Nachdem wir hier im Forum so viele schöne Reiseberichte gelesen haben, finden wir es an der Zeit, uns auch mal mit einem Bericht zu bedanken. Bei nicht Gefallen gebt mir ruhig Bescheid, ich kann mit Kritik umgehen (Na ja, die Einen sagen so, die Anderen so 😗 ).
Unsere 4. Afrikareise führte uns also im März 2013 mit einem Trax von Jo`burg über Mabula Lodge zum Senyati camp, ins Ihaha-Camp am Chobe, zu den Vic-Falls und zurück über Marakele und Pilanesberg. So, jetzt hab ich hoffentlich ein wenig Spannung aufgebaut. Ach ja, ein „paar“ Fotos haben wir auch gemacht: 😉
Teil 228. Juli 2013
Los geht’s:
Samstag der 02.03.2013 Pünktlich um 9:30 Uhr landen wir mit Lufthansa in Johannesburg. Die Passkontrolle und auch der Transfer, den wir nachträglich mit Britz vereinbart hatten, klappt wunderbar. Die Übergabe des Trax dauert zirka 2h. Ist mein erster 4x4, und ein wenig mulmig war mir am Anfang schon. Oder sollte ich lieber schreiben: ICH HATTE ANGST VOR TIEFSAND? 😊 Ja, ich glaub das triffts besser. Das kann man übrigens auch an unsere Weichei-Route erkennen. Gut, zurück zu Britz. Auto war gründlich gecheckt (außer die Blinker, aber die funktionieren doch eh immer…?) und schon ging es zu Pick`n`Pay. 2x links und einmal rechts… Ich stellte fest, daß ich mit den Scheibenwischern die Fahrtrichtung korrekt anzeigen kann. 😗 Die rechten Blinker dagegen waren tot. Also mal flink getestet ob sie bei Warnblink funktionieren. Upps, falsche Entscheidung, links wollte nun auch nicht mehr. Also zurück zu Britz. Dort wurde die Sache schnell repariert und endlich ging es los. Ziel für die erste Nacht ist eigentlich Pretoria aber da wir uns noch gut fühlen, fahren wir weiter nach Bela-Bela auf einem Campingplatz(http://www.foreverwarmbaths.co.za/). Na ja was soll ich darüber schreiben - Wochenende, campende Südafrikaner, wenig Schlaf. Egal, bei einem Bier/Rotwein versuchen wir „unseren“ Trax kennen zu lernen und verlieben uns auch gleich in dieses fahrende Zuhause.
Ein südafrikanischer Campingplatz am Wochenende Ein erstes Black Label Ein erstes wildes Tier
Teil 328. Juli 2013
Hoppla, Bildunterschriften von Bild 2 und 3 vertauscht!
Teil 428. Juli 2013
Sonntag, der 03.03.2013 Nach dem Frühstück räumt Ramona erstmal die Koffer aus und verstaut deren Inhalt in den geräumigen Trax. Danach flüchten wir rasch vom Campingplatz, denn viele Menschen auf engen Raum sind nicht unser Ding. In Bela-Bela kaufen wir noch mal kurz ein. Unter anderem Camping-Tisch und Stühle, da sich im Trax nur 2 Kinderstühle befanden.
Hübsche Stühle, oder? Mit was Hübschem drauf, und was Hübschem drunter.
Dann geht’s weiter zur Mabula Lodge (http://mabula.com/), dort haben wir 2 Nächte im Kwafubesi tendet camp (http://kwafubesi.com/) im voraus gebucht. Machen wir sonst nicht, aber wir haben da Morgen was vor. 😄 In der Mabula Lodge teilt man uns mit, dass wir zum tendet camp nicht selbst fahren dürfen. Na toll, also wieder Koffer eingepackt (ok, Ramona hatte mit Koffer ein und auspacken mehr zu tun als ich). Meine einzige Aufgabe bestand darin, mein nagelneues Stativ vom Trax in unser Buschtaxi zu tragen… Ratet mal, was wir ab Montag nicht mehr wieder gefunden haben!
Unter dem Tisch übrigens mein neues Stativ!
Das Kwafubesi tendet camp ist genau unser Ding. 10 Zelte, von denen nur 2 belegt sind.
Nette Leute, die rührend um unser Wohl besorgt sind und Ramona sogar die Haare schön machen.
Ob das weh tut?
Abends dann die erste Safari mit den üblichen Verdächtigen und dann ein erstes afrikanisches Abendessen. Wir sind in unserem Afrika angekommen.
So, weiter gehts vieleicht nächstes WE, das hängt vom Feedback ab. 😉
Teil 531. Juli 2013
Montag, Unser Tag Der ein oder andere hat es ja schon geahnt - heut ist unser großer Tag. Um 4:40 weckt uns unser Guide Jakobus. Es geht zu den Löwen, die sind in Mabula in einem extra Bereich des Parks untergebracht. Nach einem Kaffee steigen wir ins Auto und was sehe ich da? Eine Sternschnuppe, die in mehrere Teile zerbricht. Glaubt es oder nicht…. Aber es ist wirklich wahr, es gibt sogar 4 Zeugen. Diese Sichtung ist mir heute noch mehr wert als die Löwen, die wir an diesem Morgen nicht gesehen haben. Ok, ok, genug Gefühlsduselei. Höhepunkt des Morningdrives war ein schöner Sonnenaufgang.
Und diese 2 hier:
Ratet mal, wie groß ich bin!
SOOOOOOOOOOOOO groß
Noch ein paar Tiere bei schlechtem Licht
Und Gegend gibt`s auf Mabula auch
Teil 631. Juli 2013
Hier ein paar Fotos für die Romantiker unter euch Alle anderen überspringen diesen Beitrag einfach(wobei, ich mein hier schon einen Reisebericht gelesen zu haben in dem Männer übers Bügeln gefachsimpelt haben)
Fahrt zur Trauung
Trauungszeremonie
.....
Unsere Trauzeugen Jakobus, unser Guide und Stephan, die gute Seele von Kwafubesi
Und Tschüss
Teil 731. Juli 2013
So noch ein paar Impressionen vom Kwafubesi
Hat keiner gefangen
Eine Kloschüssel für Annick 😗
Ein Kingsize für bayern schorsch 😁
Eine Wanne für das Hochzeitspaar 😉
Unsere Hochzeitstorte, ein Pool und die Bar für alle, die mitlesen 🤩
Ich wünsch euch allen eine gute Nacht
Teil 802. Aug. 2013
Dienstag, der 05.03.2013
Heut lässt uns Jakobus ausschlafen 😄 , er ruft uns erst um 05:00 Uhr zum Morningdrive. Wir fahren mit ihm allein auf Pirsch. Irgend jemand hat uns wieder die Nashörner auf den Weg drapiert und wir müssen einen Umweg fahren.
Sorry, das sollte jetzt nicht arrogant klingen. In diesen Zeiten, wo Nashörner massenhaft abgeschlachtet werden, macht man wohl besser keine Scherze über diese Tiere. Ramona und ich sind auf all unseren Touren stets mit vielen Rhino-Sichtungen gesegnet gewesen. Wir hoffen, das auch künftige Generationen diese einmalige Spezies noch in freier Natur sehen können!
Dafür haben wir noch nie mehr als 2 Löwen auf einem Haufen gesehen. Nach 2 Stunden winkt Jakobus ab, wir fahren zurück zum Gate, keine Löwen. Doch was sieht der Silvio da, 100m vor dem Tor? Seht selbst:
Ein schöner Abschluss. Kwafubesi, du hast uns gut gefallen! Nach einem tollen Frühstück geht es dann ans Koffer packen. Und dann ab auf die Piste. Wir wollen heute noch so nah wie möglich an die Grenze (Martin`s Drift). Die Fahrt geht über Thabazimbi und Lephalale bis nach Beauty. Unterwegs decken wir uns noch mit Bier, Wein und Amarula 😛 ein, ach ja, und mit Wasser. 😣
Unsere Unterkunft in Beauty.
Wir waren noch nie in Botswana und kennen die Versorgungslage dort nicht. Botswana wir freuen uns auf dich!
Teil 902. Aug. 2013
Mittwoch, der 06.03.2013
Nach einem selbst gemachten Frühstück und dem letzten Stück Hochzeitstorte machen wir uns auf den Weg.
Vorher gehe ich noch mal dem Blinkerproblem auf den Grund, denn die glänzen seit gestern wieder mit großem Desinteresse an meinen Richtungswechseln. 😠 Was soll ich euch sagen, nach einem mehrmaligem Sicherungstausch nach dem Prinzip „Hier kommst du weg, hier warst du schon“ funktionierten sie wieder. Ja, Auto`s reparieren kann ich. 🤪
Der Grenzübertritt klappt reibungslos. Nach für afrikanische Grenzübertritte sagenhaften 1,5h sind wir in Botswana. Auf den ersten Kilometern in Botswana jagt ein Schlagloch das Nächste. Außerdem wollen uns alle Kühe, Schafe, Ziegen und Esel Botswana`s auf der Straße persönlich begrüßen. Herrlich!
In Palapye machen wir Pause. Wir essen Chickenirgendwas 😐 und holen Pula am ATM.
Umzug auf botswanisch 🤩
Dann geht’s weiter nach Francistown. Dort hatten wir uns schon vorher die Tati River Lodge ausgesucht ( http://www.trl.co.bw/ ). Der Campground kostet 150 Pula und wir sind die einzigen Gäste.
Wir genießen den Abend bei ein paar kühlen Drinks. Morgen haben wir noch mal ´ne Menge km vor uns. In Senyati gibt es dann auch wieder Tiere zu sehen. 😄
Teil 1003. Aug. 2013
Donnerstag, der 07.03.2013
Nach dem Frühstück fahren wir um 08:15 los Richtung Senyati safari camp ( http://www.senyatisafaricamp.com ) . Von diesem Camp schwärmen hier im Forum ja alle. Darum haben wir 3 Nächte vorgebucht. Um 15:00 kommen wir an, pünktlich um ein schönes Gewitter zu erleben.
Zur Begrüßung schaut gleich mal eine Herde Säbelantilopen vorbei. 😄
Wir haben großes Glück, wir sehen ein paar Exemplare der sehr seltenen Afrikanus Maultiereselus. 😄
Und der hier kapierte erst nach endlosen Diskussionen, wer hier das Sagen hat. 😗
Die hier kamen jeden Abend. Alleine dafür lohnt Senyati. Völlig entspannte Eli`s die 10m vor einem stehen, ohne Zaun dazwischen.
Über Senyati ist hier im Forum schon viel geschrieben worden. Deshalb lass ich mal die Bilder sprechen.
Warmwasserbereiter auf botswanisch
Teil 1104. Aug. 2013
Freitag der 08.03.2013
Heute müssen wir erst mal nach Kasane unsere Vorräte auffrischen. Außerdem wollen wir versuchen einen Campingplatz im Ihaha-camp an der Chobe Riverfront zu bekommen. Im Forum wird ja meist davon gesprochen, das man im Chobe nur`ne Chance auf einen Campingplatz hat, wenn man 1 Jahr im voraus bucht. Ich bin aber ein notorischer Vorbuchermuffel. Also, am Gate zum Park steht ein unscheinbares Holzhäuschen und da konnten wir ohne Probleme 2 Nächte buchen. Vielleicht einfach nur Glück, vielleicht weil Nebensaison war. Jedenfalls haben wir uns unheimlich gefreut. Danach schnell noch nach Kasane, einkaufen, und dann den Tag im Senyati genießen.
An der Bar mit Blick auf`s Wasserloch
Jeder Campground hat Dusche, WC, Braai und `ne Freiluftspüle
Teil 1204. Aug. 2013
Abwechselnd sitzen wir auf unserer Terrasse oder an der Bar mit Blick aufs Wasserloch.
Uns besuchen Wasserbüffel (Hunderte, aber zu Dunkel für Foto`s), Antilopen, Paviane, Giraffen(in einiger Entfernung) und Elefanten. Die Paviane hier sind erstaunlich natürlich. Sie klauen einem weder den Toast aus der Pfanne noch das Fleisch vom Grill. Nee, nicht mal meine Kaffeetasse rühren sie an(alles schon erlebt 🤩 ). Die graben tatsächlich 5m neben uns mit Stöcken nach Würmern und Ameisen, erstaunlich. 🙂 Wer immer auch nach Senyati fährt, helft mit, dass es so bleibt!
Bei einem phänomenalen Sternenhimmel und Amarula beschließen wir den Abend. 😎 Wenn der doofe Graskop nicht das Stativ verschlumduselt hätte würde hier jetzt ein schönes Foto sein. 😗
Noch ein Elefant zum Schluss.
Samstag, der 09.03.2013
Heute wird gefaulenzt. Und davon gibt es keine Bilder.
Teil 1306. Aug. 2013
Sonntag, 10.03.2013
In der Nacht hat`s mal mehr, mal weniger geregnet. Etwas weniger auch in unser Bett 😗 . Honigdachse haben lautstark unseren Müll durchwühlt, allerdings ohne etwas zu finden. Gesehen haben wir sie nicht. Genau so wie die Eli`s, die auf leisen Sohlen durch das Camp geschlichen sind. Nach dem Frühstück geht’s los Richtung Ihaha. Am Chobe-NP Gate schnell noch mal 50US$ Eintritt abgedrückt(165US$ für den Campingplatz hatten wir schon 2 Tage zuvor bezahlt) 😈 , und schon sind wir drin. Wir befinden uns in einem meiner Traumziele, dem CHOBE NATIONAL-PARK 😄 . Wir befinden uns auf einer Strasse, vor der ich viiiiel Respekt hatte. Tiefsand!!!!!!! 😕 Aus dem Forum weiß ich, erst mal Luft ablassen. Dann kommen uns die ersten Safari- Autos von den Morningdrives entgegen. Auf meine Frage antwortet ein Guide: „No problem, many rain last week“ Na dann los, Tiere gucken im Eli-reichsten Park Afrikas. Denkste! Die ganze Ausbeute seht ihr hier.
Teil 1406. Aug. 2013
Kein Elefant! Ist halt noch Regenzeit. 🙁 Also fahren wir zum Ihaha-camp.
Und da ist es so schön, dass wir beschließen, heute nicht mehr raus zu fahren.
Außerdem kommen Wasserbüffel, Waran und Pavian diesmal zu uns.
Am Abend wird es windig und es regnet wieder.
Teil 1506. Aug. 2013
Montag, der 11.03.2013
Nach ein paar Spiegeleiern und Toast geht es zum Morningdrive. Elefanten, heute seid ihr dran!
Lebensretter
3 Stunden on Tour, nichts Erwähnenswertes. Ach ja, doch… Wir verfahren uns und landen auf der Hauptverkehrsstraße. In Ramona`s Reisebericht steht dazu: „Wie haben wir denn das nun wieder gemacht?“ Hm…
Teil 1606. Aug. 2013
Wir finden aber wieder zurück und endlich auch Elefanten. Und auf einmal stehen sie hinter jeder Kurve,
und nettes Beiwerk noch dazu.
Teil 1706. Aug. 2013
Zufrieden fahren wir zurück ins Camp. Nach dem Abendessen (Chakalaka) genießen wir den Sonnenuntergang. 😎
Da sagt mein Schatzi: Du, guck mal, der Waran ist wieder da. Waran? Ganz schön großer Kopf, oder? 🤩 Da schwimmt doch tatsächlich ein Krokodil vor unserem Platz hin und her. Immer, wenn wir länger hinschauen, taucht es unter.
Als die Dunkelheit zunimmt, ziehen wir uns ins Auto zurück. 😉
Teil 1808. Aug. 2013
Dienstag, der 12.03.2013
Wir stehen heute sehr früh auf. Wir wollen die Fahrt aus dem Park als Morningdrive nutzen. Außerdem geht es heut für eine Nacht nach Simbabwe. Und von den Grenzformalitäten und dem Zeitaufwand hab ich hier im Forum schon einiges gelesen. Erst mal noch ein Satz zum Ihaha-camp. Landschaftlich eines der schönsten Camps, die wir je gesehen haben. Vor ein paar Jahren wurden die Camps im Chobe privatisiert. Anscheinend wird da nur noch Geld rausgezogen. 🙁 Angestellte, die keinen Bock haben. Solaranlagen, die nur noch zur Hälfte existent sind. Duschen, in denen 1cm hoch tote Fliegen und Ameisen liegen. Grillplätze, auf den mehrere Tage alter Paviankot liegt. Mir fällt nur ein Wort ein.
SCHADE!
Trotzdem waren die 2 Tage im Chobe wunderschön! 😄 So, nun geht’s aber los Richtung Simbabwe. Auf den ersten 20 km aus dem Park sehen wir nichts. Hat wieder einer alle Tiere versteckt? 😠 7km vorm Ausgang noch mal ein paar Eli`s.
Ein schöner Abschluss, dachten wir. 😄 3km vorm Gate dann stehen 2 oder 3 Safariwagen am Straßenrand. 🤩 Da wird doch nicht…
Teil 1908. Aug. 2013
Doch, ich seh da was, und das wird schnell größer.
Na, wo willst du denn hin?
Du Schatz, wo war noch mal die Kurbel für die Seitenscheibe?
Upps, das Tele scheint hier nicht mehr die richtige Wahl.
Denkblase: Blödmänner, hätten mal lieber die Scheibe hochdrehen sollen, hihihi.
Rieche ich da noch mehr Menschen?
Du da vorn gibts`n Imbiss.
Och nee ich bin satt.
Teil 2008. Aug. 2013
Beim schönsten Löwen gucken kam dann auch noch `ne Herde Elefanten vorbei.