SYsynapseThemenstarter25 Beiträge · seit 200615. Nov. 2006 · #1Hallo!
Wir würden gerne im Februar von JHB über Botswana nach Namibia fahren. Wie schauts da erfahrungsgemäß mit Überflutungen aus?
Ist Savuti,Moremi,chobe, Salzpfannen,usw. befahrbar oder sollte man sich eine Alternative suchen?
Vielleicht hat wer einen Routenvorschlag - möchten nicht wirklich mehr als 10 Tage in Botswana verbringen, da wir Namibia auch noch ausführlich bereisen wollen.
Die Vic-Fälle würden wir auch gerne sehen (Zimbabwe oder Zambia?).
recht viele Fragen....aber als Neuling tut man sich halt schwer...
vielen Dank und schöne Grüße, Florian
Annette387 Beiträge · seit 200615. Nov. 2006 · #2Hallo Florian,
wenn ihr von Joburg kommt bietet sich das Khama Rhino Sanctuary an. Es ist die einzige Möglichkeit außer im Etosha auf Nashörner zu stoßen. Die Regenzeit kann so oder so sein. Dieses Jahr mußte der Moremi nach schweren Regenfällen gesperrt werden. Noch im August gab es Wasser in Hülle und Fülle. Das gleich gilt für die Pans. Der schlammige Untergrund kann nach Regenfällen sehr tückisch sein. Alternativ kann der nördliche Teil der Central Kalahari ein guter Tip sein. Im Savute dürfte es keine Probleme geben. Der tiefe Sand komprimiert sich bei Feuchtigkeit und wird besser befahrbar. Für den Savute würde ich 2-3 Tage einplanen. Von dort weiter nach Ihaha (Chobe riverfront) Dann nach Kasane und mir der Fähre nach Zambia - Livingston ( politisch korrekt). Einen Sundown Cruise auf dem Chobe (tierreicher) oder Zambezi einplanen. Dann auf der Strasse nach Katima Mulilo, Namibia. Wenn ihr bis dahin schon viele Tiere gesehen habt könnt ihr überlegen, ob der Etosha, falls er auf dem Programm steht, euch noch einen Benefit bringt.
Gruß Joachim
Ps: Ihr könnt euch ja mal unsere Reiseberichte der letzten beiden Jahre ansehen.
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"Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder
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Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200615. Nov. 2006 · #3Johannesburg -> Khama Rhino Sanc. ist gut an einem Tag machbar, wenn ihr morgens bei Zeiten los kommen solltet.
Khama Rhino Sanc. -> Maun ist ebenfalls kein Problem
Maun -> Savuti die Strecke durch die Savuti Marsh werdet ihr sehr wahrscheinlich nicht fahren können, sondern müßt euch über die Sandridge nähern.
Savuti -> Kasane ist ebenfalls kein Problem wenn ihr über Ghoha fahrt.
Kasane -> Vic Falls würde ich von der Lodge aus organisiert machen. So könnt ihr es bequem als Tagesausflug machen. Ansonsten kommen ca. 20US$ für die Fähre, 60 US$ für das Visum, 100Rand Third Party Insurance, 10US$ für was weis ich leider nicht mehr, 50US$ Road Levy hinzu. Da ihr mit der Fähre übersetzen müßt ist einiges an Zeit mit einzurechnen. Bequemer ist es halt dann von der Lodge aus als "Touri" nach Zimbabwe zu fahren und den Tag zu genießen. Wenn ihr selber fahren wollt, würde ich eher mit 2 Tagen Vic Falls rechnen.
Kasane defenitiv solltet ihr einen Bootstour auf dem Chobe machen. Wahrscheinlich werdet ihr nicht so viele Elefanten sehen, da Wasser überall vorhanden sein wird, aber dennoch wird es sehr schon sein.
Kasane -> Divundu ist gut machbar und ihr seid schon wieder weit im Herzen Namibias
Was mit größter Wahrscheinlichkeit nicht gehen wird, ist die Piste über die Makgadikgadi Pans. Der Regen hat die Oberfläche aufgweicht und es wird eine einzige Schlammschlacht werden. Da ihr auch nur 10 Tage Botswana & Vic Falls einplant würde ich auch auf den Moremi N.P. verzichten.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
joli3'491 Beiträge · seit 200615. Nov. 2006 · #4Hallo Florian,
eventuelle Behinderungen durch die Regenzeit lassen sich ja vermeiden, wenn man die Teerpads benutzt. Und davon gibt es genug: von Jo´burg bis Kasane (dafür braucht man mindestens 2 Tage ) gibt es eine durchgehende Teerstraße, die im wesentlichen auch gut zu befahren ist ( wenn man mal von den gelegentlichen, gemeinen Schlaglöchern nach Nata absieht ). Zwischenübernachtung wäre vorstellbar in Francistown oder Nata.
In Kasane habt Ihr die freie Auswahl: im Ort bzw. in unmittelbarer Nähe gibt es 14 Lodges in allen Varianten und Preisgruppen; gemeinsam ist ihnen allen, dass sie Bootstouren auf dem Chobe anbieten.
Von Kasane aus lassen sich problemlos Tagesausflüge zu den VicFalls organisieren und buchen - über Sambia oder Simbabwe. Es empfiehlt sich, derartige Touren nicht mit dem eigenen Auto zu machen ( insbesondere nicht nach Simbabwe ), da dafür einige bürokratische Hürden zu überwinden wären; hinzu kommen die etwas "undurchsichtigen" Grenzformalitäten bei der Einreise nach Simbabwe. In einer geführten Gruppe ist man da sicher besser aufgehoben.
Ich würde mal für das Ziel "Kasane" ( einschließlich Ausflug zu den Fällen )ca. 5 Tage ansetzen zuzüglich 2-3 Tage Anfahrt von Jo´burg.
Von Kasane aus könnt Ihr dann in den Caprivi einfahren und schön gemütlich in Richtung Etosha weiterreisen. Als Zwischenziele bieten sich an der Mudumu Nationalpark (z.B. Lianshulu-Lodge) und Mahango Nationalpark (mit PopaFalls ? - vielleicht nicht - nach den VicFalls). Wetterbedingt dürfte es da auch keine Probleme geben, da die ganze Tour auf der B8 zu fahren ist - auch alles Teerstraße. Zeitbedarf für den Caprivi ca. 6 Tage.
Dann hättet Ihr etwa 14 Tage " verreist" und könnt den Rest im "eigentlichen" Namibia ( Ihr werdet es merken: der Caprivi gehört eigentlich nicht zu Namibia - er ist so ganz anders wie der Rest des Landes ) "verschwenden".
Gruß Joli
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200615. Nov. 2006 · #5Joli,
waren nun schon öfters mit dem Mietauto in Zimbabwe. Die Regeln sind schon klar nur die Auslegung ist unterschiedlich. Von Zambia nach Zimbabwe (Vic Falls) haben wir für unseren Sprit nichts bezahlt - was wir aber hätten müssen. Von Botswana nach Zimbabwe (Pandamatenga) habe wir 20 US$ bezahlt obwohl nur 10US$ fällig gwesen wären. Hat sich also ausgeglichen.
Ansosnten lief die Bearbeitung unserer Visaanträge recht zügig ab. Aber als Tagesausflug von Kasane aus würde ich weder Zambia noch Zimbabwe vorziehen. Die Zeit an der Grenze ist verlorene Zeit. Es sei denn man möchte einmal erleben wie man ganz schnell 2 h an der Einreise verbraten kann.
Wir haben Zimbabwe schon sehr in unser Herz geschlossen und werden auch kommendes Jahr wieder dort einige Tage verbringen. Ist nicht so überlaufen wie Namiba und Botswana 😄
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BEbeate1'450 Beiträge · seit 200615. Nov. 2006 · #6@Annette:
kleiner Widerspruch: wenn man Nashörner sehen will, bietet sich von Johannesburg aus auch der Pilanesberg NP an (ca. 3 Std. nordwestlich).
Hier haben wir im Oktober insgesamt 35 Nashörner gesehen, 2 Tage vorher im Khama-Rhino-Sanctuary nur 3!
Gruss Beate
Okaukuejo203 Beiträge · seit 200615. Nov. 2006 · #7Andreas Cierpka schrieb:Ist nicht so überlaufen wie Namibia und Botswana 😄
Das heißt, statt den üblichen 4 Autos, die man in Namibia, oder zumindest in Windhoek, für einen Stau benötigt, benötigt man in Zimbabwe nur eins? 😎
Daß Zimbabwe nicht gerade überlaufen ist, kann ich mir vorstellen bei den politischen Zuständen dort, deshalb reizt es mich persönlich im Moment auch nicht. Auch wenn man als Tourist als Devisenbringer in gewisser Weise willkommen ist, sieht man Weiße in Zimbabwe doch wohl lieber gehen als kommen. Das Regime ist mir absolut nicht geheuer, da hätte ich Angst, zufällig erschossen zu werden. Aber wahrscheinlich sind das nur wieder Vorurteile. Wenn es Euch in Zimbabwe gefallen hat, ist es vielleicht gar nicht so schlimm, wie man es in den meisten politischen Berichten hört. Das würde mich freuen.
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200616. Nov. 2006 · #8Um ehrlich zu sein, waren auch wir zunächst sehr zögerlich und waren auch bereit unseren kompletten Urlaub zu änderen. Doch unterwegs entschlossen wir uns doch unsere ursprüngliche Urlaubsplanung wieder aufzunehmen. Und wir haben es nicht bereuht. Anstelle der 4 Tage Hwange sind wir 7 Tage geblieben.
Kommendes Jahr werden wir uns etwas mehr im Süden aufhalten (Great Zimbabwe Ruins und Vhumba Botanical Garden). Mal sehen wie es wird. Harare ist auch nicht so mein Ziel um ehrlich zu sein.
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SYsynapseThemenstarter25 Beiträge · seit 200618. Nov. 2006 · #9Hallo!
Wollte mich herzlich für die vielen Tipps von euch bedanken! Scheint ja ein ziemlich aktives Forum zu sein! Dass wir die Salzpfannen nicht besuchen können, finde ich extrem Schade - wäre eines meiner Highlights gewesen....
Die Überlegung von Kasane aus organisiert zu den VicFalls zu fahren, gefällt mir nicht so schlecht..mit welcher Summe hat man ca. zu rechnen?
Gibt es außer dem Rhino sanctuary andere Alternativen für die erste Nacht? -->waren vor zwei Jahren im Umfolozi und haben dutzende Nashörner gesehen und stundenlang "verfolgt", müssen also glaub ich nicht unbedingt in einen Nashornpark.
Sollte man den ersten Proviant-Großeinkauf in Südafrika erledigen, oder erst in Botswana?
nochmals Danke für die vielen Antworten!!
liebe Grüße, Florian
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200618. Nov. 2006 · #10Wenn ich mich recht erinner haben wir ca. 500 US$ für 4 Personen bezahlt. Das macht demnach 125 US$. Darin enthalten waren
-) Visa Zimbabwe 30US$
-) Visa Zambia 20 US$
-) Parkeintritt Vic Falls (Zimbabwe) 15 US$
-) Parkeintritt Vic Falls (Zambia) 10 US$
-) Mittagessesn Vic Falls Hotel 15 US$
Rest war organisiert. Wir hatten das von der Chobe Lodge aus gemacht. Sicherlich hat sich an den Preisen etwas getan. Setze dich doch einfach mit denen in Verbindung. Die können die bestimmt weiterhelfen.
Du hast nicht viele Übernachtungsmöglichkeiten. Khama, Nata oder Fanzistown sind die besten. Khama kannst du definitiv nicht mit Umfolozi vergleichen. Im Park gibt es ~24 White Rhinos und 1 Black Rhino. Die besten Chancen sind in der nördlichen Pfanne diese zu sehen.
Proviant haben wir immer unterwegs eingekauft. Wenn ihr nach Khama fahren solltet kommt ihr durch Serowe. Spar findest du hier (S22 23.287 E26 42.232). Wenn ihr es nicht mehr bis nach Khama schaffen solltet, könnt ihr in Palapaye bei Itumela Rest Camp übernachten. Ist gut ausgeschildert (S22 33.579 E27 07.654). Einkaufmöglichkeiten gibt es bestimmt hier nur haben wir nie danach Ausschau gehalten. Nata hat einen gut sortieren General Dealer aber verlange keine Besonderheiten. Der Spar in Kasane ist dann wieder gut ausgestattet.
Wie es ist Milch und Fleisch mitzunehmen, sollten die diejenigen beantworten die erst kürzlich dort waren. Wir waren im Mai ohne Probleme unterwegs (von Norden nach Süden)
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Annette387 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #11Hallo Florian,
ich würde die Pans noch nicht ganz aufgeben. Es regnet ja nicht überall gleich stark und zur selben Zeit, ist ja nicht Deutschland. Du kannst ja die Regenzeit unter
http://www.okalele.de/afrikaportal/botswana/wetter/botswetter.htmverfolgen und dann entscheiden ob ihr es riskieren wollt oder nicht. Es hat auf jeden Fall schon angefangen zu regnen, aber nicht sehr schlimm. Die nördliche Zufahrt nach Kubu Island ist dann die sicherere Variante.
Khama ist auch sonst eine schöne Campingmöglichkeit, bieten auch nette günstige Nightdrives an. Ansonsten gibt es dort natürlich noch mehr Tiere als Rhino. In Palapye hatten wir vor 2 Jahren endlose (so schien es uns) Rangiertätigkeit am Bahnhof, natürlich mit Pfeifen. Der Campingplatz war aber komfortabel.
In größeren Orten bekommt man eigentlich alles was man braucht. An Veterinary Kontrollen sind wir zwar noch nie gefilzt worden, aber was heißt das schon. Ich würde es ohne Not nicht unbedingt riskieren und nur den Grundeinkauf und das was man für die ersten Tage braucht in Südafrika einkaufen, auch weil der Platz im Auto ja begrenzt ist.
Viel Spaß bei der Planung ( Wir fahren wieder Mitte April)
Joachim
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Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de SYsynapseThemenstarter25 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #12Hallo und nochmals danke für die vielen Antworten! Ihr seid mir bei der Planung wirklich eine große Hilfe!
Wir werden am 2.2. um ca. 8.00 Uhr morgens in JHB landen und am Flughafen den 4x4 übernehmen. Denkt ihr dass wirs am selben Tag zum Khama Sanctuary schaffen, oder sollten wir außerhalb JHB°s irgendwo übernachten und recht zeitig in der Früh aufbrechen?
Würdet ihr "am Weg" nach Kasane Okavango,Moremi,Chobe besuchen und dann über den Caprivi nach Nam, oder von JHB kommend zuerst nach Kasane und von dort über Chobe-Moremi-Maun und dann am westlichen Okavango Rand (Tosido Hills) über Popa Fälle nach Nam.?
Danke! Florian
Annette387 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #13Hallo Florian,
ihr müßt das Fahrzeug gründlich checken. Werkzeug, Wagenheber, Resevereifen, etc. vorhanden, vollständig und in Ordnung. Wir haben da so unsere Erfahrungen gemacht. Reservereifen Platt (haben wir gemerkt), beide Wagenheber nicht komplett und damit nicht funktionsfähig, Radmutterschlüßel für Felgenschloß gebrochen. Achja wir mußten einen Reifen im CKGR wechseln war lustig.
Ihr kommt am späten Vormittag los. Dann könnt ihr ein schönes Stück schaffen. Bis Khama wirds nicht reichen. Ihr könnt ja verschiedene Möglichkeiten im Vorfeld schon ins Auge fassen und sehen wie weit ihr kommt. Palapye hat einen schönen Campsite, leider mit Bahnhof und Eseln.
Aber auf RSA Seite gibt es je weiter ihr nach Norden kommt schöne Lodges mit Camsites.
Bin Platt vor Neid bei uns dauert es noch bis 26.4.
Viel Spass
Joachim
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Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de SYsynapseThemenstarter25 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #14Hallo Joachim!
Hab vermutet, dass wirs nicht bis Khama schaffen werden - hat wahrscheinlich auch keinen Sinn so weite Strecken nach dem Flug zu fahren. Welchen Grenzübergang würdest denn empfehlen, bzw. welche Campsite im Norden RSA?
Bis 26.04. ists ja auch nicht mehr soooo lang - und wenn wir zurück sind, und in Erinnerungen schwelgen, habt ihr alles noch vor euch!
schöne Grüße! Florian
Annette387 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #15Hallo Florian,
wir waren im Zeederberg´s Cottage, leider kein Camsite. War aber nicht so teuer.
http://www.zeederbergs.co.za/.
Wir hatten auch kontakt zu Mama Taus gamereserve waren aber nie da.
http://www.mamatau.com.
Beide liegen ein wenig abseits der geraden Linie nach Tom Burke, das Grenzübergang der empfehlenswert ist. Die Fahrt durch die Waterberge nach Norden ist abwechslungsreich und ihr schafft es sicher locker nach Khama. Großeinkauf z.B. in Elisras eingeschlossen.
Ich bin mir aber sicher das im Forum jemand eine Campsite in der Ecke kennt. Da wir jetzt immer ab Windhoek fahren haben wir unsere Kentnisse nicht weiter vertieft.
Gruß Joachim
Ps: Noch 128 Tage und der Rest von Heute!!!
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joli3'491 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #16Hallo Florian,
wenn Ihr am frühen Morgen in Johannesburg ankommt, solltet Ihr auf gar keinen Fall direkt Richtung Botswana aufbrechen - Ihr seid übernächtigt, kennt das Auto noch nicht und habt vermutlich auch nicht gerade vertiefte Kenntnisse mit dem Linksverkehr. Ich weiß nicht, von welchem Vermieter Ihr ein Auto nehmt, aber Ihr müsst schon damit rechnen, dass die Fahrzeugübernahme ein paar Stunden dauert; eigentlich aber hat man nach der langen Flugnacht gar keine Lust, sich intensiv um den Zustand des Autos zu kümmern - aber das kann einen seeehr teuer zu stehen kommen: das Fahrzeug ist nicht mehr für den Verkehr zugelassen, die Reifen befinden sich in einem jämmerlichen Zustand, das Werkzeug ist nicht komplett oder nicht funktionsfähig usw. - das sind keine Horrormärchen, sondern persönliche Erlebnisse. Und bei manchen Autotypen braucht man unbedingt eine Einweisung - z.B. beim Toyota Condor dafür, wie man an das Ersatzrad herankommt. Auch beim T5 sollte man sich so etwas zeigen lassen, da man anderenfalls das Risiko ernsthafter Verletzungen eingeht. Wenn alles gut geht, könnt Ihr gegen Mittag damit fertig sein; an dem Tag schafft Ihr es dann vermutlich nicht mal mehr bis zur botswanischen Grenze. Bei unserer letzten Tour sind wir kurz nach 7.00 in Benoni aufgebrochen und waren nach schneller, stauloser Fahrt kurz vor der Dämmerung in Selebi Phikwe - und Khama ist noch ein Stückchen weiter.
Daher meine Empfehlung: übernehmt nach der Landung das Auto und mietet Euch für eine Nacht in Flughafennähe ein; an diesem Tag könnt Ihr Euch noch ein bisschen mit dem Auto vertraut machen und dann am nächsten Tag früh Richtung Khama aufbrechen.
Gruß Joli<br><br>Post geändert von: joli, am: 09/12/2006 13:14
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #17Hallo,
eine schöne Übernachtungsmöglichkeit und wie ich meine ein guter Einstieg für Afrika ist der Pilanesberg NP, ca. 2-3 Std Fahrt vom Flughafen.
Gruss Beate
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200611. Dez. 2006 · #18Ganz so schlimm ist es auch nicht wie Joli schreibt. Wir fahren meistens noch am gleichen Tag los! Eine gute Uebernachtungsmoeglichkeit besteht wenn ihr nach Botswana faehrt im Mokolokodi Game Reserve (20 km vor Gaborone) oder im City Camp (Gaborone). Von dort aus ist es nach nur mehr ein "afrikanischer" Katzensprung nach Khama.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
SYsynapseThemenstarter25 Beiträge · seit 200613. Dez. 2006 · #19Haben jetzt mal grob eine Route durch Botswana festgelegt.Es geht dann weiter nach Namibia.
Würde euch bitten mir zu sagen, ob das machbar ist, bzw. ob es anders besser wäre (z.B. Nxai-Nata).
Hoffe dass es nicht zu stressig wird. Sollte irgendwas nicht passierbar sein (Regenzeit), wird unser Aufenthalt in Nam. halt länger:) .
Bin um jeden Tipp dankbar!
01.02.2007 Johannesburg-Gaborone, City Camp od.Mokolodi NR
02.02.2007 Gaborone-Nata, Nata Lodge(evtl. Bird Sanctuary)
03.02.2007 Nata-Nxai Pan, South Camp
04.02.2007 Nxai Pan-Nata-Kasane, Kubu Lodge od. Garden Lodge (chobe river cruise)
05.02.2007 Kasane-Vic Falls, Kubu Lodge od. Garden Lodge (geführt)
06.02.2007 Kasane-Chobe, Ihaha Camp
07.02.2007 Chobe, Savuti Camp
08.02.2007 Chobe, Savuti Camp
09.02.2007 Chobe-Moremi, North Gate Camp
10.02.2007 Moremi, Xakanaka Camp
11.02.2007 Moremi-Maun, Audi Camp
12.02.2007 Maun, Audi Camp
13.02.2007 Maun-Tsodilo Hills, Drotskys Cabins (Bootsfahrt od. Hills)
14.02.2007 Tsodilo Hills-Popa Fälle-Namibia
... Die Nxai Pans sollen in der Regenzeit toll sein, deshalb der Umweg. Vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit zu fahren um alles unter einen Hut zu bringen?!
Sollte man den Etosha auf alle Fälle mitmachen, auch wenn man chobe.moremi usw. schon war? Insbesondere wegen der Regenzeit, überlegen wir uns etwas mehr Zeit im Süden Namibias zu verbringen. Abflug ist am 01.03. in Kapstadt, d.h. wir haben noch ca. 2 Wochen für Namibia.
Danke!! Florian
Matatu496 Beiträge · seit 200613. Dez. 2006 · #20Hallo Florian, ich schlage Dir folgende Strecke vor: Ghanzi - Windhuk.,
Übernachtung in oder bei Gobabis (SanDüne Lodge, Big 5 Central Hotel), in Windhuk Hotel-Pension MONI. Weiter über den Bosua Pass nach Swakopmund. Über Walfish Bay, Kusieb Pass zur Sossuvlei. Von dort über Aus nach Lüderitz. Lüderitz, Seeheim, Fischfluß, Ai Asi. Von Ai Ais über Nordoewer nach Südafrika. Gruß Matatu
Alternativ von Windhuk nach Swakopmund über die D1982, Uis Pass. An der D1982 liegt die Niedersachsen Gästefarm und Camping. Der Farmer fährt mit seinen Gästen über eine abenteuerliche Strecke zu dem Lager der zwei Geologen Dr. Kern und Dr. Martin im Kuiseb. (Buch: "Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste"). Das Buch sollte jeder NAM-Tourist gelesen haben.
Gruß Matatu<br><br>Post geändert von: Matatu, am: 14/12/2006 14:07