Tschibo bietet Namibiarundreise an

48 Antworten · 15,1k Aufrufe · gestartet 14. Sept. 2006 von Savuti
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Themenstarter479 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #1
Hallo @all
bei Tschibo gibt es Namibiarundreisen: www.tschibo.de
Grüße aus München SavutiB)<br><br>Post geändert von: Savuti, am: 14/09/2006 13:28
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
3'766 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #2
Naja was soll ich sagen 😕 besser wohl nichts 😗

Nur darf man nicht mehr über die Japaner lächeln die in 15 Tagen "ganz" Europa bereisen 😉

Bin mal gespannt was für Zielgruppen sich da angespochen fühlen, hoffe nur das durch den "Billigtourismus" nicht alles vor die Hunde geht, kommt mir spontan die Doninikanische Republick in den Sinn , ach war die schön vor 25 Jahren, und jetzt 🤢

Ach jetz hab ich doch was gesagt, sorry :P<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 14/09/2006 14:37
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2'721 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #4
Andreas Cierpka schrieb:
Meine Reiseart ist das auch nicht, aber wenn ich mir dir Reise so ansehen

http://reisen.tchibo.de/index.php/travel/detail/3834?pct=home%2C%2Fpolaroid%2C34

dann ist das auch nichts anderes als genuegend Anfragen hier belegen! Und um einmal einen Eindruck zu bekommen bestimmt auch nicht schlecht.
Da muss ich Andreas recht geben.
Meine erste Reise nach Namibia war zwar mit einem schweizer Reiseunternehmen, war sogar noch etwas billiger und der einzige Unterschied zur Route war Outjo und nicht Khorixas.
Manche private Reiseplanung hier enthält wesentlich mehr Stress.
Aber nun zu meiner 1. Reise: Da hab ich mich angesteckt mit dem Virus. Ich denke so eine Reise steht und fällt mit dem Reiseführer bzw. Guide. Viele wollen vielleicht auch nur mal schnuppern. Ich wollte das auch und nun komm ich nicht mehr los.
Bazi
3'766 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #5
Nur ganz kurz,

ich habe nichts gegen einen 14 Tägigen Schnupperaufenthalt, auch die Route ist für erste Kontakte schön gewählt, dem möchte ich nicht wiedersprechen!

Meine Bedenken zielen in eine andere Richtung, nebst dem Stress den ich persönlich nicht mag, nur was ist Stress, das nimmt wohl jeder individuell anders war.

Meine Bedenken ziehlen in die Richtiung wie es leider oft geschieht wenn Massentourismus entsteht, bei den doch recht günstigen Preisen bleibt mE sehr oft der Service und die Qualität auf der Strecke, oder es muss andern Ortes gespart werden, leider geht das oft zu Lasten des Personals das entweder mehr Leisten muss oder was auch häufig geschieht zu niederigen Löhen Arbeiten.

Ich gebe zu das auch die Möglichkeit besteht das neue Arbeitsplätze entstehen können, aber meistens nicht in dem Masse wie die Tourismusindustrie expandiert.

Viel ehemalige Insider Destinationen der frührern Jahre sind leider durch den Massentourismus bedingt zu reinen Sex/Drogen und Partydestinationen verkommen, (schliesse mal da Namibia in naher Zukunft aus) die mehr soziale Probleme für diese Länder schafften als das es wirklich gutes hinterlies.

In Namibia sehe ich es als problematisch an wenn mit den Jahren zu viele Touiristen von den knappen Resourcen leben, ich befürchte das zum Teil knappe Wasser für die Touristen immer vorrätig sein wird um nach einer Tour in vollen zügen zu duschen, während für die Einheimischen das Wasser zum unerschwinglichen Gut wird, Beispiele dafür gibt es genügend.

Zu dem sind Konzerne wie Tchibo, TUI, Vögele und wie sie alle heissen mögen ihren Aktionären verpflichtet und da zählt Gewinnopimierung, da können wir hier in Europa ja alle ein Lied von singen.

Bleibt zu hoffen das ich mich gewaltig irre!

Und zu guter letzt bin ich auch ein wenig Egoist und möchte das Namibia so bleibt wie's ist, ohne Massentourismus, weite leere Landschaften, und voller Menschen die mit Umsicht gegenüber der Natur und den Menschen dieses Land bereisen.

Noch ein kleines Beispiel:

Ein Vögele Reisebus kommt abends um 19Uhr in der Canyon Lodge an, ca 20 Personen, ein Touri verteilt Hangeld um schneller seine Koffer auf Zimmer gebracht zu bekommen, während andere ohne Rücksicht auf verluste die Bar stürmen und statt die Ruhe und den Sonnenuntegang zu geniessen den Tagesbier Bedarf in einer 1/2 Stunde reinkippen mit einer Sprechfrequenz die nun mal diesen magischen Moment zerstört.

Anstatt des gewohnten Dinners gabs es Selbstbedienung weil die Lodge nicht in der Lage war bei so viel auf einmal ankommenden a la Carte zu servieren, wie solche Büffets in aller Regel aussehen muss ich wohl niemanden erklären. Und nach dem Esssen musste noch von einigen Herren an der Bar für den kommenden Tag vorgesorgt werden was an ihren Schwanken und Gelaber anzunehmen für normalsterbliche 2 Tage reichen würde.

Und morgens um halb sieben gings wieder Los mit der Hektik, schliesslich mussten ja wieder 20 Personen in den Bus verfrachtet werden.

Günstiger Tourismus ja, aber Massentourismus in Namibia, ich hoffe das ich dies nie erleben muss.
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95 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #6
Hi,

da kann ich Euch nur zustimmen und vielleicht noch etwas aus dem "Nähkästchen" meines südafrikanischen Freundes zum besten geben, der im gesamten südlichen Afrika freiberuflich als Tourguide arbeitet und gelegentlich auch schon eine "Tchibo-Südafrika-Tour" gemacht hat: Für ihn sind "Tchibo-Touren" der absolute Horror, und zwar vor allem wegen der intelligenz-mäßig recht einfach gestrickten Klientel - wenn ich das mal so formulieren darf...

Außerdem warnt er grundsätzlich vor diesen Billig-Touren, weil sie sich zwar zunächst günstig und vom Programm her umfangreich anhören ("4 Ausflüge sind bereits inkludiert..."), diese Ausflüge sind jedoch meist auf das Minimum dessen, was angeboten werden kann, reduziert. Und dann werden haufenweise weitere Ausflüge und Programmpunkte zum Extrapreis angeboten und hierfür reicht bei vielen Reiseteilnehmern das Budget nicht mehr aus. Die Folge: Unzufriedenheit und Unfriede innerhalb der Reisegruppe. Diejenigen, die wegen der Budgetknappheit verzichten, haben permanent das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Insbesondere, wenn diejenigen, die die Extraausflüge doch gemacht haben, davon schwärmen. Diejenigen, die sich die Ausflüge doch gönnen, obwohl sie sich es eigentlich nicht leisten können, müssen dann beim Essen, an der Bar und bei den Souvenirs sparen und sind deswegen schlecht gelaunt. Und am Ende fühlen sich alle irgendwie betrogen, weil sie für den Billigpreis nur ein Bruchteil dessen bekommen haben, was sie erwartet hatten. Und für den Tourguide gibt es am Ende ein Trinkgeld von 5 Rand, wenn überhaupt...Wie gesagt, das sind nicht meine Erfahrungen, sondern die eines südafrikanischen Tourguides, der sein Geschäft seit vielen Jahren betreibt. Und er warnt nicht vor diesen Touren, weil sie ihm persönlich keinen Spaß machen und er kaum Trinkgeld bekommt, sondern weil er 20-30 meist enttäuschte Gäste am Flughafen abliefern muß.

Vielleicht ist es also doch besser, ein Jahr länger zu sparen und sich eine anständige Tour zu gönnen.

Gruß, Pernille
2'772 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #7
Hi @ all,

es sind halt nicht alle Reisenden so, wie wir hier in der Forumsgemeinde - die alleine planen, planen, umwerfen, neu planen...

Viele möchten alles vorgesetzt bekommen, sich um nichts kümmern, und trotzdem nicht viel bezahlen müssen. Da wird "Reiseführer Gnadenlos" in Kauf genommen >siehe: Strecke Swakopmund - Korixas, incl. Cape Croos, Tweyfelfontein und Petrified Forest!

All das kann ich noch verstehen.
Was mir vollkommen unverständlich - und peinlich schon vom Zusehen ist -, ist die Raff-Mentalität vieler "All-inclusiv-Reisenden", die meinen alles ist bezahlt, nun schlag ich am Buffet richtig zu, auch wenn ich dann nur die Hälfte vom Teller esse... Hauptsache: ICH😈

Und dann gibt es noch die "Rotel-Truppe"... ... auch absolut nicht mein Ding. Im Sarg kann ich noch lange genug liegen und nur alle 3 Tage an mein Gepäck dürfen😐 😕 😐

Eigentlich schade, so, oder wie oben zu reisen... Diese Reisenden erleben das Afrika-Feeling, was uns alle hier befallen hat doch nie... die Ruhe, die man fast zu hören scheint, ... den Tieren zu lauschen, auf einem einsamen Berg zu sitzen und die Sonne untergehen zu sehen...

Oh weh... dieser Virus....


Einen schönen Abend noch und LG

Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
3'766 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #8
Hallo zusammen,

eigentlich müsste man eine Kopie dieser Forumsdiskussion an alle grossen Reisebüros senden 😈 😈 🤩 🤩 😈 😈 😗
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1'490 Beiträge · seit 200614. Sept. 2006 · #9
Hallo Pascalinah,
Eigentlich schade, so, oder wie oben zu reisen... Diese Reisenden erleben das Afrika-Feeling, was uns alle hier befallen hat doch nie... die Ruhe, die man fast zu hören scheint, ... den Tieren zu lauschen, auf einem einsamen Berg zu sitzen und die Sonne untergehen zu sehen...
Dem muss ich jezt mal widersprechen! Ich habe meine erste Namibia Tour auch über einen Reiseveranstalter gebucht. Es war die übliche Namibia Tour: Windhuk, Namib, Sossusvlei, Swakop, Cape Cross, Spitzkoppe, Twyfelfontein, Palmwag, Etosha, Waterberg, Windhuk. (Fast) alles inklusive. Ohne die Flugtage waren es 12 Tage. Nicht viel, hört sich stark nach Stress an. Aber es war nicht so.
Meine Freundin und ich haben Afrika Feeling erlebt. Wir konnten die Ruhe genießen, den Tieren lauschen und alles andere was du beschrieben hast. Ich denke, es kommt auch auf einen selbst an. Wie man so eine Reise erleben möchte.
Wir hatten jedoch auch das große Glück, dass unsere Gruppe nur aus vier Personen bestand. Ich möchte nicht darüber nachdenken, wie es mit der max. Anzahl von 16 Personen gewesen wäre.
Aber für den Virus hat es bei mir gereicht 🙂

liebe Grüße
helen
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382 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #10
Hallo!

Was soll man dazu sagen!?

Wir hier in diesem Forum sind halt alle Individualisten die wirklich was vom Land kennenlernen, die Natur und Ruhe genießen wollen. Leider ist dieser Anteil an "Reisenden" (Tourist klingt irgendwo so komisch) nicht der Hauptanteil.

Die meisten wollen einfach in möglichst billiger Weise von einem Highlight zum Anderen gefahren werden, wollen sich zu den Mahlzeiten ordentlich anfressen und ansaufen und haben kein Problem damit das sie mit 40 anderen Personen in einem Bus sitzen.😄

Warum das so ist weiß ich nicht, ich krieg auf jeden Fall die Krise in einem Bus mit lauer solcher Menschen zu sitzen und bevor ich so was mache würd ich lieber zuhause bleiben.

Und warum Tchibo, Hofer (Aldi) und Co. so billig sein können ist klar. Die haben Riesenkontingente bei den Veranstaltern, Fluglinien etc. und fahren mit riesigen Busgruppen. Da fahren oft drei vier Busse hintereinander! Und die Reisen sind meistens eher oberflächlich und an der Qualität wird auch gespart. Wer meint damit sein Glück gefunden zu haben - bitte soll so sein. Ich fahr lieber mit dem Dachzelt ALLEIN durch Namibia und mit dem motorhome ALLEIN durch die Weiten Kanadas 🙂

Ausserdem ist es ja auch so, dass die meisten Menschen den Urlaub nicht so wichtig nehmen und halt "irgendwas billiges" nehmen weil man halt auf Urlaub fährt um dem Nachbarn davon erzählen zu können...

Ich beschäftige mich mit dem LAnd und will es so gut es geht wirklich erfahren und bleibende Eindrücke sammeln. Für mich ist es ein Hobby und was gibt es Schöneres als im Vorfeld Bücher zu lesen, Routen zu planen, Infomaterial anfordern etc :-)<br><br>Post geändert von: BaliHai, am: 15/09/2006 08:01
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
2'772 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #11
helen schrieb:
Wir hatten jedoch auch das große Glück, dass unsere Gruppe nur aus vier Personen bestand. Ich möchte nicht darüber nachdenken, wie es mit der max. Anzahl von 16 Personen gewesen wäre.
Hallo Helen,
na, bei 4 Personen ist man ja auch quasi "allein". Ich meinte nun einen Bus mit 24 - 50 Personen, wo mindestens einer immer am Schnattern ist.

LG

Pascalinah
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291 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #12
Hallo zusammen,

wie schon geschrieben wurde, ich glaube viele wollen sich um nichts kümmern müssen. Was wir immer so zu hören bekommen sind so Dinge wie "was ist wenn ihr einen Defekt am Auto habt", etc. Es ist ja Urlaub, man will sich um nichts kümmern und kein Risiko eingehen (z.B. Auto) und wenn es dann auch nicht all zu teuer wird, umso besser.

Kann dazu nur sagen: Jedem das Seine. Meins wäre es auf jeden Fall nicht. Mir ist ja im Etosha schon fast zuviel los... 😉

Bleibt nur zu hoffen das Namibia kein Massentourismus Ziel wird. Die Auswirkungen sieht man ja an vielen anderen Ländern.

Viele Grüsse.
Christian
Unsere neue Webseite ist jetzt online, mit Wildlife Fotos aus Europa, Afrika sowie Süd- und Mittelamerika: WildlifeMoments.de AfricaAdventure.de
382 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #13
Wir ernten von den meisten Leuten auch immer staunende und mitleidige Blicke wenn wir von unseren Reisen erzählen...

Wie Christian schon sagte, diese Fragen hören wir auch oft... Was ist wenn das oder jenes passiert oder was auch immer...

Ich habe bis jetzt immer die Erfahrung gemacht, dass aussergewöhnlichere Reisen wo von machen Horrorgeschichten erzählt werden mit etwas Vorbereitung eigentlich nie das gerinsgte Problem waren...Was haben nicht manche erzählt wie schwierig es ist mit dem Hausboot zu fahren wg. der Schleusen etc. - gar nix war schwierig. Oder wie arg es ist mit so einem Riesenwohnmobil in Kanada herumzufahren - gar nix war arg. Oder wie anstrengend und arg so eine Huskytour ist - nix war arg. Diese Auflistung könnte ich ewig forsetzen...

Respekt und Information ja, aber Angst nein
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1'490 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #14
@Christian
du schreibst:
viele wollen sich um nichts kümmern müssen
Was ist mit denen, die es nicht können? Dürfen die bestimmte Länder, hier Namibia, dann nicht bereisen?

@BaliHai
ich krieg auf jeden Fall die Krise in einem Bus mit lauter solcher Menschen zu sitzen und bevor ich so was mache würd ich lieber zuhause bleiben.
Für manche ist es aber die einzige Möglichkeit Namibia so zu bereisen, das sollte man jedem selbst überlassen.
Ich beschäftige mich mit dem Land und will es so gut es geht wirklich erfahren und bleibende Eindrücke sammeln.
Das mache ich auch, trotzdem kann ich eine geführte Tour buchen. Das eine schließt das andere nicht aus.

Wie schonmal in einem anderen Beitrag erwähnt, war die geführte Bustour für mich der Einstieg in das Land Namibia und ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Ich würde es nicht nochmal machen, denn wie schon erwähnt, hätte der Bus auch voll sein können 🙁
Aber wenn man nicht sehr reiseerfahren ist, ist das eine der Möglichkeiten ein Land zu bereisen.
Ich hoffe, dass die Forumsmitglieder gerne weiterhin Information an Reisende weitergeben, die nicht dem Bild des freien Individualreisenden entsprechen.


Liebe Grüße
helen
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192 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #15
Ich reise auch lieber auf eigene Faust aber es gibt genügend Leute die sich das gar nicht trauen! Viele von Denen die solche Reisen buchen,haben Angst vor dem Unbekannten, möchten lieber "sicher" reisen, einige sprechen kein englisch, anderen ist es tatsächlich zu stressig die Reise zu planen. Es ist wohl eine Mischung aus allem und ich gönne auch diesen Leuten nach Namibia zu reisen! Aber auch ich hoffe das der Massentourismus in Namibia nicht so schnell Fuß fassen wird, aber kommen wird er zumindest auf den Standardstrecken mit Sicherheit auch wenn es schade ist!
Gruß Kessie😳
0
291 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #16
@Helen:
Natürlich hast Du recht, es gibt auch Menschen die können sich nicht um alles selbst kümmern, allerdings ist das meiner Meinung nach doch die Minderheit. Ich brauche da nur in meinem Umfeld zu schauen, die meisten wollen nicht. Ist ja auch gut so... Jeder wie er mag!

Ich bin nur der Meinung das der Massentourismus in vielen Ländern nicht vertretbar ist und dazu zählt für mich auch Namibia. Die Folgen für Natur und Menschen sind aus meiner Sicht nicht absehbar.

Es darf jeder hinfahren wo und wie er möchte, aber ich hoffe ich werde jetzt nicht falsch verstanden: Wenn ich Angst vor dem Unbekannten habe, etc. muss ich dann in solche Länder reisen, gerade auch wegen der folgen des Massentourismus?

Wie gesagt, versteht mich nicht falsch, jeder wie er möchte, aber vielleicht sollte jeder der so eine Pauschalreise bucht, auch mal an die Folgen denke.

Viele Grüsse.
Christian
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382 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #17
helen schrieb:


Wie schonmal in einem anderen Beitrag erwähnt, war die geführte Bustour für mich der Einstieg in das Land Namibia und ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Ich würde es nicht nochmal machen, denn wie schon erwähnt, hätte der Bus auch voll sein können 🙁
Aber wenn man nicht sehr reiseerfahren ist, ist das eine der Möglichkeiten ein Land zu bereisen.
Ich hoffe, dass die Forumsmitglieder gerne weiterhin Information an Reisende weitergeben, die nicht dem Bild des freien Individualreisenden entsprechen.


Liebe Grüße
helen


Das ist ja eh ok. Wem es gefällt der soll es machen. Mir ist es einfach zu wider... Solche Busgruppen sind einfach nicht meins und so ein Urlaub interessiert mich nicht. Da gibts meistens einen der alles besser weiß, einen Nörgler, einen der immer zu spät kommt - brbrbrbr

Aber wer sich sonst nicht traut - der solls machen.
Jeder muß seinen eigenen Weg zum Glück finden 🙂
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145 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #18
Da will ich doch auch mal eine Lanze für die Pauschaltouristen brechen!

Mir persönlich ist die individuelle Art des Reisens auch lieber.
Doch es gibt halt auch Menschen, die sich das nicht zutrauen oder gar nicht in der Lage dazu sind. Seien es die fehlenden Sprachkenntnisse, das Alter, eine Behinderung, die fremde Kultur, vielleicht auch das Alleinsein - jeder hat seine eigenen Gründe.
Mitunter können auch spezielle Interessen eine Rolle bei der Entscheidung für eine Gruppenreise spielen, bei Studienreisen z. B., die von einem Biologen, Geologen etc. begleitet werden.

Beim Publikum selbst spielt natürlich der Preis eine große Rolle. Mit einer Billigreise ziehe ich andere Gäste als bei einem höherwertigen Angebot. Leider ist dass noch keine Garantie, wie dann die Reise selbst abläuft und die Stimmung ist...

Jeder soll´s so machen, wie er zufrieden ist. Entscheidend ist doch, was jeder für sich als Fazit zieht und vor allem, ob auch die Menschen im besuchten Land davon provitieren.
2'721 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #19
Jetzt muss ich mich doch noch einmal zu Wort melden.
Als gelegentlicher Pauschal-/Billigreisender fühle ich mich angesprochen.
Das Unverständnis gegenüber Pauschalreisenden hier hat mich doch erschreckt.
Glaubt denn wirklich jemand, dass die paar Hansel der Individual-reisenden den Tourismus irgend eines Landes ankurbeln?
Ausserdem legen manche Individualreisende eine solche Arroganz an den Tag, dass sie auch nicht zu den beliebtesten Artgenossen gehören. Angesprochen wurden Bar und Buffet. Da schweigt des Sängers (meine) Höflichkeit.
Dürfen denn weniger Verdienende, Single, Sprachen Unkundige, oder in irgendeiner Weise Behinderte kein fremdes Land kennen lernen? Ist das nur den Individualreisenden vorbehalten?
Wo gehen grössere Gruppen denn hin? In grosse Unterkünfte.
Warum: weil sie billiger sind.
Es bleibt dem Rest der Individualreisenden doch frei gestellt kleine, romantische Unterkünfte zu wählen. Die sind viel schöner als die grossen Unterkünfte.
Warum macht man das nicht? Die kosten dann u.U. etwas mehr. Na, wo ist dann da noch der Unterschied?
Campern unter uns dürften die Pauschalreisenden auch nicht auf die Füsse treten z.B. am Buffet. Camper verpflegen sich doch meistens auch selber, oder irre ich mich da? Und was einige da so manchmal an der Feuerstelle veranstalten ist ja auch nicht gerade weiter zu empfehlen.
Es gibt doch bei allen Gruppen schwarze Schafe. Denen kann man aus dem Weg gehen. Solche gibt es unter Individualreisenden genauso wie unter Pauschalreisenden (Letztere zugegeben mehr, da sie ja auch in der Mehrzahl sind).
Bleibt dann da noch die Frage des Umweltschutzes, der Arbeitsbe-dingungen, der Moral usw. usw. Das ist doch in jedem Reiseland ein Problem. Ausserdem werden wir, die wir ein Land vielleicht 4 Wochen im Jahr bereisen, das Problem nicht lösen können. Wir können mit unserem Benehmen etwas beitragen; unabhängig von pauschal oder individuell. Ausserdem wird das immer eine interne Angelegenheit der verschiedenen Länder sein, die sie bekannter Weise in den seltensten Fällen in den Griff bekommen.
Ich denke, anfangen muss es mit mehr Information der verschiedensten Besucher eines Landes vor Antritt der Reise. Da wäre auch schon ein bisschen geholfen.

Thomas schrieb:
Jeder soll´s so machen, wie er zufrieden ist. Entscheidend ist doch, was jeder für sich als Fazit zieht und vor allem, ob auch die Menschen im besuchten Land davon provitieren. Bravo Thomas

Und ausserdem, wir haben ja das Forum. Hier werden Sie geholfen.
Bazi
3'491 Beiträge · seit 200615. Sept. 2006 · #20
Hallo Bazi,
ich glaube einfach, dass hier bestimmt keiner verteufelt werden sollte. Obwohl Namibia eigentlich das klassische Selbstfahrerland ist, halte ich es für durchaus empfehlenswert, sich beim ersten Mal einer KLEINEN und geführten Reisegruppe anzuschließen. Wenn man dann noch einen guten Tourguide und passende Mitreisende gefunden hat, dann gibt es wohl keinen erfolgreicheren Weg, einen Einstieg in dieses wundervolle Land zu finden. Für Großgruppen jedoch eignet sich Namibia wirklich nicht - zumindest ist das meine an vielen Erfahrungen gewachsene Überzeugung. Und wer glaubt, dass man in einer Großgruppe das Erlebnis Namibia billiger bekommt, der irrt m.E. gewaltig; das, was Namibia wirklich ausmacht, bekommt man dann vermutlich überhaupt nicht mit und dann ist eine billige Reise viel zu teuer. Allerdings habe ich eine gewisse Bewunderung für diejenigen, die sich das antun und es auch noch unbeschadet überstehen.

Zum Glück ist das Land groß genug, so dass man sich aus dem Weg gehen kann, wenn einem danach ist.

Gruß Joli