granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201211. Nov. 2013 · #1
Hallo allerseits!
Nachdem wir heuer im August unsere erste "klassische" Namibia-Runde begeistert hinter uns gebracht haben, ist natürlich das Afrika-Fieber bei uns allen (40, 38, 10, 8) ausgebrochen. 😊
Wir spielen uns bereits mit dem Gedanken, übernächstes Jahr eine gemischte Camping/Lodge Tour in Botswana zu machen.
Unser Zeitrahmen ist wieder ca. 2,5 bis 3 Wochen. Da wir uns nach den Sommerferien richten müssen ist der August auch vorgegeben.
Ich habe auch schon viele Reiseberichte und -führer gelesen, aber immer wieder komme ich auf die Frage, was der bessere Startpunkt für die Tour ist: Johannesburg oder Windhoek?
Für Johannesburg spricht aus meiner Sicht: - Flug JHB-WHK fällt weg, mehr Optionen bei der Anreise aus Wien, ca. 600 EUR günstiger - Mehr verfügbare Zeit, da wir mit der SAA zeitig am morgen ankämen und erst später am abend abreisen würden - bei vergleichbarer Ausrüstung erscheinen mir die Autos mit Campingausstattung günstiger
Von Windhoek aus wären wir natürlich schneller im nördlichen Botswana bzw. Caprivi...
Was ist Eure Meinung? Die Delta-Region bis Kasane wollen wir auf jeden Fall besuchen. Die Frage ist, ob dann Caprivi auch sein muss, ober der südlichere Botswana-Teil auch seinen Reiz hat, speziell für die Kinder?
Mit welches Temperaturen müssen wir im August im nördlichen SA bzw. südlichen Botswana rechnen? Knapp über 0 in Sesriem diesen August war im Zelt schon grenzwertig.... 🙄
Danke für Eure Einschätzungen & LG aus Wien, Peter
Topobär5'479 Beiträge · seit 200911. Nov. 2013 · #2
Ich würde auf jeden Fall in Johannesburg starten. Es ist ein Trugschluß zu meinen, in Windhoek wärst Du näher dran. Von Windhoek sind es zwei Fahrtage, bis die ersten Sehenswürdigheiten kommen. Von Johannesburg aus kann man die Reise ganz gemütlich mit dem Pilanesberg Nationalpark starten und dann in Sun City enden lassen, wo Du Deine Töchter sicher mit der riesigen Badelandschaft begeistern kannst. Ich würde Caprivi weglassen. Mit ein paar Zielen im Süden wird es eine gleichmäßigere Reise ohne langweilige An- und Abreise.
granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201211. Nov. 2013 · #3
Hallo!
Danke für das Feedback. Hab mir grad die Homepage von Sun City angesehen. Da ist sicher einiges für die Kids dabei. Badelandschaft klingt schon mal sehr gut, das war das einzige, was meine Mädels in Namibia wirklich vermisst haben! Wenn ich mir die Temperaturtabelle so ansehe, sollte ja auch im August Baden möglich sein..
lies mal den Reisebericht von Nenette - eine unbeschreibliche Reise- denke, da kannst Du Dir viele Anregungen holen. Auch solltest Du mit Unterkünften -Campsite, Flüge, Auto nicht mehr lange warten. August ist Hauptreisemonat. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201111. Nov. 2013 · #5
Pilanesberg wäre angebracht wenn man von Süden nach Botswana auf die Westseite möchte, aber auch Marakele ist gut für den ersten Stop bevor man vom osten Botswana entered.
Sehr empfehlenswert ist Khutse Game Reserve, klein aber fein, nur camping, und von dort dann hoch in die Swamps
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201211. Nov. 2013 · #6
Hallo!
@ Hanne: Danke für den Hinweis. Diesen Reisebericht kannte ich noch nicht. Aber eilig haben wir es noch nicht. Wir planen 2015, nicht nächstes Jahr. Da kann ich hoffentlich noch ein wenig herumtüfteln. 😉
ich würde auch von Johannesburg aus starten. Da hast Du ca. 15 Airlines zur Auswahl und kannst beim Flugpreis für 4 Personen mindestens 1.000 EUR sparen. Von Windhoek bis Kasane ist es je nach Route meistens sogar etwas weiter als von Johannesburg nach Kasane.
Und da gibt es jede Menge Punkte, die man auf Hin- oder Rückfahrt in die Route einbauen kann: Marakele NP, Mapungubwe NP, Tuli Block, Khama Rhino, Makgadikgadi Pans NP, Kubu Island, Elephant Sands. Alternativ wäre auch der Rückweg über Simbabwe und z.B. den Hwange NP denkbar.
Beste Grüße
Guido
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200811. Nov. 2013 · #8
Hallo
Ich habe beide Routen schon mehrfach genommen. Beides hat etwas für sich. Stellt sich auch die Frage wo du genau hinwillst. Wenn der Ausgangspunkt Maun ist dann bevorzuge ich WDH via Maun, Savuti in den Caprivi, Vicfalls ab Kasaneund im Gegenuhrzeigersinn. Wenn es nur Botswana sein soll, dann ab JNB, brauchst aber auch zwei Tage bis ins Gebiet, Die Fahrten ab JNB sind für uns landschaftlich nicht so reizvoll wie via WDH. Diesen Sommer war es ab JNB mit zwei Nächten Sun City am Schluss, bei Kindern sicher super.
Gruss Tom
granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201211. Nov. 2013 · #9
Hallo!
Mit welchen Temperaturen kann man denn um Sun City herum im August rechnen? Kann man da echt an Baden denken?
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201112. Nov. 2013 · #10
Baden ist dort fast immer möglich im Juli/ August, außer es kommt eine extreme Kaltfront aus Südwest, dann kann es dort auch recht chilli werden. Sun City ist in der Regel subtropisch, ähnlich wie Krüger Park und Umgebung und im Hochsommer kaum auszuhalten!
Best Regards
Adolf
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Hanne6'152 Beiträge · seit 200612. Nov. 2013 · #11
hallo Peter, hast Du mal daran gedacht - eventl. ausgiebig den Krüger NP zu planen - da fallen die langen Anfahrtswege weg- und von Johannesburg startend kannst Du Gegend Blyd River Canyon am Orpen Gate reinfahren - oder dort noch in der Umgebung kleiner NP besuchen - in Maleane rausfahren und Abschluss in Sun City machen, da wäre dann alles drin, Tiere und baden. Buche im Krüger die Selfcatering Unterkünfte -- somit würde Auto mit Dach- zelten entfallen. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201212. Nov. 2013 · #12
Hallo!
Danke Hanne! Eine reine SA Tour hatte ich noch nicht so in Erwägung gezogen. Habe mir jetzt einmal einen SA Reiseführer bestellt...
Bei unserem Windhoek-Flug hatte es beim Umsteigen in JHB 5 Grad und Regen am frühen Morgen. Das hat bei uns allen einen bleibenden (negativen) Eindruck hinterlassen. Deshalb war SA noch nicht am Radar.
Aber nördlich von Joburg und Richtung Krüger scheint es ja auch im August durchaus akzeptabel zu sein. Und ab und zu zelten wollen meine Kids schon, auch wenn es Mädels sind... 😉
mamba29835 Beiträge · seit 200612. Nov. 2013 · #13
Hallo Peter,
Wir waren letztes Jahr im August in SA unterwegs und hatten 3 1/2 Wochen traumhaftes Wetter. Tagestemperaturen von 25 bis 30 Grad, abends manchmal etwas kühl, aber immer noch angenehm zu draußen sitzen. Nur im Marakele war es nachts wirklich kalt. Ich kann die Zeit sehr empfehlen, auch wegen des quasi kaum vorhandenen Malariarisiko im KNP. Wenn Du magst, kannst du dich ja mal an unserem Reisebericht orientieren, auch wenn es keine Campingtour war. Ich kann dir gerade mit Kindern SA und speziell den Krüger wirklich ans Herz legen.
granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201213. Nov. 2013 · #14
Hallo!
Auch die SA Runde klingt sehr reizvoll. Speziell meine Frau hat allerdings einige Bedenken, was Sicherheit als Selbstfahrer in SA betrifft.
Mein bisheriger gewonnener Eindruck ist folgender:
Wir können in BOTS mit höheren Kosten, weniger Infrastruktur und mehr "Afrikafeeling" rechnen. Sicherheitstechnisch muss man in BOTS mehr auf die Tiere im Bereich Moremi/Chobe aufpassen, speziell mit Kindern. Umgekehrt muss man in SA ein wenig vorsichtiger sein, was Diebstähle usw. betrifft.
Aber beide Varianten auch mit Kindern und Hausverstand machbar und nicht grob fahrlässig, oder? Habe ich irgendeinen wesentlichen Aspekt nicht bedacht? Klima, Malariarisiko sind sicher auch Aspekte aber bei entsprechender Vorbereitung kalkulierbar.
mamba29835 Beiträge · seit 200614. Nov. 2013 · #16
Hallo,
ich will die Diskussion in diesem Thread keinesfalls nochmals anfangen, aber ich kann das Problem der Kriminalitätssorgen bezüglich SA nicht ganz verstehen. Wir reisen seit über 15 Jahren immer wieder nach SA und hatten auf keiner Reise auch nur annährend das Gefühl einer kritischen Siutuation. Klar, man hält sich an gewisse Spielregeln und provoziert keine problematischen Situationen. Aber das gilt doch auch hier für Deutschland.
Ich würde meine Entscheidung pro/contra SA-Urlaub nie von der Kriminalitätssituation dort abhängig machen. Wir hatten ja ursprünglich auch einen BOTS-Urlaub mit unserer Tochter für 2014 geplant, sind aber aufgrund der für mich viel kritischeren und nicht einschätzbaren Gefahrenlage für (kleinere) Kinder im Chobe-/Moremi-Gebiet vorläufig wieder von dem Plan abgekommen. Über den Punkt würde ich mir persönlich eher Gedanken machen. Ansonsten ist Deine Einschätzung aus meiner Sicht richtig.
granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201214. Nov. 2013 · #17
Danke Topobär und Susanne!
Aus reinen Sicherheitsüberlegungen würden wir ohnehin nicht auf SA verzichten. Wir haben heuer in WHK bei der Ankunft ohnehin unser Lehrgeld gezahlt (Rucksack weg), danach waren wir ohnehin (über-)vorsichtig und hatten auch keine bedenkliche Situation mehr erlebt. Vor allem haben wir darauf geachtet in keine Situation zu kommen, die bedenklich werden könnte...
Noch eine Frage zu den Kosten: Für eine Campingnacht im Chobe bzw. Moremi komme ich grob geschätzt für 2 Erwachsene und 2 Kinder + 1 Auto inklusive Parkeintritt pro Tag auf 1200 Pula also gut über 100 EUR. Kommt das hin?
SA scheint mir von den Übernachtungskosten eher auf Namibischen Niveau zu liegen. Ganz falsch der Eindruck?
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200914. Nov. 2013 · #18
Hallo Peter,
dein Eindruck ist richtig. Allerdings gelten diese hohen Preise in Botswana auch hauptsächlich für Moremi/Savuti/Linyanti/Chobe (IM Park), also in den wirklich sehr wilden und wildreichen Gebieten fern der Zivlisation in einmaligen Landschaften (Okavango Delta-und Umgebung). Für diese Parks (und auch ander Parks in BOT) sollte man aber NICHT zu wenig Nächte einplanen, den man fährt teilweise fast den ganzen Tag von Camp zu Camp (KEIN Vergleich mit Etosha).
Kasane und Umgebung (außerhalb vom Chobe oder auf dem Ihaha Campsite im Park) und der Rest Botswanas geht finde ich, wenn man bedenkt, dass es ja alles sehr abgelegen ist und wirklich ein Abenteuer- bzw. Wldnis-Erlebnis ist.
mamba29835 Beiträge · seit 200614. Nov. 2013 · #19
Hallo,
SA ist -zumindest was feste Unterkünfte angeht - einiges günstiger als NAM. Bei den Campingplätzen dürfte es ähnlich sein, ein Stellplatz im Krüger kostet ca. 300 Rand bei 2 Erwachsenen, 2 Kinder. Dazu kommen die Parkeintritte, die sich gut über die Family-Wildcard abwickeln lassen. Kostenpunkt aktuell 3120 Rand. Lebensmittel sind in SA m.E. günstiger als in NAM, essen gehen sowieso.
Deine Berechnung für Bots dürfte so ungefähr stimmen, wobei die Entritte der ungewisse Punkt sind, da es ja wohl immer mal wieder Diskussionen gibt, die noch weiter zu erhöhen.
granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201214. Nov. 2013 · #20
Hallo!
Falls es doch BOTS wird, bin ich auch am überlegen, ob wir nicht doch von JHB über Nata nach Kasane, dann durch den Caprivi nach Westen und dann über Maun wieder Richtung Süden fahren sollten. d.h. Chobe und Moremi jeweils als Ausflüge von Kasane bzw. Maun aus.
Wir alle fanden ja z.B. die letzten Kilometer in Sossusvlei lustig und genossen die Ruhe auf der Madisa Camp Site. Ich bin mir aber unsicher, ob die Mädels die tagelange Abgeschiedenheit und das stundenlange langsame Fahren so prickelnd finden würden. + eingeschränkte Bewegungsfreiheit am Platz. Muss ich sicher noch in mich gehen.