lange haben wir unseren Urlaub geplant und viel zu schnell war er vorbei 😊 Dennoch möchte ich mich bei Allen für die wertvollen Tipps und Ratschläge im Vorfeld in Form eines kleinen Reiseberichtes bedanken.
In den nächsten Tagen werde ich versuchen Stück für Stück hier reinzusetzen und Euch an unserem wunderschönen Urlaub teilhaben zu lassen. Viel Spaß! 😎
Samstagabends ging unser Flug mit SAA pünktlich von Frankfurt nach Johannesburg. Endlich war es soweit, das lange Warten hatte ein Ende und aus der Vorfreude wurde einfach nur noch Freude. Vom Flugpersonal gab’s zur Einstimmung gleich mal nen doppelten Amarula auf Eis. Prost! Der Nachtflug verging im wahrsten Sinne des Wortes „wie im Flug“. Nach unseres unvermeidlichen 5-Std.-Aufenthaltes in Joburg ging es weiter nach Windhoek, wo uns auch schon der Fahrer von ASCO Car Hire erwartete. Gepäck in den Van und ab. Endlich in Namibia…
Die Fahrzeugübernahme unseres treuen Weggefährten (Suzuki Jimny) lief wie geschmiert und kurz danach waren wir auch schon in unserer ersten Unterkunft, Pension Moni. An den Linksverkehr hatte ich mich schnell gewöhnt, war es ja nicht das erste Mal, nur ab und zu schien es bei herrlichem Sonnenschein trotzdem zu regnen. Scheibenwischer statt Blinker erwischt 🙂 Zum Abendessen ging es dann, wie nicht anders zu erwarten, in Joes Beerhouse, wo ich mir das „Namib Bush Fire“ richtig schmecken ließ und zum Löschen zwei Windhoek Lager hinterher goss. Danach ging's ab ins Bett, etwas Schlaf nachholen.
die Verwerfung auf dem 2. Bild habe ich während des Flugs von Joburg nach Windhoek aufgenommen. Was oder wo genau das ist kann ich leider nicht sagen, tut mir leid. Ich denke aber, dass es entfernungstechnisch näher bei Joburg als bei Windhoek war.
Am Vormittag waren wir zu einer Stadtrundfahrt bei Bwana angemeldet. Kurz vor 10 Uhr und somit überpünktlich fuhr unser Guide Martin stilecht in einem alten offenen Landrover vor. Das versprach schon mal lustig zu werden. Darüberhinaus waren wir beide die einzigen Teilnehmer, so dass wir eine Privatführung bekamen. Zunächst ging es auf einen Aussichtspunkt, danach kreuz und quer durch Downtown und anschließend ab nach Katutura, was uns am Besten gefallen hat. Krönender Abschluss war der Besuch eines einheimischen Marktes. Martin hat uns wirklich viel über Stadt und Leute erzählt und uns das Leben der Menschen vor Ort interessant erklärt. Nach der Tour sind wir noch eine Weile auf eigene Faust in die Stadt und abends in der nahegelegenen Marua Mall Essen gegangen. Ursprünglich hatten wir uns ein Restaurant aus unserem neuen und somit vermeintlich aktuellen D**ont-Reiseführer ausgeguckt, das zufälligerweise nur wenige Meter von Pension Moni entfernt sein sollte. Als wir auf dem Rückweg aus der City spontan daran vorbeilaufen wollten war es nicht zu finden. Weder Hausnummer noch Schilder waren zu sehen. Das Restaurantgeschäft muss wohl extrem schnelllebig sein Zu Pension Moni kann man sagen, dass es eine sehr schöne und zentral gelegene Unterkunft ist. Das Personal war immer freundlich und hilfsbereit und das Frühstück war ebenfalls gut.
Wir verliesen Windhoek in Richtung Westen auf der C26 und hatten die Stadt bereits nach wenigen Minuten hinter uns gelassen. Mit vollem Tank und ausreichend Verpflegung fanden wir uns im Nu in der herrlichen namibischen Einöde wieder. So führte uns unser Weg über den Spreetshoogte Pass, wo wir ein schönes Picknick einlegten und den grandiosen Ausblick genossen, bis nach Solitaire und weiter zu unserer nächsten Unterkunft, dem Desert Homestead. Auch hier hat man uns freundlich empfangen und nachdem wir unsere Hütte bezogen hatten ging ich direkt los Flüssiges besorgen. Das Abendessen war superlecker, es gab Rinderfilet mit Gemüse und Kartoffeln. Nach dem Essen haben wir es uns mit unserer Flasche Wein noch vor unserer Hütte gemütlich gemacht und den grandiosen Sternenhimmel bei vollkommener Stille genossen. Ein Traum! Voller Vorfreude auf die Dünen gingen wir schließlich schlafen.
PS: Frage: Kann mir jemand helfen und erklären, wie ich Fotos hochladen kann ohne dass sie am rechten Rand abgeschnitten werden?
Champagner8'672 Beiträge · seit 201029. Juli 2013 · #11
Ich seh die Fotos (tolle übrigens !!!) komplett - vielleicht musst du bei Design auf 4 wechseln??
Oder du verkleinerst sie - wobei ich nicht weiß, ob das was ändert (und ich finds auch nicht schön, wenns nur so Winzlinge sind, die man dann anklicken muss)!
Hochbetrieb in Sossusvlei - Der kleine weiße Jimny rechts der Mitte ist unserer
Sesriem Canyon
Joerg3'175 Beiträge · seit 200629. Juli 2013 · #14
Sebastian goes Namibia schrieb:📎 h44bbd14.JPG Hochbetrieb in Sossusvlei - Der kleine weiße Jimny rechts der Mitte
Hi Sebastian!
Danke fuer Deinen Bericht, tja das waren noch Zeiten als man ins Sossusvlei fuer, egal welche Uhrzeit u d auf dem Hin und Rueckweg nur einem Auto begegnete 🙂 😉 🙂
Auf die Dünen von Sossusvlei haben wir uns schon lange gefreut und heute war es endlich soweit. Nach gemütlichem Frühstück machten wir uns auf den Weg vom Desert Homestead nach Sesriem. Knapp 30 Minuten dauerte die Fahrt bis zum Eingangstor. Schnell in der Rezeption die Anmeldung ausgefüllt und den Eintritt bezahlt und ab gings auf die 60km lange Piste. Schon nach wenigen Metern waren die ersten Oryxe und Strauße zu sehen. Nach dem ein oder anderen Fotostop am Straßenrand ließen wir Düne 45 zunächst links liegen und fuhren direkt weiter zum Pendler-Parkplatz. Hier standen wir vor der großen Frage: Selber die letzten 5 sandigen Kilometer zu fahren oder ein Shuttle nehmen. Da ich noch nie im Sand unterwegs war wusste ich nicht so recht ob wir es wagen sollten, doch ein südafrikanischer Tourist mit großem Hilux hat uns die Entscheidung leicht gemacht: „It’s an adventure, you HAVE to do it!“ waren seine Worte. Gesagt getan, ab ins Auto und los gings. Meine Befürchtungen waren völlig unnötig, denn unser Jimny fuhr schön geschmeidig durch den Sand und hat uns ohne Probleme zum hinteren Parkplatz gebracht. Dort erwartete uns schon der südafrikanische Tourist mit ausgestreckter Faust und bejubelte unsere Ankunft 😎 Klasse Typ! Dort haben wir dann das Dead Vlei besucht und jede Menge Bilder geknipst. Nachdem wir eine Weile dort verbracht haben gings zurück zum Pendler-Parkplatz und es wurde erst einmal gepicknickt bevor wir noch das Hidden Vlei in Angriff genommen haben. Im Gegensatz zum Dead Vlei, wo viele Leute unterwegs waren, waren wir hier weit und breit die einzigen Touris. Später ging es wieder zurück zu Düne 45 und anschließend weiter zum Sesriem Canyon. Der Canyon war wirklich superschön. Man denkt garnicht, was sich dort verbirgt, denn von der Oberfläche sieht das ganze ja recht unspektakulär aus. Es hat sich dennoch gelohnt und wir waren froh den kleinen Umweg gemacht zu haben. Zum Abschluß haben wir in Sesriem noch schnell aufgetankt und sind zurück ins Desert Homestead.
Sebastian goes Namibia schrieb:Tag 5, Mittwoch, 03.07.2013 ... Gesagt getan, ab ins Auto und los gings. Meine Befürchtungen waren völlig unnötig, denn unser Jimny fuhr schön geschmeidig durch den Sand und hat uns ohne Probleme zum hinteren Parkplatz gebracht. ...
Hallo Sebastian, Respekt, das haben wir uns mit dem Jimny nicht getraut. Selbst gutes Zureden hätte da nicht geholfen. Schöner Bericht. Vielen Dank dafür!
Heute stand die Fahrt vom Desert Homestead nach Swakopmund auf dem Programm. Wir sind gewohnt früh aufgestanden, was uns wider Erwarten im ganzen Urlaub überhaupt nicht schwergefallen ist, und haben uns nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg gemacht. Die Fahrt war recht eintönig, doch ein kleines Highlight waren die Bergzebras, die wir unterwegs gesehen haben sowie die Durchfahrt durch den Kuiseb Canyon. Danach ging es einfach nur noch geradeaus und die Landschaft links und rechts der Straße war sowas von öde. Weit vor dem Vogelfederberg haben wir wieder einen kleinen Picknick-Stop eingelegt und sind anschließend weiter nach Walvis Bay gefahren. Dort haben wir eine kleine Runde gedreht und anschließend die letzten 30 km nach Swakopmund entlang des Ozeans runtergerissen. Das Wetter war den ganzen Tag über sehr bewölkt und in Swakop angekommen sind wir fast aus den Latschen gekippt. Magere 13 Grad und ein total grauer Himmel.
Unsere Unterkunft „Meikes Guesthouse“ war total schön und ruhig in einer Seitenstraße gelegen. Hinter den bunten Mauern verbarg sich eine liebevoll gepflegte grüne Oase mit tollen großen Zimmern. Meike und ihr Mann Klaus waren sehr freundlich und haben uns direkt bei der Buchung eines Restaurants für den folgenden Tag geholfen, denn für den Abend unseres Ankunfttages habe ich schon im Vorfeld einen Tisch bei „Kückis Pub“ reserviert.
So sind wir, nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt, haben an jeder Kreuzung die Nuss-Schlüsselanhänger-Verkäufer abgewimmelt und uns nach der langen Fahrt ein bisschen die Füße vertreten.
Abends ging es dann zu „Kückis Pub“. Ich kannte das Restaurant schon von einem früheren Besuch und habe auch von meinen Eltern, die zwischenzeitlich in Namibia waren, nur Gutes darüber gehört. Tja, leider endete der Abend in einer Enttäuschung, denn das schon so oft angepriesene Essen war leider nur Durchschnitt. Schade! Vielleicht hatte der Koch einen schlechten Tag oder der Laden hat in den letzten Jahren einfach nachgelassen. Wir ließen uns die Laune jedoch nicht vermiesen und sind voller Vorfreude auf die „Little 5 Tour“ mit Chris Nel am folgenden Tag schlafen gegangen.