Botswana stand schon lange ganz oben auf unserer Wunschliste, nur trauten wir uns eine Selbstfahrerreise zu zweit nicht zu. Eine organisierte Rundreise in der Gruppe kam für uns nicht in Frage und eine andere Alternative gab's nicht ... dachten wir. Bele's Reisebericht belehrte uns eines besseren und nach einigen netten Telefonaten mit Frau Miebach von Iwanowski's Reisen waren wir überzeugt. Simbabwe, Botswana wir kommen !
Und so sah unsere Strecke aus :
01/05/2014 Frankfurt - Johannesburg 02/05/2014 Weiterflug nach Simbabwe 02/05/2014 Transfer zur Ilala Lodge - Vic Falls 04/05/2014 Transfer zur Ngoma Safari Lodge am Chobe - Kasane 06/05/2014 Transfer Kasane Flughafen und Flug ins Sango Safari Camp am Khwai/Moremi NP 09/05/2014 Flug ins Pom Pom Camp - Okavango Delta 12/05/2014 Flug nach Leroo la Tau am Boteti River - Makgadikgadi NP 14/05/2014 Maun - Johannesburg - Frankfurt
Teil 217. Aug. 2014
1/2 Mai 2014
Um 20.45 Uhr heben wir pünktlich mit South African Airways in Frankfurt ab und landen 10 Stunden und 40 Minuten später in Johannesburg am O.R. Tambo International Airport.
Am Zoll empfängt uns eine freundliche Südafrikanerin mit den Worten : Hi, how are you ? YES, wir sind angekommen in Afrika, dem Kontinent wo die Menschen meistens freundlich und hilfsbereit sind.
Im Transit ergattern wir 2 bequeme Liegen und ruhen uns aus, ehe es um 10.50 Uhr weiter nach Simbabwe geht. Nach einem ruhigen Flug landen wir gegen 12.15 Uhr am Victoria Falls International Airport.
Da wir das Einreiseformular bereits im Flieger ausgefüllt haben, reihen wir uns sofort in die Schlange für`s Touristenvisum ein. Während wir geduldig auf unseren Stempel im Reisepass warten, werden ein paar Meter weiter Taschen und Koffer wahllos nebeneinander aufgestellt. Nachdem wir die ganze Papierprozedur hinter uns haben und unser Gepäck in dem Durcheinander gefunden haben, erwartet uns auch schon ein Mitarbeiter von Wild Horizon.
Ein halbe Stunde später erreichen wir zuerst das Victoria Falls Hotel, wo wir ein anderes Pärchen abliefern, um kurz darauf die Ilala Lodge anzusteuern.
Wir werden herzlich mit kalten Tüchern und einem Welcome Cocktail empfangen und nach den üblichen Erklärungen zeigt man uns unser Zimmer (Nr. 26 - danke Bele für den Tipp)
mit schönem Blick auf die Gischt der Wasserfälle.
Unsere kleine Terrasse
Grosses bequemes Bett
Alles was Mann (Frau) braucht; sogar eine Anti-Mücken-Lotion ist dabei.
Anschliessend machen wir uns auf den Weg ins Büro von Wild Horizon, um 2 Ausflüge zu buchen.
Es ist mittlerweile schon fast 14.00 Uhr und Hunger macht sich bei uns bemerkbar.
Wir geniessen das leckere Essen
und beobachten begeistert den "aufsteigenden Nebel" der Wasserfälle.
Hier ein paar Eindrücke von der schönen Anlage.
Wir packen das nötigste aus, ziehen bequeme Sachen an und machen uns zu Fuss auf den Weg zu den Viktoriafällen.
Blumen am Weg entlang.
Nach einer guten Viertelstunde sind wir am Ziel
und am Eingang macht man uns grinsend darauf aufmerksam, dass es entlang der Wasserfälle seeeehr aber seeehr nass werden kann.
Aber wir sind DANK des Forum bestens vorbereitet. Ich habe von zu Hause eine alte Kompaktkamera mitgebracht und Jo hat sich extra für diesen Urlaub eine wasserfeste Action Cam zugelegt.
Und dann endlich : was für eine grandiose Aussicht ! Alleine schon der Lärmpegel hier am Wasser ist Gänsehaut pur.
Einzigartiges Naturschauspiel !
Die Victoria Fälle haben im Moment richtig viel Wasser und wir sind begeistert. Mit ohrenbetäubendem Lärm stürzen im Moment ungefähr 10.000 m3/h Wasser in die Tiefe und es bildet sich eine riesige Gischtwolke, die wir schon von der Ilala Lodge sehen konnten. Es ist sehr beeindruckend, die gewaltigen Wassermassen die Schlucht hinabstürzen zu sehen. Zum Vergleich : am Ende der Trockenzeit sind es ungefähr 170 m3/Wasser. Wie langweilig !
Je mehr Aussichtspunkte wir abklappern, umso mehr Wasser prasselt auf uns hinab. Schon nach kürzester Zeit sind wir nass bis auf die Haut und schöne Fotos zu machen ist ein Ding der Unmöglichkeit.
An vielen Stellen kann man ausser Gischt nicht mehr viel sehen.
Walking in the rain !
Vor unserem Urlaub haben wir befürchtet, dass uns das ganze Spektakel hier zu touristisch sei, werden aber jetzt und hier eines besseren gelehrt. Wir finden es einfach nur schön bei 30° C unter einem wolkenlosen Himmel mitten im Regen zu stehen, die vielen Regenbogen um uns herum zu bewundern und dem Toben des Wassers zuzuhören.
Für den Rückweg entscheiden wir uns für eine Abkürzung und spazieren gemütlich zur Ilala Lodge zurück.
Unterwegs unsere ersten Tiersichtungen : Pumba und Warzenschwein. Leider sind wir noch zu nass, um nach dem Fotoapparat zu greifen.
Vor dem Essen genehmigen wir uns ein Aperitif an der der schönen Bar
und bestellen uns anschliessend Straussen-Fleisch im Parmaschinken-Mantel. Sehr lecker !
Todmüde fallen wir gegen 20.00 Uhr ins Bett und schlafen glücklich und zufrieden, mit dem Donnern der Wasserfälle, ein.
Teil 319. Aug. 2014
3. Mai 2014
Wir haben super gut geschlafen und sind schon gegen 6.00 Uhr aus den Federn. Wir ziehen die Gardinen zur Seite und können vom Bett aus Rauch entdecken 😮 .
Und was draussen wie Rauch aussieht, entpuppt sich als Gemisch von Sonnenaufgang & Nebel der Wasserfälle. Der Horizont färbt sich langsam orange-rot und mit ihr die Gischt. WAHNSINN !
Nach einem morgendlichen Fotoshooting springen wir unter die Dusche und freuen uns auf den heutigen Tag.
Anschliessend lassen wir uns das leckere und abwechslungsreiche Frühstück gut schmecken
und geniessen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf der schönen Terrasse.
Wir sind überglücklich; endlich sind wir wieder hier, in Afrika, dem Land unserer Träume 🤩 🤩 🤩 .
Jetzt aber Schluss mit der Schwärmerei, schliesslich haben wir heute noch einige Programmpunkte abzuhaken.
Zuerst machen wir einen kurzen Spaziergang
in das berühmte Victoria Falls Hotel, das im Jahre 1904, in der Zeit von Edwards VII, errichtet wurde.
Eleganz im Kolonialstil,
eine sehr gepflegte Anlage,
und viele, über 100 Jahre alte, Bäume sorgen für Schatten
Gigantischer Panorama-Blick auf die Victoria Falls Bridge, die Simbabwe mit Sambia verbindet. Auch von hier kann man den Nebel der mächtigen Fälle sehr gut betrachten.
Nach einigen Fotos schlendern wir gemütlich zur Ilala Lodge zurück, da wir für 11.00 Uhr einen Helikopterflug über die Wasserfälle gebucht haben. Pünktlich werden wir abgeholt und 10 Minuten später am Flugplatz abgeliefert.
Wir bezahlen, werden gewogen und schon landet ein Heli mit einer Gruppe Touri's an Bord. Nachdem alle ausgestiegen sind, sind wir an der Reihe.
Wir sind nur zu dritt und brauchen uns nicht um einen Fensterplatz zu streiten. Perfekt !
Sanft heben wir ab
und rasch sind wir dicht über dem gigantischen Sprühnebel der Fälle.
Es ist unbeschreiblich und erst von hier oben werden das ganze Ausmass und die Schönheit der Fälle so richtig sichtbar.
Ohne Worte !
Rechts im Bild unsere Ilala Lodge.
Auf diesen Fotos erkennt man gut, wieviel Wasser hier im Moment tagtäglich herunterstürzt.
Wir drehen noch einige Runden und schon neigt sich der Heliflug dem Ende zu.
Wieder am Boden, werden wir eingeladen uns Film und Fotos von unserem Flug anzusehen (natürlich mit der Möglichkeit zu kaufen) und werden anschliessend zu unserer Unterkunft zurückgebracht.
Fliegen ist nicht gerade eine Leidenschaft von Jo und mir. Da unsere Transfers in diesem Urlaub aber hauptsächlich aus Fliegen bestehen, hatten wir eigentlich vor, auf den Helikopterflug zu verzichten.
Aber wir sind jetzt froh, uns dafür entschieden zu haben und bereuen keine Minute davon. Der Rundflug war jeden Cent wert 😉 .
Nach einem kleinen Snack in der Ilala Lodge setzen wir uns auf unsere schöne Terrasse und lassen einfach nur die Seele baumeln.
Teil 423. Aug. 2014
Gegen 15.30 steht mal wieder ein Pick-Up für uns bereit und wir freuen uns riesig 🤩 auf die gebuchte Sundowner-Cruise auf dem Sambesi mit der Ra Ikane.
Hier bietet man uns ein Welcome Komitee vom feinsten 🤩 .
Nach einigen Erklärungen vom Skipper schippern wir gemütlich über den Sambesi.
Auf die Ra Ikane passen max. 8 Leute und beim Anblick der doppelstöckigen Touristenboote, die links und rechts an uns vorbei schippern,
sind wir froh, uns für diese (wenn auch etwas teurere) Variante entschieden zu haben. Für die nächsten paar Stündchen können wir hier entspannen und so richtig in Afrika ankommen.
Essen und Getränke sind "all inklusive" und wir lassen es uns gut schmecken.
Die Ausbeute an Tieren ist nicht soooo spektakulär; trotzdem geniessen wir diese Bootstour sehr 😄 .
African Darter (Schlangenhalsvogel)
African Openbill Stork (Mohren-Klaffschnabel).
Hippoköpfe
Immer wieder Ausblicke auf den Nebel der Wasserfälle.
Das Krokodil hier geniesst die letzten Sonnenstrahlen des Tages.
Natur
Mit Froschgequacke und Hippogrunsen im Hintergrund stossen wir auf unseren Urlaub an und sind glücklich die Stimmen Afrikas wieder zu hören.
Nach einem wundervollen Sonnenuntergang
tuckern wir gegen 18.30 Uhr an Land zurück, wo unser Fahrer uns schon erwartet. Auf dem Weg zur Unterkunft müssen wir immer wieder für Tiere bremsen 🤪 . DAS ist Afrika !
Nach einem kleinen Snack fallen wir, glücklich und mit vielen neuen Eindrücken, ins Bett. Gute Nacht 😁 .
Teil 523. Aug. 2014
Hallo ihr Lieben,
hier ein kleines Video der beeindruckenden Vic Falls 😁 .
Nach dem wiederum sehr leckeren Frühstückbuffet packen wir unsere sieben Sachen zusammen, checken aus und warten auf den Shuttlebus, der uns heute um 9.15 Uhr nach Botswana bringen soll.
Doch vor der Tür ist kein Fahrzeug weit und breit zu sehen ! Nach einer Viertelstunde erkundigt sich die Dame an der Rezeption bei unserem Veranstalter und bekommt eine neue Zeit mitgeteilt : 11.15 Uhr. Naja was soll's; wir sind im Urlaub und haben Zeit ! Anstandslos bekommen wir unser "altes" Zimmer zurück und geniessen die restliche Zeit hier in der schönen Anlage 😎 .
Zwei Stunden später ist unser Minibus dann aber startbereit und wir fahren über die Kazungula Road, einer gut geteerten zweispurigen Straße, immer geradeaus Richtung Grenze. Freundlich und ohne Probleme erledigen wir die Zollformalitäten und müssen anschliessend wegen der "Maul- und Klauenseuche" durch ein Kalkbad, um die Schuhe zu desinfizieren (nach den Schuhen im Gepäck fragt kein Mensch 🤨 !). In Botswana wechseln wir dann den Bus und weiter geht's nach Kasane zum Flughafengelände. Hier werden wir vom Shuttlebus der Ngoma Safari Lodge erwartet.
Unterwegs schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Chobe River NP; hier haben die Elefanten Vorfahrt !
Nach einer knappen Stunde werden wir herzlich von Babs und John, dem Manager-Paar der Lodge mit einem Cocktail empfangen.
Wir sind überwältigt vom gigantischen Blick auf den Chobe River 🤪 . Auf der anderen Seite liegt Namibia.
Pool in traumhafter Umgebung
Baobab
Nach den üblichen Erklärungen bekommen wir unser Zimmer Nr. 1 gezeigt. WOW, WOW, WOW.
Die 2 folgenden Bilder sind aus dem Internet (und nicht verfälscht). Flüstermodus ein : Vor unserem Urlaub habe ich einen Foto Schnellkurs besucht, bei dem ich einige wertvolle Tipps und Tricks gelernt habe 🙂 . Allerdings habe ich zwischendurch auch mal verschiedene Modus-Einstellungen verwechselt und mir leider dadurch einige Bilder versaut 😈 . Schlussfolgerung : wir müssen ganz schnell wieder nach Afrika, damit ich üben, üben und nochmals üben kann 😎 . Flüstermodus aus.
Nun aber wieder Bilder von mir : Besuch am Plungepool
Nach einem leckeren Snack machen wir uns auf den Weg zum nachmittäglichen Gamedrive. Petrus heisst unser Guide und wir sind heute und morgen nur zu dritt unterwegs 😄 . Perfekt !
Nach nur ein paar Minuten sind wir am Gate vom Chobe NP.
Kaum am Fluss angekommen sehen wir unsere ersten Tiere :
ein Büffel bei guter Gesundheit,
einer der nicht überlebt hat
und einen Waran ohne Schwanz.
Wir beobachten Giraffen, die sich genüsslich zu den saftig grünen Zweigen hinab neigen
und anschliessend ihren Durst stillen.
Eine Herde Elefanten tummelt sich am Wasser
und lässt sich absolut nicht von uns stören.
Es ist alles sehr friedlich und ruhig hier.
Unzählige Vögel sitzen in den Kronen der Bäume und haben alles im Blick.
Immer wieder kreuzen Elefanten unseren Weg.
Es ist sehr beeindruckend und ein tolles Gefühl diesen riesigen Tieren mitten in der Wildnis so nah zu sein.
Wir geniessen die absolute Stille, das glitzernde Wasser und die faszinierende Landschaft.
Natur / Baobab
Einige Vögel halten für ein Foto still,
andere machen sich sofort aus dem Staub.
Die untergehende Sonne taucht die Umgebung in ein wundervolles Licht. Diese Farben kann man nicht beschreiben; man muss sie mit eigenen Augen gesehen haben !
Und noch mehr Tiere im warmen Abendlicht :
Giraffe
Was guckst du ?
Schakale
Sonnenuntergang wie im Bilderbuch
und einzigartig in Afrika !
Auf dem Rückweg entdeckt Petrus zwei Löwen im hohen Gras, für die wir aber leider nur kurz anhalten können.
Die Zeiten im Park sind strengstens einzuhalten und unser Guide muss ordentlich Gas geben um pünktlich am Ausgang zu sein. Um 18.29 flitzen wir durch's Gate, eine Minute vor Schluss. Geschafft !
In der Lodge empfängt man uns kurze Zeit später mit warmen Tüchern.
Die Terrasse ist stimmungsvoll beleuchtet
und uns erwarten ein Bierchen und kleine Snacks.
Anschliessend ein fantastisches Abendessen
Hühnchen und Crème Brûlée stehen heute Abend auf dem Programm. Sehr lecker !
Nach dem Essen begleitet uns ein Ranger zum Bungalow und glücklich und zufrieden schlummern wir ein.
Teil 728. Aug. 2014
5. Mai 2014
Wir erwachen mit den ersten Sonnenstrahlen und springen unter die heisse Dusche.
Nach einem sehr leckeren Frühstück
mit gigantischem Blick auf den Chobe River
machen wir uns gegen 9.30 Uhr zusammen mit Petrus auf den langen Weg nach Kasane. Unterwegs laufen uns immer wieder Tiere über den Weg.
Anderthalb Stunden später sind wir am Ziel und steigen ins hauseigene Boot. Wir sind sehr gespannt !
Weit müssen wir nicht fahren, um die ersten Tiere zu entdecken.
und ein dickes Krokodil döst in der Morgensonne (leider im schlechten Licht).
Wir nehmen uns viel Zeit, beobachten die farbigen White fronted Bee-Eater (Weisstirnspint-Bienenfresser)
und lauschen fasziniert den lauten Tönen eines Fish-Eagle (Schreiseeadler).
Die ersten Elefanten tauchen am Ufer auf und wir nähern uns den Dickhäutern.
Sie planschen im Wasser,
bespritzen sich mit Schlamm
und kommen uns dann langsam entgegen.
Petrus spürt unsere Unsicherheit und gibt uns mit Handzeichen zu verstehen, dass alles OK ist und wir uns nur ruhig verhalten sollen.
Je näher der Riese kommt, desto höher steigt mein Puls 🙄 .
Dann steht er direkt vor unserem Boot und der Abstand zwischen mir und seinem Kopf ist weniger als ein Meter. Uns stockt der Atem und wir geben keinen Mucks von uns. Er mustert uns eine Weile, dreht sich dann um und spaziert seelenruhig an uns vorbei. Puuuuhhh, ich atme tief durch 😗 😗 😗 und geniesse "in sichererem Abstand" die nächsten spannenden Szenen 🙂 .
Die Dickhäuter verschwinden im Wasser
und tauchen unter um frisches Grünzeug mit Genuss zu verspeisen.
Manchmal sieht man auch nur noch einen Rüssel, der aus dem Wasser ragt. U-Boot lässt grüssen !
Ein Cattle Egret (Kuhreiher) benutzt den Rücken des Elefanten als Landebahn.
Was für ein wundervolles Schauspiel und was für ein Privileg in dieser wunderschönen Landschaft zu sein und einfach nur entspannt die Tiere zu beobachten !
Teil 831. Aug. 2014
Ein paar Meter weiter kommt eine Gruppe mit Jungtieren ans Wasser.
Mit etwas grösserem Abstand beobachten wir das lustige Treiben der Dickhäuter.
Zweisamkeit
Ist der Kleine nicht süss ?
Rüsselakrobatik 😉
Nach viiiiielen Fotos fahren wir weiter und Petrus hat eine weitere Überraschung für uns bereit.
Wir entfernen uns vom Ufer und steuern ein Meer von Water Lily's an.
WOW, wie unfassbar schön ist es hier !
Der Stiel der wohlriechenden Seerose kann über 2 Meter lang werden.
Bilderbuchlandschaft
Wir tuckern durch die faszinierende Landschaft, geniessen die friedvolle Ruhe und freuen uns darüber, diese Tour alleine mit Petrus unternehmen zu dürfen 🤪 .
Die Boatcruise war schon mal sensationell und jetzt freuen wir uns darauf an Land weiterzufahren.
Teil 902. Sept. 2014
Es ist mittlerweile Mittag vorbei und Petrus drückt uns ne Cola und Chips für den kleinen Hunger in die Hand. Hinter dem Gate
entdecken wir eine einsame Schildkröte,
ein junges Croc
und eins mit ein paar Jährchen mehr.
Unruhige Giraffen kreuzen unseren Weg.
Dem Verhalten der Tiere nach zu beurteilen, lauert hier Gefahr.
Wir klappern die Gegend ab, halten die Augen auf, scannen jeden Busch und entdecken dann diesen alten Kerl hier im Schatten liegen.
In einiger Entfernung 2 Löwinnen die sich nicht von uns stören lassen.
Eine vierte streift quer durchs Gebüsch.
WOW, gestern 2 und heute 4 Löwensichtungen ! Und das allerbeste daran : kein einziges Auto weit und breit und wir können die Raubkatzen in Ruhe beobachten.
Ausser dem Klicken meiner Kamera ist nichts zu hören. Niemand spricht ein Wort und jeder von uns ist auf seine Weise fasziniert.
Lion King zeigt sein Gebiss
und streckt uns die Zunge heraus.
Wenn ich Giraffe wäre, würde ich hier schnell einen Abgang machen 🙂
Wegen der Raubkatzen-Sichtung haben wir doch glatt die Zeit vergessen und es ist mittlerweile 15.30 Uhr. Auf einem sicheren Picknickplatz machen wir Pause und unser Guide packt eine Leckerei nach der anderen aus.
Im Baum über uns lauert ein Yellow bellied Greenbul (Gelbbrustbülbül) auf Brotkrümel.
Nach dem leckeren Picknick geht es gut nun gestärkt weiter.
Wir entdecken einen schlechtgelaunten Büffel
und 3 Gattungen der "Ugly Five " : Pumba
Gnu
und Baboon
Fasziniert schauen wir der Horde zu wie sie herumtollen,
sich lausen,
miteinander kuscheln
und Mama Pavian ihr niedliches Baby auf dem Rücken trägt.
Wir finden es herrlich und können immer noch nicht fassen was für ein Tierreichtum es hier im Park gibt !
Noch mehr Giraffen
Kuschelstunde
Spektakuläre Ausblicke auf den Chobe.
Auf den ersten Blick könnte man die Hippoköpfe mit Steinen verwechseln.
Unsere erste und leider einzige Puku-Sichtung.
Wir sehen Impalas beim Wasser
und bei der Siesta.
Reiher
Pied King Fisher
Croc
Und weiter geht's : Elefanten posieren mit Hippos,
Giraffen harmonisch mit Elefanten
und dazwischen stolzieren Kuhreiher.
Arche Noah Feeling pur ! Mein Fotoapparat läuft auf Hochtouren.
Wir sind begeistert von den vielen Tieren hier und wissen nicht wo wir zuerst hinschauen sollen.
Ein paar Kilometer weiter zwingt uns eine kleine Wagenkolonne zum Anhalten. Gleich an der Strasse liegen 6 Löwen. Mit vollgefressenen Bäuchen dösen sie im Schatten und machen keinerlei Anstalten sich zu bewegen. Nur einer macht uns den Gefallen den Kopf hin und wieder zu heben. Das Gras ist sehr hoch und gute Fotos zu machen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Der Nachmittag neigt sich langsam dem Ende zu und wir entdecken immer mehr Elefanten auf ihrem Weg ans Wasser.
Bei diesen Wimpern kann man neidisch werden.
Petrus macht uns darauf aufmerksam dass es schon spät ist und wir uns langsam aber sicher auf den Rückweg machen müssen. Schweren Herzens trennen wir uns von diesem süssen Kerlchen.
Die Sonne steht knapp über dem Horizont und taucht die gesamte Umgebung in warmes rotgoldenes Licht.
Der wunderschöne Sonnenuntergang beleuchtet eine einsame Giraffe, die am Ufer entlang spaziert.
Am Wasser stoppt unser Guide dann wirklich ein allerletztes Mal und wir geniessen den atemberaubenden Sonnenuntergang.
Das ist Bilderbuchafrika !
Auch heute rauschen wir auf den letzte Drücker durchs Gate.
Nach einem lecken Snack setzen wir uns an den schön gedeckten Tisch und geniessen das leckere Abendessen : * Butternut-Coconut-Cappuccino Suppe * Beef in Weinsauce * Strudel oder * 3 Kugeln Eis in essbarer Zuckerschüssel.
Mmmhh lecker !
Die Managerin setzt sich nach dem Essen an unseren Tisch, und erzählt uns dass Elefanten sich heute in der Nähe unseres Bungalows aufhielten und den Planschpool fast leer gesoffen haben.
Nach dem Dinner begleitet unser Guide uns zum Zimmer und wir krabbeln überglücklich unter die Bettdecke. Was für ein aufregender Tag; heute jagte hier ein Highlight das andere !
Teil 1006. Sept. 2014
6. Mai 2014
Morgens werden wir von der Sonne wach gekitzelt und geniessen vom Bett aus, wie der Tag langsam in die Gänge kommt.
Nach einem exzellenten Frühstück setzen wir uns auf unsere schöne Terrasse und beobachten die Blue Waxbill (Schmetterlingsfink). Sie sitzen an der Kante unseres Pools und sind überrascht dass sie nicht mehr mit dem Schnabel ans Wasser kommen. Die Elefanten haben gestern ganze Arbeit geleistet. Wir finden eine Schüssel in der Unterkunft und füllen sie mit Wasser.
Um 10.00 Uhr packen wir unsere sieben Sachen zusammen, werden herzlich vom netten Personal verabschiedet und mit dem Shuttle zum Flughafen nach Kasane gebracht. Wir sind traurig, dieses schöne Fleckchen Erde hier verlassen zu müssen. Eine solch beindruckende Natur mit so vielen Tieren haben wir hier nicht erwartet und eine Nacht mehr hätten wir es hier noch ausgehalten.
Eine Stunde später erreichen wir den Flughafen Kasane und checken ein. Mano, sind wir aufgeregt ! Nach einer kurzen Erklärung vom Pilot dürfen wir einsteigen. Wir verstauen unser Handgepäck im hinteren Teil der Maschine und halten unsere Kameras bereit. Der 12-Sitzer rollt langsam auf die Landebahn zu, der Pilot gibt Gas und schon heben wir ab.
Es dauert nicht lang und die Zivilisation liegt weit hinter uns.
Der Anblick aus der Luft ist einmalig!
Nach ein paar Turbulenzen landen wir 50 Minuten später im Niemandsland.
Wir setzen auf, hinter uns eine riesige Staubwolke, und verlassen beeindruckt die Maschine. Die Fliegerei hier ist perfekt organisiert und hat schon fast etwas von Busfahren. Die Passagiere verlassen das Flugzeug, Gepäck wird aus- und wieder eingeladen, neue Touris steigen zu und kurze Zeit später ist die Propellermaschine wieder startbereit.
Fourfour, unser Guide für die nächsten 3 Tage im Sango Safari Camp, erwartet uns schon.
Während der halbstündigen Fahrt zum Camp, erzählt er uns viel Interessantes über die Gegend.
Wir fahren schnurstracks in die erste Riesenpfütze hinein
und stehen kurz darauf vor dem Sango Team, das uns ein lustiges Willkommens-Liedchen trällert.
Die hellen Stimmen und ihre Herzlichkeit berühren mich so sehr, dass mir fast die Tränen kommen. Auch Jo hat Gänsehaut.
Wir werden herzlich mit einem kalten Getränk begrüsst und Face, der nette Manager, erzählt uns ausführlich alle Wichtige über das Camp.
Nach einem kleinen Snack
zeigt man uns unser Zelt Nr. 4. Wunderschön !
Unsere Unterkunft für die nächsten 3 Nächte ist im klassisch afrikanischen Stil eingerichtet
und eine Veranda lädt zum Entspannen ein.
Unter Sternenhimmel und mit den Geräuschen der Natur wird das Duschen hier zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Deko vor unserer Terrasse
Das Camp ist nicht eingezäunt, perfekt in die Natur integriert und von den Zelten aus bietet sich ein wunderschöner Blick auf die Landschaft. Hier fühlen wir uns wohl !
Pool zu Abkühlen
Gemeinschaftsraum
Um 15.30 Uhr werden Kaffee und Kuchen angeboten und eine halbe Stunde später machen wir uns auf, die Umgebung vom Moremi NP zu erkunden.
Teil 1106. Sept. 2014
Über eine lange Holzbrücke erreichen wir die Parkeinfahrt.
Wir fahren an friedlich grasenden Impala's vorbei
und beobachten einen Baboon, der auf seinem Thron alles im Auge hat.
Weiterhin sehen wir Sporengänse,
Squirrel
und Yellow-billed Storked (Nimmersatt).
Und dann entdecken wir die Wildhunde. WOW !
Mit diesen sehr seltenen Tieren haben wir hier nicht so schnell gerechnet und greifen nach dem Fotoapparat. Ehe wir uns versehen sind die scheuen Tiere im hohen Gras verschwunden. Da es verboten ist, im Park offroad zu fahren, machen wir uns schweren Herzens wieder auf den Weg.
Ansonsten sehen wir nicht soooo viel Tiere; also erfreuen wir uns an der wunderschönen Natur.
Auf dem Rückweg bemerken wir voller Freude, dass die Wild Dogs sich der Pad genähert haben und sich am Wegesrand tummeln. Mano, sind wir Glückskinder !
Sie durchkämmen das hohe Gras und fasziniert beobachten wir, wie flink und spielerisch das Rudel ist.
Was für ein Gewusel !
Schnupper, Schnupper !
Dann erhält Fourfour ein Funkspruch : LÖWEN ! Nichts wie hin !
Wir sehen zwei Löwendamen die im Gras dösen,
ein Junglöwe, der uns sein Hinterteil entgegen streckt
und eine 4. Löwin die sich beim Verkosten einer Beute nicht stören lässt.
Die Sonne steht schon tief und das Licht ist leider nicht mehr ideal zum Fotografieren. Wir geniessen noch kurz den tollen Anblick,
schiessen ein allerletzes Bild
und verabschieden uns dann von den Raubkatzen.
Sonnenuntergang am Khwai
Hinter dem Gate stoppt Fourfour den Wagen und wir geniessen ein Bierchen und Snacks.
Gegen 19.00 Uhr sind wir wieder im Camp. Der Tisch, der mittags noch im Restaurant stand, ist jetzt liebevoll in der Wiese gedeckt.
Um uns herum Hippogrunsen und Froschgequake. DAS ist Afrika und wir sind glücklich !
Unsere Gruppe ist heute Abend bunt gemischt und besteht aus den Rangern und Gästen aus Holland, Belgien, Norwegen, Deutschland und uns Luxemburger. Wir haben jede Menge Spaß und es wird viel gelacht.
Nach dem Essen setzen wir uns alle zusammen um das Feuer, unterhalten uns über die Ereignisse des Tages und lauschen den lustigen Erzählungen von Face.
Nachdem man uns die 2 Meter ! zum Zelt gebracht hat, machen wir uns bettfertig und krabbeln unter die Decke. Wir sind sehr gespannt auf unsere erste Nacht im Zelt mitten in der afrikanischen Wildnis, umgeben von grunzenden Flusspferden und qackenden Fröschen.
Teil 1207. Sept. 2014
7. Mai 2014
Was für eine tolle Nacht in Afrika ! Trotz des nächtlichen Tierkonzertes haben wir sehr gut geschlafen und um halb sechs klopft es an der Tür : "Good Morning, how are you ?".
Gut gelaunt springen wir aus dem Bett und nach einer Katzenwäsche sitzen wir alle zusammen am Frühstückstisch und lassen uns Kaffee, Toast und Muffins gut schmecken 🤪 .
Eine halbe Stunde später brechen wir zur Pirschfahrt in der Concession auf und sind gespannt, was uns heute erwartet.
Der Tag begrüsst uns mit einem wunderbaren Sonnenaufgang.
Unsere erste Tiersichtung heute Morgen : Elefanten mit Nachwuchs im schlechten
und Zebras im schönen Licht.
Impalas
Familie Pumba beim Breakfast,
eine Tüpfelhyäne ganz entspannt in der morgendlichen Sonne
und ein Frankolin mit Nachwuchs.
Wasserdurchfahrt
An einer Lagune voller grunzender Flusspferde machen wir Kaffeepause.
Es ist so unbeschreiblich schön hier !
Die Vögel zwitschern und zwischendurch schauen immer mal wieder Hippoköpfe aus dem Wasser.
Ein Hippo begibt sich auf den Landweg.
Kurz vor dem Ufer überlegt der Kerl es sich anders, zeigt uns die Zähne und taucht wieder unter.
Aber auch andere Tiere gibt's hier zu sehen; Red Lechwe Antilope
und dann passiert's : wir stecken im Schlamm fest 😮 .
Mit dem richtigen Werkzeug aber kein Problem für unseren Guide.
Geduldig sucht Fourfour die Umgebung nach Ästen ab (wir müssen im Auto bleiben, da sich in dieser Gegend öfters Leoparden aufhalten).
Anschliessend wird der Jeep mit dem Wagenheber in die richtige Position gebracht und die Äste werden darunter geschoben. Die ganze Prozedur wird Seite für Seite wiederholt und schon sind wir wieder unterwegs ...
denken WIR ... und haben kurz darauf einen Platten 😮 😮 😮 .
Fourfour greift nach dem Ersatzreifen und stellt voller Schreck fest : "Flat tyre" - na super 😈 ! Er funkt das Camp an, die sofort Hilfe versprechen.
Wir geniessen währenddessen die traumhafte Khwai-Landschaft
und beobachten die Impalas links
und Elefanten rechts von uns.
Nach einer halben Stunde, neuer Funkspruch : Die Ranger mit unserem neuen Ersatzreifen haben sich auch festgefahren 😮 😮 😮 . Jetzt ist Warten angesagt ! Nach anderthalb Stunden kommt dann endlich Hilfe und ratzfatz ist der Reifen gewechselt 😗 .
Auf dem Rückweg teilt uns Fourfour dann folgendes mit : "the camp has moved" . Wir verstehen im ersten Moment gar nix, und stehen urplötzlich vor einem singenden Sango-Team.
Hinter ihnen ein liebevoll gedeckter Tisch vor traumhafter Kulisse.
WOW, was für eine Überraschung ! Wir sind begeistert und stürmen das Buffet.
Buschbar
In traumhafter Natur mit wundervoller Aussicht geniessen wir unser Mittagessen in vollen Zügen. Ein irres Erlebnis !
Auch im Busch braucht man nicht auf den Luxus einer Toilette zu verzichten.
Gegen 14.00 Uhr machen wir uns glücklich und zufrieden auf den Rückweg. Wir hatten heute Morgen zwar keine wirklich nennenswerte Sichtungen, nichts destotrotz war der Game-Drive aufregend und spannend zugleich.
Unterwegs begegnen wir unserer ersten Tsessebe Antilope (leider von hinten),
Pumbas,
immer wieder Impalas
und einem einzelnen Elefant.
Weiterhin einige Wasserdurchfahrten
und unbeschreiblich schöne Landschaften.
Zurück im Camp sichern wir unsere Fotos und nach einem kleinen Snack steht das nächste Highlight auf unserem Terminplan. Was für ein Stress !
Teil 1309. Sept. 2014
Auf dem Weg zur Mokoro-Station begegnen wir einer Gruppe Elefanten
und sind kurze Zeit später auch schon am Ziel. Wir sind heute Nachmittag nur zu viert und 2 Mokoros liegen für uns bereit.
Jo steigt hinten ein und ich setze mich vorsichtig nach vorne. Das Ganze ist anfangs eine sehr gewöhnungsbedürftige Angelegenheit, aber nachdem man seine Balance gefunden hat, ist es einfach nur schön 🤪 .
Mots, unser Poler stösst das Boot mit einer langen Stange vorwärts und wir gleiten lautlos durch die wunderschöne Landschaft, vorbei an Wasserlilien
und Gräsern.
Nur Vogelgezwitscher und das rhythmische Plätschern der Bootsstange sind zu hören.
Spiegelbilder
Das fast lautlose Dahingleiten auf dem Fluss ist Entspannung pur und genau das Gegenteil einer "african massage" des Jeeps.
Bell Frog
African openbill stork - danke Hannes 🙂
Water Lily
Anschliessend steuern wir eine kleine Insel an und geniessen unser Bierchen inklusive Snacks.
Glücklich fahren wir im Sonnenuntergang zurück; was für ein traumhafter Abschluss eines wunderschönen Tages !
Der Tisch ist heute Abend im Innenbereich gedeckt und nach einem schmackhaften Essen lassen wir den aufregenden Tag am lodernden Lagerfeuer ausklingen.
Überwältigt von den vielen Eindrücken des Tages schlüpfen wir gegen 21.00 Uhr unter die Bettdecke und schlafen mit dem üblichen Hippo- und Froschkonzert ein. Gute Nacht Afrika !
Teil 1412. Sept. 2014
8. Mai 2014
5.30 Uhr Wake-up-call, Breakfast 6.00 Uhr und eine halbe Stunde später Aufbruch zum morgendlichen Gamedrive in den Moremi NP.
Wir fahren an Red Lechwe Antilopen vorbei
und entdecken eine Gruppe Squirrel.
Wasserdurchfahrt
Nachdem beim vorherigen Tag ein Highlight das andere jagte, hält die Tierausbeute sich heute Morgen in Grenzen. Ausserdem ist Fourfour alles andere als entspannt unterwegs, da vier von uns die Truppe gegen 10.00 Uhr verlassen. Für jedes Tier müssen wir ihn bitten anzuhalten und nach ein paar Minuten geht's rucki zucki weiter. Ich bin leicht genervt. Jo und ich gehen davon aus, dass ihm die beiden Pannen von gestern noch in den Knochen stecken, und er Angst hat nicht pünktlich wieder im Camp zu sein.
Wir entdecken einige Vögel
und fotografieren zwei Waffenkiebitze
mit Krokodil im Hintergrund,
ein Hippo in traumhafter Blumenlandschaft
und ein weiteres Croc.
Nach der Kaffeepause
beobachten wir einen Elefant beim Fressen,
und stoppen für die wunderschönen Impalas.
Traumhafte Landschaften
mit Krokodil
Wir verlassen den Moremi NP
und sind leider schon gegen 10.00 Uhr wieder im Camp, seeeehr früh im Gegensatz zu gestern 😐 .
Nach der Dusche setzen wir uns, mit Fernglas und Kamera bewaffnet, auf die Terrasse und geniessen die Aussicht in die Wildnis
In der Ferne entdecken wir Elefanten
und gleich vor unserem Zelt ein Chamäleon.
Erst gegen halb zwölf kommt die andere Gruppe vom Morning Game Drive zurück. Mit nur 2 Leuten und seeeehr vielen Baby-Hyänen-Fotos im Gepäck ! Och nee !
Im bin ein wenig enttäuscht 😐 , und frage mich warum man Jo und mich heute Morgen nicht mit diesem Pärchen zusammen getan hat ? Diejenigen die heute abreisen, hätten in Ruhe einen KURZDRIVE machen können, Fourfour wäre entspannter gewesen und wir in der anderen Gruppe ebenfalls. Vor allem da wir morgen früh leider auf den Game Drive verzichten müssen, da unser Flug schon gegen 10.00 Uhr vorgesehen ist.
Naja, eine Abend-Pirschfahrt haben wir ja noch und darauf freuen wir uns riesig 😄 !
Teil 1513. Sept. 2014
Heute Nachmittag sind neue Gäste angekommen und nach einigen Gesprächen stellen wir mit Freude fest dass es sich um das Forumsmitglied Jogo handelt, der mit seiner Frau Manu in Botswana Urlaub macht. Die beiden sind mit dem Mietwagen unterwegs und haben schon einige abenteuerliche Strecken hinter sich, gell Hannes !
Nach einem kleinen Snack in Form einer Schlange
sind Fourfour, Manu, Hannes, Jo und ich dann startbereit. Heute Abend bleiben wir in der Khwai Concession.
Wasserdurchfahrt am Khwai
Unterwegs sehen wir Enten,
Yellow billed Stork (Nimmersatt)
und entdecken einen Saddle billed Stork (Sattelstorch) - wegen seinen Farben "German Flag" genannt (Bele, ich musste schmunzeln als ich kürzlich von eurer Diskussion über dieses schöne Tier las; das Wort „German Flag“ haben wir auch zum ersten Mal aus Fourfour’s Mund gehört).
Im Gegensatz zu heute Morgen lässt uns Fourfour wieder seeeehr viel Zeit bei den Tierbeobachtungen 🤪 🤪 🤪 .
Cactus-Pflanze Löwenohr - danke Konni 🙂
Elefanten (leider im Gegenlicht)
Dann entdecken wir ein Rudel Wildhunde und nicht weit davon entfernt grasende Impalas. Die Hunde sind gerade aus ihrem Mittagsschlaf aufgewacht
und unser Guide erklärt uns, dass sie sich jetzt höchstwahrscheinlich auf die Jagd vorbereiten.
Nach ein wenig Streck-Gymnastik
und Gähn-Übungen
pirschen sie sich ganz langsam an die Antilopen heran
und sind vielleicht noch etwa 200 Meter von Ihnen entfernt. Fourfour wechselt die Position um näher am Geschehen zu sein. Ein Blick durchs Fernglas zeigt uns, dass die Impalas nichts ahnen und friedlich weitergrasen. Die Hunde kommen immer näher und dann plötzlich : wie aus dem Nichts springen die Wilddogs aus ihrem Versteck und die Impalas, völlig überrascht, laufen quer durcheinander und können trotzdem entkommen. Uff, Glück gehabt und auch ich muss hier gestehen, erleichtert zu sein, keinen Kampf miterlebt zu haben 😗 .
Dann ein weiteres Highlight heute Abend : Hoch in dem Baumwipfel entdeckt Fourfour eine Giant Eagle Owl (Milchuhu).
Der ganze Körper bewegt sich wenn das grosse Tier seiner Herzensdame zuruft, die wir leider nicht sehen aber hören können. Wir sind begeistert von dem wunderschönen Tier mit dem rosa Lidschatten und lauschen fasziniert ihren Tönen.
Wir fahren weiter und stoppen kurze Zeit später für Tüpfelhyänen die durchs hohe Gras schleichen.
Ganz langsam spazieren sie an uns vorbei, Fourfour versucht ihnen auf den Fersen zu bleiben
und urplötzlich befinden wir uns inmitten einer anderen Familie mit ihrem Nachwuchs.
WOW ! Was für eine Sichtung ! Wir sind begeistert 🤩 🤩 🤩 .
Verspielt und voller Übermut balgen die Kleinen miteinander und die Alten versuchen ihnen Disziplin beizubringen. Gar nicht so einfach das Ganze.
Wir können uns nicht satt sehen an diesem Treiben. Die Kleinen sind echt goldig.
Wer behauptet eigentlich, Hyänen seien hässlich ??? Nun sieht euch doch mal diese kleinen schwarzen Wollknäuel mit den riesigen Knopfaugen an.
Genau hinter dem unglaublichen Spektakel geht die Sonne unter
und Fourfour hat leider keine Möglichkeit den Wagen zu wenden. Die Lichtverhältnisse sind somit nicht optimal und die meisten Fotos sehen etwas verschwommen aus. Aber wer braucht schon Bilder, wenn Mann / Frau das ganze hier "live" miterleben darf. Wir legen die Kamera nieder, geniessen den Moment und der verkürzte Game Drive von heute Morgen ist schwupps vergessen 🤪 🤪 🤪 .
Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis sucht Fourfour ein schönes Plätzchen zum sundownern. Begeistert stossen wir auf den erfolgreichen Game Drive des heutigen Abends an.
Anschliessend geht's glücklich und mehr als zufrieden zurück ins Camp 🤪 😄 🤪 .
Nach dem leckeren Essen und vielen amüsanten Gesprächen am Tisch, setzen wir uns alle zusammen ans Lagerfeuer.
Wir lauschen den Stimmen des afrikanischen Busches und über uns leuchten Millionen Sterne. Die Stimmung ist einfach grandios ! Gegen 21.00 Uhr verabschieden wir uns herzlich von Manu und Hannes und lassen uns zu unserem Zelt bringen.
Unsere letzte Nacht im Sango bricht an und wir sind gespannt auf die nächsten 3 Tage. Morgen fliegen wir mitten ins Delta. Wir sind aufgeregt und sehr gespannt was uns da alles so erwartet.
Teil 1614. Sept. 2014
9. Mai 2014
"Gruns / Schmatz - Trampel - Trampel - Platsch"
Von solchen Geräuschen wurden wir diese Nacht geweckt. Ein Hippo schmatzte laut und genüsslich vor unserem Zelt und stopfte mit regelmässigen Kaubewegungen Gras in sich hinein. Anschliessend trampelte, resp. rannte es durch den sumpfigen Boden, um dann mit Freude - so hörte es sich mal an - in eine Riesenpfütze zu springen. Platsch ! Einfach nur GENIAL, von solchen Geräuschen geweckt zu werden 🤩 🤩 🤩 . Afrika Feeling pur !
Da unser Flug erst für heute Morgen 10.30 Uhr geplant ist, steht jetzt mal Ausschlafen auf dem Programm.
Doch Stimmengewirr der anderen Gäste und das Klappern der Teller und Tassen in der Früh machen uns einen kleinen Strich durch die Rechnung. Da sich unser Zelt gleich neben dem Restaurant befindet, sind auch wir um 6.00 Uhr hellwach. Wir bleiben liegen und wissen aus eigener Erfahrung, dass eine halbe Stunde später wieder Ruhe einkehren wird. Nachdem alle zum Game Drive aufgebrochen sind, lauschen wir noch eine ganze Weile den vielfältigen Geräuschen im Busch und geniessen vom Bett aus wie der Tag langsam in die Gänge kommt.
Ein deutsches Pärchen checkt heute Morgen ebenfalls mit uns aus und wir vier nehmen uns viel Zeit beim Frühstück.
Anschliessend geniessen wir unsere Dusche unter freiem Himmel, packen die restlichen Sachen ein und dann heisst es leider wieder Abschied von den netten Leuten hier nehmen.
Um 10.00 Uhr bringt uns Face zum Airstrip.
Unsere letzte Wasserdurchfahrt am Khwai.
Schon von weitem hören wir das Brummen eines Flugzeugmotors und dann landet auch schon die kleine Probellermaschine, die uns ins Pom Pom Camp bringen wird.
Wir verabschieden uns herzlich voneinander, steigen in den Flieger und schon geht's wieder in die Luft.
Eine halbe Stunde später setzen wir zur Zwischenlandung in Shinde an und entdecken dunkle Punkte auf der Landepiste - Impalas 🤩 🤩 🤩 . Gekonnt fliegt unser Pilot dicht über die Tiere hinweg und versucht sie zu verscheuchen. Keine Chance; die Antilopen lassen sich nicht von uns stören 😛 . Nach 2 ergebnislosen Versuchen eilt uns ein Jeep am Boden zur Hilfe und wir können sicher landen 😉 .
Nachdem 2 Passagiere ausgestiegen sind, heben wir wieder ab.
Vor hier oben erkennt man, wie gross und einzigartig dieses Binnendelta ist.
Unter uns eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf das Okavango-Delta.
Nach weiteren 20 Minuten setzen wir zur Landung an.
Am Airstrip jedoch keine Menschenseele ! Organisatorisch scheint hier etwas schief gegangen zu sein.
Über Funk informiert man unseren Pilot, dass die neuen Gäste eine halbe Stunde Verspätung haben, da man Ihnen gestern Abend eine falsche Flugzeit mitgeteilt hat. Wir steigen aus und warten und warten ...
Eine dreiviertel Stunde später sind wir dann aber vollzählig, rollen auf die Startbahn und heben ein letztes Mal langsam ab.
Einzigartige Naturlandschaft aus der Vogelperspektive.
Pom Pom Airstrip im Anflug.
Es ist mittlerweile 13.00 Uhr. Ein Guide der Lodge erwartet uns schon und nach einer kurzen Fahrt
werden wir von der Camp-Belegschaft mit einem lustigen Welcome Song empfangen.
Das Herz geht uns auf und wir sind wieder einmal überwältigt von der afrikanischen Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit.
Schon beim Betreten des Hauptbereiches sind wir vom Ausblick auf die vorgelagerte Lagune fasziniert.
Dineo, die Managerin überreicht uns ein Erfrischungstuch, ein wohltuendes kühles Getränk und eine Trinkflasche zum Nachfüllen für den persönlichen Gebrauch.
Nach den üblichen Erklärungen dürfen wir uns auf das Buffet stürzen.
Nach dem leckeren Mittagessen, bekommen wir von Andy (Dineos Mann) unser Zelt Nr. 1 gezeigt.
Es ist das letzte in der Reihe und wir sind begeistert !
Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen und man könnte glatt vergessen, dass man sich im afrikanischen Busch befindet.
Sitzecke im Vorzelt
Hauptzelt mit riesigem und bequemem Bett.
Die Aussendusche reicht für eine Grossfamilie.
Badezimmer mit Liebe zum Detail.
Toilette mit Blick in den Busch.
Die Terrasse lädt zum Verweilen ein und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Lagune.
Die Ruhe auf der Terrasse wird nur durch Vogel-Gezwitscher, Hippogrunsen und Grillengezirpe unterbrochen. Auch hier fühlen wir uns von der ersten Minute an wohl.
Ein Buschbock grast gleich neben dem Zelt und lässt sich nicht von uns stören.
Eindrücke von der wunderschönen Anlage im Delta.
Ein kleiner Pool sorgt für Erfrischung an warmen Sommertagen.
Teil 1716. Sept. 2014
Um 15.30 Uhr bekommen wir Kaffee und Kuchen und lernen unseren sympathischen Ranger Shaku kennen.
Eine halbe Stunde später sitzen wir im Landy.
Wir lassen uns den Wind um die Nase wehen und saugen den dominanten Duft des wilden Salbeis ein, der hier überall in der Luft liegt.
Wir fahren an einem Saddle Billed Stork (Sattelstorch) vorbei
und bleiben bei Familie Baboon stehen.
An jeder Ecke grasen Antilopen : Tsessebe,
Kudu
und Impala.
Die Ausbeute hält sich in Grenzen, nichtsdestotrotz geniessen wir sehr diese Tour 😄 .
Brückenüberfahrt
Baum mit Termitenhügel (oder umgekehrt).
Baobab
Leberwurstbaum
Noch mehr Natur.
Gnus im warmen Abendlicht.
Wir suchen uns ein nettes Plätzchen zum sundownern und stilvoll wird der Tisch gedeckt.
Die langsam untergehende Sonne taucht die gesamte Umgebung in warmes, rotgoldenes Licht und wir lassen uns Getränke und Snacks gut schmecken 🙂 .
Prost - Pula Botswana !
Auf den Rückweg schmeisst unser Tracker den mobilen Scheinwerfer an und leuchtet rechts und links in die Büsche, um nach nachtaktiven Tieren Ausschau zu halten. Das Resultat kann sich blicken lassen 🤩 🤩 🤩 und wir entdecken ganz kurz einen Leoparden,
der uns skeptisch anschaut um dann leider im Gebüsch zu verschwinden 😐 .
Bei unserer Rückkehr werden wir von Dineo und Andy begrüsst und es brennt ein gemütliches Lagerfeuer. Wenig später ertönen die Trommeln, die das Abendessen einleiten.
Auch hier sitzen die Guides zusammen mit den Gästen an einem langen Tisch und das Motto für heute Abend lautet : "Ladys first".
Nach dem sehr leckeren Essen spazieren wir zum "Night Club Pom Pom", setzen uns mit einem Amarula ans Feuer
und lauschen den Geräuschen der Tierwelt hier an der Lagune.
Gegen 22.00 bringt uns ein Ranger zum Zelt und wir stellen fest dass sich ganz in der Nähe 2 Hippos lautstark grunzend und planschend aufhalten. Von daher seine innige Warnung an uns : " Please stay inside your tent"
Nach dem Zähneputzen krabbeln wir unter die Bettdecke und lauschen dem Grunzen der Flusspferde, die mittlerweile so deutlich zu hören sind dass man meint, sie stehen direkt neben der Zeltwand. Wir sind überglücklich im Busch sein zu dürfen 🤪 🤪 🤪 .
Teil 1817. Sept. 2014
10. Mai 2014
Trotz der ungewohnt lauten Geräuschkulisse während der Nacht, verursacht durch Hippos, Grillen, Frösche und anderen nächtlichen Tiergeräuschen, haben wir wunderbar geschlafen 😄 .
Um 7.30 Uhr werden wir wach, weil sich jemand an unserem Reissverschluss zu schaffen macht. Ein guter Geist wünscht uns einen schönen Morgen 😄 und stellt uns Kaffee und Wasser ins Vorzelt.
WOW, was für ein Service !
Eine halbe Stunde später ist Breakfast mit noch warmen Muffins angesagt.
Gegen halb neun fahren wir den kurzen Weg bis zur Mokoro-Station und nach einigen Erklärungen dürfen wir einsteigen.
Lautlos gleiten wir durch die unendlich erscheinenden Wasserflächen des Okavango Delta.
Es ist so wundervoll still und friedlich hier und wir genießen die Fahrt durch dieses Paradies.
"Hippopools"; Bereiche in denen sich die Flusspferde gerne aufhalten.
Atemberaubende Natur.
Im warmen Morgenlicht sind die Wasserlilien besonders schön und Allen unser Poler bastelt mir eine wunderschöne Kette.
Bell Frog; dieses Tierchen sorgt, zusammen mit seinen Artgenossen, jede Nacht für ein atemberaubendes Konzert.
Water Lily
Fisheagle (Schreiseeadler)
Webervogel-Nester
In der Ferne entdecken wir einen Elefanten.
Nach anderthalb Stunden steuern wir eine Insel an und machen eine kleine Pause.
Unsere netten Poler
servieren uns zum Kaffee "Elephant eggs".
Anschliessend geht's auf direktem Weg zurück zum Camp
und kurze Zeit später stürzen wir uns auf das köstliche Buffet.
Teil 1920. Sept. 2014
Den Nachmittag verbringen wir mit relaxen. Wir begutachten unsere Fotoausbeute, schreiben Tagebuch und geniessen die Geräusche im afrikanischen Busch. Es ist so sagenhaft ruhig hier; keine Zivilisationsgeräusche, nur Natur.
Jo fotografiert 2 Grey Go-away-Bird (Graulärmvogel), die, wie der Name es sagt, nicht zu überhören sind.
Neben dem Zelt grasen 2 Buschböcke.
Zum High Tea werden leckere Snacks und Kuchen serviert und nach einer halbe Stunde brechen wir zum Game Drive auf.
Gleich zu Beginn sehen wir eine Tüpfelhyäne.
Sie schleicht langsam durchs hohe Gras und sieht sehr müde aus. Shaku geht davon aus dass sie krank oder verletzt ist und von daher lassen wir sie in Ruhe.
Wir fahren weiter und entdecken ein ausgebleichtes Giraffen-Skelett,
einen misstrauischen Büffel
und Marabus.
Anschliessend warten wir längere Zeit an diesem Wasserloch dass die Hippos das Wasser verlassen. Leider vergeblich 😐 . Bis jetzt hatten wir in unserem Urlaub tolle Sichtungen, aber Flusspferde an Land fehlen noch in meiner Fotosammlung 😐 😐 😐 .
Red Lechwe Antilope
Gnus
Dann entdeckt Shaku eine Löwin im hohen Gras.
Fotogen zeigt sie uns ihre Zähne.
Nur ein paar Meter weiter liegt eine weitere Löwin mit ihrem Nachwuchs.
Das Jungtier kuschelt zärtlich mit seiner Mama und unsere "Knipsen" laufen auf Hochtouren.
Was für eine Tiersichtung 🤪 🤪 🤪 .
Wir sind begeistert doch dieser Enthusiasmus bekommt noch eine gewaltige Steigerung ...
... Löwin Nr. 1 scheint genug von uns Touris zu haben und verschwindet gemächlich im Dickicht.
Wir denken uns nichts dabei und beobachten weiterhin die Kuscheleinheiten von der Löwenmama und ihrem Kind.
Doch ein paar Minuten später dieses einmalige Szenario : Löwin Nr.1, im Dickicht verschwunden, taucht wieder auf und hat ... in ihrem Maul eine Beute ??? Nein, oh nein ... ein 5 Tages alte Baby 🤩 🤩 🤩 . Wir trauen unseren Augen nicht und glauben an eine Fata Morgana 🤩 🤩 🤩 .
Wir sind absolut sprachlos und ich vergesse sogar einen Moment meine Kamera und alles um mich herum.
Voller Stolz spaziert die Löwenmama am Wagen vorbei und gesellt sich mit dem Baby zu ihren Gefährten.
Mein Herz macht Freudensprünge und mein Puls geht auf gefühlte 300 🤩 🤩 🤩 .
Nun schaut euch diese grossen Krallen von dem kleinen Kerlchen mal an !
Schmusekatzen.
Das Tierkino läuft jetzt auf Hochtouren. Das andere Jungtier tollt verspielt herum und die leisen Laute, die die Raubkatzen von sich geben, sind unbeschreiblich.
Wir haben pure Gänsehaut und können nicht fassen, was wir in diesem Moment erleben 🤩 🤩 🤩 .
Shaku funkt noch schnell das Manager-Ehepaar an und kurze Zeit später sind auch sie zur Stelle. Wir geniessen gemeinsam den unvergesslichen Augenblick, machen viele Fotos und wissen jetzt schon dass diese Sichtung das absolute Highlight unserer Reise sein wird.
Wenn man sich unser Video genau anschaut, hat man den Eindruck dass die Mama uns Touris voller Stolz ihren Nachwuchs präsentieren möchte. Man beachte ihren Blick in unsere Richtung, als sie am Wagen vorbeispaziert ! Schliesslich hätte sie ihr Kleines ja auch vor uns versteckt halten können.
Mit mega strahlenden Gesichtern trennen wir uns irgendwann von den Katzen und begegnen kurz darauf einer Gruppe "Löwenfutter".
"Liebe Impalas, passt heute Abend gut auf euch auf."
Ein paar Meter weiter wechselt ein Kudu die Strassenseite.
Die Sonne steht schon sehr tief und die Natur zeigt sich in ihren schönsten Farben.
Gabelracke
Für unseren Sundowner hat sich Shaku heute Abend ein besonders schönes Plätzchen ausgesucht. Der Himmel hat sich rotgold verfärbt und vor uns stehen einige abgestorbene Bäume.
Glücklich stossen wir auf das Highlight unseres Urlaubes an, das noch lange, ja fast surreal auf uns wirkt.
Auf dem Rückweg entdeckt unser Tracker einen Leoparden, dessen verletztes Auge wahrscheinlich von einem Kampf her stammt.
WOW, heute ist doch tatsächlich Rautkatzentag angesagt 🤩 🤩 🤩 .
Kaum im Camp angekommen, wird auch schon fürs Abendessen getrommelt und aufgetragen : einem herrlichen Käse im Teig folgen Chicken Coconut oder Warzenschwein mit Gemüsebeilagen. Zum Nachtisch gibt es Surprise Pom Pom. Alles sehr lecker !
Und "Surprise Pom Pom" bedeutet, dass wir ein Geburtstagskind am Tisch haben. Die Küche überrascht mit einem Kuchen und einem Ständchen.
Anschliessend setzen wir uns alle zusammen ans Lagerfeuer und lassen den schönen Tag mit interessanten Diskussionen ausklingen. Gesprächsstoff lieferte der Tag schliesslich mehr als genug.
Gute Nacht Pom Pom ! Ein unglaublicher und fantastischer Tag in Afrika geht zu Ende !
Teil 2021. Sept. 2014
11. Mai 2014
Zu den glockenartigen Geräuschen der unzähligen Frösche während der Nacht, gesellt sich heute Morgen noch vor dem Weckruf Löwengebrüll dazu. Beim Frühstück bestätigt man uns dann, dass in der Nähe vom Camp tatsächlich Spuren gesichtet worden sind.
Die Managerin drückt und busselt heute Morgen vor allem die weiblichen Gäste ?!? Und wünscht dann allen ein "Happy Mother Day" 😉 .
Nach einem leckeren Frühstück (ich glaube ich kann nie genug von den leckeren Muffins hier in Botswana bekommen 🤩 ) machen wir uns auf die Suche nach den Raubkatzen.
Zuerst über die Brücke
dann durchs Wasser.
Stopp für einen Hamerkop (Hammerkopf).
An jeder Ecke grasen Impalas, Red Lechwe- und Tsessebe-Antilopen.
Wir geniessen die Fahrt durch die traumhafte Natur
(Amarula-Baum, dessen Früchte uns Abends so gut schmecken 😉 ).
und machen Kaffeepause unter einem Baobab.
Wir erfreuen uns an den Giraffen, haben wir doch seit dem Chobe keine mehr gesehen
und entdecken dann die Löwenfamilie von gestern, die langsam und elegant an uns vorbeispaziert und sich in keiner Weise von uns gestört fühlt.
Schliesslich legen sie sich ins Gras und wir können in aller Ruhe Fotos machen und einfach nur den Moment geniessen.
Der putzmuntere Wonneproppen tollt umher und Mama und Tante räkeln sich gemütlich im Gras.
Wenn das Junge sich zu weit von der Löwenmama entfernt, ruft sie es mit leisen Lauten wieder zurück. Es ist faszinierend zu sehen und zu hören wie zärtlich die Raubkatze mit ihrem Kleinen umgeht.
Bin ich kein Süsser ?
Vom 5 Tage alten Baby allerdings fehlt jede Spur ...
Da Shaku frische Spuren von 2 männlichen Löwen entdeckt hat,
verabschieden wir uns von der Löwenfamilie und fahren weiter.
Kurze Zeit später stehen wir vor dem stolzen Lion King hier auf seinem Thron.
Und das Ganze im schönsten Morgenlicht; die Fotoapparate rattern wie eine Nähmaschine.
Ich hab die Haare schön.
Als würde er für uns posieren reisst er sein Maul auf und zeigt uns seine scharfen Zähne.
Schon wieder sind wir den Königen der Tiere so nah um sie zu beobachten. Ein unbeschreiblich tolles Gefühl !
Mann bin ich müde !
Was für ein langweiliger Tag : kein Impala rechts
und kein Pumba links.
Hinter einem Busch liegt ein zweiter Löwe auf der faulen Haut und döst im Schatten vor sich hin.
Nach einer Weile erhebt er sich und trottet gemächlich an die flache Wasserstelle.
Die zweite Raubkatze macht es ihm nach und gemeinsam stillen beide ihren Durst.
Wir können unser Glück kaum glauben und schiessen was die Kamera hergibt. Was für ein Fotoshooting !
Anschliessend spazieren die beiden, völlig unbeeindruckt von unserer Präsenz, gemütlich auf uns zu und legen sich, nur eine Armlänge entfernt, in den Schatten unseres Wagens.
WOW ! Uns stockt der Atem; mucksmäuschenstill und gebannt beobachten wir die Raubkatzen.
Leider müssen wir uns aber irgendwann von dem Schauspiel loseisen
um den Rückweg anzutreten; die Löwen ihrerseits verziehen sich nun auch in den Schatten.
Was für ein toller Morgen 🤩 🤪 🤩 !
Und hier die Löwen noch mal auf Video 😉 (für beste Qualität auf HD einstellen).