Gedanken zur Infrastruktur des Dolomite Camps

25 Antworten · 4'326 Aufrufe · gestartet 22. Juni 2013 von Armin
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Themenstarter2'346 Beiträge · seit 200622. Juni 2013 · #1
Liebe Etosha-Freunde,

Ende April waren wir erstmals im Dolomite Camp und zwar für drei Nächte. Wir waren von dem Camp, der Lage, der Organisation, der Betreuung, den Unterkünften, dem Essen - einfach allem - begeistert und würden jederzeit dort wieder buchen. Das Camp ist mit nichts zu vergleichen, was man ansonsten von Etosha kennt. Vor allem ist alles sehr persönlich, da die maximale Zahl der Gäste begrenzt ist.

Überrascht hat uns auch das perfekte und unbürokratische Funktionieren des Shuttle-Service mit den oft zitierten Golf-Cars zwischen dem Parkplatz am Fuß des Berges, der Main-Area mit Restaurant, Lounge, Pool usw. und den auf dem Bergrücken weit verstreuten Chalets von früh bis spät. Dabei ist uns aber auch aufgefallen, dass die ganze Infrastruktur des Camps auf eben diesen Golf-Cars basiert. Ich habe mich gefragt, was passiert, wenn diese Cars ausfallen. Es gibt wohl zwei von diesen Fahrzeugen. Eines stand aber zumindest Ende April wohl schon seit Monaten in einem Unterstand am Parkplatz und war defekt. Die Fahrzeuge stammen angeblich aus den USA. In Namibia gibt es wohl weder Ersatzteile noch Reparaturmöglichkeiten.

Ich hatte den Eindruck, dass die Golf-Cars durch den Pendelverkehr auf den rauhen und oft sehr steilen Wegen - häufig mit vier oder fünf Personen einschl. schwerem Reisegepäck grenzwertig beladen - extrem beansprucht werden. Ich habe mir dann die Frage gestellt, was passiert, wenn die Golf-Cars, bzw. das eine Golf-Car, ausfallen. Die ganze Infrastruktur müsste m. E. zusammenbrechen. Vom Parkplatz bis zur Main-Area könnte man das Gepäck wohl noch mit einem normalen Wagen transportieren. Von dort geht es aber auf schmalem, langem Weg zu den Unterkünften. Hier können nur die Golf-Cars fahren. Selber transportieren scheidet aus. Das schafft niemand. Und nach Einbruch der Dunkelheit darf man sich ohnehin nicht selbst auf dem Weg bewegen (auch wenn sich manche nicht daran halten). Man ist also wieder auf das Golf-Car angewiesen.

Kann es sein, dass das gesamte Dolomite Camp am "seidenen Faden" der Golf-Cars hängt? Ich philosphiere mal so, dass das Camp geschlossen werden müsste, wenn die Cars beide ausfallen. Mich würde mal interessieren, ob andere Dolomite-Besucher das auch so sehen. Oder könnte es da einen "Plan B" für den Fall der Fälle geben? Ich wüsste keinen.

Mit nachdenklichen Grüßen
Armin
zuletzt bearbeitet 23. Juni 2013
5'538 Beiträge · seit 200822. Juni 2013 · #2
Hallo Armin,

ich war überrascht, als ich Deinen Post zu Ende gelesen hatte, denn über den "seidenen Faden" Golf Car habe ich mir bisher keinerlei Gedanken gemacht. Wie Du schon sagst, ist das Camp selbst sehr schön und individuell und mit den drei großen NWR-Lagern nicht zu vergleichen. Auch hast Du mit Deinen Bedenken Recht, wenn jemand körperlich nicht mehr so fit ist. Der Anstieg von der Rezeption bzw. vom Pool und Restaurant ist ziemlich steil, aber m. E. zu bewältigen. Wenn man keine 20 mehr ist, muss man halt etwas oder von mir aus auch viel langsamer gehen, aber man kommt auf jeden Fall oben an. Ich bin da auch nachts hoch gelaufen, denn dass das nicht möglich sein soll, hat mir niemand verraten.

Was das Gepäck angeht, teile ich Deine Bedenken. Da muss man richtig fit sein, wenn man es von der Rezeption hoch schleppen will. Aber ich gehe mal davon aus, dass die (zumindest im Dolomite Camp) sehr hilfsbereiten Angestellten da mitschleppen, so dass es irgendwann oben ankommt.

Fazit: Man sollte alle Interessierten darauf hinweisen, dass körperliche Fitness eine Grundvoraussetzung für den Besuch des Camps ist und das Gehbehinderte keinesfalls dort buchen sollten. Aber schließen? Das ist eine Frage, die ich nicht beantworten möchte.

Liebe Grüße
Gerd
4'140 Beiträge · seit 200922. Juni 2013 · #3
Hallo Armin und Gerd,
auch wir haben den Aufenthalt in Dolomite genossen, das sich in seiner Individualität, dem freundlichen Personal und der Ausstattung wohlwollend von den anderen Camps unterscheidet. Beim Ausfall der Golf Cars glaube ich würde sofort Personal zum Schleppen des Gepäcks einspringen. Richtig ist allerdings, dass Gehbehinderte nicht glücklich da werden. Was uns leider sehr enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass man nur von 2 Chalets einen Blick aufs Wasserloch hat. Ich habe eine Terrasse vermisst, auf die man sich als Nutzer eines "Nicht-Wasserlochblick-Chalets" mal setzen könnte. Platz zum Bau dafür hätte es gegeben.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
24 Beiträge · seit 201322. Juni 2013 · #4
Hallo Etoscha-Freunde,
im Dolomite Camp bricht die Welt sicher nicht zusammen, wenn die Golfkarren ausfallen. Ich frage mich nur, warum man nicht lieber Elektrofahrzeuge angeschafft hat, wie sie auf jedem Golfplatz in Südafrika herumfahren. Die Wege sind steil und mit Natursteinen sehr schön aber recht uneben gepflastert, was für Gehbehinderte sicher beschwerlich ist. Es sind aber keine Entfernungen, die man auf den Wegen zurücklegen muss. Auf kleine Kinder muss man im Camp übrigens auch gut aufpassen, weil sie leicht durch die Balkonbrüstungen fallen könnten. Uns hat es im Dolomite Camp ausgesprochen gut gefallen, Freundlichkeit und Service waren einfach perfekt. Mir hat der Guide Leonald von seiner Einkaufsfahrt nach Kamanjab sogar die AZ mitgebracht, obwohl er von dieser Zeitung, wie er lachend zugab, noch nie zuvor gehört hatte. Nur das gemeinschaftliche Sitzen nachts am beleuchteten Wasserloch fehlt einem hier.
Gruß Schneewald
33,1k Beiträge · seit 200622. Juni 2013 · #5
Hallo Armin,

was ich vom Camp halte, hatte ich ja schon an anderer Stelle berichtet...
Kann es sein, dass das gesamte Dolomite Camp am "seidenen Faden" der Golf-Cars hängt? Ich philospiere mal so, dass das Camp geschlossen werden müsste, wenn die Cars beide ausfallen
Nein! Als ich das letzte Mal im November dort war, ging keines der Golfcars (es bleibt mir aber auch ein Rätsel wie ich es rufen sollte, wenn ich unten am Parkplatz stehe...), Dolomite war dennoch offen und ich durfte mit einer Reisegruppe im Alter zwischen 50 und 75 die letzten Bungalows beziehen... Die 75-jährige Person hat sich dann das - ungenießbare, aber das ist eine andere Geschichte - Abendessen gespart, denn er konnte nicht ständig die knapp 1000 meter hin und zurück laufen. Service?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast22. Juni 2013 · #6
Hallo Armin,

Unsere Eindrücke vom Dolomite Camp waren ähnlich positiv, was ich hier mal berichtet hatte. Service war noch etwas ausbaufähig aber freundlich und insgesamt OK.

Wir wurden bei Ankunft im Dolomite Camp übersehen und mussten zu Fuss hochlaufen. Auch wenn wir von Game-Drives zurück kamen, sind wir immer zu Fuss hochgelaufen. Einen 25kg-Koffer möchte man da nicht unbedingt hochtragen, aber eine Trolleytrasche zieht man da zur Not hoch und auch weiter durchs Camp bis zum Chalet.

Namibier hatten uns vor Kurzem berichtet, dass es im Dolomite Camp mittlerweile erhebliche Wartungsmängel geben soll. Kaputte Wasserhähne, Lampen, Möbel usw. Das hast Du anscheinend anders erlebt?

Beste Grüße

Guido
Themenstarter2'346 Beiträge · seit 200623. Juni 2013 · #7
@ Burschi

Du hast wohl recht. Sicher würde das Personal zum Transportieren des Gepäcks einspringen, wenn die Golf-Cars beide ausfallen sollten - die Armen 🙁

Aber die Pyramiden wurden ja schließlich auch ohne Golf-Cars gebaut 😉

Wir hatten Ende April übrigens keinerlei Anlass zur Kritik - auch nicht über das Essen an den drei Tagen unseres Aufenthalts.

Wie die Sache mit den Transfers durch das Golf-Car vom Parkplatz zur Main Area bzw. dem Chalet funktioniert, ist mir aber nach wie vor ein Rätsel - klappt aber bemerkenswert gut. Angeblich geschieht das ausschließlich durch Blickkontakt. Sobald sich unten ein Fahrzeug dem Parkplatz nähert, wird dies in der Main Area (Rezeption, Bar) registriert und der Golf-Car-Fahrer per Funk zum Parkplatz beordert. Ich hätte das fast nicht für möglich gehalten, hat aber bei uns bei jeder Rückkehr von einem Game-Drive geklappt. Wenn man seinen Wagen unter dem Schattendach abgestellt hatte, hörte man schon nach wenigen Minuten das Brummen des Golf-Cars und kurz danach wurde man von einem der ausgesprochen freundlichen Fahrer abgeholt. Bereits am zweiten Tag kannte man sich und man musste noch nicht mal seine Chalet-Nummer nennen, denn der Fahrer wusste schon, wo man hingehört 🙂

Viele Grüße
Armin
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2013
5'479 Beiträge · seit 200924. Juni 2013 · #8
Ich kenne eine ganze Menge Lodges in Afrika, bei denen es keine Golfcars gibt und man lange und steile Wege zurück legen muss (z.B. Ongawa Lodge in Namibia und Crater Lake Lodge in Kenia). Wer körperlich nicht mehr voll auf der Höhe ist, sollte diesen Aspekt immer bei der Auswahl seiner Unterkünfte berücksichtigen.

Bezüglich des Gepäcks braucht man sich keine Sorgen zu machen. Darum kümmern sich eigentlich immer die Angestellten der Lodges. Ich musste da jedenfalls noch nie Hand anlegen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
306 Beiträge · seit 201025. Juni 2013 · #9
Wir waren uberrast uber Die Dolomiten Camp, gut ja, aber die fuss wegen, mit die steinen usw. Er ist uberhaubt keine info von Camp selbst, wie die Lage ist. Mann kann es doch nicht wissen! Ja jetz wissen wit es. Zu spärt!
Schöne Grüssen aus Kyalami Annemieke
191 Beiträge · seit 201327. Juni 2013 · #10
Wir waren jetzt im Juni im Camp und muss leider sagen, dass der Shuttle-Service vom Parkplatz hoch überhaupt nicht funktionierte.
Als wir ankamen, haben wir ein paar Minuten gewartet und sind dann zu sechst (drei Autos) gelaufen. Oben kam uns dann der Shuttle entgegen und ich konnte unser Gepäck noch so holen.
Die nächsten Tage hatten wir immer das Vergnügen, den Hügel hoch laufen zu dürfen. Nix mit Shuttle.

Auf die Frage des Warums an die Rezeption nur die gelangweilte Auskunft, dass wenn nicht gesehen wird, dass jemand kommt, oder der Shuttle oben beschäftigt ist, keiner kommt. Dann soll man halt laufen. Ist aber schon ein komisches Gefühl, so frei zu laufen, wenn unten Löwen gesichtet wurden.

Oben hat der Shuttle einwandfrei funktioniert, nur der Service zum Parkplatz bedarf großer Verbesserung.
LG, Danilo 2016: Norwegen, Südafrika, 2015: World Tour, Singapur, 2014: Sint Maarten, Kanada/Hawaii, 2013: Namibia, 2012: Patagonien, 2010: USA, 2009: USA, 2008: Hawaii, 2007: USA, USA, 2006: Neuseeland
5'538 Beiträge · seit 200827. Juni 2013 · #11
Hallo Zusammen,

ich verstehe nicht, warum Ihr nicht vom Parkplatz unten bis zur Rezeption gefahren seid. Als ich letztes Jahr dort war, gab es keinerlei Probleme mit dem Wagen bis dorthin zu fahren und dann dort entladen zu lassen. Dann habe ich den Wagen wieder runter und bin (weil ich es wollte, nicht weil man mir keinen Shuttle angeboten hat) wieder hoch gelaufen. Abends zum und vom Essen war auch immer jemand da.

Liebe Grüße
Gerd
191 Beiträge · seit 201327. Juni 2013 · #12
Gerd1942 schrieb:ich verstehe nicht, warum Ihr nicht vom Parkplatz unten bis zur Rezeption gefahren seid. Als ich letztes Jahr dort war, gab es keinerlei Probleme mit dem Wagen bis dorthin zu fahren und dann dort entladen zu lassen.
Es wurde immer wieder gesagt, dass es nicht gestattet ist, hoch zu fahren.
Oben hat der Shuttle auch funktioniert, aber den Hügel hoch (ist ja ein paar Mal bei 2 1/2 Tagen vor Ort) nicht wirklich.

Generell war der Service zu der Zeit, wo wir dort waren nur mittelmäßig (im Verhältnis zum Preis und den anderen Camps im Park); alles etwas lustlos und desinteressiert. Aber dies wäre hier zu OT.
LG, Danilo 2016: Norwegen, Südafrika, 2015: World Tour, Singapur, 2014: Sint Maarten, Kanada/Hawaii, 2013: Namibia, 2012: Patagonien, 2010: USA, 2009: USA, 2008: Hawaii, 2007: USA, USA, 2006: Neuseeland
23 Beiträge · seit 201328. Juni 2013 · #13
Hallo Forums-Mitglieder,

vorab: ich bin neu hier ... und Namibia-Anfänger:

Das DOLOMITE-CAMP unterscheidet sich im Hinblick auf Lage (traumhaft ... auch im Juni immer noch etwas Grün, viele Hügel), Atmosphäre, Architektur, guter bis sehr guter Zustand, Serviceleistung, Freundlichkeit ... erheblich von OKAUKUEJO und NAMUTOMI ... letztere kann man sich sparen ... dort "Ostblock"-Feeling pur ... ich werde meinen Freunden empfehlen, nur nach DOLOMITE zu gehen ... dann aber 3 - 4 Nächte ...

Bei Ankunft sollte man etwas Geduld haben ... nach spätestens 10 Min kommt der - benzinmotorisierte - Golfcart und quält sich die doch sehr großen Steigungen zum Empfang hoch.

Zelt Nr. 1 + 19 liegt am nächsten zum Restaurant, Pool, Empfang ... aber der Cart tuckert sehr oft am Zelt Nr. 1 vorbei. Zelt 12 + 13 liegt am weitesten von Restaurant weg ... Also wer nicht so ganz fit ist, sollte vielleicht die Zelte Nr. 1, 2, 3 bzw. 19, 18,17 versuchen zu reservieren.

Die Warnung, nachts nicht den Holzsteg alleine zu benutzen, sollte man ernst nehmen: Wir saßen nachts auf der Terrasse von Zelt Nr. 1 und hörten laute Geräusche im Unterholz ... am nächsten Morgen stand ein Mitarbeiter Patrouille ... 2 - 3 Löwen wandern regelmäßig vom Hügel oberhalb des Parkplatzes am Camp vorbei rüber zum Wasserloch. Das Camp hat nirgendwo einen Zaun.

Im Umfeld vom DOLOMITE-CAMP gibt es sehr viel Wasserlöcher, bei denen - anders als im Umfeld von OKAUKUEJO und NAMUTOMI - wirklich kein anderes Auto oder Besucher ist. Und volltanken, was die Kiste hergibt.

Euer Leon.
191 Beiträge · seit 201328. Juni 2013 · #14
Leon schrieb:
Die Warnung, nachts nicht den Holzsteg alleine zu benutzen, sollte man ernst nehmen: Wir saßen nachts auf der Terrasse von Zelt Nr. 1 und hörten laute Geräusche im Unterholz ... am nächsten Morgen stand ein Mitarbeiter Patrouille ... 2 - 3 Löwen wandern regelmäßig vom Hügel oberhalb des Parkplatzes am Camp vorbei rüber zum Wasserloch. Das Camp hat nirgendwo einen Zaun.
Wenn dies so einfach wäre.
Wir hatten für eine Nacht Zelt Nr. 17. Da läufst Du erst mal eine ganzes Stück vom Hauptweg weg, bis Du am Zelt bist. Der Driver holt Dich auch nur am Hauptweg mit dem Golfcart ab. Vom Zelt zum Hauptweg musst Du allein laufen und am Zelt hörst Du den Cart kaum, d.h. Du läufst eher los und musst evtl. am Hauptweg warten.

M.E. ist der Golfcart etwas vorgegaukeltete Sicherheit, die beruhigen soll, aber nur halbherzig umgesetzt ist.
LG, Danilo 2016: Norwegen, Südafrika, 2015: World Tour, Singapur, 2014: Sint Maarten, Kanada/Hawaii, 2013: Namibia, 2012: Patagonien, 2010: USA, 2009: USA, 2008: Hawaii, 2007: USA, USA, 2006: Neuseeland
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2013
306 Beiträge · seit 201016. Juli 2013 · #15
WIT HATTE NR. 1 aBER TROTZDEM IS DIE ANSTIEG SLIMM, SPECIAL WENN MANN EIN PROBLEM MIT DEM FÜSSEN HAT (ICH) ABER EIN VON DIE SCHONSTE CAMPEN IM eTHOSHA

LEIDER KEINE LÖWE GESEHEN DORT!
Schöne Grüssen aus Kyalami Annemieke
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2013
1'933 Beiträge · seit 200917. Juli 2013 · #16
Hallo,
wenn ich hier die Berichte über das Camp lese, befürchte ich als „Schisser“, dass es eine schlechte Wahl war dieses für unsere nächste Reise zu buchen.

Das Camp ist nicht eingezäunt. Man darf bzw. sollte immer das Cart nehmen. Sind also alle Serviceeinrichtungen auch tagsüber, z.B. Pool, Restaurant, Bar etc. auch nur mit Cart zu erreichen? Die Chalets sind auch nicht eingezäunt, da kann im Prinzip ein Löwe o.ä. plötzlich auf der Terrasse stehen? Dadurch werde ich sicherlich nicht entspannt auf der Terrasse liegen können.
Ich glaube auch, dass die Golf-Carts nur wegen der weiten Wege angeschafft wurden – den Löwen stört es sicher nicht, ob man im Cart über den Holzsteg fährt und zu Fuß.
Gibt es denn Sicherheitspersonal die Tag und Nacht Patrouille laufen?
Hat jemand einen Plan vom Camp?

Unentspannte Grüße
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
Gast17. Juli 2013 · #18
Hallo Lotusblume,

freu Dich auf das Camp und sei froh, dass Du es überhaupt buchen konntest. Es ist ja nicht ohne Grund so oft ausgebucht. Von allen Camps Im Etosha dürfte Dolomite das mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis sein.

Tagsüber kannst Du zu Fuß im Camp umher laufen. Die Terrassen der Chalets sind wegen des stark abfallenden Geländes meistens eher eine Art Balkon, auf die ein Löwe auch nicht so leicht käme. Denk auch an die ganzen uneingezäunten Camps in Botswana, Zimbabwe usw. wo üblicherweise auch überhaupt nichts passiert. Vielleicht warst Du auch schon mal in der Palmwag Lodge, Khowarib Lodge, Sesfontein, Twyvelfontein/Huab? Das liegt auch alles in Löwengebiet und da hast Du Dir sicher auch nicht den Kopf zerbrochen. Ich finde es ausgesprochen gut, dass das Camp auf dem Berg nicht durch einen großen Zaun verschandelt wird.

Das Layout des Camps ist auch auf Google Maps/Bing Maps gut zu sehen (ggf. etwas reinzoomen). Im Süden sind Rezeption, Curio Shop, Lounge, Infinity Pool und die beiden Restaurants. Nach Norden hin reihen sich die einzelnen Chalets auf.
http://binged.it/1arvW4G
http://goo.gl/maps/PlJ17

Beste Grüße

Guido
1'933 Beiträge · seit 200917. Juli 2013 · #19
Danke Klaus fürs Mut machen. Dein link funzt leider nicht.

Auch vielen Dank Guido. Ich hatte mir das Camp auch schon bei google maps angeschaut. Wir waren 1997 in der Palmwag, Sesfontein und Hobatere Lodge…damals war man (frau) noch 16 Jahre jünger, unerschrocken, man hat alles viel lockerer –und keine Löwen auf den v.g. Lodges- gesehen bzw. es wurde uns gar nicht gesagt, dass dies Löwengebiete sind. (Übrigens wurden diese Lodges damals für seinen „Ökotourismus“ hoch gelobt.).

Guido, es beruhigt mich ein bisschen, dass die Großkatzen auch nicht so einfach auf die Terrasse können, da es mehr ein Balkon ist. Aber wir haben so ein Chalet mit Pool und die Bilder zeigen mir, da kann jedes Tier einfach hin spazieren. Ok, dann bleibe ich nur auf dem Balkon. 😕

Wie verteidigt denn der Golf-Car-Fahrer oder der guide die Gäste, falls sich wider Erwarten doch eine Großkatze ins Lodgegelände verirrt? :

Leon hatte geschrieben, dass man die Warnung ernst nehmen soll abends/nachts die Holzstege nicht ohne Golf-Car zu benutzen. Tagsüber sind die Stege Löwenfrei, die Tiere halten sich auch daran oder wie soll ich das verstehen?

Für Manche scheinen meine Einwände albern zu sein, aber ich habe echt Bange. 🙁

Viele Grüße
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
5'538 Beiträge · seit 200817. Juli 2013 · #20
Hallo Lotosblume,

nein, Deine Besorgnisse sind nicht albern. Aber bedenke folgendes:

1. Löwen sind nachtaktiv, d. h. tagsüber schlafen sie im allgemeinen irgendwo im Schatten. Das kann auch ein Busch direkt neben der Pad sein, was Du bestimmt schon erlebt hast. Aber wirklich aktiv oder gar auf Nahrungssuche sind nur am frühen Morgen, am späten Abend und nachts. Deshalb auch die Aussage, dass die Gefährdung tagsüber weniger groß ist.

2. Löwen sind normalerweise nicht auf menschliches Futter aus. Wir "stinken" denen viel zu viel. Deswegen weichen sie uns normalerweise - wie auch die meisten anderen Tiere - aus, wenn sie uns riechen.

3. Ein Angriff auf das Golf-Cab ist sehr, sehr unwahrscheinlich bzw. wäre nur dann zu erwarten, wenn er aus welchen Gründen auch immer von dem Cab überrascht wird und glaubt, dass er sich oder seinen Riss verteidigen muss.

Du solltest Dich entspannen, sonst verdirbst Du Dir selbst Deine schöne Tour.

Liebe Grüße
Gerd