Reiterdenkmal

141 Antworten · 16,4k Aufrufe · gestartet 25. Dez. 2013 von Uwe20
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2'612 Beiträge · seit 200726. Dez. 2013 · #21
Reinhard schrieb:Immer noch Weihnachten, zumindest in D....Allerdings scheinen mir die überaus heftigen Reaktionen, die hier aufbranden, doch eine gewisse Heimlichkeit zu rechtfertigen. Ich sehe, dass das Standbild bei Manchen mit starken Gefühlen verbunden ist, die nun verletzt sind. Was mich allerdings stört, dass mindestens einer hier im Forum eine besonders große emotionale Betroffenheit äußert, der ansonsten, auch hier im thread, ohne Rücksicht auf Verluste (oder gar Gefühle anderer) austeilt, das die Schwarte kracht. Da werden die verweichlichten Mitteleuropäer oder die "Pigmentierten" (O-Ton) beleidigt und diskriminiert, selber aber verletzte Gefühle für sich in Anspruch genommen.
Das passt nicht zusammen.
Mit immer noch weihnachtlichen Grüßen,
Reinhard
Du triffst den Nagel voll auf den Kopf. Eine selbsterwaehlte Therapie, um mit dem Schmerz der verlorenen Heimat fertig zu werden - auf "Kosten" anderer anonymer Menschen. Allein, das hilft nicht - Verbitterung und Verachtung halten die Wunden immer offen. Vielleicht ist das aber auch so gewollt, obwohl ich mir das nur schwer vorstellen kann.

Weihnachtliche Grüße,

Volker
Bye bye Forum
33,1k Beiträge · seit 200626. Dez. 2013 · #22
Hallo allerseits,

aktuelles Update, Quelle wie gehabt.

Grüße
Christian

"Das Reiter-Denkmal in Windhoek ist von seinem Standort vor der Alten Feste in den Innenhof versetzt worden. Das teilte Harald Koch nach einem Flug über die Feste gegenüber Hitradio Namibia mit. Die Statue habe offenbar keinen Schaden erlitten, soweit er das aus der Luft habe beurteilen können, sagte Koch. Der Reiter war gestern abend von seinem Sockel entfernt worden. Zwischen Sockel und Feste stand auch am Morgen noch ein fahrbahrer Kran. - Kulturminister Ekandjo hatte den Umzug in den Innenhof im Oktober angekündigt. Voraussetzung ist, dass dem Reiter der Status des Nationalen Monumentes aberkannt wird. Dies hatte der Denkmalrat am vergangenen Freitag angekündigt. Laut Gesetz hat die Öffentlichkeit jedoch 60 Tage Zeit für Eingaben. - In einer Umfrage und auf der Facebook-Seite von Hitradio Namibia haben sich nicht nur deutschstämmige Namibier empört und fassungslos über die Aktion am Weihnachtsabend geäußert."
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
81 Beiträge · seit 201126. Dez. 2013 · #23
Liebe Namibiafreunde,

empfinde das Ganze schon etwas despektierlich um vorsichtig zu sein. Man könnte sagen, erst das Denkmal, dann die Sprache ud dann die Leute, so zumindest passiert es oft bei diktatorischen Regimes. Ich kann nicht von außen beurteilen ob es schon eine Diktatur ist, aber gewisse Mugabe-Züge lassen sich durchaus erkennen. Wohin das die "Milliardäre" in Zimbabwe geführt hat konnte man sehen und vielleicht möchte die Swapo da dann nicht so verweichlicht da stehen.

Auch in Deutschland sollte man überlegen wohin Entwicklungsgelder gehen, dahin wo Handel gedeiht Kulturen anerkannt werden oder da wo genau solches mit Füssen getreten wird. Vor allem ohne Not und vor allem ohne Verstand.

Gern erinnere ich deshalb aus quasi gegebenen Anlaß:http://www.youtube.com/watch?v=ORyTw7idPq4
Vielleicht steht er besser "bewacht" in der alten Feste und vielleicht war und ist alles nur Sturm im Wasserglas, man wird es erleben...
5'538 Beiträge · seit 200826. Dez. 2013 · #24
Liebe Fomis,

es war ja auch nicht anders zu erwarten - erst Recht nicht bei dem Vorgehen der namibischen Regierung, die in einer Nacht- und Nebelaktion unumstößliche Fakten geschaffen hat.

Trotzdem sollten wir nicht vergessen - das Land, in dem das geschehen ist, ist Namibia und nicht Deutschland. Wie jedem Staat so steht auch dem namibischen Staat das Recht zu, seine Helden zu ehren und nicht die Helden einer europäischen Nation, die dazu noch - wenn auch für nicht allzu lange Zeit, aber prägend - Kolonialmacht in diesem Land war. Auch wenn - ich glaube, es war bei der ersten Umsetzung - erklärt wurde, dass der Reiter ein Wahrzeichen "gemeinsamen Gedenkens für alle Gefallenen" sein soll, das ist er doch ein typisches deutsches Denkmal und m. W. stehen auch jetzt noch immer die Namen der deutschen Helden dort. Ich kann mich nicht erinnern, dort auch nur einen einzigen Namen eines Schwarzen gelesen zu haben. Und so ist es nicht nur mit dem Reiter. Wenn wir uns einmal an anderen Orten des Landes umsehen - da finden wir überall noch Gedenkstätten aus der deutschen Zeit. Ob in Swakop, ob die Tafel am Fort Namutoni - um nur zwei Beispiele zu nennen - die Inschriften auf diesen Denkmälern sind kein Ruhmesblatt für die Mehrheit der Bevölkerung.

Ich billige zwar das Vorgehen der namibischen Regierung nicht, aber ich kann es vom Verstand her nachvollziehen, dass sich viele schwarze Menschen und zwar nicht nur stramme Parteigenossen der Swapo an diesen Inschriften stören. Die deutsche Zeit ist zwar ein Teil der Geschichte dieses Landes, aber egal aus welcher Sicht (schwarz oder weiß) man es betrachtet - es war keine sehr ruhmreiche Zeit. Zu allen Zeiten haben die Herrschenden versucht, die Erinnerungen der Menschen an solche ungeliebten Zeiten zu tilgen. Das war schon bei den Ägyptern so und da verhält sich die Swapo-Regierung nicht anders.

Persönlich glaube ich nicht, dass es viele Menschen gibt, die das Versetzen des Reiters tatsächlich so stark stört, dass sie Namibia deswegen nicht mehr besuchen werden.

Abschließend eine kleine Richtigstellung zu einer Aussage von Swakop: Die Leute, die Deinen Vorfahren die Sprachen verboten haben, waren keine Ovambos oder Hereros oder Namas...... es waren weiße Buren.

Ich wünsche Euch noch einen schönen 2. Weihnachtstag.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Gast26. Dez. 2013 · #25
uli R. schrieb:Man könnte sagen, erst das Denkmal, dann die Sprache ud dann die Leute, so zumindest passiert es oft bei diktatorischen Regimes.
Okay, ich sehe dass meine Links untergegangen sind..

Hier also ein paar Zitate von Kultusminister Jerry Ekandjo:
"Der Reiter „symbolisiert nicht die nationale Versöhnung“, erklärte Ekandjo mit Verweis auf den Hererokrieg sowie auf die Rede von Gouverneur Seitz zur Eröffnung der Statue (im Jahr 1912), in der die Deutschen als „Herren für jetzt und für immer“ bezeichnet wurden."
„Um es deutlich zu machen: Namibia ist unser Zuhause – für uns alle. Es ist ein Boot, und wenn es sinkt, dann sinken wir alle. Es liegt an uns, sicherzustellen, dass das Boot nicht sinkt."
Man habe sich nach der Unabhängigkeit angenähert, jedoch: „Wir Älteren leben teils noch in der Vergangenheit, manche halten an alten Zeiten fest“, so Ekandjo. Aber: „Namibia hat eine Zukunft und die liegt in den Händen unserer Kinder: Sie kennen keine Farbe und verstehen diese Unterschiede nicht.“
In anderen Ländern und Regionen in der Welt gebe es Aufruhr und Demonstrationen, führte Ekandjo aus, doch so etwas kenne man in Namibia nicht. „Weil wir uns kennen und einander brauchen."

(Ich hoffe, die Zitate verletzen nicht das Urheberrecht, ansonsten bitte ich die Moderation, sie zu kuerzen oder ganz zu loeschen)

lg
WoMa
2'664 Beiträge · seit 201226. Dez. 2013 · #26
Gerd1942 schrieb:
Abschließend eine kleine Richtigstellung zu einer Aussage von Swakop: Die Leute, die Deinen Vorfahren die Sprachen verboten haben, waren keine Ovambos oder Hereros oder Namas...... es waren weiße Buren.
Lieber Gerd,
vielen Dank für Deinen Versuch einer Korrektur.
Zum Einen ging es hier um Sprach- und Kulturrechte, die mit Füßen getreten wurden, wie jetzt von den Barbaren der Swapo-Regierung.
Zum Anderen weiß ich sehr genau zu unterscheiden wer was gemacht hat. Mit etwas geschichtlichem Detailwissen hättest Du nämlich differenziert zwischen Briten/ Buren vor 1948, und Buren nach 1948, wo die pro-britischen Sappen nichts mehr zu sagen hatten.
Immerhin haben weder die Buren, noch die Briten, auch vor deren Zeitenwende, so viel an deutschem Kulturgut zerstört wie die kulturlose heutige Regierung mit ihren niveaulosen nordkoreanischen Protzbauten.
Aber warten wir ab, in spätestens einer Generation werden die neuzeitlichen Sam-Nujoma-Denkmäler, die er sich bereits zu Lebzeiten auf Staatskosten aufstellen läßt, in den Schmelzöfen der neuen chinesischen Herren verschwunden sein.
Ich hoffe, daß ich das noch erleben kann.
Gruß
H.
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2013
5'538 Beiträge · seit 200826. Dez. 2013 · #27
Lieber Hajo,

Ich hoffe, daß ich das noch erleben kann.

Das hoffe ich mit Dir.

Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
2'612 Beiträge · seit 200726. Dez. 2013 · #28
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - jawoll.

Und wenn Andere das nicht wollen, bleibt Unverständnis zurück - es ist doch nur gut gemeint. ..
Bye bye Forum
983 Beiträge · seit 201126. Dez. 2013 · #29
Leute, Leute streitet euch doch nicht wegen eines Stück Metalls! 😉

Heute ist Weihnachten 🙂
Beste Grüße rhh64
5'538 Beiträge · seit 200826. Dez. 2013 · #30
Guten Abend,

@ Georg

Sachlichkeit bei einem solchen emotionsbeladenen Thema gibt es leider nicht. Denn wir argumentieren immer von unserem Standpunkt und der ist richtig - oder? Und daher die Frage an Dich - war Dein Beitrag wirklich sachlicher als der von Volker oder von Swakop oder von mir?

Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd

Ach ja, ich lese ab jetzt nur noch mit.
Gast26. Dez. 2013 · #31
Drechselschorsch schrieb:
es ist wirklich kaum zu glauben was ich hier lesen kann, wenn mann nicht sachlich über einen Sachverhalt diskutieren kann sollte man sich nicht zu Wort melden und der Spruch von Volker gehört gleich gar nicht hierher.
Nun, ich wiederum denke, dass hier jeder seine Meinung sagen und vertreten darf, oder?
Und ich stimme Gerd zu: besonders sachlich fand ich deine Ausfuehrungen auch nicht, sorry.
Die "derzeit regierende Volksgruppe" ist nun mal an der Macht, und sie tun was sie fuer richtig halten.
Sie versuchen nicht, die Geschichte verschwinden zu lassen, sondern wollen die „eigene Geschichte erhalten“ und dafür „alle kolonialen Spuren und Entstellungen loswerden“, (Zitat Informationsminister Joel Kaapanda
Ist das wirklich so unverstaendlich?
Als "deutsches Kulturgut" hatte der Reiter fuer mich keine Bedeutung. Deutsches Kulturgut sind fuer mich eher Volkslieder, Braeuche, die Sprache, die Pflege von deutschen Werten wie Puenktlichkeit, Fleiss, Zuverlaessigkeit.
Das findet man meines Erachtens eher hier als in Deutschland selber...somit habe ich ueberhaupt keine Angst davor, dass deutsches Kulturgut in Namibia in Vergessenheit geraet.
Drechselschorsch schrieb:Aber da wird fleißig die moralische Keule geschwungen
Was, wie ich feststelle, nicht nur die Hereros (denn die sind es ja hauptsaechlich) beherrschen... 😐


Drechselschorsch schrieb:Auch das Gezanke um ei paar alte Knochen ist zum Weinen.

Jo, so wie der Aufschrei wegen eines alten Stueck Metalls, nur weil es jetzt nicht mehr vor der Feste steht wo es anscheinend in einem Grossteil des namibischen Volkes schmerzliche Erinnerungen hervorgerufen hat, sondern in der Feste, wo es als Teil der Geschichte einen Platz bekommen hat bzw wird.
Drechselschorsch schrieb:Wenn die derzeitigen Machthaber so weiter verfahren wird Namibia ein Zweites Simbabwe.
Meine Kristallkugel hat diese boese Zukunft noch nicht gezeigt.
Drechselschorsch schrieb:Die Einlassungen des Herrn Ekandjo sind in meinen Augen Geschwätz, das dazu dient der mehrheitlich ungebildeten Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen..
Ach ja? Er hat diese Worte in einer Sitzung des Deutschen Kulturrates geaeussert. Find ich ja interessant, wie du ueber die Leute hier denkst.

Ich bin auch sehr fuer eine sachliche Diskussion. Ich hab aber auch schon angemerkt, dass die Versetzung des Reiterdenkmals fuer mich kein Problem darstellt (das war schon lang beschlossene Sache), sondern nur die Art wie es geschehen ist mir Raetsel aufgibt. Eine Diskussion ueber den Sachverhalt an sich eruebrigt sich daher fuer mich.

Von daher - friedliche weihnachtliche Gruesse
WoMa
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2013
354 Beiträge · seit 201026. Dez. 2013 · #32
Volker schrieb:Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - jawoll.

Und wenn Andere das nicht wollen, bleibt Unverständnis zurück - es ist doch nur gut gemeint. ..
Schon unglaublich, was hier für sarkastischer Unsinn von sich gegeben wird, um sein eigenes Gedankengut als "Nabel der Welt" voran zu stellen. und das nicht nur in diesem Thread
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2013
2'612 Beiträge · seit 200726. Dez. 2013 · #33
Serengeti schrieb:
Volker schrieb:Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - jawoll.

Und wenn Andere das nicht wollen, bleibt Unverständnis zurück - es ist doch nur gut gemeint. ..
Schon unglaublich, was hier für sarkastischer Unsinn von sich gegeben wird, um sein eigenes Gedankengut als "Nabel der Welt" voran zu stellen. und das nicht nur in diesem Thread
Das ist kein Sarkasmus...
Bye bye Forum
2'612 Beiträge · seit 200727. Dez. 2013 · #34
travelNAMIBIA schrieb:Hallo allerseits,

aktuelles Update, Quelle wie gehabt.

Grüße
Christian

"Das Reiter-Denkmal in Windhoek ist von seinem Standort vor der Alten Feste in den Innenhof versetzt worden. Das teilte Harald Koch nach einem Flug über die Feste gegenüber Hitradio Namibia mit. Die Statue habe offenbar keinen Schaden erlitten, soweit er das aus der Luft habe beurteilen können, sagte Koch. Der Reiter war gestern abend von seinem Sockel entfernt worden. Zwischen Sockel und Feste stand auch am Morgen noch ein fahrbahrer Kran. - Kulturminister Ekandjo hatte den Umzug in den Innenhof im Oktober angekündigt. Voraussetzung ist, dass dem Reiter der Status des Nationalen Monumentes aberkannt wird. Dies hatte der Denkmalrat am vergangenen Freitag angekündigt. Laut Gesetz hat die Öffentlichkeit jedoch 60 Tage Zeit für Eingaben. - In einer Umfrage und auf der Facebook-Seite von Hitradio Namibia haben sich nicht nur deutschstämmige Namibier empört und fassungslos über die Aktion am Weihnachtsabend geäußert."
Ich lese fast nur in Deutsch geschriebene Kommentare. Wenn nur Raucher antworten, was sie von einem Rauchverbot halten, hat das in etwa die gleiche repräsentative Qualität.
Bye bye Forum
5'479 Beiträge · seit 200927. Dez. 2013 · #35
Als ich 1996 das erste Mal in Namibia war, stand ich auch unter dem Reiterdenkmal. Schon damals wunderte ich mich, dass dieses Denkmal überhaupt noch existiert, denn es ehrt einzig die Soldaten der ehemaligen Kolonialmacht. Meine Verwunderung war auch deshalb so groß, weil es Anfang der 90er Jahre ja auch im Deutschland nach die Wiedervereinigung einen massiven Bildersturm auf Denkmäler der ehemaligen Besatzungsmacht gab.

Hier wird somit ein Verhalten angeprangert, welches es in Deutschland hundertfach gab. Allerdings wurden bei uns die Denkmäler nicht versetzt, sondern für immer abgebaut und zum Teil auch vernichtet.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2013
2'664 Beiträge · seit 201227. Dez. 2013 · #36
Serengeti schrieb:
Volker schrieb:Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - jawoll.

Und wenn Andere das nicht wollen, bleibt Unverständnis zurück - es ist doch nur gut gemeint. ..
Schon unglaublich, was hier für sarkastischer Unsinn von sich gegeben wird, um sein eigenes Gedankengut als "Nabel der Welt" voran zu stellen. und das nicht nur in diesem Thread
Ich bin immer wieder fasziniert von irischen Sprichwörten, die z.T. exakt passen würden, u.a.
"take it from whom it comes"!
Da erübrigt sich alles Weitere! 😄 😄 😄
2'721 Beiträge · seit 200627. Dez. 2013 · #37
@ Topobär
Ich danke Dir für Deinen Kommentar. Du sprichst mir aus der Seele.
LG
Bazi
216 Beiträge · seit 200927. Dez. 2013 · #38
Hallo zusammen!

Ich kann nachvollziehen, dass die Regierung das Standbild nicht weiter an diesem prominenten Platz haben wollte. So wie es dort stand, ohne weitere Einordnung durch Infotafeln o.ae. muss es schon auf einen guten Teil der indigenen Bevoelkerung befremdlich wirken. Diese Befindlichkeiten gibt es nun einmal, und insofern ist bei Betrachtung der Bevoelkerungsverhaeltnisse sicher auch nicht von einem undemokratischen Vorgehen zu sprechen, wenn es rein um die Tatsache der Umsetzung geht.
Dass diese nun bei Nacht und Nebel unter Ausschluss der Oeffentlichkeit und Umgehung eigentlich geltender Regularien stattfand, steht auf einem anderen Blatt. Dass das wiederum Befremden und Empoerung hervorruft, ist verstaendlich. In meinen Augen wirft es ein schlechtes Licht auf die Regierung. Erstaunlich, dass die freiwillig so ein unsouveraenes Bild abgibt. Man haette genausogut mit gleichem Ergebnis das ganze Prozedere abwarten koennen, es waere hier im Zweifel nur um ein paar Wochen gegangen.

Das Denkmal scheint ja nun im Hof der Alten Feste zu stehen. Die soll ja auch im kommenden Jahr mit recht hohem finanziellen Aufwand renoviert werden. Wenn das Standbild dann dort weiter als "Museumsstueck" der Oeffentlichkeit zur Verfuegung steht (und evt. durch weitere Informationen historisch eingeordnet wird), hielte ich das fuer eine gute Loesung.

Viele Gruesse,
Christian
2'612 Beiträge · seit 200727. Dez. 2013 · #39
Swakop1952 schrieb:
Serengeti schrieb:
Volker schrieb:Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - jawoll.

Und wenn Andere das nicht wollen, bleibt Unverständnis zurück - es ist doch nur gut gemeint. ..
Schon unglaublich, was hier für sarkastischer Unsinn von sich gegeben wird, um sein eigenes Gedankengut als "Nabel der Welt" voran zu stellen. und das nicht nur in diesem Thread
Ich bin immer wieder fasziniert von irischen Sprichwörten, die z.T. exakt passen würden, u.a.
"take it from whom it comes"!
Da erübrigt sich alles Weitere! 😄 😄 😄
Ich sehe abermals nur Ignoranz. Wenn Jemand die Weisheit mit Löffeln gegessen haben will, dann gibt es hier nur Einen, der das regelmäßig für sich reklamiert. Wenn man gezielt nachfragt, kommt ja nix mehr außer Angriffen, dass es einem mangels Wissen nicht zustehen würde, mitzudiskutieren.

Mir geht es so wie einigen Anderen: zum Einen war es bemerkenswert, dass so ein Denkmal überhaupt derart lange in einem ehemals unterjochten Land stehen bleiben durfte. Zudem verschwindet es jetzt nicht ganz, sondern zieht sich in den "Schutz" der Alten Feste zurück - eine Lösung, mit der m.E. nahezu allen "Betroffenen" geholfen sein wird. Nur muss man jetzt auch mal das Auto verlassen, um sich den Reiter ansehen zu können.

Wieso fordern Einige immer das von Anderen ein, was sie selbst dem Anderen nie zugestehen würden??? Und das möglichst lautstark, weil sie sonst nicht vom "unwissenden Mainstream" wahrgenommen werden,

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
2'664 Beiträge · seit 201227. Dez. 2013 · #40
Bei Herrn Volker geht es seit Monaten systematisch um gezielte Stänkerei und hinterhältige Wadenbeißerei, und dann das Unschuldslamm mimen mit perfide geheuchelten "vielen Grüßen".
Der Richtige hat sich schon angesprochen gefühlt! Paßt!
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2014
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