Drechselschorsch schrieb:
es ist wirklich kaum zu glauben was ich hier lesen kann, wenn mann nicht sachlich über einen Sachverhalt diskutieren kann sollte man sich nicht zu Wort melden und der Spruch von Volker gehört gleich gar nicht hierher.
Nun, ich wiederum denke, dass hier jeder seine Meinung sagen und vertreten darf, oder?
Und ich stimme Gerd zu: besonders sachlich fand ich deine Ausfuehrungen auch nicht, sorry.
Die "derzeit regierende Volksgruppe" ist nun mal an der Macht, und sie tun was sie fuer richtig halten.
Sie versuchen nicht, die Geschichte verschwinden zu lassen, sondern wollen d
ie „eigene Geschichte erhalten“ und dafür „alle kolonialen Spuren und Entstellungen loswerden“, (Zitat Informationsminister Joel Kaapanda
Ist das wirklich so unverstaendlich?
Als "deutsches Kulturgut" hatte der Reiter fuer mich keine Bedeutung. Deutsches Kulturgut sind fuer mich eher Volkslieder, Braeuche, die Sprache, die Pflege von deutschen Werten wie Puenktlichkeit, Fleiss, Zuverlaessigkeit.
Das findet man meines Erachtens eher hier als in Deutschland selber...somit habe ich ueberhaupt keine Angst davor, dass deutsches Kulturgut in Namibia in Vergessenheit geraet.
Drechselschorsch schrieb:Aber da wird fleißig die moralische Keule geschwungen
Was, wie ich feststelle, nicht nur die Hereros (denn die sind es ja hauptsaechlich) beherrschen... 😐
Drechselschorsch schrieb:Auch das Gezanke um ei paar alte Knochen ist zum Weinen.
Jo, so wie der Aufschrei wegen eines alten Stueck Metalls, nur weil es jetzt nicht mehr
vor der Feste steht wo es anscheinend in einem Grossteil des namibischen Volkes schmerzliche Erinnerungen hervorgerufen hat, sondern
in der Feste, wo es als Teil der Geschichte einen Platz bekommen hat bzw wird.
Drechselschorsch schrieb:Wenn die derzeitigen Machthaber so weiter verfahren wird Namibia ein Zweites Simbabwe.
Meine Kristallkugel hat diese boese Zukunft noch nicht gezeigt.
Drechselschorsch schrieb:Die Einlassungen des Herrn Ekandjo sind in meinen Augen Geschwätz, das dazu dient der mehrheitlich ungebildeten Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen..
Ach ja? Er hat diese Worte in einer Sitzung des Deutschen Kulturrates geaeussert. Find ich ja interessant, wie du ueber die Leute hier denkst.
Ich bin auch sehr fuer eine sachliche Diskussion. Ich hab aber auch schon angemerkt, dass die Versetzung des Reiterdenkmals fuer mich kein Problem darstellt (das war schon lang beschlossene Sache), sondern nur die Art wie es geschehen ist mir Raetsel aufgibt. Eine Diskussion ueber den Sachverhalt an sich eruebrigt sich daher fuer mich.
Von daher - friedliche weihnachtliche Gruesse
WoMa