30.09.2013 Camp Aussicht
Glücklich erreichen wir die 5 KM lange Zufahrt zum Camp. Und die ist gar nicht so schlimm.
Zwischen Kühen und von Marius angebrachten lustigen Schildern geht es sehr holprig, aber ganz gut zu fahren zum Camp hoch.
Der erste Eindruck ist etwas ernüchternd. Es sieht so etwas wie auf einem einfachen Bauernhof aus.
Auf der Terrasse werden wir von Marius, seiner 2 Monatshilfe..... und den Gästen Erwin, Gitti und Ihrer Tochter Kathi empfangen. Bei einer kalten Cola unterhalten wir uns zuerst etwas schleppend, das sollte sich später grundlegend ändern. An einer kleinen Vorgeltränke kommen Unzertrennliche, Glanzstare und Meyers Parrots zum Trinken. Unser Zimmer Nr. 3 ist zuerst ebenfalls etwas ernüchternd. Wir wussten ja, daß es hier einfach sein soll, ist es auch. Ein kleines Waschbecken, ein kleines Fenster, eine Blechtür und eine Zwischentür mit Fliegennetztfenster und zwei Tische.
Die Duschen sind links im Gebäude. das Wasser wird in den schwarzen Kanistern von der Sonne erwärmt.
Der saubere Plumpsklo ist einige Meter entfernt.
Erwin war viele Wochen auf der Gabus Game Ranch, weil er als Bauingenieur den Bau eines Zementwerkes leitete. Nun hat er seine Familie hierhergerbrcht. Kathi ist mit 24 noch einmal mit den Eltern mitgefahren. Sie verstehen sich prima, eine richtige Bilderbuchfamilie. Nach einigen Gesprächen geht die Sonne langsam hinter den Bergen unter. Man hat wirklich eine schöne Aussicht von hier und es ist bis auf das Surren eines kleinen Windrades und etwas Vogelgezwitscher komplett ruhig.


Dann ruft uns Brigitte zum Abendessen. Im reich dekorierten Aufenthaltsraum sitzen alle um eine gorße Tafel. Der tief gläubige Marius spricht ein Tischgebet, dann gibt es ausgesprochen leckere Hausmannskost. Rinderhackklöpse, exotisch gewürzten Bohnensalat, Reis und Sosse. Bei einigen Windhoek's und einem köstlcihen Nachtisch entstehen muntere Gespräche. Mit Erwin, Gabi und Kathi haben wir echt Glück gehabt. Wir verstehen uns echt gut. Marius mit Worten zu beschreiben ist mir nicht möglich. Er ist schon etwas eigen und eigentlich eher ein Einzelgänger. Trotzdem hat er etwas grundsymphatisches und gerade wir beide verstehen uns auf Anhieb blendend. Mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben. Man muss ihn einfach kennengelernt haben. Ein besonderer Mensch ! Dann werden wir im stockdunkeln noch zur Kaninchen und Stachelschweinfütterung geführt.
Da sie Marius die Wasserleitungen angefressen haben, leben nun ein ausgewachsenes und zwei kleine Stachlschweine in Gefangenschaft. Er hat sie mit einem Käfig gefangen. Die Tiere machen sich laut schmatzend über das Fressen her. Die Hasen werden vom großen Schwein ab und zu mit scheppernden Seitwärtsbewegungen weggejagt, kenne das aber schon.
Das zweite kleine wird erst herauskommen, wenn wir weg sind. Dann fallen wir todmüde in unsere doch sehr bequemen Betten. Inzwischen hat es auch angenehem abgekühlt und Dank der Fliegengitter gibt es im Zimmer etwas Durchzug.
Wir werden gut schlafen. Der nächtliche Gang zum etwas entfernten Klo ist auch kein Problem.
Glücklich erreichen wir die 5 KM lange Zufahrt zum Camp. Und die ist gar nicht so schlimm.















Wir werden gut schlafen. Der nächtliche Gang zum etwas entfernten Klo ist auch kein Problem.

















































































































































































































































































































































































































































































