Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201322. Mai 2014 · #41
10. Tag: Nur noch ein Tag bis zu den Gorillas. Wir machen uns heute auf den Weg zum Bwindi. Eine landschaftlich sehr schöne Strecke führt uns durch die Berge, die bis zu den unwegsamsten Steilen landwirtschaftlich genutzt werden. Die Felder sind terrassenförmig angelegt und leuchten in den verschiedensten Grüntönen. Die Gegend ist dicht besiedelt, es gibt weitere Tee- und Kaffeeplantagen und schließlich fahren wir auch ein Stück durch den Bwindi-Wald selbst. Unterwegs, bei einer kurzen Pause, finden sich einige Kinder zusammen und singen für uns. Auf solch einen Fall sind wir vorbereitet und reichen die mitgebrachten Flummis und Jojos aus dem Auto. Es kommen immer mehr Kinder und diese bedrängen uns richtiggehend, so dass wir uns relativ schnell wieder auf den Weg machen. Generell gilt zu sagen, dass die Kinder und auch die Erwachsenen in den weniger touristischen Gegenden sehr viel freundlicher und netter waren, als auf den Hauptreiserouten. So hörten wir gerade im Murchison Falls und dann später im Bwindi oft den Satz „Give me money“ und das nicht nur von Kindern. Auf Grund der extrem schlechten Straßen, teilweise fahren wir über den blanken Fels die Berge hinauf, an Abgründen entlang wo man besser nicht nach unten schaut und bloß kein Gegenverkehr kommen darf, brauchen wir für die 150 km satte sieben Stunden. Kurz nach unserer Ankunft im Nkuringo-Gorilla-Camp gibt es einen ordentlichen Sturm, der den Regen und Hagel (!) bis in’s Zimmer bläst. Trotz des Unwetters macht sich jemand die Mühe uns eine heiße Dusche einzufüllen und nach ca. 30 Minuten ist der Spuk auch wieder vorbei. Eine sehr familiäre Lodge mit sehr nettem Personal, welches, wie in anderen Lodges absolut nicht üblich, auch mit den Gästen zusammen um’s Lagerfeuer sitzt, was wir eigentlich viel schöner finden.
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201322. Mai 2014 · #42
Deine tollen Fotos steigern die Vorfreude ganz kräftig. Nun bin ich sehr gespannt, auf den nächsten Tag. Wir werden im September ebenfalls von Nkuringo aus zu den Gorillas gehen. Es macht mir neben der grossen Vorfreude auch richtig Angst, was da auf uns zu kommen wird. Das fitte Jugendalter haben wir schon längere Zeit hinter uns gelassen.
Liebe Grüsse Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Keine Bange... das wird schon gut gehen. Freut Euch auf Nkuringo. Für uns war das Gorilla Camp einer der Höhepunkte auf unserer letztjährigen Uganda-Self-Drive-Safari. Wenn möglich, dann fragt nach Agatha. Eine kesse und toughe june Frau, mit der Ihr tolle Wanderungen unternehmen könnt. Agatha ist einfach spitze!
Gruß vom Alm
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201323. Mai 2014 · #45
Hallo Christa,
ich würde sagen es kommt auf die Gruppe an die man besucht. Obwohl wir im Nkuringo Gorilla Camp übernachtet haben, hatten wir Permits für die Kahungye-Gruppe, was wir vorher auch nicht wussten. Ich finde, man kann sich im Vorfeld hier durchaus Gedanken machen. Wir sind absolut fit und sportlich und waren nach dem Tracking, welches insgesamt ca. 7 Stunden gedauert hat, absolut am Ende unserer Kräfte, genau wie die anderen Teilnehmer, die eine ähnliche Konstitution hatten. Uns kam es so vor, dass bei der Einteilung der Gruppen am Startpunkt schon geguckt wurde, ob die Tour für die Teilnehmer zu schaffen ist. Das Erlebnis ist die Tortur aber definitiv wert.... 🙂
Keine Angst, Christa, wie schon am Telefon mal gesagt hatte ich wie jetzt offensichtlich auch Raoul den Eindruck dass die Gruppen so zugeteilt werden dass die sportlichen die schwirigen und die unsportlicheren die einfachen Gorilla-Gruppen bekommen. Und wie auch Raoul und ALM bin ich sicher dass es sich auch für Euch lohnen wird!!! Du bist ja schon am trainieren, odrr? 😉
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201323. Mai 2014 · #47
11. Tag: Gorilla-Tracking! Aufstehen um 5 Uhr, Abfahrt um halb 7, da der Startpunkt für unsere Gruppe Kahungye ca. 20 km vom Camp entfernt liegt, was bei den Straßenverhältnissen eine Stunde Fahrzeit bedeutet. Dort angekommen wird ein kurzes Briefing gemacht, Souvenirs werden zum Kauf angeboten und dann geht es mit dem Auto wieder den Berg rauf. Auf halber Strecke zwischen dem Headquarter und unserem Camp geht’s dann tatsächlich los. Wir nehmen uns einen von den ca. 30 wartenden Trägern. Sicher könnte ich meinen Rucksack auch selbst tragen, aber unserer Ansicht nach ist es wichtig, die lokale Bevölkerung am Tourismus mitverdienen zu lassen, nur so kann der ohnehin schon recht kleine Nationalpark erhalten bleiben. Leider sind wir die einzigen die so denken, der Rest trägt selbst. Wir machen uns nun zu Fuß auf den Weg zum Bwindi und sind insgesamt zehn Personen (6 Touris, 2 Militärs, 1 Guide, 1 Träger). Der Weg führt uns erst ca. 1,5 Stunden den landwirtschaftlich genutzten Berg hoch und wieder runter, bevor wir die Waldgrenze erreichen. Und da geht der Spaß erst richtig los. Unser Weg wird mit der Machete freigeschlagen, ist extrem steil, rutschig und nur sehr mühsam begehbar. Hin und wieder bricht mal jemand im Unterholz ein oder fällt in eins der vielen kleinen blätterbedeckten Löcher. So hab‘ ich mir Dschungelabenteuer vorgestellt und genieße den Weg, obwohl ich inzwischen schweißgebadet bin. Hier kommt definitiv kein Neckermann-Bus hin 😉 . Meine Frau hat da deutlich weniger Spass und droht mir dass dies das letzte Mal war, dass sie sich auf so was einlässt. Unser Guide funkt die ganze Zeit lautstark mit den Trackern, die bei Morgengrauen aufgebrochen sind, um die Gorillagruppe zu suchen und diese bei unserem Eintreffen im Wald noch nicht gefunden haben. Irgendwann werden sie dann aber fündig und teilen uns die Position teilweise durch’s Funkgerät, teilweise durch’s lautstarke imitieren von Tierrufen mit. „Karibu, karibu“ sagt unser Guide immer wieder, wohl Suaheli für „bald da“. Und tatsächlich, nach ca. drei Stunden erreichen wir die Gorillas. Wir sehen als erstes ein Kleines in einem Baum und einen der zwei Silberrücken der da sitzt und gemütlich frisst. Die Gruppe besteht insgesamt aus 27 Mitgliedern mit zwei Silberrücken. Der dominante Silberrücken versucht uns immer etwas von der Gruppe fern zu halten und das Gelände ist extrem unwegsam und sehr dicht bewachsen, man bricht gelegentlich durch die Äste, was es sehr schwierig macht die Gorillas richtig zu sehen. Als einer unserer Guides versucht die Äste vor dem Silverback mit seiner Machete etwas wegzuhalten, dass wir Ihn besser sehen können, springt dieser auf die Gruppe zu, richtet sich auf und brüllt. Hat uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt und zwei Mitglieder unserer Gruppe wollten Reißaus nehmen, die Guides riefen „Don’t run, don’t run“, da der Silverback uns sonst als Feinde ansehen würde. Die Situation hat sich dann genauso schnell wie sie entstanden ist auch wieder beruhigt und der Silverback widmet sich wieder seiner Mahlzeit . Letztlich haben wir nach und nach beide Silverbacks, vier Weibchen, ein Kleines und einen Blackback gesehen, welcher besonders fotogen gepost hat und uns auch bis auf ca. vier Meter an sich rangelassen hat. Insgesamt ein wirklich spezielles Erlebnis, diesen wunderbaren Tieren so nah zu kommen. Leider war nach einer Stunde Schluss und als der Guide dies bemerkte, stand der Blackback auf und ging…. Und wir natürlich auch. Kurze Mittagspause und dann machen wir uns an den anstrengenden Rückweg, schlittern und rutschend den Berg wieder rauf und runter. Nach sieben Stunden kommen wir am Ende unserer Kräfte, aber glücklich darüber es geschafft zu haben und das unter wirklich extremen Umständen und um ein ganz besonderes Erlebnis reicher wieder an unserem Ausgangspunkt an. Wir bekommen unsere Gorilla-Tracking-Urkunden überreicht und verabschieden uns von den Guides. Gerade als wir wieder in der Lodge ankommen fängt es wieder wie aus Eimern an zu gießen, aber das ist uns jetzt egal……
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201323. Mai 2014 · #48
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201323. Mai 2014 · #49
Wir waren der Nkuringo-Gruppe zugeteilt worden. Nach Erfahrungen anderer, die am schwierigsten zu erreinde Gorillafamilie. Ich kann dies nicht ganz bestätigen, eher relativieren. Sicher war das Trekking kein Spaziergang am Ufer des Bodensees. Doch gut zu bewältigen. Wir stiegen vom UWA-Headquarter ca. 1,5 Std. bergab, dann noch 30 Minuten am Flussufer durch den Regenwald, bevor wir bei der Nkuringofamilie ankamen. Dies alles bei herrlichstem Sonnenschein. Nach der obligatorischen Stunde bei den Gorillas hatten wir eine Mittagspause eingelegt. Anschliessed ging es wieder zurück. Dies dauerte ca. 3,5 Std. Leider begann es nach einer halben Stunde des Aufstieges heftig zu gewittern und so blieb das Wetter bis zu unserer Rückkehr im Nkuringo Gorilla Camp. Der Rückweg war nicht anstrengend wegen des steilen Geländes, eher wegen des Wetters und dem Fakt, dass wir eine Person dabei hatten, die erhebliche Konditionsprobleme hatte und wir deshalb immer auf sie warten mussten. Komplett durchnässt, auf über 2200 m Seehöhe bei Wind, Regen und Blitz froren wir. Ermüdent war das ständige Hochlaufen und Warten, nicht der dauerhafte Anstieg im Gelände. Abends erzählten uns andere Gäste des Camps von ihrem Trekkingerlebnis, welches sich logistisch betrachtet wahrhaftig unschön abspielte. Sie hatten Permits für eine sogenannte leicht zu erreichende Gorillafamilie, doch inihrer Gruppe waren zwei Personen, die körperlich desolat waren und somit das Trekking von morgens halb Sieben bis abends acht Uhr haben ausufern lassen, was unzweifelhaft für alle Beteiligten mehr als strapaziös war.
Alm
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201326. Mai 2014 · #51
12. Tag: Nach dem Frühstück brechen wir mit einem lokalen Guide aus dem Camp zu einer dreistündigen Wanderung durch die Umgebung auf. Wir laufen durch die Berge und genießen die wunderbare Aussicht bis in den Kongo, dessen Grenze von hier nur einige Kilometer entfernt ist. Wie gerne würde ich auch dieses Land mit seiner traurigen Geschichte mal bereisen, den Kongo-River und die zahlreichen Minen mal mit eigenen Augen sehen. Doch noch scheint eine Reise durch den Kongo wohl zu gefährlich zu sein. Unser Guide meint dazu: “If you go to Kongo, they’ll shoot you and take your money”. Naja, da bleib ich doch lieber in Uganda. Gegen Mittag fahren wir weiter zum Lake Bunyoni. Hier übernachten wir im Birdnest. Sehr schönes Hotel am malerischen See. Leider spielt das Wetter nicht ganz mit, und so bleibt es uns verwehrt im See oder Pool zu baden.
erst mal vielen Dank für die Gorillas und Eure aufmunternden Worte, dass auch ich es irgendwie schaffen werde. Nun muss ich unseren Veranstalter wirklich nochmals fragen, für welche Gorillagruppe unsere Permit sein wird. Drei Monate habe ich ja noch, zum Schweizer Berge rauf und wieder runter zu laufen. Ich werde mir bis zu unseren Start grosse Mühe geben.
Liebe Grüsse Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Holger_W383 Beiträge · seit 201327. Mai 2014 · #53
Botswanadreams schrieb:Hallo Ihr Lieben
erst mal vielen Dank für die Gorillas und Eure aufmunternden Worte, dass auch ich es irgendwie schaffen werde. Nun muss ich unseren Veranstalter wirklich nochmals fragen, für welche Gorillagruppe unsere Permit sein wird. Drei Monate habe ich ja noch, zum Schweizer Berge rauf und wieder runter zu laufen. Ich werde mir bis zu unseren Start grosse Mühe geben.
Liebe Grüsse Christa
Hallo Christa, ich kann mir nicht vorstellen das die Permit an eine Gorillagruppe gebunden sind bzw. werden. Die Gorillagruppen sind ja nicht ortsgebunden. Die Trekkinggruppen werden täglich vor Ort im Hauptquartier zusammen gestellt mit max. 6 Touristen. Ich habe letztes Jahr zwei Trekkings gemacht, und da war es so.
Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
Da muss ich Holger widersprechen, wir wussten schon Monate vorher dass wir die Shongi-Gruppe besuchen werden, und so wars dann auch! Aber unser Veranstalter wusste auch dass wir davor auf einen 4000er kraxeln wollen... Ich geh schon davon aus dass so gut es geht darauf geachtet wird wie sportlich jemand ist, bei uns konnte er annehmen dass wir sportlich fit sind (was ich definitiv nicht bin und auch damals nicht war). Wenn man aber von Anfang an sagt dass man ü60 und nicht sportlich ist dann wird sicher nicht im steilsten Gebiet gebucht. Wobei die Gorillas zwar wandern, aber dabei doch relativ ortstreu sind, also nicht diesen Monat beim Camp und nächsten Monat 6 Stunden davon entfernt.
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201327. Mai 2014 · #55
13. Tag: Heute ist das Wetter leider immer noch nicht toll aber wenigstens trocken. Wir leihen uns vom Hotel einen Einbaum und paddeln etwas über den See. Unterwegs begegnen wir immer wieder Einheimischen, ebenfalls in Einbäumen, die wahrscheinlich überrascht sind, dass die „Muzungus“ selbst rudern und sich nicht rudern lassen. Am Nachmittag machen wir einen kleinen Spaziergang zum Hotel Arcadia Cottages, dass sich auf einer Anhöhe befindet von welcher man einen wunderschönen Blick über den See mit seinen vielen Inseln hat. Auf dem Rückweg sprechen uns Leute aus einem kleinen Dorf an und wollen uns Crafts zeigen, die von den Waisen des Ortes hergestellt werden. Gegen eine Spende in beliebiger Höhe kann man eine der Handarbeiten erstehen, was wir letztlich auch machen. Wir genießen am Abend nochmal die vorzügliche Küche des Hotels, bevor es am nächsten Morgen wieder weiter geht. Wir haben hier zwei entspannte Tage verbracht und hatten somit endlich mal Zeit das in den vorhergehenden zehn Tagen erlebte zu verarbeiten. Diese Flut an Eindrücken, Menschen, Landschaften, Tierbegegnungen wird uns noch lange fesseln und, wie bei vielen Erlebnissen, kommt das wirkliche Erkennen erst einige Zeit später.
ochim1103105 Beiträge · seit 201228. Mai 2014 · #56
Schöne Fotos! NB: Mzungu, sing. Wazungu, plur. (Das kommt davon, wenn Tochter Afrikanistik/Swaheli) studiert 😉 )
Tschüß
Achim
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201328. Mai 2014 · #57
14. Tag: Auf geht’s zur letzten Station unserer Reise. In den Lake Mburo Nationalpark. Auf der ca. 5-stündigen Fahrt bestaunen wir wieder mal die schöne Landschaft und die Eigenheiten, die Afrika so an sich hat: Die Metzgereien (wer schon mal in Afrika oder auch Südostasien war weiß was gemeint ist), das menschliche Ampelsystem (Fahnen), den Fahrstil der Afrikaner und vieles mehr. Immer wieder sind ganze Ansammlungen von Obst- und Gemüseständen am Straßenrand auszumachen und als wir an einem anhalten denken wir die Verkäufer greifen unser Auto an, so forsch und laut werden uns die Früchte angeboten. Wir trauen uns kaum die Fensterscheibe zu öffnen so werden wir bedrängt irgendwas zu kaufen. Unser Guide deckt sich hier mit allem möglichen ein, was auf dem Land viel günstiger ist als in Kampala. „Bezahle ich später“ meint er, denn in Uganda ist es anscheinend üblich, per Handy zu bezahlen, indem man dem Verkäufer die Summe mit einer Art SMS schickt. Überweisung oder EC-Zahlung ist nicht möglich, da kaum jemand ein Konto besitzt. Am frühen Nachmittag kommen wir in der Rwkobo Rock Lodge an. Auf den ersten Blick schön und in sehr guter Lage enttäuschen die Zimmer, der schlechte Service und das schlechte Essen. Definitiv die schlechteste Lodge unserer Reise. Am Nachmittag unternehmen wir eine ca. zwei-stündige Fußsafari im Park mit einem örtlichen Ranger, der uns viel über die Tier- und Pflanzenwelt vor Ort erklärt. Wir sehen verschiedene Arten Antilopen, Warzenschweine, Meerkatzen und eine Menge der lang ersehnten Zebras. Obwohl die Tiere komischerweise schreckhafter auf uns als Fußgänger als auf das Safari-Fahrzeug reagieren, ist es doch ein sehr schönes Gefühl während des Sonnenuntergangs zwischen all den Tieren unterwegs zu sein.
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201328. Mai 2014 · #58
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201303. Juni 2014 · #59
15. Tag: Wir starten sehr früh zu einer letzten Pirschfahrt, bei welcher wir die gleichen Tiere wie am Vortag beobachten können, jedoch, da im Auto, viel näher an die Tiere herankommen als zu Fuß. Nach einem kurzen Besuch beim Lake Mburo inklusive vieler Affen, Schweine und einem letzten Hippogrunzkonzert machen wir uns auf den Weg nach Entebbe. Unterbrochen wird die Fahrt von einer kurzen Mittagspause am Äquatordenkmal. Da wohl die meisten Touris dort halten, reiht sich ein Souvenirshop an den nächsten und so nutzen wir die Gelegenheit zu einer ausgedehnten Shoppingtour, zumal die Preise wesentlich besser sind als bei den Ständen die wir unterwegs gesehen haben. Zurück in Entebbe lassen wir den Tag im Boma ausklingen. Auf Grund des schlechten Wetters leider ohne noch mal in den Pool zu springen. Trotzdem schön. Um 1:40 Uhr startet unsere Maschine nach Addis Abeba und nach erneut fünf-stündigem Aufenthalt geht’s weiter nach Frankfurt, wo wir am Nachmittag des folgenden Tages ankommen.
Raoul DukeThemenstarter44 Beiträge · seit 201303. Juni 2014 · #60