RomeoThemenstarter41 Beiträge · seit 200918. Juli 2012 · #1
Hallo,
lang, lang ists her, dass ich das letzte Mal hier im Forum war.
Nun ist es wieder so weit: der 3. Urlaub in Namibia steht an. Auch diesmal haben wir nur 14 Tage Zeit (ohne Flüge).
2010: Namibias Norden 2011: Namibias Süden
Für 2013 möchten wir gern folgendes machen:
von Windhoek aus über den Caprivistreifen zu den Victoriafällen, danach über Botswana zurück nach Windhoek.
Wir werden erstmalig zu dritt reisen (dann fast 16jähriger Sohn meines Mannes kommt mit), benötigen also Unterkünfte mit 3-Bett-Zimmern, Reisezeit wird Ende Juli 2013 sein.
Die erste Übernachtung soll etwa 100-150 km vom Flughafen entfernt sein, damit wir schon auf der Strecke sind, aber nicht mehr soo weit fahren müssen nach dem Flug.
Wichtig sind uns vor allem die Natur und Tierbeobachtungen. Wir sind auch gerne unterwegs, bei uns ist der Weg das Ziel!
Im Moment stehen wir ganz am Anfang, wissen auch noch nicht wirklich, wie wir eine vernünftige Route für die leider nur 14 Tage dauernde Tour zusammenstellen sollen.
Hallo Anett, 14 Tage sind wahrlich nicht viel. Aber da Ihr Euch auf ein Zielgebiet beschränkt, sollte das machbar sein. Bei der Zeitplanung würde ich von folgenden Fakten ausgehen: - reine Fahrzeit von Windhoek bis Kasane: 3 Tage; zurück das gleiche - also gehen dafür schon mal 6 volle Reisetage drauf, ohne dass Ihr etwas gesehen habt. - 2 Tage braucht Ihr für Ankunft und Abflug in Windhoek. - mindestens 3 Tage braucht Ihr für Kasane, da Ihr ja zu den Fällen wollt. Zusammen sind das schon mal 11 von den 14 Tagen. Folglich habt Ihr noch 3 Tage, die Ihr "verplempern" könnt.Egal, ob Ihr das bei der Hin- oder Rückfahrt macht oder zwischen beidem aufteilt - es ist sehr wenig, um den Caprivi wirklich genießen zu können. Als Alternative böte sich ein Gabelflug an, d.h. Ankunft in Windhoek, Rückflug von Kasane oder VicFalls aus. Ihr erspart Euch damit 3 Rückreisetage durch ein Gebiet, dass Ihr schon auf der Hinfahrt kennen gelernt habt. Somit hättet Ihr 6 Tage, um auf der Hinfahrt nicht nur zu übernachten, sondern den Caprivi etwas intensiver "abzugrasen". Nachteil ist allerdings die Einweggebühr für den Mietwagen. Zumindest solltet Ihr das mal überdenken. Als Etappenziele könnte ich mir vorstellen: - Okahandja (Okahandja Country Lodge): 60 km nördlich von Windhoek und bequem am Ankunftstag zu erreichen - trotz Nachtflugmüdigkeit und Fahrzeugübernahme. - Grootfontein als Nothalt iSv " mehr geht nicht an einem Tag"; wenn Ihr mehr daraus machen wollt, dann würde sich nördlich von Grootfontein Roys Camp empfehlen - dann aber für 2 Nächte, um von dort auf einen Tages-Ausflug zu den San von Grashoek zu machen. - Nächster Stop könnte bei Divundu sein. Entweder dicht dran am Mahango NP in der Mahango Lodge oder in der Ndhovu Lodge. Beide Lodges liegen sehr dicht beieinander direkt am Okavango.Wenn Ihr aus diesem Stop mehr machen wollt, empfiehlt sich ein Abstecher über die Grenze nach Shakawe und dort zu Drotzkys Cabin - aber für 2 Nächte. Liegt auch direkt am Okavango mit der Möglichkeit einer ganztägigen Bootstour auf dem Okavango - ein Erlebnis für die Seele. Shakawe ist nur rund 60 km von Divundu entfernt, so dass man diesen Umweg gut verschmerzen kann. - Nächster Stop bei Kongola, z.B. in der Kwando Lodge - sehr schön gelegene Lodge am Kwando mit einer originellen Baumhaus-Unterkunft.Die Umgebung hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem Okavango-Gebiet.Es gibt dort noch einige andere Lodges, die Besonderes bieten, aber zum Teil auch deutlich teurer sind. - Vom Kwando dann bis Kasane.Dort gibt es eine Vielzahl von großen und kleinen Lodges, von denen aus man Gamedrives in den Chobe NP oder Bootsdrives auf dem Chobe geboten bekommt. Der Tierreichtum ist überwältigend, die Zahl der Touristen leider auch.Von Kasane aus könnt Ihr dann einen geführten Tagesausflug zu den Fällen machen. Und dann zurück - fahren oder fliegen. Solltet Ihr auf die Idee kommen und über Maun-Ghanzi zurückfahren zu wollen, um eine doppelte Caprivi- Durchquerung zu vermeiden - vergesst es. Die Strecke zieht sich elend lange hin und ist nur dann zu rechtfertigen, wenn Ihr das Okavango-Delta besuchen möchtet. Aber dafür habt Ihr keine Zeit. So - entscheiden müsst Ihr. Viel Spaß dabei. Gruß Joli
also das war Jolis Meinung. Vollkommen richtig und auch nachvollziehbar aber auch komplett konträr zu meiner.
14 Tage sind wahrlich nicht viel.
Ich sage: geht ja eben oft nicht anders, wenn man Arbeitnehmer ist und ist auch genug. Auch wenn es wohl wenige Menschen gibt, die gerne weniger als mehr Urlaub haben.
reine Fahrzeit von Windhoek bis Kasane: 3 Tage; zurück das gleiche
Also unser Arbeitgeber gibt für Windhoek - Katima max. eine Übernachtung und die reicht. Natürlich ist mehr immer stressfreier. Und in Namibia ist die Reise das Ziel. Wer nicht halbwegs gern Auto fährt, sollte doch lieber nach Tristan da Cunha.
Unterkünfte: kann man eher was zu sagen, wenn ihr etwas detaillierter geplant habt. Ich persönlich kann Roy`s Restcamp und Camp Kwando nicht mehr hören. Gibt viele andere gute.
Also ran an die Planung!
Gruß aus Windhoek Kowo
RomeoThemenstarter41 Beiträge · seit 200918. Juli 2012 · #4
Hallo,
danke für die bisherigen Antworten.
In den beiden anderen Namibia-Urlauben haben wir festgestellt, dass wir gerne unterwegs sind und nicht so lange an einem Ort bleiben. Deshalb scheuen wir weite Strecken auch überhaupt nicht.
Was wir auf alle Fälle in unsere Planungen aufgenommen haben, ist der Vorschlag von Joli, die Victoriafälle von Kasane aus in einer geführten Tagestour zu besuchen.
Wir sind bisher soweit mit unseren Überlegungen:
1. ÜN in der Nähe von Okahandja, vielleicht schon etwas nördlich davon 2. ÜN bei Rundu (die Etappe wird sehr lang, dient uns aber nur dazu, schnell in den Caprivi zu kommen, Gegend hatten wir im 1. Urlaub schon bereist) 3. + 4. ÜN soll in der gleichen Lodge sein, um etwas zu verschnaufen, gerne Empfehlungen mit Ausflugsmöglichkeiten 5. ÜN wollten wir dann schon in Kasane sein 6. ÜN ebenfalls in Kasane, da wir an diesem Tag zu den Victoriafällen fahren würden
ÜN 7-12 wären dann für Botswana reserviert, aber wie aufteilen, am liebsten wäre uns, über Chobe NP und Okawangodelta und Maun zurück nach Namibia ( von diesem Weg hat Joli zwar abgeraten, aber wir wollen nicht den gleichen Weg zurück und hoffen, dass die 6 ÜN reichen, um wenigstens etwas von Botswana erleben zu können!)
13. ÜN wieder in Namibia, max. 250 km vom Flughafen entfernt, da wahrscheinlich mit Nachtflug zurück nach D.
Wie gesagt, sicher wäre es besser, länger zu bleiben, aber wir können immer nur maximal 16 Tage weg sein, 2 Tage gehen ja leider schon für die Flüge drauf. Die anderen beiden Namibiaurlaube haben wir in der gleichen Zeit gemacht, und wir fanden es trotz der kurzen Zeit herrlich.
Deshalb bitte ich euch, eine an unsere Wünsche angelehnte Route zu empfehlen, die noch einigermassen gut machbar ist.
ich bin da eher bei Jolis Meinung. Ich bin die Strecke schon mehrmals andersrum gefahren, aber mit viel mehr Zeit und das letzte Mal vor vier Jahren. Bei der Fahrerei bleibt für Tierbeobachtung nicht viel Zeit und Landschaft ist beim eiligen Trip auch selten spektakulär. Da sieht man nur den Asphaltstreifen, Büsche, Bäume und ein paar Elefanten oder deren Hinterlassenschaften.
Bei ruhigen Trips mit einem Boot zeigt sich die Gegend ganz anders.
In Kasane: Da nehme ich immer ein Angelboot (billiger und man muß nicht angeln) und fahre durch Namibia bis nach Zambia durch die Kanäle.
Zu den VIC-Falls würde ich immer eine Tagestour Eurer oder einer anderen Lodge empfehlen, auch wenn Ihr ein eigenes Auto dabei habt. Das ist nicht viel teurer, da man sonst für das Auto auch Strassengebühren zahlen muss und man kommt ohne Sorgen zügig hin und zurück.
Rückfahrt durch BOT? Ist mit wenig Zeit nicht bereichernd. Die Strecke Kasane - Maun durch denn Busch ist toll, geht aber mit Eurer Zeit sicher nicht. Die Strasse Kasane - Nata soll in miserablem Zustand sein, habe ich gehört, nicht erfahren.
Als ich das letzte Mal in der Gegend war, habe ich weder in Katima, noch in Kasane Autovermieter gefunden. Falls es die inzwischen gibt: Hinfliegen und von dort aus die Gegend erkunden.
Viel Spass beim planen
Heiko
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RomeoThemenstarter41 Beiträge · seit 200918. Juli 2012 · #6
Hallo,
gerade haben wir überlegt, nicht nach Windhoek zu fliegen, sondern z.B. nach Maun und von dort eine Rundreise zu machen. Wie sieht es denn so aus? Da sparen wir ja die Kilometer von Windhoek aus und könnten doch auch alles sehen wie geplant. Wie sieht es so mit Flugverbindungen aus? Würde sich noch ein anderer Flughafen außer Maun anbieten? Gute Verbindung und Preis wären da natürlich wichtig und die Möglichkeit, einen vernünftigen Mietwagen zu erhalten.
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
wir fahren dieses Jahr eine ähnliche Tour, haben aber ab Grootfontein 15 Nächte über Divundu 2Ü, Kongola 2Ü, Kasane 3Ü, Dombo Farm 3Ü, Maun 2Ü; Gobabis 1Ü und WDH 1Ü.
Finde ich schon recht knapp, aber Urlaub ist halt endlich 😉 und wir sind vorher noch ein paar Tage im Etosha und Erongo.
Bis Roy's Restcamp braucht ihr schon 2 Übernachtungen, ob man von dort bis Kongola fahren kann, bezweilfe ich, sind pi mal Daumen 650 km. Etwa ebenso weit ist es von Okahandja bis Rundu.
Mir stellt sich auch die Frage, ob es sinnvoll ist,durch den Caprivi einfach durchzurasen.
Wenn man das will, kommt man sicher mit 4 Übernachtungen bis Kasane, hat halt nix gesehen 🙁
In Kasane lohnen sich 2N. nicht, ich war schon mal im Chobe und der Tierreichtum ist unvergleich. Ihr würdet mittags ankommen, wenn ihr aus Kongola kommt und könntet noch eine Nachmittags-Bootsfahrt mitmachen, am nächsten TAg ginge es dann zu den VicFAlls und dann müsstet ihr schon wieder abfahren. DAs ist gar nichts. M.E. muss man noch einmal mit dem Auto in den Park und dann nochmal eine Bootsfahrt machen.
Schon sind 7 Tage vorbei.
In sechs Tagen kann man sicherlich von Kasane über Nata (1Ü), Maun 2 Ü, unterwegs bei Ghanzi oder Gobabis noch eine Ü und dann WDH fahren, wird aber ziemlich stressig.
Die Idee ab Maun zu starten, ist deshalb nicht so schlecht, aber dann spart ihr den Caprivi aus, und über das Delta zu fahren, ist bestimmt sehr reizvoll, erfordert aber - zumindest als Lodgehopper, wie ihr wohl seid (!?) den entsprechenden Geldbeutel 😉 und auch richtige 4x4 Kenntnisse.
Lass mich hier aber gerne belehren, denn das Delta habe ich aus finanziellen Gründen bislang immer ausgespart 😠 .
Alles in allem scheint mir die Gabelfluglösung bei euren Zeitvorgaben die sinnvollste.
LG Boris
RomeoThemenstarter41 Beiträge · seit 200919. Juli 2012 · #10
Hallo,
ihr habt uns wirklich viele Denkanstösse gegeben.
Unseren ursprünglichen Routenplan haben wir mittlerweile aus Zeitgründen komplett aufgegeben.
Das Okavangodelta scheint ja nur was für Camper oder Luxustouristen zu sein, oder irre ich mich da? Camping ist nicht unser Ding, eigentlich wollten wir von Lodge zu Lodge reisen, muss ja nichts total luxuriöses sein, aber die Preise, die wir bisher so gesehen haben, haben uns doch nachdenklich werden lassen.
Vielleicht sollten wir noch mal ganz von vorne anfangen.
Wir würden gern folgendes sehen: - Victoriafälle - Caprivistreifen (fehlt uns noch von Namibia) - viele Tiere (Etosha hatten wir schon, deshalb wollten wir einen anderen Park besuchen, deshalb vielleicht Chobe-NP)
Das ganze gern als Selbstfahrertour in 14 Tagen (ohne Flüge - dafür haben wir 2 extra Tage eingerechnet)und auch nicht unbedingt Gabelflug wegen der Mietwagen-Einwegmiete.
Also: Was machen???
Wenn ich mir das so selbst ansehe, würde ich es grob so machen:
1. Flug nach Kasane, von dort geführte Tour zu den Victoriafällen, danach von Kasane Rundreise in Chobe-NP und in den Caprivistreifen
oder
2. Flug nach Livingstone, von dort Rundreise in den Caprivistreifen und Chobe-NP und zurück nach Livingstone.
Erstes kommt mir selbst logischer und besser durchführbar vor, außerdem weiß ich nicht, ob man von Sambia aus mit dem Mietwagen nach Namibia und Botswana reisen darf.
Jetzt benötige ich nochmal eure Hilfe. Ich hoffe, wir kriegen eine schöne Tour zusammen, die in 2 Wochen realisierbar ist und uns nicht gänzlich ruiniert. 😉
Hallo, dann mache ich Dir mal einen dritten Vorschlag:
1. Fragt bei Frank (Nambozi) an, ob er Euch ein Fahrzeug nach Katima bringt und wieder abholt. Er hat in Katima auch einen Partner, der als Touroperator arbeitet (zumindest noch vor einigen Jahren), das könnte das Ganze noch erleichtern. Bei den Kosten mußt Du bedenken, dass Ihr allein von WDH nach Katima ja auch einiges ausgebt für Übernachtung, Verpflegung und Sprit. Und dabei durch eine eher weniger reizvolle Landschaft düst (verglichen mit sonstigen Namibia-Regionen).
2. Flug über WDH nach Katima (geht tägl. außer Sa von Eros) und müßte mit den Flugzeiten und Transporten funktionieren.
3. Von Katima nach Kasane für ca. 1 Woche. Von dort organisiert Ausflug nach VicFalls, den Rest mit Auto- und Bootsausflügen an die Chobe Riverfront, evtl. auch 2 Nächte Sanyati. Das Ganze ginge übrigends notfalls auch ohne eigenen Wagen, dann müßt Ihr aber immer die Lodgetouren buchen.
4. Zurück Richtung Katima bzw. nun in den Caprivi für die zweite Woche. Entweder ca. 5-6 Tage im Mudumo/Mamili - Gebiet (es gibt mehrere Lodgen, u.a. das schon genannte Kwando) oder nur 3 Tage und dann nochmal 2 Tage im Mahango. Fahrtechnisch von Katima aus kein Thema, es sind ca. 5-6 Stunden von Katima bis Divundu.
Schaut es Euch mal auf der Karte an, dazu einen Reiseführer, dann seht Ihr es selbst. M.E. so die effektivste Art, beide Gebiete plus VicFälle in 2 Wochen entspannt zu geniessen.
Viel Spaß Steinbeisser
werwolf143 Beiträge · seit 200719. Juli 2012 · #12
Hallo Anett,
die Variante mit Flug nach Livingstone würde ich ausschliessen. (Mietwagen von dort aus, Fahrt zurück nach Kasane und Caprivi.... Viele offene Fragen, die ich auch nicht beantworten kann)
Ich würde nach Katima fliegen, besonders, wenn man da irgendwie ein Auto bekommen kann. (siehe Steinbeissers Beitrag). Von da nach Kasane ist es nicht weit, dort Boot mieten (die Tour auf den großen Booten kann man nur bei finanziellen Engpässen empfehlen) und mit einer Bustour (siehe Thema ABZOCKE) zu den Falls.
warum nicht geführte Tour nach Kasane und Victoriafälle von Katima aus? Wenn ihr nicht selber fahren wollt.
Ich würde den Wagen in Windhoek mieten, wie ursprünglich geplant und in etwa so machen
1. Tag Windhoek bis Okahandja 2. Tag Okahandja bis Grootfontein 3./4. Tag Grootfontein bis Divundu (dort 2 Übernachtungen mit Mahangu) 5./6. Tag Divundu bis Kongola (dort 2 Übernachtungen mit Mudumu, Mamili) 7./8. Tag bis Katima (dort 2 Übernachtungen und als Special Houseboat auf dem Zambezi) 9./10./11. Tag Katima-Chobe Waterfront-Vicfalls und entweder in Kasane eine Nacht oder zwei in Vic.falls. 12. Tag Vicfalls-Katima 13. Tag Katima-Grootfontein 14. Tag Grootfontein Windhoek
Alternativ kann man auch auf der Hinfahrt weniger "trödeln" und auf der Rückfahrt z.B. den Divundu-Stopp.
Das kommt Euch bestimmt billiger als Gabelflüge oder Auto anmieten außerhalb Windhoek. Und eine Houseboat Tour auf dem Zambezi ist unvergesslich und mal was ganz anderes zum restlichen Namiba-Angebot.
Gruß aus Windhoek Kowo
werwolf143 Beiträge · seit 200719. Juli 2012 · #14
Hi Anett,
wg. Kowos Beitrag noch ein Kommentar. Warum geführte Tour, wenn Ihr selbständig fahren wollt?
Warum Hausboot, wenn man mit einem (billigeren Angel-)Boot von Kasane aus das gleiche preiswerter sehen kann? Es sei denn, Ihr seid alt (wie ich) und faul (wie ich), aber für das Hausboot muß ich noch zehn Jahre älter werden, dann werde ich es vielleicht schätzen.
Wenn Ihr wirklich stressfrei die Gegend geniessen wollt, könnt Ihr mit zwei Stunden Flug 2-3 Tage Autofahrt auf jeder Strecke! sparen.
Ich geniesse es auch, bei langen Autofahrten in die Landschaft einzutauchen, im Süden und Westen Namibias gibt es da viele Highlights. Aber auf der Strecke gibt es beim Autofahren eher wenig zu sehen, obwohl es neben den Strassen sehr viel zu sehen gibt.
Warum Hausboot, wenn man mit einem (billigeren Angel-)Boot von Kasane aus das gleiche preiswerter sehen kann? Es sei denn, Ihr seid alt (wie ich) und faul (wie ich), aber für das Hausboot muß ich noch zehn Jahre älter werden, dann werde ich es vielleicht schätzen.
Also ich bin Mitte dreißig und meine Kinder ganz bestimmt jünger als du. Es kommt eben darauf an, wo und wofür man eine Houseboat-Tour macht. Wenn du nur Tigerfish angeln willst, gebe ich dir vollkommen recht (wobei....siehe Foto u.) Ansonsten glaub ich nicht, dass schon allzuviel Fomis in Sichtweite zu Hippos und trotzdem sicher gebadet haben.
Tag auf der Sandbank
Badespass
so angelt der Namibier
In Kasane kenn ich kein der das macht.
Gruß aus Windhoek Kowo
werwolf143 Beiträge · seit 200721. Juli 2012 · #16
Hallo Kowo,
ich wollte und will gar nichts schlecht machen. Meine Fragen sind immer Fragen. Das ist das Gegenteil von Besserwisserei.
Ich miete in Kasane ein Angelboot, obwohl ich nicht angele. Es ist einfach billiger, wenn man nicht unbedingt am Chobe Park langfahren will, sondern durch den namibischen Teil des Sambezis bis nach Zambia. Und ich nehme ein Mietboot, weil ich da anhalten kann, wann ich will. Leider gibt es Mietboote nur mit Guide, aber vielleicht ist das gut so.
Das mit dem Hausboot kann ich nach Deinem Beitrag nachvollziehen. Geschwommen bin ich bis jetzt nur im Meer, in Pools oder im Käfig in Ngepi.
LG
Heiko
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RomeoThemenstarter41 Beiträge · seit 200923. Juli 2012 · #17
So, mittlerweile haben wir uns entschlossen, bis nach Maun zu fliegen, dort 4 Nächte zu bleiben und geführte Touren ins Okavangodelta zu machen und dann eine Rundreise zu starten.
So soll es dann etwa aussehen:
1.Flug ab Frankfurt über Windhoek nach Maun 2.Maun 3.Maun 4.Maun 5.Maun 6.Shakawe 7.Shakawe 8.Mudumu NP 9.Mudumu NP 10.Kasane 11.Kasane 12.Kasane 13.Über Chobe NP nach Pandamatenga zum Zwischenübernachten 14.Nähe Gweta 15.abends Flug ab Maun über Windhoek nach Frankfurt
Nach langem Hin und Her haben wir unserer Ansicht nach nun den besten Kompromiss aus wenig Zeit, viel Sehen und nicht zu teuer gefunden.
Nun benötigen wir noch Tipps zu Unterkünften und Ausflügen an den jeweiligen Etappenzielen und eventuell auf dem Weg zu diesen.
Von Maun aus wollen wir eine Bootstour ins Delta machen, eine Jeeptour und eventuell einen Rundflug. Nach dem Rundflug den Mietwagen holen, so sparen wir die Kosten für die ersten Tage, an denen wir kein Auto benötigen.
Von Shakawe aus könnten wir einen Ausflug machen, wissen aber nicht was.
Kasane: Ein Tag geht für den Ausflug zu den VicFalls drauf. In den Chobe NP können wir dann am 2. Tag entweder selbst oder mit einer geführten Tour. Was würdet ihr empfehlen? Am nächsten Tag wollen wir dann selbst noch mal in den Chobe NP und dann gleich weiter Richtung Süden bis etwa nach Pandamatenga, um schon mal wieder näher Richtung Maun zu kommen.
Die letzte ÜN sollte etwa 200 km vor Maun sein, um am nächsten Tag rechtzeitig am Flughafen zu sein. Wir dachten da an Gweta. Was empfehlt ihr?
Bei welchem Autovermieter würdet ihr den Wagen mieten? Wie ist das mit dem Grenzübertritt nach Namibia? Problemlos möglich mit einem Mietwagen aus Botswana? Lese im Forum immer nur von Grenzübertritt Namibia nach Botswana. Wir haben z.B. Elephant Car Hire gefunden. Kennt den jemand?
Gruß Anett
RomeoThemenstarter41 Beiträge · seit 200924. Juli 2012 · #18
Hat niemand mehr Tipps für uns?
BABaobab20121 Beiträge · seit 201224. Juli 2012 · #19
hi Romeo
da habt ihr euch ja viel vorgenommen. respekt!
Mit der Autovermietung kann ich dir leider nicht weiter helfen.
Ihr bewegt euch also einmal im Kreis in zentral Namibia?
Die Karte habe ich mal auf die schnelle erstellt. Ich finde es echt toll was Ihr da alles vorhabt. Ich wünsche euch eine ganz schöne Reise und kommt wieder hei nach Hause
RomeoThemenstarter41 Beiträge · seit 200924. Juli 2012 · #20
Hallo Baobab,
die Rundreise ist garnicht mal so lang, nur so ca. 1500 km. Die beiden Namibiatouren waren je 3200 und 2800 gefahrene km lang, in der gleichen Zeit. Auch das fanden wir nicht stressig. Wir fliegen extra bis nach Maun, um uns die vielen km von Windhoek aus zu sparen. In die Mitte unserer Kreisroute wollen wir dann ja die geführten Ausflüge machen. Wir glauben, so ist es für uns das Beste.
Seit unserer ersten Namibiareise messen wir jeden Urlaub an dieser Tour. Nur die 2. Namibiareise kam da ran. Das sagt alles für unsere zukünftigen Urlaubsplanungen.;)