Afrika-Greenhorns unterwegs in Namibia/Südafrika

75 Antworten · 17,2k Aufrufe · gestartet 06. Feb. 2013 von jmaus
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Themenstarter159 Beiträge · seit 201106. Feb. 2013 · #1
Hallo liebes Forum!

Ich denke schon viel zu lange darüber nach, endlich mal meinen Reisebericht zu schreiben. Nun fange ich einfach mal damit an, in der Hoffnung, dass ich hier ein paar interessierte Leser finde, die mich vielleicht ab und zu auch mal anspornen, weiterzuschreiben 😉

Leider kann ich immer nur in meiner Mittagspause an dem Bericht schreiben. Daher entschuldigt bitte, wenn er nicht ganz so "nett" und schön geschrieben ist, wie so manch anderer hier. Ich werde mir aber natürlich trotzdem Mühe geben!

Aber jetzt mal endlich zum Reisebericht und zunächst einmal zu unserer Route:

04.10.2012 Kapstadt / Gansbaai
05.10.2012 Gansbaai
06.10.2012 Gansbaai/Kapstadt
07.10.2012 Kapstadt / Flug nach Windhoek
08.10.2012 Waterberg
09.10.2012 Waterberg und Fahrtag nach Grootfontain
10.10.2012 Mahangu Safari Lodge / Mahango NP
11.10.2012 Mahangu Safari Lodge / Mahango NP
12.10.2012 Mahangu Safari Lodge / Mahango NP / Fahrt nach Rundu
13.10.2012 Sachsenheim Guestfarm
14.10.2012 Etosha (Halali)
15.10.2012 Etosha (Halali)
16.10.2012 Etosha (Okaukuejo)
17.10.2012 Okaukuejo / Ameib
18.10.2012 Spitzkoppe / Swakopmund
19.10.2012 Swakopmund
20.10.2012 Swakopmund – Sesriem
21.10.2012 Sossusvlei
22.10.2012 Sesriem – Mariental – Red Dune Camp
23.10.2012 KTP (Kieliekrankie)
24.10.2012 KTP (Nossob)
25.10.2012 KTP (Nossob)
26.10.2012 KTP (Kalahari Tented Camp)
27.10.2012 Fahrtag nach Windhoek
28.10.2012 Windhoek / Rückflug nach Deutschland

Ihr seht also, wir haben ein recht straffes Programm vor uns! Hoffentlich finden sich trotzdem ein paar Mitfahrer 😁
956 Beiträge · seit 200906. Feb. 2013 · #3
Haha, klasse, dass du dich durchringst. Bin schon sehr gespannt, bin an dem straffen Programm ja nicht ganz unbeteiligt 😗
zuletzt bearbeitet 06. Feb. 2013
1'409 Beiträge · seit 201006. Feb. 2013 · #4
Huhu,

ich spring mit auf und hoffe, dass Deine Mittagspause vor meiner beginnt...dann ist diese gerettet 😗

Lass mich überraschen
Lg
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #5
@Tanja
Ja das ist wohl wahr 😎

Na dann beginne ich mal. Ist irgendwie doch ein bischen viel Text geworden 😗

03./04.10.2012 – Abflug und Ankunft in Kapstadt

Am 03.10.2012 ging es endlich los! Es war Feiertag und die Straßen waren leer, so dass wir, d. h. mein Mann Max und ich, ganz entspannt zum Frankfurter Flughafen fahren konnten. Ab dort sollte abends unser Flieger mit Air Namibia nach Windhoek / Kapstadt gehen. Die Vorfreude war schon riesig. Da wir aber noch nie in Afrika waren, waren wir auch ein wenig nervös, was uns denn da so erwarten würde… Aussagen von Bekannten a la "Ihr geht nach Namibia?! Nehmt ihr euch dann auch entsprechende Waffen mit? Die braucht man da!" tangierten uns zwar eher wenig, spukten aber dennoch irgendwie im Hinterkopf herum….

Vom Flug selbst gibt es nichts Spannendes zu berichten. Alles verlief nach Plan und auch der Flug an sich war sehr in Ordnung.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Windhoek stiegen wir auch schon in unseren nächsten Flieger nach Kapstadt, wo wir planmäßig um ca. 10:00 Uhr landeten. Zu unserer Verwunderung kam unser Gepäck mit uns zusammen in Kapstadt an – also ging es gleich los zu unserer Vermietstation. Auch dort hat alles geklappt und wir nahmen unseren kleinen "Flitzer" entgegen, der uns die nächsten 4 Tage sicher durch Südafrika bringen sollte.

Da Hauptgrund unseres Zwischenstopps in Kapstadt / Südafrika die Weißen Haie waren, ging es vom Flughafen aus direkt nach Gansbaai. Das Wetter war leider nicht so berauschend…. Es war bewölkt und regnete leicht. Die erste angenehme Überraschung für uns Afrika-Neulinge war jedoch: Das Autofahren ist wirklich entspannend und überhaupt nicht so chaotisch, wie wir uns das vorher ausgemalt hatten 🙂

Über die Küstenroute fuhren wir also nach Gansbaai. Natürlich nahmen wir die auf dem Weg liegenden Pinguine von Bettys Bay mit (also die Pinguine haben wir natürlich schon schön dort gelassen, besser gesagt, haben wir sie nur besucht 😄 ). Es war sehr interessant und schön, die Pinguine zu beobachten. Aber hier lasse ich am besten einfach mal ein paar Bilder sprechen:

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Das war schon mal eine erste tolle Begegnung mit der Tierwelt Afrikas 🙂

Den Nachmittag verbrachten wir dann damit, uns in unserem B&B in de Kelders einzuchecken, ein Restaurant für den Abend zu suchen und schon mal den "Käfigbooten" am Hafen einen Besuch abzustatten…

Es war sogar noch ein wenig Luft, zu den Klippen zu gehen und ein wenig die Wale zu beobachten, die sich in der Bucht rumtrieben.

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Natürlich musste Max, als wir von den Klippen zurück zum Auto wollten, noch in einen halb verwesten Robbenkadaver reintreten… Leider hatte er nur dieses eine paar Schuhe dabei, so dass er die Schuhe vor dem Restaurantbesuch auch nicht wechseln konnte. Da wir eh schon spät dran waren, haben wir die Sohle noch ein wenig mit Wasser gesäubert. Gestunken haben die Schuhe trotzdem… Aber ich glaube, außer uns hat das im Restaurant trotzdem keiner mitbekommen… 😉

Nach dem wirklich sehr guten Essen ging es dann recht zeitig ins Bett. Denn am nächsten Tag soll ein großer Traum von mir in Erfüllung gehen – den Weißen Hai mal ganz persönlich zu treffen 🙂

Übernachtung: The Bay Lodge in de Kelders – hat uns sehr gut gefallen! Von unserem Zimmer aus konnten wir schon die ersten Wale sehen 🙂
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2013
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #6
05.10.2012 – Gansbaai - Jenni und Max meets Hai

Nach einem sehr guten Frühstück ging es los zu Shark Diving Unlimited. Ich hatte die Tour bereits von Deutschland aus vorreserviert, so dass wir vor Ort nur noch bezahlen mussten. Leider war unsere Gruppe relativ groß und ich hatte schon die Befürchtung, dass dadurch die Zeit im Käfig evtl. kürzer sein könnte… Wenigstens hat sich mittlerweile das Wetter gebessert und die Sonne kam zum Vorschein.

Das Essen ist serviert, es kann losgehen!!!

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Kaum waren wir mit unserem Boot am Ziel angekommen, zeigte sich auch schon der erste Weiße Hai! 🤩

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Ich war gleich total nervös und aufgeregt. Ein wunderschönes Tier! Irgendwie musste ich mich von dem Anblick dann aber losreißen – immerhin musste ich ja noch in meinen Neoprenanzug schlüpfen! Ich beschloss erst mit der zweiten Gruppe in den Käfig zu steigen, da ich erst mal ausloten wollte, welcher Platz ggf. am Besten ist und "wie man das so macht" in so einem Käfig 😛

Am meisten "Angst" hatte ich eigentlich vor dem kalten Wasser… Aber in dem Neoprenanzug war das auch auszuhalten. Mittlerweile waren auch schon mehrere Haie da. Endlich durfte auch ich in den Käfig. Ich suchte mir gleich den Platz im Eck aus. So hatte ich 2 Richtungen, in die ich gucken konnte. Max wartete oben, so dass er von Außen Fotos machen konnte. Da man in dem Käfig ja nicht so gut sehen konnte, ob sich ein Hai nähert, wurde immer zugerufen, wann man abtauchen soll. Leider war die Sicht nicht soo gut und man hat den Hai nur gesehen, wenn er recht nah am Käfig war. Ein paar Mal konnte ich den Hai nun ganz nah bestaunen. Jetzt war sogar ein richtig großes Exemplar vor Ort, welches zum Anfassen nah an mir vorbeischwamm. Sehr beeindruckend!

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Als ich wieder auftauchen wollte, merkte ich aber plötzlich, dass sich mein "Gewichtegürtel", den jeder umgehangen bekommen hatte, am Käfig verfangen hatte, so dass ich kurz vor der Wasseroberfläche gestoppt wurde und nicht auftauchen konnte. Erst nach mehreren ruckartigen Bewegungen ist der Gürtel gerissen, so dass ich endlich wieder aufatmen konnte. Da hatte ich zugegeben doch schon etwas Panik bekommen… 🤢

Nach mir war dann auch Max an der Reihe. Er interessiert sich eigentlich gar nicht so für Haie und hat das eh nur wegen mir gemacht. Als der Hai dann mit seiner Schwanzflosse direkt vor seiner Nase gegen den Käfig schlug, ist er dann aber auch ziemlich erschrocken 😄

Auch im Nachhinein bin ich sehr froh, dass wir diese Tour mitgemacht haben. Es war ein tolles Erlebnis und ich kann auch jetzt noch sagen, dass der Herr Spielberg doch schon ziemlich übertrieben hat 😉

Den Nachmittag haben wir dann wieder damit verbracht, die Wale bei den Klippen zu beobachten. Wir saßen 3-4 Stunden nur da und haben beobachtet wie die Wale in der Ferne gesprungen sind und mit ihren Schwanzflossen aufs Wasser geschlagen haben.

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Für eine viertel Stunde gesellte sich sogar unerwarteter Besuch zu uns 😁

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Abends beschlossen wir dann in der Whale Sanctuary Lodge zu essen. LEIDER war es zu kalt draußen, um auf der schönen Terrasse zu sitzen 🙁 Das Essen war an sich ganz lecker. Nur waren für unseren Geschmack die Portionen doch recht klein und teuer…

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Da Max schon vorher die Befürchtung hatte, dass er dort nicht satt werden würde, hatte er sich schon im Vorhinein einen Pizzalieferdienst ausgeguckt. Reine Vorsichtsmaßnahme 😉 Also haben wir uns nach dem Essen noch eine Pizza geholt und diese in unserem Bett aufgefuttert. Pizza im Bett essen gehört für uns zum Urlaub dazu 😗

Übernachtung: The Bay Lodge, de Kelders
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2013
336 Beiträge · seit 201207. Feb. 2013 · #7
Hallo Jenni,

WAHNSINN 🙄

Ich weiß nicht, ob ich mich das trauen würde! Die Fotos sind toll und auch deine Erzählungen lesen sich klasse. Ich bin dabei und freu mich auf jede Fortsetzung
🙂

Liebe Grüße

Nadja
Last Minute in den Süden Namibias und KTP: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286740-last-minute-in-den-sueden-namibias-in-den-ktp.html Der Reisebericht zweier Schildkröten: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/278604-die-hochzeitsreise-zweier-schildkroeten.html Reisebericht Namibia: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/284269-ohrnyx-und-elend-oder-welches-tier-ist-das.html
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #8
Danke für das positive Feedback. 🙂 Darüber freue ich mich natürlich. Gerade da dies mein erster Reisebericht überhaupt ist...

Das mit den Haien ist wirklich "harmlos"! Eigentlich hätte es den Käfig gar nicht gebraucht (meinte Max 🤨 )
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2013
1'324 Beiträge · seit 201307. Feb. 2013 · #9
Sind ja durchaus beeindruckende Aufnahmen vom weißen Hai. Eigentlich auch für Leute, die nix tauchen interessant. Was kostet denn der Spaß?


Euer Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #10
06.10.2012 – de Kelders / Kapstadt

Eigentlich war dies der "Reservetag", falls das mit dem Haitauchen aufgrund Wetter o. ä. nicht geklappt hätte. Somit hatten wir diesen Tag zur freien Verfügung – hatten also zum Glück doch Gelegenheit dazu, uns noch Kapstadt anzusehen. Das Wetter war zwar immer noch nicht ideal, aber immerhin war der Tafelberg relativ wolkenfrei. Also machten wir uns gleich als Erstes auf den Weg zum Tafelberg. Zum Hochwandern fehlte uns natürlich die Zeit, daher mussten wir die Seilbahn nehmen.

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Oben angekommen genossen wir die Aussicht und wanderten ca. eine Stunde auf dem Berg herum.

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Es war jedoch ziemlich windig und recht kalt, weshalb wir dann doch relativ schnell beschlossen, wieder runter zu fahren.

Über den Chapman's Peakdrive fuhren wir (nach einem Abstecher bei McDonald's), weiter zum Kap der guten Hoffnung. Auf der Fahrt zum Cape Point begegneten uns unterwegs die ersten Paviane und ein Strauß 🙂

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Vom Cape Point aus genossen wir den schönen Aussicht auf das Kap der guten Hoffnung:

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Nun wollte ich noch unbedingt ein Foto bei dem berühmten Schild am Kap der guten Hoffnung machen. Eine halbe Stunde und unzählige Touri-Bus-Gruppen später konnten wir endlich ein Bild von dem besagten Schild nur mit uns zweien drauf machen 🙂 Eigentlich total unspektakulär – aber irgendwie musste das dann doch sein 😗

Die Zeit verging wie im Flug, so dass wir das Kap leider schon wieder verlassen mussten. Zu Abend aßen wir dann in einem schönen Restaurant an der Waterfront. Ich freute mich schon sooo sehr auf einen leckeren Fisch!
Das Essen (für mich gab es mit Muscheln und Garnelen gefüllte Tintenfischtuben mit einer leichten Currysauce, für Max Lamm) war hervorragend und da die Cocktails dann auch noch so günstig waren, gab es für mich auch noch einen Cocktail 😁 Der hatte es dann doch auch in sich und Max hatte schon die Befürchtung, dass sein persönliches "Navigationsgerät" ihm den Weg zurück nach de Kelders nicht mehr gescheit vorgeben könnte 😐 Aber natürlich habe ich das – trotz Cocktail – hinbekommen, so dass wir gegen 24:00 Uhr müde aber glücklich in de Kelders in unserem schönen B&B ankamen.

Übernachtung: The Bay Lodge, de Kelders
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2013
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #11
@lionfight

Dazu muss man keinerlei Taucherfahrung haben (haben wir selbst nicht). Man muss nur kurz die Luft anhalten können. Kriegt eigentlich jeder hin 😄 Wir haben ca. 120 € pro Person gezahlt.

Noch eine kleine Ergänzung allgemein zum Reisebericht:

Leider fehlen mir hier auf der Arbeit ein paar Bilder. Daher kann ich jetzt nur die Bilder hernehmen, die mir hier zur Verfügung stehen. Ich werde daher vereinzelt noch Bilder nachladen. Anders kriege ich das leider gerade nicht hin 🙁
1'324 Beiträge · seit 201307. Feb. 2013 · #12
jmaus schrieb: Kriegt eigentlich jeder hin 😄
Noch eine kleine Ergänzung allgemein zum Reisebericht:

Wenn man sich in die Hose macht fällts ja nicht so auf.😊


Euer Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #13
Na jetzt wird mir auch klar, warum die Sicht bei uns so schlecht war...🤢
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #14
07.10.2012 – Flug nach Windhoek

Heute ging es wieder zurück nach Kapstadt. Dass wir diese Nacht wieder in de Kelders und nicht in Kapstadt verbracht haben, war natürlich ungünstig… Allerdings hatte ich das im Vorhinein so gebucht gehabt (wie schon erwähnt wegen dem Reservetag für den Weißen Hai) und von daher mussten wir die Fahrerei halt auf uns nehmen. Obwohl Villieria (die Eigentümerin vom B&B) sogar von sich aus angeboten hat, dass wir die letzte Nacht kostenfrei bei ihr stornieren können. Aber irgendwie hätten wir dann ein schlechtes Gewissen gehabt, so spontan abzuspringen und ich glaube sie war auch froh, dass wir nicht storniert haben. So kurzfristig hätte sie das Zimmer ja vermutlich auch nicht vermietet bekommen. Der Abschied von de Kelders und Villieria war sehr herzlich und fiel schon recht schwer…

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Wir statteten den Walen in der Bucht noch einen kurzen Besuch ab, um uns "zu verabschieden" 🙁 und trösteten uns mit dem Gedanken, dass der eigentliche große Teil unserer Rundreise ja noch vor uns liegt 🙂

Leider war die Zeit zu knapp, um noch etwas in Kapstadt zu besichtigen, weshalb wir uns dazu entschlossen, noch ein wenig in einer Shopping-Mall, die auf dem Weg zum Flughafen lag, rumzuschlendern. Das diente aber eigentlich eher dem Zeitvertreib und in Shoppinglaune waren wir beide nicht…

Wir kamen am früheren Nachmittag am Flughafen an. Unser Flug nach Windhoek ging um 18:05 Uhr. Von daher hatten wir auch noch genug Zeit, um noch etwas zu Essen. Ich wollte ja auch noch uuuuunbedingt den so viel gelobten Ocean Basket ausprobieren 🙂 Leider kam es dann doch etwas anders… Der Check-In-Schalter von Air Namibia war ewig nicht besetzt, so dass wir ca. 1,5 Stunden in der Schlange am Check-In rumstanden 😠 Nun war es dann doch schon ziemlich knapp. Wir haben es trotzdem riskiert. Ich vereinbarte mit Max, dass er sich einen Burger und ich mir noch schnell was vom Ocean Basket hole. Nur war ich irgendwie nicht darauf vorbereitet, dass das Ocean Basket doch ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt und man das Essen da vor Ort zu sich nehmen muss… 😗 Hinzu kam, dass Max woanders auf mich gewartet hat, als eigentlich verabredet war (er behauptet natürlich, dass es andersrum war 😉 ) und hat mich überall gesucht. Gefunden hat er mich dann mit einer üppigen Seafood-Platter im Ocean Basket.

*lecker* 😄

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Er war schon recht panisch, weil der Flieger ja in gerade mal 30 Min. ging und konnte nicht fassen, dass ich hier "gemütlich" sitze und eine Seafood-Platter verspeise… Durch die Sicherheitskontrolle mussten wir ja auch noch… Ich habe mir mein schönes Essen dann doch einpacken lassen und bin mit Max zur Sicherheitskontrolle geflitzt. Auch wenn ich diese schöne Seafood-Platter lieber anders genossen hätte – so hatte ich auf jeden Fall das beste Essen im ganzen Flieger 🙂 Nur die Kerze hat noch gefehlt 😛

Gegen 20:00 Uhr landeten wir in Windhoek.

Am Flughafen erwartete uns Norbert von Pegasus Car Hire. Dort hatten wir von Deutschland aus unseren Mietwagen für die kommenden drei Wochen gemietet. Norbert fuhr uns in unser Hotel und teilte uns mit, dass wir dann morgen wieder abgeholt werden würden, um den Mietwagen in Empfang zu nehmen.

Leider war es ja schon dunkel, so dass wir von der Fahrt vom Flughafen nach Windhoek nicht wirklich was sehen konnten…

Übernachtung: Hotel Pension Uhland, empfehlenswert!
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #15
08.10.2012 – Fahrt zum Waterberg

Wie besprochen holte uns die Frau von Norbert morgens im Hotel ab und fuhr uns zu deren "Mietwagenstation", wo wir unseren Toyota Condor Minicamper entgegennahmen. Vor unserem Urlaub wurden wir immer darauf hingewiesen, dass wir vor allen Dingen die Reifen gut kontrollieren sollten. Nun stellten wir fest, dass die Reifen – zumindest aus unserer Sicht – schon recht abgefahren waren. Außerdem war das Gummi schon sehr porös… Norbert meinte aber, dass das für Afrika-Verhältnisse super Reifen sind. Wir waren zwar skeptisch, haben das aber dann doch so hingenommen… Wird schon alles gutgehen. Haben wir uns gedacht… 😕

Da wir am Vorabend festgestellt haben, dass der Stecker von unserem Laptop nicht in unseren Afrika-Adapter passt, mussten wir uns nun noch auf die Suche nach einem passenden Adapter machen… Denn: Kein Laptop – keine Bildersicherung.

Da wir ja ohnehin zum Superspar mussten, sind wir zunächst in die daneben liegende Mall gelaufen. Eine Tangocard hatten wir uns zwar schon bei Norbert besorgt, allerdings funktionierte diese nicht. Also erst mal in einen Tangostore. Der Mitarbeiter dort war sehr hilfsbereit und machte eine Weile an meinem Handy rum. Er gab mir das Handy zurück, mit dem Hinweis, dass das Guthaben jetzt gutgeschrieben sei (wie sich später auf der Weiterfahrt herausstellte, funktionierte trotzdem nichts. Wir konnten mit dem Handy also nicht telefonieren). Nach einigen erfolglosen Versuchen sind wir in einem Elektrofachmarkt dann auch wegen des Adapters fündig geworden. Das war mitunter unsere größte Sorge…

Anschließend haben wir uns im Superspar für die nächsten 2 Nächte mit Grillfleisch und der notwendigen Campererstausrüstung wie Brennholz etc. eingedeckt.

Nun konnte unsere Reise endlich beginnen! 😄

Wir fuhren zu unserem ersten Ziel: Dem Waterberg. Dort hatte ich eine Nacht in der Waterberg Andersson Campsite reserviert. Unterwegs begegneten uns schon die ersten Pumbas 🙂 Nur wollte mir leider kein schönes Foto gelingen. Die waren einfach immer viel zu schnell wieder weg. Auch hatten wir unsere erste Begegnung mit ein paar Kudus… eines ist uns sogar vors Auto gesprungen. Nur gut, dass man dort eh nicht so schnell fahren kann und Max rechtzeitig bremsen konnte 😮

Ein paar Stunden später erreichten wir unsere Campsite.

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Max war erst so gar nicht begeistert. Ich muss dazu sagen, dass wir vorher noch nie gecampt haben. Somit war das absolutes Neuland für uns. Der Weg zur Campsite war relativ sandig… Bereits hier machte sich das schlechte Profil der Reifen bemerkbar und wir haben uns fast festgefahren. Hinzu kam, dass wir keinen Allrad hatten (was aber für diese Strecke auch nicht wirklich notwendig war, sofern man denn wenigstens gute Reifen hat…).

Wir richteten unseren Camper her und stellten schon mal alles zusammen, was wir für unser erstes Barbecue unter dem afrikanischen Himmelszelt benötigen 🙂 Der Camper an sich war wirklich praktisch! Es war nur ein Zweisitzer und hinten hatte man die ganze Fläche als Liegefläche umfunktioniert. Unter dieser Liegefläche hatte man alles, was man zum Grillen / Kochen benötigt. Man musste nur die Matratze vor dem Schlafen beziehen und morgens wieder abziehen und schon war man schlaf-bzw. abreisefertig!

Zum Abendessen gab es Springbock, Kürbisgemüse und Boerewors.

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Wir haben noch nie mit Holz gegrillt. Zu Hause machen wir das immer mit Kohle. Von daher hat das noch nicht so wirklich gut geklappt. Geschmeckt hat es trotzdem… ganz ok. In der Boerewors waren teilweise so feste "Brocken" drin. Das hat uns nicht so gefallen. Auch wenn sie geschmacklich wirklich gut war.

Nachdem immer mehr uneingeladenen Gäste wie z. B. dieser flinke Freund hier:

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doch so langsam das idyllische Grillerlebnis getrübt haben, legten wir uns in unserem Camper und verbrachten unsere erste Nacht in der "Wildnis" Afrikas 🙂

Übernachtung: Andersson Campsite, hübsche Campsite mit
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #16
09.10.2012 – Fahrtag: Waterberg-Campsite – Roys Restcamp

Nach einem entspannten Buschfrühstück mit Speck und Eiern

Buschfrhstck.jpg


beschlossen wir noch eine Wanderung am Waterberg zu unternehmen. Auf die Safari auf den Waterberg haben wir verzichtet, da ich gehört hatte, dass die Chancen da oben Tiere zu sehen, eher gering sind.

Ich kann leider gar nicht mehr sagen, welchen Trail wir gelaufen sind.

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Gelohnt hat es sich u. E. aber nicht wirklich. Auch wenn das Campen ganz nett war, hätten wir auf den Waterberg an sich auch verzichten können. Auf der anderen Seite mussten wir auf unserer Route nach Norden aber natürlich auch wenigstens 2 Zwischenstopps einlegen. Von daher hat das dann schon gepasst.

Gegen Mittag sind wir dann wieder aufgebrochen und direkt zu Roys Rest Camp gefahren.

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Dort haben wir gleich das Internet genutzt, um unseren Familien ein Lebenszeichen zukommen zu lassen. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, durch das wirklich schöne Camp zu laufen und wieder alles für unseren Grillabend vorzubereiten. Dieses Mal gab es Lamm, Springbock, Rindersteak, Kürbisgemüse, einen Tomaten-Avocado-Salat und Nudeln. Nein, wir hatten sonst keine weiteren Gäste eingeladen 😉 Aber wir konnten uns beim Fleisch nicht entscheiden – das sah einfach alles so gut aus! Und außerdem ist URLAUB! 😗 Nachdem wir den Dreh mit dem Holz nun raus hatten, hat es auch sehr gut geschmeckt!

Gut gesättigt und glücklich gingen wir schlafen. Morgen wollten wir schließlich früh raus!

Übernachtung: Roys Rest Camp, sehr zu empfehlen!
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2013
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #17
10.10.2012 – Fahrt zur Mahangu Safari Lodge

Kurz vor Sonnenaufgang wachten wir auf. Wir wollten früh aufbrechen, damit wir mittags in der Mahangu Safari Lodge sind! Unterwegs fuhren wir an vielen kleinen Dörfern vorbei und nahmen uns für die Fahrt etwas von Wimpy (Burgerkette in Namibia) mit. Auf die Burger von dort hätte ich aber lieber verzichtet... *bäh*

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Gegen Mittag kamen wir planmäßig bei der Mahangu Safari Lodge an und bezogen unser "Luxus-Wohnzelt".

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Hier dürfen wir ganze drei Nächte bleiben! Das ist für uns lang 😉 Wir reservierten für uns auch gleich 2 Plätze für die Flussfahrt am Abend und für den Game Drive am nächsten Nachmittag in den Bwabwata-Nationalpark.

Da wir bis zur Flussfahrt noch ein paar Stunden Zeit hatten, fuhren wir in den naheliegenden Mahango National Park. Der Park ist relativ klein und man kann ihn gut selbst befahren. Kaum im Park angekommen, begegneten wir unseren ersten Zebras :-D

Wir hatten auch genügend Zeit, um sämtliche Seitenwege ab.zufahren Als wir um die Kurve bogen, konnten wir unseren Augen kaum trauen. Nur wenige Meter neben der "Straße" standen nämlich diese hübschen Gesellen :-D

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Auch ansonsten war die unsere erste Safari recht erfolgreich! Achtung, jetzt kommen FOTOOOOS 😄

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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2013
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #18
Pünktlich zur Bootsfahrt waren wir zurück in der Lodge! Die Bootsfahrt war sehr schön und wir sahen u. a. viele Hippos!

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Ich finde diese Tiere einfach nur toll und wir waren / sind sooo froh, dass wir diesen Umweg auf uns genommen haben!

Neben den Hippos konnten wir eine größere Gruppe von Wasserbüffeln und Elefanten bewundern. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als die Elefanten zum Fluss kamen und man ihnen beim Trinken zusehen und zuhören konnte 🙂

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Den Abend ließen wir bei einem schönen Dinner auf der tollen Terrasse ausklingen.

Übernachtung: Mahangu Safaria Lodge, sehr empfehlenswert!
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2013
Themenstarter159 Beiträge · seit 201107. Feb. 2013 · #19
11.10.2012 – Mahangu Safari Lodge / Bwabwata Nationalpark

Nach einem ausgiebigen Frühstück vertrieben wir uns die Zeit in dem schönen Garten der Lodge und fuhren ein paar Stunden später mit dem Boot auf die andere Seite des Okavango

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und stiegen in unsere Fahrzeuge.

Da ich das Gefühl habe, dass ich teilweise doch etwas zu ausufernd berichte, und es ja auch nicht langweilig werden soll, lasse ich hier jetzt einfach mal ein paar Bilder sprechen:


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Das folgende Hippo konnten wir sogar in voller Action erleben, als es vor unserem Auto weggerannte! Ich frage mich was unser Guide gemacht hätte, wenn es in unsere Richtung gerannt wäre 😄

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Unser erster Game Drive war wirklich ein tolles Erlebnis! Die Fahrt mit dem Boot zurück zur Lodge sollte dann auch noch spannend werden: Wir fuhren an einer Gruppe Hippos vorbei. Einem Hippo war das wohl zu nah... Jedenfalls riss es plötzlich sein Maul auf, brüllte und schoss auf unser Boot zu! Es schwamm uns noch eine ganze Weile hinterher... Unglaublich wie schnell die "schwimmen" können! Nur gut, dass unser Boot motorisiert war. Ich frage mich, was die anderen in ihrem Kanu in dieser Situation gemacht hätten 😉 Leider war ich so geschockt/beeindruckt zugleich, dass nur ein sehr verschwommenes Foto entstanden ist.

Abends gab es wieder ein leckeres 3-Gänge-Menü auf der Terrasse. Dieses Mal hatten wir zu unserem Dinner sogar "musikalische Untermalung" in Form von grunzenden Hippos 🙂

Übernachtung: Mahangu Safari Lodge, sehr empfehlenswert!
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2013
137 Beiträge · seit 201007. Feb. 2013 · #20
Hallo,

Du hast aber lange Mittagspausen - vielen Dank für Deinen Bericht, bin grad aufgesprungen und habe mir damit die Mittagspause nach Afrika versetzt. Viele Eurer angefahrenen Punkte kenne ich von meinen Reisen. In Gaansbai konnten wir leider nicht in den Käfig, weil die Wellen so hoch waren. Aber auch vom Boot sind die weißen Haie beeindruckend.

Die Mahango Lodge und der Park sind schon seeehr schön, ich fand's da auch klasse.

Ich fahr gerne weiter mit!

LG
Salome
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2013