Reisebericht

Auf Tuchfühlung mit Zimbabwe - Die ZIM-Light Tour

von Fleur-de-Cap · begonnen 29. Juni 2014 · 22 Teile

Teil 129. Juni 2014
Hallo liebe Afrika-Fans,

nachdem sowohl der Schorsch als auch Clax vorgelegt haben, fühl ich mich jetzt unter Zugzwang 😗 Daher starte ich jetzt auch einmal meinen RB 😛 Wobei die derzeitige Planung für 2015 natürlich nicht beeinträchtigt werden darf. 😛

Ich warne Euch vor: Der Anfang wird tendenziell eher etwas textlastig, da wir nicht ganz so viel fotografiert haben. Auch ingesamt haben wir dieses Jahr versucht, etwas intensiver die schönen Momente zu geniessen und nicht ständig durch die Linse zu gucken. Ich finde, es sind trotzdem ein paar gute Shots herausgekommen 😊

Ursprünglich war als Hauptziel Zimbabwe geplant. Unter Anderem wollten wir in den Hwange, nach Mana Pools und noch einige andere Spots ansteuern. Ok, ich gebe zu, wir haben uns ein bisserl von den Kontrollen abschrecken lassen. Und der Wohlfühlfaktor bei der Planung hat merklich nachgelassen. 😵 Und den Urlaub sollte man schließlich unbeschwert geniessen. Daher haben wir beschlossen, Zimbabwe einfach zu vertagen bzw. eine ZIM light Tour zu machen. Um es vorneweg gleich wegzunehmen: wir haben es nicht bereut und werden ZIM auf jeden Fall noch in den nächsten Jahren bereisen. 🙂

Wie sollten wir also unsere Tour umplanen? Im Januar waren wir eine Woche beim Skifahren und Chefe (meine bessere Hälfte, mein Bodyguard, Koch und Driver 😘 ) hat sich Gedanken gemacht. Die Überlegung war: wie können wir um den Hwange eine Tour drum herum basteln und Orte in Bots aufsuchen, an welchen wir bereits waren und es uns gefallen hat.

Nach einigem Hin und Her stand unsere Tour dann fest *tata:

Hier der grobe Umriss:
Johannesburg/ZA – Vaalwater/ZA – Khama Rhino Sanctuary/Bots – Nxai Pan – Maun – Savuti – Kasane – Hwange/Zim – Rückfahrt über Francistown zurück nach Johannesburg.


Gesamtdauer der Reise: 22 Tage.
Fahrbarer Untersatz: ein Landrover Defender TD5 – mein absolutes Traumauto, mit welchem ich einmal Afrika bereisen wollte. 😘

Der Tour war wieder sehr schön, wenngleich wir auch etwas mit Pech behaftet waren. Aber dazu im Verlauf des Reiseberichtes mehr. Und mir geht es jedes Mal wie Clax: sobald ich afrikanischen Boden betrete, überkommt mich so ein Gefühl und ich krieg Pipi in die Augen. 😊

Also nochmals zurück zur Planung: Die Tour wurde also umgestaltet und die Campsites in Nxai und Savuti klar gemacht (nur hier haben wir vorgebucht). Unseren Landy hatten wir davor bereits klar gemacht und auch die Flüge waren gebucht. Also ging es wieder ab nach Afrika und nicht nach Kärnten (wie von Chefe bereits mehrfach angedroht). 😛

Also geht’s jetzt los – wer nur den RB lesen mag, für den scheint die Sonne. Und bitte nicht verwirren lassen: nicht ich habe den RB geschrieben, sondern wieder Chefe.

Donnerstag, 10.04.
Endlich ist es soweit und wir starten wieder in Richtung Afrika. Anfahrt zum Flughafen Stuttgart, Check-in und Kurzaufenthalt in der LH-Lounge klappen problemlos. Wir sind pünktlich unterwegs und versuchen langsam zu entspannen. Noch liegt einiges an Reisezeit vor uns.

Der Flieger von Zürich nach JNB ist überbucht und nachdem unsere Namen ausgerufen werden, wird Fleur ganz blass. Wir schlagen das Angebot, für rund 780 CHF die Nacht in Zürich zu verbringen, aus. Die Anreise am nächsten Morgen via Nairobi würde uns zu viel Zeit kosten und wir möchten dieses Jahr den Urlaub entspannt beginnen. 😄 Nach längerer Suche findet sich dann doch ein bzw. zwei Freiwillige (oder auch Unfreiwillige) und wir können mit dem Einsteigen beginnen. Fleur wird wieder enwas entspannter und nach 2 Minifläschen Rotwein + Abendessen verpasst sie dann das Ende von ihrem Film aus dem Bordprogramm. Gute Nacht liebe Fleur 😄
Teil 229. Juni 2014
Freitag, 11.04.

Wir landen pünktlich und reihen uns in die lange Schlange an der Immigration ein. Afrika zeigt sich von seiner typischen Seite -> wir haben Zeit….. 🤪
Nachdem wir endlich unsere Stempel im Pass haben, können wir das Gepäck sofort aufnehmen und machen uns auf die Suche nach Neil, der uns zu unserem ersehnten Fahrzeug, (Fleurs Wunsch (Traum), einem Landy bringen soll. Alles klappt schnell und Neil fährt uns zu unserem Fahrzeug, welches die nächsten 3 Wochen unser Gefährt sein soll. Als wir bei Neil um die Ecke biegen und den Landy sehen, ist Fleur happy 😁

Nach guter 1,5 h Einweisung + Anweisungen starten wir und machen uns auf die Suche nach einer Shopping Mall. Mit 2 Einkaufswagen, dafür ZAR 2500 ärmer, setzen wir den Einkauf im Liquor Store fort. Weitere ZAR 1000 belasten mein Konto. Dafür sind wir erst einmal gut ausgestattet. 😗

Um 13:45 Uhr geht es ab auf dem Highway in Richtung Vaalwater, unserem 1. geplanten Zwischenstopp nach Norden. Wir übernachten an einer Farm mit Lodge und Campingplatz direkt am Mokolo River. Den Namen haben wir uns leider nicht gemerkt 😗

Der 1. Aufbau verläuft wie immer noch nicht so flüssig und wir haben erwartungsgemäß unsere ersten ernsten Diskussionen…. 
Die kurze Nacht im Flieger und das anders angebracht Dachzelt sorgen schon ausreichend für Zündstoff, zumal wir recht spät mit dem 1. Aufbau dran sind und es schon dämmert. Zudem haben wir die Taschen etc. auch noch nicht sortiert. Wir sind halt noch im deutschen Modus und müssen erst einmal runterkommen. Aber dafür sind wir ja hier richtig 🤩

Unsere Campsite:
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Blick auf den River:

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Nach dem 1. Essen unter freiem Himmel, sowie nicht ganz 2 Fläschchen Wein können wir uns aber wieder leiden und genießen das Lagerfeuer, welches eine CVJM-Gruppe übrig gelassen hat.
Nicht ohne zuvor noch ein nettes Gespräch mit den Eltern der Pfadfinder gesprochen zu haben. Diese hatten neben unserem Platz vorher noch einen Gottesdienst abgehalten und gesungen (ein bißchen Frieden von Nicoe auf Englisch....och nö 😵 )

Die erste Nacht endlich wieder im Dachzelt (*juhu), der nächste Tag soll uns nach Botswana bringen.
Teil 301. Juli 2014
Samstag, 12.04.

Happy birthday - Fleurs xx-Geburstag starten wir ausgeschlafen (dank 1,40 Breite im Dachzelt) mit einem Standardfrühstück: Eier, Speck, Tomaten + Champignons, dazu O-Saft (frisch gepresst!) und Kaffee, Salami, Cream Cheese und natürlich Nutella (800gr-Glas!) Frisch gestärkt, geduscht und besser sortiert geht die Fahrt via Stockpoort Border Post zum Khama Rhino Sanctuary.

Ursprünglich war der Grenzübergang bei Martin´s Drift geplant, dieser war jedoch seit einigen Wochen überschwemmt und nicht passierbar. Der Grenzübergang Stockpoort klappt problemlos. Wir geben dem Grenzbeamten auf ZA-Seite etwas Deutsch-Unterricht. Er will von uns einige Sätze gerne übersetzt bekommen und übt diese auch fleißig ein. Dadurch benötigen wir jedoch länger als geplant, aber wir haben ja Zeit, wir sind in Afrika 😛

Auf der Botswana-Seite bekommen wir noch unser letztes Pula-Bargeld für die Strassengebühren los. Das war knapp, wir müssen unbedingt Bargeld ziehen. Dann setzen wir unsere Transit-Strecke fort.
Für Fleurs Geburtstag soll es eine schöne Campsite sein.

Im Khama Rhino Sanctuary angekommen fragen wir nach einer CampSite oder einem Chalet. Fleur ist entschlossen, koste es was es wolle, ein Chalet zu bekommen. Es ist nämlich ziemlich kalt, es regnet und zudem hat das Geburtstagskind noch etwas Fieber und ist erkältet. Keine guten Voraussetzungen für einen schönen Abend. 🙁

Leider ist kein Chalet mehr frei und wir beziehen unsere Campste. Das Angebot für einen Game-Drive schlagen wir aus, möchte Fleur nicht auch noch in der Kälte auf Rhino-Jagd gehen. Somit sehen wir keine dieser Tiere, dafür liegt ein schöner Ostrich auf dem Grillrost. Dazu Gemüsebobotie im Potje und zur Feier des Tages 2 Fläschchen Asara, es gilt die Bakterien zu bekämpfen. Alles perfekt, bis auf das Wetter und die Gesundheit von Fleur.

So langsam sind wir sortiert und das Zusammenspiel beim Auf- und Abbau klappt immer besser. Morgen noch einmal ein Fahrtag und dann heißt es Tiere schauen…Daktari, wir kommen.


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Unser krankes Geburtstagskind

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Teil 401. Juli 2014
Hallo Joe,

ganz ehrlich, soviel sei gesagt: das Krank sein hat sich durch den gesamten Urlaub gezogen 🙄

Heute gibt´s Bildertechnisch nochmal Sparflamme, aber ab morgen müsst Ihr dann tapfer sein und die Bilderflut ertragen 😣


Sonntag, 13.04.
600 Km liegen heute vor uns, zudem 5 VetControls. Wir starten deshalb früh, jedoch erst nach einem guten Frühstück.
Fleur fühlt sich etwas besser, das Fieber ist gesunken. Die erste VetControl war nicht vorhanden, bei den anderen 4 Stellen wollte man von uns auch nichts wissen. Können wir mit leben. So kommen wir doch ausserordentlich gut vorwärts. Speed-Limit liegt halt bei nur 100 km/h. Landy darf nicht mehr 🤪 Aber wir sind ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.
Wir tanken nach 850 gefahrener Kilometer rund 100l Diesel. Soweit kann man nichts gegen den Durst unserersLandy´s sagen. Braver Bub. 🙂

Die gesamte Strecke ist noch lang und wir wollen vor der Dämmerung ankommen. Also setzen wir unsere Fahrt gleich fort. Endlich erreichen wir das Gate zur Nxai Pan und sind gespannt, ob das Bezahlen der DWNP Gebühren nun klappt. Wir hatten dazu ja ausreichend E-Mail-Korrespondenz mit den Herrschaften. Es hieß, no problem, Bezahlung am Gate möglich. Aber wir sind ja in Afrika, daher sind wir noch skeptisch. Aber alles läuft wunderbar, wir bezahlen den Park-Entry, ein bisschen Small-Talk und wir starten die letzten 38 km bis zur CampSite.


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Unterwegs unser erster Eli:

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Sandpad:

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Unser Landy arbeitet sich mühelos durch den nicht enden wollenden Tiefsand. Wir erreichen das Ranger Office, melden uns an und machen uns auf den restlichen 2 km langen Weg zur Campsite.

Wir erreichen den Platz Nr. 2 und freuen uns wieder diesen schönen Platz direkt an der Pfanne zu haben. Irgendwie hatten wir uns auf einen anderen Platz vorbereitet. Der Zeltaufbau geht nun zügig voran. Gleich darauf bereiten wir das Abendessen vor und genießen den 1. Abend an der Nxi Pan. Die Boerewors war schon rezenter, zusammen mit dem Kidneybohnensalat und der Gemssquash ist es aber ein lekkeres Mahl.
Mit den vorhandenen Lampen leuchten wir das Umfeld etwas aus und klein Fleur fühlt sich auch schon etwas sicherer hier in der Wildnis. 🤩

Später bekommen wir noch Nachbarn auf CS3, 3 Autos mit ca. 8 Personen, die in der Dunkelheit Probleme beim Aufbau der Dachzelte haben. So wird es leider nichts mit einem ruhigen Abend am Lagerfeuer, welches erst nach längerer Anlaufphase brennt. Dafür haben wir großes Funzel-Kino durch die Stirnlampen unserer Nachbarn. 😠

Morgen starten wir unseren 1. Gamedrive und stellen unseren Wecker auf 05:30 Uhr.
Teil 502. Juli 2014
Soni,

hab Dich schon vermisst 😘

Claudi,

an Dich muss ich oft denken, wenn ich an Nxai denke. Da hattest Du schon ein Erlebnis! Aber auch an Panther und Pantheline muss ich denken, welche wir vor ein paar Jahren dort getroffen haben. Ist auch einfach ein kleiner schnuckeliger Park.


Montag, 14.04.

Der Wecker klingelt um 05:30 Uhr. Doch draußen ist es noch stockdunkel, daher bleiben wir noch 10 min liegen. 😣 Als auf CS 3 dann Bewegung aufkommt, entschließen wir uns trotz Dunkelheit mit dem Abbau zu beginnen. Endlich läuft es wie am Schnürchen. Fleur klettert trotz Höhenangst hinten aufs Dach 🤩 , ich mache meinen Part, auf der Motorhaube stehend. Um kurz nach 6 Uhr starten wir mit Scheinwerferlicht, der aufkommenden Dämmerung entgegen.


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Giraffen und noch mehr Giraffen entdecken wir, aber auch noch andere Tiere.



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Nach gut 1-1,5 h dann jedoch DIE Überraschung: ein Löwe liegt nur 2m entfernt von unserem Trail. 😘
Wir können den Burschen eine Zeitlang für uns alleine genießen, bis ein 2. Fahrzeug (von einer Lodge) auftaucht. Dem Löwen wird es irgendwann zu viel und er macht sich gemächlich auf den Weg, fort von der Fahrstrecke. Fleur ist happy, doch somit steigern sich die Erwartungen. Mal sehen, ob wir das Erlebnis noch toppen können. 😗



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Da weiß man, was er von einem hält 🤩
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Um 09:30 Uhr sind wir zurück, nach 3,5 Stunden Gamedrive. Jetzt freuen wir uns erst mal auf ein Frühstück und dann auf eine schöne Dusche. Am Mittag wird relaxt, ich starte den Reisebericht.

Unser Frühstück *miammiam

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Um 15:30 Uhr geht es wieder los, auf zum Gamedrive. Nette und anspruchsvolle Trails, aber keine Katzensichtung. 😐 Zum Ausgleich sehen wir dafür jede Menge Springböcke, Zebras und auch wieder Giraffen.


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Am Baobab Loop
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Es wird 18:10 Uhr, bis wir zurück sind. Der Zeltaufbau erfolgt in Rekordzeit und das Abendessen, gegrilltes Springbocksteak + Bobotjegemüse aus dem Potjie, bruzelt schon, bis unsere Nachbarn von CS3 gegen 19 Uhr mit Verspätung eintreffen. Die gewohnte Hektik bricht auf CS3 aus, während wir unser leckeres Springbocksteak genießen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Inzwischen sind die Wolken verschwunden und der Vollmond erhellt die gesamte Pfanne. Hoffentlich wird das Wetter nun besser. Die Nachtemperaturen sind jedenfalls schon angenehmer und es regnet nicht mehr.
Teil 603. Juli 2014
Dienstag 15.04.

Nach einer ruhigen Nacht mit einer kleinen Unterbrechung stehen wir gegen 5:50 Uhr auf. Auf CS3 herrscht noch Ruhe, herrlich 😗 . Um 06:10 Uhr starten wir unseren Morgendrive, in der Hoffnung, das gestrige Erlebnis zu toppen.


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Zuerst gähnende Leere. Dann aber, langsam aber stetig steigt aber die Anzahl an Tieren, die wir erspähen


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.
Plötzlich, in ca. 500m Entfernung sehen wir gleichzeitig ein Löwenmännchen (Fleur behauptet bis heute, sie hätte es zuerst gesehen 😈 ), welches in etwa in unserer Richtung unterwegs ist. Wir passen unseren Standort noch etwas an an die vermeintliche Schnittstelle der Laufrichtung und unserem Trail an und warten ab. Es ist wieder derselbe Löwe von gestern, am Halsband zu erkennen. 🙂


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Nachdem er unseren Weg passiert hat, setzen wir uns zum möglichen 2. Treffpunkt unserer beiden Wege in Bewegung und warten. Lange 10min dauert es. Jedoch hat er die Richtung gewechselt und marschiert in Richtung Wasserloch. 😠 Also heißt es wieder umsetzen und am Wasserloch platzieren. Inzwischen ist ein 2. Fahrzeug auf uns und den Löwen aufmerksam geworden und so stehen wir zu zweit am Wasserloch.


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Das jedoch stört den Löwen und er verzieht sich wieder. Ein weiterer Versuch, den Laufweg zu erreichen, scheitert. Nach 20-30 min. Wartezeit geben wir auf und machen uns auf den Weg zurück zur Campsite. Die Mägen knurren und verscheuchen das ganze Wild. 😣 Der Mittag dient zum relaxen und Brotteig ansetzen. Morgen früh gib´ts Katies Fladenkeks zum Frückstück *lekkerlekker  😊
Zur Unterhaltung hatten wir diesen lustigen Tokko:


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Unser Brotteig:

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Unsere Campsite
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Gegen Abend geht die Fahrt wieder zum Baobab Loop. Wir halten immer wieder mal und scannen die Gegend. An unserer Löwensichtungsstelle vom Vortag + vom heutigen Morgen werden wir fündig: eine Löwin liegt unter einem Busch, unweit dem Fahrweg. Nichts wie hin…und dann liegt das Weibchen nur noch ca. 10 m von uns entfernt und wir können es in Ruhe beobachten. Nach einer Weile kommt ein 2. Fahrzeug, wieder der Guide aus einer Lodge mit ein paar Gästen. So langsam sollten wir für das Auffinden der Löwen eine Gebühr kassieren 😗

getrockneter Elefantentritt mit Tausenden von Schmetterlingen:
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Die Zeit rast dahin und nach einem Lager Windhoek bzw. Savanna machen wir uns auf den Rückweg, um bei Einbruch der Dämmerung wieder auf unserer Campsite zu sein.


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Heute gibt es lecker Ostrich mit Süßkartoffeln und Gemüse aus dem Potjie. Mit der verbleibenden Kohle backen wir dann Katis Keks und genießen den Abend am Lagerfeuer. Einzig und allein die 3 Autos mit 12 älteren Herrschaften auf der benachbarten Campsite sorgen mit ihrem Lärm und Gesang (wie im Bierzelt) für etwas Missstimmung. Ein absolutes No-Go!!
Teil 706. Juli 2014
Mittwoch, 16.04.

Wir sind die Ersten, die zum Game-Drive aufbrechen, dicht gefolgt von den lärmenden Grufties 😗 😣 . Der Game-Drive bringt dieses Mal keine Cats, so fällt der Abschied etwas leichter.


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Nach einem letzten Frühstück auf der Campsite No. 2 und einer entspannten Dusche in den Top-sauberen Ablutions geht 38 km zurück über die Sandpiste bis zum Parkgate. Wir sehe noch einige Elis, sicher nicht die letzten während dieses Trips.


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Die Fahrt nach Maun verläuft entspannt. Wir erreichen Maun, kaufen ein, tanken und stocken unseren Bargeldbestand auf. Dann verlassen wir das quirlige Städtchen und wollen bei der Thamalakane River Lodge einchecken. Leider ist die Campsite zur Zeit under construction und wir müssen eine Alternative finden. Hier hätte es uns aber eh nicht so gefallen. Wir sind schon freundlicher begrüßt worden. 😐

Wir müssen wieder Richtung Maun, um die 2. Wahl, die Okavango River Lodge anzufahren. Wir bekommen für 160 Pula einen Stellplatz für die Nacht. Ausser uns sind noch 2-3 andere Camper, ein Teil der Campsite ist auch unter Wasser des Rivers. Die Lage ist schön, aber die Ablutions leider heruntergekommen. 😣 😣 Wir beschränken uns auf das Notwendigste und lassen uns den Abend auch nicht durch die blutrünstigen Moskitos und der lauten Musik von einer Bar auf der anderen Srassenseite verderben. 😵


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Zum Abendessen entscheiden wir uns auf Spaghetti Aglio Olio mit etwas Speck angereichert und schauen 2 Südafrikanern (vermutlich Vater ud Sohn) beim Grillen zu. Nach langer Zeit essen die Zwei ihr gegrilltes Fleisch im Stehen. Gemütlich ist etwas Anderes. Ob das ein kulinarischer Genuss bleibt fraglich. Viel Ketchup war die Beilage...nicht lekker. 😣
Entspannt gehen wir ins Bett. Morgen geht’s nach Savuti, wir freuen uns. 😎
Teil 810. Juli 2014
Huhu,

seid Ihr alle runter geplumpst oder ist noch jemand dabei?! 🙄

Donnerstag, 17.04.

Abfahrt nach Savuti nach einem gemütlichen Frühstück.


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166Km liegen vor uns, ¾ davon holprige Schotterpiste. Nach ca. 30km sehen wir die Hinweistafel, dass die Parkgebühren nicht mehr am Gate zu bezahlen sind und wir überlegen, ob wir nicht wieder nach Maun zurückfahren. Hätten wir gestern daran gedacht und die Gebühren gleich entrichtet. So ist das mit den Greenhorns. Wir sind ja das 1. Mal hier 😄

Ein Lodge-Auto kommt uns entgegen und wir fragen die beiden Insassen, ob die Hinweistafel noch gilt. Schließlich haben wir es vom DWNP schriftlich bestätigt, dass am Entrance Gate gezahlt werden kann und bei der Nxai Pan war es ja auch möglich. Die beiden äußern sich positiv und so fahren wir weiter. Eine lange, öde Holperstrecke. Ab und zu gibt es schöne Stellen, die zum Anhalten animieren:


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Zudem sind ab und zu ein paar Dörfer, die für Abwechslung sorgen, sowie ein paar Tiersichtungen.


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Dieses Schild entzieht sich jeglicher Logik, wenn man die Brückenbreite betrachtet: 🤩
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Es wurde auch dafür gesorgt, dass Fleur wieder ihre Wasserphobie weiter entwickelt hat:


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(Es gab aber eine Der-Tour) 😗


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Wir kommen am Mababe Gate an und das Bezahlen klappt. 🤪 Nach einer kleinen Pausei nkl. Smalltalk mit dem Ranger geht es los in den Chobe Park. Fleur will die Transitstrecke (Sand Ridge Road) fahren und auf Nummer sicher gehen. Auch der Ranger am Gate empfiehlt dies, da die Marsh Road zum Teil nur schwierig befahrbar ist und wir somit keine Hilfe zu erwarten hätten. 😵


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Am Entrance Gate angekommen, checken wir ein. Wir sind gespannt. Vor 3 Jahren war unsere Campsite ja bereits von anderen Campern in Beschlag genommen worden. Aber alles ist gut und wir beziehen die Campsite Nr. 8, welche ein sehr schöner Platz ist.


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Wir relaxen ein wenig und nach der Mittagspause starten wir unseren Nachmittagsdrive. Es bleibt bei den üblichen Tiersichtungen, leider sind keine Cats zu finden. 😠 Gegen 18 Uhr sind wir zurück und schlagen unser Lager auf. Wir grillen die Chakalaka Wurst, bedeutend besser als die erste Wurst, die wir hatten. Dazu Gemüse aus demPotije. Am Lagerfeuer lassen wir den Abend ausklingen und sind gespannt auf den nächsten Tag.


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Teil 911. Juli 2014
Dank der Hotlines der Airlines hatte ich Zeit (dafür hab ich die Ohren voll vom Hotline-blabla) 😣

Freitag, 18.04.

Wir verschlafen etwas, jedoch ist es immer noch dunkel beim Zeltabbau, und wir starten als einer der ersten Wagen um kurz nach sechs. Wir fahren ca. 3,5h ohne Katzensichtung, aber schöner Sichtungen der üblichenVerdächtigen. 😊


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Wasserdurchfahrten gibt es auch:

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Nach dem Frühstück halten wir eine kleine Siesta, lesen, schreiben Reisebericht, bevor es zum Nachmittag gegen 16 Uhr wieder los geht. In dieser Zeit haben wir auch Besuch:


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Die kleinen Scheißerchen können ganz schön Krach machen:

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Zusammen mit dem aufgesetzten Teig für Fleurs Fladenkeks fahren wir 2 Stunden und verpassen fast das Highlight des Tages, da uns ein Eli etwas länger den Weg blockiert.


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Endlich kommen wir an ihm vorbei. Gegen 18 Uhr sichten wir dann ca. 10 Fahrzeuge, alles Tourguides, die eine Gruppe Gnus beobachen, die sich 5 Wilddogs erwehren. 😊 Wir erleben noch die letzten Minuten dieser Hatz, dann geben die Wilddogs auf und verschwinden in den Büschen. Nie im Leben hätten wir gedacht, dass es hier Wilddogs gibt. Dies ist das erste Mal, dass wir diese Tiere in freier Natur sehen, dann auch noch bei der Jagd. 🙂

Leider gibt es weniger Bildmaterial als Filmmaterial. Aber hier der Beweis:

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o happy schmeckt uns das gegrillte Springbocksteak und die Gemssquash hervorragend. Ein schönes Lagerfeuer und Fleurs Fladenkeks backen, dann geht es zufrieden in die Heia. 😘
Nur der Generatorlärm nervt. 😠

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Teil 1012. Juli 2014
So, nachdem es mit den Sitzplatzreservierungen nun endlich geklappt hat, geht es weiter....


Samstag, 19.04.


Cat´s? Gibt es diese in Savuti??? 😵

Wieder bauen wir im Dunkeln das Zelt ab und begeben uns auf die Pirsch. Wie auch die Tage zuvor sind die Tiere am Morgen nicht so zahlreich anzutreffen. Nach 2 Stunden verliere ich (Cheffe) langsam die Lust und würde am Liebsten umdrehen. Fleur ist aber dagegen und der Klügere gibt nach. 😗

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Mal was Anderes als nur Tiere 🤩
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So fahren wir hinter 2 Guides mit einer indischen Gruppe die Marschroute, bis wir von einem entgegenkommenden Fahrzeug über eine Löwensichtung informiert werden. Der Guide sagt nur: follow the other cars and relax 😁
Also flott hinterher und nicht den Anschluss verlieren. Es geht noch 10 – 15 Minuten und wir zweifeln schon, ob die Info auch gestimmt hat. Als es dann abseits des offiziellen Tracks um 2-3 Büsche geht....Endlich, wir haben Löwen in Savuti „gefunden“. Zuerst sehen wir nur den Male und 2 Females...aber dann... Die Guides der indischen Truppe machen nach ein paar Minuten für uns Platz und so kommen wir in den Genuss, eine Löwenfamilie (1 Male, 2 Females, 3 Halbstarke und 2 Cubs) zu beobachten, wie alle faul in der Morgensonne dösen.


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Nach einer halben Stunde lassen wir die Löwenfamilie alleine und fahren wieder auf den offiziellen Weg und zurück zum Camp. Das Frühstück kann kommen.

Nach dem Frühstück und dem gewohnten Waschgang folgt das tägliche Räumen. Zum Relaxen kommen wir auch noch, bevor es wieder auf Pirsch geht.

Unsere Spülhilfen:
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Der Weg führt uns zu den Löwen, doch Fleur will nicht mehr offroad fahren. Und so bleibt es bei der morgendlichen Sichtung. Auf der Rückfahrt entdecken wir noch eine Herde von Büffeln unweit der Campsite. Nach Wilddogs und Löwen sind wir mit den Büffeln sehr zufrieden.

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Der Abend beginnt mit einem Sundowner, gefolgt von einer Buschpizza und lekker Rotwein.

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Fleur schläft wieder mal im Stuhl ein, während ich noch das Lagerfeuer genieße und Aufnahmen vom Sternenhimmel mache.
Teil 1113. Juli 2014
Sonntag, 20.04.


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Wir müssen Savuti verlassen, es geht nach Kasane. Wir beschließen jedoch eine kurze Pirschfahrt zu unternehmen., um danach noch Zeit für das Frühstück und eine Dusche zu haben, bevor es zur Abfahrt nach Kasane geht. Das Gate sollten wir um 11 Uhr erreichen und lt Aussage eines DWNP Officers benötigt man weniger als 1 Stunde vom Camp bis zum Entrance Gate. Da dürfen dann natürlich keine Tiere im Weg stehen. 😗


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Wir fahren unsere übliche Runde in Richtung Löwen, entschließen und jedoch wieder, diese wieder nicht aufzusuchen. Fleur drückt irgendwann mal auf dem Beifahrersitz aufs Tempo, damit wir nicht zu spät zurück ins Camp kommen. Auf der Rückfahrt sehen wir wieder 4-5 Safarifahrzeuge zusammen stehen. Wir überlegen kurz zu wenden, um nachzusehen, entscheiden uns dann aber wg. Zeitmangels zur Weiterfahrt (Entscheidung von Fleur).


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Nicht einmal 5 Minuten später erweist sich diese Entscheidung als goldrichtig. Direkt vor uns taucht ein Leo auf und überquert die Strasse. Zum Glück schaut „Mann“ als Fahrer auch nach links + rechts. Fleur hätte den Leo wohl nicht entdeckt. 😈 Nach einer kurzen Pause in welcher der Leo uns den Rücken zuwendet, bewegt er sich weiter und wir entscheiden, auf Eier + Speck zu verzichten und fahren auf den vermeintlichen Schnittpunkt des Leos mit dem Track zum Baobab. Dort warten wir 15min, leider erfolglos. Der Leo hat entweder die Richtung gewechselt oder sich zur Siesta niedergelassen. 🤨


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Zurück zum Camp folgt ein schnelles Frühstück auf die Dusche. Alles wieder zusammenpacken und pünktlich um 10 Uhr verlassen wir Savuti. Der Besuch hat sich wegen der Tiersichtungen wirklich gelohnt. Die Menge an professionellen Safarifahrzeugen ist uns aber definitiv zu hoch. Vor 3 Jahren war es umgekehrt. Weniger Tiere aber mehr Ruhe. Die Frage bleibt, was besser ist?? 🙄

Wir müssen uns ganz schön sputen. 1 Stunde für 30 Km bis zum Gate erlaubt keine Trödelei. Dennoch halten wir kurz, als wir von einer Herde Büffel, die 3. an diesem Morgen, umgeben sind, um ein paar Photos zu machen.


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10:57 Uhr sind wir am Gate, typisch Deutsch halt. Wir sprechen ein wenig mit dem Ranger und machen uns dann weiter auf den Weg nach Kasane. 3 Fahrzeuge kommen uns entgegen, nur eines davon scheint ein neuer Gast
zu sein. Doch dank dem Landy haben wir keine Schwierigkeiten beim Ausweichen. Unterwegs treffen wir eine schweizer Familie und reden kurz über die Sichtungen in Savuti und den nächsten Anlaufstellen, dann geht es weiter. Noch 1 Fahrzeug kommt uns auf der Sandpiste entgegen, bleibt einfach stehen und wartet, bis wir ausweichen, um dann ohne Gruß oder Dank an uns vorbei zu fahren. 😠 Die Insassen sahen ziemlich Deutsch aus, vermutlich fährt er zuhause einen MB und geht zum Lachen in den Keller. 😗


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Fleur macht sich schon Sorgen, dass wir zu spät ankommen und in Senyati keinen Platz mehr bekommen. Schließlich ist Ostern und somit mehr Camper unterwegs wie gewöhnlich.
Es geht aber alles gut, wir bekommen unsere Campsite inkl. Privatem Sanitärbereich und installieren uns.Nicht ohne vorher noch ans Wasserloch zu schauen, an welchem reges Treiben herrscht:


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Morgen wird schönes Wetter: 😗


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Neben unserem Platz ist der Wassertank, aus welchem unaufhörlich Wasser plätschert. Fleur hat schon Angst um ihre Blase und ist wenig begeistert, das Geplätscher den ganzen Abend und die ganze Nacht zu hören. Sie sucht nochmals die Reception auf und fragt höflich, ob das Geplätschere die ganze Zeit andauert bzw. ob ansonsten alternativ ein anderer Platz frei wäre. Die „charmante“ Chefin pampt Fleur gleich an, dass die armen Elefanten nicht verdursten sollen, sie aber die Pumpe demnächst abstellen würde. Öhm, wegen uns sollen die Elis nicht verdursten, aber freundlich fragen ist hier wohl nicht erwünscht. 😊

Das Thermometer zeigt 32 Grad an und wir haben das erste Mal einen Verlust zu verzeichnen. 1 Flasche Bier und 1 Flasche Savanna sind zu ¾ leer und im Kühlschrank ausgelaufen. 😮 Somit erfolgt nicht nur eine Inventur des Kühlschrankinhalts, sondern gleich noch eine Generalreinigung aller Bestände und des Kühlschranks. Nach einigen Tiersichtungen am Wasserloch bekommen wir an unserem Platz noch Besuch eines Elis auf ca. 15m. Nach diesem Erlebnis beunruhigen uns die anderen Besucher, die etwas weiter entfernt (ca. 25 m) vorbeimarschieren, nicht mehr. Es herrscht hier ein reger Verkehr und ein Trompeten.


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Nach dem späten Vesper am Nachmittag ist der Hunger bei uns nicht mehr so groß und wir backen unseren Schafskäse in Alufolie sowie ein neues Brot am Lagerfeuer. Beides gelingt und wir lassen den Abend ausklingen. Wir besuchen auch nochmals das Wasserloch:


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Dieses Mal halten wir sogar bis 22:45 Uhr durch. Morgen können wir ausschlafen, es steht kein morgendlicher Gamedrive an.


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Teil 1215. Juli 2014
Bevor ich gleich durchdrehe, weil sich mein Ticker nicht aktualisieren lässt...schreibe ich lieber mal weiter. Es kommt immer dieselbe Fehlermeldung:

Bitte einen gültigen Benutzernamen eingeben. Keine Leerzeichen, mindestens 2 Zeichen und darf folgende Zeichen nicht enthalten: < > \ " ' % ; ( ) &

Weiß jemand, was ich falsch mache?? 😕

Jetzt geht´s erst mal weiter, mit weniger Text, aber mehr Bildern 🙄


Montag, 21.04.


Senyati
Ausschlafen ist Dank Malarone nicht drin, Fleur ist schon ab 4:30 Uhr wach und deshalb kann ich auch nicht wirklich entspannt schlafen. 😠 Wir halten trotzdem bis ca. 7:30 Uhr im Zelt aus, dann treibt uns aber die Hitze raus. Unser Landy hat leider keinen Schattenplatz. 😕


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Unser Bettchen

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Nach der Dusche und dem Frühstück relaxen wir, besuchen das Wasserloch und starten gegen 13 Uhr mit der Fahrt zum Chobe NP.

Am Wasserloch:
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Während den 4h im Park sehen wir Elis, Elis und noch mehr Elis, aber auch ein paar Büffel, Giraffen und viele Böcke. Bis auf 15 Minuten, in denen wir uns wie in der Rush hour fühlen, als nämlich alle Safarifahrzeuge auf einen Schlag an uns vorbei sind, sehen wir fast keine Selbstfahrer. Ähnlich wie in Savuti. Die Fahrt am Chobe entlang ist sehr schön, der Kontrast mit dem Grün der Büsche und Bäume und dem Blau vom Chobe ist sehr beeindruckend.


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Eli mit Vesper: 😏
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Dung Beetles
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Leider unscharf, aber das Geweih des Kudus wollte ich Euch nicht vorenthalten:
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Gegen 18 Uhr sind wir zurück und bereiten unser Abendessen am Lagerfeuer vor. Es gibt Ostrichsteak vom Grill sowie Butternut und Kartoffeln. Nach dem Essen statten wir unseren deutschen Nachbarn einen Besuch ab und beenden den Abend wieder etwas später.
Teil 1316. Juli 2014
Danke Soni 😘

@Dagmar: you made my day. Danke für den Tipp. Ich habe Chrigu angeschrieben und jetzt funzt es 🤪

Weiter geht's mit dem nächsten Teil. Und da die nächsten 2 Tage sehr textlastig sind, wie ich festgestellt habe, gibt es gleich noch einen Tag hinterher. Entweder gab es nix zu fotografieren (nächster Tag) oder wir haben die Landschaft etc. einfach auf uns wirken lassen.....

Dienstag, 22.04.

Wir schlafen wie tot, zumindest nach meinen Gefühl. Fleur ist out of order, hat Mirgräne, weshalb ich alleine frühstücke und am RB schreibe. Nach einer kurzen Anwesenheit, in der Fleur 1-2 Tabletten einwirft, schläft sie im Zelt und ich hoffe, dass es ihr später besser geht. 😕 Die zusätzliche Auszeit hat ein wenig geholfen, zum Glück steht heute nur ein Besuch in Kasane an, um für die nächsten 6 Tage im Hwange einzukaufen.

Nach einem kleinen Snack, damit Fleur auch etwas in den Magen bekommt, brechen wir auf nach Kasane. Wir statten der Thebe River Lodge einen Besuch ab, um einen Wasserstandsvergleich zu vor 3 Jahren zu machen. Damals kamen wir dort gerade noch unter, da viele Campsites unter Wasser standen. Im Vergleich zu Senyati ist die Theb River Lodge doch ein bis 2 Klassen schlechter. Hätten wir damals schon gewußt, wie schön Senyati ist, hätten wir damals versucht, uns dort einzuquartieren.

Im Spar haben wir Glück und finden vakuumierten Spingbock und schlagen gleich richtig zu. So schnell kann sich der Speiseplan ändern. 🤩

Es folgt ein ruhiger Abend mit einfachen Nudeln mit Tomaten, Speck und Zwiebelsoße. Wir gehen nochmals an die Wasserstelle und trinken einen Amarula. Es sind wieder viele Elis da, doch die älteren Gäste interessieren sich nicht für sie. Eine ganze Truppe AH (alte Herrschaften) sitzt mit Stirnlampe vor ihren Laptops, Tablets, Smartphones und jeder tippt munter vor sich hin. Ein hoch auf WIFI. Wir amüsieren uns über diese Szenerie. 😄 Zurück macht Fleur bald den Abgang und ich versumpfe am Feuer. Irgendwann weckt mich Fleur, da ich doch tatsächlich eingenickt bin. War halt auch ein anstrengender Tag 🤩


Mittwoch 23.04.

Das Abenteuer beginnt – auf nach Zim.

Wir starten nach dem Frühstück, fahren aber zuerst noch einmal nach Kasane, um etwas für Fleurs Halsweh zu kaufen. Die Bordapotheke ist schon aufgebraucht und die Erkältung lässt sich nicht abwimmeln. 😣 So geht es mit kleiner Verspätung in Richtung Süden nach Pandamatenga.

Die Ausreise ist unproblematisch, die Einreise nach Zim in 45 Minuten erledigt. Wir zahlen 60 USD für die beiden Visa und 55 USD für unseren Landy und sind in Zim angekommen. Nicht ohne vorher noch Smalltalk mit den Zim-Jungs an der Grenze zu haben. Ganz nach Panthers Reisebericht-Titel wurden wir ebenfalls nach How is Germany gefragt. Die Jungs machen noch ihre Späßchen und wir auch. Allerdings hat einer der Jungs noch seine Kenntnisse über Deutschland zum Besten geben müssen und einfach mal Hitler in den Raum geworfen. Da mussten wir dann leider weiter. 😣

Nach der Grenze war die tarred road zu Ende. Es ging lange Kilometer eine schlechte gravel road entlang, inklusive 2 Wasserdurchfahrten. Fleur bekommt große Augen....Aber Landy meistert die 2 Furten ohne Probleme und Fleur ist wieder entspannt. 🤩


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Der erste Kontakt nach der Grenze ist sehr sehr nett. Wir erreichen das Entrance Gate zum Hwange. Wenn es so bleibt können wir die Berichte über die Freundlichkeit der Menschen nur bestätigen. Die Rangerin ist sehr freundlich und begrüsst uns sehr herzlich und hofft, dass es uns gefällt. Den Einträgen nach kommen hier nicht sehr viele Autos vorbei.

Entrance Gate:
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In Robins Camp ebenso ein sehr netter Empfang. Wir bezahlen 310 USD für unsere 6 Nächte im Park und können in allen 3 Camps, wie wir wollen, übernachten. Wir teilen uns die gesamte Campsite (18 Stellplätze) mit einem Paar aus Finnland. Sonst ist es total leer, auch die Chalets sind nich belegt. Als Ausgleich gibt es Unmengen an Wanzen und Käfern...alles hier lebt. 🙄 😣 Auch die Ablutions finden keinerlei Anklang bei Fleur und sie beschließt, die Körperpflege hier auf ein Minimum zu reduzieren. 😣 😣


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Wir brutzeln unseren restlichen Ostrich mit Gemüse im Potje, nachdem wir unsere 1. Pirschfahrt in hohem Gras beendet haben. Es gibt nicht so viel Wild, dennoch sehen wir Giraffen, Zebras, Impalas und Elis und sind somit nicht unzufrieden. Wir verstauen alles schon vor dem zu Bett gehen, um gleich nach dem Abbau am frühen Morgen unseren Gamedrive zu starten.

Wo ist der Weg? 🙄
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Blinder Passagier:
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Mal ein paar Vögel:
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Weiß jemand, was das ist:
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Teil 1420. Juli 2014

Donnerstag, 24.04.


Um 06:10 Uhr starten wir zum Gamedrive in Richtung Sinamatella. Die Strecke ist anfangs sehr tierarm, aber landschaftlich wunderschön. Wir machen einen Stopp am Detema Dam, finden dort aber auch nur massenweise Wanzen 😣 😣 und fahren weiter.

Am Hide Detema Dam:
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Wir haben Hwange (gesprochen Wanki) in Wanzi-Park umbenannt 🤩

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Wir erlauben uns dann einen Abstecher zum Masuma Dam, um dort zu frühstücken. Fleur zickt ein wenig herum. Sie will schnell nach Sinamatella um sich einen Platz in der 1. Reihe zu sichern, direkt am Rande des Plateaus. 🙄 Der Aufenthalt am Masuma lohnt sich aber , denn wann kann man zum Frühstück schon Hippos und Crocks beobachten. 😁


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Auf der Fahrt nach Sinamatella nehmen wir die Frau des Camp Attendand mit. So verkürzt sich die Strecke auf Grund ein paar kurzer Gespäche. Wir haben quasi auch unseren privat Scout dabei.

Das Einchecken in Sinamatella erfolgt ohne Probleme, auch hier ist die Wanzenplage seit gut einer Woche *brrr Überall an den Wänden, auf dem Boden...egal, wohin man sieht. 😣 😣

Wir haben freie Auswahl, die Wanzenplage hat sich wohl herumgesprochen. 😊 Und: wir sind die einzigen Gäste, allein unter Tausenden von Krabbeltieren.

Der Platz ist wunderschön, die sanitären Einrichtungen jedoch nicht. 😣 Trotzdem sind wir tapfer und überwinden uns. Gemeinsam gehen wir duschen und haben alles im Auge, was sich bewegt. Wir überleben und fühlen uns wieder sauber und frisch, zumindest für ein paar Minuten. 🤩


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Unser Campattendant, welcher sich zwar höflich vorstellt, jedoch ansonsten ziemlich emotionslos wirkt (ein Gespräch kommt nicht wirklich zustande), bringt uns Holz, obwohl er mein auf dem Dach gestapelten Holz gesehen hat. Dafür muss er den Donkey am Abend und am nächsten Morgen nicht einheizen. Wir hatten ja noch warmes Wasser beim Duschen und am nächsten Morgen wollen wir früh los und im Main Camp dann duschen (warum wohl 😗 )

Zur Belohnung geniessen wir die Aussicht:


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Die Pirschfahrt am Abend bleibt recht tierarm, zumindest, was die Vielfalt angeht.


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Finde das Tier:

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Wir fahren einen der 4x4-Trails und geraten in der Nähe vom Mandavu Dam inmitten einer Eli-Herde. Überall in den Büschen um uns herum trötet es, es gibt viele Jungtiere und Halbstarke. Ein solcher Halbstarker meint dann, er müsse uns „herausfordern“. Aber der Klügere gibt nach und wir treten den Rückzug an und warten, bis der Kotzbrocken weit genug weg ist.


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Vorher schauen wir uns noch die Picnic Site von Mandavu Dam an. Hier tobt das Leben. Die Camp-Bewohner sind zwar nicht da, aber es fliegen Millionen von Wanzen und sonstigen Tierchen rum. Dann lieber schnell nach Sinamatella.

Blick von Mandavu Dam

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Zurück auf der Campsite hates etwas abgekühlt und ein kräftiger Wind bläst über die Kante der Plattform. So haben wir ein Campfeuer zum Grillen unseres Springbockfilets + Butternut und werden selbst gleich mitgeräuchert.
Kulinarisch ist es nicht die 1. Wahl (dank der widrigen Grillumstände) , wir sind aber satt und nach unserem Elefantenerlebnis am abendlichen Gamedrive froh, einen ruhigen Abend zu verbringen.


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Teil 1529. Juli 2014
Freitag, 25.04.
Sinamatella – Main Camp

Wir starten am Morgen gegen 7 Ur, nachdem wir noch ein kleines Gespräch mit dem Camp-Attendant (Godfrey?!) hatten, unsere Fahrt nach Main Camp über den Lukosi River Drive. Landschaftlich sehr schön, 4x4-Fahrt pur mit anspruchsvollen Passagen, jedoch tierarm. 😐


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Sinamatella von unten:
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Frühstück ist heute in der Shumba Picnic Site geplant, welche wir gegen 11:45 Uhr erreichen. Auch ein sehr schöner Platz. Wir frühstücken ungestört, bis eine geführte Gruppe mit 3 Französinnen und 2 in London lebenden Schweden samt indischem Guide eintreffen. Wir tauschen uns aus und führen noch ein nettes Gespräch mit den 2 Schweden, bis die Truppe weiterfährt und wir wieder ungestört sind. Der Camp-Attendant hält sich passiv in der Nähe auf. Plötzlich platscht es auf die Tasche von oben herunter. Vogelschiss, oder kommt das von der Baumschlange, die ich beim Blick nach oben entdecke? 😵 Ein Beweisbild gibt es natürlich nicht 😊 Fleur ist zum Glück gerade für kleine Prinzessinnen. Nachdem Geschirr und Tasche gereingt sind, düsen wir auch weiter. Die restlichen 80km sind leider recht zäh. Wir steuern jede mögliche Pfanne an, einmal auch einen Trail, der im Nirwana endet. Leider keine Katzen- oder Hunde-Sichtungen. 😠


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Shumba Picnic Site:
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Shumba Hide:

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Auch am Nyamandhlovu Hide keine Sichtungen. Crocs, Vögel und das Übliche an Zebras , Giraffen und Gnus. Halt doch: 2 zimbabwische Ordensschwestern schneuzen sich lautstark die Nase und tippen SMS die ganze Zeit. Ansonsten ein nerviges Türe-auf-Türe-zu-Gebatsche bei den parkenden Autos und Kids, die umher springen.
Tierbeobachtung einmal anders 😗

Im Main Camp haben wir einen schönen Platz und praktisch einen Ablutionblock für uns und genießen einen schönen Abend mit sehr lekkerer Braaiwurst, Gemssquash und Salzkartoffeln.
Teil 1631. Juli 2014
Samstag, 26.04.
Main Camp – Kennedy Pan – Main Camp

Wir bleiben eine 2. Nacht im Main Camp und planen für heute eine kleine Runde. Gegen 7 Uhr fahren wir los, 20 km Holperstrecke in Richtung Süden zur Kennedy Pan. Unterwegs sehen wir eine große Affenbande, es müssen ca. 100 Baboons sein. Überall bewegen sich die Bäume und große Gruppen überqueren den Trail.

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Kurz nach der Picnic Site Kennedy Pan, endlich die erste Katzensichtung. 😘 Ein Cheetah mit einem Cub stehen ca. 100m entfernt am Strassenrand. Ein Safari-Fahrzeug steht schon da. Wir schließen auf und beobachten die Zwei für ein paar Minuten. Zwei weitere Fahrzeuge sind auch eingetroffen. Als sich eines der Fahrzeuge in Richtung der Cheetahs in Bewegung setzt, verschwinden diese im dichten Busch. Schade, wir hätten die Zwei gerne noch etwas beobachtet. Aber leider gab es wieder Drängler, die den Tieren zu nah auf die Pelle gerückt sind. 😠

Hier zwei Beweisphotos:

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Bis zur Kennedy Pan 2 herrscht neben Tierstille auch Funkstille. Fleur ist stinkig, weil ich nicht genau dort angehalten habe, wo sie Stopp gesagt hat. Nach 40 Minuten Schweigen entschuldige ich mich für was auch immer und wir wenden, um auf der Picnic Site zu frühstücken. 🤩 😗 Der bisher schönste Platz. Hier könnten wir es auch eine Weile aushalten. 😘 Der Camp-Attendant ist sofort zur Stelle und bietet uns an, ein Feuer für unser Frühstück zu machen. Wir lehnen freundlich ab, da wir keinen Bedarf haben.


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Auf dem Rückweg vermeiden wir die Rüttelstrecke und nehmen einen 4x4-Trail, um nach Nordwesten zu einer Pan zu gelangen (Name entfallen). Der Trail wurde wohl schon lange nicht mehr befahren. Zeitweise fühlten wir uns mehr auf einem Tierpfad als auf einem Trail. Fleur hat mich vermutlich mehr als einmal verflucht. 😣
Immer dann, wenn der Weg zugewachsen ist oder etwas im Weg liegt. Pi mal Daumen sollt der Trail ca. 20 Km lang sein. Leider hat unsere Karte hier keine Angabe und für ZIM haben wir kein GPS-Material. Ergo Augen zu und durch. Hier ist wirklich schon lange niemand gefahren, die Tiere sind entsprechend scheu bzw. die Elis nicht sehr freundlich. 😣

Die Fahrtrichtung können wir immerhin am Navi feststellen und die Distanz ist ja nur geschätzt. Es dauert lange, dann endlich ein erster Wegweiser (4x4 only) und wir fühlen uns wieder besser. Das begießen wir dann mit einem Savanna und Castle Lager. 🤪 Fahrtechnisch nicht anspruchsvoll, aber landschaftlich schön.

Die Strecke zurück zum Main Camp ist nicht mehr erwähnenswert, vielleicht haben wir am Abend-Loop etwas mehr Glück. Zurück im Main Camp ist unser Stellplatz leider belegt. 7-8 Zelte einer Truppe Hummeldumms zwingen uns zum ausweichen. Im Nachhinein kein Nachteil. Wir finden einen Ausweichplatz unter den Bäumen, richten uns ein und halten eine kleine Siesta. Nach einer erfrischenden Dusche (Fleur duscht dann bei den Männern, mangels Dusche bei den Frauen) starten wir dann noch einmal zu einer kleinen Runde, die uns um den Nyamandhlovu Hide führt. Dort ist die Hölle los 5-6 Fahrzeuge, davon 2 geführte Touren (man spricht Deutsch) treiben uns nach 15-20 Minuten vom Hide. 😣


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Es ist aber auch an der Zeit für die Rückfahrt. Gegen Ende sind wir in der Kolonne unterwegs und erreichen kurz vor Ende der Dämmerung das Camp. Unser Feuer brennt schnell, mit freundlicher Unterstützung des Camp-Attendant und wir bereiten unseren Springbock mit Kartoffeln und Gemüse im Potije vor. Doch dann beginnt es zu regnen...


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Die Markise leistet gute Dienste. Leider ist die Anordnung Campfire – Markise und Wind- sprich Regeneinfall so, dass wir zwar trocken bleiben, aber vom Campfire nichts mehr mitbekommen.
Das Feuer trotzt dem Regen und brennt noch sauber bis zum Schluss. Hummeldumms sitzen im Bus und die anderen Camper unter ihrem Dachzelt. Die Markise ist Gold wert! Trotzdem können wir den Abend nicht so geniessen, wie man es sich in Afrika wünscht und vorstellt und gehen daher nicht all zu spät in die Heia.
Teil 1703. Aug. 2014

Sonntag, 27.07.

Main Camp – Sinamatella (geplant)

In aller Ruhe packen wir unsere Sachen zusammen, duschen nochmal (ja, Fleur auch, dank der Männerdusche 🤪 ) bevor wir das immer noch nasse Zelt zusammenpacken. Mit 2-3 Haken begeben wir uns auf die 140 km lange Strecke vom Main Camp nach Sinamatella. Ein Stopp ist wiedere geplant an der Shumba Picnic Site. Unterwegs ist es eher ruhig, die einzige Sichtung ist eine Pfote einer Antilope....die dazughörige hungrige bzw. schon satte Katze sehen wir natürlich nicht. Unterwegs halten wir noch an der Guvala Pan und lauschen dem Froschkonzert. Wir haben Mühe, so ein kleines Scheißerchen mit dem Fernglas zu finden, die aber einen Höllenlärm veranstalten 🙄

Nach 80 km erreichen wir gegen 11:30 Uhr die Site und bereiten unser Frühstück vor. Fleur verräumt im Anschluss die Frühstückssachen, während ich mit meinem Kaffee zum Camp Attendant schlendere. Wir unterhalten uns sehr nett („How is Germany“) und erzählen ihm ein wenig von Deutschland. Irgendwann fragen wir ihn, ob er heute Nacht Gäste erwartet. Als er dies verneint steht für uns fest: hier wollen wir heute Nacht bleiben. 🙂 Wir fragen den Attendant nach dem Prozedere und ob es tatsächlich erforderlich ist, nach Sinamatella wegen der Buchung zu fahren. Dies würde uns einige Stunden Fahrt kosten, nur um zu Bezahlen. Unser Attendant verspricht uns, per Funk abzuklären, ob wir am nächsten Tag erst bezahlen können. Bis er jedoch mal in die Spur kommt, vergeht noch einige Zeit und wir trippeln bereits. 😵 Nicht, dass uns der Platz noch weggeschnappt wird.

Küche links, Dusche rechts:
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Inzwischen trifft ein Fahrzeug ein, welches wir bereits im Main Camp gesehen haben. Es sind ein schweizer Paar mit ihrer Tochter und dem zimbabwischen Ehemann. Wir unterhalten uns und erfahren, dass sie die kommende Nacht am Masuma Dam verbringen. Das hätte uns auch gefallen. Aber die Vorbuchung war uns definitiv zu teuer und Masuma Dam ist sehr begehrt. Als sie weiterfahren, bitten wir nochmals unseren Attendant höflich, aber mit Nachdruck, sich doch mal zum Funkgerät zu bewegen. Er macht uns die Sache klar und ich bekomme noch einen kleinen Einblick in seine armselige Hütte. Da wird es einem schon ganz anders, wenn man sieht, wie die Menschen dort leben. 😊 Uns stehensomit am nächsten Morgen ein paar km mehr an Fahrstrecke bevor, da wir den Schlenker nach Sinamatella machen müssen. Aber die Nacht in der Shumba Pan ist es uns Wert.

Nach vollbrachter Buchung (juhu, die Shumba Picnic Site gehört uns heute Abend bis zum nächsten Morgen allein für einen geringen Aufpreis) trinken wir ein Bier und laden unseren Attendant selbstverständlich ein. Wir halten noch ein Schwätzchen und versuchen mit ihm gemeinsam mit unseren Tierbestimmungsbuch die Baumschlange zu identifizieren. Im Anschluss relaxen wir, genießen die Sonne und die Stille und ich komme mal wieder zum Nachtrag der letzten Tage im RB. Auch bereiten wir unsere Buschpizza sowie Fleurs Fladenkeks vor.

Das Toilettenhäusle
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unser guter Geist immer im Hintergrund:
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Heute sehen wir vielleicht noch Löwen (die wohl hier in letzter Zeit rumgeschlichen sind). Wir haben nur 400m zum Hide und sind abends zeitlich flexibel, in Begleitung unseres Aufpassers. Wir genießen mit unserem Attendant den Sundowner und gehen vor der Dunkelheit zurück zur Picnic Site.


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Leider ist uns der Tiergott heute nicht wohlgesonnen. "Ausser" Hippos und Vögel nix zu sehen 😊

Wir laden den Attendant ein, sich nochmal zu uns zu gesellen. Er schmeisst jedoch nur unser Feuer an und zieht sich dann lieber zurück. Wir geniessen diesen für uns schönsten Platz und gehen glücklich und zufrieden in die Heia.


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Teil 1818. Aug. 2014
Montag, 28.04.
Shumba Pan – Robins Camp

Nach einer ruhigen Nacht schlafen wir etwas länger. Es steht kein Morning Drive an. Wir steigen ins unseren Landy, öffnen das Tor (unser Attendant ist noch nicht in Sicht) und fahren zum Hide. Dort genießen wir den restlichen Sonnenaufgang und warten auf unsere Löwen. Doch das Glück ist uns nicht hold. 😊 Ausser den Hippos sehen wir "nur" eine spotted Hyena. Nach ca. 1,5 Stunden Ausguck haben wir Hunger und kehren zur Picknic Site zurück.


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Blick vom Hide auf die CampSite:
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Das Zuhause von unserem Attendant:

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Dort bereiten wir unser breakfast as usual zu und geniessen nochmals die Stille der private Campsite. Unser Camp Attendant möchte unbedingt unser Geschirr spülen, doch wir lehnen freundlich, aber bestimmt ab. Wir erklären ihm, warum wir das nicht möchten, da wir ihn nicht vor den Kopf stoßen möchten. Nach unserer Spül-Jam gehen wir duschen. Anschließende räumen wir zusammen und wollen die Site verlassen. Leider hat Chefe etwas beim gestrigen Walk zum Hide verloren, was er gerne wieder haben möchte. Daher laufen er und der Attendant zum Hide und ich darf Landy hinterher fahren.


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Schließlich muss ja einer aufpassen, dass beide nicht von den Löwen (*miezmiez) gefressen werden. Leider haben wir keine Erfolg, weder bei der Findung der verlorenen Sache noch bei den Löwen und fahren nach einer herzlichen Verabschiedung weiter nach Sinamatella.



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Dort entrichten wir unseren Obulus bei den Wanzen, ähm Ranger. Die Fahrt geht wieder zurück über Stock und Stein Richtung Robins Camp. Wir geniessen die Landschaft ohne nennenswerte Sichtungen. Wir hoffen auf den Abend-Drive um Robins Camp. Dort soll es ja vor lauter Katze wimmelnl *jaja.


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Wir kommen in Robins Camp an und relaxen

Chalet Robins Camp:
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. Ausser uns bezieht an diesem Tag nur noch eine Familie aus Bots (oder so) und ansonsten sind wir für uns. Unser Camp Attendant stellt sich kurz vor, geht dann aber zum Fussball spielen. Somit steht es uns frei, die Wassertemperatur der Ablutions zu testen. Es kreucht und fleucht nach wie vor, somit entscheidet sich Fleur für eine weitere Abstinenz. Der Abend-Drive bringt nix Neues. Den einzigsten Löwen sichten wir (in diesem Fall nur Chefe) am Zaun nach Einbruch der Dunkelheit. Fleur sieht mal wieder mal gar nüscht Auch nix Neues. Somit endet auch dieser letzte Abend in ZIM entspannt. Morgen geht’s zurück in die heimischen Gefilde nach Bots.
Teil 1918. Aug. 2014
Dienstag, 29.04.

Nach einer ruhigen Nacht stehen wir für unsere Verhältnisse spät auf, so gegen 7 Uhr. Wir haben ja Zeit und pirschen heute früh nicht. Nach einem entspannten Frühstück räumen wir unsere Sache zusammen und fahren vor zur Reception. Dort spazieren wir noch etwas herum und sagen dann bye bye Hwange. Wir fahren dieselbe Strecke zurück, wie wir gekommen sind.


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Grenzübergang wird wieder Pandamatenga sein. Die Rüttelstrecke ist in den letzte Tagen nicht besser geworden und Fleur freut sich schon wieder über die Wasserdurchfahrten. Aber alles relaxt und entspannt.


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Wir kommen am Grenzübergang an und sind innerhalb einer halben Stunde durch beide Grenzposten durch.
Auf Botswana-Seite wird dieses Mal unser Kühlschrank eingehend inspiziert. Eine dicke Mama kommt des Weges und stellt sich als Kühlschrank-Inspector vor. 😐 Sie versucht einen Blick in den Kühlschrank zu werfen, was sich als kein leichtes Unterfangen darstellt. 😣 Wir weichen zurück, falls die Anhängerkupplung der Belastung nicht stand hält. 🤢 Die Dame zeigt sehr viel Humor und kichert beim Aufstieg die ganze Zeit. Aber: Es wird nichts beanstandet (bitte merken!) und wir können nach kurzer Zeit auf einer schön geteerten Strasse Richtung Nata fahren. 😎 Dort haben wir uns einen Übernachtsstopp eingeplant.

Die Strecke verläuft eintönig geradeaus, links und rechts Felder so weit das Auge reicht. Irgendwann erreichen wir eine Veterinär Kontrolle. Eine hochschwangere Kühlschrank-Inspektorin möchte sich den Inhalt unseres Kühlschranks anschauen. Wir lassen die junge Frau ebenfalls hinauf kraxeln und haben nur Angst, dass das Kind während der Kühlschrank-Inspektion kommt. 🙄 Statts Gurken gelüstet es ihr wohl nach Tomaten. Und so verabschieden wir uns nach über 2000 gemeinsamen Kilometern von unseren sorgsam gehüteten Coctailtomaten. 😠 Alles Andere geht zwar auch nicht, dürfen wir aber behalten. So wirklich kapieren wir die Logik nicht. 😵

Fleur regt sich noch eine ganze Weile über die Verlust gegangenen Tomaten auf, als kurz vor Nata aber dieser Verlust der Tomaten zur Nebensache wird. 😣
Zuerst ein Schlag, dann ein mehrmaliges Zucken und unser bisher so treuer fahrbarer Untersatz verweigert seinen Dienst. Die letzten paar Kilometer dauern ewig, da wir sie mit Difflock im Standgas zurücklegen. Viele bange Minuten und einige Telefonate späteer versuchen wir nochmals unser Glück und fahren unterbrochen von einigen Rucklern und unserem Zähneklappern von Nata Richtung Franicstown. Doch kurz nach Nata ist Schluss. Chefe verweigert sich, weil die Geräusche aus dem vorderen Bereich des Autos nur noch schmerzhaft sind. 😣 😣 😣

Wir schaffen es unter lautem Getöse bis zur Nata-Lodge, wo wir die gesamte Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Nach weiteren Gesprächen mit unserem Autovermieter wird entschieden, dass ein uns ein Abschleppwagen heute noch nach Francistown zu einer Landy-Werkstatt bringt. Fleur ist mit den Nerven am Ende und die 2 Sundowner am späten Nachmittag können sie auch nicht mehr aufbauen 😊 ....und dann werden wir afrikanisch abgeschleppt (to be continued.....).

Sorry, aber nach einer fotografischen Dokumentation war es uns in diese Zeitraum absolut 😊

Schönen Abend
Fleur
Teil 2019. Aug. 2014
Let the drama begin, Baby 😵

wie schon gesagt, werden wir nun afrikanisch abgeschleppt. Wir sitzen gemütlich in der Bar der Nata-Lodge und trinken nochmals einen Sundowner, obwohl die Sun schon down ist. Aber Fleur ist es schließlich auch und verdrückt ein paar Tränchen. 🙁

Uns wird gesagt, der Fahrer wäre in der Nähe von Francistown und würde ca. 2 Stunden benötigen. Tja, dann müsste er gegen 18 Uhr da sein, sagt das Deutsche in uns. Aber wir sind ja schließlich in Afrika. 😗 Ab 18 Uhr sitzen wir brav im Landy und warten und warten und warten. 😐 Die Security schleicht um uns herum, die Gäste gehen langsam zum Dinner und wir warten. 🙄

Gegen 19:30 Uhr dann endlich die Erlösung. Ein langer schlaksiger Kerl steigt aus und beginnt, unseren Landy auf seinen Abschlepper zu ziehen. Dies geschieht mit einem lautstarken Getöse, was sämtlliche Angestellte und auch Gäste animiert, sich das Spektakel mal anzuschauen. Mitleidige Blicke und auch nette Kommentare später ist Landy hoffentlich fest und sicher verzurrt und wir können starten. 😕

Während der kommenden Fahrt verstehen wir auch, warum Fahren in der Dunkelheit so gefährlich ist. Fleur flüstert mir zu: wie schnell fahren wir eigentlich? Keine Ahnung, der Tacho funzt nicht, steht immer auf Null und den Fahrer können wir nicht fragen, da er während der Fahrt ständig mit simsen beschäftigt ist. 😣 Zielsicher schafft er es nicht, den Potholes aus dem Weg zu gehen und die Rindviecher auf der Strasse machen es auch nicht leicht. Irgendwann hält er am Strassenrand, um mit einem Abschleppkumpel zu quatschen, der gerade einen ziemlich neuen aber demolierten Daimler aufliest. Da war wohl ein Rindvieh zu viel im Weg. 😐 Aber wir haben ja Zeit, wir sind in Afrika 😵

Der Blick auf den Tank sagt, zwischen viertel und Reserve, ob das noch bis Francistown reicht?
Ich (Chefe) frage: are you sure, we will reach Francistown with this empty tank?
Abschlepper: no problem, don´t worry. 😵
Ah jetzt ja! Chefe lässt nicht locker, als Abschlepper an einer Tanke einfährt. Ein kurzes Schwätzle mit dem Tankwart und dann wird weitergefahren. Auf unsere Frage hin erwidert er nur kurz und knapp: no diesel. Ah jetzt ja! Abschlepper: but not problem, don´t worry. 🤨

Wir fahren weiter, unzählige Kilometer mit Potholes und Rindviechern. Fleur fallen immer wieder die Äuglein zu, aber ich ramme ihr dezent meinen Ellenbogen seitlich rein und verdonnere sie, wach zu bleiben. 3 paar Augen sehen mehr als zwei.

Irgendwann, nach unserer nächsten Nachfrage, eine weitere Tankstelle, allerdings ziemlich dunkel. Unser Abschlepper steht minutenlang auf der Hupe. Irgendwann kommt eine dicke Mama raus und gestikuliert wild und schimpft auf unseren Fahrer. Aber alles Hupen bringt nichts, no diesel – closed. 😠

Also weiter mit den Potholes und Rindviechern.
Die Fahrt zieht sich, wir haben noch nichts Gescheites im Magen und die Laune ist am Tiefpunkt. Nicht jedoch die Laune unseres Abschleppers. Er simst und telefoniert (untermalt von seinen schrillen Schreien „jiha“....)....wir wollen nur heil ankommen und schnell ins Bett. 😊

Vom Autovermieter wurde uns eine Campsite genannt, welche wir in Francistown ansteuern sollten. Diese liegt ca. 7 Km Rüttelpiste von der Hauptstrasse entfernt. Unsere Frage, ob der Diesel reicht, wird mal wieder bejaht...no problem. 😠

Dann geht es links weg zur Campsite. Die Piste ist so grottenschlecht, der Abschleppwagen ächzt, unser Landy springt auf und ab. Wir drücken verspannt die Daumen, dass der Sprit reicht.

Dort angekommenn begrüßen uns die zwei Securities. Wir fragen, ob noch Platz ist und dies wird bejaht. Wir wollen nur schnell ins Bett, also hurtig. Wir sind müde und es ist zudem A-kalt. Unser Abschlepper steigt in seinen Karren und will ihn anlassen....nix passiert. 😣 🤢

Ich frage: do we have another break-down? No, no diesel any more. Ah jetzt ja. 😠

Fleur fragt noch, und was heißt das für uns? Tja, ohne Sprit kein Anlassen des Abschleppers und somit kein Ablassen des Landys. Es war 23:00 Uhr *arggggghhhhhhh

Nun beginnt folgende spannende Konversation:

Fleur: what´s your plan?
Abschlepper: I will call a friend to bring some diesel
Fleur: do you know one?
Abschlepper: no, I have to phone

Abschlepper telefoniert, Fleur klappert vor Kälte mit den Zähnen. Inzwischen haben wir uns Decken umgeworfen, da es in den Crocs und in der Jogginhose doch kalt ist. Es vergehen Minuten, die Security steht daneben und lächelt uns mitleidig an. Einer der Kollegen drückt Fleur noch einen Avis-Prospekt in die Hand, während ich mir die dunkle Campsite anschaue. 🙄

Einige Zeit später:

Fleur: did you find a friend?
Abschlepper: Yes
Fleur: and is he on the way?
Abschlepper: he has to organize some diesel

Das kann ja heiter werden. Wieder vergeht einige Zeit, Fleur wird immer grätiger. Nix zu Essen und dann net mal ein Viertele schlotzen können. 😠

Fleur: what´s your update?
Abschlepper: oh my friend is on the way.
Fleur: when will he be here?
Abschlepper: soon!
Fleur: how do you define soon?
Chefe: how many KM is Francistown away? 20?
Abschlepper: yes, not fahr, he will be here within short

Wir frieren immer mehr und nix passiert. Irgendwann dann:

Fleur: where is your friend?
Abschlepper telefoniert und sagt: he´s lost.
Jetzt hat sich der Depp auch noch verfahren. 😮

Um es kurz zu machen: er kommt gegen 23:45 Uhr. Hat einen Kanister dabei *jubel der auch noch Diesel enthält *jubel aber moment: wie soll die Karre ohne Einfüllstutzen betankt werden?

Aber wir sind ja in Afrika. Unser Abschlepper schneidet kurzerhand eine PET-Flasche auseinander und unter Mithilfe des Diesel-Bringers und der zwei Securities wird unter munterem Geplapper und Gelächter die Karre betankt. Sch...egal, dass dabei der Diesel über die Hände der Jungs und auf den Boden fließt. Alle haben ihren Spaß, ausser unsereiner. Klar, für die Securities ist es mal eine unterhaltsame Nacht. 🤩

Als klar ist, dass der Landy doch noch abgelassen werden kann, bitten wir den Fahrer, uns im Eingangsbereich der Campsite runter zu lassen. Uns ist es wurscht, wo wir stehen, hauptsache schnell und ebenerdig. Die Jungs der Security haben nichts dagegen und so wird der Landy mit riesigem Krach runtergelassen. Zum Glück sind wir die einzigen Gäste.

Kaum ist der Landy abgelassen, wird das Auto des Diesel-Bringers aufgezogen (ebenfalls unter großem Lärm) und wir schlagen unser Dachzelt auf und sind sofort im Bett. Nicht ohne den Abschlepper auf ein pünktliches Erscheinen (der Blick von Fleur ließ keine Zweifel übrig) hinzuweisen. Die Jungs der Security wünschen uns eine gute Nacht und versprechen auf uns aufzupassen.

Noch nie haben wir so sehr gefroren wie in dieser Nacht....trotz dicker Bekleidung und diverser Decke. Fleur und ich kuscheln so eng wie schon lange nicht mehr zusammen und versuchen zu schlafen, doch wir werden nicht richtig warm.....gute Nacht! 😘

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