Namibia zum Zweiten....faszinierend

Reisebericht 39 Antworten · 11,7k Aufrufe · gestartet 15. Mai 2014 von regsal
Themenstarter423 Beiträge · seit 201315. Mai 2014 · #1
Auch wir sind fasziniert von Namibia und haben im Oktober 2013 unsere 2. Selbstfahrer-Rundreise unternommen. Es wird nicht das letzte Mal sein, wir sind schon an der nächsten Reise planen. Trotzdem möchte ich unsere Erlebnisse, wenn auch etwas verspätet mit den Lesern dieses Forum teilen.

12. Oktober 2013 - Frankfurt - Windhoek

Es ist soweit - wir sitzen im ICE nach Frankfurt und die erste Aufregung ist auch schon überstanden. Im letzen Augenblick erfuhren wir, dass der ICE erst ab Badischen Bahnhof fährt, anstatt Basel SBB. Unser reservierter Sitzplatz ist im hintersten Wagen und dieser hat die Nummer 37. Der erste Spurt ist geschafft. In Frankfurt haben wir noch gemütlich Zeit uns auf den Nachtflug einzustellen. Etwas Aufregung gibt es bei der Handgepäckkontrolle. Mein Rucksack wird zu Seite genommen und eine Dame fragt mich, ob ich ein Fernglas dabei habe. Ja, habe ich - und ich muss mit einem Herrn in ein Nebenraum. Er mache jetzt ein Sprengstoff-Test mit dem Staub auf dem Fernglas - es sei nur eine Stichprobe. Dieser Vorfall war doch etwas beunruhigend, das Fernglas haben wir im Army-Shop gekauft... Der Flug nach Windhoek verläuft problemlos. Wir fliegen mit einem ganz neuen Airbus der Air Namibia. Trotzdem haben wir Mühe etwas Schlaf zu finden, es ist etwas kalt und wir sind froh, als wir pünktlich um 6.00 Uhr morgens in Windhoek landen - in Namibia wird es langsam Tag.

13. Oktober 2013 Windhoek - Okonjima-Farm

Bis zur Passkontrolle geht es zu Fuss über das ganze Flugfeld - recht eindrücklich und einmalig - in der langen Warteschlange braucht es etwas Geduld, bis wir die 3 Stempel in unseren Pässen haben, wir sind ja in Afrika.. Unser Gepäck ist jedoch schon auf dem Rollband und wir steuern direkt auf das Autovermietungsbüro "Budget" zu. Nach dem mühsamen ausfüllen der Papiere kommt das noch mühsamere Kontrollieren des Autos.. Unser Auto ist ein Nissan 4x4 mit einem Aufbau auf der Ladebrücke. Es ist keine Limousine, aber dafür hat es 4 gute Pneus und noch 2 Reserveräder - jetzt kann's endlich losgehen - Achtung Linksverkehr! - Richtung Windhoek City. Wir haben etwas Mühe bis wir das Einkaufszentrum gefunden haben, damit wir Wasser- und Knabbervorräte einkaufen können. Dann suchen wir noch einen Bankomaten für etwas namibische Dollars zum Tanken. Endlich können wir losfahren - Richtung Norden auf der schnurgeraden, asphaltieren B1. Am Flughafen war es noch etwas kühl, es wird jedoch immer wärmer und wir müssen schon bald die Klimaanlage in Gang setzen. Die Müdigkeit der letzen Nacht macht sich bemerkbar und es braucht auf den 270 km zweimal ein Halt um ein kurzes "Nickerchen" zu machen
Die AfriCat Foundation liegt westlich des Waterbergs, zirka 20 km vor Otjiwarongo.Der kühle Willkommensdrink tut gut. Unsere Lodge ist wunderschön! Die Aussicht durch das riesige Fenster gibt uns das Gefühl direkt in der Steppe zu sein - Warzenschweine tummeln sich bei den Termitenhügeln, Erdmännchen tauchen kurz auf und verschwinden bald wieder. Wir sind einmal mehr überwältigt von dieser Landschaft, dieser Weite und diesen Farben! Bis zum Abendessen können wir uns etwas entspannen und geniessen es ganz einfach auf unserer Veranda. Beim Abendessen, bei Oryxfilet mit Gemüse, lernen wir ein Schweizer Paar kennen und sie lassen uns an ihren Reiseerlebnissen ihrer 3-wöchigen Namibiareise teilhaben. Wir sind definitiv angekommen in Namibia..!

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Reiseberichte: 2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP 2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag... 2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men 2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2014
Themenstarter423 Beiträge · seit 201315. Mai 2014 · #3
Es wird gleich weiter gehen heute abend - bei diesem kalten Wetter erwärme ich mich gerne an den Erinnerungen unserer Namibiareise... 😉
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1 Beiträge · seit 201415. Mai 2014 · #4
regsal schrieb: bei diesem kalten Wetter erwärme ich mich gerne an den Erinnerungen unserer Namibiareise... 😉
ich auch! 😉 es wurde mir so warm ums herz, wenn ich mir deine bilder angesehen habe. weisst du vielleicht den namen der blume?
lg, tengu ich und meine afrikanische wandbilder
Themenstarter423 Beiträge · seit 201315. Mai 2014 · #6
Danke für euer Interesse, es ist schön, wenn ihr mit uns noch einmal auf unsere Reise mitkommt.

Montag, 14. Oktober 2013 Leoparden und Geparden in Okonjima

Um 5.30 Uhr gibt's Tagwach. Bevor wir mit Norman von der AfriCat-Foundation und mit Claudio und Stefanie (zwei junge Schweizer auf Namibiareise) auf Pirsch gehen, gibt's Kaffee und frische Muffins. Dann geht's los auf die Suche nach den Leoparden und Geparden im 22'000 ha grossen Park. Da die Tiere mit einem Senderhalsband ausgerüstet sind, wird die Spurensuche mit einer speziellen Antenne vorgenommen. Die Morgenstimmung ist sehr schön und sobald die Sonne aufgeht, wird es auch wärmer.
Wir fahren kreuz und quer durch den Park - es geht 1 1/2 Stunden bis wir endlich ein Signal empfangen. Bip-Bip, das heisst ein Leopard ist ganz in der Nähe - welche Aufregung - in einem sandigen Bachbett gleich vor dem Fahrzeug entdecken wir eine Leopardenmutter mit ihrem Jungen.
Unfassbar - in kaum 5m Entfernung, dieses elegante Raubtier zu beobachten!
Nach dieser aufregenden Begegnung fahren wir weiter und bald heisst es "jetzt geht's zu Fuss zu den Geparden". Norman geht voraus, nur mit einem Stock ausgerüstet. Wir haben schon ein wenig ein komisches Gefühl, als wir vor uns im Steppengrass, 3 Geparden friedlich im Schatten liegend und ohne Zaun dazwischen, aus nächster Nähe bestaunen können. Die Geparden lassen sich nicht stören - sehr eindrücklich diese Begegnung!
Jetzt haben wir alle Hunger und wir fahren zurück und ein tolles Frühstück wartet auf uns.

Am späteren Nachmittag geht's noch einmal los - Norman zeigt uns die Klinik der Foundation. Die Tiere werden einmal im Jahr eingefangen und untersucht. Da in Namibia alle Farmen umzäunt sind, wird es schwierig für die wild lebenden Raubtiere, ihr Freiraum wird immer kleiner. In der Abenddämmerung haben wir noch einmal das Glück, eine ganze Gruppe von Geparden zu beobachten, bevor wir auf einer Anhöhe die Weite des Parks überblicken können und auf den traumhaften Sonnenuntergang mit einem Glas Wein anstossen.
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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201315. Mai 2014 · #7
an Tengu:
leider kenne ich den Namen dieser Blume nicht - ich muss bei unserer nächsten Namibia-Reise unbedingt ein Planzen- und Blumenführer dabei haben...
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zuletzt bearbeitet 15. Mai 2014
Themenstarter423 Beiträge · seit 201316. Mai 2014 · #8
15. Oktober 2013 Okonjima - Okaukuejo

Unsere Reise geht weiter Richtung Etosha-Park. In Otjiawarongo machen wir ein kurzer Halt an der Tankstelle und im Spar. Am früheren Nachmittag erreichen wir schon das Anderson-Gate. Unser Busch-Häuschen in Okaukuejo ist nur ein paar Schritte vom Wasserloch entfernt. Da es sehr heiss ist, sind ausser 3 Elefanten keine Tiere am Wasserloch.
Um der Hitze etwas zu entfliehen, machen wir am späteren Nachmittag eine kleine Pirschfahrt im klimatisierten Auto in der Nähe von Okaukuejo. Auf dem Weg zum ersten Wasserloch entdecken wir 2 Löwen, die friedlich im trockenen Buschgras schlafen, wir schrecken einige Springböcke und Zebras auf und eine Giraffenmutter mit ihrem Jungen ist auf dem Weg ans Wasserloch. Bei unserer Ankunft am Wasserloch Nebrownii erwartet uns eine Überraschung.... 4 Löwenmütter mit 8 jungen Löwen sind im Anmarsch... wir können nur noch staunen! Etwas später kommen noch 2 männliche erwachsene Löwen dazu. Die Kleinen spielen zusammen wie junge Katzen, es kommt uns vor wie der kleine Simba mit Mufasa im Film "der König der Löwen", einfach faszinierend und so niedlich. Ein Live-Spektakel auf einer Distanz von ca. 20m.
Überwältigt von dem Löwenspektakel fahren wir wieder zurück nach Okaukuejo, gerade rechtzeitig zum wunderschönen Sonnenuntergang. Beim Einnachten spazieren wir noch einmal ans Wasserloch. Es ist recht ruhig, auf einmal spürt man eine gewisse Unruhe bei den anwesenden Elefanten und Giraffen. Der Grund dafür ist ein Nashorn, das gemächlich aus dem Gebüsch kommt. Schnell wird es jetzt dunkel, es wird Zeit für ein Schlummertrunk. Eine Schulklasse singt rythmische, nambische Lieder im Restaurant und machen richtig gute Stimmung. Zufrieden gehen wir schlafen in unser klimatisiertes Häuschen und bedauern die Gruppe junger Camper auf dem Platz neben uns, die in ihren Zelten bei dieser Hitze wohl nicht so gut schlafen werden wie wir...

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201316. Mai 2014 · #9
16. Oktober 2013 Okaukuejo - Dolomite Camp (Etosha)

Wir sind schon früh wach und machen unsere Sachen wieder bereit zur Weiterreise. Vorerst fahren wir hinaus in die Etosha-Salzpfanne - eine riesige, eindrucksvolle, weisse Ebene. Dann geht's weiter in den westlichen Teil des Etosha-Parks bis zum Dolomite-Camp. Schon beim ersten Wasserloch Ozonjuitji m'Bari hat es Tiere soweit das Auge reicht... Zebras, Springböcke, Oryx, Strausse und zwei Löwen, welche die Unruhe bei den anderen Tieren verursachen. Die Löwen lassen die anderen Tiere nicht ans Wasserloch, erst als sich zwei Elefanten dem Wasserloch nähern, ziehen sich die Löwen etwas zurück und auch die anderen Tiere geben den Weg frei für die Könige am Wasserloch.
Während die zwei Elefanten sich ruhig am Wasserloch verköstigen, gibt's ganz plötzlich wieder Aufruhr in den Herden. Ein Löwe hat mit einem riesigen Sprung ein Oryx überfallen, der zweite Löwe springt dazu und der Oryx wird qualvoll von den Löwen behandelt bis er endlich zu Tode gebissen wird. Welch ein grausames Naturspektakel! Es ist grausam, wie der Oryx sich mit allen Kräften versucht sich zu befreien, doch auch mit seinem spitzigen Geweih hat er gegen die zwei Löwen keine Chance.
Ganz mitgenommen von diesem grausamen Spektakel fahren wir weiter. Uns ist wieder einmal bewusst geworden, wie die Regeln in der Natur brutal sein können, aber nur so wird die Tierwelt reguliert.
Bald kommen wir zu einem weiteren Wasserloch, Bitterwater, wo eine ganze Elefantenfamilie, vom kleinen Elefantenjungen bis zum alten Bullen, ihren Durst gelöscht haben. In der Ferne, im Schatten eines Sandhügels liegen 6 Löwen, immer lauernd auf eine weitere Beute.
Das nächste Wasserloch, Olifantsrus, wird bewacht von zirka 60 Geiern. Trotzdem wagen sich Springböcke und Zebras ans Wasserloch zum Trinken. Von Weitem kommt eine ganze Herde Gnus, als sie jedoch fast beim Wasserloch angekommen sind erblicken sie die Geier und wie vom Pfeil getroffen kehren sie um und fliehen so schnell sie nur können. - Es ist beeindruckend wie die Regeln unter den Tieren an den Wasserlöchern eingehalten werden...
Auf der Weiterfahrt zu unserm Tagesziel, werden wir belohnt mit weiteren Begegnungen der Tierwelt des Etosha - wie Erdhörnchen, Giraffen, Zebras und einer Straussenfamilie.
Die einzige Lodge im westlichen Teil des Etosha-Parks ist auf den Dolomite-Hills - mit zirka 20 Häuschen auf der Hügelkette verteilt. Dieses Camp ist nicht mit einem Sicherheitszaun gegen die wilden Tiere abgesichert. Das ist auch der Grund, warum wir nach Sonnenuntergang nicht mehr alleine zu Fuss unterwegs sein dürfen. Unsere Lodge ist sehr luxuriös mit einem eigenen Swimmingpool. Vom Balkon aus haben wir einen überwältigenden Ausblick über den Etosha - eine grosse Pavianfamilie und lustige Klippschleifer, welche sich auf den Felsen unter dem Häuschen herumtummeln, Elefanten, Zebra's und Griraffen, die friedlich durch die Ebene ziehen.
Und einmal mehr ein traumhafter Sonnenuntergang über den Weiten Namibias... mit anschliessendem Vollmond am afrikanischen Nachthimmel, welcher selbstverständlich auch fotographisch festgehalten werden muss...

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201316. Mai 2014 · #10
17. Oktober 2013 Tiersafari um die Dolomite-Hills

Bei Sonnenaufgang machen wir uns bereit für unsere Tour um die Dolomite-Hills und die Beobachtung der Tiere an den Wasserlöchern. Bevor die grosse Hitze (38° am Schatten) wieder da ist, sind wir beim Wasserloch Rateldraf und haben einmal mehr das Glück zahlreiche Tiere anzutreffen - Eine Giraffenmutter mit ihrem Jungen, Zebras, Gnus, Kudus und Oryx. Heute sehen wir zum ersten Mal die Bergzebras, eine seltene Art von Zebras, deren Streifen anders verlaufen als bei den Steppenzebras. Hautnah erleben wir ein Kampf von zwei Oryx. Mit ihren spitzigen Geweihen versuchen sie einander herauszufordern. Der Kampf geht zum Glück friedlich aus.
Auf unserer Weiterfahrt erleben wir eine traurige Szene in der Tierwelt - ein toter Giraffe liegt im hohen Steppengras und ein anderer Griaffe steht daneben und macht Totenwache. Etwas nachdenklich kommen wir beim Wasserloch Jakkalswater an. Es ist unglaublich was wir da wieder für ein Spektakel erleben. Drei Elefanten, 2 Nashörner, Kudus, Springböcke, Oryx - wir können nur staunen und in respektvoller Distanz das Treiben beobachten. Unterdessen ist Mittag geworden und sehr heiss. Wenn die Hitze nicht so unerträglich wäre, könnten wir stundenlang diese Tierwelt beobachten!
Wir sind froh, dass wir uns im "eigenen" Pool etwas abkühlen können um der Nachmittagshitze etwas zu entfliehen.

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201317. Mai 2014 · #11
18. Oktober 2013 Etosha - Khowarib-Lodge (Kaokoveld)

Schon heisst es wieder Abschied nehmen vom Dolomite-Camp und vom Etosha Park mit seiner beeindruckenden Tierwelt. Früh fahren wir wieder los, wir haben eine lange Strecke vor uns. Auf dem Weg zum Galton Gate machen wir einen letzten Halt an einem Wasserloch. Auch diesmal haben wir grosses Glück - es herrscht schon wieder regen Betrieb und wir geniessen diesen Moment ganz besonders - es fällt uns schwer, uns von dieser grandiosen Tierwelt zu verabschieden.

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Nach einem kleinen Missverständnis am Galton Gate, welches sich dann mit einem Trinkgeld erledigen liess (ich habe die Parkgebühren nicht bei dem offiziellen Büro etwa 10 km vor Parkausgang bezahlt), kommen wir auf eine geteerte Schnellstrasse und fahren Richtung Kamanjab. Pfeiffengerade verläuft die Strasse, wie fast überall in Namibia. Die Landschaft ist wieder ganz anders, spezielle Steinformationen, Gebüsche und die bekannten Zäune der Farmen der Strasse entlang. In Kamanjab, ein kleines Dorf südlich des Etoshas, treffen wir auf eine Gruppe Schulkinder, es ist Mittag und wir müssen unbedingt wieder auftanken und etwas Bargeld auftreiben.

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Die Tankstelle ist neben dem "Supermarkt". Aber wo finde ich ein Bankomat? Da ich auch den Wasservorrat auffüllen muss, gehe ich in den Supermarkt und siehe da - mitten im Geschäft, zwischen Tüten und Regalen steht ein Bankomat... Es braucht jedoch etwas Geduld und mehrere Anläufe bis der Automat ein paar namibische Dollarnoten ausspuckt. Auf der Weiterfahrt Richtung Westen treffen wir auf ein paar Eselskarren, ein beliebtes Transportmittel im Nordwesten Namibias... Die einfachen Hütten der Damarabevölkerung wechseln sich ab mit einer neuen faszinierenden Landschaft...
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Vor Palmwag überqueren wir den Grootfonteinpass und weiter geht's auf den staubigen Pisten Richtung Sesfontein. Obschon es in dieser Gegend fast 2 Jahre nicht mehr geregnet hat, ist die Landschaft faszinierend und abwechslungsreich. Wir begegnen ein paar Bergzebras, im Gebüsch hie und da ein Autowrack.


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Bei Palmwag fahren wir durch die Veterinärsgrenze und es wird kontrolliert, ob wir kein Fleisch transportieren. Diese Kontrolle wurde nach der Rinderpest im 1997 eingeführt. Hier befindet sich auch die letzte Tankstelle bevor man ins Kaokoveld fährt - 3 Tanksäulen am Rande einer staubigen Piste... Der Tankwächter bittet uns, bei unserer nächsten Reise nach Namibia ein Schweizersackmesser mitzubringen...
Schnurgerade geht die Piste Richtung Norden, eine richtige Berg- und Talfahrt da die Piste viele ausgetrocknete Flussbeete durchquert. Das Gefühl von Freiheit in dieser Unendlichkeit ist immer wieder von Neuem überwältigend.

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Auf dieser Piste zu unserem Tagesziel in der Khowarib Schlucht am Hoanib-Fluss, erscheint vor uns auf einmal eine riesige Staubwolke. Es bleibt uns keine Wahl, wir müssen direkt durch den Sandsturm fahren, es windet sehr stark und wir sind froh, dass wir uns im Auto vor Sand und Wind schützen können. Zum Glück hat sich der Sturm gelegt, als wir bei der Lodge ankommen und freundlich empfangen werden. In unserem Häuschen, direkt am Fluss hat jedoch der Sandsturm seine Spuren hinterlassen, von den Bettdecken muss erst mal die beachtliche Sandschicht abgeschüttelt werden...


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Der Hoanib-Fluss ist nur noch ein kleines Bächlein, aber es reicht um etwas Grün in die staubige Landschaft zu bringen. Es ist sehr heiss in der Khowarib-Lodge aber es ist sehr gemütlich hier. Wir sind recht müde nach der langen Reise und nach einem Nachtessen unter dem Sternenhimmel schlüpfen wir früh unters Moskito-Netz für die Nachtruhe, die jedoch durch das Gequake der Frösche am Fluss etwas gestört wird.

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201317. Mai 2014 · #12
19. Oktober 2013 - Besuch im Himba Dorf

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu einem Himba-Dorf nördlich von Sesfontein. Unser Guide ist auch ein Himba. Er lebt jedoch nicht mehr als Nomade. Da er die Sprache der Himba spricht, führt er Touristen zu den Himba-Dörfer. Es hat in dieser Gegend seit langem nicht mehr geregnet, darum sind die Männer mit den Rinderherden weit weg gezogen, wo es noch etwas Futter für die Rinder hat. Die Frauen und Kinder bleiben während dieser Zeit zurück im Himbadorf.
Die Himbas sind die letzten Nomaden Namibias. Die Frauen reiben sich mit einem Gemisch aus zermahlenem Roteisenstein, Fett und Kräutern ein, zum Schutz gegen Sonne und Flüssigkeitsverlust. Die Frauen tragen schöne selber gemachte Schmuckstücke, jedes Schmuckstück hat eine spezielle Bedeutung. Die verheirateten Frauen tragen meistens ein Fellkrönchen mit langen Zöpfen. Wir sind beeindruckt von dieser Einfachheit und bedanken uns respektvoll bei diesen Frauen.

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Mit viel Staub geht es im offenen Safariauto wieder zurück in die Lodge. Es ist schon sehr heiss obschon erst 11 Uhr vormittags ist. Es wir zu heiss in unserem Häuschen und wir machen es uns gemütlich an der offenen Bar. Hans nimmt ein abkühlendes Bad bevor wir wieder ein köstliches Nachtessen unter dem Sternenhimmel geniessen dürfen.


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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #13
20. Oktober 2013 - Wanderung am Hoanib -Fluss

Mit 2 Flaschen Wasser im Rucksack versuchen wir nach dem Frühstück dem Flussbeet vom Hoanib-Fluss entlang zu wandern. Am Anfang geht es recht gut, dann müssen wir jedoch das Flussbeet verlassen, die Felsen fallen steil ab bis ins Wasser.
Es ist eine spezielle Landschaft, unten im Flussbeet ist es grün und oben Sand und einige Sträucher. Dazwischen liegt der Campingplatz - mit gedeckten Wasch- und Toilettenanlagen.
Erstaunlich wie die Bäume und Sträucher trotzdem grüne Blätter haben, obschon es fast 2 Jahre nicht mehr geregnet hat. Der Grund dafür ist, dass die Bäume so tiefe Wurzeln haben, dass sie bis zum Grundwasser kommen - die Natur lässt uns immer wieder staunen.

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Die Familie der Paviane profitiert auch von dem kühleren Vormittag und tummeln sich im Flussbeet.

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Während der grossen Mittagshitze geniessen wir unseren letzten Tag in der Khowarib-Lodge. Am späteren Nachmittag fahren wir über das Dorf "Warmquelle" zu den Ongongo-Wasserfällen, wo sich effektiv eine Quelle mit warmem Wasser befindet. Die Fahrt dorthin geht über einen holprigen "Pad", vorbei an Damarasiedlungen. Die Kinder stehen am Wegrand und möchten ihre selbstgebastelten Werke verkaufen. Am Ende des Tals bei der Quelle hat es ein Campingplatz - er scheint wie ausgestorben. Da kommt uns ein Damara entgegen, er hütet den Campingplatz und frägt uns ob wir ihn dann zum Dorf zurückbringen würden. Ja sicher, aber vorerst geht's zum Bad in die "Warmquelle".

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Es war fast wie ein Bad in der Quelle der Aphrodite... - vielleicht haben wir dort den definitiven Namibia-Virus eingefangen... 🙂
Nach diesem erholsamen Sonntagnachmittag geniessen wir unseren letzten Abend und lassen uns bedienen von den 2 fröhlichen Damara-Schwestern Kuku und Imo. Wir haben sie in den 3 Tagen in unser Herz geschlossen.

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
134 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #14
Hallo regsal,

Steige mal ein und freue mich auf die Fortsetzung. 🙂 🙂 🙂

Schöne Bilder!

Gruss
Monika
Themenstarter423 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #15
soletta schrieb:Hallo regsal,

Steige mal ein und freue mich auf die Fortsetzung. 🙂 🙂 🙂

Schöne Bilder!

Gruss
Monika
Danke Monika, es braucht noch etwas Geduld, ich bin noch etwas Anfänger.... und brauche etwas länger bis ich alles zusammengefügt habe und von unseren viiielen Fotos die passenden ausgewählt habe... 😉
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Themenstarter423 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #16
21. Oktober 2013 Khowarib-Lodge - Doro Nawas im Damaraland

Mit liebevollen Umarmungen und einem herzlichen Eintrag im Gästebuch verabschieden wir uns von Kuku und Imo. Wieder sind wir unterwegs auf der staubigen Piste Richtung Palmwag, vorbei an grossen Ziegenherden, die von Frauen und Kindern zu den Sträuchern mit einigen grünen Blättern getrieben werden. Ein einsamer Giraffe, ein Oryx und einige Springböcke in der steinigen Landschaft sind unsere Begegnungen auf dem Weg ins Damaraland.

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Doro Nawas-Camp liegt mitten im Damaraland auf einem Hügel, wie eine Festung. Von der Dachterasse haben wir einen traumhaften Ausblick auf die Damaraberge und die endlose Weite des Damaralands - diese Weite gibt uns ein Gefühl von unendlicher Freiheit!

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Von Doro Nawas aus ist es nur etwa 25 km bis nach Twyfelfontein mit den berühmten Felsgravuren, die mit harten Quarzsteinen in die Steinplatten geritzt wurden. Sie sind bis zu 6000 Jahre alt und im Juni 2007 zu einem Unesco-Welterbe erklärt worden. Mit einem Führer und bei grosser Nachmittagshitze wandern wir durch die Felsen und bestaunen die beeindruckend gut erhaltenen Felsgravuren.

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Auf unserem Nachmittagsausflug machen wir auch einen Halt bei den sogenannten "Organ pipes". In einer Schlucht haben sich vor etwa 120 Mio. Jahren hunderte von bis zu 5m hohe Basaltsäulen nebeneinander aufgereit. Diese sind entstanden, als Lavamassen in das Schiefergestein eindrangen und unter Druck erstarrten. Durch Erosion wurden sie zu einem späteren Zeitpunkt der Erdgeschichte freigelegt.
Zum Abschluss steigen wir noch auf den "verbrannten Berg". Er sieht wirklich so aus als hätte hier ein verheerendes Feuer gewütet und alles was zurückbleibt ist Russ und Asche. Diese Vulkanlandschaft von oben zu betrachten beeindruckt uns sehr und wir realisieren einmal mehr, dass der Mensch den Gewalten der Natur mit Respekt begegnen sollte.

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Zurück in Doro Nawas mit der mächtigen Eingangstüre, verschwindet grad die Sonne hinter den Damarabergen und das letzte Sonnenlicht lässt die Landschaft in hundert Farben erstrahlen. Nach dem Nachtessen verwandeln sich die Angestellten von Doro Nawas - vom Koch bis zur Kofferträger - in einen namibischen Chor und singen uns ihre schönen rhythmischen Lieder aus dem Damaraland. Nach Amarula im Glas und gesungen ist es Zeit zum Schlafen gehen - einmal mehr ein wunderschöner Tag, wofür wir dankbar sind!

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #17
22. Oktober 2013 Doro Nawas - Erongo Wilderness Lodge

Früh packen wir unsere Sachen wieder zusammen und fahren nach dem Frühstück los Richtung Khorixas, der Hauptort des Damaralandes. Die Strasse ist wieder eine Berg- und Talfahrt - ein Flussbeet nach dem anderen wird überquert. In Khorixas müssen wir wieder einmal ein Bankomat ansteuern. Im Supermakt erledige ich den Einkauf – vorallem Wasser bei dieser Hitze.
Weiter geht's ostwärts auf der C39 bis zur Abzweigung zur Vingerklip. Es ist zwar ein Umweg für uns, aber wir wollen diesen riesigen Felsen ganz nah sehen. Es hat sich gelohnt - mit einer wunderschönen Aussicht auf die weite Ebene bestaunen wir ein weiteres Naturwunder von Namibia ganz nah! Die 35m hohe Vingerklip ist ein Rest eines Tafelberges, der durch Erosion allmählich abgetragen wurde.

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Auf einer Nebenstrasse zurück nach Khorixas, fahren wir an Rinderfarmen vorbei und ich muss mehrmals ein Viehgatter öffnen, damit wir durchfahren können. Dann geht's Richtung Süden auf der C35 über Uis und weiter auf der C34 bis nach Omaruru. Eine lange Strecke und zum Teil auf recht sandigen Strassen. Vor Omaruru gibts noch eine Polizeikontrolle. Neben uns wurde ein Transport von Farmerarbeitern gestoppt, dieses Fahrzeug wollte auf seinem Laden-Deck etwa 20 Farmerarbeiter in die Stadt zurücktransportieren. Wir sind mit einer Ausweiskontrolle davongekommen, die anderen hatten wohl weniger Glück....

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Es ist schon 18.00 Uhr als wir endlich bei unserer Lodge Erongo Wilderness in der Nähe von Omaruru ankommen. Kurz vorher haben wir die einzige Eisenbahnlinie von Namibia überquert. - Schnurgerade wohlverstanden..! Ein Guide zeigt uns den Weg in das Camp im Erongo-Gebirge mit den speziellen Felsformationen. Jetzt braucht's wieder einmal den Allrad... Unser heutiges Zuhause ist die "Honeymoon-Suite"... eine Überraschung... Pünktlich zum Sonnenuntergang haben wir es uns auf unserem "hauseigenen Felsvorsprung" gemütlich gemacht. Wir geniessen einmal mehr diesen stimmungsvollen Tagesausklang bevor uns unter dem namibischen Sternenhimmel ein feines Nachtessen serviert wird


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Reiseberichte: 2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP 2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag... 2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men 2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #18
23. Oktober 2013 Erongo Wilderness Lodge - Wanderung "Eagle-Trail"

Durch die Schreie der Paviane auf dem nahen Felsen sind wir wach geworden. Um 7.00 Uhr sitzen wir schon am Frühstückstisch und geniessen eine grandiose Aussicht. Hier kann man wohl sagen, "Morgenstund hat Gold im Mund. Mit einem dicken Stock ausgerüstet machen wir uns auf den Weg zum "Eagle Trail". Dieser Rundweg führt uns über den Felsen überhalb der Lodge. Mit dem Stockschlag auf die Steine müssen wir uns bemerkbar machen, damit wir die Schlangen vertreiben.

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Der Aufstieg ist recht steil, vorerst durch wildes Gebüsch und zwischen Felsbrocken hindurch erreichen wir schliesslich die Höhe und haben einen atemberaubenden Ausblick in die Ebene und die Erongo-Berge.
Wir sind ganz allein auf diesem Berg, die Paviane haben sich an den Schatten verzogen. In der Tiefe sehen wir unser Camp und in der Ferne das Flussbeet des Omaruru-Flusses, selbstverständlich ohne Wasser nach monatelanger Trockenheit. Es ist für uns manchmal fast nicht fassbar, diese menschenleeren Weiten, die Ruhe - nur mit den Geräuschen der Natur. Für all diese Erlebnisse sind wir sehr dankbar. Der Abstieg ist wieder sehr steil, aber wir schaffen es noch vor der grossen Mittagshitze wieder in unserer Lodge zu sein.

Am Schatten bei unserem Häuschen verbringen wir gemütlich den Nachmittag. Mit einem Guide wandern wir am späteren Nachmittag auf den Felsen auf der gegenüberliegenden Seite unserer Lodge. Auch diese Felsformationen sind vor Milionen Jahren durch Vulkanausbrüche entstanden. Leider ist unsere Sunset-Wanderung nicht so ruhig wie am Morgen. Eine Familie mit 4 lebhaften Kleinkindern will den Sonnenuntergang auch bestaunen...

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
Themenstarter423 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #19
24. Oktober 2013 Omaruru - Cape Cross - Swakopmund

Nach einer etwas unruhigen Nacht - ich habe gestern Abend allein das Abendessen geniessen müssen, Hans lag mit einer Magen-Darm-Störung im Bett - heisst es heute wieder packen. Zum Glück geht es Hans wieder besser und wir fahren vorerst zurück nach Omaruru. Ich möchte doch noch felsthalten, dass die Erongo-Wilderness-Lodge ein ganz besonderer Ort ist, und für uns einer der schönsten Lodge.

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Omaruru wurde 1872 von der Rheinischen Mission aufgebaut - die Kirche und einige Gebäude sind somit im deutschen Stil gebaut und erhalten geblieben.
Bevor wir uns wieder auf den Weg machen, muss wieder der Tank gefüllt werden. Ein kurzer Blick in den Supermarkt lässt uns staunen - so modern wie hier ist bei weitem nicht jeder "Supermarkt" in Namibia. Omaruru wird heute als Künstler- und Rentnerstadt Namibias beschrieben

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Nun geht unsere Fahrt wieder über Uis nach Hentjes Bay auf einer nicht endenden schnurgeraden Piste. Wie näher wir der Küste kommen, desto öder wird die Landschaft und die Temperatur sinkt merklich. Bei Hentjes Bay fahren wir noch einmal etwa 50 km Richtung Norden bis zum Cap Cross und der riesigen Robbenkolonie. Trotz starkem Wind und dem stechenden Geruch der vielen Robben sind wir beeindruckt von dieser Massenansammlung von Robben...

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Auf der verlassenen Küstenstrasse, wo wir ausser ein paar Fischer kaum ein Auto kreuzen, fahren wir zurück bis nach Swakopmund. Heute ist unsere Lodge auf Stelzen direkt in der Bucht von Swakopmund mit Blick auf die vielen Flamingos und die Dünen des Hinterlandes. Die Siedlung heisst "The Stiltz". Leider ist es wie immer sehr windig und kühl in Swakopmund und der Balkon in unserem Häuschen wird nur zum photographieren benutzt...

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Auch in Swakopmund gibt es trotz kühlen Temperaturen traumhafte Sonnenuntergänge über dem Meer... Im luxuriösen, während derdeutschen Kolonial-Zeit erbauten Hansa-Hotel, gönnen wir uns ein köstliches Springbockfilet. Trotzdem brauchte ich die Heizdecke in dieser Nacht......

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Reiseberichte: 2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP 2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag... 2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men 2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2016
7 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #20
Danke für deinen Bericht, er ist interessant, da ich bald auch dort sein werde.
regsal schrieb:Bei Palmwag fahren wir durch die Veterinärsgrenze und es wird kontrolliert, ob wir kein Fleisch transportieren. Diese Kontrolle wurde nach der Rinderpest im 1997 eingeführt.
Diese Aussage verwirrt mich jetzt aber ein wenig. Ich dachte die kontrollieren nur in die andere Richtung (Nord->Süd). Haben die wirklich auch in diese Richtung kontrolliert?

Gruss fitzi