Negativerfahrungen mit African Tracks 4x4

55 Antworten · 15,4k Aufrufe · gestartet 20. Mai 2013 von scott62
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201220. Mai 2013 · #1
Hallo lieber Forumsmitglieder,

ein erlebnisreicher 3wöchiger Namibiaurlaub liegt hinter meiner Frau und mir.
Im Vorfeld hatten wir uns auch im Forum fleißig belesen. Wir haben eine für Namibiaanfänger "übliche" Rundreise mit dem Mietwagen gemacht. Gebucht hatten wir über Elangeni. Mit dieser Agentur sind wir eigentlich sehr zufrieden, was die Kontakte im Vorfeld, die Reiseunterlagen und insbesondere auch die ausgewählten Unterkünfte betraf.
Ein großer Wermutstropfen war allerdings der Mietwagen.
Wir hatten einen Toyota Hilux 4x4 Single Cabin gebucht.
Der Empfang war nicht sonderlich freundlich, die Fahrzeugübergabe dauerte 5-10 min. Das Auto wurde mit leerem Tank übergeben. Die Frontscheibe hatte zahlreiche unterschiedlich große Einschläge. Mir fiel bereits auf, dass der rechte Vorderreifen an der Innenseite leicht einseitig abgenutzt war. O.k. wir sind in Afrika und nicht in Deutschland, dachte ich.
An der ersten Tankstelle hat eine Bedienstete gleich mal 20l Benzin anstatt Diesel eingefüllt, ehe ich ausgestiegen war. Außen stand zwar "Diesel only" auf dem Deckel, sie hatte jedoch die Innenseite des Tankdeckels gelesen, da stand "unleaded fuel".
Was nun? Nach einem Anruf kam uns ein Mitarbeiter von African tracks zu Hilfe und hat den falschen Treibstoff abgepumpt, was sehr nett von ihm war.
Am nächsten Tag endlich Abfahrt nach Süden. Ab 80 km/h bemerkte ich Vibrationen im Lenkrad, schneller als 100 km/h war nicht möglich. So einen Pickup war ich noch nicht gefahren und eilig hatten wir es auch nicht. Also fahren wir eben nicht schneller. In den nächsten Tagen befuhren wir viele gravel roads, wo die Vibrationen nicht so auffielen und außerdem gab es ja so viele tolle Dinge zu sehen, so dass die Angelegenheit vernachlässigbar schien.
Zwischenzeitlich hatte ich übrigens auch bemerkt, dass wir keinerlei Fahrzeugdokumente bekommen hatten, darauf hatte ich nach der langen Anreise bei der Übergabe leider nicht geachtet. Dass die Tankanzeige erst nach ca. 750 km beginnt, die "Vollstellung" zu verlassen, hatte man uns auch nicht mitgeteilt, erst nach mehr als der Hälfte unseres Urlaubs kam ich zufällig dahinter.
Zufällig parkte ich im Halali-Camp mit eingeschlagenen Vorderrädern und entdeckte, dass nun der Reifen zur Hälfte profillos war! Ich beschloss, abends prophylaktisch das Rad zu wechseln, doch es kam anders! Wir standen am Wasserloch und beobachteten ausgiebig Tiere als mein Nebenmann mich darauf aufmerksam machte, dass mein Reifen platt war. Also Radwechsel am Wasserloch. Zum Glück nur unter Anwesenheit von Zebras und weiteren harmlosen Tieren.
Von dieser Zeit an war das Auto im Prinzip unfahrbar geworden. Die Vibrationen des Lenkrads waren so stark, dass ich auf Asphalt nur noch 60-80 km/h gefahren bin und dabei auf gerader Strecke das Lenkrad nicht anfassen konnte, sondern freihändig "gesegelt" bin. So haben wir die letzten 700 km bis Windhoek zurückgelegt und sind dort völlig erschöpft und frustriert angekommen.
Natürlich haben wir zwischenzeitlich abgewogen, was wir tun könnten. Doch mehrere Gründe brachten uns zu dem Entschluss, es so zu versuchen.
Am Anfang dachten wir noch, es sei auszuhalten. Wir hatten einen Reiseplan mit vorgegebenen Zielen und keine Lust, durch Werkstattbesuche mit ungewissem Ausgang Sehenswertes zu verpassen. Die Agentur war weit weg in Windhoek und hatte bereits am Anfang kein echtes Vertrauen geweckt. Wir erwarteten von daher keine brauchbare Hilfe. Trotzdem habe ich eine email dorthin geschrieben, die drei Tage später beantwortet wurde: "Danke. Wir werden uns darum kümmern."
Bei der Abgabe des Fahrzeugs faselte der Kollege was von Balance und meinte, mit 4 neuen Reifen sei die Sache erledigt. Seine Reaktion zeigte meiner Meinung nach aber, dass das Problem bekannt war.So wird es dann der nächste Kunde mit dem selben Schaden (verstellte Spur oder was auch immer) bekommen.
Wir wissen nicht, wie es bei anderen Vermietern gewesen wäre, können jedoch von African tracks 4x4 nur abraten.
Viele Grüße scott62
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4'451 Beiträge · seit 200820. Mai 2013 · #2
Hallo Scotti62
Vielen Dank für Dein Feedback. Das hört sich aber nicht gut an.Dennoch hast Du Dein Humor nicht verloren.
vielleicht schreibst Du noch ein Par Eindrucke vom Rest euere Reise. Wurde mich auch über Bilder freuen.
Liebe Grüße
Cecile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
412 Beiträge · seit 201120. Mai 2013 · #3
Hi Scott

Das ist ärgerlich, aber eben Afrika. Solche Erlebnisse, insbesondere eine verstellte Vorspur, habe ich auch schon gehabt, bei einem anderen Anbieter. Leider hast du einiges falsch gemacht. So dauert bei mir die Fahrzeugübernahme nicht 10 Minuten, sondern rund 2 Stunden. Da wird alles gecheckt, Reifen, Motor (z.B. Füllstände), Fahrwerk, Einrichtung und vor allem auch das Bordwerkzeug (z.B. Funktionskontrolle Kompressor, passt der Radmutterschlüssel etc.) und notfalls ersetzt.
Sollte trotzdem unterwegs ein Problem auftauchen, sofort den Vermieter anrufen ( Mails bringen i.d.R. nichts) und die sofortige Lösung verlangen. Notfalls rufe ich jede Stunde wieder an. Kann er keine brauchbare Lösung anbieten, fahre ich zur nächsten Werkstatt und lass den Schaden beheben (z.B. Vorspur einstellen, Reifen reparieren/ersetzen). Quittung nicht vergessen. Mir wurden bisher alle Unkosten vom Vermieter gegen Vorweisung der Quittung anstandslos erstattet. Wichtig ist einfach, dass du nach Möglichkeit vorher anrufst.
Das hilft dir jetzt nichts mehr, aber vielleicht bei deiner nächsten Afrikareise. Sich Zeit nehmen und hartnäckig sein, auch wenn sie zuerst nicht so wollen wie du willst. Das spart dir viel Zeit und Ärger unterwegs.

Gruss Dieter
Themenstarter11 Beiträge · seit 201220. Mai 2013 · #4
Hallo Dieter,

mit einem gewissen Abstand gebe ich Dir völlig recht. Sicher habe ich "Anfängerfehler" gemacht. Wenn ich auf den Hof der Autovermietung geschaut habe, glaube ich allerdings nicht, dass man mir ein anderes Auto hätte geben können/wollen. Dafür waren die zu klein. Und da Windhoek die einzige Niederlassung war, konnte ich mir eben nicht vorstellen, in zeitlich vertretbarem Rahmen einen Ersatzwagen zu bekommen, wenn ich in der namibischen Peripherie bin.
Habe eben Lehrgeld bezahlt und aus Schaden wird man klug. Die positiven Erinnerungen werden bleiben.

Gruß Scott62
2'664 Beiträge · seit 201220. Mai 2013 · #5
Kurz und gut:

1. Ein so aussehender Reifen entspricht auch nicht mehr den gesetzlichen
Vorschriften in Namibia.

2. Ein unausgewuchteter Reifen wird durch das Fahren auch nicht besser.

Ich hätte dem Autovermieter vorab mitgeteilt, daß ich so nur noch die nächste Werkstatt anfahren würde, um den Mantel zu wechseln, alternativ den Reifen auswuchten zu lassen, was in diesem Zustand wahrscheinlich wenig bringen würde. Und ihm die Rechnung präsentiert.

Entweder warst Du zu gutmütig, oder aber hilflos. Ich hätte das Fahrzeug mit diesen Reifen gar nicht erst angenommen.
Themenstarter11 Beiträge · seit 201220. Mai 2013 · #6
Hallo Swakop,

so sah ja der Reifen erst nach weiteren von mir gefahrenen 3000 km aus, nachdem ich mir einen Plattfuß geholt hatte. Am Beginn wäre auch ich damit sicher nicht gestartet.
Wie bereits geschrieben, hätte ich am Tag unserer Ankunft (Sonntag) garantiert kein anderes Fahrzeug bei diesem Vermieter bekommen.
Hätte ich unterwegs eine Werkstatt aufgesucht, den Reparaturbetrag verauslagt und am Abreisetag vom Vermieter rückerstattet bekommen, hätte ich eine Menge NAD gehabt, ohne noch eine Verwendung dafür zu haben.
Ich hab den Typen außerdem kennengelernt und wie geschrieben war der unkooperativ und nicht besonders vertrauenswürdig.
Die Optionen waren also limitiert.
Während unserer Reise haben wir übrigens ein Schweizer Paar kennengelernt, die ihren Wagen bei KEA gemietet hatten. Wir haben sie am Flughafen bei der Rückreise getroffen und sie haben uns erzählt, dass sie bei der Rückgabe die einzigen waren, die keine Probleme mit dem Auto hatten im Gegensatz zu allen anderen Kunden...

Gruß Scott62
709 Beiträge · seit 201120. Mai 2013 · #7
Hi Scott62,

ich kann das nachvollziehen. Wir hatten mit unserem KFZ-Vermieter ähnliche Probleme.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2013
1'086 Beiträge · seit 200920. Mai 2013 · #8
scott62 schrieb:...Gebucht hatten wir über Elangeni....
Was sagen die eigentlich dazu?
Gruss Klaus
Themenstarter11 Beiträge · seit 201220. Mai 2013 · #9
Ich erwarte eine Antwort nach Pfingsten. Reaktion wird natürlich mitgeteilt.
Gruß scott62
2'048 Beiträge · seit 200721. Mai 2013 · #10
Hallo Rocky,
kannst du deinen Vermieter nennen?

@ scott
die Übernahme des Fahrzeugs ist schon eine halbe Garantie für Urlaubsprobleme - oder eben deren Vermeidung. Wenn du keine 4x4-Erfahrung hast, eine komplette Campingausrüstung übernimmst mit Kocher etc., die Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit des Werkzeuges und Wagenhebers nicht kennst etc. - da ist es egal wie freundlich der Verleiher ist oder nicht. 4x4 mit Equipment geht nie unter einer Stunde aus, bei Schäden an der Scheibe und Reifenauffälligkeiten werden da locker 2-3 draus. Dass man dafür nach einem langen Flug evtl. keinen Nerv hat ist schon klar. Aber deswegen macht es eben viel Sinn die erste Nacht in Windhuk zu bleiben bzw. sich außer Fahrzeugübernahme und Einkaufen max. eine ganz kurze Strecke vorzunehmen.Und bei Problemen immer erstmal Anruf beim Vermieter.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
1'115 Beiträge · seit 201021. Mai 2013 · #11
Schliesse mich den Ausführungen von jaw an. Der Vermieter war schon ganz nervös, weil die Uhr 17 Uhr anzeigte - aber meine Checkliste war halt noch nicht durch - 4x4 mit Campingausrüstung sind nun mal 4 Seiten Checkliste!

Gruss Rajang
256 Beiträge · seit 201221. Mai 2013 · #12
Servus Rajang,

hast du denn die Liste zur Fahrzeugübernahme digital? Das wäre sehr hilfreich ... 🙂

LG
Toni
412 Beiträge · seit 201121. Mai 2013 · #13
scott62 schrieb:Während unserer Reise haben wir übrigens ein Schweizer Paar kennengelernt, die ihren Wagen bei KEA gemietet hatten. Wir haben sie am Flughafen bei der Rückreise getroffen und sie haben uns erzählt, dass sie bei der Rückgabe die einzigen waren, die keine Probleme mit dem Auto hatten im Gegensatz zu allen anderen Kunden...
Hi Scott

Ich mietete in den letzten Jahren X Autos bei KEA. Auch da gilt (wie auch bei allen andern): Eine genaue Kontrolle und genügend Zeit bei der Fahrzeugübernahme erspart einen Haufen Ärger. So habe ich schon mehrmals darauf bestanden, dass Reifen noch ersetzt wurden. Auch das Dachzelt mussten sie mir schon kurzfristig noch wechseln, weil es mir zu verlottert war, ebenso die Batterie. Das machen sie natürlich nicht freiwillig, gibt ja schliesslich Arbeit. Da hilft nur stur zu bleiben.
Und trotz aller Aufmerksamkeit geht unter afrikanischen Bedingungen immer mal was unvorhersehbar kaputt (ich bin sehr viel Offroad unterwegs). So verabschiedete sich beim letzten Mal 5 Stunden hinter Palmwag (Richtung Hoanib) der vordere rechte Stossdämpfer. Wir sind dann ohne Stossdämpfer zurück nach Palmwag gefahren und haben ihn dort schweissen lassen, damit wir das Auto weiterhin benutzen konnten. Weil ich aber nicht mit einem geschweissten Stossdämpfer durch das halbe Kaokoveld fahren wollte, rief ich KEA in Windhoek an. Es brauchte zwar etwa ein halbes Duzend Anrufe, aber abends um 11 Uhr kam ein KEA-Mitarbeiter mit einem neuen Stossdämpfer an (700 km von Windhoek). Die Kosten für's Schweissen wurden problemlos auch übernommen und meiner Kreditkarte gutgeschrieben (nicht in N$ 😉 ).
Beim vorletzten Mal, im April 2012 hat mir KEA, weil ich Ärger mit dem Kühlschrank hatte und 2x die Werkstatt aufsuchen musste, sogar von sich aus 500 N$ (zusätzlich zur Reparatur) zurückerstattet. Wie bereits gesagt, reden mit den Leuten und die Flinte nicht gleich ins Korn werfen, wenn sie nicht gleich auf die Forderungen eingehen. Afrika halt 🙂 .

Gruss Dieter
1'115 Beiträge · seit 201021. Mai 2013 · #14
Hallo Toni,
Schick mir ein PN.
Gruss Rajang
Themenstarter11 Beiträge · seit 201221. Mai 2013 · #15
@jaw

also ich hatte keine Campingausrüstung zu übernehmen, denn wir haben in festen Unterkünften übernachtet. Daher braucht es sicher keine 2 Stunden, ein normales Auto zu übernehmen. Trotzdem würde ich beim nächsten Mal anders vorgehen. Hätte besser auf erfahrene Forumsmitglieder hören sollen...

Gruß scott62
709 Beiträge · seit 201121. Mai 2013 · #16
jaw schrieb:Hallo Rocky,
kannst du deinen Vermieter nennen?...
Hi,

es war damals Africa4x4Rentals. Einen Bericht darüber habe ich damals hier eingestellt.

Aus Erfahrung würde ich heute nie mehr ein 4x4 mit Campingausrüstung nach einem 10h-Flug am Tag der Ankunft übernehmen.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
Gast21. Mai 2013 · #17
Hallo,

selbst mit viel Erfahrung und in ausgeruhtem Zustand wird man vielen potentiellen Problemen nicht vorbeugen können.

Wie schon in einem anderen Thread geschrieben, hatten wir dieses Jahr bei Bushlore furchtbare China-Billigreifen auf dem Auto. Völliger Schrott auf Gravel. Bei der Übergabe hatten die 4 Reifen noch ca. 80% Profil und waren gleichmäßig abgefahren. Da war nichts zu bemängeln. Wir hatten auch schon gute Reifen chinesischer "Marken". Es gibt hunderte verschiedene Reifenhersteller/-typen und man kann nicht alle kennen. Wie soll man dem vorbeugen? Außer bei einigen speziellen Offroadfahrzeugen hat man in der Regel keinen Anspruch auf einen bestimmten Reifentyp.

Auch bei dem anderen Equipment müsste man wirklich alles bei der Übergabe ausprobieren. Dosenöffner, Gaskocher nicht nur ansehen, sondern wirklich eine Dose öffnen, etwas kochen, Stühle probesitzen usw. Wer macht das?

Bei 2 von 3 Campingstühlen waren die Plastikgelenke gebrochen. Das war mit simplen Aufklappen und Anschauen der Stühle nicht zu sehen. Erst bei Belastung (und wir sind alle schlank) ging der Bruch an den Gelenken auf und man brach mit dem Stuhl mehr oder weniger zusammen.

Für mich ist wichtiger, wie der Vermieter Probleme handhabt. Ob ich z.B. bei miserablen Reifen, die dann x Punctures hatten am Ende noch neue Reifen bezahlen soll oder ob die kaputten Stühle am Ende noch mir angekreidet werden. Für's Protokoll: Wir hätten unterwegs neue Stühle kaufen können und Bushlore hätte das Geld erstattet. Ich würde wieder bei Bushlore mieten.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2013
Themenstarter11 Beiträge · seit 201223. Mai 2013 · #18
@Klaus:
Bislang habe ich von Elangeni übrigens noch keine Antwort.
Aber die zuständige Mitarbeiterin ist möglicherweise im Urlaub. Sie war sonst immer sehr schnell und zuverlässig in der Beantwortung meiner Anliegen.
Sollte eine Reaktion erst nächste Woche erfolgen, werde ich dies trotzdem hier einstellen.
Grüße scott62
11 Beiträge · seit 201323. Mai 2013 · #19
Hallo,

wir haben (ab 13.06.) auch bei African Track gebucht. Der Forumsbeitrag hat mich natürlich etwas in Sorge versetzt, weshalb ich umgehend eine Email an African Tracks geschrieben habe (wir haben direkt gebucht). Antwort kam umgehend, hier zur Info:

Good afternoon

Thank you for your email. We try to keep everybody happy, but unfortunately it is sometimes impossible, and one negative comment does not override all the positive! I personally will make sure that your vehicle is good and the tyres are also in order!

We do a whole instruction of the vehicle, which takes +/- 1 hour together with the contract and if you have questions afterwards or if you are unhappy about something, you need to tell us there and then before you leave our yard and we will rectify the matter immediately.

If you have any problems during your trip, all you need to do is call us – we have a 24 hour back-up service and we will help you within 24 hours to fix any problems that may arise during your trip – this has always been our policy! We are not 24 hours in the office or over weekends, so we do not read emails after hours. We will provide you with our 24 hour number.

We look forward to meeting you.

Kind regards
Valerie


Ich hoffe, dass bei uns alles glatt geht. Werde nach unserer Reise berichten...

Gruß,
Arne
Themenstarter11 Beiträge · seit 201223. Mai 2013 · #20
@Arne:
Das wünsche ich Euch sehr.
Mir war immer klar, dass auf einer Namibiareise (und nicht nur dort!) was am Auto kaputt gehen kann.
Mein Problem war vielmehr, dass uns ein technisch nicht einwandfreies Auto bereits übergeben worden ist, der Fehler mutmaßlich bekannt war und somit der Ärger vermeidbar war.
Ich bin kein Mechaniker und habe die bei der Übernahme noch relativ geringe einseitige Reifenabnutzung nicht überbewertet.
Im Mietvertrag steht selbstverständlich, dass die Fahrzeuge regelmäßig und sorgfältig gewartet werden...
Wenn die Firma sagt, dass innerhalb von 24 Stunden ein aufgetretenes Problem gelöst wird, kann es eben bei einer Namibiareise mit teils größeren Distanzen durchaus nicht unerheblichen Einfluss auf den Reiseverlauf haben. Das hat uns letztlich dazu bewogen, die nach dem Reifenwechsel besonders massiven Probleme im wahrsten Sinn des Wortes "auszusitzen".
Immerhin wird nun meine Schilderung dazu beigetragen haben, Deine Fahrzeugübernahme besonders sorgfältig und kritisch durchzuführen und dann war er für etwas gut.
Schöne Reise!
scott62