Leona in Tanzania und Zanzibar - Kurzbericht

Reisebericht 91 Antworten · 18,6k Aufrufe · gestartet 06. Apr. 2014 von La Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200706. Apr. 2014 · #1
hallo Forumsgemeinde
nach beinahe drei Monaten bin ich wieder mal mit dabei hier und möchte ein wenig von meiner Nordtansaniareise von vergangenem Februar berichten.

Zuerst ein Überblick der Route.

Ich bin schon zwei Tage vorher von Buenos Aires via Johannesburg und Dar Es-Salaam angereist, meine Begleiter jedoch sind von der Schweiz abgeflogen. Es war eine LODGE REISE mit DRIVER GUIDES.

Nachtflug mit Edelweiss von Zürich nach Arusha
Ankunft am Flughafen Kilimanjaro. 1N Arusha Safari Lodge
Fahrt zum Tarangire National Park 1N Tarangire Sopa Lodge
Pirschfahrten, 1N Tarangire River Camp
Fahrt zum Lake Eyasi 2N Kisima Ngedi
Besuch der Hadzabe/Datoga Stämme
Kurze Pischfarht im Manyara Nationalpark 1N Ngorongoro Farm House
Fahrt in die Ngorongoro Conservation Area 2N Serena Ngorongoro
ganztägige Krater Tour
Fahrt in die südliche Serengeti, 2N Ndutu Lodge
Pirschfahrten
Fahrt in die zentrale Serengeti 2N Serena Serengeti
Pirschfahrten
vom Seronera Flugfeld Charterflug nach Arusha, Fahrt ins Shumata Camp 2N
Aktivitäten im Shumata Camp
Fahrt zur Hatari Lodge 1N, Arusha Nationalpark sundowner Fahrt
Vom Flughafen Arusha Flug nach Sansibar 2N Zanzibar Coffee House in Stone Town
Spcie Tour
Strandaufenthalt 3N Breezes Beach Club
Transfer zum
Nachflug von Zanzibar via Dar Es Salaam und Nairobi nach Zürich

Ich bin wieder von Dar via Johannesburg nach Buenos Aires geflogen. Leider hat South African Airways die Route Johannesburg - Buenos Aires per Ende März 2014 gestrichen, schade, das war so praktisch und so schnell, in unter 9 Stunden waren wir in Afrika....jetzt müssen wir in Zukunft über Brasilien anreisen. Aber das interessiert ja hier kaum jemanden. Viel interessanter wird es werden wenn ich von meinem 4-tägigen Spitalauftenhalt in Tansania erzählen werde....
Gruss Leona
1'523 Beiträge · seit 201106. Apr. 2014 · #2
Guten Abend Leona,

...kann mir Deinen Spitalaufenthalt dort "lebhaft" vorstellen....... 😈 😈 .scheinst es aber

offenbar gut überstanden zu haben..... 🙂 🙂 🙂 ..hoffen wir..... 🙂 🙂

Nebenbei: habe nicht gewusst dass Edelweiss Arusha anfliegt.......????

mit lieben Grüssen,

BMW
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2014
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200706. Apr. 2014 · #3
hallo BMW, danke, ja es war ein unvergessliches Erlebnis! ich werde darauf noch eingehen, vorallem weil ich ein Riesenglück hatte.

Edelweiss flog glaube ich 4 oder 5 mal wöchentlich direkt von ZRH nach JRO, scheint aber in der kommenden Saison Arusha nicht mehr anzufliegen, das ist schade.

schönen Abend auch dir, hier gibts jetzt erst mal Mittagessen!
Gruss Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200706. Apr. 2014 · #4
Diese Reise habe ich für drei Ehepaare welche mit mir schon viele Reisen in Südamerika gemacht haben ausgearbeitet. Die Organisation und Reservationen der Reise hat Daktari Travel (in Köln) mit der Agentur Abercrombie & Kent (in London und Arusha) für uns übernommen. Route und Lodges habe ich zum Teil selber gewählt, wobei mir dieses Forum eine Fülle von Informationen geboten hat. Darum möchte ich mich mit diesem kleinen Kurzbericht hier bedanken.

Für uns 7 Personen hatten wir zwei alte aber sehr gut gewartete Land Cruisers mit je 6 einzelnen Sitzen (Fensterplätze mit einem Mittelgang) und die hatten frischgewaschene Baumwollüberzüge und bequeme Armlehnen. An der Rücklehe des Vordersitzes waren zudem Taschen angenäht wo man Krimskram verstauen konnte. In jedem Auto war hinten ein Engel Fridge diskret in einer Holzverkleidung zwischen den beiden hintersten Sitzen eingebaut, so entstand eine flache Ablagefläche. Es gab zudem eine Ladekonsole mit 6 Anschlüssen zum Aufladen der Akkus während der Fahrt. Den Beifahrersitz benutzten wir nicht. Das Stelldach hatte einen gepolsterten Rahmen wo man sich sehr bequem und sicher auch während der Fahrt stehend festhalten konnte, oder das Objektiv auflegen konnte. Unser Gepäck wurde hinter einer vergitterten Abtrennung verstaut und mit Wolldecken eingepackt so dass wir total staubfreies Gepäck in jeder Lodge ausgeladen bekamen.

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Unsere beiden Driver-Guides sprachen nebst ihrer eigenen Sprache, Swahili um sich untereinander zu verstehen, fliessend englisch und sogar etwas deutsch. Sie überhäuften uns nicht mit Informationen und Geschwätze, wussten aber alle Fragen zu beantworten. Beide waren äusserst höflich, freundlich und hatten vorbildliche Umgangsformen. Das hebe ich hervor, denn ich konnte unterwegs auch andere driver-guides beobachten und muss sagen dass wir ein sehr gutes Los gezogen hatten.
Gruss Leona
3'700 Beiträge · seit 200906. Apr. 2014 · #5
Hallo Leona,

selbstverständlich bin ich bei deinem Bericht mit an Bord. Leider haben sich unsere Wege in Nordtansania aus bekannten Gründen ja nicht gekreuzt. Sehr gespannt bin ich auf Hatari versus Shumata. Ich hatte das Vergnügen Jörg Gabriel in Rivertrees zu treffen...

Herzliche Grüße und Dank
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
1'737 Beiträge · seit 201006. Apr. 2014 · #6
Hallo Leona

schön zu hören, dass Du wieder wohl auf bist und über Tanzania berichten wirst. Ich bin sehr gespannt, denn auch wir werden nach unserer Südtour 2013 nach Tanzania zurück kehren.

Liebe Grüsse
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200706. Apr. 2014 · #7
Warum Reisemonat Februar? Die Landschaft ist in Tanzania's Norden im Februar nach der kleinen Regenzeit grün. Landschaftsfotografen wissen dies zu schätzen (Tierfotografen wollen lieber kein hohes Gras, weil man darin die Tiere schlecht sehen kann). Regen in Tanzania bedeutet unweigerlich auch Schlammschlachten auf Naturstrassen. Dazu gibt es ganze Reiseberichte.

Die Hauptachse Arusha-Manyara-Serengeti ist nun fast fertig asfaltiert. Somit sind in Zukunft sowohl der Tarangire NP als auch der Manyara NP ab Arusha ganzjährig schnell und bequem erreichbar. Vorläufig aber ist der Ngorongoro-Serengeti highway immer noch eine Ruppelstrecke und den Niederschlägen entsprechend befahrbar. Von einem Fomi habe ich gehört dass es dieses Jahr im Februar Touristen gab welche 24 Std auf dem Dach ihres Fahrzeuges in der Ndutu Region ausharren mussten bevor sie im Schlamm weiterfahren konnten.

Wir waren alle froh dass unsere beiden driver-guides nicht nur technisch korrekt, sondern auch fürsorglich gefahren sind. Auf der Strecke Ngorongoro - Ndutu konnten sie ihre Fähigkeiten im Schlamm beweisen. Wie sie die Fahrzeuge am nächsten Tag wieder sauber vorführen konnten bleibt mir ein Rätsel und gehört zu den vielen kleinen Details für die ich als Selbstfahrer im eigenen Urlaub gar keine Zeit habe. Leider konnte ich persönlich die enorme Gnu-Konzentration in Ndutu nicht miterleben. Es soll aber fantastisch gewesen sein, hunderte, tausende von schwarzen Punkten in der grünen Ebene.


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im Tarangire

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Blick von der Serena Serengeti Lodge
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2014
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200706. Apr. 2014 · #8
Danke Marina, ja es war schade dass wir uns verpasst haben!
Hatari und Shumata kommen erst am Ende des Berichts insofern ich chronologisch weiterschreibe, aber schon vorneweg möchte ich mich solidarisch im Kampf gegen die Tse Tse mit dir verbünden. Habe deine Fotos gesehen. Die Viecher haben uns wie verrückt attackiert im Tarangire, im Manyara und in der Zentral-Serengeti. Ich dachte ich hätte das Schlimmste in Zamiba erlebt, oh nein, Tanzania war noch eine Stufe mieser. 🤢
Gruss Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200706. Apr. 2014 · #9
hallo Christa
danke, du erinnerst mich grad daran dass ich deinen Bericht weiterlesen sollte...
Bin sicher ihr werdet den Norden ebenso geniessen. Ich bin total weg von den Landschaften Nordtansanias, so unterschiedlich auf relativ kleinem Raum, verlglichen mit dem riesigen Süden.
Gruss Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200707. Apr. 2014 · #10
Angefangen haben wir die Reise also in Arusha. Wer eine organisierte und geführte Safari macht muss nicht zwingend hier übernachten, sondern könnte gleich am Ankunftstag an die erste Etappe fahren. Wir wohnten in der Arusha Safari Lodge, seit kurzem ist sie Mitglied der Moivaro Lodges Gruppe. Es gibt nur 8 Zimmer, alle in freistehenden Bungalows. Das junge Besitzerpaar Rebecca und Alex kümmert sich persönlich um die Gäste. Alex kochte uns ein hervorragendes 4-Gang Menu, der red snapper war auf den Punkt zubereitet. Leider war es zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes relativ kalt und es regnete. Ich kann diese Lodge uneingeschränkt weiterempfehlen: Lage, Preis-Leistung, Charme, Ruhe.

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In Arusha Stadt besorgten wir uns Geld am Barclays Automaten (mit MC nur Tsh. 400'000 pro Bezug = ca. 250 usd), wahrscheinlich der sicherste Ort um Geld abzuheben im Zentrum, da der ATM innerhalb des geschützten Parkingareals steht. Für Tsh 32'000 kaufte ich mir bei Airtel eine micro-sim card mit 2GB fürs Internet. Papierkram war in unter 5 Minuten erledigt. Gesprächsguthaben kauft man separat an jedem beliebigen Kiosk als "airtime".

Trotz der Tse Tse Plage habe ich es keine Minute bereut den Tarangire Nationalpark zu besuchen. Für die Anfahrt ab Arusha inkl. durchqueren der sehr verstopften Stadt zu Stosszeiten benötigten wir 3 Stunden bis zum Main Gate.

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Noch nie habe ich eine solche Konzentration von Elefanten gesehen, nicht einmal im Chobe. In Gruppen bis zu 100 Tieren fanden wir sie auf den sattgrünen Ebenen währenddem sie genüsslich das hochstehende Gras frassen. Es hat mich erstaunt wie friedlich die Tiere sind, obwohl die Jungbullen eindeutige Zeichen von "Must" an den Seiten der Köpfe zeigten. Es gab auch viele kleine Elefanten-Babies.

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Ursprünlgich wollten wir in die Tarangire River Lodge, die war aber ausgebucht. Hab sie mir angeschaut, einmalige Lage, wäre hier sehr gerne gewesen. Anstelle bekamen wir das Tarangire River Camp. Doch kurzfristig wurden wir dort (Fehler der Agentur) für die erste Übernachtung umgebucht in die Tarangire Sopa Lodge. Einerseits war das sehr gut, denn die Sopa Lodge befindet sich im Zentrum des Parks und wir fanden die grössten Elefantenherden erst etwa nach zwei Stunden Fahrt ab Main Gate Richtung Süden. Mir hat die Lodge aber überhaupt nicht gefallen, dieser grosse Kasten vermittelt keinerlei Safari-Feeling, obwohl die Zimmer alle überdimensional gross sind und alle Annehmlichkeiten wie Kaffeekocher, Fridge, Sitzecke innen und auf dem Balkon, grosse Betten und grosses Bad bieten, stimmte es trotzdem für mich nicht. Vier von uns haben hier einen Käfer aufgelesen und verbrachten die halbe Nacht auf dem Klo. Wie es sich dann am nächsten Morgen herausstellte waren wir nicht die einzigen. Etliche US-Touristen einer grossen Gruppe hatten dasselbe nächtliche Programm wie wir. Den zweiten Tag genossen die "Gesunden" ausgiebig im Park und nahmen einen box-lunch mit den sie an einem offiziellen pic-nic spot verzehrten. Sie sahen Leoparden, zweimal Löwen und wiederum viele Elefanten. Wir vier "Geschwächten" fuhren auf der östlichen Route nach Norden retour aus dem Park, dafür benötigten wir im gemütlichen Tierbeobachtungstempo gute 3 Stunden. Das Tarangire River Camp liegt ausserhalb des Nationalparks, aber an einer wunderschönen Lage erhöht mit Blick in die Steppe. Auch wenn dieses Camp nicht innerhlab des Parks ist, kann ich es ebenfalls sehr empfehlen. Wir hörten nachts Löwen und Hyänen. Das Essen war gut bürgerlich und sehr lecker.


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Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2014
6'369 Beiträge · seit 201107. Apr. 2014 · #11
Hoi Leona

Danke für den Bericht, endlich mal jemand der auch mit Driverguide unterwegs ist! 🤩
Aber schon zu Beginn ein Verdauungsproblem... 🤢 Unnötig!!!
Mach das beim nächsten Mal bitte besser... 😉 😛 😎
...und lass Spitalbesuche in Zukunft auf die Zeit ausserhalb der Afrikareisen legen, ok? 😎

Hab Deinen Bericht natürlich in die Reiseberichtsüberschau eingearbeitet.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
5'479 Beiträge · seit 200907. Apr. 2014 · #12
La Leona schrieb:In Arusha Stadt besorgten wir uns Geld am Barclays Automaten (mit MC nur Tsh. 400'000 pro Bezug = ca. 250 usd)
Was heiß hier "nur"? Bei den anderen Banken gibt's noch weniger. Barclays war bei uns die einzige Bank, die wenigstens 400.000,-TSH ausspuckte. Bei den anderen gab es nur 200.000 oder gar nur 100.000
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200707. Apr. 2014 · #13
@ picco: es freut mich dass ich es dir diesmal Recht machen konnte mit driver-guide 😉 . Der "Käfer" in der Sopa Lodge war ausschlaggebend für den späteren Spitalaufenthalt. Jedoch nicht per se schuldig, kompliziert, will aber nicht vorgreifen denn zuvor war ich ja noch am Lake Eyasi und bei den Hadzabe.

@ topobär, die geringe Summe hat mich sehr verwundert, denn ich war davon ausgegangen dass man 1'000'000 ziehen könne, muss das aber falsch gelesen, oder falsch vermerkt haben. Glücklicherweise konnte man fast durchwegs mit Kreditkarte bezahlen, auch in kleinen Restaurants und Läden, denn pro Geldbezug fallen doch rech hohe Gebühren an und das ist unvorteilhaft.

viele Grüsse
leona
Gruss Leona
8'054 Beiträge · seit 200808. Apr. 2014 · #14
Hallo La Leona,

Ich bin auch dabei. 🙂

Wir sind ab 31. Dezember auch in Tansania unterwegs und ich bin auf deine Kommentare echt gespannt! 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200708. Apr. 2014 · #15
hallo Annick, schön dass du mit dabei bist, ja hab schon gesehen dass du auch nach Tansania verreisen wirst. Vielleicht dient dir ja der eine oder andere tipp hier.
liebe Grüsse
Gruss Leona
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200708. Apr. 2014 · #16
Vom Tarangire zum Lake Eyasi
Um 09.30 verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern Ronel und Johnny Shaw im Tarangire River Camp und fuhren gemütlich los. Jeden 13. des Monats findet in Mto Wa Mbu (sprich Mtoowambu) ein Masaai Markttag statt. Das mussten wir natürlich erleben.

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Um 12.30 standen wir am View Point über den Lake Manyara und konnten den recht trockenen See kaum ausmachen im Dunst. Den Manyara NP werden wir erst in zwei Tagen, nach dem Lake Eyasi Abstecher besuchen. Schön war die Fahrt hinauf am Grabenbruch des Riftvalleys, dieses beginnt beim Baikalsee und endet irgendwo im Meer vor Mosambik. Gewaltig. Nochmals eine Dreiviertelstunde später wars mit der Teerstrasse zu Ende und wir bogen kurz nach Karatu ab Richtung Eyasi See. Im fruchtbaren Yaeda Tal soll eine der grössten Kaffeeplantagen des Landes sein, sie heisst "Edelweiss", es wird nicht schwierig sein zu erraten woher die Besitzer stammen.
Das Dorf Mang'ola ist nebst fast Monokultur mit Roten Zwiebeln, offizieller Ausgangspunkt ins "Lake Eyasi Cultural Tourism Programme". Die Anfahrt über eine ziemlich holprige Naturstrasse dauerte knapp eineinhalb Stunden bis hierher. Hier am Gate heuerten wir zwei Hadzabe local guides an für Morgen (usd30 x Tag/Fahrzeug). Danach gabs ein spätes Essen bei Nani und Christian Schmeling im Kisima Ngeda Tented Camp. Nani ist Argentinierin, ihre Liebe zum Detail sieht man an der Dekoration der nur 7 Zelte grossen Lodge. Sie spricht fliessend swahili und komuniziert sehr freundlich mit dem Personal, das hat mir imponiert.
Hier am Eyasi See war der einzige Ort wo es wirklich Mücken gab, aber die Zelte waren hermetisch mit Moskitonetzen versehen, es war aber wichtig abends lange Hosen und Socken anzuziehen im offenen Restaurant und sich gut einzusprühen mit Mückenrepellent.


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Es wird empfohlen um 5 Uhr aufzustehen wenn man mit den Hadzabe Buschmännern auf Jagd gehen will. Wir waren dazu etwas zu faul und fuhren erst nach dem Frühstück um 7 Uhr weg und haben es nicht bereut. Denn die Tagestemperatur war nicht unerträglich und es wurden eh nur zwei kleine Vögelchen geschossen (zum Glück nichts Grösseres). Die Hadzabe sind ein sehr spezielles Volk und ich fand die Tour aufschlussreich und im Rahmen touristisch. Man wird nicht angebettelt und darf frei fotografieren.

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Nachmittags, nach einem leichten lunch in der Lodge besuchten wir auch noch einen anderen Stamm, die für ihre Schmiedearbeiten bekannten Datoga.

Die hier eingefügten Bilder stammen alle vom kleinen Knipskasten sind total unbearbeitet und dienen lediglich dazu ein wenig Farbe in den Text zu bringen.
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2014
6'369 Beiträge · seit 201108. Apr. 2014 · #17
Hoi Leona
La Leona schrieb:Schön war die Fahrt hinauf am Grabenbruch des Riftvalleys, dieses beginnt beim Baikalsee und endet irgendwo im Meer vor Mosambik.
Ich hab immer gemeint es beginne im Tal eines Zulaufes des Jordans, so stehts auch im Wikipedia. Hast Du da eine andere Quelle? Würde mich echt interessieren!
La Leona schrieb:Gewaltig.
Definitiv!!!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200708. Apr. 2014 · #18
picco schrieb:Hoi Leona
La Leona schrieb:Schön war die Fahrt hinauf am Grabenbruch des Riftvalleys, dieses beginnt beim Baikalsee und endet irgendwo im Meer vor Mosambik.
Ich hab immer gemeint es beginne im Tal eines Zulaufes des Jordans, so stehts auch im Wikipedia. Hast Du da eine andere Quelle? Würde mich echt interessieren!
La Leona schrieb:Gewaltig.
Definitiv!!!
hoi Picco, gewaltig ist dass Du zweieinhalb Jahrzehnte Irrtum im Handumdrehen berichtigt hast. Der Baikalsee ist auch ein Grabenbruch (Rift Valley), aber ein anderer!!! Danke!
Gruss Leona
116 Beiträge · seit 200908. Apr. 2014 · #20
Topobär schrieb:
La Leona schrieb:In Arusha Stadt besorgten wir uns Geld am Barclays Automaten (mit MC nur Tsh. 400'000 pro Bezug = ca. 250 usd)
Was heiß hier "nur"? Bei den anderen Banken gibt's noch weniger. Barclays war bei uns die einzige Bank, die wenigstens 400.000,-TSH ausspuckte. Bei den anderen gab es nur 200.000 oder gar nur 100.000
Hallo Leona

Ich bin froh, dass Du einen Bericht schreibst. Wir werden Ende Juli den Norden bereisen auf eigene Faust. Ich bin deshalb voller Fragen. Bisher waren wir in Namibia und Bottswana unterwegs. Dort hatten wir nie wirklich Versorgungsprobleme und deshalb auch nie gross vorausgeplant. Mindestens alle paar 100km lässt sich mit Hilfe des GPS und T4A bequem ein Supermarket, eine Tankstelle oder ein ATM ansteuern.

In Tanzania ist die Infrastruktur deutlich dünner. Du hast erwähnt man könne überall mit Kreditkarte bezahlen (auch Tankstellen ?, NP Eintritte ? ). Dann müssen wir wohl nicht allzu viel Bargeld mitnehmen.


Daniel
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