7Q7quellenThemenstarter11 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #1Überschrift.
05.01.2007
Hallo zusammen,
da ich hier schon viele gute Tipps und Ratschläge gelesen habe, würde ich mich freuen, wenn Ihr meiner Frau und mir bei der Planung unserer ersten Reise nach Namibia weiterhelfen könntet.
Wir planen eine Selbstfahrertour im Juli/August. Angedacht ist ein Fahrzeug der Kategorie Toyota Corolla mit „Vollkasko“.
Leider können wir nur, aber immerhin, rund zwei Wochen in Namibia verbringen (d. h. geplant sind zwölf Übernachtungen.) Wir möchten uns mehr oder weniger auf den Norden des Landes beschränken.
Vielleicht könnt Ihr uns helfen, unsere Route in einzelnen Punkten zu optimieren. Wildbeobachtungen und landschaftliche Reize (wo Zeit und möglich gerne auch leichte Wanderungen) stehen dabei an erster Stelle. Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass ich leidenschaftlich gerne fotografiere ...
Angedacht ist folgender, eher „standardmäßiger“ Tourverlauf mit Übernachtungen in Lodges o. ä. der Mittelklasse (etwas Komfort).
Die nicht in Klammern gesetzten Übernachtungen haben wir erst einmal als Fixpunkte gesetzt. Das wären 10 Übernachtungen. Zwei weitere Übernachtungen stehen zur Option.
1 Ü. Windhoek, Gästehaus, Pension oder Hotel
1 Ü. im Gebiet Waterberg (z. B. Bernabé de la Bat Camp) bzw. Otjiwarongo oder Otavi
3 Ü. im Gebiet Etosha (in ein oder eher zwei Lodges/Gästefarmen außerhalb in relativer Parknähe – im Park übernachten möchten wir trotz der Zeitersparnis und der beleuchteten Wasserlöcher nicht)
(optional 1 Ü. zusätzlich)
1 Ü. im Gebiet Khorixas/Fingerklippe
(optional 1 Ü. im Gebiet Spitzkoppe/Ameib)
2 Ü. Swakopmund, Gästehaus oder Hotel
1 Ü. im Gebiet Sossusvlei/Sesriem
1 Ü. im Gebiet Sossusvlei/Sesriem oder im Bereich Naukluftgebirge oder Tsarisberge
(optional 1 Ü. zusätzlich im Bereich Sossusvlei/Naukluftgebirge)
(optional 1 Ü. vor der Abreise außerhalb Windhoeks, z. B. Khomas-Hochland oder eine der umliegenden Lodges/Farmen)
1. Was die Optionen angeht – welche könnt Ihr angesichts des Tourverlaufs empfehlen:
Ist eine Übernachtung im Bereich der Ameib-Gegend wegen der Entfernung Khorixas-Swakopmund oder wegen der Sehenswürdigkeiten dort anzuraten?
Oder lieber einen zusätzlichen Tag im Bereich des Naukluftgebirges oder der Tsarisberge verbringen (entspannen, leichte Wanderung)?
2. Wäre eine Übernachtung im Khomas-Hochland oder im Umland von Windhoek vor dem Abreisetag zum Ausklingen bzw. auch im Hinblick auf den Abflug anzuraten?
3. Falls unser Budget es noch erlaubt, wollen wir eventuell zusätzlich zu den geplanten 12 Übernachtungen ein oder zwei Tage einstreuen, bei denen man nicht/kaum im Auto sitzt, sondern sich auf das „Aufsaugen der Stimmung und Atmosphäre“ beschränken kann, möglicherweise verbunden mit einer kleinen Wanderung oder auch nur Entspannung.
Wo würdet Ihr diesen Tag/diese Tage bei dem Tourverlauf am ehesten empfehlen?
4. Würdet Ihr zur „Entschleunigung“ des Ganzen evtl. auf einen Punkt verzichten? Überlegung ist z. B., ob wir uns mit der Gegend um Twyfelfontein begnügen, auf Ameib verzichten und stattdessen einen Wander- bzw. Erholungstag im Naukluftgebirge einlegen. Oder zugunsten des Etosha-Parks auf den Zwischenstopp Waterberg/Otjiwarongo/Otavi (vorauss. Wandern), was die Fahrstrecke natürlich um einiges erhöht.
Über jeden Tipp und jede Anregung freuen wir uns sehr. Vieles ist sicher Geschmacksache, aber Eure Erfahrungen können uns bestimmt die eine oder andere Entscheidungshilfe geben. Am Wochenende werde ich zwar nur gelegentlich „online“ sein, antworte aber gerne, so schnell es geht.
Lieben Dank im Voraus und
ein schönes Wochenende,
Stefan
impala181 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #2Hallo Stefan,
also 12 Tage sind ja wirklich seeeehr wenig, aber wenn´s gar nicht anders geht:(
zu 1.) in Anbetracht eurer kurzen Reisedauer würde ich so wenig Stationen wie möglich einlegen und auf das Erongogebirge verzichten. Legt dafür lieber 2 Übernachtungen bei der Vingerklip ein, die Strecke von dort nach Swakopmund ist gut an einem Tag zu schaffen. Die Lodges in der Gegend kenne ich nur vom Hörensagen, ich denke, Joli und andere wissen da eher Bescheid
zu 2. ) als Erstbesucher rate ich euch dringend, die erste Nacht in Windhoek zu verbringen - das Thema wurde ja schon des öfteren hier im Forum diskutiert. Bei der letzten Nacht kommt es halt auch darauf an, ob ihr einen Nachtflug habt oder früh morgens fliegt. Bei letzterer Option bedarf es eh keiner Diskussionen, bei ersterer halte ich allerdings eine Strecke Sossusvlei-Windhoek auch für zu weit.
Von daher wäre mein Vorschlag:
1. Nacht Windhoek (z.B Hotel Steiner o.Ä.)
2.-5.Nacht Etosha (warum nicht im Park?)
6./7. Nacht Vingerklip / Twyfelfontein
8./9. Nacht Swakopmund
10./11. Nacht Sossusvlei
12.Nacht Windhoek
2 optionale Tage zum Wandern würde ich im Naukluft - Gebirge verbringen. Eventuell ist Tok Tokkies etwas für euch (s. die neue Gea Saison;)).
Gerade wenn ihr fotografieren und auch mal per Pedes unterwegs sein möchtet, halte ich Jolis Regel möglichst 2 Übernachtungen vor Ort für ganz wichtig!
LG
Impala
helga655 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #3hallo stefan, zum corolla (der in nam tazz heißt) kann ich dir aus erfahrung sagen, dass der verdammt tief liegt, und man von den tieren nicht viel sieht. du bist auch dem staub viel näher 🤢, wenn du abseits von teerstraßen fährst. wenn's geht, versuche ein auto zu bekommen, in dem ihr höher sitzt. wir sind mit dem tazz sogar am brandberg west ins ugabtal runtergefahren, was ne ziemlich wüste piste ist, d.h., ich meine nicht, dass man unbedingt 4x4 braucht, aber höher sitzen ist schon sinnvoll. lb gruß und viel spaß beim weiterplanen von helga
Sanne2'462 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #4Hallo Stefan,
hinsichtlich des Corollas und seiner Sitzhöhe schließe ich mich gern Helga an - auch wenn ich meine das Tazz und Corolla zwei unterschiedliche Autos sind. Wir hatten den Corolla und waren im wesentlichen zufrieden. Platz und Ausstattung sind okay. Bei Tierbeobachtungen ist aber ein anderes KFZ sicher bsser. Je höher, desto mehr seht Ihr.
Wieso wollt Ihr nicht in Etosha übernachten? Lodges außerhalb - z.B. Etosha Aoba Lodge (nahe Namatomi) ist recht nett, aber es fällt leicht, in Namibia die Entfernungen zu unterschätzen. Immer in den Park rein und raus zu fahren, kostet viel Zeit.
Abends am Wasserloch zu sitzen, wird Euch sicher begeistern. Lasst Euch das nicht entgehen. Wir haben ebenfalls im Park übernachtet (aber auch außerhalb) und haben das nicht bereut. Unterkunft war okay, wenn auch mit den Lodges sonst im Land unserer Meinung nach nicht zu vergleichen. Aber wir haben abends gegrillt (das war toll und macht auch Spass, vor allem, wenn man sonst wie wir immer verwöhnt wurde). Ich würde immer wieder im Park übernachten. Macht das bloß. Abends vor dem ins Bett gehen noch schnell Tiere schauen und morgens vor dem Losfahren auch.
Also, lasst Euch überzeugen! Hoffentlich tröten die anderen ins selbe Horn 🙂
Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
DADagut349 Beiträge · seit 200606. Jan. 2007 · #5Ja, ich tröte auch ins selbe Horn, und zwar ganz laut! Es gibt nichts Besseres, als abends, nachdem man gegrillt hat, mit dem Fernglas am Wasserloch zu sitzen, eine Flasche Rotwein zu leeren und Tiere zu beobachten. Diese Stimmung sollte man sich nicht entgehen lassen! Das bisschen Einbuße an Komfort in den Etosha-Camps werdet Ihr dafür bestimmt gerne in Kauf nehmen!
Vielleicht könnt Ihr am ersten Tag schon ein Stück Richtung Norden fahren (allzuviel Strecke würde ich am ersten Tag auch nicht machen) und am nächsten dann direkt in den Etosha? Waterberg würde ich für einen Tag nicht machen, obwohl es mir da sehr gut gefallen hat, aber ein Tag ist zu kurz. Bei nur 12 Tagen insgesamt würde ich eine Strecke wählen wie z.B. WDH - Etosha - Twyfelfontein - Swakopmund - Sossusvlei - WDH. Für WDH reicht m.M. am Ankunfts- und Abflugtag ein Tag bzw. eine Nacht, so dass Ihr für vier Stationen noch zehn Tage habt.
LG
Daniel
Bazi2'721 Beiträge · seit 200606. Jan. 2007 · #6Im Grossen und Ganzen könnte ich mich den Vorschreibern anschliessen.
Ein Auto, in dem man höher sitzt hat schon seine Vorteile. Nur die Uebernachtung im ENP ist Ansichtssache. Bei meinen letzten 3 Reisen in die Etosha haben wir 2x im Park gewohnt. Das 3. Mal habe ich geklemmt. Sicher kann man Glück haben und am Wasserloch ist es wunderschön ruhig, Tiere kommen in Massen und man kann es geniessen.
Es kann aber auch anders laufen (eigene Erfahrung). Es hat viele Touristen, es raschelt hinten und vorne da viele Proviant mitgebracht haben, viele können den Mund nicht halten und sind ewig am plaudern, und wenn man Glück hat und Tiere kommen klicken und surren aus allen Richtungen die Cameras und Camcorder. Wenn man Pech hat kommt auch fast kein Tier.
Da sitze ich lieber in einer kleinen romantischen Lodge und geniesse die Ruhe, Sterne und die Einsamkeit und vielleicht auch einen Drink.
Es gibt einige Lodges, Camps und Guestfarms nahe am Park von denen man bequem in 1/2 Stunde am Tor ist.
Aber: alles ist Ansichtssache und jeder muss das Richtige für sich finden.
Bazi
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200606. Jan. 2007 · #7Impala schrieb
Von daher wäre mein Vorschlag:
1. Nacht Windhoek (z.B Hotel Steiner o.Ä.)
2.-5.Nacht Etosha (warum nicht im Park?)
6./7. Nacht Vingerklip / Twyfelfontein
8./9. Nacht Swakopmund
10./11. Nacht Sossusvlei
12.Nacht Windhoek
Mit dem Plan schliesse ich mich an
Etosha rate ich zum Ü-nachten im Park das ewige rein und raus fahren macht wenig Sinn, je länger um so besser.......besonders für den Fotografen !!!!
So wäre es die klassische tour besonders für Erstreisende ideal, kann auch umgekehrt sein,
Die Sossusvlei Lodge wäre ein schönes Hightlight zum Schluss.
In Windhuk empfehle ich Hotel-Pension Uhland in der Uhlandstrasse, nähe von Joes Biergarten und zur Stadtmitte.
Swakopmund Pension Rapmund,
Vingerklip Lodge oder Bambatsi
Schönes Planen und gute Reise
Grüsse Georg
7Q7quellenThemenstarter11 Beiträge · seit 200606. Jan. 2007 · #8Hallo zusammen,
Euch allen erst einmal lieben Dank für die vielen hilfreichen Vorschläge.
Zunächst einmal Danke Dir, Impala, für Deinen Routenvorschlag. Tatsächlich ist es so, dass wir unserer Planung nach 14 volle Tage in Namibia haben werden, da wir morgens dort ankommen und auch erst abends wieder abfliegen, darum 14 Tage/12 Übernachtungen. Eventuell hängen wir noch einen oder zwei Tage dran, das ist in erster Linie eine Budgetfrage.
Dein Routenvorschlag gefällt uns auch sehr und wir tendieren in diese Richtung. Die erste Nacht werden wir zur Eingewöhnung und weil wir noch nie da waren, in Windhoek verbringen. (Dafür dann auf dem Rückweg allenfalls ein zusätzlicher Stopp zwischen Sossusvlei und Windhoek z. B. mit Ausflug oder Übernachtung Khomas-Gebirge)
Die zusätzliche Übernachtung auf dem Weg von Windhoek nach Etosha hatten wir angedacht, damit wir nicht gleich am zweiten Tag nur „Kilometer fressen“ und evtl. einen Zwischenstopp mit kleiner Wanderung einlegen können (Waterberg, Otavi ?). Wenn Ihr meint, man kann entspannt bis Etosha durchfahren, würde uns das entgegenkommen – wie Ihr schon richtig gesagt habt, glauben wir auch, dass weniger Übernachtungen „mehr“ sind – vor allem auch mehr Ruhe und mehr Atmosphäre. Insofern finden wir Deinen Vorschlag prima.
Bleibt Frage 1: Irgendwelche Bedenken, gleich am zweiten Tag von Windhoek nach Etosha zu fahren?
Gesparte bzw. Extra-Tage im Naukluftgebirge zu verbringen klingt klasse –
Frage 2: Meint Ihr, zum Wandern und was die landschaftlichen Reize für Namibia-Erstlinge angeht, ist das zu empfehlen und z. B. dem Erongo-Gebirge oder Waterberg vorzuziehen?
Frage 3: Von den Tok Tokkies habe ich schon gehört, weiß da aber nichts Näheres – kann die jemand empfehlen?
Danke auch Euch, helga und sanne, für den Fahrzeug-Tipp. Wir haben uns das schon mal angeschaut – der Corolla ist wohl auch in Namibia kein Tazz, allerdings natürlich ein Kleinwagen – Gepäck und evtl. 2. Reservereifen sollen wohl reingehen. Allerdings sitzt man in der Tat relativ tief und die Steine prasseln wohl auch lauter gegen das Bodenblech. Die Frage ist nur: Der Toyota Condor oder Venture (heißt der neuerdings, glaube ich) ist doch um einiges teurer – wir fragen uns, ob wir dafür nicht lieber einen Tag dranhängen
Ich hoffe doch sehr, dass man auch aus einem Corolla von den Wildtieren nicht bloß Giraffenköpfe, Adler und Springbock-Hörner sieht, oder?
Letzten Endes ist auch das eine Frage des Budgets.
Sanne, Daniel und Georg (Danke auch für die Übernachtungstipps), Ihr stoßt da völlig zu Recht ins Horn – die gewonnene Zeit und die Wasserlöcher im Etosha-Park haben durchaus etwas für sich, besonders für mein Fotografenherz. Aber in der Hinsicht haben wir uns auf einen Kompromiss geeinigt – die Reise sollte auch zumindest etwas an Komfort bieten (heißt konkret: kein Zelten, ansprechende, nicht luxuriöse Unterkünfte).
Die Camps in Etosha sind da natürlich von sich aus etwas einfacher, werden aber außerdem wohl gerade renoviert – unklar, ob die bis Juli/August überhaupt fertig sind. Der Zustand soll nicht so toll sein. Da halten wir es eher mit Bazi und lassen den Tag in Ruhe und Entspannung ausklingen – Sterne, Bazi, ist übrigens auch ein gutes Stichwort, ich bin auch ein bisschen Hobbyastronom. Da ist Ruhe auch nicht verkehrt. Die Vorzüge einer Übernachtung in Etosha will ich gar nicht bestreiten, versteht mich nicht falsch – wenn ich mit Freund statt Frau unterwegs wäre, würde ich da vielleicht auch anders planen 😉
Letzte Frage 4: In welcher Gegend wäre eventuell noch ein Stopp zwischen Sossusvlei und Windhoek zu empfehlen?
Euch allen also bis hierhin schon mal vielen, herzlichen Dank. Wir werden uns morgen noch mal konkret mit Karte und Reiseführer hinsetzen und freuen uns natürlich sehr, wenn der eine oder andere aus seiner Erfahrung noch etwas zumindest zu den Fragen sagen könnte, die mir da gerade noch eingefallen sind.
Wünsch Euch noch ein weiterhin schönes Wochenende,
beste Grüße,
Stefan
Sanne2'462 Beiträge · seit 200606. Jan. 2007 · #9Hallo Stefan,
wir haben für unsere nächste Namibia-Reise einen Nissan X-Trail gebucht. Ist zwar kein 4x4 (brauchen wir für unsere Route aber auch nicht), dafür sitzt man viel höher.
Weiß zwar nicht, welche Preise Ihr bisher angeboten bekommen habt, aber vielleicht ist das für Euch auch interessant.
Wir zahlen jetzt für 2 Flüge (Frankfurt-Windhoek mit Air Namibia) und 3 Woche X-Trail (Avis, Vollkasko) etwa 3.000 Euro. Der Corolla plus Flüge hat bei unserem letzten Besuch im Juni 2006 etwa 2.500 Euro gekostet (allerdings bei Mietwagen für 14 Tage).
Wenn es Euch interessiert, kann ich gern den Kontakt weitergeben.
Solltet Ihr nördlich von Khorixas noch eine tolle Unterkunft benötigen, kann ich bei Kamanjab eine Lodge empfehlen: Kavita Lion Lodge. Die Unterkünfte sind toll, super Blick auf Etosha West, lecker Essen und die Möglichkeit, Löwen hautnah zu sehen. Die Tiere können nicht mehr ausgewildert werden, daher leben sie in riesigen "Gehegen" auf der Farm. War ein tolles Erlebnis und das Drumherum war auch ein Traum. Wir würden da jederzeit wieder hinfahren.
Ein zweiter Reifen plus Gepäck ist raumtechnisch für den Corolla die Grenze, es sei denn, Ihr habt wenig Gepäck 🙂 So riesig ist der Kofferraum leider nicht.
Die richtig Namibia-Erfahrene werden sicher noch weitere Infos liefern - aber Eure Strecke klingt nicht als würdet Ihr zwingend einen zweiten Reifen benötigen. Wir hatten keinen; absichtlich, da wir den Platz brauchten und alle 3 - 4 Tage in größeren Orten/ Städten waren und annahmen, dass wir dort gfs. einen Ersatzreifen hätten anschaffen können.
Vielleicht noch mal zu Etosha: Sicher ist es nicht so komfortabel wie eine Lodge außerhalb, aber so schlecht sind die Unterkünfte nicht. Wenn Ihr grillt (das Restaurant fanden wir auch nicht dolle), dann ist es eine super Alternative. In der Zeit, in der Ihr fahrt, müßt Ihr wahrscheinlich nicht vorbuchen. Schaut Euch die Unterkünfte an. Ist zwar nicht das Ritz, aber völlig in Ordnung. Vielleicht könnt Ihr einen Kompromiss finden: 1 Nacht im Park, 2 außerhalb.
Du siehst: hier gebe ich kaum nach. Wir lieben zwar auch Komfort und "betüttelt" werden - aber Wasserlöcher zu beobachten, kurz bevor man ins Bett geht... das ist Afrika pur.
Liebe grüße und sorry für die "Sturheit",
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
MAMartinL503 Beiträge · seit 200606. Jan. 2007 · #10Hallo Stefan,
Windhoek - Etosha ist entspannt zu schaffen. Ich rate zwar auch zum höheren Auto, das wird es aber kaum noch geben. Ich musste die Erfahrung machen, dass der Condor kaum noch vorhanden ist, der von der Höhe her vergleichbare Sharan schon wieder aus den Programmen raus ist und der Touran den Weg zu den Anbietern noch nicht so recht findet. Bleibt 4 x 4 und dann wird es wirklich eine Frage des Budgets.
Bei Etosha sehe ich es nicht so sehr wie manche andere Vorposter, dass man im Rastlager wohnen muss. Auch wenn ich jetzt Schimpfe kriege, finde ich Mokuti immer noch eine gute Alternative (2 min. zum Parkeingang). Dort ist jetzt alles renoviert, der Preis noch erschwinglich. Ich war im letzten März dort und jeden Abend sahen wir auf der Rückfahrt von Namutoni nach Mokuti eine Löwenmutter wie ein Sphinx mit ihren Kurzen auf der Straße liegen, hätten wir nie gesehen, wenn wir in Namutoni übernachtet hätten. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, die Bazi schildert: Wasserloch Okauquejo: großes Happening, wahnsinnig viele Käfer, die einem wegen der Scheinwerfer in Gesicht und Nacken flogen, jedes der wenigen Tiere wurde wie ein Superstar begrüßt. Die Unterkunft war sehr grenzwertig, das mag ja jetzt nach der Renovierung besser sein, die Verpflegung war o.k.
Trotz alledem mache ich in diesem Jahr einen Mix mit Okauquejo und Mokuti, auch, um mich eines bessern belehren zu lassen.
Herzlichen Gruß
Martin
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200606. Jan. 2007 · #11Hallo Stefan
Zu den Etosha Camps gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Am besten machst Du beides. Eine Nacht im Camp und eine draussen. So hast Du beide Erfahrungen.
In Namutoni bleiben wir meist auch nicht, weil das Wasserloch sehr mit Schilf zugewachsen ist und desshalb die Sicht stark eingeschränkt ist. Okaukuejo und Halali finden wir aber sehr schön. Übrigens verziehen sich die Leute recht schnell von den Wasserlöchern. Wenn Du erst um neun an eines sitzt, sind meist nur noch dijenigen da die auch in Ruhe zuschauen können. Und wenn ich an die riesige Elefantenherde die wir kurz vor Mitternacht in Okaukuejo gesehen haben oder die fünf Spitzmaulnashörner in Halali zurückdenke, ist die Freude immer noch sehr gross.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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7Q7quellenThemenstarter11 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #12Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Tipps, echt klasse, dass Ihr uns trotz Wochenendes schon so viele gute Ratschläge gegeben habt.
Unsere Route sieht nun wie folgt aus:
Morgens Ankunft in Windhoek.
1. Tag: nachmittags Windhoek, Ü in Windhoek
2. Tag: Windhoek-Etosha, ggf. Okahandja und Otjikoto-See anschauen, Ü östl. Etosha (z. B. Mokuti)
3. Tag: Etosha, Ü östl. Etosha (wie zuvor)
4. Tag: Etosha, Ü entweder im Camp oder in Lodge/Gästefarm südl. Etosha
5. Tag: Etosha, Ü in Lodge/Gästefarm südl. Etosha (falls nicht im Camp, dann also wie zuvor)
6. Tag: Etosha-Vingerklip oder Khorixas. Ggf. Wanderung im Gebiet Vingerklip, Ü Vingerklip/Khorixas
7. Tag: Twyfelfontein, versteinerter Wald, Orgelpfeifen, verbrannter Berg, Ü Vingerklip/Khorixas (wie zuvor)
8. Tag: Vingerklip/Khorixas-Swakopmund. Ggf. Abstecher nach Cape Cross, Ü Swakopmund
9. Tag: Swakopmund, ggf. Rundflug, Stadterkundung, Ü Swakopmund (wie zuvor)
10. Tag: Swakopmund-Sossusvlei, Mondlandschaft, evtl. über Gamsberg Pass und Spreetshoogte Pass, Ü Sossusvlei
11. Tag: Sossusvlei, Ü Naukluft-Gebirge
12. Tag: Wanderung o. ä. im Naukluft-Gebirge, Ü Naukluft-Gebirge (wie zuvor)
13. Tag: Naukluft-Gebirge-Umgebung Windhoek/Khomas-Hochland, Ü Umgebung Windhoek
14. Tag: Kleine Farmrundfahrt, Wanderung o. ä., Fahrt zum Flughafen, Abflug.
Damit hätten wir zwei längere Fahrten (Windhoek-Etosha, Vingerklip/Khorixas-Swakopmund) drin, die aber wohl in je einem Tag zu schaffen sein sollten.
Wir würden 4 bzw. 5 Mal im selben Bett schlafen, was die Tour etwas entspannen dürfte.
Falls irgendwer zu dem Tourverlauf noch Tipps hat oder meint, dass er in einem Punkt unsinnig sei - wir freuen uns über jeden Vorschlag. Im übrigen Danke an alle für die guten Tipps.
Erstmal Dir, Sanne, für die weiteren Vorschläge. Momentan tendieren wir noch zum Corolla, ohne zweiten Reservereifen (das sehen wir wie Du), sollte sich das ändern, wenn die Tour steht, melde ich mich gerne wegen des Kontakts noch einmal bei Dir - Danke! (Auch für die Übernachtungstipps, da findet man über die Suchfunktion ja auch schon schöne Vorschläge)
Wie Du siehst, überlegen wir, immerhin eine Übernachtung in Etosha zu verbringen - insofern kann ich Deine Sturheit auch voll und ganz verstehen - beide Ansichten haben einiges für sich, die Entscheidung ist wohl Geschmacksache.
Darum auch Euch, Martin und chrigu, herzlichen Dank für Eure Erfahrungen, genau dafür find ich dieses Forum so klasse. Da müssen wir uns jetzt einfach entscheiden.
Wir lassen also Waterberg und Erongogebirge außen vor und verbringen die gewonnene Zeit in Etosha bzw. Twyfelfontein, auch um öfter an einem Ort zu übernachten.
Beste Grüße,
Stefan
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #13Hallo Stefan,
Deinen zweiten Routenplan finde ich absolut überzeugend - so sollte es gehen und Ihr könnt trotz der nur kurzen Zeit ein echtes Namibia-Erlebnis erwarten.
Mit der Übernachtung südlich von Etosha wird es allerdings etwas schwer, weil die Entfernungen zum Etosha-Park dort größer sind als von Mokuti aus - es sei denn, Ihr würdet Euch für Ongava entscheiden wollen, aber dann dürfte Eure Reise dort bereits zu Ende sein - aus Budgetgründen. Deshalb mein Vorschlag: bleibt die 1 oder 2 Nächte in Mokuti ( für die östlichen Teile des Parks), fahrt dann in aller Ruhe durch den Park bis Okaukuejo und bucht Euch dort auch nochmal für 1 bis 2 Nächte ein. Vermutlich werdet Ihr die Camps in Etosha in einem einmalig guten Zustand vorfinden - so gut wie nie zuvor und bestimmt auch nie wieder. Das würde ich mir nicht entgehen lassen.
Etwas bedenklich finde ich allerdings, dass Ihr Euch das zweite Ersatzrad sparen wollt. Wir sind zwar auch schon 6 oder 7.000 km ohne Panne gefahren, aber hatten auch schon 2 Platte innerhalb einer Stunde. Und wenn man dann kein 2. Ersatzrad dabei hat, dann kann einem das schon mal einen ganzen Tag kosten.
Vingerklip-Lodge ist prima, auf alle Fälle der iGowati-Lodge in Khorixas vorzuziehen und auch zum Wandern sehr gut geeignet.
Besonders im Sossusvlei-Gebiet kommen Hobbyastronomen auf ihre Kosten; der Sternenhimmel dort ist überwältigend - vor allem, weil dort nachts so gut wie kein Fremdlicht vorhanden ist ( zeitlich empfiehlt sich dann natürlich eine Neumond-Nacht !!).
Noch unbesetzt ist Eure letzte Nacht vor dem Rückflug; dazu kann ich Euch den Dan-Viljoen-Park bei Windhoek empfehlen: liegt 25 km vor den Toren der Stadt, ist ein kleiner Naturschutzpark ohne großen Komfort, aber mit sehr guten Wanderungsmöglichkeiten und wunderschönen Ausblicken auf die Landschaft und auf Windhoek. Dort kann man nochmal richtig Afrika-Feeling tanken, bevor es wieder nach Hause geht.
Gruß Joli
Armin2'346 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #14Hallo Stefan,
eure Tour hört sich jetzt wirklich richtig "rund" an. Einzig der Tag 10 macht mir noch etwas Kopfzerbrechen. Swakopmund - Sossusvlei ist schon eine ordentliche Distanz. Ich würde sie durchaus als Ganztagestour betrachten, insbesondere, da Kuiseb- und Ghaub-Canyon recht viel Zeit "fressen". Ich halte es daher für kaum möglich, die Strecke noch mit einem Abstecher zur Mondlandschaft östlich von Swakopmund (Achtung: permitpflichtig!) und einem Umweg über den Gamsberg- oder Spreetshoogte-Pass zu kombinieren. Dass du mit der Zielbeschreibung "Sossusvlei" nicht auch noch ein spät-nachmittägliches Hineinfahren in den Park selbst meinst, davon gehe ich übrigens aus. Ich denke mal, dass ihr dies für den nächten Morgen vorgesehen habt. Dann wäre auch noch ausreichend Zeit dafür vorhanden.
Viel Spaß
Armin
7Q7quellenThemenstarter11 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #15Hallo joli,
Hallo Armin,
freue mich auch sehr über Eure Beiträge und dass Ihr unsere Tour jetzt "rund" findet. In Anbetracht der uns zur Verfügung stehenden Zeit und Mittel glaube ich, haben wir uns jetzt dank der vielen Tipps ans Optimale herangepirscht. Danke dafür!
joli, vielen Dank für Deine Einschätzung, die Vorfreude ist bereits riesig.
Was die Etosha-Camps angeht, so scheint da ja für echte Etosha-Fans nichts drüber zu gehen, was ich durchaus verstehen kann. Ihr macht es einem aber auch nicht leicht 😉
Wie gesagt steht in den Sternen, ob die Camps bis zum Sommer schon fertig sind (haben wohl gerade erst mit der Renovierung angefangen) und daher hatten wir an eine Übernachtung z. B. auf Vreugde nachgedacht (Ca. 30-40 Minuten vom Park entfernt?). Na, das müssen wir uns noch mal gut überlegen.
Zweites Reserverad - wirklich nötig? Wir sind eigentlich nur auf den "Hauptstraßen" unterwegs, aber 2 Platte in einer Stunde wären natürlich denkbar ungünstig. Mit zwei Reserverädern wird es dann im Corolla wohl schon eng ... Ich kann aber nicht leugnen, dass ein zweiter Reservereifen beruhigender wäre.
Ob es mit dem Neumond klappt, steht noch nicht ganz fest, aber auf jeden Fall so nah am Neumond dran wie möglich.
Zu Armin: Natürlich steht der Sossusvlei-Besuch erst am nächsten Tag an. Wir wollen abends dort ankommen, um am nächsten Tag in Ruhe dort zu sein.
Nimmt Swakopmund-Sossusvlei so viel Zeit in Anspruch? Hmm, dann werden wir die Mondlandschaft am Nachmittag vorher unterbringen oder ausfallen lassen müssen.
Spontan noch eine Frage, die sich da gleich stellt, vielleicht mag sie jemand beantworten:
Sind die Nachmittagsstunden im Sossusvlei wegen der Lichtverhältnisse nicht so doll? Immerhin dürfte es dann doch leerer sein (für Fotos auch nicht schlecht, wenn das Licht stimmt).
Vielen Dank und
beste Grüße,
Stefan
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #167quellen schrieb
10. Tag: Swakopmund-Sossusvlei, Mondlandschaft, evtl. über Gamsberg Pass und Spreetshoogte Pass, Ü Sossusvlei
Gamsberg Pass und Spreetshoogte Pass
könnt ihr auf dem Rückweg nach Windhuk nehmen.
Was Sossusvlei angeht bevorzuge ich den frühen Morgen, wegen dem Licht und Temperaturen. Nachmittag hat das Problem, man muss zum Sonnenuntergang am " Gate " sein und kann somit die Abendstimmung nicht voll auskosten.
Güsse Georg
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #177quellen schrieb:Sind die Nachmittagsstunden im Sossusvlei wegen der Lichtverhältnisse nicht so doll? Immerhin dürfte es dann doch leerer sein (für Fotos auch nicht schlecht, wenn das Licht stimmt).
Ich finde Sossusvlei und auch Düne 45 am Nachmittag sehr schön. Keine Menschenmassen mehr und auch niemand der genau auf der Düne rumkrabbelt die Du fotografieren willst. Allerdings übernachten wir auf dem Campingplatz. Dadurch können wir bis nach Sonnenuntergang noch an der Düne 45 sein.
Ich habe mir aber sagen lassen, dass am Nachmittag eher auch mal Sandstürme möglich sind. Erlebt habe ich es aber bisher noch nicht. Ich weis auch nicht ob es stimmt.
Herzliche Grüsse
Chrigu<br><br>Post geändert von: chrigu, am: 08/01/2007 16:18
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7Q7quellenThemenstarter11 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #18Hallo Georg und chrigu,
danke, eine gute Überlegung, die beiden Pässe betreffend. Das Problem mit der Schließung des Sossusvlei-Zugangs ist natürlich nicht zu verachten, da nützt das beste Licht nichts, wenn man vorher weg muss (s. Etosha-Problematik).
Wann wird's denn Juli dunkel? So gegen 17 Uhr Ortszeit?
Morgens im Sossusvlei ist das Licht bestimmt sehr gut - die Temperaturen dürften im Juli selbst im Sossusvlei morgens auch besonders frisch sein, nehme ich an.
Von erhöhter Wahrscheinlichkeit für Sandstürme nachmittags im Sossusvlei hatte ich noch nicht gehört, das wäre natürlich auch interessant zu wissen.
Vielen Dank allen bis hierhin, ich denke, unsere Route steht nun.
Bleibt nur die Frage der Übernachtungen in Etosha und die nach dem Fahrzeug, über die wir uns jetzt noch mal Gedanken machen.
Schönen Abend Euch allen und
beste Grüße,
Stefan
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #19Hallo Stefan,
der Einwand von Armin wegen der Tagesetappe Swakopmund-Sossusvlei ist richtig; ich würde den Tag auch nicht noch mit der Mondlandschaft " belasten", denn auch dort möchte man ein bisschen Zeit haben. Vielleicht macht Ihr die Mondlandschaft am Vortag und verzichtet statt dessen auf Cape Cross. Ich weiß, dass das fast ein Sakrileg ist - aber Cape Cross kostet mindestens 3 Std. Fahrt und das für ca. 30 min Robbenkrach und -gestank. In der gleichen Zeit habt Ihr einen wundervollen Mondlandschaft-Trip geschafft incl. Suche nach der Welwitschia. Also - wenn ich beides gegeneinander abzuwägen hätte - ich würde mich für die Mondlandschaft entscheiden.
Sossusvlei ist am Morgen sicher schöner - am Nachmittag muss man vergleichsweise häufig gegen des Licht fotografieren; wer damit umzugehen weiß, wird das vermutlich sehr reizvoll finden - und Fotos mit nach Hause bringen, die nicht genauso aussehen wie die, die man in jedem Katalog oder auf jeder Ansichtskarte findet. Im übrigen stören mich die auf die Düne krabbelnden Menschen nicht so sehr - ich finde, dass dadurch die Mächtigkeit dieser Landschaft noch unterstrichen wird. Für den Nachmittag hätte ich da aber noch ein anderes Bonbon: ein Rundflug zur Küste. Das kurz vor Sonnenuntergang und auf dem Rückweg die Sonne im Rücken - das ist einfach ein Traum.
Gruß Joli
7Q7quellenThemenstarter11 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #20Hallo joli,
nochmals danke.
Für die Mondlandschaft werden wir uns Zeit nehmen - gerade als Astronomie-Interessierter ... Wahrscheinlich dann an dem Nachmittag, wenn wir den ganzen Tag in Swakopmund haben, da es am Reisetag Vingerklip-Swakopmund auch zeitlich nicht klappen würde. Da bin ich Euch für Eure Erfahrungsberichte dankbar - müssen die Robben halt bis zum nächsten Mal warten.
Sossusvlei am Morgen klingt klassischer, verlässlicher. Der Rundflug am Nachmittag auch sehr reizvoll. Würdest Du ihn einem Ballonflug z. B. von Swakopmund bei Sonnenaufgang vorziehen? Außerhalb unseres Reisebudgets haben wir einen Sossusvlei-Flug eingeplant. Ballon oder Kleinflugzeug? Hat vermutlich auch beides seine Fans, denke ich mal, oder?
Vielen Dank,
Stefan