- Ist die Strecke gut zu befahren (Nissan Doublecab)? (sieht auf Google Earth z.T. recht sandig aus) - Stimmen die in T4A angegebenen Zeiten etwa? - Gibt es kritische Stellen? Wenn ja, wo? (insbesondere Amspoort - Schoeman scheint mir etwas schwierig) - Ist die Strecke gut zu finden (GPS vorhanden), oder gibt es "navigatorische Knacknüsse"? - Gibt es was Besonderes zwischen Orupembe und Etanga? (Basecamp wollte diese Strecke partout nicht routen)
Allenfalls stehen alternative Teilstrecken zur Diskussion: - Von der D3707 direkt in den Hoanib, ohne Umweg über den Ganamub. - ab Etanga Junction direkt nach links über die D3703 nach Okangwati, ohne Opuwo
- Wie sind diese Alternativen zu fahren (empfehlenswert)? - Gibt es andere/bessere empfehlenswerte alternative Teilrouten?
Tipps, Ratschläge, Vorschläge, Empfehlungen, Warnungen usw. sind herzlich willkommen. Ich weiss, viel verlangt, aber vielleicht kann ja der/die eine oder andere doch etwas zur vorgesehenen Route sagen. Besten Dank
Gruss Dieter
Topobär5'479 Beiträge · seit 200927. Aug. 2012 · #2
Ich kenne die Strecke nur bis Orupembe. Ab dort sind wir direkt nach Opuwo.
Bis dahin sollte die Strecke im Oktober mit jedem robusten 4x4 Pickup zu befahren sein. Auf die Zeitangaben in den Karten würde ich mich nicht verlassen. Die liegen zum Teil arg daneben. Hängt immer vom aktuellen Zustand der Strecken ab und jeder hat auch einen anderen Fahrstil.
Navigatorisch fand ich am schwierigsten, den Abzweig aus dem Hoanib bei Amspoort zu finden. Amspoort ist keine Landmarke, es gibt nichts woran man erkennen kann, dort zu sein.
Ich würde über den Ganamub in den Hoanib fahren. Zum einen eine sehr schöne Strecke und der direkte Weg ab Sesfontein durch den Hoanib hat extrem viel Bulldust.
deemha schrieb: - Gibt es kritische Stellen? Wenn ja, wo? (insbesondere Amspoort - Schoeman scheint mir etwas schwierig) - Ist die Strecke gut zu finden (GPS vorhanden), oder gibt es "navigatorische Knacknüsse"?
Wir haben eine schöne Stelle dann doch gut gemeistert. Da wir kein GPS an Bord haben, kann ich leider nicht sagen wo diese Steigung ist.
Wir sind eher den Fahrspuren nachgefahren als auf das nichtvorhandene GPS zu gucken. So haben wir auch eine gefährliche Uferböschung-Abfahrt umfahren, obwohl es nach der Karte geradeaus ging.
"Musst Du gucken" 😗 Das klappt schon! Wolfgang
Landblume135 Beiträge · seit 200928. Aug. 2012 · #4
Wir sind 2010 so gefahren:
von Sesfontain nach Purros kein Problem.....aber ab Purros direkt durch dieses Flussbett war schon wirklich ne herausforderung 😉 (von süd nach nord)
deemhaThemenstarter412 Beiträge · seit 201130. Aug. 2012 · #5
Hallo zusammen Besten Dank für eure Antworten. Da bin ich doch zuversichtlich, dass wir das auch schaffen werden 😉 .
Gruss Dieter
norbert_m276 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #6
Hallo Dieter
Waren Nov. 2011 dort und sind auch heuer wieder im Kaokoveld.
Euer 3. Teil von Orupembe über die D3703 war damals völlig problemlos, aber ziemlich uninteressant.
Euren 2. Teil wollen wir heuer genauso fahren, soll gut machbar sein. Bin aber gewarnt worden den Hoarusib ja nicht zu Ende zu fahren, denn dann soll es quälerisch steing werden, sondern wie ihr, Richtung Orupempe abzubiegen.
Beim 1. Teil würde ich nicht von Sesfontein hineinfahren, so ihr Zeit habt, sondern von Palmwag über das Konzessiongebiet und die Western Touringroute zum Hoanib Rivertal. War sehr abwechslungsreich mit vielen Tieren. Werden wir heuer wieder machen.
Die größten Schwierigkeiten waren tiefsandige Stellen mit allen möglichen Spuren und auch die Amspoort-Abzweigung richtig zu finden. Am sichersten ist den Track der tracks4afrika-Karte am GPS zu markieren und ihn möglichst genau zu folgen und wenn das nicht geht, bei der nächster Gelegenheit sofort wieder auf den Track hinfahren. Der stimmt nämlich.
Viel Spaß Norbert
Landblume135 Beiträge · seit 200902. Sept. 2012 · #7
Hallo Norbert, Ja genau. Wir sind den Hoarusib zu Ende gefahren (siehe oben) , das ist wirklich der Härtefall! Haben für ca. 75 km fast den ganzen Tag gebraucht 😉 ....sind auch noch von süd nach Nord gefahren. Lg Tamara
wann fahrt ihr dieses Jahr los? Wir sind Mitte Dezember bis Mitte Januar im Kaokoveld.
Vieel Grüße Wolfgang
norbert_m276 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #9
Hallo Wolfgang
Ein ganzes Monat Kaokoveld? Kommt mir etwas lang vor. Ist auch ziemlich spät im Jahr und wenn es dann regnet sind die Flußtäler womöglich voller Wasser.
Wir starten von Palmwag weg lt. Plan am 15.11. ins Kaokoveld und wollen die Epupa Falls am 22.11. erreichen.
Danach verziehen wir uns nach Botswana um am 14.12. von Windhoek wieder zurückzufliegen.
Schade, es wird sich daher kein Treffen ausgehen.
Aber trotzdem viel Spaß für euch im Kaokoveld. Norbert
....falls Palmwag ab 1.11.12 geschlossen wird.....(damit gleichzeitig ev. auch die jetzigen Konzessionsverträge) bin ich mal gespannt, ob die Western Touring Route geöffnet bleibt oder ob ev. keine Permits mehr erhältlich sind bis...... alles neu wiedereröffnet wird......
BMW schrieb:....falls Palmwag ab 1.11.12 geschlossen wird.....(damit gleichzeitig ev. auch die jetzigen Konzessionsverträge) bin ich mal gespannt, ob die Western Touring Route geöffnet bleibt oder ob ev. keine Permits mehr erhältlich sind bis...... alles neu wiedereröffnet wird......
Mit den Permits in der bisherigen Form haben die vielleicht 10.000-40.000 EUR p.a. generiert. Das ist für so ein riesiges Gebiet ziemlich lächerlich. So toll das für Individualreisende war: wirtschaftlich war das sicher nicht das Optimum. Ich habe auch keine Informationen, was da kommen wird, aber ich fände es nicht überraschend, wenn der Crowthers Trail für Individualtouristen ab 01.11.2012 Geschichte wäre. Wie auch immer: Es bleibt uns ja nicht anderes übrig, als abzuwarten.
Beste Grüße
Guido
norbert_m276 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #12
Werde ja im November an Ort und Stelle feststellen, wie es ist. So lange man nur irgendwie bei Palmwag ins Concession Gebiet hineinfahren kann gibt es kein Problem. Richtung Hoanib kommt man immer raus. Werde mir aber eine Alternative überlegen, wenn in Palmwag alles verriegelt ist.
Grüße Norbert
deemhaThemenstarter412 Beiträge · seit 201103. Sept. 2012 · #13
Hallo Norbert
Besten Dank für deinen Vorschlag. Ich habe mir das gestern kurz auf der T4A-Karte angeschaut, sieht ja wirklich vielversprechend aus. Und wenn die Strecke allenfalls per 1.11.12 geschlossen werden soll, ist das ja noch ein Grund mehr, Anfang Oktober noch dort durchzufahren. Wo krieg ich denn das Permit? Auf der Palmwag-Logde? Und wenn ich schon am fragen bin 😉 : Wie lange habt ihr für die Teilstrecken ungefähr gebraucht (Palmwag-Amspoort Gorge-Puros-Orupembe)?
Gruss Dieter
norbert_m276 Beiträge · seit 201103. Sept. 2012 · #14
Hallo Dieter
Dieser Weg wurde mir voriges Jahr so im Forum vorgeschlagen incl. der Tagesetappen und ich halte ihn für ideal. Wir haben im Nov. im Concession Gebiet viele Tiere gesehen incl. Elefanten und haben daher viele Stopps gemacht.
Permit bekommt man früh morgens an der Rezeption der Lodge, nicht des Campgrounds. Am Vortag wollten sie sie nicht hergeben.
Dann fährst du noch die C43 ein kleines Stück nach Norden bis links die Einfahrt mit dem Wächterhäuschen ins Concession Gebiet kommt.
Wenn du nicht im Concession Gebiet kampierst brauchst du nur die Durchfahrt zahlen.
1.Tag: ca. 80km, im Gegenuhrzeigersinn zu 3/4 herum bis zur angeschriebenen Abzweigung der Western Touring Route. Diese etwa eine Stunde entlang, bis links Spuren in der Savanne zu einer flachen freien Stelle mit Bäumen und Büschen kommt und dort kampieren. Zu sehen: Wasserfall (Abzweigung nicht verpassen), Overlooks, Aub Canyon mit hoffentlich vielen Elefanten 2.Tag: ca. 105km, der Western folgen bis in den Hoanib River Canyon mündet. Da ist man früh genug um noch Zeit zu haben den Canyon ein Stück weit zu erkunden. Wir sind aber gleich nach Westen, aber über Amspoort hinaus und sind dort etwas in den Hügeln mit demn beginnenden Dünen herumgefahren. Dann zurück zur Amspoort Kreuzung (unübersichtlich, im GPS markieren)und dann etwa eine halbe Stunde den Tsuxab Canyon nach Norden. Dort haben wir uns links in den Bergen einen versteckten Platz zum Übernachten gesucht. 3.Tag: ca. 103km, weiter zum Hoarusiv River und diesen nach Purros hinaus, viele Tiere, mussten längere Strecken oft im nicht tiefen Wasser fahren. In Purros ist man schon am frühen Nachmittag und man kann von der Campsite noch einen Kurzabstecher in ein etwas mickriges Himbadorf machen, die können aber die geringe Eintrittsgebühr gut gebrauchen.
norbert_m schrieb:1.Tag: ca. 80km, im Gegenuhrzeigersinn zu 3/4 herum bis zur angeschriebenen Abzweigung der Western Touring Route. Diese etwa eine Stunde entlang, bis links Spuren in der Savanne zu einer flachen freien Stelle mit Bäumen und Büschen kommt und dort kampieren.
Es sind dort auf der Papierkarte, die man in der Palmwag Lodge bekommt und in T4A mehrere Campsites eingezeichnet (IIRC 6), die man auch benutzen sollte. Die haben alle Namen.
norbert_m schrieb:2.Tag: ca. 105km, der Western folgen bis in den Hoanib River Canyon mündet. Da ist man früh genug um noch Zeit zu haben den Canyon ein Stück weit zu erkunden. Wir sind aber gleich nach Westen, aber über Amspoort hinaus und sind dort etwas in den Hügeln mit demn beginnenden Dünen herumgefahren.
Ist das gerade die Beschreibung dafür, das Du illegal in den Skeleton Coast Park gefahren bist? Von Amspoort kann man nicht sehr viel weiter nach Westen fahren, ohne illegal in den Park zu fahren. Die Dünen liegen weit im Park.
Beste Grüße
Guido
norbert_m276 Beiträge · seit 201103. Sept. 2012 · #16
Hallo Guido
Natürlich kann man im Concession Gebiet auf den eingezeichneten Stellen über Nacht bleiben, aber angeblich beinhalten die auch nicht mehr als einen flachen Platz und man muss dafür bezahlen und wahrscheinlich auch noch für eine weiteren Tag. Da sie in der Runde erst nach der Abzweigung der Western kommen, muss man noch dazu wieder zurück fahren. Lohnt sich doch nur, wenn man einen weiteren Tag im Concession Gebiet verbringt.
Zum Skeleton: Habe geschrieben, dass wir nur ein Stück von Amspoort nach Westen in die hügeligen Berge gefahren sind und haben dort die ersten Dünenausläufer gesehen und einen Blick Richtung Dünen des Skeleton werfen können. Wir sind also nicht in den Skeleton hinein. Man darf sehr wohl von der Amspoort Kreuzung noch ca. 5,4km nach Westen bis zur Parkgrenze fahren.
norbert_m schrieb:Natürlich kann man im Concession Gebiet auf den eingezeichneten Stellen über Nacht bleiben, aber angeblich beinhalten die auch nicht mehr als einen flachen Platz und man muss dafür bezahlen und wahrscheinlich auch noch für eine weiteren Tag. Da sie in der Runde erst nach der Abzweigung der Western kommen, muss man noch dazu wieder zurück fahren. Lohnt sich doch nur, wenn man einen weiteren Tag im Concession Gebiet verbringt.
Hast mich überzeugt. Wenn man da nur alle 20-40 km eine ausgewiesene Campsite kommt und da nicht mal Infrastruktur vorhanden ist, dann kann man natürlich überall seine eigene Campsite aufmachen. Und wenn man so auch noch um die Übernachtungsgebühren und ggf. den fälligen Eintritt für den Folgetag prellen kann, ist das richtig intelligent. Ein Namibiaurlaub kostet schließlich auch so schon viele tausend Euro und da muss man sparen, wo man kann. 😵
Beste Grüße
Guido
norbert_m276 Beiträge · seit 201103. Sept. 2012 · #19
Hallo Guido
leider ist es nicht so. Im Concessiongebiet gibt es lt. der Karte, die ich voriges Jahr in Palmwag bekommen habe, nur 2 erlaubte Campingstellen und die liegen nichteinmal 9km auseinander. Und nochdazu im unteren Teil des Gebietes, wo man wieder zurück zur Western Touringroute fahren muss. Sinnvoll meiner Meinung nur, wenn man noch einen zusätztlichen Tag im Concession Gebiet bleibt und den restlichen südlichen Teil erkundet, aber den Großteil hat man ja schon in einem Tag gesehen.
Mit dem Geldausgeben ist das so eine Sache, jeder wie er kann. Uns ist es lieber jedes Jahr so eine Monatsreise zu machen und dafür auf unnötigen Luxus (Lodges) zu verzichten, sonst wäre es für uns als Pensionisten nicht leicht möglich jedes Jahr zu verreisen. Nur zum Beispiel: Unsere Campingreise voriges Jahr in Namibia hat ca. 2700 Euro/Person gekostet (31 Tage, incl. Flug, nur 2 Pensionsübernachtungen und 2 Dinner). Allerdings zu dritt im Auto. Andere können sich auch die sauteuren Lodges im Kaokoveld leisten. Das Geld ist nun mal nicht gleichmäßig verteilt.
es gibt meines Wissens im Day Visitors Bereich (aka "Multi Use Area") 2 ausgewiesene Campsites. Im weiteren Verlauf des Crowthers Trail gibt es 4 oder 5 weitere Campsites. Ich habe die Karte, die man bei der Lodge mit dem Permit ausgehändigt bekommt, nicht vorliegen, aber wenn ich mich richtig erinnere, sind dort alle Campsites eingezeichnet.
Es geht bei den 7 EUR/Person doch nicht um Luxus-Lodges. Du zahlst die "Overnight"-Gebühren in der Palmwag-Area nicht dafür, dass man Dir dort irgendwelche Luxus-Infrastruktur zur Verfügung stellt. Du zahlst sie dafür, dass Du überhaupt in dem Gebiet der Palmwag Concession übernachten darfst.
Ich will ja nicht so eklig moralinsauer daher kommen. Aber das Gejammer ist immer groß, wenn es in Namibia, Botswana oder sonst wo im südlichen Afrika wieder neue Restriktion und Verbote für Individualtouristen gibt. Wenn wir fällige Gebühren prellen, primär wild campen, usw., verbocken wir es zu einem großen Teil selbst. Sanktioniert werden dann in der Regel nicht nur die Verursacher sonder alle.
Beste Grüße
Guido
BTW: Neben den teuren Lodges gibt es z.B. die billige Purros Bush Lodge und das mittelpreisige Etambura Camp.