Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200726. Juni 2013 · #21
Hallo,
wegen des günstigen Wechselkurses habe ich vor ein paar Tagen bei dem Autovermieter meines Vertrauens 😉 nachgefragt, ob ich nicht schon jetzt das Fahrzeug zahlen kann. War überhaupt kein Problem.
Bei einem Duchschnittskurs von 1:10 den wir bisher auf unseren Reisen hatten und einer angenommenen Creditkartenabrechnung von 1:13, dann wäre es in unserem Fall eine Ersparnis von ca. EUR 450,00. Ich finde, das sich das schon lohnt.
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201126. Juni 2013 · #22
Hallo Armin,
Armin schrieb: ....Damit ist die Einfuhr, wie beim N$, auch auf 2.000 ZAR pro Person begrenzt. ...
Hm, ich bin verwirrt. Ich denke, die 2.000N$ stimmen nicht? Wie ist es denn nun korrekt - wobei mich noch nie jemand nach meinem Bargeld gefragt hat....
Gruß Strelitzie (die auch gern bei einer Sparkasse arbeiten würde.... 😗 )
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200826. Juni 2013 · #23
Hallo Strelitzie,
Du darfst pro Person N$/ZAR 2.000 mitbringen, aber Du darfst unbegrenzt Devisen ein- bzw. wieder ausführen (aber nicht mehr als Du eingeführt hast.
Liebe Grüße Gerd
christian852 Beiträge · seit 200626. Juni 2013 · #24
Hallo!
da ja hier auch Mitarbeiter von Banken diskutieren.... 😁
Ich möchte einen größeren Betrag nach Namibia transferieren. Bei der Sparkasse sagte man mir vorgestern, die Gebühren sind abhängig vom Betrag der transferiert wird(in meinem Fall ein höherer dreistelliger Betrag für die Überweisung). Nachdem die Dame sicherheitshalber nochmal mit der Zentrale telefoniert hatte, wurde gesagt, da es sich um mein eigenes Konto handelt, beläuft sich der Betrag für die Überweisung nur auf 20€ pauschal.
Kann das jemand bestätigen? Weiß jemand wann nach Überweisung die Wertstellung erfolgt(ungefähr),
Gruß Christian
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Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201126. Juni 2013 · #25
Hallo Christian, heute gerade vom Kontoauszug erschlagen: Anzahlung nach Botswana 187,- € / Abbuchung 232,- € - das waren also 45,- €. Da bin ich gespannt, wenn ich die restliche Summe anweisen muss..... 😠 Ich werde auf jeden Fall morgen bei meiner Bank nachfragen!
Gruß Strelitzie
CHcheknuf37 Beiträge · seit 201326. Juni 2013 · #26
Die Schweizer Postfinance scheint mir für Auslandsüberweisungen unschlagbar zu sein.
Innerhalb des €uro-Raumes kosten Überweisungen in EUR gar nichts (die Schweiz ist an die SEPA angeschlossen), überweist man in ein beliebiges Land in einer beliebigen anderen Währung werden pauschal CHF 2.00 fällig. (Natürlich kann die Fremdbank noch aufschlagen wozu sie Lust hat...)
Ansonsten gibt es Überweisungsdienstleister - z.B. http://www.currencyfair.com. Die habe ich allerdings noch nie benutzt, keine Ahnung wie einfach und fair die in der Praxis sind.
Ich nutze selbst www.wechselstube.ch - aber die akzeptieren jetzt neu nur noch Firmenkunden, keine Privatkunden mehr.
EUR45 für eine Auslandsüberweisung zu verlangen - ich würde mein Konto dort (wo auch immer das war) zumachen.
@ Strelitzie: jede Bank/Sparkasse entscheidet selber (wie jedes andere Unternehmen auch) ob es in irgendeinem Bereich Sonderkonditionen an Mitarbeiter weitergibt. Du hast also als Bankmitarbeiter nicht automatische einen besseren Kurs.......dass nur so am Rande.
.....und Puh, wenn ich das mit Botswana höre (Du hast sicher alle Gebühren gezahlt)......immer von der Kreditkarte abbuchen lassen, da aber die Daten nicht mailen, sondern faxen und CVV (Rückseite) telefonisch oder per Mail durchgeben. Überweisungen außerhalb der EU sind einfach noch zu teuer für Urlaubszwecke.
@Christian: es ist richtig, dass ein Unterschied gemacht wird, ob der Empfänger auch Auftraggeber ist oder jemand anderes. Bei eigenen Überträgen (und dass muss so auf dem Auftrag stehen) sind die Gebühren reduziert. Entgelte ins außereuropäische Ausland sind gestaffelt nach Betragshöhe ( z.B. € 500,- € 8500,- und irgendetwas dazwischen). Diese Betragshöhen sind überall anders und die Gebühren dafür bewegen sich ca. von € 5 – € 20, sofern Du nur die deutschen Gebühren zahlst. Bei höheren Beträgen werden prozentuale Abschläge im Promille-Bereich fällig. Das Empfängerinstitut erhebt aber auch Gebühren und wer in Deutschland entscheidet, dass er alle Gebühren (hier und im Empfängerland) in Deutschland zahlt, zahlt drauf. Der Grund dafür liegt darin, dass in Europa der länderspezifische Höchstsatz des Empfängerlandes erhoben wird. Das sind dann schnell mal € 50. Teuer kann es auch werden, wenn es keine direkte Korrespondenzbank im Empfängerland gibt (was wohl der Regelfall in Namibia ist). In dem Fall wird das Geld an die Bank B überwiesen, die es an C und die wiederum es an D weiterleitet, bis es bei der Empfängerbank ankommt. Hier wird oft ein Entgelt für die Weiterleitung fällig.....
Der billigste Weg ist immer die Gebührenteilung: deutsche Gebühren in Deutschland, fremde Gebühren im Empfängerland (da kommt dann halt etwas weniger an, aber nicht abzüglich € 50!). In Deinem Fall dürften die deutschen Gebühren max mal bei € 10-12 liegen. In der genannten Pauschale von € 20 sollten also auch die Gebühren in Namibia enthalten sein (was ich hoffe). Wer eine Onlinefreischaltung für Überweisungen in außerhalb der EU hat, wird nochmals billiger (wenn er alles richtig erfasst, was gar nicht so einfach ist! Kann bei falscher Erfassung auch teuer werden!)
Wertstellung: bei Auftragserteilung vor 11.00 Uhr morgens früher, danach 1Tag später. Aber eine wirkliche Aussage darüber kann Dir keiner geben. 3-4 Tage wären normal, aber wir hatten schon Zahlungen nach Australien, die am nächsten Tag da waren und Zahlungen nach Indien, die sechs Wochen im Nirwana waren.....
Ich hoffe, ich habe es für Nichtbanker verständlich ausgedrückt.
Liebe Grüße Schokohaserl
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Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201126. Juni 2013 · #28
Hallo Schokohaserl,
und was empfiehlst Du, wenn Kreditkartenzahlung ausgeschlossen ist? Für die große Summe muss ich mir auf jeden Fall etwas einfallen lassen. 😮
und was empfiehlst Du, wenn Kreditkartenzahlung ausgeschlossen ist? Für die große Summe muss ich mir auf jeden Fall etwas einfallen lassen. 😮
Gruß Strelitzie
Hi Strelitzie,
unsere Targobank hat bis jetzt nur €9.00 verlangt , egal wie hoch der Betrag ist und wohin in dieser Welt. 😁
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201126. Juni 2013 · #30
Hallo Cécile,
ohhh, das klingt gut! Ich habe 15€ Provision und 30€ Spesen zahlen müssen. (2012 waren es bei dreifacher Summe noch 15€) Dann weiß ich, was ich zu tun habe!
Banküberweisung ist immer teuer, wenn genau der Betrag xy ankommen muss. Im Zweifelsfall Gebührenregelung A/B (= Gebührenteilung) und Überweisungsbetrag um € 20 erhöhen. Dann geben sie Dir entweder wieder was raus oder verlangen vor Ort was nach, aber Du umgehst die "Höchstregelung".
Ob ich das immer so machen würde, weiß ich nicht. Das kann auch schief gehen, wenn sich der Empfänger quer stellt.
Das Problem ist einfach Botswana. Das wirst Du nirgends viel billiger bekommen, weil da immer mehrere Banken zwischengeschaltet werden.
Was Du aber machen kannst und was ich auch schon öfter gemacht habe: teile dem Empfänger mit, wie teuer die Anzahlung war. Frage ihn, ob eine Barzahlung vor Ort möglich ist. Ich habe da fast nur gute Erfahrungen mit gemacht, einmal wurde der Betrag auf der Kreditkarte blockiert, aber nicht belastet. Letzteres ist aber Vertrauenssache.
Sorry, dass ich keine bessere Info für Dich habe.
Aber beim Sonnenuntergang im Okavango sind alle Gebühren vergessen :-))
@Cecile: Bei Dir musste wahrscheinlich nicht der Betrag X ankommen, oder? Dann passen € 9........
Liebe Grüße Schokohaserl
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CHcheknuf37 Beiträge · seit 201327. Juni 2013 · #32
Das wäre doch mal eine Geschäftsidee für Leute die in Namibia wohnen, aber auch in D ein Konto haben:
Man muss sich (irgendwie) einen Namen aufbauen, dass man zuverlässig ist.
Angebot: Ihr überweist X EUR in Deutschland auf mein Konto, und dafür überweise ich Y NA$ zu Eurem Ziel in NAM. So kann es keine Überraschungen bei den Abzügen geben, und man weiss genau wieviel NA$ den Empfänger erreichen werden...
Man muss halt den EUR/ZAR Kurs etwas zu seinen Gunsten verbiegen, aber weniger als die Banken. Und dann meinetwegen noch EUR 5 oder 10 als Gebühr obendrauf. Der Anbieter kann dann ab-und-zu Batzenweise Gesamtsummen von D nach NAM verschieben, und weiss dann auch nach kurzer Zeit wieviel ihn diese Transfers kosten, so dass er diese Gebühren in sein Angebot einrechnen kann...
2 Probleme: Ich weiss nicht ob´s legal wäre, und keine Ahnung wie man seine "Zuverlässigkeit" belegen soll.
Ich habe das damals mit der Freundin in Namibia die ich besucht habe genau so gemacht: Sie brauchte eh´ paar €, und sie hat vorab Mietwagen und Hotelzimmer für mich bezahlt. Hat sich genau ergänzt/ausgeglichen, und wir haben beide gespart und uns beim damaligen (für beide optimalen) Mittelkurs "getroffen".
Gruss, Christian
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200627. Juni 2013 · #33
Strelitzie schrieb: und was empfiehlst Du, wenn Kreditkartenzahlung ausgeschlossen ist? Für die große Summe muss ich mir auf jeden Fall etwas einfallen lassen. 😮
Bei mir ist es so, dass ich aus genau diesen Gründen keine eigenen Buchungen nach Botswana mache. Es gibt ja Touroperator welche das Buchen für Dich übernehmen. Die schlagen sich dann mit den richtigen Buchungen und den diversen Anbietern rum. Diese bezahlen dann auch die einzelnen Unternehmen. Ich selber habe dadurch nur einen Kontakt der für mich die Buchung macht und den ich ganz einfach in Europa bezahlen kann.
Der Touroperator will natürlich auch noch etwas verdienen. Aber dieser Betrag wird schnell mal ausgeglichen, wenn keine extra Bankgebühren mehr anfallen.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Mit dem Wort illegal triffst Du es wohl ziemlich gut.........Verstoß gegen das Geldwäschegesetz, Verstoß gegen die Abgabenordnung, Verstoß gegen die AGB usw.....ach Kontokündigung habe ich noch vergessen und eine Anzeige wg. Tätigkeit als Finanzagent 😗
Ehrlich, wer der Tante in Namibia was überweist, damit sie das Hotel für den Urlaub bezahlt, kann dass getrost tun. Wer aber sein Konto für Zahlungen Dritter zur Verfügung stellt, macht sich strafbar. Und zwar überall auf der Welt!
Die Umsetzung der Rechtsvorschriften dieser Erde ist mit ein Grund, warum dass alles so teuer ist.......
Schmeiß Deine Idee bitte in den Müll
Liebe Grüße Schokohaserl, die gerade herzlich gelacht hat 😄
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CHcheknuf37 Beiträge · seit 201328. Juni 2013 · #35
Schokohaserl schrieb:...Mit dem Wort illegal triffst Du es wohl ziemlich gut...
Dann ist es ja gut dass ich meinen Job noch nicht gekündigt habe, um mich auf diese Weise in Namibia niederzulassen... 🙂
...professionell angemeldet und unter Einhaltung der Gesetze sollte es wohl möglich sein? Immerhin machen www.currencyfair.com und ähnliche Dienste ja nichts anderes, nur bieten auch diese keine exakte "Zielbetragsgarantie".
A propos "Zielbetragsgarantie":
Schokohaserl schrieb:...Der billigste Weg ist immer die Gebührenteilung: deutsche Gebühren in Deutschland, fremde Gebühren im Empfängerland (da kommt dann halt etwas weniger an, aber nicht abzüglich € 50!)...
Das ist am günstigsten 🙂 , jedoch "vernünftig" gelöst habe ich Auslandsüberweisungen noch nie gesehen: 🙁
Problem: Der Empfänger zahlt die Gebühren die seine Bank verlangt, undzwar dadurch dass die Bank die Gebühren netterweise einfach direkt einbehält/vom überwiesenen Betrag abzieht. Oft sogar, ohne darauf in irgendeiner Form hinzuweisen. Dies, zusammen mit dem Fakt dass man die anfallenden Gebühren vorher niemals exakt in Erfahrung bringen kann, verunmöglicht es dafür zu sorgen, dass ein exakter Betrag auf dem Empfängerkonto ankommt.
Selbst bei einer "OUR"-Überweisung (offizielle Leseart "Auftraggeber übernimmt alle Kosten") funktioniert ein exakter Zielbetrag oft nicht, weil die Zielbank dann die Gebühr einfach umtauft. Plötzlich heisst die Gebühr "für Gutschriften aus dem Ausland" - und schon stimmt der Zielbetrag wieder nicht.
Habe ich einmal selbst erlebt: Firma mit Konto in HongKong sagt auf seiner Webseite: "Sie sind dafür verantwortlich, dass der exakte Betrag bei uns eingeht...". Also "OUR" Überweisung gewählt, nur um sicher zu gehen. Prompt kam von der Firma eine Zahlungsaufforderung über "fehlende 10 EUR". Nachfrage ergab: "Das berechnet unsere Bank immer, hätten Sie ja auf deren Webseite lesen können". Kundenunfreundlicher geht´s wirklich nicht, aber leider trotzdem oft Realität.
Es nerven also 2 verschiedene Dinge:
Die Höhe der Gebühren im Allgemeinen.
Der Fakt dass diese Gebühren dazu führen, dass man eine genauen Gutschriftsbetrag effektiv nicht bestimmen kann
Ich finde 2) fast schlimmer als 1)
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201128. Juni 2013 · #36
Hallo allerseits,
herzliche Dank für Eure Erläuterungen, Tipps und Hinweise.
Ich bin noch mit meiner Bank im Gespräch .... Die Gebühr ist ein Pauschalbetrag, nicht nach Überweisungsbetrag gestaffelt! 😠 Aber immerhin bekam ich gerade aus BOT die Mitteilung, dass mein Betrag (centgenau) nach genau 7 Tagen (seit Abgabe des Formblattes) beim Empfänger eingegangen ist.
Gruß Strelitzie
Update: Habe von der Bank - aus Kulanz - die Hälfte der Kosten erstattet bekommen. *freu* 🙂
CHcheknuf37 Beiträge · seit 201323. Aug. 2013 · #37
Nachdem ich www.currencyfair.com inzwischen ein paarmal benutzt habe, kann ich nur schwärmen!
Wobei ich nur zwischen CHF und EUR gewechselt habe, wo currencyfair jeweils lokale Konten (also in der Schweiz respektive in der €-Zone) unterhält. Currencyfairs ZAR-Konto ist bei einer Bank in London.
Trotzdem bekommt man einen exzellenten Wechselkurs (aktuell werden 1000 € in 13618 ZAR gewechselt), und Überweisungen nach Südafrika kosten ZAR 25.
Ob man allerdings eine Überweisung in ZAR auf ein namibianisches N$-Konto durchführen kann, sollte man wohl vorher lieber mit dem Team dort abklären.
es gibt eine ganze Reihe an Services wie currencyfair.com. Die können sinnvoll sein, aber das kann man nur immer im Einzelfall durchrechnen und entscheiden.
Die sich permanent ändernden Wechselkurse sind da üblicherweise 1-2% schlechter als aktuelle Realtimekurse, was bei 1.000 EUR Transfersumme dann 10-20 EUR an indirekten Kosten entsprechen kann. Weiterhin bietet currencyfair keine Einlagensicherung. Legen die (oder deren ungenannte Hausbank) mal eine Pleite hin, so ist etwaiges Guthaben mit einiger Wahrscheinlichkeit weg. Und die bieten keine OUR-Überweisung. Etwaige Gebühren, wie bei südafrikanischen Banken verbreitet, mindern die beim Kontoinhaber eingehende Summe. Es ist dann etwas schwierig, genau den richtigen Betrag zu überweisen.
Beste Grüße
Guido
CHcheknuf37 Beiträge · seit 201323. Aug. 2013 · #39
Hallo Guido,
im allgemeinen sehe ich das genauso, aber einiges würde ich etwas genauer betrachten.
Mit "Realtimekurs" meinst Du sicher den aktuellen Mittelkurs?
Der Mittelkurs heute um 12h22 war 13.6321, bei currencyfair im gleichen Moment der "real erhältliche" Wechselkurs 13.559.
13.6321 / 13.559 = 1.00539 -- Der Abschlag den Currencyfair einstreicht ist also ~0.5%.
Wenn currencyfair pleite geht, liegt das Geld meinem Verständnis nach auf den Banken der respektiven Währungen, und der Endkunde bekommt es letztlich zurück (bestimmt kein einfacher Vorgang, aber immerhin). Geht die Bank pleite bei der man seine Währung hat, wäre das eigene Geld von der relativen Einlagensicherung abhängig, wobei man natürlich unter Umständen in die Röhre schauen kann. (Bezahlt man einen Mietwagen ein paar Monate wegen einem vermeintlich guten Kurs vorab, ist das nicht viel anders: Wenn die Bank der Autovermietung an die man gezahlt hat pleite geht, hat man vielleicht einen Anspruch auf das Auto. Da die Autovermietung dann aber direkt mit der Bank untergeht, bekäme man effektiv auch kein Auto, und den Anspruch kann man nicht fahren. Also Jacke wie Hose.)
Currencyfairs EUR-Konto ist bei der Bank of America in Dublin. EUR Überweisungen sind innerhalb der EUR-Zone Inlandsüberweisungen (SEPA) und werden 1:1 ausgeführt. Zu Currencyfair kostet das nichts, von Currencyfair abgehend werden EUR 4/Überweisung berechnet. Der Zielbetrag kann also genau festgelegt werden.
Das CHF-Konto ist bei der Bank of America London "Switzerland branch". Die Kontonummer ist eine "normale" Schweizer Kontonummer. CHF Überweisungen sind somit innerhalb der Schweiz auch Inlandsüberweisungen und werden 1:1 ausgeführt. Zu Currenycfair kostet das nichts, von Currencyfair abgehend werden CHF 5/Überweisung berechnet. Der Zielbetrag kann genau festgelegt werden.
Das ZAR-Konto ist bei der Bank of America in London. Zahlungen nach Südafrika werden über die Nedbank in Johannesburg abgewickelt (intermediary bank). Was da genau an Gebühren draufgeschlagen wird, erschliesst sich mir nicht. Currencyfair berechnet für abgehende Überweisungen ZAR 25. Leider sehe ich hier (wie Du sagst) nicht, dass der Zielbetrag genau festgelegt werden kann. Was mit N$-Konten in Namibia passiert weiss ich auch nicht. Aber selbst mit OUR-Überweisung aus Germany klappt das mit dem Zielbetrag ja scheinbar auch nicht (immer).
An Alternativanbietern gibt es z.B. wechselstube.ch (die nehmen keine Privatkunden mehr), transferwise.com und weitere. Die genannten 3 habe ich bisher getestet, und ich fand persönlich currencyfair am transparentesten.
Jedenfalls waren Kurse und Überweisungsgebühren in jeder von mir getätigten Transaktion (CHF --> EUR) um längen besser als bei jeder angefragten Bank. Banken geben die exakte Höhe ihrer Gebühren m.E. nur sehr ungerne preis (geschweige denn publizieren Banken die Gebühren transparent auf deren Webseiten), damit man nicht vernünftig vergleichen kann.
Wenn man eine Transaktion schnell durchführt ist das Geld im Höchstfall 2-3 Tage bei der Bank of America geparkt. Das Risiko dass diese Bank innerhalb der kurzen Zeit pleite geht, würde ich jederzeit wagemutig erneut eingehen.
Falls jemand noch Infos zur genauen Bank einer anderen Währung braucht, suche ich die Info gerne im Kundenbereich raus. Das habe ich auf deren öffentlichen Seite bisher (auch) vergeblich gesucht.
WernerW218 Beiträge · seit 201312. Sept. 2016 · #40
Ich hole das mal aus der Versenkung. Habe mir gerade transferwise und Currencyfair angeschaut.
Bei beiden scheint es nicht möglich zu sein, dass man Geld nach Namibia überweist (auch nicht ZAR). Ich habe denen mal geschrieben, ob das nicht doch geht, mal schauen.
Übrigens sagt derzeit transferwise dass aus 1.000€ 15.839 ZAR werden und bei Currencyfair werden es 16,071 Zar. Immerhin fast 1,5% mehr.
Ich versuche gerade eine Möglichkeit für Onguma zu finden. Die bestehen (noch) auf Überweisung. 😎