Fahrzeug nach Namibia, richtig verstanden?

20 Antworten · 4'065 Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2012 von Andreas87
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Themenstarter34 Beiträge · seit 201230. Sept. 2012 · #1
Hallo zusammen,

mein Name ist Andreas und ich komme aus Köln.
Ich bereite gerade zwei längere Aufenthalte (je 5-6 Monat) in Namibia zu Studienzwecken vor. Namibia durfte ich letztes Jahr das erste mal bereisen und war direkt begeistert.
Konkret schließt der geplante Aufenthalt auch die Nutzung eines eigenen Fahrzeugs ein. Ich habe nun schon diverse Artikel, Forumsbeiträgen etc. gelesen und mich schlau gemacht, allerdings sind die Infos zum Teil älter zum Teil nicht stimmig untereinander. Ich würde nun gerne wissen ob ich das alles so richtig verstanden habe.

Der Plan sieht so aus, dass ich ein Fahrzeug in Deutschland kaufen möchte und nach Namibia überführe. Das Auto wäre ein Land Cruiser(linkslenker).
Jetzt zum interessanten Punkt. Ist es richtig, dass ich dieses Fahrzeug, ausgestattet mit einem Carnet de Passage, ohne Weiteres nach Namibia überführen kann, zum Beispiel nach Walvisbai einschiffen, und ich dieses Fahrzeug dort zwei Jahre (cdp einmal verängert) betreiben kann. Tüv würde natürlich vorher nochmal in Dland gemacht und angemeldet wäre der Wagen auch hier. Die Versicherung würde ich ab Namibia pausieren und vor Ort neu versichern.

Ich hoffe Ihr versteht was ich meine und bitte entschuldigt das ich so direkt danach frage nur ist das ja schon eine wichtige Info. Danke euch schonmal für die Antworten und hoffe hier im Forum vielleicht noch mehr gut Infos sammeln zu können.

Beste Grüße und noch ein schönes Restwochenende,

Andreas
7'272 Beiträge · seit 200630. Sept. 2012 · #2
Hallo Andreas

Das hast Du grundsätzlich richtig verstanden. Die Frage ist aber immer, ob es sich lohnt extra in Deutschland ein Fahrzeug zu kaufen und dieses zu verschiffen. In Namibia bekommst Du gute Fahrzeuge und brauchst kein Carnet. Auch findest Du Firmen in Namibia, die durchaus gute Umbauten machen falls das nötig ist.

Falls Du das Fahrzeug nach einiger Zeit nicht mehr brauchst, kannst Du es in Namibia sehr gut verkaufen. Ein Carnet ist dann auch wieder störend.

Wenn Du das Fahrzeug schon hast, ist es eine etwas andere Geschichte. Wenn Du aber kaufen willst, würde ich das vor Ort machen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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5'538 Beiträge · seit 200830. Sept. 2012 · #3
Hallo Andreas,

da bin ich ganz genau Chrigus Meinung. Kauf Dir das Fahrzeug, wenn Du es noch nicht hast, hier. Du sparst Dir viel Papierkrieg etc. und vor allen Dingen bist Du hier mit einem hier zugelassenen Fahrzeug bei Deiner Rückreise viel flexibler.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter34 Beiträge · seit 201230. Sept. 2012 · #4
Danke euch für die raschen Antworten.

Stimmt das ist natürlich die zweite Option. In welchen Preisklassen spielen denn die Fahrzeuge von denen Ihr schreibt? Hatte bisher den Eindruck, dass es in Namibia meist deutlich teuerer ist das Auto zu kaufen. Bei Umbauten etc. ist es günstiger.
7'272 Beiträge · seit 200630. Sept. 2012 · #5
Hallo Andreas

Das ist richtig. Wenn Du nur den Kaufpreis rechnest, sind die Fahrzeuge eher teurer. Wenn Du aber noch die Fracht (hin und zurück) und die Carnet Kosten rechnest, sieht es wahrscheinlich schon anders aus. Wenn Du dann noch dir Umtriebe mit dem Carnet einrechnest (jedes Jahr in ein Land ausserhalb der Zollunion reisen, Bankbürgschaft für das Carnet oder Hinterlegung von einigen Tausend Euro beim ADAC). Dann lohnt sich das meiner Meinung nach nicht mehr.

Die Preise für Fahrzeug sind sehr unterschiedlich. Einen ersten Anhaltspunkt hast Du hier: http://www.namcars.com.na/

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2012
40 Beiträge · seit 201030. Sept. 2012 · #6
Hallo Andreas!

Nachdem wir auf unserer HP öfters Anfragen zu dem Thema bekommen und es ja auch hier im Forum öfters besprochen wird, habe ich mal versucht, meinen Informationsstand hier zusammenzufassen:

http://www.offroad-reisen.com/ZOLL/Zoll.htm

Gerne nehme ich Verbesserungsvorschläge oder Berichtigungen zur Kenntnis.


Klaus Friedl
Themenstarter34 Beiträge · seit 201230. Sept. 2012 · #7
Danke Chrigu.

Das muss ich mal alles in Ruhe gegenrechnen, mal sehen wie ich es mache.
Um ein Fahrzeug in Namibia anzumelden benötige ich doch einen Wohnsitz in Namibia oder?

Beste Grüße
Themenstarter34 Beiträge · seit 201230. Sept. 2012 · #8
Sehr schöne Zusammenfassung Klaus, das hilft weiter.
Ich hatte gelesen, dass die erste Carnetverlängerung, sofern rechtzeitig beantragt, keine Ausreise aus der Zollunion benötigt. Alle weiteren jedoch schon. Ist das richtig?
7'272 Beiträge · seit 200630. Sept. 2012 · #9
Andreas87 schrieb:
Um ein Fahrzeug in Namibia anzumelden benötige ich doch einen Wohnsitz in Namibia oder?
Du brauchst eine Postadresse. Meist eine PO-Box von dem Ort an dem Dein Fahrzug während Deiner Abwesenheit steht.

Ich bin nicht ganz sicher wie der Stand mit der Anmeldung des Fahrzeugs zur Zeit ist. Da hat sich in den letzten Monaten einiges getan.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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931 Beiträge · seit 200630. Sept. 2012 · #10
Hallo Andreas,

ich bin mir ziemlich sicher, dass du ein Fahrzeug in D deutlich günstiger bekommst als in Namibia. Dort werden nämlich Autos mit zum Teil recht hoher Laufleistung und manchmal fragwürdigem Zustand noch für eine Menge Geld gehandelt. Die Kosten für die Verschiffung (bei einem normalen 4x4 wird das immer ein Container sein) und für das Carnet sind dagegen ziemlich genau im voraus kalkulierbar. Man kann also einfach mal rechnen...

Übrigens hat ein Carnet keineswegs nur Nachteile. Vielleicht möchtest du ja die Zeit und Gelegenheit nutzen, um ein wenig in Afrika herum zu reisen. Dann wirst du spätestens in Ostafrika froh sein, ein Carnet für das Auto zu haben. Oder du entschließt dich, das Auto noch für ein paar Jahre in einem anderen afrikanischen Land unter-zustellen, um es für Urlaubszwecke zu benutzen. Auch dann hast du nur mit einem Carnet eine Chance.

Gruß

Ulli
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2'664 Beiträge · seit 201230. Sept. 2012 · #11
Hallo Andreas,
wenn Du noch kein Fahrzeug hast, dann empfehle ich Dir, Dir einen Landcruiser, z.B. Modell Prado (Luxusausstattung, Baugröße wie J9) lieber in England zu kaufen.

Sehr preiswert sind Fahrzeuge mit nicht aktuellen Abgaswerten. Ich habe meinen über eBay "geschossen".

Dann bringst Du das Fahrzeug nach Deutschland, läßt es zu (kein Problem, da EU), und überführst das Fahrzeug mit deutschem Carnet nach Namibia.

Du hättest den Vorteil, ein Fahrzeug mit dem Lenker auf der "richtigen" Seite zu fahren, und irgendwann könntest Du den Wagen dann auch in NAM verkaufen, was Du mit Linkslenkern überhaupt nicht tun kannst.

Landcruiser sind in NAM verhältnismäßig extrem teuer, falls Du Dich auf den Typ fixiert hast. Vorteil: Ersatzteile sind kein Problem.

Ich könnte Dir noch einige Tips geben, die aber nicht in ein Forum gehören. Schreibe mir eine PM mit Deiner Rufnummer.
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2012
466 Beiträge · seit 201030. Sept. 2012 · #12
hallo,
ich kann der Info von Swakop1952 nur beipflichten - in UK hat es dieses Jahr ein paar steuerlich bedingte Spritpreiserhöhungen gegeben, die das Angebot an Gebrauchtfahrzeugen noch einmal erhöht haben - einfach mal bei ebay.co.uk stöbern!
Den Weg über Deutschland kannst du dir auch sparen - ich habe meinen LC bei einem Händler gekauft, der sich bereit erklärt hat als Postadresse zu dienen! Das Carnet bekommst du dann vom englischen Automobilclub RAC...Für das Carnet (CPD) vom RAC musst du keine Kaution hinterlegen - das geht über eine Versicherung, die natürlich kostet 😐
Tüte das Auto gleich in UK in einen Container ein und ab geht die Reise...spart den TÜV und das unnötige Umrüsten der Scheinwerfer - die du dann in NAM ja sowieso wieder auf Linksverkehr umrüsten musst! Ausserdem musst du das Auto nicht zulassen um ein CPD zu bekommen (der ADAC möchte einen Fahrzeugschein sehen) dem RAC reicht das V5 Dokument das an jedem Auto "klebt"...quasi Fahrzeugbrief

OK, kostet auch alles Geld und vor allem Zeit...und um die Verschiffung muss man sich auch noch kümmern; das ganze geht natürlich auf angelsächsisch...ich glaub ich würde auch in NAM kaufen wenn der Aufenthalt zeitlich begrenzt wäre 😗

LG Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2012
466 Beiträge · seit 201030. Sept. 2012 · #13
hinzufügen möchte ich noch...du bekommst den "Mehrpreis" ja wieder zurück wenn du das Auto wieder in NAM verkaufst...
LG Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
359 Beiträge · seit 201030. Sept. 2012 · #14
....mit dem einzigen Problem lieber Frank, dass du Importautos hier verdammt schwer los wirst. Da ist es vollkommen egal, ob es 1 zu 1 die gleichen sind, oder die jeweiligen landestypischen Unterschiede hat. Die Leute glauben einfach Importautos sind total anders gebaut, es gibt keine Ersatzteile und die Welt ist ach so groß, dass man auch keine bestellen kann.

Das ein großer Teil der Fahrzeuge (fast alle Hilfsorganisationen und Expats) hier aus Gibraltar oder direkt ab Werk kommt, kapieren die nicht.

Wir haben das Procedere gerade durch und konnten unseren (besser ausgestattet, als die hier angebotenen) noch zum für beide Seiten fairen Preis an einen nicht so tickenden Deutschen verkaufen. Ansonsten lagen die Angebote bei maximal 180.000 für ein Auto was du beim Händler für 280.000 kaufen kannst. Aber mit viel Zeit und Geduld findet sich immer jemand.

Gruß aus Windhoek
Kowo
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2012
157 Beiträge · seit 200830. Sept. 2012 · #15
Hallo Andreas,

ich glaube, ich würde mir das ganze ‘Theater‘ mit Auto kaufen in England, Carnet besorgen mit allem was dazu gehört, die Verschiffung mit dem Prozedere in beiden Häfen usw. gar nicht erst antun. Ich bin der Meinung, es ist einfacher, ein Auto in Namibia zu kaufen und zuzulassen. Gewagte Behauptung, wird sicher der ein oder andere denken. Ich habe es aber vor kurzem erst selber getan.

Genauer gesagt, habe ich über Monate die Angebote auf der bereits genannten Internetseite angeschaut und verglichen. Gleichzeitig konnte ich einen Kontakt zum Inhaber des Offroad-Centers in Windhoek herstellen, der sich ‘umhörte‘, ob jemand seinen 4x4 verkaufen wollte. So war es dann schließlich auch.

Zwei Fahrzeuge kamen in die engere Auswahl, die Kommunikation zwischen beiden Eigentümern lief über Email und Telefon. Beide Fahrzeuge (Landcruiser HZJ 78) am 1. Tag nach der Ankunft am 02. April diesen Jahres besichtigt. Entscheidung noch am selben Tag getroffen. Am nächsten Tag in die Talstreet und dort das Traffic Register Number Certificate besorgt. Mit dem Dokument zum Verkäufer (übrigens ein Privatmann), der wiederum die Ummeldung veranlasste. Um es abzukürzen, Fahrzeug montags gesehen und am darauffolgenden (Kar-)Freitag war alles erledigt und wir konnten die erste kleine Tour mit unserem neuen Auto machen. Ach so, das Fahrzeug steht auf einer Farm, die PO Box dieser Farm ist „unsere“ Adresse!

Ich gebe zu, es ist vermutlich nicht die Regel, in solch einer Rekordzeit ein Auto zu kaufen und wir hatten sicher auch Glück dabei. Ich denke aber, dass ein Autokauf bei einem Händler, bei dem z.B. mit Kreditkarte bezahlt werden kann und der für einen sicher den Behördengang erledigt, auch nicht viel länger dauern wird. Allerdings hängt sicher viel davon ab, was man bereit ist, für einen guten 4x4 auszugeben.

Meine Meinung, unsere Erfahrung!

Viel Glück!

Gruß Guido
2'664 Beiträge · seit 201230. Sept. 2012 · #16
@ Kowo
Normalerweise trifft das Problem bei Toyotas und Mercedes G-Klasse in Namibia nicht zu.
Einen LC Prado wirst Du z.B. auch in Südafrika, in Botswana oder Zambia mit Kußhand los. Für dieses Fahrzeug erhalte ich jedes Ersatzteil in Windhoek, sogar die Kunststoff-Seitenverkleidungen nach einem kleineren Unfallschaden waren binnen weniger Tage da.

@ Stiebilli
Wer genug Geld hat kann alles, sich sogar einen neuen Wagen in Windhoek kaufen. Um mal einen Vergleich zu geben: Mein LC Prado hätte in NAM um die 350.000 N$ und in Südafrika um die R 280.000 gekostet, in eBay in England gekauft mit niedriger km-Leistung inklusive Transport und Verzollung in NAM hat der mich am Ende N$ oder R 110.000 gekostet. Für jedes Jahr 3-4 Wochen Benutzung bis zur Rente war das ein für mich angemessener Preis, für den es sich gelohnt hat, sich anzustrengen und ein bischen Mehrarbeit auf sich zu nehmen. Gut, es war ein Schnäppchen für ein Topfahrzeug, aber man muß ja auch mal Glück haben.

Im Übringen wird in der südafrikanischen Zollunion nach dem "Transaction Value" verzollt, was ja ohnehin hinfällig ist bei Verwendung eines Carnet.
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2012
466 Beiträge · seit 201001. Okt. 2012 · #17
@ Kowo...da hast du mich missverstanden - ich meinte abschliessend dass man den Mehrpreis teilweise ja wieder zurück bekommt wenn man ein namibisches Fahrzeug kauft und später wieder (in NAM) verkauft...
Es macht m.E. nach keinen Sinn ein Fahrzeug nur für einen überschaubaren Zeitraum ins südliche Afrika zu bringen - es sei denn man hat schon ein Fahrzeug (vielleicht mit besonderer Ausstattung) welches man unbedingt mitnehmen möchte; das scheint mir aber beim TE nicht der Fall zu sein...

Ich habe mir einen LC in UK gekauft und ins südliche Afrika gebracht, aber mit open end 😉
und wie oben schon von anderen angemerkt um ein Carnet zu haben mit dem ich auch in Länder ausserhalb der Zollunion einreisen kann, die auch ein Carnet erfordern. Angeblich kann man auch als Ausländer ein Carnet für ein namibisches Fahrzeug vom Automobilclub in SA bekommen, aber soviel Papierkram muss dann doch nicht sein und wer weiss mit welchen Auflagen das noch verbunden ist...

LG Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Themenstarter34 Beiträge · seit 201201. Okt. 2012 · #18
Ihr seid genial. So viel Resonanz in so kurzer Zeit.

Immerhin war ich bisher nicht auf dem Holzweg, das macht Mut. Welche Option ich nun wählen werde muss ich mal abwägen. Jede hat ihre Vorteile und vor allem verschiedene Kostenrahmen....

Das noch fast kein Auto vorhanden ist stimmt. Bin aber schon länger auf der Suche, was mir im übrigen Kopfschmerzen macht, wenn ich daran denke nur zwei Optionen zu haben wenn ich in Nam ankomme. Schaue mir die Kiste schon gerne genau an, hab auch schon von einigen gehört, dass es bei denen nicht so gut gelaufen ist wie bei euch hier beschrieben, sowohl top Auto in Uk bekommen als auch in Nam.

Der Aufenthalt ist zunächst auf 2 bis 3 Jahre geplant aber da steht plus x hinter 😉

Euch nochmal ganz großes Danke, bin natürlich immer für Ratschläge offen 🙂
33,1k Beiträge · seit 200601. Okt. 2012 · #19
Hallo Andreas,

behalte auch im Hinterkopf, dass Du kein Linkslenker und kein Auto älter als 5 Jahre legal für eine Registrierung in Namibia nach Namibia importieren darfst.

Neuwagenpreise liegen hier je nach Modell bei etwa 50-100% über den deutschen Preisen, bei Gebrauchtwagen ist es noch erheblicher. Nur als Beispiel: Habe gerade einen 20 Jahren Toyota Bakkie ohne 4x4 mit knapp 300.000 km für stolze 80.000 N$ an den Mann gebracht. Mein neuer Wagen, ein Suzuki Grand Vitara (übrigens genial, aber das nur am Rande) kostet in D etwa 19.000 Euro, hier 350.000 N$.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
649 Beiträge · seit 200701. Okt. 2012 · #20
Noch eine Anmerkung zum Thema Wagen mit englischer Zulassung:

Wir sind im August einem englischen Paar begegnet, dass mit einem Landy auf Wetltour ist. Auf ihrer Homepage haben Sie die Kosten für ein englisches Carnet angegeben:
http://www.overlandbirds.com/paperwork.html

Darüber hinaus erzählten sie uns, dass der Halter eines Fahrzeugs mit englischen Nummernschild auch dann in England steuerpflichtig ist, wenn er sich nicht in England aufhält. Gelächter unserer Seits - wie sollen die Engländer die nicht bezahlte Steuer denn feststellen, wenn der Wagen im südlichen Afrika ist????!?
Uns ist das Gesicht eingeschlafen, als uns die beiden erzählt haben, dass in den letzten Jahren international Verkehrskontrollen gemeinsam von englischen Polizisten und der Polizei des jeweiligen Landes durchgeführt wurden, um diese "Steuerhinterzieher" zu stellen.
Wenn ein Wagen mit englischen Nummernschild ohne gültige Steuerplakete angehalten wurde, wurde das Fahrzueg konfisziert bis die Steuerschuld plus Strafe beglichen wird.....

Die gefahr erwischt zu werden ist wahrscheinlich gering - aber man sollte es vorher wissen bzw. die Steuer bei den Kosten gleich mit einkalkulieren.

LG elli