Malaria im Krüger nat.park ?
malaria prophilaxe im Krüger n-park
ja - gibt es.
Beste Grüße
rhh64
.. und richtige Kleidung ist die beste Prophylaxe...

Das Thema ist nicht zu unterschätzen !!
Ostern ist ein Bekannter von mir nach seinem Urlaub im März im Krüger an Malaria gestorben 🙁
Ostern ist ein Bekannter von mir nach seinem Urlaub im März im Krüger an Malaria gestorben 🙁
DK0812 schrieb:Das Thema ist nicht zu unterschätzen !!.... ist nicht schön und eine Warnung, aber eine Frage (?!) wie diese verlangt keine Antworten:
Ostern ist ein Bekannter von mir nach seinem Urlaub im März im Krüger an Malaria gestorben 🙁
sigi444 schrieb:Malaria im Krüger nat.park ?Dieser Satz kein Verb.
Will der Verfasser etwas mitteilen? Will er etwas wissen? Will er überhaupt etwas? Es ist anhand des Beitrags nicht zu erkennen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
DK0812 schrieb:Das Thema ist nicht zu unterschätzen !!Hallo DK0812
Ostern ist ein Bekannter von mir nach seinem Urlaub im März im Krüger an Malaria gestorben 🙁
Das ist natürlich tragisch. Wobei eigentlich ist heute jede Form von Malaria bei rechtzeitiger Behandlung gut heilbar. Komplikationen und Todesfälle sind in der Regel auf Nichtbehandlung, oder einen zu späten Behandlungsbeginn zurückzuführen.
Wurde die Malaria bei Deinem Bekannten nicht rechtzeitig erkannt …?
lg tom
DK0812 schrieb:Das Thema ist nicht zu unterschätzen !!Und nachdem sowas nie auszuschliessen ist (auch weil Malaria evtl. zu spät erkannt wurde) versuche ich jeden zu überzeugen, lieber einmal umsonst Prophylaxe zu nehmen als einmal Gefahr zu laufen, Malaria zu bekommen
Ostern ist ein Bekannter von mir nach seinem Urlaub im März im Krüger an Malaria gestorben 🙁
Beatae
Und trotzdem würde ich im Krüger keine Prophylaxe nehmen weil ich sie dort noch nie genommen habe.
Aufgrund der großen Völkerwanderung kann man sich heute überall eine Malaria einfangen.
Das Problem bleibt die zu späte Behandlung, weil europäische Ärzte überfordert sind und die grippeähnlichen Symptome nicht als Malaria erkannt und behandelt werden. Auch wer Prophylaxe eingenommen hat, sollte seinen Arzt auf die Möglichkeit von Malaria hinweisen, denn die Prophylaxe schützt keinesfalls vor allen Malariavarianten.
Man sollte sich zur Regel machen, zumindest in der ersten Zeit nach einem Afrikabesuch nicht zu versuchen, bei Grippesymptomen mit den rezeptfreien untauglichen Grippemittelchen an sich selbst herumlaborieren zu wollen, denn das kann im Endeffekt tödlich sein.
Aufgrund der großen Völkerwanderung kann man sich heute überall eine Malaria einfangen.
Das Problem bleibt die zu späte Behandlung, weil europäische Ärzte überfordert sind und die grippeähnlichen Symptome nicht als Malaria erkannt und behandelt werden. Auch wer Prophylaxe eingenommen hat, sollte seinen Arzt auf die Möglichkeit von Malaria hinweisen, denn die Prophylaxe schützt keinesfalls vor allen Malariavarianten.
Man sollte sich zur Regel machen, zumindest in der ersten Zeit nach einem Afrikabesuch nicht zu versuchen, bei Grippesymptomen mit den rezeptfreien untauglichen Grippemittelchen an sich selbst herumlaborieren zu wollen, denn das kann im Endeffekt tödlich sein.
Swakop1952 schrieb:Das ist absolut richtig !
Das Problem bleibt die zu späte Behandlung, weil europäische Ärzte überfordert sind und die grippeähnlichen Symptome nicht als Malaria erkannt und behandelt werden. Auch wer Prophylaxe eingenommen hat, sollte seinen Arzt auf die Möglichkeit von Malaria hinweisen, denn die Prophylaxe schützt keinesfalls vor allen Malariavarianten.
Gerade Malaria Tropica stellt ein akut lebensbedrohendes Krankheitsbild dar, und der rasche Einsatz der richtigen Therapie ist lebenswichtig: Unter rasch ist 24 Stunden nach Auftreten der Symptome zu verstehen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit auf Heilung 100%. Mit jedem Tag den man zuwartet sinkt die Überlebenschance.
Und wie Swakop schreibt. Auch mit Prophylaxe kann man sich eine Malaria einfangen. Wie ich auch schon von einem Tropenmediziner gehört habe kann es sein, dass in diesem Fall die typischen Symptome durch das Medikament unterdrückt werden und die Krankheit schwerer nachzuweisen ist.
Auf jedem Fall sollte man –wenn man sich in einer Malariagegen aufgehalten hat- beim Auftreten der gängigen Symptome sofort an einen fachkundigen Arzt oder ein Tropeninstitut wenden und auf Malaria untersuchen lassen…
lg Tom
Im KNP kommt es dazu auch noch stark auf die Reisezeit an und das besuchte Gebiet.
Zwischen Juli und September gilt es als eher unwarscheinlich sich überhaupt eine Malaria einzufangen.
Auch ist es abhängig von der Region.
Lt. südafrikanischem Gesundheitsminesterium gibt es in ganz Südafrika ca. 7000 (!!) Malariafälle pro Jahr. Dieses Jahr könnte diese Zahl etwas ansteigen. In Südafrika selbst gibt es so gut wie keine Todesfälle durch Malaria.
Ein vernünftige Mückenschutz ist in jedem Fall angebracht.
Nur zur Klarstellung:
Ich will niemanden abhalten Prophylaxe zu nehmen. Das ist die Entscheidung eines jeden einzelnen!
Gruß!
der Joe
Zwischen Juli und September gilt es als eher unwarscheinlich sich überhaupt eine Malaria einzufangen.
Auch ist es abhängig von der Region.
Lt. südafrikanischem Gesundheitsminesterium gibt es in ganz Südafrika ca. 7000 (!!) Malariafälle pro Jahr. Dieses Jahr könnte diese Zahl etwas ansteigen. In Südafrika selbst gibt es so gut wie keine Todesfälle durch Malaria.
Ein vernünftige Mückenschutz ist in jedem Fall angebracht.
Nur zur Klarstellung:
Ich will niemanden abhalten Prophylaxe zu nehmen. Das ist die Entscheidung eines jeden einzelnen!
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Hallo,
Ansonsten schützt eine Chemo-Prophylaxe genau genommen nicht vor der Infektion mit Malaria. Man wird erst einmal genauso mit Malaria infiziert wie ohne Prophylaxe. Die Chemie im Blut beendet dann anschließend den weiteren Entwicklungszyklus des Erregers im Blut und es kommt in der Regel nicht zum Ausbruch der Malaria. Das aber eben auch nicht mit 100,0%iger Sicherheit. Einige Touristen scheinen sich da in falscher Sicherheit zu wiegen. "Ich nehme Prophylaxe und mir kann nichts passieren." Das kann auch hässlich enden.
Deswegen ist es mit und ohne Prophylaxe das Wichtigste, beim Auftreten malariatypischer Symptome diese qualifiziert untersuchen zu lassen. 80-90% der mit Malaria infizierten Touristen sind beim Auftreten von Symptomen schon wieder zu Hause und da ist der allgemeine Hausarzt oder das örtliche Krankenhaus nicht immer der qualifizierteste Ansprechpartner für Tropenkrankheiten.
Beste Grüße
Guido
DK0812 schrieb:Das Thema ist nicht zu unterschätzen !!Kannst Du da noch etwas zum Hergang schreiben? Auch von Südafrikanern werden teilweise Fälle berichtet, wo angeblich nach Ausbruch der Malaria (Ausbruch, nicht Infektion!) in einem Zeitraum von weniger als einem Tag der Tod eingetreten sein soll. Manchmal wird von wenigen Stunden berichtet?
Ostern ist ein Bekannter von mir nach seinem Urlaub im März im Krüger an Malaria gestorben 🙁
Ansonsten schützt eine Chemo-Prophylaxe genau genommen nicht vor der Infektion mit Malaria. Man wird erst einmal genauso mit Malaria infiziert wie ohne Prophylaxe. Die Chemie im Blut beendet dann anschließend den weiteren Entwicklungszyklus des Erregers im Blut und es kommt in der Regel nicht zum Ausbruch der Malaria. Das aber eben auch nicht mit 100,0%iger Sicherheit. Einige Touristen scheinen sich da in falscher Sicherheit zu wiegen. "Ich nehme Prophylaxe und mir kann nichts passieren." Das kann auch hässlich enden.
Deswegen ist es mit und ohne Prophylaxe das Wichtigste, beim Auftreten malariatypischer Symptome diese qualifiziert untersuchen zu lassen. 80-90% der mit Malaria infizierten Touristen sind beim Auftreten von Symptomen schon wieder zu Hause und da ist der allgemeine Hausarzt oder das örtliche Krankenhaus nicht immer der qualifizierteste Ansprechpartner für Tropenkrankheiten.
Beste Grüße
Guido
Guido. schrieb:Hallo,Näheres dazu würde mich auch interessieren.DK0812 schrieb:Das Thema ist nicht zu unterschätzen !!Kannst Du da noch etwas zum Hergang schreiben? Auch von Südafrikanern werden teilweise Fälle berichtet, wo angeblich nach Ausbruch der Malaria (Ausbruch, nicht Infektion!) in einem Zeitraum von weniger als einem Tag der Tod eingetreten sein soll. Manchmal wird von wenigen Stunden berichtet?
Ostern ist ein Bekannter von mir nach seinem Urlaub im März im Krüger an Malaria gestorben 🙁
Beste Grüße
Guido
Todesfälle in D durch Malaria sind ja extremst selten.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Tomcat schrieb:... dann verläuft die Krankheit aber auch gleichzeitig weniger heftig.
Und wie Swakop schreibt. Auch mit Prophylaxe kann man sich eine Malaria einfangen. Wie ich auch schon von einem Tropenmediziner gehört habe kann es sein, dass in diesem Fall die typischen Symptome durch das Medikament unterdrückt werden und die Krankheit schwerer nachzuweisen ist.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica schrieb:…und wird dann unter Umständen als solche nicht erkannt.. ,mit fatalen Folgen ?Tomcat schrieb:... dann verläuft die Krankheit aber auch gleichzeitig weniger heftig.
Und wie Swakop schreibt. Auch mit Prophylaxe kann man sich eine Malaria einfangen. Wie ich auch schon von einem Tropenmediziner gehört habe kann es sein, dass in diesem Fall die typischen Symptome durch das Medikament unterdrückt werden und die Krankheit schwerer nachzuweisen ist.
Gruß
Wolfgang
lg tom
... wenn sie so heftig wird wie bei einem Patienten ohne Prophylaxe, ist sie auch wieder so zu erkennen und kann behandelt werden.
Problem ist wohl eher, dass diejenigen, die Prophylaxe genommen haben, oft irrigerweise der Ansicht sind, dass sie keine Malaria haben können und ihren Arzt gar nicht erzählen, dass sie in einem Malariagebiet waren. Und mich würde nicht wundern, wenn der ein oder andere Allgemeinarzt in Deutschland der gleichen Ansicht wäre.
Gruß
Wolfgang
Problem ist wohl eher, dass diejenigen, die Prophylaxe genommen haben, oft irrigerweise der Ansicht sind, dass sie keine Malaria haben können und ihren Arzt gar nicht erzählen, dass sie in einem Malariagebiet waren. Und mich würde nicht wundern, wenn der ein oder andere Allgemeinarzt in Deutschland der gleichen Ansicht wäre.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica schrieb:.…das stelle ich auch immer wieder fest. Alle Versicherungsfragen sind ins tiefste Detail abgeklärt, jedes Camp ist Tag genau gebucht, alles bis ins feinste organisiert. Nur geht oft vergessen. Inkubationszeit für Malaria liegt zwischen sieben und 30 Tagen oder länger. Da hört dann bei vielen die Planung auf. Falls sie Fieber usw. bekommen gehen sie einfach zum Hausarzt, anstatt direkt zu einem Spezialisten oder in ein Tropeninstitut…und weisen dort auf eine mögliche Malaria hin..
Problem ist wohl eher, dass diejenigen, die Prophylaxe genommen haben, oft irrigerweise der Ansicht sind, dass sie keine Malaria haben können und ihren Arzt gar nicht erzählen, dass sie in einem Malariagebiet waren. Und mich würde nicht wundern, wenn der ein oder andere Allgemeinarzt in Deutschland der gleichen Ansicht wäre.
Gruß
Wolfgang
lg tom