nachdem ich seit Montag wieder in diesem unserem Lande bin,will ich-so als Dankeschön für die vielen Tipps hier aus dem Forum,aber auch als Krücke für mich selbst,da ich es einfach nicht geschafft habe,während des trips ein Tagebuch zu schreiben-einen ( eher kurzen ) Bericht schreiben. Wir,mein Bruder und ich,waren vier Wochen in Namibia,davon drei Wochen auf pad,hauptsächlich im Caprivi.Unser Hauptaugenmerk lag auf den Vögeln,aber natürlich haben wir auch bei grösseren,vor Allem aber auch kleineren Tieren nicht demonstrativ weggekuckt. Wir waren mit einem älteren,aber nachwievor rüstigen Toyota Condor 2X4 unterwegs.
Der Condor in der Wüste
Da ja ( eigentlich ) Regenzeit ist momentan,haben wir die hinteren Sitze ausgebaut,um im Notfall auch im Auto schlafen zu können,sollte es einmal zu viel regnen.Davon haben wir keinen Gebrauch machen müssen,Regen war die ganze Zeit über,auch im Caprivi,absolute Mangelware.Was für ein Unterschied zu den beiden letzten Jahren. Auch gab es wenig überflutete Bereiche entlang von Okavango und Kwando,sodass es sehr wenig Moskitos gab. Und noch weniger waren andere Touris dort unterwegs,wo wir uns aufgehalten haben,oft waren wir alleine auf den Campsites. Wir haben 4100 Kilometer abgespult,wobei wir vier Transfertage eingeplant hatten für die längeren Fahrstrecken.Sehr oft sind wir im 1. oder 2.Gang im Standgas so dahin getuckert,nur um oft nach zehn oder zwanzig Metern schon wieder zu halten.Der Caprivi ist halt gesteckt voll mit den exotischsten Vögeln. In dieser Zeit hatten wir nicht die kleinste Panne.( Ich traue es mich fast nicht zu sagen,aber nach fünf Touren mit deutlich jenseits 10.000 selbstgefahrenen Kilometern kann ich noch keine Reifenpanne vorweisen-was mache ich falsch?) Wir haben die ganze Zeit über in zwei kleinen Bodenzelten geschlafen,mit Ausnahme von zwei Nächten in festen Safarizelten im Mavunje Camp am Kwando.
Camp an der Blutkoppe
Mein Bruder war für die ( Semiprofessionelle ) Fotografie zuständig,er hatte zwei Canons mit ich glaube 400mm plus 1,4fach-Konverter dabei,also eine richtige Kanone.Ich habe hauptsächlich gefilmt,aber auch mit einer kleinen Knipse fotografiert,sodass es auch ein paar Bilder zum Bericht gibt.
Kanone in Aktion
Zum Wetter muss gesagt werden,dass es,da es ja nicht geregnet hat,sehr heiss war,bis an die 40 Grad in Rundu.Entweder haben wir mittags so bis vier Uhr dann Siesta gehalten ( die Farben sind in der Zeit sowieso nix,auch die Tiere halten sich dann versteckt im Schatten auf ) oder haben diese Zeit für längere Autofahrten genutzt.Morgens waren wir normalerweise mit dem ersten Licht auf den Beinen,um dann gamezudriven ( hoffentlich wird das jetzt nicht das nächste Unwort des Jahres 😄 ).
Sonnenaufgang am Okavango
Abends ging es meist so gegen fünf Uhr wieder auf die Piste,bis nach Sonnenuntergang.
Sonnenuntergang auf dem Kwando
Soviel mal vorne weg.Jetzt muss ich dann mal noch ein paar Bilder raussuchen,wobei es eher nicht die klassischen Motive werden.Von denen gibt es ja genug hier zu sehen,obwohl natürlich auch wir Elis,Hippos und Co. nicht verschmäht haben.
Sollte es Fragen geben,nur zu.
Liebe grüsse fotomatte
Teil 221. Feb. 2013
Guten Abend,
vielen Dank schon mal für Eure Antworten. Dass mein Bericht, als kurz angekündigt,doch länger werden wird wie gedacht,habe ich jetzt schon gemerkt. Und allen,die den Caprivi noch vor sich haben,sei gesagt:ich beneide Euch aufrichtig.Wir hätten es dort ohne Probleme weitere zwei Wochen ausgehalten.Und das wäre sogar finanzierbar,im Vergleich mal zum nahen Botswana.Speziell den kleinen,aber feinen Mahango Park,nun Teil des Bwabwata National Parks,möchte ich empfehlen.Es gibt hier nebenLöwe,Leopard,Wildhunden (temporär),Büffeln,Hippos,Elis die ganze Palette an Antilopen inkl.den eher raren Arten wie Sable,Roan,Tsessebe,Sitatunga sowie den unvermeidlichen Giraffen,Zebras,Schweinen....Und im Unterschied zur Etosha:hier darf man aussteigen. Also wir haben diesen Park intensiv genossen.Und das Ganze zum (Schnäppchen)Preis von 40 N$ pro Nase Eintrittsgebühr.Wer kann dazu schon Nein sagen? Ich werde jetzt mal bisschen Fotos aussuchen,und ab morgen geht es dann richtig los.
Bis dahin Matthias
Teil 322. Feb. 2013
Abflugstag Montag,21.Januar :
Nach den vielen Meldungen betreffs AirNam kommt ganz frisch dazu,dass der Flughafen Frankfurt wegen Blitzeis seit gestern gesperrt ist,und die fällige Maschine in Köln landen musste.Dazu hat auch die Bahn Probleme mit vereisten Oberleitungen. Kurz:ich bin mir sicher,dass es heute mit einem pünktlichen Start nix wird. Also fahre ich mit zeitlich grosszügigem Puffer gegen 11.oo Uhr mit dem IC los-die Verbindung klappt ohne Probleme,und schon um 14.oo Uhr bin ich am Airport.Ab 14.30 Uhr ist der AirNam-Schalter besetzt,ich gebe meinen Rucksack auf und kann erreichen,dass wir Sitze an den Notausgängen bekommen-Supi. Nachdem mein Bruder auch eingetrudelt ist,macht es ihm die AirNam-Maschine nach und landet gegen 15.40 Uhr in Fra.Das wird nie was mit dem Abflug um 19.10,soviel ist sicher.Und wenn ich auf die Abflugstafel schaue,steht hinter vielen Verbindungen "delayed" oder "cancelled". Wir gehen erst mal zum "Zebra-Treff",wo wir die Globetrotterfamily treffen und in Erwartung des Essens im Flieger nochmal was Ordentliches zum Kauen bestellen,dazu ein letztes Hefeweizen,um dann pünktlich um 18.30 Uhr zu borden. Aber das heisst ja noch nix. Und doch:pünktlich ( laut Abflugstafel sind das nicht viele Flieger an diesem Tag ) werden wir in die Sitze gepresst und verlassen dieses seit Wochen so trübe Deutschland. Der Rest ist schnell erzählt."Beef,sheep or fish?" Dazu zwei erste Tafel Lager,dann versucht,etwas Schlaf zu ergattern,und knapp eine halbe Stunde vor Plan landen wir im allerersten Morgenlicht.Jetzt schnell aus dem Flieger und erst mal tief durchatmen.Jaaa,wir sind angekommen.Die Palmsegler sind auch gerade am munter werden. Ziemlich flott sind wir durch die Immigration,Aufenthaltsdauer ist auch richtig eingetragen,dann schnell unsere zwei Bags abgeholt,schnell Geld gewechselt,da steht auch schon meine Freundin Bine und holt uns ab.Nach Besorgungen und einer kleinen Stadterkundung-für meinen Bruder war es der erste Namibia-trip-geht es am Nachmittag in Richtung Osten auf die Farm,wo wir erst mal die nächsten vier Tage zum Ankommen und runterkommen eingeplant haben. Diese Tage sind ausgefüllt mit "süssem Nichtstun",was man halt so macht auf einer Farm:Posten fahren,am Wasserloch sitzen,sundownern,im Pool abliegen,Fleisch essen,Bier trinken,erste Kontakte zu den Gefiederten aufnehmen....
Gewitterwolken über der Farm
Strichelracke
Streifenschwalbe ( Greater striped swallow )
Am Freitag fahren wir nach Gobabis zum einkaufen,dann wird das Auto hergerichtet ( Sitze ausbauen,alles durchquecken,tanken,schlussendlich das ganze Camping-Gerödel einladen,denn morgen soll er starten:unser Caprivi-trip.
Bis dahin,gefiederte Grüsse Fotomatte
Teil 422. Feb. 2013
Samstag,26.Januar :
Wir fahren über die C 30,also hintenrum,bis zum Waterberg,wo wir die erste Nacht verbringen wollen.Mit Eintritt in den Park sind dafür 470 N$ fällig,ganz schön happig,wie ich finde,für eine sandig-staubige Stellfläche.An den braais könnte etwas Instandhaltung auch nicht schaden,die ablutions aber sind sauber. Wir stellen unsere Zelte auf und erkunden dann auf einem der trails das Gelände und freuen uns über Sichtungen von marodierenden Banden von Streifenmangusten sowie Dikdiks.An Vögeln können wir notieren:Rüppell´s Papagei,eine ganze Familie Red-billed Woodhoopoes und zu Sonnenuntergang einen Damara Hornbill,der heftig von zwei Perlkäuzen attackiert wird. Mit dem Verschwinden der Sonne geht der Vollmond neben der Abbruchkante des Tafelbergs auf,und wir starten ein Feuer,um unserer boerewors die nötige Farbe zu verleihen,dazu gibt es einen moon-uper.
Im Dunkeln stehen wir auf,schnappen die Optik und Wasser und machen uns auf den Weg auf den Waterberg.Pünktlich zum Sonnenaufgang sind wir oben und geniessen das Konzert der erwachenden Vogelwelt unter uns im Wald.
Sonnenaufgang am Waterberg
Die Abbruchkante,im Hintergrund der Kleine Waterberg
Graulärmvogel
So gegen 9.oo Uhr reissen wir uns los und steigen wieder ab,es wird jetzt auch schnell hübsch warm.Der erste Touri kommt uns dampfend entgegen,während wir,immer abgelenkt durch den einen oder anderen Piepmatz,langsam unser Camp erreichen und erstmal frühstücken.Dabei muss ich einem dreisten Povian unmissverständlich klar machen,dass er in unserem Auto nix zu suchen hat-ein Stock in der Hand leistet da gute Dienste.Abgebaut ist fix,noch schnell kalt abgeduscht,und gegen 11.oo Uhr sind wir wieder auf der pad in Richtung NO,immer entlang des Waterbergs.Danach wird es eintönig. In Grootfontein tanken wir und ziehen uns ein paar fettige Fritten,um dann auf der Teerpad bis Rundu durchzufahren,wo wir pünktlich zum Sonnenuntergang eintreffen.
Der Okavango westlich von Rundu,rechts Angola.
Wir fahren zur nahen Tambuti-Lodge,um hier auf dickem Rasen unsere Zelte aufzustellen.Für 60 N$ ein wahres Schnäppchen inmitten einer gepflegten Anlage mit Pool.Für weitere 60 N$ kann man ein wirklich feudales Frühstück bekommen,mit Allem,was das Herz begehrt:Müsli,Joghurt,Brot,Wurst und Käse,Marmeladen,Wildhonig,Säfte (z.B. Baobab ),aber auch Eiern mit Speck und Bohnen und dergleichen mehr.Wir buchen gleich für zwei Nächte,so gut gefällt es uns.Dass wir nur fünf Minuten zu Fuss vom Fluss weg sind,erleichtert die Entscheidung nur noch. In der Bar gönnen wir uns je zwei eiskalte GinTonic (zukünftig GT ,denn die haben wir uns öfters zugeführt ),und nach einer kalten Dusche geht es in die mehr als laue Nacht auf die Isomatte.So lässt sich Winter ganz gut ertragen--hatte ich erwähnt,dass es zuhause seit Wochen nur trüb,kalt und grau war? Am nächsten Morgen soll es an die sewage-ponds gehen,doch dazu mehr demnächst in diesem Theater.
Grüsse Matthias
Teil 522. Feb. 2013
Montag,28.Januar:
Nachdem wir das wirklich üppige Frühstück genossen haben,fahren wir durch Rundu ein paar km nach Osten und erreichen die "sewage ponds",also so etwas wie Abwasserreinigungsbecken,wobei hier einige Jungs schwimmend unterwegs sind,andere sind beim Angeln.Sooo dreckig sieht das Wasser auch nicht aus,vor allem:stinken tut es nicht.Trotzdem würde ich nicht drin baden wollen,denn Müll liegt hier überall rum,kofferraumgrosse Häufen im Wasser,am Ufer,in den Wiesen--alles voll Plastik,Glas,tin cans und was nicht alles!
Sewage pond in Rundu
Und doch!Hier pulst das pralle Leben.Wir haben Mühe beim Wechsel zwischen Fernglas,Spektiv,und diversen Kameras alles gebührend mit-und aufzunehmen,denn neben diversen Limikolen,Enten,Tauchern,Kormoranen und Schlangenhalsvögeln gibt es noch diverse Greife sowie die unvermeidlichen Bienenfresser,Eisvögel,prächtige langschwänzige Witwen sowie die Bishops in gelb und in rot--was hat sich die Schöpfung nur dabei gedacht,als sie diese Vögel in den Farbtopf geschmissen hat.
in den floodplains sind jede Menge Harley-Lenker unterwegs
Gegen Mittag wird es uns zu heiss,wir fahren zurück und halten Siesta. Als das Licht wieder besser wird,laufen wir die paar Meter runter an den "Bach" und birden weiter.
Der "Bach",dahinter ist schon Angola.
Red-billed Woodhoopoe
Nachdem sich die Sonne dramatisch für heute verabschiedet,zieht es uns zum braai,dem wir das liebgewonnene Ritual mit GT folgen lassen.
ohne Worte
Gute Nacht Fotomatte
Teil 626. Feb. 2013
Dienstag 29.Januar:
Wir treiben uns gleich nach dem Hellwerden wieder in den floodplains rum direkt unterhalb der Lodge .Ich werde erstmals einer Zwergdommel ansichtig,die auf Schilfhalmen nach oben klettert,um die ersten Sonnenstrahlen des Tages zu tanken.Da muss ich also über 8000 km um die halbe Welt düsen,um den Vogel mal zu sehen.Bislang konnte ich ihn in Europa erst einmal hören-in Tschechien. Immer wieder beeindrucken uns die melodischen Rufreihen der Coppery-tailed Coucals.Ein europäischer Fischadler kurbelt sich in die Höhe. Gegen 9.oo Uhr gehen wir zurück und geniessen das Frühstück und lassen uns richtig Zeit,um auch möglichst von Allem wenigstens kosten zu können. Nach dem Packen und Tanken sind wir gegen Mittag wieder auf der Piste weiter Richtung Osten. Wir fahren bis nach Bagani,wo wir uns mit Fleisch,Yoghurt und Milch eindecken,und fahren weiter bis zur Mahangu Lodge,wo wir die Site 5 belegen.Die hinterste Campsite grenzt direkt an Schilf und Grasland,wo nachts die Hippos zum grasen rauskommen.Das weiss ich von meinem letzten Besuch hier . Wir bauen die Zelte auf,stellen das Auto unter den Sonnenschutz,schnappen uns die fotooptischen Gerätschaften und erkunden die nähere Umgebung.So finden wir gleich ein Paar Weissstirnspinte.Die sind neu für uns und werden entsprechend gepixelt.
auf dem Damm ,der zur Mahangu Lodge gehört und diese vor Überflutung schützen soll.Im Hintergrund der Okavango.
Sunset über den floodplains der Mahangu Lodge
Ein Dominikanerwitwen-Männchen versucht sein Weibchen mit einer hinreissenden Balzflugeinlage zu bezirzen.Leider ist er so hibbelig,dass das Fotografieren ganz schön anspruchsvoll ist.Der kleine Kerl ist etwa zwölf Zentimeter gross ( naja,eher klein ),hat aber einen Schwanz,der dreimal so lang ist wie er selbst. Zum Sonnenuntergang bietet uns dann ein Schwarm Rotflügel-Brachschwalben eine Flugshoweinlage ,vor dem kitschig-orangeroten Abendhimmel fast schon etwas zu theatralisch. Im Camp zurück gehen wir uns erstmal abkühlen in den Pool.Vollmond ist ja schon wieder ein paar Tage her,und so können wir im Wasser liegend den Sternenhimmel geniessen.Ich muss an den tristgrauen Winter zuhause denken und freue mich,hier zu sein.So mag ich Winter! Danach gehen wir zum Restaurant der Lodge.Man kann hier auf einer Plattform direkt über dem Okavango sitzen.Kleine Fledermäuse fliegen unter uns durch,man hört die Hippos grunzen-und wir machen uns mit Hilfe zweier GT bettschwer.
Bilder gibt es dann vom nächsten Tag wieder mehr,ich habe festgestellt,dass ich heute fast nur gefilmt habe.
Bis dahin, Fotomatte
Teil 727. Feb. 2013
Mittwoch 30.Januar.
Frühes Aufstehen ist angesagt,denn heute wollen wir in den Mahango Park.Am Gate entrichten wir unseren Obulus ( 40 N$ pro Nase plus 10 N$ fürs Auto ) und gleich hinter dem Eingang geht es links ab auf eine komplett neu ( mit deutschen Steuergeldern ) erbaute,höhergelegte pad.Wenigstens die baboons und die Warzenschweine freuen sich darüber,denn sie haben schnell gelernt,dass sich die grösste Hitze des Tages trefflich in den kühlen Entwässerungsrohren verschlafen lässt. Gleich öffnet sich der Busch,und vor uns liegt eine grosse,sumpfige Wiese,auf der vor Allem Steppenzebras,Streifengnus,Red Lechwes,Giraffen,einzelne Büffelbullen,viele Impalas,einzelne Kudus sowie ein riesiger,alter Elefantenbulle stehen.Der Eli steht in einem Matschloch,das er mit einer Vordersäule aufmischt,bis der Matsch die passige Konsistenz hat,um sich dann erstmal richtig einzusauen.Das tut er mit Hingabe so lange,bis er komplett -inklusive der dicken Stosszähne,sich in makellosem Schwarz präsentiert.Seine Arbeit unterbricht er immer nur kurz,um vorwitzige Schweine zu verscheuchen.Das rechte Ohrläppchen ( sagt man so auch bei einem Eli ? ) hat einen tiefen Riss und ein blutendes Loch,und da wir nicht wissen,wo er sich die Blessuren eingefangen hat,sind wir etwas unsicher,als er dann direkt hinter unserem Auto die pad kreuzt,um auf der anderen Seite im Busch langsam grasend zu verschwinden. Im Standgas tuckern wir langsam dahin,immer wieder haltend.Dann steigen wir aus,um irgendwelchen Vögeln hinterher zu schleichen,mal den lautkreischenden Meyers Papageien,dann diversen Spechten,vielen verschiedenen Kuckucksarten,aber auch zahlreichen bunten Kleinvögeln wie den diversen Waxbills. Bei den zwei Riesen-Baobabs steigen wir wieder aus,um ausgiebig zu fotografieren.
Ein Monster von Baum-ein Baobab
Little Bee-eater ( Zwergspint )
Martial Eagle ( Kampfadler )
Als wir wieder auf die Durchgangsstrasse kommen,ist Mittag schon vorbei.Da es sehr heiss ist,und die Farben total blaustichig,fahren wir zurück ins Camp,um zu frühstücken,zu duschen und dann ein Nickerchen zu machen. Aber gegen 16.30 Uhr fahren wir wieder in den Park ein,nehmen diesmal aber die Pad nach rechts zum Wasserloch.Im Hide haben sich Arbeiter einquartiert,so ist hier nicht allzuviel zu erwarten,wir fahren langsam zurück,um nochmals die gleiche Strecke wie heute morgen zu fahren.Das lohnt sich absolut.Den Sonnenuntergang erleben wir wieder an der grossen Wiese,und als es dunkel ist,beobachten und filmen wir Flughühner,Ziegenmelker sowie eine Weissgesichtsohreule. Im Camp zurück alles wie gehabt--duschen,Pool,GT. Wir bleiben lange sitzen.Es ist nicht viel los--Tote Hose,sagt der Manager,zu dieser Jahreszeit.Schlecht für ihn,gut für uns.Nachdem der immer noch imposante Mond orangerot über dem Okavango aufgegangen ist,und die Hippos und die "Xylophon-Frösche" ihr Konzert geben,begeben wir uns in die Waagerechte.
Vielen Dank fürs Interesse,fürs Danke-klicken und für die Kommentare. @baboon:Ich habe keinerlei Erfahrung damit,wie man Videos einstellt,deshalb-und auch wegen dem ganzen Zeitaufwand-wird das wohl nix werden,sorry.
Matthias
Teil 827. Feb. 2013
Donnerstag 31.Januar:
Das schöne Licht des frühen Morgens nutzen wir,um uns nochmals in den floodplains umzusehen.Ein paar Neuigkeiten können wir verbuchen,etwa Weissbartseeschwalben oder auch die eher selteneren Lesser Jacanas,Zwergblatthühnchen also. Wir treffen auf zwei englische birder,die mit dem guide der Lodge unterwegs sind.Hey,es gibt noch Andere von der Spezies,wir sind nicht allein.
Die fliegen hier zu Tausenden rum und sind mit ein Grund für den Vogelreichtum.
Schnell wird es wieder heiss,durch kniehohes Wasser laufen wir zurück,um erstmal zu frühstücken.Wir packen zusammen,hopsen nochmals unter die kalte Dusche und fahren nach Divundu tanken.Auf der Fahrt dorthin muss ich voll in die Eisen steigen,um ein
Chamaeleon von der Pad zu retten,dafür muss es mir als Model herhalten-sowas nennt man glaube ich eine win-win-Situation.( Naja,nicht wirklich,denn Verkehr gibt es so gut wie keinen hier ). An der Tanke steht ein Ochsenschlitten,ein kleiner Junge als Fahrer.Ein tolles Bild,aber ich traue mich nicht zu fotografieren.Ich gebe es zu,Menschen abzulichten ist nicht mein Ding,ich habe da immer Hemmungen. Wir fahren über die Bagani bridge,passieren ohne Probleme den Kontrollpunkt und biegen gleich wieder rechts ab zum Community Campground,immer schön am Knast längs. Wir schauen uns die vier Campsites an,die schön zum Teil in grosse Bäume des Galeriewaldes eingefügt sind,und von deren Plattform man einen schönen Blick auf den Fluss und die Popa Falls hat.Wir zahlen die Day use fee von 10 N$ p.P. und gehen ans Ufer unterhalb der Fälle,nee eher der Stromschnellen.Der feine Eieruhrensand ist so heiss,dass man ohne Schuhe hier nicht laufen kann.Wir stellen das Spektiv auf,denn wir wollen hier einen ganz besonderen Vogel sehen,den es so glaube ich in Namibia nur hier gibt: die Rock Pratincole,also Felsen-oder Weissnackenbrachschwalbe.Wir entdecken auch einige dieser Vögel,die auf Felsen mitten in der Gischt der Fälle sitzen.
Popa Falls
Weiter geht es Richtung Osten auf der gut ausgebauten B 8.Ab und zu liegen fette Knödel Elefantenlosung auf dem Asphalt und mahnen,dass die Schilder mit Achtung,Elefanten nicht umsonst hier stehen. In Kongola kaufen wir nochmals ein,dann geht es auf die C 49 Richtung Süden.Hier wird mächtig gebuddelt.Es soll wohl ein hihgway nach deutschem Vorbild,also sechsspurig ,gebaut werden.Sollte mich nicht wundern,wenn neben dem Vorbild auch die Finanzierung von da kommt. Nach zwölf Kilometern geht es nochmals rechts ab in den Busch,und wir erreichen das Mavunje Camp.Es gehört Dan,einem Engländer,der aber gerade nicht da ist,sondern in Europa weilt.Ich habe im Vorfeld mit ihm ausgemacht,dass er uns einen Guide organisiert,der uns dann mit dem Boot auf dem Kwando rumschippert. Wir treffen Clement,der das Camp in Schuss hält,solange Dan nicht da ist.Er zeigt uns unser Zelt und die Messe sowie die Küche und die ablutions.Alles piccobello sauber,auch die Wege frisch gefegt. Wir lassen uns häuslich nieder,kochen ein ordentliches Menu auf unserem Gasgrill und lassen den Abend ausklingen mit einem kleinen Erkundungsspaziergang,denn morgen früh wollen wir um 6.oo Uhr mit dem Boot los.
Sunset im Mavunje Camp
Liebe Grüsse Matthias
Teil 928. Feb. 2013
Freitag 01.Februar:
Da wir um 6.oo Uhr loswollen,stehen wir um kurz nach 5.oo Uhr auf. Nach dem frühen Frühstück warten wir auf den Guide-der aber nicht kommt.Irgendwann fangen wir etwas genervt an,uns für die Vögel zu interessieren,die in den Bäumen sitzen und auf den Sonnenaufgang warten.So entdecken wir als neue Art den Broad-billed Roller,Zimtracke sowie die Hadeda Ibisse,Hagedasch-Ibis.Die sind wirklich nicht zu überhören,noisy birds. Um 7.oo Uhr kommt Clement,um seine Arbeit im Camp aufzunehmen.Verwundert,dass kein Guide da ist,macht er kurzerhand das Boot startklar,und wir können los. Ganz gemächlich gleiten wir dahin und geniessen das frühe Morgenlicht und die unsagbare Ruhe auf dem Fluss.
Der ruhige Kwando mit seinen vielen Seerosen begeistert uns.
An grossen Tieren sehen wir die unvermeidlichen Hippos,ein paar Elis,immer wieder,als einzige Antilope hier,Red Lechwes sowie wenige Krokodile,die äusserst scheu sind.Kaum kommen wir um eine Biegung,schon verschwinden die Panzerechsen in den dunklen Fluten.
Die Zeit gleitet genauso ruhig und besinnlich dahin wie unser Boot,irgendwie zeitlos.Ich könnte so für Tage unterwegs sein,es würde mir nicht langweilig werden. Irgendwann aber dreht Clement um,er hat ja noch Anderes zu tun als uns zu bespassen. Im Camp kochen wir uns Nudeln mit vegetarischer Sauce,dass es hier keinen Fridge gibt,wussten wir vorab. Pünktlich zum Essen kommt der Guide,ein netter,junger Mann,dessen Name ich leider nicht mehr weiss.Durch eine Beerdigung verhindert,konnte er erst jetzt kommen.Da er nix zum Essen dabei hat,laden wir die Beiden zum Essen ein.Freudig verputzen sie unsere Nudeln,waren sowieso wieder mal viel zu viele. Spätnachmittags fahren wir wieder los,diesmal flussaufwärts.Wir sind bis in die hereinbrechende Nacht unterwegs,alles ohne besondere Vorkommnisse.Alles ganz easy,ganz entspannt.Elis,Hippos,Sunset,Vögel.Alles drin,alles dran.So hatten wir uns das vorgestellt.
ohne Worte ( siehe oben )
Zurück im Camp entzünden wir ein schönes Feuerchen und quatschen uns eins,untermalt von-genau,den Hippos und den Fröschen,die sooo melodisch "klicken".
@ Peter:Ich hoffe mal,Ihr hattet genauso entspannte Tage im Camp Kwando (das ich von meinem Aufenthalt 2009 her kenne ).
Weiter geht es dann genauso wie der heutige Tag. Bis dahin, Matthias
Teil 1001. März 2013
Hallo,ein neuer Tag,genauso trübe,grau und dunkel wie all die Anderen davor ( also hier,in D--wo denn sonst ? ) :
vielen Dank für Eure Bemerkungen.Es freut mich,wenn ich euren Nerv getroffen habe.Und diejenigen,die das Erlebnis Caprivi noch vor sich haben,können sich ebenso einfach nur freuen.Wenn man sich Zeit und sich auf den Rhytmus des langsam fliessenden Wassers ein-lässt,kann es nur eines werden--Urlaub,Entspannung,Erholung.
Weiter geht´s.
Samstag 02.Februar:
Heute sind wir früh genug dran,um den Sonnenaufgang auf dem Wasser zu erleben.Unter mächtig ausladenden Bäumen,auf denen wieder die noisy-bird-Truppe sowie eine Hundertschaft Open-Bills,Klaffschnabelstörche übernachtet haben,geht es durch einen schmalen Channel,bis wir wieder das offenere Wasser des Kwando erreichen.Vor uns kreuzt eine kleine Schlange,ansonsten "kümmern" wir uns um Jacanas,Lesser Jacanas,Giant Kingfisher sowie seinen winzigen Bruder,den Malachite Kingfisher,an dessen Bruthöhle wir langsam vorbeitreiben.
African Jacana,oder auch lilytrotter ( Grüssle )
nur der Kwando
Mächtige Bäume am Ufer
Wir kommen an einer Schlafplatzgesellschaft von Karminspinten vorbei,die im Papyrusdschungel übernachtet haben,sicher mehrere hundert Vögel. Gegen Mittag sind wir zurück im Camp.Wir wollen heute noch weiter,zurück an den Okavango.Zum Einen fühlen wir uns hier etwas "getrappt",weil man halt ohne Boot wenig unternehmen kann,dann müssen wir mal wieder einkaufen,denn leider gibt es hier keine Möglichkeit,Lebensmittel und Getränke zu kühlen,zumindest nicht,wenn Dan nicht da ist. Was wir wirklich vermisst haben,ist eine Aussichtsplattform,etwa so wie im Nambwa Camp,wo man über das Meer aus Schilf hinweg die Szenerie beobachten kann. Wir bezahlen die Übernachtung ( 250 N$ pro Person pro Nacht ) sowie die boattrips ( 250 N$ pP pro etwa je vierstündigen Ausflug ). Ich überwinde mich und frage um ein Abschiedsfoto bei den Beiden,mit denen wir eine so schöne Zeit verbracht haben.
Clement und unser sehr guter Guide
In Kongola wollen wir in den zwei ( sehr empfehlenswerten ) Souvenir shops,die von den umliegenden Communities betrieben werden,ein paar Mitbringsel erstehen.Leider sind beide zu. Nach der Polizei-Kontrolle bleiben wir mitten auf der Brücke stehen.In der Luft kreisen Greife,und am Ufer planschen Elis. Direkt nach der Brücke überfallen eine Herde Tsessebes die Strasse,wir können sie eine ganze Weile im angrenzenden Wald beobachten,sie sind aber ziemlich scheu. Und dann passiert etwas Ungewöhnliches:wir kommen in ein Gewitter.Es blitzt ohne Unterbrechung,dazu ist es praktisch Nacht,so dunkel ist es geworden,und es pladdert,was nur geht.Mit Scheibenwischer auf max. und etwa 30 Km/h schleichen wir etwa eine halbe Stunde dahin,dann ist Alles vorbei,die Sonne scheint,und unser Condor ist blitzeblank. Nach dem Einkaufsstop in Divundu steuern wir wieder unsere Campsite Nr.5 der Mahangu Lodge an.Zeltaufbau ist schnell erledigt,dann gibt es mal wieder ein "richtiges" Essen,also mit Fleisch,mit grossen,saftigen steaks.Dazu ein kühles Tafel-Lager in der vernünftigen Flasche-ein dreiviertel Liter. Den Nachmittag und sunset verbringen wir wieder ums Camp herum,hier kann man soviel zu Fuss erkunden,das hat uns in Mavunje etwas gefehlt.Als es dann dunkel geworden ist,gehen wir zum Pool,um uns abzukühlen.Auf einem Pfosten in einem Meter Höhe sitzt eine African Wood Owl,sie lässt sich auf fünf Meter Distanz,angeleuchtet von unseren Taschenlampen,eine ganze Weile beobachten.Nur mit Badehose bekleidet ,habe ich natürlich diesmal meine kleine Knipse nicht am Mann.Schade. Der Rest ist business as usual.Abhocken auf der Über-Wasser-Terrasse bei GT.Heute ist eine zehnköpfige Gruppe Russen in der Lodge,die Alles geben,um eventuell vorhandene Vorurteile zu bestätigen.
Weiter geht es dann,na klar,mit dem Mahango Park.Demnächst hier.
Viele Grüsse Matthias
Teil 1102. März 2013
Sonntag,03.Februar:
Da wir zum Sonnenaufgang im Park sein wollen,geht´s noch früher los.Das geschlossene Tor öffnen wir uns selbst,und wir fahren durch bis zum Abdreh "Giant Baobab".Das hat den Vorteil,dass wir jetzt die meiste Zeit mit der Sonne im Rücken fahren werden-ist besser für die Bilder.Man ist ja lernfähig. Gleich beim Abdreh stehen etwa acht Tsessebes,zusammen mit Zebras.Sie haben zwei kleine Fohlen dabei.Ich mag diese sehr athletisch gebauten Antilopen,die angeblich bis um die einhundert Stundenkilometer erreichen können,und somit als schnellste Antilopenart gelten.
Rotbauchwürger,ugs."Reichsvogel"
Lange beobachten wir zwei "Reichsvögel",die direkt neben uns in einem Busch rumklettern und diesen von oben bis unten filzen,immer bedrängt von einer warnenden Prinie. Dann entdecken wir zwei Buschhörnchen,die sich auf einem Termitenhügel liegend ,die Morgensonne auf den Pelz brennen lassen wie Mitteleuropäer auf Malle.
Eli-Bulle,erkenntlich am abgerundeten Schädel ( oder zwischen den Haxen )
Karminspint
Den beobachten wir ziemlich lange,wie er immer von seiner Ansitzwarte aus aufsteigt,im Flug ein Insekt fängt,dieses dann totschlägt,in die Luft schmeisst,bis er es richtig positioniert auffangen und verschlucken kann.So wandern in kurzer Zeit Libellen,ein Falter sowie Hummeln in seinen Magen-erstaunlich,wieviele das sind. Als wir wieder ans Gate kommen,ist Mittag schon wieder durch.Wir zahlen die Gebühr,die Dame bedankt sich mehrmals,dass wir so ehrlich sind.Das würden nicht Alle so handhaben.Verstehe ich nicht,der Obulus hier ist wirklich im peanut-Bereich. Der Nachmittagsdrive geht erst mal wieder nach Westen Richtung Wasserloch.Die Arbeiter sind immer noch da,wir befragen sie,was denn so zum Wasserloch kommt an Wild.Sind wohl hauptsächlich Elis,aber erst nach Einbruch der Dunkelheit.Wir tuckern langsam wieder zurück und stehen plötzlich inmitten einer Herde von sechs Eli-Bullen,einer nur knapp zehn Meter neben uns,versteckt in einem Busch.Wir bemerken ihn erst,als der Busch plötzlich Beine bekommt. Wenig weiter steht plötzlich ein praller Roan-Bulle vor uns.Er gibt uns aber keine Chance für ein Bild.Trotzdem ein herrlicher Anblick.Meine erste Pferde-Antilope in freier Wildbahn. Wir fahren nochmals die pad entlang des Flusses,und an einem kleinen Wasserloch in lichtem Busch stehen-im allerletzten Sonnenlicht-nochmals zwei Roan. Zurück im Camp geht es wieder in Richtung Pool zum abkühlen,diesmal aber vorbereitet.Mit Taschenlampen,Handy und Fotoausrüstung schleichen wir zum Pool.Andreas lässt den Gesang der African Wood Owl mittels seines MP3-fähigen Handys erklingen,und keine fünf Sekunden später sitzt die Eule über uns im Baum und antwortet.So geht das eine ganze Weile,sie bleibt aber oben in der Krone sitzen und bietet uns leider keine Chance für einen Schuss. Zwischenzeitlich ist auch der Security-Mensch auf unser Treiben aufmerksam geworden und findet das hochspannend,was wir hier so machen.Der hält uns wohl für total durchgeknallt. Dann aber geht´s doch in den Pool,dann wieder auf die Terrasse.Die Russen sind weg,so wird es nochmal ein besinnlicher Abend bei ein paar eiskalten Bierchen. Morgen wollen wir nach Rundu zurück. Deshalb mein Fazit zur Mahangu Lodge ( hier nur Camp ):es ist die letzte Lodge in Richtung Mahango Park von Divundu aus und deshalb ideal,wenn man früh in den Park will.Sehr gepflegte,saubere Anlage.Sehr ruhig ( ohne Russen ).Geniale Terrasse über dem Wasser. Und mit 90 N$ p.P.p.Nacht fürs Camp sehr gutes PL-Verhältnis.
Morgen gibt es deutlich mehr Bilder,versprochen.
Liebe Grüsse Matthias
Teil 1202. März 2013
Montag,04.Februar:
Den Sonnenaufgang gibt´s diesmal noch im Camp.
Wir frühstücken ganz gemütlich und machen uns dann nochmals zu Fuss auf rund um die Lodge.
Coppery-tailed Coucal,Angola-Mönchkuckuck
Hier gibt es auch Ecken mit heideähnlichem Bewuchs auf reinem Sand,wo wunderschöne,blaue Blumen mein Herz erfreuen,und Schmetterlinge anziehen.
Schmetterlinge,wie ich sie vorher noch nie gesehen habe,völlig anders als die Flattermänner,die man sonst so an Wasserlöchern,Matschflächen oder Kothaufen entdecken kann.
Es wird bald wieder brütend heiss,wir packen zusammen,nehmen eine kalte Dusche und sagen Good-bye zum Mahangu-Camp.Hierhin komme ich ganz sicher wieder zurück und bleibe dann mal vier,fünf Tage. Auf der geraden B 8 geht es für zweihundert Km nach Rundu zurück,wo wir direkt wieder die Wiese der Tambuti Lodge in Beschlag nehmen.Die Temperaturen hier knocken uns aus,erstmal ein Nickerchen im Schatten ist angesagt. Zum frühen Abend haben wir uns wieder berappelt und erkunden das Gelände unterhalb der Lodge,direkt am Okavango.
Teil 1302. März 2013
Fortsetzung:
Gewitterstimmung über Angola
Ja,da braut sich was zusammen.Riesige Haufenwolken schiessen in die Höhe.Deshalb gibt es heute auch keinen spektakulären Sonnenuntergang,diese verschwindet einfach hinter einem massiven Wolkenpaket.Das Licht ist weg,und so beenden wir die Foto-Session vorzeitig. So können wir diesmal noch bei Tageslicht anfangen zu kochen und zu braaien,dazu holen wir uns von der Bar erst ein kaltes Bier,dann einen GT. Es wird dunkel,über Angola blitzt es schon heftig.Es fängt an zu winden,nein zu stürmen.Wir müssen die Glut mit dem schweren Rost abdecken,damit sie nicht davon fliegt. Ich gehe duschen,und als ich gerade die Türe wieder aufmachen will,sehe ich unten im Türspalt,dass da eine Schlange liegt.Ganz vorsichtig öffne ich die Tür,die Schlange kriecht etwas zur Seite,und ich kann sie mir im Schein der Taschenlampe näher ansehen.Sie hebt den Oberkörper etwa 30 cm an und stellt ein Nackenschild auf--aha,also eine Kobra. Da ich zum Duschen natürlich keine Kamera mitgenommen habe,eile ich zum Auto,schnappe mir die kleine Knipse und begebe mich zurück.
Mozambique Spitting Cobra
( Wer weitere Bilder dieses Tieres sehen will,findet sie im Thread:Wasn dasn für ne Schlange ).
Der Schlange ist meine Anwesenheit nicht wirklich recht,sie will weg.Nach ein paar weiteren Bildern lasse ich sie ziehen. Ganz in der Nähe finde ich noch eine Kröte,das war wohl das Begehr der Kobra.Muss sie sich halt ein anderes Opfer suchen.
Das Gewitter hat sich zwischenzeitlich entfernt,und in der Hoffnung,trocken durch die Nacht zu kommen,krieche ich ins Zelt. Es kommt,wie es kommen muss:Mitten in der Nacht wache ich auf,weil es tröpfelt.Schnell wird aus dem Tröpfeln ein ordentlicher afrikanischer Gewitterschauer.Alles kein Problem,wenn man sein Zelt ordentlich-also mit Überzelt- aufgebaut hat.Nicht so ich:wegen der Hitze habe ich zwecks besserer Belüftung das Überzelt weggelassen. Mir bleibt im Moment nur die Flucht ins Auto.Etwa nach zwei Stunden lässt der Regen wieder nach,ich lege erstmal mithilfe des Geschirrtuches mein Zelt trocken,schmeiss das Überzelt drüber und versuche noch etwas zu schlafen.
Was für ein Tag!
Matthias
Teil 1405. März 2013
Dienstag,05.Februar:
Heute heisst es Abschied nehmen,wir verlassen die Okavango Region. Das Wetter hat sich beruhigt,zwar hängen noch ein paar Wolken rum,dafür ist es kühler,die Luft ist frisch nach dem nächtlichen Schauer. Ein letztes Mal geniessen wir das üppige Frühstücks-Buffet,dann schmeissen wir die immer noch nassen Zelte ins Auto,und statten den Überschwemmungswiesen einen letzten Besuch ab.
Bruchwasserläufer ( ein Europäer auf der Winterflucht--das kennen wir )
Green-backed Heron,Mangrovenreiher mit Beute
Gegen Mittag reissen wir uns endlich los.Wir haben noch ein ganzes Stück zu fahren,denn wir wollen Freunde auf ihrer Farm bei Kalkfeld,zwischen Otji und Omaruru gelegen,besuchen. Wieder einmal muss ich ein Chamäeleon von der pad holen.
In Otji gehen wir einkaufen,dann am Bahnhof die als Denkmal aufgestellte Dampflokomotive fotografieren.Die in Kassel in den Henschel-Werken gebaute Maschine ist bis ins Jahr 1960 hier gefahren.Erst dann wurden die Gleise von 600 mm auf Kapspurbreite von 1067 mm umgenagelt.
Im Bahnhof rangiert eine sechsachsige Diesellok einen langen Güterzug zusammen.
Hinter Otjiwarongo müssen wir ein paar Mal halten,weil immer wieder Greife in den Starkstrommasten sitzen,die wir uns natürlich im Spektiv ansehen müssen. Ausserdem gibt es tolle Gewitterstimmungen.
Pünktlich zum Sundowner sind wir am Ziel des heutigen Tages.Hier werden wir die nächsten zwei Tage zubringen.
Liebe Grüsse Matthias
Teil 1507. März 2013
06. und 07. Februar:
Da wir ja auf Besuch sind,passen wir uns dem Rhytmus auf der Farm an.So schlafen wir länger,frühstücken dann zusammen und erkunden dann ein paar Ecken der Farm,entweder zu Fuss oder mit einem Mahindra-Jeep.Das ist ein indischer Lizenz-Nachbau des legendären WW 2-Jeeps.
Diverse Heuschrecken.Sie sind der Schrecken jeder aufrechten Farmersfrau,deshalb wohl heissen sie so.Sie fressen alles,was grün ist,vor allem aber das gepäppelte ,aus deutschem Samen gezogene Gemüse.
Dagegen haben die Monarch-Falter nix zu befürchten,sammeln sie doch nur Nektar auf den sorgsam gehegten Blumenrabatten.
Dieser Little Banded Goshawk,Shikra sass die meiste Zeit des Tages in einem Baum direkt neben der Terrasse des Haupthauses und wartete wohl auf Reptilien,von denen er sich hauptsächlich ernährt.
Uns hat es ein Gebirgsrücken besonders angetan,denn hier gibt es eine fantastische Vegetation mit Aloen und den von mir so geliebten Cissus,Butterbäumen.
Ausserdem gibt es natürlich--Aussicht.Deshalb unser bevorzugter Sundowner-Platz.
Blick in Richtung NW,also über Kalkfeld hinweg ins Damaraland
Sonnenuntergang,rechts der Brandberg.Mit dem knapp 2600 Meter hohen Königstein Namibias höchste Erhebung.
Teil 1607. März 2013
Fortsetzung:
Blick Richtung SW.Zu erkennen sind hinten links das Erongo-Gebirge sowie links der Mitte die Spitzkoppe
Auf der Rückfahrt durch stockdunkle Nacht entdecken wir eine Spotted Eagle Owl,Berguhu,der auf einem Zaunpfahl sitzend Ausschau nach Beute hält.Was uns auf der Mahango Lodge nicht gelang,wird hier probiert.Taschenlampen auf die Grosseule gerichtet--und Feuer. Leider beträgt die Distanz grenzwertige 15 Meter oder mehr,aber als Andenken reicht´s allemal.
Am nächsten Tag in etwa das gleiche Programm. Wir finden einen weiteren Sperber.
Little Sparrow-Hawk,Zwergsperber
Von einem sehr schnell fliegenden Falter gelingt mir nur ein Foto,leider mit zusammen geklappten Flügeln.Auf der Oberseite hatte er ein leuchtendes Dunkelkarminrot,das man so aber nicht sehen kann.
Das muss wohl ein Weihnachtsbaum sein,mit all den Kugeln. ( Oder sollten es doch "nur" profane Masken-Weber-Nester sein ).
Abends dann gibt es zum Abschied ein Braai,doch leider muss Gero,der Farmer,gleich weg zur Nachbarschaftshilfe,denn auf einer Farm an der Teerpad in Richtung Otji haben sie zwei Ochsen an der Tränke gefunden,denen man mit Pangas die Sehnen der Hinterläufe durchtrennt hat.Nun können sie nicht mehr weg,und wahrscheinlich kommen die Wilderer in der Nacht,um die Ochsen zu schlachten.Alle Nachbarn der umliegenden Farmen stehen zusammen,um endlich ein paar dieser organisierten Wilderer zu fangen.Gerade die Gegend um Kalkfeld hat leider einen eindeutigen Ruf diesbezüglich.
Morgen geht es dann wieder auf Pad Richtung Brandberg. Bis dahin.
Liebe Grüsse Matthias
P.S.:@ Bele:Ich hoffe,Du hast wohlwollend registriert,dass es mehr Bilder geworden sind. ( Das ist aber hauptsächlich dadurch bedingt,dass ich im Caprivi meine Video-Kapazitäten praktisch komplett aufgebraucht habe.Deshalb gibt es mehr Fotis. )
Teil 1713. März 2013
Hallo,
ein gewisses Motivationsdefizit hat verhindert,dass ich mich ans weiterschreiben gemacht habe.Deshalb ein herzliches Danke an Lil,AfricaDirect,lilytrotter und Clax für die "Anschubhilfe".
@Clax: Ähm,also mein eulisch ist noch schlechter als mein chamälisch,drum kann ich Dir nicht sagen,was der Uhu ausdrücken wollte,ich kann aber Deine Interpretation durchaus nachvollziehen... @lilytrotter: Ich hoffe,Du konntest meine Pause kreativ nutzen und das Streichen nachholen...
Genug,weiter geht´s:
Freitag,08.Februar:
Nach einem gemeinsamen Frühstück packen wir wieder unseren Krempel ins Auto.Eine heimliche Träne verdrückt,herzliches Abschied- nehmen..und wir sind wieder am Rollen. In Omaruru füllen wir im Spar die Vorräte auf, an der Shell den Tank,und weiter geht es bei brütender,flirrender Hitze in westlicher Richtung auf Uis zu.Schnell wird die Vegetation immer spärlicher,wir sind in der Wüste.
Hinter Uis halten wir uns rechts ein kurzes Stück Richtung Norden,dann biegen wir links ab Richtung Brandberg.
Am Abdreh
Langsam tuckern wir zur Brandberg White Lady Lodge,wo wir für den Camping einchecken.Wir suchen uns ein abgeschiedenes Plätzchen unter einem schattenspendenden Baum im Rivier.Das ist nicht weiter schwierig,denn es sind nur wenige andere Camper hier auf dem Platz-und der ist riesig.Schnell errichten wir unsere Zelte,und dann fahren wir zurück zur Lodge,um uns im Pool zu erfrischen.Wir liegen im Wasser,während ein scharfer Südwester mächtig Staub aufwirbelt und der Landschaft den letzten Schliff verpasst.Wir lauschen den Gesprächen der anderen,deutschsprachigen Lodge-Gäste,die sich scheinbar ständig wiedertreffen,nach Sossusvlei,Swakop und Spitzkoppe nun zum vierten Mal.Kein Wunder,wenn man die Standardroute im Uhrzeigersinn fährt. Als gegen spätnachmittags die Farben wieder brillianter,der Wind ruhiger und die Temperatur etwas moderater werden,fahren wir wieder los.
Diese Boulder haben es mir angetan,ich verbrate eine ganze Sequenz an pics,dabei finde ich noch diese kleine,flinke Echse.
So trödeln wir dahin,bis die Sonne hinter dem Brandberg verschwindet.
Als es dunkel ist,reissen wir uns los,um zunächst in der Lodge den sundowner nachzuholen.Gin ist alle,so wird´s ein kaltes Bier. Im Camp dann packen wir die Köstlichkeiten aus Omaruru auf den Grill ,und sitzen noch eine ganze Weile unter einem prächtigen Himmelszelt am Feuer und füllen mit Kannen Tee unser Flüssigkeitsdefizit wieder auf.Ach nee,keine Kannen,sondern Töpfe,denn die Thermoskanne ist beim unvorsichtigen Öffnen der hinteren Türe runter gefallen und klimpert jetzt verdächtig. Das sollte übrigens unseren einzigen Verlust der ganzen Reise darstellen.Zu verschmerzen,so finde ich.
Die Fortsetzung hoffentlich zeitnah erstellend,grüsst
Matthias
Teil 1813. März 2013
Samstag,09.Februar:
Nach den drei Tagen lange ausschlafen ( bis 06.3o Uhr ) auf der Farm wollen wir heute mal wieder früh los,noch vor der Sonne sind wir on the road,denn ich will diese Boulder nochmal mit Morgenlicht in Szene setzten.
Sonnenaufgang am Brandberg
Wenn ich diese Boulder doch im Garten hätte,so zum bouldern halt,und zum Reibungsklettern.
Zufahrt zu den Paintings
Ein Rüppell´s Korhaan,Rüppeltrappe.Die sind recht häufig hier anzutreffen.
Um 7.oo Uhr,also pünktlich zur Öffnung,sind wir am Eingang.Ein Guide wartet schon auf Kundschaft,und so geht´s gleich los.Wir brauchen deutlich länger als die veranschlagte dreiviertel Stunde,denn der noch ziemlich junge Guide hat an unserem Optikgeraffel gleich geschnallt,wo die Reise hingeht,und lässt sich auch nicht lumpen,uns an seinem Wissen über die Gefiederten teilhaben zu lassen. Nach einer Einführung zu den paintings lässt er uns in Ruhe Fotos machen.
Der besagte Schamane.Wenn sein Erschaffer und Künstler wüsste,dass der kluge,neuzeitliche Erdenbürger seine Darstellung einer Frau,na gut-einer Lady,zuschreibt!
Teil 1913. März 2013
Fortsetzung:
Der kleine "Muckel" im Hintergrund rechts ist Namibias höchste Landmarke,der Königstein
Langsam machen wir uns auf den Rückweg,es ist schon nach 9.oo Uhr,die Sonne hat den Weg zwischen die Berge gefunden,und schnell wird es wieder heiss.Aber immer wieder kommt es zu Verzögerungen:Vögel,Echsen,Schmetterlinge,aber auch Pflanzen hindern uns am weiterkommen.So sehen wir hier -endlich-die lange erwarteten adulten Felsenadler,nachdem es am Waterberg "nur" zu einem immaturen Exemplar gereicht hat.Und auch drei African Hawk Eagle,Habichtsadler,kriegen wir geboten.Wir sind sehr zufrieden mit der "White Lady".
So wie dieser Gecko. möchte ich klettern können...
Gegen 11.oo Uhr sind wir wieder zurück,bezahlen den Eintritt und fahren zum Camp zurück.Nach einem schnellen Frühstück geht es nochmal unter die kalte Dusche,und kurz vor Mittag können wir endlich weiter,denn wir wollen heute noch bis Swakopmund. Es geht um den Brandberg herum Richtung Brandberg West auf der allerübelsten Waschbrettpiste,die ich jemals gefahren bin.Die Szenerie dagegen ist vom Allerfeinsten,und trotz der hochstehenden Sonne muss ich ständig Fotostops einlegen.
Namaqua Sandgrouse,Namaflughühner
Welwitschia mirabilis,die Wundersame vor dem Brandberg-Massiv.
Irgendwie erinnert sie mich immer an zerfledderte LKW-Reifen
Weiter geht es in Richtung Küste und Mile 108,schon lange vorher sieht man den Küstennebel wie eine Wand aufragen--und letztlich fahren wir mittenmang hinein.Es wird schlagartig kühler.Endlich,denn am Brandberg war es schon wirklich heiss. Um drei Minuten vor 5.oo Uhr kommen wir nach Cape Cross.Andreas will da unbedingt hin.Ich nicht,denn Seelöwen-Kolonien kenne ich von der amerikanischen Westküste zur Genüge.Ich weiss schon,wie die stinken-Danke.Aber er will da unbedingt hin,also muss er jetzt all seinen Charme spielen lassen,denn eigentlich ist hier um 5.oo Uhr Feierabend. Wie er es geschafft hat,die Lady hinterm Tresen zu bezirzen,weiss ich nicht ( im Stillen hatte ich gehofft,dass sie NO sagt ),aber wir kriegen das OK für eine halbe Stunde. Während er sich dann die Cape Fur Seals vornimmt,kümmere ich mich um die etwas kleineren Tiere.
Ruddy Turnstone,Steinwälzer
Na gut,ein Alibi-Foto gibt es dann halt doch noch:
Um halbsechs fahren wir wie versprochen wieder raus aus dem Reserve,und dann immer geraudeaus nach Süden.Und Pünktlich um 7.oo Uhr sitzen wir zum Sundowner auf der Terrasse an der Waterfront in Swakop bei lieben Freunden.
Demnächst mehr,noch fehlt eine gute Woche.
Teil 2014. März 2013
Sonntag,10.Februar:
Zum Frühstück sind wir wieder bei unseren Freunden eingeladen,wir können aus dem Vollen schöpfen,so mit Ei und Müsli und Brötchen,selbstgebackenem Brot,Käse,Wurst--das ganze Programm.Da kann unsere Kühlbox definitiv nicht mithalten. Am Fenster stehend können wir die ersten Limikolen klarmachen,so etwa Whimbrel,Regenbrachvogel und Grey Plover,Kiebitzregenpfeifer.Dazu fliegen unablässig in nichtendenden Ketten die Kormorane die Küste hoch und runter. Wir verabschieden uns--aber nur bis zum Abendessen--,denn wir wollen mit der einsetzenden Flut in der Lagune von Walvis Bay sein.Das auflaufende Wasser drückt dann die ganzen Vögel an den verbliebenen,schmalen Randstreifen Watt,sodass man von der Strasse zu den Saltworks hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten hat.Die Lagune von Walvis ist eine IBA ( Important Bird Area ),wo von manchen Arten erhebliche Teile der Weltpopulation rasten oder überwintern. Ich will nun nicht alle Arten auflisten,aber neben den heimischen zwei Flamingo-Arten und den Pelikanen sind es vor Allem Limikolen ( Watvögel ),diverse Seeschwalben,Enten und Schwarzhalstaucher,die wir auf die Liste setzen können.Weiter draussen über dem offenen Meer kommen noch Tölpel,zweierlei Raubmöwen sowie Dominikanermöwen dazu.
Blick über die Lagune,im Hintergrund der Hafen von Walvis Bay mit der berühmten,auf Reede liegenden Ölplattform.
Fast wie im norddeutschen Wattenmeer
Curlew Sandpiper,Sichelstrandläufer im Schlichtkleid
Wir verbringen den ganzen Tag an der Lagune und am Strand,gegen Abend zieht vom Meer her eine Nebelwand auf,und so machen wir uns auf den Weg zurück nach Swakop an den gedeckten Tisch.
von links:Meer,Nebelwand,Sand,B 2,Dünen
Obwohl wir den ganzen Tag draussen waren,habe ich festgestellt,dass ich nur sehr wenige Bilder gemacht habe,sondern mich weitgehend aufs beobachten beschränkt habe.Aber es kommen auch noch wieder fotolastigere Tage.