Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201017. Aug. 2012 · #1
Hallo Zusammen,
anbei mein Reisebericht als Dank für Eure Hilfe.
Unsere Tour ging in den Süden von Namibia und etwas krazten wie auch an Südafrika (KTP, Augrabies).
Kalahari Farmhouse (3Ü)
Mata Mata (2Ü)
Twee Rivieren (2Ü)
Augrabies Falls National Park (2Ü)
Cañon Lodge (3Ü)
Kalahari Anib Lodge (2Ü)
Düsternbrook (2Ü)
Kambaku Farm (3Ü)
Nun aber los in die Erzählung....
Der 1. Tag. Es ist so weit, wir (meine Frau und ich) treten unsere zweite Namibia Reise an. Zum Bahnhof werden wir mit dem Auto gebracht (1 Std.) natürlich war Stau, aber unser Navi bringt uns über die Dörfer NRWs/ Hessens zum Ziel. Der Zug selber kommt pünktlich, verliert etwas Zeit und wir fahren gegen 17:30 in den Frankfurter Flughafen ein, zweieinhalb Stunden vor dem Abflug mit Air Namibia (alles hat geklappt). Na dann weiter, mit dem Bus ins Terminal 2, Halle D Schalter 881 – 885, einchecken. Die Sitze sind vom Reisebüro gebucht worden, es sollten die zweier Sitze am Fenster sein - sind es aber nicht, wie wir später feststellen. Naja! Check in, Fototasche wird mal wieder nach Sprengstoff untersucht und dann steigen wir ein. Schön in die Viererbank Mitte. Klasse! 🙄 Naja, aber es ist doch mehr Platz vorhanden als befürchtet. Schlafen und schon sind wir in Windhoek gelandet. Nach der Passkontrolle, übernehmen wir unser Auto von Europcar. Sehr nette Bedienung, klappt alles perfekt (Zusatzreifen da, Grenzpapiere für Südafrika abgeklärt und sogar ein Navi, hatten wir nicht bestellt). Noch schnell eine Telefonkarte für Europa gekauft mit insgesamt 120N$ als Guthaben. Jetzt aber los, der Wagen ist 62 km bisher gefahren, komplett neu, kein Toyota Hilux aber ein 4x4 Nissan.
Nach ca. 380km kommen wir am Kalahari Farmhouse, bei Stampried an.
Die Lodge ist mit neun kleinen Häusern ausgestattet und versorgt mit der anliegenden Farm viele der anderen Gondwana Lodges mit Fleisch, Käse, Gemüse und Salat. Die Farmanlagen werden auf Nachfrage gerne von den Angestellten gezeigt und so konnten wir auch kleines Ferkel (1 Tag alt) besuchen, eine Ziege sollte auch innerhalb der nächsten zwei Tage geboren werden.
Danach setzen wir uns noch etwas in die Sonne und ruhen uns aus. Wir geniesen weiter Eindrücke. Auf der Farm leben neben den Touris und den Angestellten noch 7 Enten und 2 Katzen.
Abends wird dann ein Essen in drei Gängen serviert. Das war wirklich lecker! Butternutsuppe, Oryxsteak mit Kartoffel und Gemüse, lecker Nachtisch. Dann wurde es kalt, dunkel und es war Zeit zum Schlafen, um uns von der Anreise zu erholen.
Hallo Mac, das ist aber lieb , als Dank einen Reisebericht zu schreiben.:) Freue mich schon drauf.😁
Liebe Grüße Cécile 🙂
PS die Bilder musst Du immer einzeln hochladen dann absenden und das nächste Bild hochladen und absenden.
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201017. Aug. 2012 · #3
Mac73 schrieb:Ich schaffe es nicht meine Bilder anzubinden 😠
Hallo Mac, doch, auch Du schaffst das.:) Ich habe Dir eine PM geschrieben , wie Du es umsetzen musst.:)
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Sandra#21105 Beiträge · seit 201218. Aug. 2012 · #6
Hallo und guten Morgen,
na ich bin ja auch schon gespannt. Freue mich sehr auf deinen Bericht!
Im Kalaharai Farmhouse hat es uns übrigens auch gefallen.
Liebe Grüße Sandra
Die gefährlichste aller Weltanschauungen
ist die Weltanschauung der Leute,
welche die Welt nicht angeschaut haben.
Alexander von Humboldt (1769-1859)
Reisebericht Namibia 2012:
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/239518-diesmal-namibia-26-mai-13-juni-2012.html Reisebericht Alaska 2013 - Link auf Anfrage ;-)
New York - 2007, 2010, 2013, 2015
Ostkanada - 2010
Westkanada - 2011
Namibia - 2012
Alaska - 2013
Frankreich - 2014
Südwest-USA - 2015
Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201020. Aug. 2012 · #7
Der 2. Tag
Nach dem Frühstück, fuhren wir zur Kalahari Anib Lodge (25 km), der „Partner“ – Lodge. Dort werden für die dortigen Gäste und das Farmhouse die Aktivitäten angeboten. Wir meldeten uns für den Sundowner am „Abend“ (Start: 15:30 Uhr) an, da die Wettervorhersage für die nächste Nacht -2° vorhergesagt hat, und beginnen zunächst mit dem Mittleren der angebotenen Hiking Walks. Also den Rucksack mit den Kameras aufgeschnallt, Getränke kontrolliert und los. Zunächst treffen wir eine kleine Echse.
Danach entdecken wir in der Ferne die ersten großen Tiere: Oryx, Springböcke und Strauße. Am Wegesrand sind immer wieder Greif- und andere Vögel zu entdecken. Unter einem Siedelwebervogelnest machen wir Rast genießen den Ausblick, das Zwitschern und den Schatten. Es ist nämlich doch warm geworden.
Zum Lunch sind wir wieder an der Farm, an der gerade die alten Gäste abgereist sind und die neuen Gäste kommen. Wir machen Pause, essen und halten small talk an der Bar mit dem Barkeeper. Dann setzen wir uns wieder in die Sonne schreiben Ansichtskarten und lassen die Blicke in die Ferne schweifen. Um 15.30 Uhr geht es dann los- das Treffen zum Sundowner (drei Autos). Wir bekommen den Wagen mit zwei jungen Deutschen in Bundeswehrhemden und einen jungen italienischen Paar auf Hochzeitsreise. Wir fahren als erstes los. Zunächst sehen wir dieselben Tiere wie auf unserer Wanderung und später einen kleinen Bock.
Zum Sonnenuntergang haben wir eine Kalahari Sanddüne erklommen auf der auf einen Tisch Getränke und Chips bereitet werden. Mit diesen lassen wir die Sonne untergehen und den Tag ausklingen. Die deutschen Jungs sind begeistert von den Straßen in Namibia und Ihrer erreichten Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 160km. Nach dem Hinweis auf die Gefährlichkeit belassen wir die Beiden bei Ihren GinTonic und sind doch froh über unsere Selbstfahrerreise . Wir fahren dann im Dunkeln mit 60km zurück zu unser Farmhouse, wo wir bereits erwartet werden mit einem weiteren super Mahl.
TEteffi10008 Beiträge · seit 201222. Aug. 2012 · #8
Hallo Marcus,
vielen Dank, dass Du uns auf Deine Reise mitnimmst!
Tolle Bilder! Mich packt schon wieder das Afrikafieber 🙂
viele Grüße Steffi
Sandra#21105 Beiträge · seit 201223. Aug. 2012 · #9
Hallo Marcus, na der Start war ja schonmal toll. Mein Foto des Tages ist das mit den drei Hinterteilen - superschön!
Mach mal weiter so...;)
Die gefährlichste aller Weltanschauungen
ist die Weltanschauung der Leute,
welche die Welt nicht angeschaut haben.
Alexander von Humboldt (1769-1859)
Reisebericht Namibia 2012:
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/239518-diesmal-namibia-26-mai-13-juni-2012.html Reisebericht Alaska 2013 - Link auf Anfrage ;-)
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Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201023. Aug. 2012 · #10
3. Tag Am Morgen stehen wir vor der Entscheidung den großen Walk an der Anib Lodge zu machen oder zum Hardap Damm zu fahren. Nach dem Frühstück steht die Entscheidung, wir fahren die 62km zum Hardap Damm.
Am Staudamm angekommen werden wir angewiesen zur Rezeption zu fahren und die Gebühren für den Park zu zahlen. Wie bereits im Forum berichtet ist das Camp momentan nicht bewohnbar und das Restaurant geschlossen. Auf Nachfrage, wann wieder geöffnet wird, bekomme ich die Antwort, dass wohl nächstes Jahr wieder eröffnet werden wird. Ob das der Wahrheit entspricht kann ich nicht sagen, Bauarbeiter habe ich jedenfalls nicht gesehen. Am Parkplatz finden wir aber unsere geliebten Rockdassies und Köcherbäume.
Ich finde ein toller Start, wir fahren also wieder zurück, da wir nicht die Ostseite besuchen wollen, sondern lieber den Game Drive auf der Westseite fahren wollen. Mit einer Kopie einer Karte über das gesamte Gebiet fahren wir also los. Erstes Ziel soll das Bird Paradies sein. Ein Springbock heißt uns am Eingangstor willkommen und sehr bald erreichen wir unsere erste Station. Wir machen uns auf den Weg zum See. (Ob es erlaubt ist weiß ich bis heute nicht.) Es wird ein kleiner Spaziergang mit tollen Eindrücken.
Danach fahren wir weiter- sehen Warzenschweine...
Strauße und Oxyx...
wir haben Glück und entdecken Bergzebras.
Nach weiteren kleinen Spaziergängen und Pausen genießen wir noch am Ausblick im Park die Weite des Hardap Damm bevor uns Kudus…
… auf Wiedersehen sagen. Wir verabschieden uns vom Park…
… melden uns ab und fahren wieder zurück in Farmhouse. Das Essen ist wieder Spitze und die Angestellten sind so zu vorkommend wie ich es selten erlebt habe. Wir bestellen ein Lunchpaket und Fleisch zum Grillen im KTP Mata Mata für die nächsten Tage.
Nachtrag: Ich fand den Hardap Damm, tierreich, abwechselnungreich und einsam ==> toll!
Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201020. Nov. 2012 · #11
So endlich bin mal wieder krank und kann mich um meine Bilder kümmern...
4. Tag
Am Morgen packen wir also unser Lunchpaket ein mit dem eingeschweißten Fleisch des Farmhauses und fahren los in den KTP. Unsere nächste Unterkunft ist das Mata Mata Rest Camp direkt hinter der Grenze.
Nachdem wir mal wieder den typischen Namibia Grenzzettel ausfüllen, geht es also zur Rezeption. Dort bekommen wir unsere Chalet zugewiesen und ziehen ein.
Die Unterkunft ist gut. Vom Style her nicht so schön wie die Unterkünfte in Namibia, aber ist alles da und es ist sauber. Es gibt sogar einen Fernseher. Ich habe in Namibia noch nie Fernsehen geguckt... Da wir nun mal nicht vor der Glotze sitzen wollen, gehen wir raus und werden begrüßt von Erdhörnchen und Vögeln.
Im Shop können wir Holz holen und etwas Gemüse aus der Dose. Auch kann man dort frische Brötchen bestellen, die wir dann am nächsten Morgen abholen können. Wir buchen noch schnell einen Morning Walk und machen den Grill an.
Nach dem Essen stellen wir uns gemeinsam hinter das Feuer, geniesen den Sonnenuntergang und freuen uns auf die nächtlichen Besucher. WUNDERBAR!
Es ist wirklich kalt und so geht es ins Bett, der Strom geht aus und wir versinken in den Schlaf.
Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201020. Nov. 2012 · #12
So, mein Rechner exportiert wieder Bilder, da habe ich wieder Zeit zu schreiben...
5. Tag
Früh Morgens, sehr früh. (Aber das ist nun einmal so in Afrikas Winter, da geht es früh raus aus dem Bett.) Naja, der Strom geht so gerade an, als ich mir meinen Kaffee machen möchte. Gott sei Dank. Das Treffen für den Walk findet an der Rezeption statt. Wo bleiben die Anderen? - Keiner kommt, nur unsere zwei Guides mit Ihren Gewehren. Irgentwie ist es schon komisch wenn zwei fremde Leute Waffen durchladen. Egal, die Jungs machen einen sehr netten Eindruck und es geht los. Die Windschutzscheiben sind zugefroren und ein Kratzer ist nicht vorhanden. Die Beiden kennen den Weg und finden sich auch ohne etwas zu sehen zurecht. Nach einer Einweisung wie wir nun durch den Busch gehen (Reihenfolge: Guide, Touri, Touri, Guide) starten wir den Walk. Bei der ersten Kalahari Düne rennt ein Guide schnell nach oben, checkt die Lage, verjagt die Löwen und wir können dann kommen. Das machen die Beiden bei zwei Dünen, danach gehen wir gemeinsamm und schwatzen beim Sonnenaufgang im KTP.
Es ist wirklich kalt und ich bin froh das wir uns bewegen. Am Anfang bin ich schon etwas nervös aber das legt sich bald.
Wir sehen einen Steinbock und Wüstenmäuse. Ansonsten sind die Tierbeobachtungen bei diesem Walk doch recht bescheiden. Das macht aber nicht, es hat riesig Spaß gemacht und das Gefühl nicht im schützenden Auto zu sitzen ist einfach toll. Wir frühstücken erst einmal mit den frisch gebackenen Brötchen und der Marmelade aus der Dose. Alles bei Sonnenschein, toller Aussicht und etwas wärmer.
Danach fahren wir in den KTP und geniesen...
Am Abend grillen wir die Reste weg, machen unser Feuer und warten was da kommt. Diese Nacht wird sehr tierarm. Warum auch immer. Das gibt mir Zeit das zu fotografieren, was wir alle so lieben, den Sternenhimmel.
Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201021. Nov. 2012 · #15
6. Tag - Der Grund warum wir kamen...
Wie gesagt am Abend des 5. Tages kammen kaum Tiere zu den Wasserlöchern. Es war irgentwie eine angespannte Stille in der Luft. Warum wurde uns am nächsten Morgen klar. Wir sind in den KTP gefahren um Katzen (also die Großen) zu sehen. Es sollte ein Löwe mit scharzer Mähne sein. Bisher war da ja noch nicht viel... Meine Frau wachte früher auf als ich und sah, dass auf den Nachbarterassen reges Treiben war. Zoom Objektive gingen in den Anschlag und ein Gewitter aus Auslösegeräuschen war erwacht. Ich auch. Na dann, raus aus dem Bett, Kamera gegriffen, Decke um und auf die Terasse.
Da war er. Er ging stolz an unserem Chalet vorbei, an Wasserloch und trank. Da ist der Morgen gerettet!
So ruhig wie er gekommen war ging er auch wieder. Wenn man so etwas sieht - erlebt ist der Tag schon einmal ein Highlighttag. 🙂
Wir frühstückten (Brötchen hatten wir wieder bestellt.) packten unsere Sachen und fuhren los zum nächsten Ziel, das Twee Rivieren Camp. Eigentlich wollten wir vorher tanken, aber da machte der Frost uns ein Strich durch die Rechnung. Die Pumpen waren eingefroren. Naja, 130km mit einen Tank der knapp unter halb Voll steht sollte das machbar sein. Dieses Jahr hatten wir einen Nissan, Benziner. Zu dem Auto komme ich später genauer zu sprechen. 😈 Der Weg, wie gesagt 130km, ist in der Landkarte mit Entfernungen die man bekommen hatte mit 3,5 Stunden angegeben. Naja wir fuhren los und nahmen immer die Wege, wo die Anderen nicht lang fuhren. Ist manchmal gut, wir sahen nämlich einen Honigdachs und einen Greifvogel.
Ist manchmal schlecht, denn die Anderen (man trifft sich später immer wieder und kann mal plaudern) sahen 5 Löwen vom nahen (wie in der Ferne) und zwei Geparden die gerade einen Riss gemacht hatte (wir erfreuten uns an den Erzählungen).
(die anderen Vier lagen etwas rechts davon, das Bild ist aber nicht so toll)
Der Rest des Weges (ich fand es übrigens recht anstrengend) sahen wir unsere ersten Erdmännchen.
Und weiter ging es dem Flußbett entlang. Sandpisten/ Gravel/ Lehmboden... und weitere schöne Begegnungen.
Am späten Nachmittag kamen wir an, waren müde und sind erst einmal Essen gegangen und Geld abholen. Geld abholen am Bankautomaten war auch so eine Geschichte. Wir hatten eine Mastercard und die wurde von 100% der Automaten die wir bisher besuchten ignoriert. Am Flughafen waren mir die Schlangen zu lang und da hatte ich nichts getauscht. Beim Farmhaus brauchte ich kein Bargeld, die Aktivitäten bezahlte ich an den Lodges (da funktioniert Mastercard immer) und so kam es, als ich das erste Mal tanken musste, das ich keine Kohle hatte. Super!!!:( Naja in Stampried haben wir dann in einen Laden, nach Besuch von der Post, eine sehr nette Inhaberin getroffen. Die nette Frau hat dann einfach gebucht mit unserer Karte und Geld herausgegeben. Naja schlafen, morgen sollte es weiter gehen...
Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201021. Nov. 2012 · #17
Na dann.
7. Tag
Twee Rivieren:
Unsere Unterkunft:
Früh morgens nach dem Frühstück wollen wir aufbrechen, wie die Anderen auch. Also kurz zur Tankstelle und tanken. Leider haben wir Pech, während die Diesel Fahrzeuge volltanken, bleiben wir zurück. Das Benzin ist alle. Super! Der Tankwart erzählt uns, dass Nachschub aus Mata Mata kommen soll. (Waren die Pumpen nicht gestern eingefroren?) Er telefoniert und sagt, dass in etwa einer Stunde ein Wagen mit Benzin kommt. Naja, wir stellen uns in die Sonne, durch die Windschutzscheide wird der Wagen wenigstens warm. Dann ist er der Retter da, mit Benzin und unserer Chance. Wir haben richtiges Glück, die Kanister werden auf die Zapfsäule gestellt ein Gartenschlauch rein, mit dem Mund angesogen und dann schnell in unseren Tank. Dann noch eben die Reste ausgespuckt. Wir gucken etwas überrascht sind aber glücklich es kann gleich losgehen. Der Tankwart ist so nett, dass er uns sogar noch einen zweiten Kannister gibt. Toll, wir sind begeistert und er nach dem Trinkgeld auch. 🙂
Dann können wir losfahren. Wir biegen links ab, und begegnen zunächst einmal den Wächtern der Wüste.
Wir lieben die Kleinen. Eine ganze Gruppe können wir beobachten die sich dann aber sehr schnell davon macht.
Der gesamte Tag wir sehr entspannent. Zunächst fahren wir herum. Sehen dies und das.
Dann machen wir eine Rast. Es gibt offene Picknickplätze dort und da kommen wir ins grübeln. Bei unserem Walk sind die Guide mit Gewehren losgegangen, da uns ja Löwen fressen könnten. Nun sitzen wir im selben Park mit den selben Tieren und essen eine Kleinigkeit ohne Guides und ohne Gewehre. Egal wer fragt bekommt nachher noch die falsche Antwort. Eben aufs Klo und weiter...
Vögel werden irgendwie mein Lieblingsmotiv in diesem Urlaub, zumindest sehe und fotografiere ich eine Menge von ihnen.
Wir halten an einem Wasserloch für zwei Stunden (wir wollen auch nicht zuviel Sprit verfahren) und beobachten das Kommen und Gehen, kleine Rangkämpfe und Annäherungsversuche. Es ist entspannend. Da es bald dunkel wird starten wir den Motor und fahren zurück. Zum Abschied grüßt noch eine Wüstenfuchs und wir kären "Heim"
Mac73Themenstarter271 Beiträge · seit 201023. Nov. 2012 · #18
Der 8. Tag.
Der gesamte Tag ist Auto fahren. Mein Blick wandert immer zur Tankanzeige, da wir heute morgen nicht tanken konnten. War ja nichts mehr da. 😮 Wir müssen also mit dem Rest aus den Kanistern weiterfahren. Die eingetragenen Tankstellen auf meiner etwas älteren Karte (ersteigert im Netz) gibt es nicht immer. Aber 200km mit einem Benziner, den Du nicht kennst wie Deinen eigenen Wagen, hat auch etwas aufregendes für sich. Es geht durch eine Hügellandschaft mit Gras in Richtung Upington. Gelbes Gras. Neben dem gelben Gras gibt es Hügel. Gut das die Tanknadel die Aufregung bringt ansonsten wäre die ganze Sache doch recht langweilig. Wir erreichen die Tankstelle in Upington mit einer roten Signallampe in der Tankanzeige und einem guten Gefühl gleich da zu sein. Nach Upington geht es weiter zu den Augrabies Falls. Wir wohnen direkt im Park im dortigen Rest Camp. Auf der Fahrt dort hin fällt uns schon auf, das zum einen mehr Menschen die Straßen bevölkern und zum anderen das es grüner ist. Wir fahren das erste Mal in Afrika über einen Fluß der Wasser führt. Für uns neu. 🙂
An Rezeption ist man kurzangebunden, fast gelangweilt, gibt uns den Schlüssel und warnt vor den Affen. Wir beziehen unser Zimmer/ kleines Haus und sind soweit zufrieden. Alles sauber, funktional und schlicht.
Dann geht es raus, die Wasserfälle rauschen schon...😁
Es ist wunderschön hier. Wilde Felsen, grüne Bäume, Köcherbäume und das zusammen ergibt natürlich den idealen Platz für Rock Dassies. Sehr viele und überall.
Dann sehen wir die Wasserfälle ...
An den Flanken der Schlucht gibt es toll angelegte Wege, Holzstege die zu unterschiedlichen Aussichtplattformen führen und von denen man unterschiedliche neue und schöne Eindrücke bekommt. Der Oranje führt sogar etwas mehr Wasser als üblich zu der Zeit, da es wohl am Vortag geregnet hat. 😄
Wir können durchgehend tolle Fotos schießen, die Motive sind super und es macht richtig Spaß.
Die Sonne geht unter und wir relaxen mal wieder.
Der Tag geht zu Ende, im Restaurant gehen wir essen, kaufen eine Flasche Wein. Wir sitzen im Restaurant weil es uns draußen zu kalt war, aber im Sommer kann man auch auf einer Terasse sitzen und die Fälle hören und vielleicht sehen. Toll. Was nicht so toll wird ist die Nacht. Mein Rücken gibt den Geist auf und ich leide. Die Sitzposition in diesem Wagen ist die Hölle. Mit langen Beinen muss der Sitz ganz nach hinten, der Schaltknauf bleibt aber ganz vorne, das Lenkrad ist wenig einstellbar und die Höhe des Sitzes ist sehr tief. Höher kann man den Sitz nicht einstellen, sonst passen die Beine nicht mehr unter das Lenkrad. Insegesamt hatten wir das Gefühl, dass der Sitz und das Lenkrad nicht auf einer Linie waren sondern leicht versetzt. Kurz: Man sitzt beschiessen und schief. 😈 😈 😈 😈 😈
Nach 3 Tabletten Ibu (600er) und schlafen am Küchentisch auf einem Stuhl wird die Nacht für immer in meinem Gedächnis bleiben.