Strecke Swakopmund - Sossusvlei an einem Tag?

21 Antworten · 6'583 Aufrufe · gestartet 29. Juli 2014 von Wüstenrennmaus
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201429. Juli 2014 · #1
Hallo!

Ich bin etwas irritiert: Nach meinen bisherigen Informationen in sämtlichen Reiseführern, Distanzrechnern etc. bin ich davon ausgegangen, dass die Strecke Swakopmund - Sossusvlei locker an einem Tag zu bewältigen sein sollte. Reine Fahrtzeit 4-5 Stunden, heißt es da im Schnitt.
Jetzt hat ein Kollege meines Mannes, der im Februar unten war, die Strecke als "Höllenritt" bezeichnet, für die man (ohne Pausen!) schon 10 Stunden brauchen würde und die unmöglich an einem Tag zu schaffen wäre.

Wer kann mir dazu was Genaueres sagen? Können die 10 Stunden vielleicht der Reisezeit (Februar/Regenzeit) geschuldet sein?

Danke für eure Tipps und Hinweise!
1'086 Beiträge · seit 200929. Juli 2014 · #2
Hallo Wüstenrennmaus,

welche Strecke will den der Kollege gefahren sein?

Gruß Klaus
33,1k Beiträge · seit 200629. Juli 2014 · #3
Hallo Wüstenrennmaus,

meinem subjektiven Empfinden nach fahren 99,9 % der Reisenden die Strecke an einem Tag - ohne Probleme. Einige Streckenabschnitte sind zeitweilig etwas "anstrengend", aber die Grader sind ständig auf der Straße unterwegs. Also gar kein Problem (auf der Hauptstrecke).
Können die 10 Stunden vielleicht der Reisezeit (Februar/Regenzeit) geschuldet sein?
das denke ich kaum... so viel regnet es in der Wüste nicht 😉

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 29. Juli 2014
2'664 Beiträge · seit 201229. Juli 2014 · #4
Wüstenrennmaus schrieb:Hallo!

Ich bin etwas irritiert: Nach meinen bisherigen Informationen in sämtlichen Reiseführern, Distanzrechnern etc. bin ich davon ausgegangen, dass die Strecke Swakopmund - Sossusvlei locker an einem Tag zu bewältigen sein sollte. Reine Fahrtzeit 4-5 Stunden, heißt es da im Schnitt.
Jetzt hat ein Kollege meines Mannes, der im Februar unten war, die Strecke als "Höllenritt" bezeichnet, für die man (ohne Pausen!) schon 10 Stunden brauchen würde und die unmöglich an einem Tag zu schaffen wäre.

Wer kann mir dazu was Genaueres sagen? Können die 10 Stunden vielleicht der Reisezeit (Februar/Regenzeit) geschuldet sein?

Danke für eure Tipps und Hinweise!
Es kommt schon mal vor daß die Strecke ziemlich kaputtgefahren und in schlechtem Zustand ist, da hoch frequentiert.
Das ist aber nicht der Normalfall. 5 Stunden sollten mehr als ausreichend sein, es sei denn, Ihr macht längere Pausen.

Eine schlechte Strecke mit zu harten Reifen und langsam gefahren kann schon mal ein Höllenritt sein. Da liegt es dann aber am Fahrer, weniger an der Strecke.

H.
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2014
Themenstarter8 Beiträge · seit 201429. Juli 2014 · #5
Vielleicht die über Johannesburg? 😉
Keine Ahnung, aber nach den Antworten der anderen bin ich doch wieder etwas entspannter, dass es mir meine wohlüberlegte Routenplanung nicht vollkommen zerschießt...
Gruß,
Ute
Themenstarter8 Beiträge · seit 201429. Juli 2014 · #6
Danke für eure Antworten, das entspannt mich doch massiv! 🙂
4'140 Beiträge · seit 200929. Juli 2014 · #7
Hallo Wü+stenrennmaus,
bin die Strecke schon x-mal gefahren. Es ist richtig, dass sie in den letzten Jahren teilweise in einem schlechten Zustand war und es einen kräftig durchgeschüttelt hat ("Wellblech"), aber in 5 Stunden ist das trotzdem machbar.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
728 Beiträge · seit 200630. Juli 2014 · #8
Wenn das jemand schafft in 5 Stunden, dann allemal 'ne Wüstenrennmaus! 🤩
Gruß
Reinhard
0
938 Beiträge · seit 201330. Juli 2014 · #9
Hallo Wüstenrennmaus,

wir sind im August 2012 als Ersttäter vom Desert Homestead (los kamen wir gegen 9:00 Uhr) über C19 nach Solitaire, weiter auf der C14 über Gaub und Kuiseb Pass nach Walvis Bay und von dort nach Swakopmund und haben das locker an einem Tag geschafft und dabei auch noch "Ausflüge" Richtung Spretshoogte Pass und in Walvis Bay zur Jetty.
Die Strecke war staubig, einsam und zum Teil lausig. Vor Walvis Bay auch noch "Treibsand" auf der Asphaltstraße (kurz vor Walvsibay, dort waren wir um 15:30 Uhr). Aber wie gesagt, mitten im Winter problem los bei Tageslicht in Swakopmund angekommen.

Gruß Andreas,
der im Oktober wieder an einem Tag von Sesriem nach Swakpmund fährt.
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
568 Beiträge · seit 201431. Juli 2014 · #10
wir sind noch nicht einmal die Hauptstrecke gefahren und trotzdem entspannt angekommen.
Incl. der obligatorischen Pause in Solitaire, einigen Wildbeobachtungen, der Mondlandschaft etc...

Weiß ja nicht, mit welchem Wagen der "Kollege" unterwegs war und zu welcher Jahreszeit.
Unser Ochsenkarren (Hilux DC 4x4) war zwar in der Stadt etwas unhandlich, aber für Strecken wie diese ideal.

Wenn ich lese, welche Höllenritte sich andere Foristi vornehmen, da ist diese Strecke wirklich kein Problem.
503 Beiträge · seit 200601. Aug. 2014 · #11
Hallo Wüstenrennmaus,
das geht prima an einem Tag. Bei mir war es 9.00 Abfahrt Sossusvlei Lodge. Stop in Solitaire, inkl. Reifenreparatur, ca. 15.00 Ankunft Swakopmund. Das einzige Problem, das ich hatte, war die wirklich langweilige, eintönige Fahrt ab dem Kuiseb Pass. Ich musste irgendwann links ran, um nicht während der Fahrt einzuschlafen.
Lass Dich nicht irritieren, wenn schon vor Walvisbay ein Abzweig nach Swakopmund ausgeschildert ist. Ist wohl eine Umgehung für LKW. Fahr nach Walvisbay rein und nimm dann die Küstenstraße. Da wirste wieder wach.

lg
Nartin
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841 Beiträge · seit 200802. Aug. 2014 · #12
Hallo,

der ganz fürchterlich Abschnitt zwischem dem Gaub und Kuiseb Canyon ist gerichtet, sprich die Straße ist wieder (und auch noch) in einem guten Zustand.

Tip (wurde auch schon öfters von anderen Fomis genannt) :
Wenn man nach Swakopmund möchte -- nicht ab dem Kuiseb Canyon nach Walvis Bay, sondern via Ganab / Hotsas auf die C14.

Ich fahre die Strecke sehr oft im Jahr mit Gästen. Meistens starte ich gegen 8 Uhr. Von Sesriem bis Swakop stoppe ich 8 mal um den Gästen was zu zeigen und zu erklären und erreiche so zwischen 15 und 16 Uhr die Küste.

Also, gut an einem Tag zu machen.

Grüße
Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
4 Beiträge · seit 201403. Aug. 2014 · #13
Hallo,

ich habe dazu noch eine ergänzende Frage. In ca. vier Wochen werde ich dieselbe Strecke fahren (Sesriem über Solitaire und beim Kuiseb Canyon über D1998 auf die C28 nach Swakopmund). Laut Google Maps in 5.5 Stunden machbar.

Da ich Passfahrten sehr gerne mag: Lohnt sich der Umweg (und ist es zeitlich in einem Tag machbar) - statt direkt von Solitaire zum Kuiseb Canyon zu fahren - über den Spreetshoogte Pass und den Gamsberg Pass? Theoretisch ca 7.5 Stunden - aber wie fühlt sich das Fahrerlebnis in der Praxis an? Zu umfangreiche Strecke?

Danke für eure Ratschläge!
2'664 Beiträge · seit 201203. Aug. 2014 · #14
Ich kann Dir nur empfehlen, die Route zu fahren und sie zu erleben. Es gibt nichts Gefährliches daran, Zehntausend fahren sie jedes Jahr. Und lasse Dir eine eigene Inspiration durch Andere nicht kaputtkauen. Verkehrt machen kannst Du da nichts. Nimm Dir nur etwas mehr Zeit, darum fahre morgens früh los und teile Dir die Route so ein, kurz vor Sonnenuntergang in Swakopmund zu sein.
5'538 Beiträge · seit 200803. Aug. 2014 · #15
Hallo Namibia2014,

erst einmal herzlich willkommen im Forum.

Ja, man kann die Strecke an einem Tag schaffen, wenn man keine Probleme mit dem Kreuz hat, aber es ist wirklich sehr hart.

Frage - wie kommst Du denn nach Sesriem? Wenn Du von Windhoek aus dorthin kommst, dann empfehle ich Dir dringend, schon auf dem Hinweg einen der beiden Pässe (am besten Gamsberg) zu machen. Und auf dem Rückweg dann den Abstecher von Solitaire zum Spreetshoogte und den auch wieder runterfahren, weil das mehr bringt als hochfahren und dann zurück zur C 14. Diese Strecke schaffst Du dann in ca. 5,5 bis 6 Stunden.

Liebe Grüße
Gerd
4 Beiträge · seit 201403. Aug. 2014 · #16
Hallo ihr beide,

Danke, das sind ja schomal gute Neuigkeiten 🙂 Da muss das Kreuz dann wohl durch 😉

Ich werde aus dem Süden, also von Aus her, in Richtung Sesriem fahren - daher kann ich auf der Hinfahrt leider keinen Pass schon mal befahren. Nur einen Abstecher auf den Spreetshoogte zu machen und wieder umzukehren hört sich jedoch auch interessant an - wobei dann der Gamsbergpass wegfallen würde... Aber dieser Entscheid wird dann wohl spontan nach Lust und Laune gefällt werden. Gut zu wissen, dass es theoretisch aber gut machbar ist.
7 Beiträge · seit 201404. Aug. 2014 · #17
Hallo
Wir haben ein ähnliches Problem. An einem Tag im November wollen wir ca. 13 Uhr in Walvis Bay starten und Richtung Sossusvlei starten. Wir wollen so weit wie möglich fahren.

Welchen Camping Platz könnt ihr uns untwerges empfehlen? Mögliche Camps wären das Rostock Ritz und Tsondab Valley Scenic Reserve. Ich schätze, für das Agama River Lodge & Camp / Namib Desert Lodge &
Naukluft Camp wird die Strecke zu lang sein.

Grüße
Anna
5'538 Beiträge · seit 200805. Aug. 2014 · #18
Hallo Anna,

wenn Ihr wirklich spätestens um 13.30 Uhr in Walvis Bay abfahrt, müsstest Du es vor Dunkelheit noch bis Sesriem schaffen. Die Tage sind im November schon ziemlich lang, so dass es nicht vor 19.30 Uhr dunkel wird. In 4 Stunden müsstet ihr die Strecke schaffen, so dass Ihr noch zwei Stunden Luft habt.

Liebe Grüße
Gerd
15 Beiträge · seit 201325. Aug. 2014 · #19
Hallo zusammen!

Hab über die Steckenführung Sesriem - Swakopmund nun einiges gelesen (wir starten im September zu unserer Ersttätertour), nur ganz durchsichtig ist das ganze immer noch nicht für mich, vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

Kurz zusammengefasst:

Wenn ich die Strecke über Ganab / Hotsas fahre, dafür benötig ich dann ein Permit oder?

Wenn ich die D1998/D1982/D1985 auf die C28 fahre dann nicht.

Die C14 ist landschaftlich nicht so reizvoll und daher sind die anderen beiden Varianten vorziehen oder?

Wir sind 4x4 unterwegs, haben aber bis dato keine Erfahrung damit.

Vielleicht könnt ihr mir da ja etwas unter die Arme greifen wie wir uns entscheiden sollten 😉

Lg Zitrone
5'538 Beiträge · seit 200825. Aug. 2014 · #20
Hallo Zitrone,

jetzt lege ich noch einen drauf. Wenn Du gegenüber von dem Abzweig nach Ganab/Hotsas die Strecke über Homeb und Gobabeb fährst, brauchst Du auch ein Permit. Dauer etwa 6 Stunden. Landschaftlich ebenfalls sehr schön.

Was ich machen würde? Ganab/Hotsas - Blutkuppe zur Mittagspause und dort mal auf den Hügel steigen und dann über die C 28 nach Swakop. Das mit dem 4 x 4 ist nicht so dramatisch. Die Strecke ist ein bisschen sandig und Ihr solltet die Luft auf vielleicht 1,4 - 1,6 ablassen. Dann geht das schon.

Liebe Grüße
Gerd