Gerd1942Themenstarter5'538 Beiträge · seit 200812. Jan. 2014 · #1
Hallo A-Wolf,
ich bin kein Fan von Großwildjagd, aber ich bin auch kein Fan davon, dass dieses Thema immer wieder "in einem neuen Kleid" noch einmal hochgeholt wird. Wenn Du die Suche bemühst, dann wirst Du feststellen, dass diese "Neuigkeit" schon ziemlich ausgelutscht ist.
ich bin kein Fan von Großwildjagd, aber ich bin auch kein Fan davon, dass dieses Thema immer wieder "in einem neuen Kleid" noch einmal hochgeholt wird. Wenn Du die Suche bemühst, dann wirst Du feststellen, dass diese "Neuigkeit" schon ziemlich ausgelutscht ist.
Liebe Grüße von der Atlantikküste Gerd
Hallo Gerd, auch ich finde das Thema nicht sehr erfreulich . 🤢 Sicherlich nicht hier im Reiseforum. Dennoch scheint, soweit ich das im Focus verstehe, es seit 2012 in Namibia ein Abkommen zu geben "alte Bullen" abzuschießen um diese zu "entsorgen" weil dann die Zucht besser klappt. 😉 Wenn das denn so stimmt, ist es ja gut , wenn es noch viele Dollars dafür gibt in Namibia das ein Amerikaner seinen Ego befriedigen kann. 😉
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Pro und Contra zu dieser Nashorn-Abschuss-Auktion sind hier in der Tat schon ausführlich diskutiert wurden und diesbezüglich gibt es wohl keinen neuen Argumente.
Neu ist jetzt höchsten noch, das weniger Geld geboten wurde, als so einige erwartet haben. Im Vorfeld gingen einige ja von bis zu einer Million USD als Gebot aus. Es wurden 350.000 USD. Was mich in der Berichterstattung der Medien erneut stört: Es wird erneut behauptet, dass das Geld komplett dem Nashornschutz zugute kommt. Das dürfte die imagefördernde Darstellung des Dallas Safari Clubs sein. Der zuständige Minister des MET hatte genau das aber verneint. Das Geld fließt ganz normal in die Regierungskasse.
Beste Grüße
Guido
Serengeti354 Beiträge · seit 201012. Jan. 2014 · #4
Hallo A-Wolf, ich denke, man kann diese Schweinerei nicht oft genug anprangern. Also denke Dir nichts bei manchen Posts hier.
VG Serengeti
Gerd1942Themenstarter5'538 Beiträge · seit 200812. Jan. 2014 · #5
Hallo A-Wolf, hallo Serengeti,
ja, Ihr habt beide Recht. Aber leider sind wir bei "Tierschutz"-Themen immer schnell im Grenzbereich von Unsachlichkeit und persönlicher Anfeindung. Und deswegen reagiere ich inzwischen schon allergisch, wenn diese Themen hochkommen. Meistens melde ich mich ja nur zu Wort, wenn es unsachlich wird. Dieses Mal war ich es selbst - das wusste ich schon, als ich den Post schrieb. Aber es wurde wirklich ausreichend diskutiert. Das ist meine Meinung.
Das Geld fließt ganz normal in die Regierungskasse.
Nein, das ist nicht ganz korrekt und insofern haben die Medien weitestgehend Recht. Das Geld fließt in den "Nature Conservation Fund" der Regierungskasse. Dieser ist zweckgebunden für den Naturschutz. Das muss natürlich nicht zu 100 % den Nashörnern zu Gute kommen, aber immerhin dem Naturschutz im Großen und Ganzen!
Zudem hatte man mit 250.000 bis einer Million gerechnet... da ist 350.000 Dollar nicht so schlecht...
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
weiss jemand was ueber den "Krieg" den die Gruppe Anonymous Hackers gegen Namibia , wegen dieses Themas ausgerufen hat und nun alle .na websites lahmlegen will ,einige sollen schon lahmgelegt sein
ich kenne die namibische Gesetzgebung nicht, aber in so ziemlich jedem Land der Welt ist sowas nicht legal sondern strafbar.
Unter dem Namen "Anonymous" erfolgen ziemlich viele Aktionen. In der Vergangenheit haben Leute von "Anonymous" auf jeden Fall spektakuläre Hacks bewerkstelligt. Da das für die Verwaltung von NA-Domains zuständige NIC nach wie vor hochgradig unprofessionell aufgestellt zu sein scheint, wäre es wahrscheinlich nicht so schwer, da größere Störungen zu verursachen - wenn die das denn wirklich wollen.
vielleicht ganz interessant: "Ein Statement von der Leiterin vom Save the Rhino Trust Namibia, Marcia Fargnoli, bezüglich der Versteigerung eines namibischen Spitzmaulnashorns". Hitradio Namibia, 17:10 Uhr namibische Zeit, auch über Livestream auf www.hitradio.com.na
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201214. Jan. 2014 · #11
Danke Hajo Wirklich tolles Video Grüsse vom Bodensee Lumela
Mickey-BGL205 Beiträge · seit 201314. Jan. 2014 · #13
Habe was dazu auf facebook gefunden - bin ja gespannt, wie das Ganze ausgeht:
Pictured is the proud winner Corey Knowlton.. A PERMIT to hunt an endangered African black rhino has sold for $350,000 (R3,731,167.00) at a Dallas auction, ironically to raise money for conservation. Steve Wagner, a spokesman for the Dallas Safari Club, confirmed the sale of the permit for a hunt in the African nation of Namibia. The proud winner was Corey Knowlton, His FB Page- https://www.facebook.com/pages/Corey-Knowlton/123992287648317 The Rhino known as Ronnie the Rhino will not be hunted, but executed by a high powered rifle while peacefully grazing under a tree. The money raised has been ordered to go to the government who has given no plan on how the funds will be used so is completely unjustified and has NOTHING to do with conservation of the species.
Ich habe ja früher ausführlicher geschrieben, dass ich auch so einige Bauchschmerzen mit der Auktion habe. Aber wie leider so oft verlieren vermeintliche Naturschützer jedes Maß bei Ihren Beschimpfungen und Maßnahmen. Das hilft dann am Ende auch den Nashörnern nicht.
ich frage mich grundsätzlich, warum dieser Mann (oder überhaupt jemand) den Abschuss für so viel Geld ersteigern muss. Man kann einfach zu einem Großwild-Berufsjäger mit Lizenz in Namibia gehen und einen Abschuss "normal" kaufen (es gibt ja fünf Lizenzen pro Jahr)... kostet deutlich weniger, macht deutlich weniger Aufriss...
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200917. Jan. 2014 · #16
Hallo Guido,
der Mann der die Nashorn-Trophäe ersteigert hat, erhält jetzt Morddrohungen, fürchtet um sein Leben und hat sich eine Rund-um-die-Uhr-Bewachung zugelegt - wohl zulegen müssen: "Sie wollen mich töten. Sie wollen meine Kinder töten. Sie wollen uns bei lebendigem Leib die Haut abziehen."
So etwas geht natürlich gar nicht!!!
Allerdings: Datenschutz lässt grüßen! Wie ist denn überhaupt der Name des Gewinners in die Presse geraten? Bei diesem sensiblen Thema hätte man mit einer Veröffentlichung sehr vorsichtig sein müssen. Nicht umsonst bleiben bei Sotheby´s etc. die Erwerber teurer Kunstgegenstände etc. anonym. Dies dient ihrem Schutz und dem ihrer Vermögensanlage.
Abgesehen davon, sollte jedem Teilnehmer einer solchen Auktion auch klar sein, dass sein Name öffentlich werden könnte.
Mit kopfschüttelnden Grüßen Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Gerd1942Themenstarter5'538 Beiträge · seit 200817. Jan. 2014 · #17
OFF TOPICS:
Liebe Marina,
Dallas - Texas - USA. Glaubst Du bei der Kombination wirklich noch an Datenschutz? Ich nicht und zwar auch schon vor dem NSA-Skandal.
Butterblume schrieb: Allerdings: Datenschutz lässt grüßen! Wie ist denn überhaupt der Name des Gewinners in die Presse geraten?
Hallo Marina,
in den USA ist es absolut üblich den vollen Namen in der Zeituung zu lesen. Egal bei was, tödlicher Unfall, Hausbau, Einbruch. Völlig wurscht, es gibt da auch ohne NSA oder Heimatschutzministerium keinerlei Persönlichkeitsschutz.
Ein Beispiel von der Webseite tuscaloosanews.com, einer Provinzzeitung:
A Tuscaloosa man has agreed to plead guilty to a charge that he scammed nearly $43,000 from the U.S. Department of Veterans Affairs. Timothy Lee Hornsby, 55, was accused of falsifying his address on more than 450 travel vouchers he submitted to the Tuscaloosa VA Medical Center between 2006 and 2011.
Also ist es leider nur "normal" den Namen irgendwann zu lesen.
Gruß Andreas P.S. ich habe 3 Jahre in Tuscaloosa gelebt.... P.P.S: einfach mal "Black Rhino auction dallas" google'n und das hier kommt als erstes:
Dallas black rhino auction winner receives death threatsKVUE - vor 17 Stunden Corey Knowlton is the man who paid $350000 at a Dallas Safari Club auction last weekend for a permit to hunt an endangered black rhino in ...
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200917. Jan. 2014 · #19
Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine Info hinsichtlich der Handhabung der Persönlichkeitsrechte/Datenschutz in USA.
Natürlich habe ich den Namen auch gegoogelt. Mir geht es darum, dass der Bieter mit einer Veröffentlichung seines Namens hätte rechnen müssen... Und das Thema Trophäenjagd ist ja nicht erst seit diesem Jahr ein brisantes.
Hätte die Auktion in Europa stattgefunden, wäre es hinsichtlich der Namensnennung möglicherweise anders gelaufen. Allerdings wage ich zu bezweifeln (man korrigiere mich), dass in Europa überhaupt jemand auf die Idee gekommen wäre, eine solche Auktion auszuschreiben.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
8 Monate nach der Auktion, wurde das Nashorn offenbar immer noch nicht abgeschossen, weil wohl der zuständige US Fish and Wildlife Service noch kein Permit für den Import der Nashorn-Trophäe ausgestellt hat. Soweit ich mich erinnern kann, waren Argumente der Trophäenjäger und Befürworter für den Abschuss des Nashorn durch Trophäenjägern seinerzeit unter anderem: - Das Nashorn ist ohnehin altersswach und bevor es bald von allein zusammen bricht, soll man es doch lieber als Naturschutzmaßnahme gegen viel Geld durch Trophäenjäger abschießen lassen. - Das Nashorn ist eine große Gefahr für andere Nashornbullen, denn angeblich töten alternde, sich nicht mehr reproduzierende Bullen oft jüngere Bullen.
Seit 8 Monaten läuft das wahlweise ohnehin bald zusammenbrechende oder andere Nashörner mordende Tier nun weiter durch die Gegend. Wie kann man das verantworten, dass das Nashorn zwischenzeitlich stirbt und man dem erfolgreichen Bieter der Auktion dann wohl ein weiteres Nashorn zum Abschuss bereit stellen muss? Oder kann man es alternativ verantworten, dass das alte Tier monatelang eine tödliche Gefahr für andere Nashornbullen ist? Oder war die Argumentation doch etwas abenteuerlich?