Bolivien - Wer war schon mal (individuell) dort?

24 Antworten · 3'924 Aufrufe · gestartet 05. Juni 2013 von Sabine26
Bilder gross
Antworten
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200905. Juni 2013 · #1
Liebe Fomis,

nachdem vor einiger Zeit hier der Thread zu Chile lief, wo ich auch kräftig mitgemischt habe, hoffe ich, dass mir hier vielleicht der eine oder andere auch ein wenig helfen kann bzgl. Bolivien.

Bolivien ist schon lange ein Traum von mir. Ich habe mich auch schon recht eingehend mit dem Land beschäftigt und weiß so in etwa, wie eine Reiseroute aussehen könnte, aber in Foren ist kaum etwas zu diesem Land zu finden und ich wäre an Erfahrungen interessiert von Reisenden, die das Land entweder

a) selbst mit Mietwagen
oder
b) mit Auto und Fahrer

bereist haben.

- Wer könnte mir zum Beispiel auch etwas mehr zu den Straßen sagen im Südwesten (Parque Nacional Avaroa) sowie die Strecke dorthin ab Tupiza sowie die Gegend rund um Tupiza?
- Ist jemand schon mal auf dem Landweg nach Sucre gefahren? Wie sind die Straßen dorthin?
- Kennt jemand den PN Amboro (vom südlichen Eingang, von Saimapata aus)?
- Gleiches gilt für die Ruta de Che ...

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2013
98 Beiträge · seit 201207. Juni 2013 · #2
Hi,

ich kann dir deine Fragen nicht beantworten, aber ich war schon mal in Bolivien. Allerdings nur knapp eine Woche (war vorher 3 Wochen in Peru unterwegs mit einer Reisegruppe). Ich hatte aber auch keinen Mietwagen sondern bin mit Öffis gefahren.

Was du unbedingt machen musst ist Salar de Uyuni und die südliche Gegend mit den Lagunen. Das ist einfach nur schön. Kann man aber soweit ich weiß nicht selber machen, man muss in Uyuni eine Tour buchen. Man braucht auf jeden Fall ein Allradfahrzeug. Ich habe damals eine 3-Tages-Tour gemacht von der Salzwüste über verschiedene Lagunen bis runter zur Laguna Verde und wieder zurück. Das war mit das tollste, was ich je gemacht habe! Allerdings sind die Unterkünfte sehr einfach, stell dich schonmal auf 3 Tage ohne Dusche ein. Es kann dort (auf ca. 4.000 m) auch sehr kalt werden. Mütze, Handschuhe und Schal unbedingt einpacken! Wir sind damals (Ende April) in einen Schneesturm gekommen. Die Unterkünfte sind natürlich auch nicht beheizt, ich hab sogar mit Mütze geschlafen 😄 Bin aber auch ne Frostbeule... Die Temparaturen hängen natürlich auch von der Jahreszeit ab.
Die Geysire müssen auch cool sein, die haben wir allerdings nicht gesehen (bzw. die waren waagerecht, wegen dem Sturm 😄 )

Falls du auf Action stehst: Da kann ich dir von La Paz aus die Death Road wärmstens empfehlen! Mit sehr guten Downhill Bikes geht es da von einem Andenpass in 60 km bis runter in den Dschungel - einfach toll! Bei Höhenangst aber nicht zu empfehlen! Ich habe das damals bei Madness Bolivia gemacht, super Guides und tolle Räder. Auf der Death Road fahren übrigens mittlerweile fast keine Autos mehr, ist also nicht wirklich gefährlich (außer man stürzt mit dem Rad, versteht sich 😉 )

Bolivien ist einfach ein wunderschönes Land, ich würde jederzeit wieder hinfahren!
63 Beiträge · seit 201107. Juni 2013 · #3
Ich war ebenfalls schon mal kurz in Bolivien, von Peru aus, und kann dir deine Fragen aber leider auch nicht direkt beantworten. Ich empfehle das englischsprachige Forum von lonely planet, dort wird sicherlich jemand die Antworten kennen.
Zu Bolivien kann ich soweit beitragen, dass das ein sehr angenehmes, entspanntes Reiseland ist, mit freundlichen Menschen und guter Infrastruktur.
Es ist dort eher üblich, selbst zu fahren, warum man einen Fahrer nehmen sollte, wüsste ich jetzt nicht so zu beantworten. Mietwagen ab La Paz oder Sucre sollte kein Problem sein. Der lokale Fahrstil ist allerdings eher rasant und todesverachtend, da ist Afrika wirklich harmlos.

Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse sind bedingt zu empfehlen, dafür preiswert, und man kommt schnell ins Gespräch mit den Mitreisenden, auch hier gibts Empfehlungen für die Anbieter pro Strecke bei Lonely Planet.
www.dcloew-photography.com
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200907. Juni 2013 · #4
Hallo easytrack,
easytrack schrieb:
Es ist dort eher üblich, selbst zu fahren, warum man einen Fahrer nehmen sollte, wüsste ich jetzt nicht so zu beantworten. Mietwagen ab La Paz oder Sucre sollte kein Problem sein.
Da haben meine Recherchen und bisherige Suche eher etwas ganz anderes ergeben, was das Selbstfahren angeht, aber ich ziehe nach wie vor beide Möglichkeiten in Betracht, wobei es im Südwesten wohl gar keine richtigen Straßen gibt. Die verschwinden teilweise während der Regenzeit ...
Mietwagen ab Sucre? Das wäre mir ebenfalls sehr neu, bisher habe ich nur gefunden: La Paz, Santa Cruz, Cochabamba und meine noch irgendwo evtl. im Süden (Bermejo war es glaube ich). Aber bei einer Selbstfahrertour würde ich die Route wahrscheinlich ab Santa Cruz/bis La Paz auslegen.
easytrack schrieb:
Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse sind bedingt zu empfehlen, dafür preiswert, und man kommt schnell ins Gespräch mit den Mitreisenden, auch hier gibts Empfehlungen für die Anbieter pro Strecke bei Lonely Planet.
Das ist leider definitiv nichts für uns.

Trotzdem vielen Dank für deine Infos.

Viele Grüße
Sabine
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200907. Juni 2013 · #5
Hallo Bounce,

an dich habe ich gleich eine Frage:

Wie sind die Straßen im NP Avaroa (dort, wo die Lagunen sind :=) ... muss man einfach langsam fahren, weil die Straßen schlecht sind oder sind es mehr richtige Rüttelpisten, wo man ständige Schläge im Auto verspürt? Meine Frage zielt ganz einfach dahin, wie das für jemanden wäre, der Rückenprobleme hat?

Ich kenne das Altiplano von Chile und Peru sowie die Puna Argentiniens, daher wäre der Südwesten auch ein Muss für mich. Allerdings muss ich dich korrigieren, es gibt dort, zwar nur vereinzelt, Unterkünfte, die nicht schlecht sind und man eine Tour so legen kann, dass man ein eigenes Bad/DU hat ... und sogar eine Heizung, was in dieser Höhe recht nützlich sein kann. Ich kenne diese Höhe aus anderen Ländern und ja, so wie du schreibst, kann es dort sehr, sehr kalt werden und das noch mit wenig Sauerstoff.

Der Camino de Muerte ist nichts für uns, mir reichen schon die Bilder und Berichte, die ich von dieser Straße gesehen habe, definitiv nichts für mich.

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2013
98 Beiträge · seit 201208. Juni 2013 · #6
Ah, ich wusste bisher gar nicht, wie der NP heißt 😄
So ganz genau kann ich mich an die Straßen gar nicht erinnern. Aber teilweise waren das nur Fahrspuren bzw die "Straße" gar nicht als solche erkennbar. Ein 4x4 ist unabdingbar. Wir hatten auch einen Reifenschaden. Rüttelpisten sind es aber nicht, wenn ich mich recht erinnere. Aber genau kann ich es dir leider nicht sagen.
Ich war ja 3 Tage dort unterwegs, wir hatten ziemliches Pech mit dem Wetter, soll heißen es hat die beiden letzten Tage ziemlich gestürmt. Am 3. Tag wollten wir eigentlich zum Sonnenaufgang zu den Geysiren, da kamen wir dann in einen üblen Schneesturm. Die Fahrer der einzelnen Jeeps haben sogar überlegt, ob sie überhaupt weiterfahren sollen. Wir sind dann alle zusammen im Konvoi gefahren bis es aufgehört hat zu schneien. An den heißen Quellen konnte ich dann endlich meine gefrorenen Füße auftauen 😄
Dann gings weiter zur Laguna Verde, dem südlichsten Punkt der Tour. Auf dem Weg dorthin kamen wir in einen üblen Sandsturm. Das war soooooo krass, das kann man gar nicht beschreiben. Man hat nichts mehr gesehen, nur Sand um sich rum. Sogar so heftig, dass die Windschutzscheibe gerissen ist. Hat aber Gott sei Dank gehalten. An der Lagua Verde haben wir es auch nur ein paar Minuten außerhalb des Autos ausgehalten, weil es so kalt und stürmisch war. Aber die Lagune ist einfach wahnsinn!!

Auf der Strecke, die wir gefahren sind, gab es sonst keine Unterkünfte (bis auf das Salzhotel in der Salar) , aber ich kenne natürlich nicht den ganzen NP.
In der zweiten Nacht waren wir an einer größeren Unterkunft nahe der Laguna Colorada. Dort gab es eine Art Gemeinschaftraum mit einem Ofen. In den Schlafsäälen gab es keine Heizung. Nachts auch keinen Strom (Zähne putzen mit Strinlampe ist lustig - wir fuhren schon um 5 Uhr morgens los). Es gab dort zwar Duschen, aber glaub ich nur kalte. Diese Nacht war für mich der Horror, weil ich gefroren hab und außerdem die ganze Zeit das Gefühl hatte zu ersticken. Und dann liegt man auch noch unter 1000 Schichen von Decken. Ganz komisch. Das Lager liegt auf knapp 5.000 m, aber ich war gut aklimatisiert und schon seit 2 Wochen auf 3.800 m und höher und hatte nie Probleme mit der Höhe. Nur in dieser Nacht war es komisch. Na ja.
Die Salar und die Lagunen das war für mich das schönste was ich bisher gesehen habe. Das hat für alle Strapazen entschädigt. Allerdings war ich (leider) noch nicht in Chile. Das Altiplano ist für mich jedenfalls der schönste Ort der Welt - sogar noch toller als Namibia 😉
CIMG1099.JPG
18 Beiträge · seit 201308. Juni 2013 · #7
Hallo Sabine,

wir waren schon für einige Wochen in Bolivien, zwar leider nicht mit PKW, dafür aber individuell mit Bussen usw.
Ich kann Dir zusichern, dass Bolivien eines der am leichtesten zu bereisenden Länder war. Zwar dünne Luft, aber oft gute Busverbindungen mit je nach Kapitaldecke einfachen bis luxuriösen Bussen, zumindest auf den großen Fernstrassen.
Und wenn´s dann mal ein eigenes Auto sein soll, fährt Dich jeder Taxifahrer gern ganztägig für wirklich kleines Geld durch die Gegend.
Für Touren wie zum El Tatio Geysirfeld, Laguna colorada und Salar de Uyuni sind locale Anbieter sehr zu empfehlen, die Kleingruppen im Geländewagen (nur zu viert) sehr individuell durch die Gegend fahren..

LG von uns Namibia und Südamerika Fans..

Frank
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200909. Juni 2013 · #8
Hallo Bounce,

ja, vor der Höhe habe ich auch immer Respekt und sie bisher ganz gut vertragen. Allerdings war ich nur mal tagsüber bis knapp unter 5.000 Metern und der höchste Übernachtungsort lag bei mir bei ca. 3.800 Metern. Eine Freundin von mir hing während unserer Peru Tour mehrmals am Sauerstoffgerät.
bounce1983 schrieb:
Die Salar und die Lagunen das war für mich das schönste was ich bisher gesehen habe. Das hat für alle Strapazen entschädigt. Allerdings war ich (leider) noch nicht in Chile. Das Altiplano ist für mich jedenfalls der schönste Ort der Welt - sogar noch toller als Namibia 😉
Ich denke, ich habe auch schon ein wenig gesehen (u. a. Namibia) und stimme mit deiner Aussage so etwas von überein 🙂 Bisher habe ich auch noch nichts Vergleichbares gesehen.

Mein Avatar ist übrigens am Paso de Jama entstanden bei unserer Fahrt von San Pedro nach Purmamarca.

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2013
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200909. Juni 2013 · #9
Hallo Frank,
Namibheidi schrieb:
Für Touren wie zum El Tatio Geysirfeld, Laguna colorada und Salar de Uyuni sind locale Anbieter sehr zu empfehlen, die Kleingruppen im Geländewagen (nur zu viert) sehr individuell durch die Gegend fahren..
ich habe schon Anbieter gefunden (inkl. Angebote), die eine Privattour für zwei Personen machen. Ist halt teurer, wäre es mir aber wert. Busreisen ist nichts meins. Ich bin halt besonders an den Straßenverhältnissen interessiert und wenn es solche extremen Rüttenlpisten im NP E. Avarao hat wie zu den Tatio Geysiren in Chile, die ich kenne, das wäre nicht schön ...

Wie waren die Pisten in Bolivien im Vergleich dazu? Du kannst vielleicht etwas dazu sagen, wenn du beide kennt.

Wo genau in Bolivien warst du überall? Kennst du evtl. auch den Sajama NP?

In Chile und Argentinien, wo ich bisher schon mehrere Reisen gemacht habe, sind wir immer alleine mit Mietwagen unterwegs. Aber diese beiden Länder kann man bzgl. Infrastruktur ja nicht wirklich mit Bolivien vergleichen.

Liebe Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2013
Gast19. Juni 2013 · #11
Hallo Sabine,
es ist zwar schon ein bißchen her, daß Du anfragtest über Bolivien. Ich kann dazu nichts sagen, war bisher nur in Chile und Peru, habe aber jetzt einen Bericht über Bolivien im "Neue Woche Journal" gefunden.
Die schreiben wie folgt(ich gebe das mal wörtlich wieder):

Das unfreundlichste Land der Welt:
Wo sind Touristen nicht willkommen? In welchen Reiseländern sollte man besser nicht ins Krankenhaus müssen? Und wo sind Hotels eher Bruchbuden als Nobel-Herbergen?
Die Antwort: Bolivien.
Das hat jetzt eine Studie des Weltwirtschaftsforums ergeben.
Auch Venezuela und Russland sollten Urlauber besser meiden.

Sabine ich weiß nicht ob davon etwas stimmt, aber ganauso war es in der Zeitschrift zu lesen.

Liebe Grüße von Waltraud
1'723 Beiträge · seit 200919. Juni 2013 · #12
hallo sabine

ich kenn von bolivien mal gar nix .. aber : ich habe freunde die machen grade sowas aehnliches wie ne weltreise und befinden sich zu zeit und seit einiger zeit in bolivien.
David, mein freund, fuehrt einen sehr gut geschriebenen blog.
Allerdings : der blog ist in franzoesisch.. Solltest du also der franzoesischen sprache herr / frau sein schicke ich dir gerne den link, vielleicht gibts dir ja tips .. du koenntest auch direkt mit david mailen uber facebook oder so ..

gib bescheid wenn es dich interessiert

viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
98 Beiträge · seit 201219. Juni 2013 · #13
So ein quatsch... Die Menschen in Bolivien sind sehr gastfreundlich! Nur reden sie halt kaum Englisch. Touristen nicht willkommen? Vielleicht ist damit gemeint, dass die Infrastruktur nicht so sehr auf Tourismus ausgelegt ist - und genau deswegen ist es ja so schön! Machu Picchu z.B. ist ja ganz nett, aber mit 500 Personen auf dem Inca Trail wandern hat schon auch einen faden Beigeschmack - ganz zu schweigen zu den vielen tausend Besuchern jeden Tag in Machu Picchu selbst. Da lob ich mir die Einsamkeit in Bolivien. Dass man dabei teilweise auf etwas Komfort verzichten muss - gerne!!!
Luxus-Urlaub kann man dort nicht unbedingt machen, aber ich glaube, das will Sabine auch gar nicht 😉

Mein Hotel in La Paz war übrigens sehr schön - für sehr kleines Geld.
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200919. Juni 2013 · #14
Hallo Waltraud,

einen Auszug dieses Berichts habe ich neulich schon einmal irgendwo gesehen und dabei festgestellt, dass Bolivien dort auf Platz 1 gelandet ist. Ich habe schon Einiges recherchiert und bin dabei darauf gestoßen, dass die Leute im Hochland wohl eher wortkarg sein sollen; im Gegensatz zum Tiefland.

Aber das sagt man auch den Gauchos in Argentinien nach und selbst dort habe ich mich mit einem unterhalten. Es macht schon einmal viel aus, wenn man ein wenig Spanisch spricht.

Übrigens, eine meiner ersten Fernreisen führte mich vor zwanzig Jahren nach Venezuela und ich habe diese Reise nur positiv in Erinnerung ... ist halt lange her.


Hallo Miss Ellie,

ich kann zwar ein wenig Französisch - leider habe ich viel zu viel vergessen -, aber einen ganzen Blog zu lesen, das schaffe ich nicht. Trotzdem lieben Dank für dein Angebot. Ich war froh, dass auf deiner wunderschönen Insel doch so viele Englisch sprachen, als wir vor zwei Jahren dort Urlaub machten 🙂


Hallo Bounce,

es gibt durchaus sehr schöne Hotels in Bolivien, und ich habe schon Einige auf meiner Liste stehen. Ich habe es gerne etwas komfortabler und die Unterkunftspreise finde ich in Bolivien absolut okay.
Übrigens waren wir in Machu Picchu ganz früh morgens, und ich habe viele Bilder machen können ohne Touristen. Für mich war es ein magischer Ort, und es war mir wichtig, es nicht in einer Tagestour ab Cuzco zu machen.


Meine Pläne nehmen langsam Form an. Ich muss nur noch einige Dinge abklären, da wir noch einige andere Punkte bei unserer Routenplanung berücksichtigen müssen. Ich halte euch gerne auf dem Laufenden.

Trotzdem vielen lieben Dank für die Mühe, die ihr euch gebt.

Liebe Grüße/Muchos Saludos
Sabine
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2013
1'723 Beiträge · seit 200919. Juni 2013 · #15
Hall o sabine

Das war wohl ein witz oder ? Hast du hier tatsaechlich jemanden getroffen der englisch spricht ? Kann ich mir fast nicht vorstellen...

🙂 🙁
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200919. Juni 2013 · #16
Hallo Miss Ellie,

nein, kein Witz.
Es waren Einige, die zumindest soweit Englisch sprachen, dass ich sie verstehen konnte. Vielleicht haben wir gerade die paar wenigen getroffen 😄 ?

Aber witzig war eine Episode in St. André, nicht weit von diesem wunderschönen Hindutempel in der Nähe der Küste (ich weiß nicht, ob du weißt, welchen ich meine), da waren wir in einer Bäckerei, wo nur Französisch gesprochen wurde und ich mir so einigermaßen behelfen konnte, und in einem Bericht habe ich dazu geschrieben:

"Uns knurrte langsam der Magen und im Vorbeifahren fanden wir einen Bäcker, wo wir uns mit leckerstem Baguette eindeckten. Die Verkäuferin fragte uns, woher wir kämen. Jedem weiteren Kunden, der während wir bedient wurden, hereinkam, erzählte sie, wir wären Touristen aus Deutschland. Touristen aus Deutschland schienen hier nicht allzu oft vorbeizukommen. Wir fanden das Ganze recht amüsant. "

La Réunion hat uns wirklich sehr, sehr gut gefallen.

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2013
98 Beiträge · seit 201226. Juni 2013 · #17
Sabine26 schrieb:Hallo Bounce,

es gibt durchaus sehr schöne Hotels in Bolivien, und ich habe schon Einige auf meiner Liste stehen. Ich habe es gerne etwas komfortabler und die Unterkunftspreise finde ich in Bolivien absolut okay.
Übrigens waren wir in Machu Picchu ganz früh morgens, und ich habe viele Bilder machen können ohne Touristen. Für mich war es ein magischer Ort, und es war mir wichtig, es nicht in einer Tagestour ab Cuzco zu machen.
Das kann natürlich sein, dass es sehr schöne Hotels gibt, ,mir persönlich ist es nicht wichtig. Ich war in La Paz in einem sehr netten 3-Sterne-Hotel, ich glaube das hat ca. € 15 gekostet.

Ich fand Machu Picchu auch sehr sehr schön. Ich habe den Inka Trail gemacht und wir sind am letzten Tag schon um 5 Uhr losgelaufen (sobald das Tor aufgemacht hat) und waren ca. eine Stunde später in MP. Da waren natürlich auch noch nicht so viele Leute da, aber die kommen dann echt schnell, man kann die Ruhe halt nur sehr kurz genießen.
Ich hatte gleich zu Beginn versucht, eine "Eintrittskarte" für den Huyana Picchu zu bekommen (den Berg hinter MP). Angeblich gibt es jeden Tag 300 Karten, morgens um 7 waren die schon alle weg 😮 Ich konnte mich trotzdem durchmogeln 😗 , die Aussicht von oben ist einfach grandios 🙂
180 Beiträge · seit 200626. Juni 2013 · #18
Hallo Sabine,

wir waren vor 2 Jahren überall dort wo du hin möchtest. Alles hochinteressant und schön, aber auch sehr anstrengend. Wir haben uns über 1 Wochen am Stück um die 4000 m und höher bewegt und das geht echt an die Substanz. Auf jeden Fall "vor Ort" Mittel gegen Höhenkrankheit besorgen (heißt Sorochi oder so ähnlich). Wir hatten einen deutschen Guide und ohne wird es meines Erachtens sehr schwierig sich dort (im NP) zu bewegen. Wesentlich komplizierter als in Namibia, auch in Sachen übernachten. Auch auf den Salar würde ich es nicht riskieren mit Mietwagen zu fahren (schon viele Fahrzeuge sind dort unwiederbringlich versunken)! Wir hatten gutes Wetter und dadurch natürlich eine tolle Zeit. Bei Tupiza gibt es wunderschöne Erosionslandschaften. Von Samaipata kann man problemlos mit dem Auto nach Sucre, Potosi bis Tupiza. Von dort weiter in den Nationalpark bis zum Salar.
Ich bin nicht der große Berichteschreiber. Du kannst mich privat kontakten und wenn du möchtest können wir dann mal telefonieren. Auf meiner web-Seite habe ich ein paar Bilder als Vorgeschmack. Fehlen aber noch jede Menge da ich keine Zeit habe sie hoch zu laden http://www.travel4pictures.com/bolivia
Ich habe auch einen ganz guten Kontakt vor Ort den ich dir dann geben kann

liebe Grüße
Jürgen
www.travel4pictures.com -youtube: https://www.youtube.com/travel4pictures -Reisebericht Serengeti: http://www.travel4pictures.com/blog/2016/5/serengeti -zu den Haien Südafrikas: http://www.travel4pictures.com/blog/2016/7/Tauchen_ohne_Kaefig_mit_Haien_in_Suedafrika_und_Mosambik -Reisebericht Uganda: http://www.travel4pictures.com/blog/2015/5/eine-reise-zur-perle-afrikas -Reisebericht Mabuasehube/KTP unter: http://www.travel4pictures.com/blog/2014/5/kgalagadi-transfrontier-national-park-teil-1 und folgende -Bericht Gorillatrekking: http://www.travel4pictures.com/blog/2014/10/gorillas-ohne-nebel
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200926. Juni 2013 · #19
Hallo Bounce,
bounce1983 schrieb:
Das kann natürlich sein, dass es sehr schöne Hotels gibt, ,mir persönlich ist es nicht wichtig. Ich war in La Paz in einem sehr netten 3-Sterne-Hotel, ich glaube das hat ca. € 15 gekostet.
hatte ich geschrieben, weil du geschrieben hast, dass man teilweise auf Komfort verzichten muss. Mir sind nette Unterkünfte allerdings mittlerweile ziemlich wichtig und mein primäres Ziel ist bei Reisen nicht, möglichst billig (oder besser günstig) zu reisen. Aber da hat jeder seine eigenen Vorlieben, was auch gut ist.
Aber ich habe auch bei meinen Recherchen festgestellt, dass die - auch etwas höherwertigen - Unterkünfte gar nicht so teuer sind; gleicht dann wieder die Flugpreise dorthin ein wenig aus.

Wie hieß denn dein Hotel in La Paz und wo bzw. auf welcher Höhe in La Paz lag es denn?
bounce1983 schrieb:
Ich hatte gleich zu Beginn versucht, eine "Eintrittskarte" für den Huyana Picchu zu bekommen (den Berg hinter MP). Angeblich gibt es jeden Tag 300 Karten, morgens um 7 waren die schon alle weg 😮 Ich konnte mich trotzdem durchmogeln 😗 , die Aussicht von oben ist einfach grandios 🙂
... oh, bei uns gab es die noch auch etwas später ... ist aber vielleicht auch Glückssache

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2013
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200926. Juni 2013 · #20
Hallo Jürgen,

super!

Ich habe mittlerweile eine Route im Kopf, die wir wahrscheinlich mit Fahrer machen werden, weil es auf dem Uyuni (obwohl wir wahrscheinlich zu einer Zeit da sein werden, wo es trockener ist) und auch im NP E. Avarao einfach zu schwierig ist; zudem gibt es bei uns noch eine andere Einschränkung, die ich berücksichtigen muss.

Tupiza muss so ähnlich sein wie Nordargentinien.

In der Höhe war ich schon mehrmals und bin bisher von Soroche verschont geblieben *klopf auf Holz*, aber wir legen auch immer sehr viel Wert darauf, langsam aufzusteigen. Darüber hinaus versuchen wir es immer mit "climb high, sleep low", aber ist im Hochland Boliviens ja nicht gerade so einfach bzw. möglich.

Ich schau mir jetzt erst einmal deinen Link an - vielen Dank dafür.

Edit: Ganz tolle Bilder!!! Ich weiß schon, warum ich dort seit längerem hin möchte. Keine Landschaft hat mich bisher weltweit so fasziniert, wie das Altiplano/die Puna. Schön auch die Bilder von Totora, so kann ich mir ein wenig mehr darunter vorstellen.
Deine Bilder von Petra sind übrigens auch große Klasse. Ich war letztes Jahr auch in Jordanien. Meine sind leider nicht so gut 🙂 , aber auch ohne Menschenmassen.

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2013