Reisebericht

" Nur " eine Einsteiger -Tour

von Purzel · begonnen 17. Jan. 2014 · 23 Teile

Teil 117. Jan. 2014
Moin zusammen,

lange habe ich überlegt, ob ich auch von unserer Reise erzählen soll. Die vielen tollen Berichte hier machten mich ziemlich unsicher. Mittlerweile habe ich aber beschlossen, es auch mal zu versuchen. Wer mitkommen möchte, ist herzlich eingeladen. Platz ist genug.
Hier erst einmal unsere Route :

9.11. Flug Hamburg-London-Johannesburg-Windhoek
10.11. Windhoek, Hotel-Pension Christoph
11.-13.11. Rooiklip Campsite
13.-15.11. Weltevrede Campsite
15.-19.11. Swakopmund, Orange House
19.-21.11. Madisa Campsite
21.-24.11. Okaukuejo Campsite
24.-26.11. Halali Bush Chalet
26.-28.11. Farm Eileen
28.-29.11. Erongo Plateau Camp
29.11.-1.12. Windhoek, Hotel-Pension Christoph
1.12. Rückflug Windhoek-Johannesburg-London-Hamburg

Beteiligte : Meine Freundin Marianne aus Kindertagen mit ihrem Mann Richard, unsere Freunde Renate und Wolfgang aus Bayern, die aber schon lange Jahre in Hamburg leben ( Gelle bayern schorsch, man kann auch mit Menschen aus Bayern befreundet sein 😛 ) sowie mein Mann Walter und ich.

Pünktlich landen wir am frühen Nachmittag in Windhoek. Die Formalitäten sind schnell erledigt, und wir starten zu unserer Unterkunft. Marianne und Richard sind schon einen Tag früher angekommen, da sie mit Air Namibia geflogen sind. In der Pension treffen wir auch noch meine Schwester ( Maria 58 ) mit ihrem Mann und ein befreundetes Ehepaar. Sie sind gerade von ihrer Tour zurück und fliegen am nächsten Tag nach Hause.Die Begrüßung fällt kurz aber heftig aus, da wir gleich zu HH müssen, um unsere Autos abzuholen.

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Nachdem wir wieder zurück sind, stoßen wir erst einmal mit einem Gin Tonic an. Das Wiedersehen muß ja gebührend gefeiert werden. Abends fahren wir dann alle zu Joe's Bierhouse zum Abendessen. Den Tisch habe ich per Mail schon zuhause gebucht. Es wird viel erzählt und gelacht.
Später sitzen wir noch bei einer Flasche Wein ( oder auch zwei ) im Garten zusammen und lassen den Tag ausklingen.

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Morgen geht es dann endlich auf Pad.

Liebe Grüße,
Purzel
Teil 222. Jan. 2014
11.11. Windhoek - Rooiklip

Am nächsten Morgen frühstücken wir alle gemeinsam. Dann wird es Zeit für uns, aufzubrechen. Es tut mir ja sooo leid, daß Maria und die anderen drei heute nach Hause fliegen müssen. Na ja, sie haben ja auch schon einen Superurlaub hinter sich. Wir werden trotzdem abends besonders an sie denken und eine extra Flasche Wein trinken. Wir verabschieden uns schnell, sonst bleiben wir noch länge kleben, bye, bye.
Bevor es endgültig losgeht, müssen wir noch einkaufen. Einkaufen ist so gar nicht mein Ding. Aber es muß ja sein. Ich bin froh, als alles untergebracht ist.

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So, jetzt aber… Ich will weg.
Wir fahren auf der C 26 Richtung Gamsberg Paß. Das erste Stück ist noch Asphaltstraße. Aber kurze Zeit später wird sie zur Gravel-Road.

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Ich lehne mich entspannt zurück. Die Temperatur im Auto ist angenehm dank Klimaanlage. Da ich einen Privatchauffeur habe, genieße ich die Landschaft. Hach, was kann es mir gut gehen…
Irgendwann wird es mir aber doch ganz schön warm. Mir bricht der Schweiß aus. Nanu, ich dachte, die Zeit der Hitzewallungen wäre vorbei. Ich fühle an den Luftschlitzen, es kommt ziemlich warme Luft raus. Also Klimaanlage aus, dann nochmal einschalten. Wieder nur warme, um nicht zu sagen heiße Luft.
" Duuu, ich glaube, die Klimaanlage ist kaputt ". Mein geliebter Ehemann antwortet: " Wieso das denn ? Die hat doch vorhin noch funktioniert ". " Ja, aber jetzt bläst sie nur noch heiße Luft raus ". Puhhh, das hat gerade noch gefehlt. Egal was wir anstellen, die Luft bleibt heiß. Also drehe ich das Fenster runter, Walter auch. Wir haben das Gefühl, als würde ein heißer Föhn ins Auto gehalten. Uns reißt es fast das Toupet vom Kopf ( gut, daß es angewachsen ist ). Draußen ist es nämlich auch sehr windig. Außerdem wird jede Menge Staub reingeblasen.Also Fenster wieder hochkurbeln. Vielleicht doch ein kleines Stück auflassen?Geht aber nur für eine begrenzte Zeit, da es einen höllischen Lärm macht. Wir halten an. Den anderen erzählen wir, was los ist. Die Motorhaube wird geöffnet, und die Männer gucken fachsimpelnd in den Motorraum. Alles klar ??? Nix ist klar. Da wir hier mit dem Handy keinen Empfang haben, fahren wir erst mal bis ganz zum Gamsberg Paß rauf. Oben angekommen( dort ist Empfang ) ,ruft Walter Herrn Hester an. Der sagt uns, daß er uns im Laufe des Tages einen neuen Wagen nach Rooiklip schicken wird. Na, wenigstens etwas…
Wir machen eine längere Pause. Lieber lassen wir uns den Wind um die Nase wehen,als in das heiße Auto zurück zu müssen. Die Aussicht ist immer wieder faszinierend.

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Was guckst Du ???
Hier könnte ich stundenlang sitzen bleiben und nur gucken.

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Irgendwann müssen wir aber weiter. Wir wollen ja nicht erst in der Dunkelheit ankommen. Zwischendurch machen wir noch mehrere Male Fotostopps. Dann kommt die Abzweigung nach Rooiklip.

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Langsam hoppeln wir den Farmweg runter. Wir werden einigermaßen durchgeschüttelt bis wir endlich ankommen.
Teil 322. Jan. 2014
11.11. Rooiklip

Sehr herzlich werden wir von Hannelore und Frans begrüßt.

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Als Erstes bietet Hannelore uns was zu Trinken an. Wir entscheiden uns für eine vorgezogene Malariaprophylaxe ( Gin Tonic ). Man muß ja auch an die Gesundheit denken.Oohhh, ist das schön hier.
Drei junge Frauen aus Deutschland kommen dazu. Sie wohnen in den Unterkünften. Wir unterhalten uns einige Zeit mit ihnen. Eine von ihnen liest auch des Öfteren im Forum mit, ist aber nicht angemeldet. Sie machen in Namibia Reiterferien. Ihre Route ist so ähnlich wie unsere.Allerdings sind sie immer schon weg, wenn wir ankommen.
Nachdem wir ausgetrunken haben, fahren unsere Männer mit den Autos zum Campingplatz.

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Wir Frauen kommen zu Fuß nach ( und das bei der HItze ). Oben angekommen, eröffnet sich uns ein grandioser Anblick. Wir haben einen wunderschönen Blick ins Tal und auf die Berge ringsum. Unsere "Höhle" ist Nr.1 und 2. Da Nr. 1 aber so groß ist, passen unsere drei Autos gut auf einen Platz.
Es ist der schönste Platz. Wenn jemand von euch auf Rooiklip zelten will : Versucht auf jeden Fall, Platz 1 zu bekommen. Wir sind restlos begeistert.Schnell bauen wir unsere Zelte auf.

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Die Rentnergang in " äggdschen "

Anschließend gehen wir noch mal runter, um unser Fleisch abzuholen. Per Mail hatte ich Fleisch zum Grillen bestellt. Frans hat es sogar eingelegt. Es ist Wildfleisch von Tieren, die er selbst gejagt hat. Er jagt aber nur zur Selbstversorgung.
Inzwischen hat auch Hubert Hester angerufen. Da wir auf dem Campingplatz keinen Empfang haben, hat er auf der Farm angerufen. Ich rufe ihn zurück. Er sagt, dass es heute nichts mehr wird mit dem Autotausch. er will aber morgen früh jemanden schicken. Uns soll es recht sein. wir haben sowieso nicht vor, morgen mit dem Auto zu fahren.
Mit unserem Fleisch pilgern wir zurück zu unserem Platz. Da es langsam Abend wird, fangen wir mit der Essensvorbereitung an. Es dauert lange, bis wir essen, da wir immer wieder die Gegend bewundern, ebenso den Sonnenuntergang.

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Unsere Grillmeister haben aber ganze Arbeit geleistet. Das Fleisch schmeckt himmlisch zart.Eigentlich bräuchte man gar nichts anderes dazu.
Nach dem Essen sitzen wir noch einige Zeit bei einem leckeren Rotwein zusammen und unterhalten uns. Leider ist der Mond schon mehr als halb voll, so dass die Sterne fast alle verschwinden, schade.

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Trotzdem hat die Gegend in diesem fahlen Licht auch etwas Magisches.
Jaaaa, wir fühlen uns alle sauwohl...
Teil 427. Jan. 2014
12.11. Rooiklip

Heute wollen wir einfach nur entspannen und richtig ankommen. Also was machen wir ??? Nix !!!
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht jeder seinen eigenen Interessen nach, sei es lesen, Tagebuch schreiben oder die nähere Umgebung erkunden Mein Männe und ich warten auf unser neues Auto, das heute kommen soll. Gegen 10 Uhr schaukelt ( im wahrsten Sinne des Wortes ) ein Auto mit Dachzelt den Hügel hoch. So früh hatten wir gar nicht damit gerechnet. Zwei Mechaniker steigen aus, öffnen an unserem Auto die Motorhaube und suchen den Fehler. Eine knappe Stunde arbeiten die Beiden. Juchhu, der Fehler ist gefunden, die Reparatur erfolgreich. Wir können weiter mit unserem Auto fahren. So brauchen wir Gott sei Dank nicht alles aus-und umräumen.

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Toilettenhäuschen

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Felsendusche

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"Bad" ( Waschbecken )

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Spülbecken
Eigentlich könnte ich ja mal ein paar Schritte losgehen. Ich klettere ein paar kleinere Felsen hoch und lasse meinen Blick schweifen... Ein herrliches Panorama.

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Teil 527. Jan. 2014
Am frühen Nachmittag beschließen wir, zum Schwimmen zu gehen. Hach, tut die Abkühlung gut. So lässt sich die Hitze aushalten.

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Wir unterhalten uns einige Zeit mit Hannelore. Ihr Mann ist relativ früh verstorben. Als sie in Rente geht, verkauft sie alles und erwirbt diese Farm. Hier lernt sie auch Frans kennen, der alle handwerklichen Arbeiten erledigt.Er hat auch die Campingplätze selbst gestaltet und aufgebaut.
Am Anfang betrieben die Beiden auf der Farm noch ein Restaurant. Da Hannelore dies aber mittlerweile zuviel wird, hat sie es aufgegeben.Mit 74 Jahren würde ich das auch nicht mehr machen. Jetzt gibt es nur noch Zimmer mit Selbstversorgung.Allerdings kann man nach Vorbestellung noch Fleisch kaufen.

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Nach einem wundervoll faulen Nachmittag kraxeln wir wieder den Hügel hoch. Jetzt einen Sundowner… Der Platz dafür ist perfekt. Noch einmal genießen wir einen traumhaften Sonnenuntergang, bevor wir das Essen vorbereiten.

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Welch ein fantastischer Ort…..
Übrigens soll ich alle von Hannelore grüßen, die schon mal bei ihr waren...
Teil 602. Feb. 2014
13. 11. Weltevrede

Aaaalso, wir hätten gern noch einen Tag drangehängt. Aber wir müssen/wollen weiter. Zwar ist es bis Weltevrede nicht allzu lang, aber unser Motto lautet : H E T Z M I C H N I C H T !!!. Wir verabschieden uns von Hannelore und Frans und rumpeln den Farmweg wieder hoch.
Ein Stück fahren wir auf der C 26 um nachher auf die C 14 Richtung Solitaire abzubiegen. Noch ist die Landschaft abwechslungsreich. Am Gaub - Pass machen wir Halt für einen Rundum-Blick. Uns gefällt besonders gut das Flussbett mit seinen grünen Bäumen und Büschen. Dort im Schatten lässt es sich gut aushalten.
Später wird die Umgebung immer flacher und monotoner. Mir fallen die Augen zu…
Habe ich geschlafen ??? Plötzlich sagt mein Mann : " Wollen wir im Rostock Ritz eine Pause machen "? Jaaaa klar, das wollen wir. Schon bin ich wach.Nach kurzer Zeit sehen wir die beiden Riesen - "R". Frans von der Rooiklip - Farm hat sie angefertigt. Wir fahren den Weg zur Loge hoch. Zum Essen reicht uns ein Salat. Erdmännchen sehen wir keine, dafür aber ein paarVögel im Baum. Sind ja auch Tiere…

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Auf dem weiteren Weg Richtung Solitaire begegnen uns ein paar Strauße. Ansonsten ist die Gegend weiterhin monoton.
In Solitaire angekommen, müssen wir natürlich den Apfelkuchen von Moose probieren ( wie traurig, daß es Moose nun nicht mehr gibt… ).

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Es schmeckt himmlisch. Wir tanken und nehmen zum Abendessen noch ein paar Pizzabrote mit.
Jetzt ist es nicht mehr weit bis Weltevrede.
Bei unserer Ankunft werden wir geschäftsmäßig - freundlich begrüßt. Tja, irgendwie will der Funke nicht überspringen. Da niemand sonst zum Campen da ist, können wir uns den Platz aussuchen. Es gibt insgesamt drei. Sie sind sehr schön groß, sodaß wir mit den drei Autos gut dort stehen können. Ein Stück weiter entfernt ist das Häuschen mit zwei Duschen und zwei Toiletten.

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Jemand da ???

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Bin noch am arbeiten.

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Besuch !!!

Nach Zeltaufbau und Abendessen genießen wir noch einige Zeit die Stille und die laue Luft. Wir haben sogar einen Bodyguard 🙂.

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Unser Bodyguard

Na dann kann ja nichts mehr schief gehen...
Teil 702. Feb. 2014
14.11. Sossusvlei

Heute Morgen stehen wir etwas früher auf. Wir wollen ins Sossusvlei. Nein, nicht zum Sonnenaufgang. Den allgemeinen Run auf die Düne müssen wir nicht mitmachen.Aber der späte Vormittag wird uns zu heiß .Hochlaufen möchten wir schon. Mal sehen, ob ich es dieses Mal schaffe. Meine Höhenangst steht mir im Weg. Jedesmal, wenn ich es versucht habe, mußte ich spätestens nach der Hälfte abbrechen. Ja, wäre rechts und links ein Geländer, gäbe es keine Probleme. Könnte man ja mal in Angriff nehmen 😄. Oder vielleicht eine Seilbahn ? 😉 Dann müsste man sich nicht so abmühen... ☺. Bitte nicht verhauen, war nur ein Scherz...
Leichter Dunst liegt noch über der Landschaft, aber die Sonne schickt schon ihre Strahlen : Eine schöne Stimmung.

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Am Eingang angekommen, warten wir auf die anderen. Marianne und Richard sind kurz darauf auch da. Bei Renate und Wolfgang dauert es länger. Wir machen uns keine Gedanken, da sie wahrscheinlich zwischendurch noch zum Fotografieren anhalten.

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Nach ca. einer halben Stunde werden wir doch unruhig. Ob sie in Richtung Helmeringhausen abgebogen sind? Ich versuche, Wolfgang telefonisch zu erreichen... Kein Empfang. Nochmal eine halbe Stunde später klingelt mein Handy. Renate und Wolfgang sind mit demAuto kurz nach dem Abzweig auf der C 27 liegen geblieben. Das Auto gibt keinen Mucks mehr von sich. Ooooch neee, das hat gerade noch gefehlt. Also fahren wir zurück zu den Beiden. Fremdstarten klappt auch nicht.

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Gott sei Dank gibt es wieder Handyempfang ( aber nur an einer bestimmten Stelle ). Also ruft Wolfgang H.Hester an. Nach einigem Hin und Her steht fest : Die Lichtmaschine blockiert. H.Hester schickt eine neue. Wir sollen den Wagen in die Werkstatt hinter der Sossusvlei Lodge abschleppen. Was wir dann auch tun.

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In der Werkstatt wissen sie schon Bescheid. Das kann ja dauern....
Deshalb beschließen wir, ins Vlei zu fahren. Auf dem 4x4 Stück treffen wir auf ein junges Paar, das mit seinem Wagen im Sand steckengeblieben ist. Klar, halten wir an. Wolfgang schaufelt fleißig Sand, Walter zieht den Wagen dann raus.

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Die beiden jungen Leute sind ganz glücklich, da kein Mensch sonst unterwegs ist. Den letzten Shuttle haben wir kurz vorher gesehen.
Im Vlei suchen wir uns einen großen schattigen Platz unter einem Baum und „spät“stücken erst mal ( wir haben noch nicht gefrühstückt ). Eine große Vogelschar leistet uns Gesellschaft. Um ungestört essen zu können, stellen wir in einiger Entfernung eine Schüssel mit Wasser hin. Im Nu stürzen sich alle Vögel darauf , und wir haben unsere Ruhe. Auch ein Schakal hat Durst. Er trinkt ausgiebig und macht sich wieder aus dem Staub.

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Da es mittlerweile viel zu heiß ist, um auf die Düne zu gehen, erkunden wir die nähere Umgebung. Zwischendurch machen Richard und Walter noch ein Nickerchen.

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Nein, daß ist kein Tiroler Hut. 😄 Hat auch nichts mit Karneval zu tun. 🤪 Es ist nur ein Zweig, der vom Baum runterhängt.
Am frühen Nachmittag fahren wir wieder zurück und zur Werkstatt. Es ist noch nichts angekommen. Wolfgang telefoniert noch mal mit H. Hester.Der ist ganz erstaunt, das die Lichtmaschine noch nicht da ist und will nachforschen. Kurze Zeit später ruf er noch mal zurück. Der Kurier ist in die völlig falsche Richtung gefahren und muß jetzt noch mal 200 km zurück... Na, prost Mahlzeit...
Wir fahren noch zum Sesriem Canyon. Er ist sehr beeindruckend. Aber irgendwie sind wir mit unseren Gedanken nicht so ganz bei der Sache.....

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Später trinken wir an der Tankstelle noch einen Kaffee und beschließen gemeinsam, dass Renate und Wolfgang da bleiben, bis der Wagen repariert ist. Wir fahren nach Weltevrede zurück.
Gegen 19 Uhr klingelt mein Handy. Der Wagen ist fertig, die Beiden kommen zurück ( ein großes Lob den Mechanikern in der Werkstatt, sie hatten nachmittags schon alles ausgebaut ). Wir sind erleichtert und bereiten das Abendessen vor. Leider hat es mal wieder nicht geklappt mit der Dünenbesteigung. Es soll einfach nicht sein. Wir genießen trotzdem noch die letzten Sonnenstrahlen.

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Um 8 Uhr kommen die Beiden an, alles ist ok. Puuuhhh, ein aufregender Tag geht zu Ende...

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Teil 807. Feb. 2014
15.11. Weltevrede-Swakopmund

Bevor wir nach Swakopmund aufbrechen, wird erst mal ordentlich gefrühstückt. Dieses Mal sind Spiegeleier dran.Danach wird alles zusammengepackt und verstaut.

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Jetzt kann es losgehen.
Wir fahren wieder ein Stück zurück über Solitaire ( wo wir nur tanken ) auf die C 14. Über den Gaub- und Kuiseb-Pass gelangen wir an die Kreuzung, an der die D 1983 abzweigt. Diese werden wir bis Walvis Bay fahren. Hier im Forum habe ich gelesen, daß die Strecke schöner sein soll. Ist sie auch.
Die Straße ist überraschend gut zu fahren. Anfangs geht es durch Buschland. Die Gegend ist flach wie ein Brett. In großer Entfernung sehen wir ab und zu ein paar Strauße, auch ein einsamer Oryx taucht auf. Ansonsten regt sich nichts.Autos sehen wir auch keine. Ob wir hier richtig sind ?
Nach einiger Zeit zweigt eine Straße ab nach Mirabib. Wir fahren geradeaus weiter Richtung Gobabeb.

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Dort angekommen, sehen wir nur ein paar Gebäude und die Forschungsstation. Es wird in den Bereichen Klima, Ökologie und Geomorphologie geforscht. Auch hier sehen wir keine Menschenseele. Die Forschungsstation sieht ziemlich futuristisch aus. Es würde mich nicht wundern, wenn irgendwelche Gestalten in Raumanzügen auf der Bildfläche erscheinen würden.

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Luftbild Gobabeb ( geklaut von Wikipedia )

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Die Umgebung hat sich auch verändert. Auf der einen Seite befindet sich der Kuiseb, dessen Verlauf man andem dichten Baumbewuchs erkennt. Dahinter erheben sich die Dünen der Namib Wüste. Auf der anderen Seite gibt es nur Schotterwüste, eine interessante Gegend.

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Kurze Zeit später begegnet uns doch noch ein Mann auf einem Eselsgefährt. Am Flusslauf erkennen wir ein paar Hütten. Also ist es hier doch nicht so menschenleer wie gedacht.

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Leider nur verschwommen, da aus dem fahrenden Auto fotografiert.

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Je näher wir Walvis Bay kommen, umso trüber wird der Himmel. Der Wind hat auch aufgefrischt. Kurz bevor wir die Stadt erreichen, geraten wir mitten in einen starken Sandsturm. Die Sicht ist gleich null. Wir können nur Schritttempo fahren. Kurz halten wir an. Richard und Wolfgang steigen aus, weil sie etwas fragen wollen. Sie werden sofort sandgestrahlt und können sich kaum auf den Beinen halten. Schnell sind sie wieder in ihren Autos verschwunden.

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Langsam kriechen wir durch die Stadt. Kaum jemand ist zu sehen. Weiter außerhalb lässt der Wind nach und die Sicht wird klarer. In Swakopmund angekommen, ist strahlendster Sonnenschein und wesentlich weniger Wind.
Unsere Gastgeberin im Orange House empfängt uns sehr nett. Sobald alle Formalitäten erfüllt sind, machen wir uns fertig zum Abendessen.

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Ich habe schon per Mail einen Tisch reserviert im Sophia Dale Camp. Michaela und Manfred begrüßen uns wie alte Bekannte. Wir fühlen uns sofort wohl. Das Essen ist hervorragend und lässt keine Wünsche offen. Wir beschließen, am letzten Tag hier unsere Fleischvorräte aufzufüllen. Es wird noch ein schöner Abend...
Teil 910. Feb. 2014
16.11. Living Desert Tour mit Chris/Swakopmund

Heute klingelt der Wecker um 7 Uhr. Es geht heute in die Dünen zum Kleine-Tiere-gucken mit Chris. Die Tour habe ich über Konny von Schmettau gebucht. Sie ist nicht teurer als bei einer Direktbuchung. Außerdem geht ein kleiner Teil an ihre Organisation Namibia Aktiv…for chartity.
Um 8 Uhr werden wir an unserer Unterkunft abgeholt Es ist ein sonniger Morgen, auch wenn die Luft kühl ist. Aber uns ist es ganz recht, da es bis jetzt doch sehr heiß war.
Um es gleich vorweg zu sagen : Es wird nicht viele Fotos davon geben. Da in der letzten Zeit so viele schöne Bilder davon in anderen Reiseberichten zu sehen waren, will ich nicht noch mal Bilder davon einstellen ( bis auf einige Ausnahmen ).
Es werden noch zwei andere Gäste abgeholt, dann geht es zu dem Treffpunkt vor der Stadt. Insgesamt sind wir 14 Leute in zwei Wagen. Als Erstes wird Luft aus den Reifen gelassen. Dann erzählt Chris uns ein paar allgemeine Dinge über die Wüste und ihre Lebewesen, bevor es endgültig losgeht.

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Unterwegs halten wir immer wieder an, um uns die einzelnen Tiere anzuschauen, die Chris findet. Wir finden das alles sehr interessant.

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Schnellkurs im Fotografieren kleiner Tiere

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...und hier das Ergebnis

Allerdings haben wir in unserer Gruppe ein paar Frauen aus Südafrika. Hätte Chris das nicht gesagt, hätte ich gedacht, sie kommen aus Amerika. Bei jedem Tier und während den Erklärungen kommt ein quietschendes " ooohh my God " oder " sooo beautiful ". 😠 Irgendwann geht mir das fürchterlich auf die Nerven. Deshalb fange ich auch an : " ooohhh my God " und " Sooo lovely ". Chris guckt mich von der Seite an und grinst schief. Ich verkneife mir ein Lachen, drehe mich um und gehe weg.

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Später gibt es noch eine rasante Fahrt über die Dünen. Oben angekommen, steigen wir nochmals aus und genießen den tollen Blick über die Landschaft, das Meer und das entfernt liegende Swakopmund. Ha, ich habe es auf einen Dünenkamm geschafft ohne Höhenangst ( weiß ja keiner, daß ich nur ein ganz kleines Stück gelaufen bin ).

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geschafft !!!

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Ob Chris auch geschafft ist ???
Gegen Mittag werden wir wieder an unserer Unterkunft abgesetzt. Es hat uns allen sehr gut gefallen ( bis auf die Quietscheenten ).
Nach einer Mittagspause beschließen wir, noch einen Stadtbummel zu machen. Vorher rufe ich noch Konny von Schmettau an. Wir wollten uns hier treffen. Leider mußte sie zwei Tage vorher mit einer Gruppe Touristen in den Etosha Park. Sie kommt erst wieder, wenn wir schon weg sind. Schade, ich hatte mich sehr auf ein Treffen gefreut. Wir klönen noch einige Zeit, dann beenden wir das Gespräch.
Da wir noch nicht wissen, wo wir heute Abend essen sollen, schauen wir bei Erichs Restaurant vorbei. Es ist noch geschlossen. Deshalb rufe ich an, um einen Tisch zu reservieren. Eine Frau meldet sich mit einem gedehnten " Jaaaa "? Ich nenne meinen Namen.Es entspinnt sich folgender Dialog ( oder Monolog ? ) : " Spreche ich mit jemandem von Erichs Restaurant ?" " Jaaaa ". " Haben Sie heute geöffnet ?" " Jaaaa ". " Können Sie uns für heute Abend um 19 Uhr einen Tisch für 6 Personen reservieren ? " " Jaaaa ". " Ist das sicher ? Kann ich mich darauf verlassen ? " " Jaaaa ". " Also dann kommen wir um 19 Uhr ". " Jaaaa ".
Ich beende das Gespräch und gucke die anderen völlig irritiert an. 😐 😵 Was war das denn ? Habe ich diese Frau jetzt aus dem tiefsten Koma geholt ? Erst mal lachen wir uns halb schlapp. 🤩 🤪 Irgendwie kommen mir dann aber Bedenken. Hat sie überhaupt verstanden, was wir wollten ? Wir überlegen, wo wir sonst noch hingehen könnten. Aber dann packt uns die Neugier. Wir beschließen, hinzugehen. Notfalls können wir immer noch woanders hin.
Da noch jede Menge Zeit ist, trennen wir uns. Jeder hat noch irgendwas zu erledigen. Wir wollen uns in der Unterkunft treffen. Mein Mann und ich gehen in ein Internet Café, wo ich einige Mails schreibe. Als ich fertig bin, wollen wir noch nach einem Geburtstagsgeschenk sehen, da Richard morgen Geburtstag hat. Aber wen sehen wir kurz darauf ? Es sind Renate und Wolfgang. Auch sie sind auf der Suche. Na, dann machen wir das doch mal zusammen. Wir finden auch einen schönen Bildband. Als wir aus dem Geschäft kommen, laufen uns Marianne und Richard über den Weg. Da wir unsere Sachen so weit erledigt haben, gehen wir zusammen am Strand entlang zu unseren Autos ( wir haben beim Leuchtturm geparkt ). Wenigstens mit den Füßen müssen wir mal ins Wasser.
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auf dem Weg zum Strand

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Unterwegs sehen wir eine Robbe im Sand liegen. Allerdings können wir nicht sehen, ob sie noch lebt. Wir hoffen es doch sehr.

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Um Punkt 19 Uhr sind wir beim Restaurant und gehen hinein. Was soll ich sagen ? Es ist gut besucht, unser Tisch ist sogar auf meinen Namen reserviert. Die Bedienung ist sehr nett ,und das Essen schmeckt hervorragend. Es hat sich gelohnt, hierhin zu gehen...
Teil 1016. Feb. 2014
17.11. Bootstour/Cape Cross

… und wieder ist um 7 Uhr die Nacht vorbei. Beim Frühstück gratulieren wir erst einmal Richard zum Geburtstag und bringen ihm ein Ständchen. Er freut sich wie Bolle und wir freuen uns mit.
Um 8 Uhr werden wir zur Bootstour abgeholt. Wir fahren mit Laramon Tours, auch über Konny von Schmettau gebucht. Heute morgen ist es sehr kühl und der Himmel wolkenverhangen. Aber das tut unserer guten Laune keinen Abbruch.

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Nacheiner kurzen Wartezeit können wir einsteigen. Endlich geht es los.
Auch hier werde ich nicht so viele Fotos einstellen, da sie sich ja doch wiederholen 😛 Allerdings gibt es einige Bilder von Pelikanen, da der arme Casimodo und seine Esmeralda gar keine gesehen haben. 😎 😐 🙄



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Zwischendurch stoßen wir noch auf Richards Geburtstag an und gönnen uns ein paar Häppchen.

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Die Dame ganz links hat seit Beginn der Fahrt ein Tuch um den Kopf gewickelt und schläft (?). Erst als es was zu Essen gibt, wird sie munter. Warum sie wohl mitgefahren ist ??? 😐

Zwar kommt manchmal das Gefühl auf, man wäre im Zoo. Andererseits entscheiden die Tiere, wann sie kommen wollen.So soll es auch sein.
Mittlerweile reißt der Himmel immer mehr auf. Irgendwann strahlt die Sonne dann von einem wolkenlosen Himmel.
In einiger Entfernung springen immer wieder Delphine aus dem Wasser. Leider bin ich mit meiner Kamera immer einen Tick zu spät. Plötzlich sehe ich aus dem Augenwinkel einen Schatten neben dem Boot unter Wasser. Dieses Mal gelingt es mir, doch ein Foto zu machen ( na ja, besser ging es nicht ). Es macht Spaß, diesen wendigen Tieren zuzusehen.

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Zu sehen ist auch eine ganze Kolonie Kormorane.

Von Weitem sehen wir ein Kreuzfahrtschiff im Hafen anlegen. Es ist die Columbus II. Sonst habe ich ja beim Anblick eines solchen Schiffes schon mal das Bedürfnis mitzufahren. Dieses Mal habe ich überhaupt kein Verlangen danach. 🙂

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Gegen Mittag fahren wir zurück und werden wieder zu unserer Unterkunft gebracht.Es war eine schöne Tour. Uns hat sie viel Spaß gemacht.
Nach einer Mittagspause fahren wir noch zum Cape Cross. Zwar waren wir schon einige Male da, aber die anderen interessiert es auch. Auch für uns ist es immer wieder interessant.Dieses Mal ist der Geruch nicht so stark. Es lässt sich einigermaßen aushalten. Wir beobachten die Robben einige Zeit von verschiedenen Standpunkten.

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" Mir verfällt jede Frau " 🤩 🤪

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Auch Vögeln gefällt es hier.

Doch dann fesselt eine Robbe unsere Aufmerksamkeit. Sie liegt unter dem Steg, kommt aber immer wieder hervor. Jetzt kann man erkennen, daß sie ein Baby bekommt. Sie ist sehr unruhig und versucht immer wieder, das Kleine herauszuziehen( Wehen sind ja auch nicht unbedingt so lustig ). 😐

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Leider können wir die Geburt nicht bis zum Ende verfolgen, da der Park schließt. Also fahren wir wieder zurück.
Den Abend beschließen wir im " The Tug " bei einem wunderbaren Essen und feiern noch ein bisschen Geburtstag...
Teil 1121. Feb. 2014
18.11. Mondlandschaft/Welwitschia

Eigentlich haben wir für heute keine besonderen Pläne. Deshalb schlafen wir etwas länger. Bei einem gemütlichen Frühstück beschließen wir, den Welwitschia Drive zu fahren.
Gegen 9 Uhr fahren wir los. Der Himmel ist mal wieder bedeckt, und es ist frisch. Ein Stück fahren wir auf der B 2, dann biegen wir auf die C 28 ab. Plötzlich sehen wir vor uns ein Riesenungetüm. Es ist ein neuer Kipplader, der wohl an eine der Minen ausgeliefert wird.

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Da drinnen hätten wir gut alle Platz gehabt 🤩 🤪

Tage vorher hat dieses Gefährt den Verkehr in Windhoek lahmgelegt. Gern hätte ich gesehen, wie dieses Geschoss durch Windhoeks Straßen gefahren ist...
Gott sei Dank kommt bald die D 1991, auf die wir abbiegen. Jetzt geht es zügiger voran.
Bald erreichen wir die Mondlandschaft, die ich immer wieder faszinierend finde. Die unterschiedlichen Farben des Gesteins sind beeindruckend. Man hat wirklich das Gefühl, auf dem Mond zu sein ( obwohl ich noch nicht da war ).

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Trotzdem findet man bei genauem Hinschauen Leben. Ein kleiner Piepmatz leistet uns Gesellschaft. Vielleicht wartet er darauf, daß für ihn was abfällt. Auch ein paar Blüten sorgen für etwas Farbe.

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Wir halten an verschiedenen Aussichtspunkten. Jedesmal sieht die Landschaft anders aus, wunderschön.
Auf unserem weiteren Weg durchqueren wir das Trockenflußbett des Swakop. Hier ist es deutlich grüner. In der Nähe eines Campingplatzes machen wir nochmals eine Pause. Zur Zeit ist niemand da. Von einem mittlerweile wolkenlosen Himmel brennt die Sonne. Da lässt es sich unter den Bäumen gut aushalten.

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Anschließend geht es weiter zur Welwitschia. Rechts und links am Weg sehen wir schon überall kleine Welwitschias. Kaum zu glauben, daß diese Pflanzen auch schon viele Jahre alt sind. Die Krönung ist aber die ca. 2500 Jahre alte Pflanze.

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Ansonsten ist die Umgebung aber eher trostlos.
Bald machen wir uns auf den Weg zurück. In Swakopmund herrschen angenehmeTemperaturen. Den Nachmittag verbringen wir in der Stadt. Jeder hat noch irgendwas zu erledigen. Um 17 Uhr wollen wir uns an der Jetty treffen und gemeinsam zur Tiger Reef Bar schlendern. Dort kann man sehr schön den Sundowner genießen. Leider ist aber Montags geschlossen, wie schade. Also laufen wir am Strand entlang zu unseren Autos. Wir müssen mit den Füßen nochmals ins Wasser. Es bleibt aber nicht bei den Füßen. Lange dauert es nicht, und wir sind von unten bis oben nass. Wir albern im Wasser rum wie die Kinder. Es macht riesigen Spaß. Danach freuen wir uns auf eine heiße Dusche….

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Das Wasser war ganz schön kalt 😣

Zum Abendessen haben wir nichts reserviert. Wir versuchen es im Brauhaus .Dort ist noch Platz für uns. DasEssen schmeckt sehr gut, aber der Lärmpegel ist ziemlich hoch.

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Wir genießen den Abend trotzdem. Morgen geht es wieder in die Einsamkeit…
Teil 1228. Feb. 2014
19.11. Madisa Campsite

Unsere Zeit in Swakopmund ist heute zuende. In aller Ruhe packen wir unsere Sachen. Bevor wir uns verabschieden, unterhalten wir uns noch mit unserer Gastgeberin Frau Schmitt ( den Vornamen habe ich leider vergessen ). Dabei stellt sich heraus, daß sie aus Winsen/Luhe kommt, also ganz aus unserer Nähe. Sie war zu einem Praktikum hier und ist hängen geblieben. Mit ihrem Mann komme ich nicht gut klar, er ist ziemlich muffelig. Dafür ist sie umso aufgeschlossener, sehr sympathisch. Wir haben uns in diesem Haus sehr wohl gefühlt.
Jetzt noch schnell einkaufen und Vorräte auffüllen sowie tanken, und wir können starten. Bevor wir Swakopmund jedoch endgültig verlassen, fahren wir noch zum Sophia Dale Camp.

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Manfred hat schon Fleisch für uns ausgesucht und packt es ein. Wenn es so gut schmeckt, wie es aussieht, brauchen wir nicht zu verhungern... 😗

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Auf dem Weg Richtung Hentiesbaai machen wir Halt an einem Schiffswrack, das ziemlich nah am Strand liegt.

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Kaum sind wir ausgestiegen, werden wir schon von einigen jungen Männern umringt. Sie wollen uns Meersalzbrocken verkaufen. Da wir aber nicht kaufen wollen, fragen sie, ob wir was zu essen haben. Zufällig habe ich noch ein paar Äpfel in meinem Rucksack. Die werden gern genommen. Sie bedanken sich freundlich und lassen uns - oh Wunder - ab sofort in Ruhe.
Plötzlich sehe ich ein seltsames Gebilde im Sand. O ha, am Besten ist, wir halten uns hier nicht lange auf. Soviel möchte ich dann doch nicht abnehmen und dann aussehen wie diese Gestalt. 🤩 Ist aber gut gemacht.

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Kurz darauf biegen wir ab auf die C 35. Es ist eine öde Strecke, keine Vegetation, alles platt. Das ist die beste Gelegenheit, um ein Nickerchen zu machen… 😉

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Einige Zeit später verändert sich die Landschaft. Es wird bergiger und auch grüner. Juchhu, wir sind im Damaraland.

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Ich liebe diese Landschaft. Von der C 35 geht es auf die D 2612. Sehr lange dauert es nicht mehr, und wir kommen zur Madisa Campsite.

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Wow, was für eine Anlage. Wir fahren zum " Büro "( eine kleine Holzhütte ) und melden uns an. Es gibt insgesamt 9 Plätze. Sie sind alle sehr groß mit großen, schattenspendenden Bäumen. Schatten brauchen wir. In Swakopmund war es relativ kühl, hier ist es wieder brütend heiß.Da wir die einzigen Gäste sind, dürfen wir uns einen Stellpatz aussuchen.

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Nach dem Zeltaufbau gönnen wir uns erst mal einen Kaffee und lassen die Umgebung auf uns wirken. Der Platz liegt am Flussbett des Gauntegab River. Ein herrliches Fleckchen Erde.

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Sanitäre Anlagen 😛

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Alles sehr sauber. Sogar Toilettenoapier ist vorhanden. 😄

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Zum Abendessen grillen wir Gamesteaks von Manfred.

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Sie schmecken supergut. Als es dunkel wird, wölbt sich über unseren Köpfen ein fantastischer Sternenhimmel. Da der Mond später aufgeht, können wir die Sterne in ihrer ganzen Pracht genießen. Was für ein Abend...
Teil 1302. März 2014
20.11. Twyfelfontein/Madisa

Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Twyfelfontein. Mein Mann und ich waren zwar schon des Öfteren dort, aber die anderen noch nicht.

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Wir gehen nochmals die Tour mit. Sie ist zwar wie immer interessant, aber für uns ist es das letzte Mal. Es gibt noch so viele andere schöne Orte, die man besichtigen kann.

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Das erste Siedlerhaus ( oder was noch davon übriggeblieben ist ) 😗
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Unser Guide sieht ja noch recht jung aus. Aber er erzählt uns ganz stolz, daß er vor Kurzem Papa geworden ist ( ich glaube, zum 4. Mal, bin mir aber nicht mehr sicher ). Man glaubt es ihm sofort, denn er strahlt über das ganze Gesicht, wenn er von seinem Kind erzählt. 🙂

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Eigentlich bin ich ganz froh, als wir wieder zurück sind, da es doch sehr heiß geworden ist.

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Der Echse wurde es auch zu heiß 😛
Wir gehen noch in die Lodge, um einen Salat zu essen und etwas zu trinken. Anschließend fahren wir so langsam wieder zurück. Unterwegs sehen wir von Weitem das Mowani Camp und Camp Kipwe. Die Lage ist traumhaft. Allerdings ist unser Geldbeutel doch etwas zu schmal dafür. 😛
Aber auch die einfachen Hütten der Einwohner sieht man von der Straße aus ( und einige Leute mit ihren " Gefährten" ), was für ein krasser Gegensatz…

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Nach unserer Rückkehr ist erst mal ein Kaffee fällig ( muß sein, auch wenn es noch so heiß ist ). Wie angenehm ist es doch unter dem Blätterdach.

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Auch die Vögel haben Durst

Noch ein paar Impressionen von der Umgebung. Sind das jetzt doch zu viele Bilder ? Mir hat die Gegend halt so gut gefallen. 😐 😗 🙂

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Später genießen wir mit einem Gin Tonic den fantastischen Sonnenuntergang.

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Das Abendessen ist exzellent wie in einem 4 Sterne Restaurant. 😄 Wir grillen nochmals Fleisch von Manfred ( Rinderfilet ). Es zergeht auf der Zunge ( statt Blechteller stellen wir uns edles Porzellan vor ). 😛

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Den Abend beschließen wir mit einem schönen Rotwein.
Als alle in die Zelte gekrochen sind, sitze ich noch alleine draußen und schaue zu, wie der Mond aufgeht und das Licht langsam die Sterne verschluckt...
Teil 1407. März 2014
21. – 23.11 Okaukuejo

Ein strahlend schöner Tag bricht an. Langsam schälen wir uns aus den Zelten. Unsere nächste Etappe führt uns in den Etosha Park nach Okaukuejo. Zwar freue ich mich darauf, aber hier hätte ich es auch noch einen Tag ausgehalten. Schade ist nur, daß der Pool nicht zu benutzen war. Das Wasser darin war zwar sauber, aber drumherum sah es aus wie auf einer Baustelle. Wahrscheinlich wurde gerade renoviert ( hab aber keinen Arbeiter gesehen ).
Während des Frühstücks beobachten wir einige Klippschliefer, die sich in den Bäumen und auf den Felsen aufwärmen. Auch eine Echse genießt die Sonne. In einiger Entfernung turnen Paviane durch die Gegend. Sie lassen uns aber in Ruhe, Gott sei Dank.

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Dann heißt es zusammenpacken. Und schon sind wir wieder unterwegs.

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In Outjo machen wir einen kurzen Stopp, um noch einige Vorräte einzukaufen. Dieser Ort ist für mich abschreckend. Traurig, dass so viele junge Menschen auf der Straße rumhängen. Einige wollen uns ziemlich agressiv Nüsse verkaufen. Nein, wir wollen keine Nüsse...
Über das Anderson Gate fahren wir in den Park. Ein paar Warzenschweine und zwei oder drei Giraffen laufen uns über den Weg.
Ansonsten sind auffallend wenig Tiere zu sehen.

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( ...bis auf dieses kleine Geschöpf 🙂 )

Bei der Anmeldung in Okaukuejo ist nix los, sodass wir schnell zu dem uns zugewiesenen Stellplatz können. Die Campsite ist nur halb belegt, wie schön.Wir stellen die Autos ab und gehen erst mal ans Wasserloch. Und wo sind die Tiere jetzt alle ??? ( Ist ironisch gemeint ). 😵 Ok, ein Nashorn stillt seinen Durst, ebenso zwei Oryxe. Ein einzelner Elefant ist gerade auf dem Rückzug.

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Gehen wir einen trinken ?

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Wir bleiben noch einige Zeit auf der Bank sitzen, aber es tut sich weiter nichts. Also zurück zum Platz.
Die Männer klappen die Zelte auf. Ich hole unsere Decken aus dem Auto ( ich mag nicht so gerne Schlafsäcke ). Aaaaahhhh... Himmel, A... äähhm... Gesäß und Nähgarn. Als ich die Tür zuknalle ( mit ziemlichem Schwung ), ist mein linker kleiner Finger nicht schnell genug. Er hat die volle Ladung abbekommen. Ich glaube, ich habe mir den Finger amputiert. Verflixt, tut das weh. 🤢 😣 Allerdings ist mein erster Gedanke : Nicht die Decken fallen lassen. 😐 Solche paradoxen Reaktionen habe ich meistens, wenn was passiert. Mein Mann kommt sofort glaufen und nimmt mir die Decken ab. Der Finger blutet heftig, der halbe Nagel ist eingerissen. Als Erstes halte ich ihn mal unter Wasser. Natürlich müssen die Anderen Fotos von meinem Leid machen, Barbaren... 😠

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Dann aber bringt mir Renate ein Coolpack aus dem Kühlschrank. Das tut sehr gut... Die beste Idee hat aber Wolfgang. Er mixt mir einen extra starken Gin Tonic. Sind ja alle doch sehr lieb zu mir... 🙂

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Das Ganze hat noch etwas Positives : Ich bin von allen Küchenarbeiten befreit. Auch ein dramatischer Sonnenuntergang wird uns geboten.

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Leider etwas verschwommen ( der Gin Tonic wirkt schon 🙄 )

Nach dem Abendessen gehen wir noch mal zum Wasserloch. Dort hat sich in der Zwischenzeit ein Drama ereignet. Löwen haben eine Giraffe gerissen. Es sind mindestens fünf oder sechs Tiere, Männlein wie Weiblein. Sie rangeln immer wieder darum, wer zuerst fressen darf.

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Leider habe ich keine Kamera dabei. Marianne fotografiert zwar, aber besser kriegt sie es nicht hin ( wir haben beide noch keine Ahnung vom Fotografieren in der Dunkelheit ). 😊
Einige andere Tiere kommen vorsichtig zum Wasser. Aber die Hauptaufmerksamkeit ist bei den Löwen. Lange sitzen wir noch da und schauen zu. Mein Finger tut auch schon fast gaaar nicht mehr weh... 😛
Teil 1514. März 2014
22.11.

In der Nacht werde ich wach und höre Löwengebrüll. Soll ich jetzt aufstehen ? Nö, keine Lust, ich bin zu müde.
Am Morgen gehen wir noch vor dem Frühstück zum Wasserloch. Das heißt : Mein Mann und Wolfgang bereiten schon mal alles vor, während wir nach Tieren Ausschau halten. Komischerweise sehen wir von dem Giraffenriss vom Vorabend nichts mehr. Ob irgendwelche Tiere den Kadaver weggeschleppt haben ? Gibt es das ?
Ein Löwenmann trinkt gerade.Ob er von gestern abend übrig geblieben ist? Als er fertig ist, verschwindet er ganz gemächlich.

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" Ich tu jetzt mal so, als ob ich euch da oben nicht sehen würde " 😣

Ansonsten sehen wir in weiter Entfernung Springböcke, Zebras und einige Giraffen stehen, die sich wohl noch nicht zum Wasser trauen. Wir schauen noch einige Zeit zu, gehen aber dann doch zum Frühstück. Die beiden Jungs haben gut gearbeitet, der Kaffee ist fertig..... 🤪 🤩

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Die Beiden leisten uns beim Frühstück Gesellschaft. Sie können ja sooo schön betteln ( kriegen aber trotzdem nichts ).

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Nach dem Frühstück begeben wir uns dann auch mal auf die Pirsch. Die Tiere sind weniger an den Wasserlöchern, eher verteilt in den Ebenen. Konny v. Schmettau hatte mir am Telefon erzählt, das es schon einige Male in Etosha geregnet hat. Man sieht es auch schon. Teilweise überzieht die Steppe ein zaghaftes Grün.

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Sogar eine Blume finden wir unterwegs.

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Wanderung zu den Wasserpfützen

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" Was ist denn da unten los ? "

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" Komm mal runter "

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Im Gleichschritt marsch

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" Wollen wir tanzen ? "

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So fängt es an... 😊

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...und das kommt dabei heraus. 😄

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Wolken ziehen auf.

Am frühen Nachmittag fahren wir zurück. Am Horizont bauen sich Wolkentürme auf. Ab und zu sieht man Wetterleuchten. Die Luft ist drückend. Man mag sich gar nicht bewegen. Im Camp gucken wir noch mal am Wasserloch vorbei. Unser Löwe ist wieder da. Ihm scheint auch heiß zu sein, denn er hat keine Lust ,sich zu bewegen. Er schaut zwar nach dem Zebra, aber so richtiges Interesse ist nicht vorhanden.

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" Ich bin noch satt ".

Ein Elefant trinkt in aller Ruhe . Viel mehr ist nicht los.

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Wir wollen uns ein bischen abkühlen und gehen zum Pool. Es tut gut , ins kühle Wasser zu hüpfen.
Es zieht sich immer mehr zu.Das Wetterleuchten ist stärker geworden. Zum Abendessen haben wir einen Tisch im Restaurant reserviert. Mal sehen, ob die genauso gut kochen können wie wir. 😛
Als wir zum Essen gehen, kommen plötzlich starke Sturmböen auf. Wir kommen an einem Zeltplatz vorbei, wo junge Leute gerade ihre Zelte aufbauen. Die fliegen jetzt erst mal durch die Gegend. Ist das ein Geschreie und Gerenne. 🤢
Kaum sitzen wir an unserem Tisch ( draußen auf der überdachten Terasse ), geht es auch schon los. Es blitzt und kracht was das Zeug hält. So ein schweres Gewitter habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Es tobt sich direkt über uns aus. Wir bleiben aber auf der Terasse, rücken nur mehr nach innen . Es schüttet wie aus Kübeln. Der kleine Schakal kommt bei jedem Donnerschlag mit eingezogenem Schwanz zum Zaun. Irgendwie tut mir der Kleine leid.

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Als wir zurückgehen, hat sich das Gewitter verzogen, und es hört auf zu regnen. Die Anderen gehen zum Platz, ich setze mich noch mit meinem Mann ans Wasserloch. Zwar sind keine Tiere da, aber es wetterleuchtet ununterbrochen. Schön, wie es rundherum blitzt. Ich könnte stundenlang zusehen. Aber irgendwann schlendern wir doch zurück und verziehen uns ins Zelt ( wo ich noch ne ganze Weile den Blitzen zusehe )...
(Das Essen war übrigens sehr lecker. Es gab nichts zu meckern ).
Teil 1616. März 2014
23.11.

Nach einem gemütlichen Frühstück begeben wir uns wieder auf Erkundungsfahrt. Kurz schauen wir noch am Wasserloch vorbei. Dort tut sich im Moment nichts. Das macht uns das Wegfahren leichter.
Viele Tiere kreuzen unseren Weg.

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Ein unglaubliches Gewusel, meine Lieblingstiere 😁 🙂


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Allerdings ist an den Wasserlöchern ist nur mäßig Betrieb ( leider hab ich die Namen der Wasserlöcher nicht mehr behalten ). Aber das stört uns nicht weiter. Wir bleiben trotzdem stehen und freuen uns über die Ruhe.

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An diesem Wasserloch ist reger " Kudubetrieb ". Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Auch hier verbringen wir viel Zeit. Interessanterweise treffen wir auf nur ganz wenige Autos, sodaß wir die meiste Zeit allein sind.

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Hinternparade 😄

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" Bin ich nicht schön ? " 😛

Auf dem Weg nach Gemsbokvlakte taucht plötzlich ein graues " Gebirge " neben uns im Busch auf. Erst bekomme ich einen Schreck. Aber der Elefant genießt lieber die saftigen Blätter und beachtet uns gar nicht. Einige Zeit schauen wir ihm dabei zu, bevor wir weiterfahren.

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Es begegnen uns noch diese Tiere.

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Leider hat der Arme einen Teil seines Horns verloren. 😐


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Teil 1716. März 2014
23.11.

Fortsetzung :

Nach einigen Kilometern sehen wir dann doch noch ein Auto am Wegrand stehen. Natürlich sind wir neugierig. Der andere Wagen fährt langsam weiter ( somit sind wir wieder allein ). Aber für uns wird es jetzt richtig spannend. Ein Löwenrudel hat wieder mal eine Giraffe gerissen ( das zweite Mal für uns ). Scheint im Moment die Lieblingsspeise der Löwen zu sein. Zwar liegen die meisten Tiere im Schatten und verdauen. Aber gelegentlich steht doch schon mal eine Dame auf und nimmt noch ein Häppchen.
( Sorry, da ich mich mit der Auswahl der Bilder sehr schwer tue, gibt es halt ein paar mehr.)

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Für heute ist es genug.


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Wir sind ganz fasziniert. Hier stehen wir am Längsten.
Mittlerweile ist es nachmittag geworden. Wir begeben uns auf den Rückweg. Am Wasserloch Nebrowni machen wir nochmals einen Stop. Dort macht ein Nashorn gerade seine Wellnesskur. Heute ist nur eine Seite dran. Vielleicht morgen die andere ?

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Auch diese Tiere sehen wir noch.

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Als wir zurückkommen, beschließen wir wegen der großen Hitze, noch einen Sprung in das " begehbare Wasserloch " zu machen.

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Nachmittags um halb Fünf 🤪

Später, nach dem Abendessen, trinken wir noch unseren Wein und lassen den Tag Revue passieren. Die Stimmung ist Bestens.

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Kurz schauen wir noch am Wasserloch vorbei ( wird doch etwas länger ). Mehrere Nashörner sind da, ebenso einige Giraffen und Zebras. Ein toller Tag geht zuende…
Teil 1805. Apr. 2014
24./25. 11. Halali

Unsere Zeit in Okaukuejo neigt sich dem Ende zu. Das heißt aber nicht, daß wir Etosha verlassen. Nach dem Frühstück packen wir umsere Sachen zusammen und gehen nochmals zum Wasserloch. Im Moment ist dort nichts los. Also machen wir uns auf den Weg nach Halali. Wir haben dort für zwei Nächte ein Bush-Chalet gebucht. In einem richtigen Bett zu schlafen, ist auch wieder mal schön.
Langsam " bummeln " wir auf der Straße dahin.

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Dieses Zebra macht ein kleines Mittagsschläfchen. 😁

Irgendwann sehe ich am Straßenrand im Gebüsch eine Bewegung. Im ersten Moment kann ich nicht erkennen, was es ist. Doch dann wird aus einem " Felsbrocken " ein Nashorn. Es hat dort gelegen und steht jetzt langsam auf.

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Als es immer näher auf uns zukommt, fahren wir doch lieber weiter. Wer hat schon Interesse an einer Kollision mit einem Nashorn. 🙄
Kurz darauf überquert eine Herde Oryx-Antilopen die Straße. Sie haben wohl ein Meeting mit den Anderen, die schon am Fressen sind. 😏

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Diesen schönen Tieren begegnen wir immer wieder.
Obwohl die Landschaft ziemlich karg wird, bin ich fasziniert von dem wechselnden Licht und den sich verändernden Farben.

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Am frühen Nachmittag erreichen wir Halali. Die Formalitäten sind schnell erledigt. Der Weihnachtsbaum in der Ecke der Anmeldung erinnert mich wieder daran : Es ist ja bald Weihnachten. 😕
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Irgendwie kann ich mich noch gar nicht damit anfreunden. Also schnell raus und zur Hütte.

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Das Häuschen gefällt uns. Es ist groß genug für uns und hat eine KLIMAANLAGE… Wie schön, mal bei angenehmer Temperatur zu schlafen.

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Wir räumen unsere Sachen aus dem Auto und gehen erst mal…. zum Wasserloch. Kein Tier da. Aber wir haben ja Zeit. Das Warten macht ganz schön müde... 😣

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Nach einiger Zeit kommen doch noch ein paar Antilopen zum Trinken. Ebenso mal wieder.... ein Nashorn. Es nimmt genüsslich ein Bad, trinkt ausgiebig und zockelt irgendwann wieder vondannen.

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Auch wir haben jetzt Durst. Deshalb gehen wir zurück, duschen schnell und gönnen uns dann einen Gin Tonic. 😎

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Sonne und Wolken haben ihren großen Auftritt, bevor es dunkel wird.

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Später gehen wir zum Essen ( wir haben heute keine Lust auf Grillen ). Oder sollen wir von Wolfgang ins Rotlichtviertel gelockt werden ??? 🤩 🤩

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Egal, wir laufen einfach hinter ihm her... ( und landen im Restaurant ).
Natürlich ist nach dem Essen wieder Wasserloch angesagt. Leider herrscht gähnende Leere. Um kurz nach Zehn gehen die anderen. Mit meinem Mann bleibe ich noch sitzen. Ist ja schön kuschelig warm. Plötzlich taucht ein Elefant aus dem Gebüsch auf. Es folgt ein Zweiter und Dritter. Es werden immer mehr. Eine große Herde trinkt, rangelt und badet, Wahnsinn.

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Einige ziehen ab, andere kommen dazu. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Insgesamt sind es weit über fünfzig Tiere.

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Das Zählen habe ich lange aufgegeben. Leider sind die Bilder ganz mies, da ich nur meine kleine Kamera dabei hatte und kein Stativ . Außerdem bin ich im Nachtfotografieren noch nicht so geübt. Ich hoffe, ihr seht darüber hinweg. Wollte euch auch nur zeigen, dass wirklich viele Elefanten da waren.
Um halb Eins fallen mir die Augen zu. Gerne wäre ich noch hiergeblieben, denn es herrscht immer noch reges Treiben. Aber ich bin einfach zu müde, und meinem Mann geht es genauso...
Teil 1909. Apr. 2014
25.11. Halali

Als wir am Morgen beim Frühstück von den Elefanten am Wasserloch erzählen, ist die Enttäuschung bei den Anderen natürlich riesengroß. 🙁 Es tut mir auch sehr leid für sie. Vielleicht haben wir ja heute nochmal Glück. Zumindest nehmen wir uns alle vor, abends so lange am Wasserloch zu sitzen, bis… ja bis was ??? Vielleicht bis die Augen zufallen und die Männer uns ins Bett tragen müssen ? Oder legen wir uns einfach auf die Bank bis zum Sonnenaufgang ? 😛 Na, wir werden sehen.
Erst einmal wollen wir heute bis Namutoni fahren. Wir haben ja den ganzen Tag Zeit. Als Erstes halten wir in Goas. Es ist ( für mich ) eines der schönsten Wasserlöcher. Besuch ist auch schon da. Eine kleine Herde Elefanten stillt ihren Durst, spielt noch ein bisschen und trottet dann wieder weiter.

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Wir gehen schon mal vor...
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Ansonsten sind nicht sehr viele Tiere zu sehen ( außer diesen hier ).

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Deshalb fahren wir auch bald weiter.

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Gegen 14 Uhr erreichen wir Namutoni. Um ganz ehrlich zu sein : Mir persönlich gefällt dieses Fort überhaupt nicht mehr. Es hat völlig seinen Charme verloren. Vor der Umgestaltung war es heimeliger, gemütlicher. Jetzt wirkt es auf mich seelenlos, zu geschäftsmäßig. Aber das ist lediglich meine Meinung.
Im Innenhof kann man draußen sitzen und etwas essen und trinken. An einem Tisch sitzt " Crazy Zebra " Kurt mit seiner Frau ( kennen vielleicht noch einige ). Ich unterhalte mich einige Zeit mit den Beiden, bevor ich mich zu den Anderen setze. Nach einem kleinen Imbiss schauen wir uns noch etwas die Umgebung an, bevor wir wieder zurück fahren.
An einigen Stellen halten wir noch an. Die Tiere sind vor allem über die Ebene verteilt.
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Der weiße Riese. 😁
Er sieht wie eine Statue aus. Irgendwann bewegt er sich doch noch. 😛

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Sogar einige Fata Morganas ( sagt man so ??? ) sehen wir.

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Plötzlich sehen wir eine Wolke aufsteigen. Erst glaube ich, es brennt. Aber schnell stellt sich heraus, daß es eine Windhose ist. Sieht schon irgendwie gigantisch aus.

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Vorsichtshalber bleiben wir stehen, da sie auf die Straße zukommt.Fliegen möchte ich lieber nur mit dem Flugzeug. Etwas bekommen wir doch noch ab. Das Auto wackelt ganz schön…

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Auch dieses nette Tierchen läuft uns über den Weg. 😮

Am letzten Wasserloch zeigt sich noch eine Hyäne. Was für eine schöne Überraschung.

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Die Beiden sind ganz ins Turteln vertieft. 😄
Am späten Nachmittag trudeln wir wieder in Halali ein. Nach einem Sundowner und einer Dusche gehen wir zum Abendessen. Anschließend finden wir uns am Wasserloch ein, wo tote Hose herrscht. Aber wir wollen ja warten.
Es wird immer später, aber nichts rührt sich. Noch nicht mal ein Perlhuhn ist da. Gegen 23:30 sind außer Renate und mir alle verschwunden. Wenn schon keine Tiere da sind, genieße ich doch das Wetterleuchten, das jetzt ziemlich intensiv geworden ist. Zwischendurch hat es auch mal angefangen zu regnen. Aber es hört bald wieder auf.

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Eine Stunde später geben auch wir auf und schleichen ins Bett. Schade,das sich kein Tier hat blicken lassen. Dafür hat sich aber der Himmel Mühe gegeben und uns ein schönes Feuerwerk geboten...
Teil 2024. Apr. 2014
26.11. Unterwegs zur Farm Eileen

Heute nehmen wir die nächste Etappe in Angriff. Unser Ziel ist die Farm Eileen im Erongo Gebirge. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und checken aus. An der Rezeption schaue ich ins " Tiersichtungsbuch " und was sehe ich : Gestern Abend war doch noch eine Herde Elefanten am Wasserloch. Dieses Mal aber schon um 19:30, als wir noch beim Essen waren, grrrr… 😠 Na ja, es ist zwar schade, aber wir haben sooo viele Tiere gesehen…
Da der Weg über Namutoni zu weit ist, fahren wir am Anderson Gate wieder raus. In der Nacht hat es kräftig geregnet.Deshalb gibt es auch einige " Wasserdurchfahrten ".

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Wir verabschieden uns noch von den Tieren, die uns über den Weg laufen oder zu den Wasserlöchern kommen.

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Nanu, ein Vogel mit zwei Schnäbeln ? 😕

Darum dauert es auch einige Zeit, bis wir endlich aus dem Park sind. Wir fahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge. War die Zeit im Etosha doch der Höhepunkt der Reise. Andererseits wartet aber wieder etwas Neues auf uns.
Unterwegs sieht der Himmel zeitweise ziemlich bedrohlich aus.

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In der Ferne wetterleuchtet es und Regenschauer gehen nieder. Allerdings werden wir vom Regen verschont.
In Omaruru machen wir eine längere Pause. Wir kaufen noch ein paar Sachen zum Grillen für unseren letzten Campingtag. Aber vorher sind wir ja noch zwei Tage auf der Farm Eileen. Anschließend lassen wir es uns noch in der Kaffeestube im Wronsky Haus gut gehen.Zur Straße hin befindet sich ein Souvenir-Shop mit vielen schönen Dingen. Im rückwärtigen Teil befindet sich das Café. Man kann drinnen wie auch draußen sitzen.

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Ein wunderschöner Garten schließt sich an.

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Aber das Witzigste ist die Toilette. Ich habe es noch nirgendwo sonst erlebt, das gegenüber dem Toilettensitz ein Plüschsessel steht mit kleinem Tischchen( hab leider kein Foto davon ).Man kann ja dann gemütlich ein Buch lesen oder eine Tasse Kaffee trinken, während die Andere… 🤩 🤪
Jetzt ist es nicht mehr sehr weit, aber landschaftlich ein Traum.

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Die Gravelroad ist teilweise eine Achterbahn, aber sehr gut zu fahren.

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Die letzten Kilometer auf der Farmpad sind wir froh, daß es nicht regnet. Der Weg ist sehr holprig.
Auf der Farm werden wir sehr herzlich von Rita und Frederick van Alphen empfangen. Als erstes gibt es etwas zu Trinken. Danach beziehen wir unsere Zimmer und ruhen uns anschließend im Garten aus.

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Zwar sieht es sehr nach Regen aus, aber es kommt kein Tropfen runter.

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Wir können auf der Terrasse essen. Rita hat sich sehr viel Mühe gemacht, es schmeckt hervorragend.

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Lange sitzen wir noch bei leckerem Wein zusammen und unterhalten uns, bis wir schlafen gehen...

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