur Campschließung noch etwas Zeit und fahren daher noch auf der anderen Seite vom Camp raus. Bis auf ein paar Hippos, die aber zu weit weg zum Fotografieren sind, machen wir keine aufregenden Beobachtungen mehr.
h11e69e5.jpgh8826612.jpg
Unsere Nachbarn zur linken Seite – es scheint eine große Familie zu sein- ist sehr laut (wie auch am nächsten Tag). Von ihnen abgesehen, ist es ruhig. Wir lassen uns Süßkartoffeln, Kartoffeln, Gemsquash mit Fleisch schmecken. Danach gibts noch Amarula und dann ab ins Bett, denn morgen warten die ersten Kätzchen auf uns 😁
Teil 601. Sept. 2014
Hallo Susi,
vielen Dank für dein Lob. Wir sind schon das zweite Mal von Nord nach Süd durch den Krüger und für uns ist es die „richtige“ Reihenfolge. Im Prinzip fanden wir es nur um Punda Maria herum etwas wenig Tiere, von Shingwedzi aus hatten wir eigentlich immer diverse Sichtungen.

Hier noch ein paar Bilder aus dem Camp:
he5a921e.jpgh1f0b2db.jpgh58fa48a.jpgh6acfdc8.jpg
ich mag die Haubenbartvögel (crested barbet) sehr, habe aber bisher nie ein „anständiges“ Foto hinbekommen
h3f19cdc.jpg
Teil 701. Sept. 2014
Ich werde - zumindest was unseren Aufenthalt im Shingwedzi Camp betrifft- mal von der üblichen tageweisen Berichterstattung abweichen und dafür die jeweiligen Loops beschreiben, die wir gefahren sind.

S56 Mphongolo Loop
Der landschaftlich herrliche Mphongolo Loop beginnt (oder endet je nach Sichtweise 😉 ) ca. 10 km nördlich von S. und endet am Picknickplatz Babalala. Zwischendurch gibt es zwei Verbindungsstraßen zur H 1-7. Wir sind die S 56 wei Mal gefahren, jeweils morgens. Stellenweise hat man einen Blick auf den Fluss bzw. führen kleine Looproads näher an den Fluss heran. Wenn man (fast) alle Loops abfährt, immer wieder stehen bleibt und am Picknickplatz Babalala eine Pause einlegt, kann man locker den ganzen Vormittag mit der Runde verbringen.
hbe8a07f.jpgh453feb3.jpghd20ec89.jpgh23e1c4b.jpg
An einer besonders malerischen Flussstelle steht ein Klaffschnabel im Wasser.

Im dichten Gras versteckt liegen Kudus, da erspare ich mir, ein Foto zu schießen. Auch ein Pavian streift durchs hohe Gras. Auf einer Lichtung stehen mehrere Giraffen beim Äsen.
hc7f542d.jpgh9b85f3a.jpg
In einer Stichstraße sichten wir einen Milchuhu.
hef9eae0.jpg
Christian entdeckt einen Schopfadler, leider mal wieder im Gegenlicht (ist erst unsere zweite oder dritte Schopfadlersichtung, aber jedes Mal im Gegenlicht 😈 ). An Vögeln sehen wir des Weiteren Tiputips, Tauben und Tokos.
hebb4c06.jpg
Auch mehrere der flinken treesquirrels tummeln sich in der Gegend herum.
Von einem entgegenkommenden Fahrzeug werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass in der Nähe zwei Löwen sein sollen. Gespannt fahren wir den Weg ab und stoßen auf zwei Autos. Halb im Gebüsch liegt ein Löwenpärchen. Leider ist unsere Sicht sehr eingeschränkt. Hier vermissen wir einen SUV. Zweimal können wir sie halbwegs bei der Paarung beobachten. Irgendein Büschel ist immer im Blickfeld. 😵
h4550414.jpghcf335c7.jpgh68ef2f7.jpgh0c21e05.jpgh70e9ec6.jpgh5f97737.jpgh771e532.jpgh0cac7d0.jpg
Auch wenn die Löwendame mehr zu erahnen als zu sehen ist, könnt ihr mir glauben- sieht ein Löwe sonst so glücklich und entspannt aus? 😄

Am Picknickplatz Babalala lassen wir uns einen Gasgrill bringen und bereiten uns ein opulentes Frühstück mit Rührei zu.
h97e6f5e.jpghd520139.jpgh7295c87.jpg
Über die Hauptstraße fahren wir zurück. Nachdem wir in den vergangenen Jahren keine Chamäleons entdeckt haben, können wir uns dieses Mal nicht beklagen:
hb7e5821.jpg
Ein Elefant und Zebras sind unsere nächsten Sichtungen.
h4db5a4f.jpgh9049278.jpgh667b5ee.jpg
An einer Brücke sitzt ein Kampfadler im Baum. Wir machen ein anderes Pärchen darauf aufmerksam, die über die Sichtung sehr erfreut sind.
h6a0889b.jpghd70fe89.jpg
schielender Kampfadler 😄

Ein Büffel blockiert die Straße. Vorsichtig tasten wir uns an ihn heran. Dann verschwindet er im Gebüsch.
h5da4ec4.jpg
Die S 55, auch riverloop genannt, lohnt sich nicht. Weder der Fluss noch Impalas sind zu sehen. Alles ist mit Mopanebusch zugewachsen.
Von der Brücke aus sehen wir einen Büffel wie tot im Schlamm liegen. Wir sind besorgt um ihn, aber als wir nachmittags noch mal an die Stelle kommen, ist er zum Glück verschwunden.
ha88aee6.jpghce42d0b.jpg
Es ist nach 12:00 h, als wir zurück in Shingwedzi sind.
Teil 803. Sept. 2014
S56 Mphongolo Loop -2. game drive
Bei unserer 2. Fahrt entlang der S 56 ist es leider sehr bewölkt, so dass die Landschaft nicht so gut zur Geltung kommt.
h5e55262.jpgh707eea7.jpghf34127e.jpg
Nachdem wir gleich zu Beginn auf zwei Elefanten getroffen sind, bleibt die tierische Ausbeute bescheiden, das belegt ein EIntrag in unserem roadbook: "wir freuen uns auch schon über Impalas" 😐
h05d5722.jpghb0f7ff5.jpg
Aber auch über diesen Kingfisher freuen wir uns, obwohl wir uns beim Identifizieren nicht zwischen striped kingfisher (Streifenliest) und brown-hooded kingfisher (Braunkopfliest) festlegen können.
h92fa30f.jpgh92ec819.jpg
Wir sind froh, als wir den Picknickplatz Babala sehen, denn wir müssen nötig. Die Damentoilette ist kaputt, so dass die Frauen die Behindertentoilette benutzen müssen. Der Parkplatz ist sehr gut gefüllt, es ist kaum noch ein Parkplatz frei. Es ist immer noch sehr stark bewölkt, und man hat das Gefühl, als ob es leicht nieselt. Dennoch gibt es Lichtblicke am Himmel, so dass wir Hoffnung haben, dass es noch wärmer wird. Heute gibt es kein Rührei sondern nur Toast mit entsprechendem Belag.

Wir nehmen wieder die S 56 bis zur ersten Querverbindung. Vom Fluss kommt ein Elefant hoch, Christian gibt schnell Gas. 😄
Hier gibt es viele Farne. Auf Farn folgt dichter Mopanebusch. Landschaftlich ist dieses Stück besonders schön, vor allem wenn man die kleine Loops mitnimmt. Wir halten kurz auf der Brücke, die zu dem privaten Bushcamp Sirheni führt und drehen dann um Richtung Hauptstraße.
hc2a8177.jpg
Auf der Verbindungsstraße ist absolut tote Hose. 🙁 Dafür lockert die Bewölkung langsam auf und auf der H1-6 ist es lebhafter. Wir entdecken zwei erwachsene Giraffen mit zwei Jungtieren sowie Zebras. Die kleinen Giraffenkälber sind ziemlich aktiv. Sie rennen hin und her, und es sieht so aus, als wollen sie auch die Zebras ärgern.
hc8c9178.jpgh3f9b69a.jpgh332798f.jpghd04c400.jpgh7d5322b.jpg
Zumindest ein Zebra hat genug und wechselt die Straßenseite.
hba03897.jpg
Später müssen wir einen Zwangsstopp einlegen, als ca. 20 Elefanten die Straße queren.
h987fb59.jpgheefc396.jpgh67b637a.jpgh30a7d77.jpg
Es ist noch Zeit (wir sind mit einem Pärchen aus den Parallelforum verabredet) für einen kurzen Stopp an der Brücke über den Shingwedzi, bevor wir zum Camp zurückkehren.
hfe239be.jpgh4ef4122.jpgh6572654.jpgh1ff6f25.jpg
Teil 904. Sept. 2014
S52 Red Rocks road
Auch wenn wir hier noch keine Katzen- oder andere besondere Sichtungen gemacht haben, gehört die S 52 zu unseren “must do”-Straßen, wenn wir in Shingwedzi übernachten. Die wunderbare Landschaft und die spezielle Stimmung am Morgen machen die Straße für uns lohnenswert, dazu kommen der Red Rocks und der Tshanga Lookout Point. Bei letzterem sind zwei Tische mit Bänken und ein Plumpsklo vorhanden.

Die komplette S 52 fahren wir dieses Mal einmal morgens, dem Red Rocks Lookout Point statten wir sowohl morgens als auch abends einen weiteren Besuch ab. Um die Red Rocks road bis zum Tshango Aussichtspunkt abzufahren, bevorzugen wir die erste Pirschfahrt des Tages, da man sich Zeit lassen kann und nicht die Uhr im Blick behalten muss.

Gegen 06:15 h geht es los. Auf der H 1-6 entdeckt Christian das erste Highlight: ein Leopard. Leider ist er durch Christians abrupte Fahrmanöver verschreckt, und verschwindet wieder in den Büschen. Wir warten ein paar Minuten, ob er wieder herauskommt aber vergeblich.
h4505a97.jpg
Wir fahren zur südlichen Zufahrt der S 52, damit wir relativ früh am Red Rocks Lookout ankommen. Dennoch biegen wir in die S 101 ein. Ein einzelnes Zebra ist die magere Ausbeute für die 3 km lange Strecke.
h51aede2.jpg
Leider ist es am Red Rocks Viewpoint bewölkt, wie schön es bei Sonnenschein ist, seht ihr auf diesen Bildern, die ich zwei Tage später aufgenommen habe:
h4f4e1cb.jpghe8cf03e.jpgh36e6541.jpg
Es liegen viele Zweige auf dem Weg, so dass man auf die Anwesenheit von Elefanten schließen kann, aber bis wir diese sehen, dauert es noch. Als Christian abrupt abbremst, denke ich, dass sein Adlerauge eine Katze oder ähnlich beeindruckendes entdeckt hat, so bin ich dann etwas enttäuscht, als er mich auf eine Ameisenkolonne hinweist.
ha1c92b7.jpg
Am Tshanga Point nehmen wir ein kleines Frühstück (Kaffee und rusk) im Stehen ein. Da es sehr windig ist, verzichten wir auf den kleinen Aufstieg, um eine bessere Sicht über die Ebene zu bekommen. Daher hier ein paar Bilder von 2012:
he6b154c.jpgh7c761a4.jpg
Später wird es langsam heller und es kommt sogar die Sonne raus.
hc9c0093.jpg
Hier fehlt die Sonne noch 😉
Nach einer langen Strecke ohne Säugetiere -aber diversen Vögeln- sind begegnen wir endlich Wasserböcken und Zebras.
h0d06ec4.jpg
Wiedehopf
ha0b17ad.jpg
Elsterwürger
h3d417d1.jpgh3b50241.jpg
Christian entdeckt drei Elefanten, aber für Fotos sind sie zu weit im Gebüsch drin. Aber wir haben Glück, ein Stück weiter treffen wir auf noch mehr Elefanten.
h1cac34a.jpghf53b270.JPGha05bada.JPGh175acb8.jpghadbfd08.jpgh6c8f968.jpg
Zurück auf der H 1-6 hält ein Mann neben uns und weist uns auf einen Geparden weiter vorne hin. Wir sind verwundert über die Sichtung eines Geparden, denn eigentlich ist die Gegend um Shingwedzi herum kein Gepard-Habitat. 🤨
Wir haben den Geparden schon fast abgeschrieben, da sehen wir in der S134 vor dem Camp einige Autos. Wir versuchen, einen Blick auf das Objekt der Begierde zu werfen, was schwierig ist: das Gras steht hoch und man muss erstmal wissen, wohin genau man schauen soll. Endlich entdecken auch wir um den Geparden, gute Fotos gelingen mir nicht, dazu ist er zu sehr versteckt im Gras unter einem Baum. Bei so einer Sichtung macht sich natürlich wieder der Nachteil unseres niedrigen Fahrzeugs bemerkbar. 🙁
hfcd47f2.jpgh0ff68e0.jpg
Red Rock VP im Abendlicht:
h159a9eb.jpgh3655a39.jpg
Teil 1007. Sept. 2014
Kanniedood Dam und birdhide
Für einen kurzen gamedrive bietet sich die ca. 8km lange Fahrt zum Kanniedood Dam (durch das hintere Gate an der S 50) an, die bei Bedarf auch noch verlängert werden kann.
So verlassen wir an einem Nachmittag das Camp durch das hintere Gate. Die S 50 wird in diesem Teil an den Ufern des Shingwedzi dicht bewachsen, auch große Fieberbäume wachsen hier. Im Flussbett steht, wie auf dem Präsentierteller, ein Zebra.
hb0c6a51.jpg
Etwas weiter können wir Elefanten beobachten, wie sie am Fluss ankommen bzw. weggehen.
h05ef9fd.jpgh715a634.jpgh27c51f8.jpgh7cf6ab7.jpghaf821cb.jpgh8a3ca52.jpgh4d3e936.jpg
Wir entdecken zwei Elefanten, von denen einer leider am rechten Hinterbein verletzt ist. Es ist dick, vielleicht ist es gebrochen? 😕

Am Aussichtspunkt zum Kanniedoodamm sind Krokodile, Hippos und ein Klaffschnabel zu sehen.
h57cd468.jpgh13936d4.jpgh5e1fab7.jpghd1fe649.jpg
Es sieht zuerst so aus, als ob der Weg gesperrt ist,
h9e3d713.jpg
aber es gibt eine kleine Umfahrung. Da waren wohl Elefanten am Werk 😁
Ein Büffel grast direkt am Wegesrand.
hd76cc1e.jpg
Am birdhide steigen wir aus, aber da außer ein paar Tauben und Tokos sowie weit entfernten Krokodilen und Impalas nichts zu sehen ist, bleibt der Fotoapparat im Ruhemodus. Dann geht es zurück ins Camp, ein kurzer Boxenstopp (Pipipause 😊 ) eingelegt und dann beim vorderen Gate raus.
h569f0b3.jpgheeb815f.jpgh396cbcd.jpg
Auf der Brücke steigen wir aus und warten auf den Sonnenuntergang:
h48c9d4e.jpg
Die Schäden der Flut von 2013 sind nicht zu übersehen.
hd19b1bd_2014-09-07.jpgh01fc352.jpg
Teil 1108. Sept. 2014
Sunsetdrive
Wir überlegen lange, ob wir am Sunsetdrive teilnehmen sollen. Vor allem Christian ist skeptisch, waren unsere meisten geführten drives von den Sichtungen her nichts Besonderes. Nach einem Blick in das african wild cats book tendiere ich doch dazu, obwohl mich letztendlich auch die Zweifel plagen. Ich überrede Christian und hoffe, dass es sich lohnt.

Um 16:30 h geht es mit 13 Personen los. Unser Guide heißt Bishop. Zuerst fahren wir zum Kanniedood Damm. Über die Elefanten erfahren wir einiges von Bishop, aber auch zu den weiteren Tieren, die wir sehen, erzählt unser Guide uns Neues und Bekanntes.
h48e5468.jpgha63eb59.jpg
Des Weiteren sehen wir Klaffschnabel und einem Sattelstorch. Impalas und Wasserböcke fehlen natürlich auch nicht.
hfdbf731.jpgh67f20a7.jpg

Diese Beinstellung bei den Sattelstörchen ist mir das erste Mal im Vogelpark "World of birds" in Hout Bay aufgefallen.


Ein 10jähriger Südafrikaner entdeckt einen Karakal. Bishop berichtet, dass er seinen letzten Wüstenluchs 2012 gesehen hat, in der Nähe vom Airstrip in Shingwedzi. Leider ist der Karakal so schnell im dichten Gebüsch verschwunden, dass ich ihn nicht einmal als solchen hätte identifizieren können. 🙁

Des Öfteren sehen wir Elefanten: ein geruhsamer Bulle grast ungestört vor uns und holt sich das Laub von den Bäumen, während ein jüngerer etwas nervös und aggressiv wirkt. Er geht auf das Auto zu, aber lässt sich dann doch von uns vertreiben. Er legt seinen „Rückwärtsgang“ ein und flüchtet. 😄

Inzwischen ist es dunkel geworden. Ich sehe eine Eule, aber mein Rufen wird nicht erhört. Dafür entdeckt Bishop ein Chamäleon und eine Zivetkatze, die- wie soll es anders sein 😈 - für ein Foto zu schnell im Dickicht verschwindet.
Kurz vor unserem Camp quert noch ein Leopard die Straße, hier hat es zumindest zu einem Beweisfoto –zu mehr ist es leider nicht zu gebrauchen, aber für Nachtaufnahmen reichen meine Kamerakenntnisse nicht aus (vielleicht ist auch die FZ 200 bei diesen Bedingungen „wenig Licht“ und „bewegtes Motiv“ überfordert – lasse mich gerne eines Besseren belehren 😗 ).
h5b51281.jpg
Nach gut drei Stunden sind wir zurück. Wir haben einiges Neues über die Tierwelt erfahren und auch wenn wir keine african wild cats gesehen haben, sind wir sehr zufrieden mit der Fahrt.

Bevor es nach Letaba weitergeht, hier noch ein paar Sonnenuntergangsfotos aus Shingwedzis Umgebung, die ich euch nicht vorenthalten will:
hed1967e.jpghfbaf2ee.jpgh083e5c1.jpg
Teil 1212. Sept. 2014
Shingwedzi – Letaba Teil I
Heute ist Campwechsel angesagt. Da es aber keine allzu weite Strecke ist (109 km) und wir wahrscheinlich erst um 14:00 h einchecken können, gehen wir auf einen kurzen Morgendrive. Ausnahmsweise sitze ich mal am Steuer (Christian ist es als Beifahrer zu „langweilig“ 🤪 - hat nichts mit dem Krüger zu tun!-, was mir sehr entgegen kommt, denn ich „muss“ mich um die Notizen für den späteren RB kümmern und außerdem genieße ich es, mich voll und ganz auf die Tiere konzentrieren zu können).
haf87fe4.jpg
Ich möchte gerade auf den nördlichen Loop in die S 52 abbiegen, als ich weiter vorne eine kleine Autoansammlung sehe. Schlagartig ändere ich meine Meinung. Und richtig, ein Löwenmännchen läuft auf der Straße. Mit vier anderen Autos müssen wir uns die Sichtung teilen, dennoch bekommen wir ein paar gute Blicke (nicht Fotos! 🙁 )auf den Löwen (jetzt weiß ich es noch mehr zu schätzen, wenn ich mich als Beifahrer bei so einer Sichtung nur auf den Löwen etc konzentrieren kann und nicht die Autos beim Positionieren im Blick haben und „nebenbei“ auch noch die Videokamera bzw. den Fotoapparat bedienen muss).
hd67ff6a.jpghe252b17.jpghc36de87.jpgh45584a6.jpg
Nicht lange, nachdem der Löwe aus unserem Sichtfeld verschwunden ist, haben wir schon die nächste Begegnung: drei Hyänen. Zwei üben sich im Kämpfen und spielen,
h34e7c35.jpgh42d75d6.jpgh3db7714.jpg
die dritte ist sehr neugierig und kommt immer wieder dicht an unser Auto heran, so dass ich lieber das Fenster schließe.
Die Geräusche des elektrischen Fensterhebers bringen sie wieder auf Abstand. 😎
heb1c2a1.jpghfaca84d.jpghc1705e4.jpg
Nach einer kurzen Stippvisite am Red Rocks Viewpoint (Fotos s. hier ) kehren wir um. Der Rest unserer Fahrt verläuft bis auf die üblichen Sichtungen ereignislos.

Nach dem Frühstück und einem Fotoshooting der Campbewohner verlassen wir etwas wehmütig Shingwedzi.
h2a76711.JPGhe70d546.JPG
Teil 1311. Okt. 2014
Shingwedzi – Letaba Teil II
Bis zum Abzweig zur S 52 sehen wir noch einige Impalas, Zebras und Giraffen, danach ist es bis zur S 142 sowohl tier- als auch autoarm.
h3576a2b.jpg
Dieses Pärchen stört sich nicht an uns Zuschauern:
h301415b.jpg
Ich hätte nicht gedacht, dass das Geschlechtsteil eines Giraffenbullen so bescheiden ausfällt. 😉
hec91e99.jpg
Da will wohl noch jemand mitmachen:
h2e2313b.jpg
Aber dann kehren sie uns den Rücken und verlassen die Straße.
hc94b21f.jpg
kurz vor Mopani
h493eb68.jpg
Wir genießen die Aussicht auf den Pioneer Dam im Mopani Camp (der Grund für den kleinen Abstecher zum Camp ist natürlich ein anderer 😗 ).
h4f06020.jpghfae8e4f.jpg
Wir sind nicht in Eile, daher fahren wir ein paar der kleinen Riverloops:
h2267d49.jpgh88ea790.jpg
Die bräunlichen Raubvogel bringen uns bei der Bestimmung zur Verzweiflung. 😈 Kann jemand helfen?
h981543e.jpg
Da ich im Vorfeld viel Positives zum Makhadzi Picknickplatz gelesen habe, biegen wir auf die H 15 ab. Bis zum Picknickplatz gibt es nicht viel zu sehen. Dort angekommen. ist ein kleines Informationszentrum, welches, ebenso wie die Toiletten aus Holz gebaut ist. Bastelarbeiten aus Dosen stehen zum Verkauf, keiner ist weit und breit zu sehen.
he231b1c.jpgh60d8c14.jpgh5935d67.jpgh1eafb50.jpg
An der Hauptstraße treffen wir auf Elefanten:
h14f618b.jpg
Auf dem Bild erkennt man gut, wie hoch das Gras ist:
h75a5f59.jpg
Lohnenswerter Halt ist die Brücke kurz vor dem Letaba Camp:
h63445db.jpgh5e545da.jpgh815df5e.jpgh8ca713b.jpg
Teil 1413. Okt. 2014
Letaba Camp
Von der Anzahl der Unterkünfte und der Campingplätze gehört das Camp zu den größeren im Krüger, aber wir hatten immer das Gefühl, dass es sich verläuft.
h7fdc074.jpg
Im Camp selbst laufen oft Buschböcke herum und diverse Vögel kann man auch beobachten.
h018787b.jpghba9cf21.jpg
Vom Restaurant sowie vom Fußweg am Zaun entlang hat man einen schönen Blick auf den Fluss und oft sind auch diverse Tiere zu sehen.
h8279f4e.jpg
Der umgebende Mopanebusch erschwert die Sichtungen in der Gegend, aber Elefanten können fast garantiert werden.
Die Elefantenhalle sollte man unbedingt besuchen, egal ob als Tagesbesucher oder als Übernachtungsgast. Um aber das Spektakel an den Fledermaustürmen zu erleben, muss man kurz vor Dämmerung im Camp sein.

Wir bekommen Bungalow 53 zugewiesen. Der Bungalow ist sehr eng, was wir bisher nie so extrem empfunden haben, aber vermutlich dieses Mal ins Gewicht fällt, da es uns im Shingwedzi Camp so sehr gefallen hat. Leider ist er auch vergleichsweise weit vom Zaun entfernt.

Wir gehen nochmal auf Pirschfahrt. Für den kurzen Drive ist die „Ausbeute“ akzeptabel:
hb1c3e88.jpgha22e3a5.jpgh32eb0f5.jpghadc24b7.jpgh386496e.jpgh455f0e9.jpghe4cfa2b.jpg
Irgendwie scheinen wir zur Paarungszeit im Krüger zu sein 😛
hc567c29.jpgh4705eb3.jpg
Leider schauen wir nach Rückkehr nicht sofort am bathouse vorbei, die Masse ist schon ausgeflogen. 😐

Wir waschen und trocknen unsere Wäsche in der Laundry, danach gibt es Nudeln. Immer wieder stinkt es kurzzeitig. Wir verdächtigen uns gegenseitig, bis wir mitbekommen, dass die Gerüche aus dem Abfluss kommen. Egal, ob man den Hahn in der Küche oder dem Bad aufdreht: es riecht widerlich. 🤢

Wir speichern noch Bilder und lesen, bis uns die Augen zufallen.
Teil 1513. Okt. 2014
lionfight schrieb:
wie muss ich mir das mit dem "bathouse" vorstellen?
h643d214.jpg
Auf dem Foto kann man das bathouse einigermaßen erkennen (der "Turm" in der Mitte des Bildes). Die Luken sind unten offen, so dass die Tiere dort rein und rausfliegen können. Bis ich den Fotoapparat griffbereit hatte, flogen nur noch vereinzelte Tiere raus. 🙁
Ich hoffe, du kannst dir nun eine kleine Vorstellung machen.
LG Chrissie
Teil 1614. Okt. 2014
Letaba-Satara Teil I
Das Geheul einer Hyäne gegen Morgen ist neben dem Sonnenaufgang das einzige Highlight für uns in Letaba .
h3f16cfe.jpg
Vor dem Frühstück begeben wir uns auf den ersten game drive.Vielleicht war es eine von den beiden, die wir im Morgengrauen gehört haben. Sie sehen voll gefressen aus. Ab und zu heben sie die Köpfe, letztendlich wollen sie wohl weiter dösen.
h868c0ce.jpgh8d52717.jpg
In unmittelbarer Nähe davon grasen Impalas.
h3f1d16c.jpg
Ein Stück weiter sind noch neun weitere Hyänen.
h3d26560.jpgh8ab2372.jpg
Wir biegen in eine unbenannte Straße ab. Auch hier hat man Blick auf die felsigen Hänge.
h19d70a0.jpgha6fc584.jpg
Ich entdecke eine Hyäne auf der linken Straßenseite im Gras (vielleicht eine von vorhin?). Nach einer Weile wechselt sie die Straßenseite und führt uns genau zu ihrem Bau, wo eine weitere Hyäne liegt. Nach entsprechenden Rufen kommt das schwarze Kleine hervor.
hbea90d9.jpgh5abca2c.jpgh487f277.jpgh370a43e.jpg
Zwei weitere Autos kommen vorbei und halten, fahren aber schnell wieder weiter. Auch wir verlassen die Hyänen notgedrungen etwas später.
Teil 1718. Okt. 2014
Fahrt nach Satara
Im Camp frühstücken wir, packen das wenige zusammen, was wir ausgepackt haben und nehmen die malerische Letaba River road, um nach Olifants zu kommen.
h0680e75.jpgh34f8c4e.jpgh87330ed.jpgh33ece87.jpgh8f166ab.jpghf34414c.jpgh8693390.jpg
Von der Aussichtsplattform am Restaurant bietet sich ein herrlicher Blick auf Elefanten, die den Fluss queren. Obwohl wir hier schon öfter waren, werden wieder diverse Fotos gemacht. Da es für ein Mittagessen noch zu früh ist, kaufen wir uns etwas für unterwegs.
h9e64da0.jpghd1c014f.jpghcfbafd3.jpgh53de776.jpg
Nicht weit, schon wartet der nächste Aussichtspunkt (N'wamanzi Lookout) auf uns, wieder kreuzen Elefanten den Fluss.
hef5a4a2.jpghc65c2c0.jpg
Von der Olifantsbrücke – Aussteigen erlaubt 🙂 - sehen wir Flusspferde, viele Schwalben und ein kleines Krokodil. Christian setzt nach kurzer Suche einen großen Grashüpfer ins Freie, der uns unterwegs zum Fenster hereingeflogen ist. 😮
h20600c5.jpgh92df65f.jpgh7795c13.jpghf91983e.jpg
Büffel machen Siesta
heeac210.jpg
Am Ngotso Damm ist auch einiges los: Zebras, Impalas, Flusspferde, Reiher und Schreiseeadler, aber leider ist der Damm etwas von der Straße entfernt, so dass man die Tiere besser durchs Fernglas beobachten kann als auf Chip fest zu bannen.
h12316da.jpg
Ein Raubvogel (und die übliche Frage, kann ihn jemand identifizieren? 😗 ) landet vor uns auf der Straße.
he80bd81.jpg
Je näher wir Satara kommen, umso zahlreicher werden die Tiere:
he448e2c.jpgh15fa428.jpgha5e4d89.jpgh38ac96e.jpghff57953.jpg
Teil 1820. Okt. 2014
Champagner schrieb:
Für alle, denen es piepegal ist, was es für ein Vogel ist, werde ich heute Abend den Bericht fortsetzen.
Würdest du bitte den Bericht auch für diejenigen fortsetzen, denen das NICHT piepegal ist 😐 😄 ????

Liebe Grüße von Bele
🤪 🤪 🤪


SATARA

Wohl aufgrund der wildreichen Gegend (besonders Katzen) ist Satara das zweitgrößte Camp. Pirschfahrten bieten sich in alle Richtungen an, der Nsemani Damm liegt 10 km entfernt. Vom Zaun des Camps (nahe des Restaurants) kann man auf ein Wasserloch blicken, allerdings ist es uns bei unseren bisherigen Besuchen nie aufgefallen. 😗 Wäre es dieses Mal auch nicht, wenn wir nicht explizit danach geschaut hätten: es liegt ein Stück entfernt und ist teilweise zugewachsen, dass wir lieber von unserem Bungalow (BD2V) beobachten, was sich bei uns am Zaun tut.

Nach dem wir das Auto ausgeräumt haben, verbringen wir den halben Nachmittag mit Lesen auf unserer Terrasse, unterbrochen von einer Abkühlung im Pool. Auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz.

Gegen 16:00 h brechen wir zum Nsemani Damm auf, 2011 blockierten Löwen dort die Straße. Leider sind nur Hippos am Damm. Wir fahren ein Stück weiter, aber hier sind nur Impalas. Wir drehen um und fahren noch ein Stück die S 100 rein, aber auch sie bringt keine Katzensichtung, dafür aber Elefanten:
hb59b545.jpgh01d462d.jpg
Dennoch hat es sich gelohnt, denn wir bekommen schöne Bilder vom Sonnenuntergang.
h6dea4eb.jpgh187d168.jpg
Vögel gibt es auch:
h8b4586d.jpg
Burchell's Coucal
heb10f04.jpg
Hornrabe

Heute lassen wir uns wieder Gegrilltes schmecken, danach lauschen wir bei Amarula den Geräuschen der afrikanischen Nacht.

Welche Katze wir am folgenden Tag gesichtet haben, erfahrt ihr im nächsten Teil 😎
Teil 1922. Okt. 2014
Game drives um Satara

So schön wie der Tag gestern endete, beginnt er heute:
heb96d93.jpgh6ee6cf8.jpg
Wir versuchen unser Glück noch einmal entlang der S 100:
h8d6ca57.jpg
Den meinen wir als eurasian hobby identifiziert zu haben (falls jemand anderer Meinung ist, lasse ich mich gern eines Besseren belehren)
h57e60d0.jpg
Mir gelingen gute Aufnahmen vom Sattelstorch:
h0a68e9c.jpgh4d3b058.jpg
Unser Herz schlägt schneller, als wir erkennen, welches Tier vor unserem Vordermann läuft:
ha3c5f48.jpgh41187e4.jpg
Warum muss ausgerechnet jetzt das Akku alle sein? 😈 Ich habe zwar ein Ersatzakku dabei, aber natürlich dauert es einen Moment, bis ich wieder "einsatzbereit" bin. Der Leopard markiert sein Revier, setzt ab und zu zum Sprung an, vielleicht für eine Maus oder ähnliches. Dann verschwindet er im Gebüsch.
h2dbf9e4.jpgha04dc96.jpghb583ee8.jpg

Die Fotos sind leider nicht berauschend, was zum großen Teil daran liegt, dass ich durch die Scheibe bzw. gegens Licht fotografieren musste 🙁 .


Wir fahren zum Gudzani-Damm, wo wir die einzigen Besucher sind. Wir sehen einen Goliathreiher, Nilgänse, Schreiseeadler und Nilpferde, wobei wir diese mehr hören als sehen.
h21d8cb0.jpghfdb67e8.jpghafa31b4.jpg
Langsam meldet sich unser Magen, daher wollen wir zum Picknickplatz am N'wanetsi-Damm. Auf dem Weg dorthin haben wir noch diverse tierische Begegnungen:
hd6202ca.jpgh9fb3a9d.jpg
Swainsonfrankolin
h06e4f0e.jpg
Graureiher
h7f0c647.jpg
Wer flüstert mir was ins Ohr?
h6f3fcfa.jpgh978a882.jpg
Natalfrankoline
h832eb3c.jpg
Sind die Küken nicht knuffig?
h41be562.jpg
Am Picknickplatz treffen wir den Autofahrer, mit dem wir die Leo-Sichtung geteilt haben. Es ist ein Südafrikaner, der schon 40 mal im Krüger war. Dieses Mal hat er auch wilddogs gesehen, die er nur bei ca. jedem 4. Besuch sieht. Dann sind wir ja überfällig. 🤩
Nach unserem Frühstück mit Rührei gehen wir zum Aussichtspunkt hoch. Von diesem sind nur Meerkatzen zu sehen, dennoch ist die Aussicht über die Weite immer wieder schön.
hd7a11a6.jpg
Nächstes Ziel ist der Sweni Hide, ein Pflichtziel für mich bei jedem Satarabesuch, nachdem ich beim ersten Mal so begeistert von der dortigen Vogelwelt war. Ganz so befriedigend fielen die weiteren Besuche leider nicht aus. Auch heute müssen wir uns mehr an der Landschaft als an Tieren erfreuen.
h5c473b5.jpgh18151c0.jpg
Wir halten nochmal mit direktem Blick auf das Wasser und erkennen ein Teichhuhn mit Kindern.
h528fe3b.jpg
Warum müssen immer Grashalme etc im Bild sein? 😣
h0f2a527.jpg
Wir begeben uns auf dem Rückweg entlang der H 6. Nach vielen Tagen läuft uns endlich mal wieder ein Schakal über den Weg.
hd82d349.jpg
Den Abschluss bildet eine gemischte Gruppe aus Zebras und Impalas:
h88a5c2b.jpgh06d4955.jpg
Hoch zufrieden kehren wir gegen 11:30 h nach Satara zurück.

Immer wieder fasse ich den Vorsatz, nicht so viele Bilder zu posten, aber jedes Mal scheitere ich daran. Wenn es euch zu viel wird, schreibt es - dann werde ich meinen persönlichen Zensor mit einbeziehen
Teil 2024. Okt. 2014
Wir faulenzen auf unserer Terrasse, von wo wir sowohl im Camp als auch außerhalb einige Tierbeobachtungen machen:
hadd71a4.jpgh954914e.jpg
Es ist heiß, die 30° C Marke ist überschritten. Wir kaufen im Shop Grillgut für abends. Am Himmel ziehen die ersten Wölkchen auf, und es wird sehr windig. Auf Empfehlung des Südafrikaners fahren wir Richtung Norden zum Ngotsodamm, wo sich oft Löwen aufhalten sollen.
hc0fd403.jpgh55163dd.jpgh508e55e.jpghf1295b8.jpg
Eine große Büffelherde mit bestimmt 200 Tieren marschiert in einer Linie. Davor grasen Elefanten genüsslich.
h0e32ccd.jpgh648bff7.jpgh5f73759.jpg
Leider ist der bisherige gamedrive in Bezug auf Löwen erfolglos. Wir schöpfen Hoffnung, als wie auf ein Startzeichen Impalas und Zebras anfangen zu rennen. Wir können jedoch keine Löwen bzw. einen andern Grund dafür erkennen. 😐
Auch am Ngotso Damm sind keine Löwen, wir fahren noch weiter zum nächsten Wasserloch, bevor wir uns auf den Rückweg machen.
h34ab3a3.jpg
Hornraben gehören wohl zu den gefährdeten Vögeln, dennoch haben wir bei unseren Krügerbesuchen immer Glück, die etwas merkwürdig aussehenden Gesellen zu sehen, heute sogar sehr nah:
hcb2a929.jpghdd20b0a.jpgh752c19c.jpg
Vorsichtig bahnen wir uns den Weg durch die Büffel, denn wir haben es leider inzwischen eilig.
hadd96bf.jpghd225f50.jpg
Heute gibt es keinen schönen Sonnenuntergang, zu viele Wolken und auch der Wind ist noch stark. Wir erreichen auf den letzten Drücker das Camp. 😗

Christian hat Bedenken, bei dem Wind zu grillen, da aber andere auch schon Feuer angezündet haben und wir dementsprechend eingekauft haben, entfacht Christian auch das Feuer. Es geht zum Glück alles gut, aber nicht lange nach dem Essen gehen wir rein. So komme ich mal wieder dazu, etwas länger in meinem Buch zu lesen, bevor ich in die Kissen sinke.

Wenn ich gewusst hätte, dass beim Morgendrive ein Sichtungswunsch in Erfüllung gehen sollte, hätte ich vor Vorfreude nur schlecht einschlafen können 😄 .

Zur Diskussion mit allen 173 Beiträgen