* ich bin werder verwandt noch verschwägert noch umsatzbeteiligt - ich find sie einfach nur gut 🙂
Hallo Lumela!
Danke fuer den Link!
Also ich hab gar nix dagegen , wenn Du mit dem Empfohlenen verwandt, verschwaegert oder umsarzbeteilgt waerest!
Ich waere nur dann enttaeuscht, wenn jemand etwas empfehlen wuerde was nicht gut oder gar schlecht ist!!!
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Rocky1964709 Beiträge · seit 201122. Apr. 2012 · #7
Hi,
empfehlenswert ist die Teilnahme an einer Offroad-Fahrschule mit mindestens 8h, besser 16h Schulungszeit. Gibts in EU und auch in NAM.
Das lesen einer Schwimmanleitung verleiht einem ja auch nicht, daß man Schwimmen kann...
Die Anleitung lt. Link ist aber gut, nur etwas LKW-lastig. Die Ersparnis beim Entriegeln von manuellen Freilaufnaben ist fahrzeugabhängig und kann auch bis 1...1,5l/100km betragen. Bei Bergab-Fahrt muß man gegebenfalls Gas geben, die Räder müssen immer leicht am rollen sein.
Wichtig ist vor Einfahrt in ein Sandfeld zu prüfen, daß das KFZ sich im Allradmodus mit Untersetzung befindet. Dies ist je nach KFZ extrem unterschiedlich. Bei unübersichtlichen Dünenfeldern muß der Beifahrer vorneweg und den Fahrer einweisen. PMR-Handfunken sind da hilfreich. Meine Frau ist so manche Tage 5..10km durch die Dünen gerannt.
Wenn man im Sand steckenbleibt, kann man die Luft auf ca. 1...1,5bar (die im Link angegbenen 0,6bar geht bei den meisten Standard-Geländewagenbereifungen nicht) im Reifen reduzieren, man sollte die Räder und den Unterboden kpl. freischaufelen, man sollte Sandbleche unterlegen (man muß damit umgehen können, es kann sonst zu schweren Schäden und Verletzungen führen), Reisig oder Fußmatten unter die Räder legen. Dann sich freischaukeln. Wenn Räder durchdrehen, kein Gas mehr geben, es geht dann nur noch zum Mittelpunkt der Erde.
Vor der Fahrt durch Wasserläufe muß der Beifahrer diesen ablaufen. Kpl. den ganzen Wasserlauf in der gesamten Spur. Man muß den zulässigen Wasserstand laut Fahrzeugpapiere und Aufbau kennen und dies sollte sich der Beifahrer am Beim markieren oder merken. Bei fehlenden Angaben geht max Radmitte. Und dann fährt man langsam und ohne Bugwelle unter Anleitung des im Wasser stehenden Beifahrers durchs Gewässer. Alles Andere kann zum Totalschaden des KFZ und der Insassen führen.
bevor man im Sand stecken bleibt, sind im Vorfeld schon einige Dinge NICHT optimal gelaufen.
Falscher Luftdruck,(hab einen in Savute rausgezogen der hatte 3,6 bar am Start) 😈 Luft nicht entsprechend rausgelassen 4X4 vergessen einzuschalten Zuviele Mundrehungen auf dem Motor und noch so einiges mehr
Vielleicht ist es nützlicher im Vorfeld sich mit solchen Dingen zu befassen. Und eventuell nach Sandmatten beim Vermieter fragen und checken ob der Kompressoer auch funktioniert.
Ansonsten heisst es schaufeln schaufeln und nochmals schaufeln. Aber auch beim schaufeln kannst du dich unnötig plagen..
Hallo Miki, ein Fahrtraining hilft ungemein, wir haben das vor der ersten grossen Tour (7 Monate), nachdem wir Nam und Bots mit Leihwagen (9 Wochen)durch hatten auf der Atlantisdüne in Cape Town gemacht.
Du kannst ein 4x4 Fahr- und Recoverytraining sicher auch in D machen, google das doch mal.
Wichtig ist nicht nur, wie du fahren musst, sondern auch ungemein, wie du dich wieder befreist.
Und sicher auch, wie du anderen ggfs. helfen kannst, ohne dich und die anderen zu gefährden.
Aussteigen aus dem Wagen möglichst nie in Gegenden wos Raubtiere gibt. Und schon garnicht vorauslaufen.
Wenn sich ein KFZ derart festgefahren hat, schaufelt man es zuerst frei! Das KFZ in dem Video hat sich ja mit dem gesamten Unterboden festgesaugt.
Ganz wichtig ist, einen Bergegurt oder Stahlseil usw mittig mit einer Decke, Jacke, Ast usw zu bedecken und nicht mit Anlauf und losem Seil loszurasen.
Ich habe erlebt wie ein Stahlseil einer Seilwinde beim Bergen eines Geländewagen gerissen ist und einen Baum von ca. 20cm gefällt hat, einfach durchgeschnitten. Und ich kenne jemanden, bei dem bei einer ähnlichen Aktion, wie mit den mittels Schäkel zusammengekoppelten Bergegurten (was nicht schlimm ist) der Schäkel direkt den Schädel eingeschlagen hat. Bei beiden Vorfällen fehlte die Decke o.ä. auf dem Bergegurt/Stahlseil.
Mammütli16 Beiträge · seit 200622. Apr. 2012 · #12
Hi Rocky Kannst du das mit der Decke oder Jacke auf dem Seil nochmals ausführen? Ich habe noch nicht ganz begriffen was das bringt, wenn das Seil/ die Befestigung reisst... 😕 Danke Mammütli
Mammütli schrieb:Hi Rocky Kannst du das mit der Decke oder Jacke auf dem Seil nochmals ausführen? Ich habe noch nicht ganz begriffen was das bringt, wenn das Seil/ die Befestigung reisst... 😕 Danke Mammütli
Hi Mammütli, das ist notwendig , weil wie Rocky schreibt, ist das Stahlseil oder die Seilwinde schonmal gerissen und hat Jemanden verletzt. 🙁
Also als Schutz, wie ich das verstehe.:)
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Rocky1964709 Beiträge · seit 201123. Apr. 2012 · #14
Hi,
das Seil oder der Gurt reißt, wenn es bzw er unter extremer Spannung steht. Die Spannung baut sich beim Riß spontan ab, ähnlich einer Peitsche. Durch das Auflegen einer Decke o.ä. wird dies stark vermindert. Eine Peitsche unter einer Decke könnte man auch nicht zum Knallen bringen.
Trotzdem sollte die erste Überlegung sein, ob das gemietete Auto zu der geplanten Strecke passt. Da wird doch häufig am falschen Ende gespart.
Dann, wie die Strecke von anderen Teilnehmern befahren wird - in welcher Taktung kommt im Worst Case das nächste Auto - im Minuten-, Stunden- oder Tage-Takt
Wenn man Strecken fährt, wo man theoretisch alleine unterwegs ist (sein will) und sich auf jeden Fall auch mal fest fahren wird, so das man ohne Hilfe nicht weiter kommt, sollte man mehr als ausreichend Wasser dabei haben und das GPS & Satelitten Telefon wäre dann auch sehr hilfreich
Aus eigener Erfahrung - man sollte sich mental mit dem Worst Case (es kann ja auch gerade da passieren, wo entsprechende Tiere sind, wo man ausserhalb des Autos vorsichtig sein muss) im Vorfeld auseinander setzen - das hilft dann allen Beteiigten und es kommt viel weniger Stress in der jeweiligen Situation auf.
PS: Wasserdurchfahrten - Abdeckung der Versicherung zumindest verstehen //Tiefsand - Entscheiden was man macht - nicht mittendrin anfangen zu zögern
Du hast schon super Tipps bekommen, der Beste ist sicher ein 4x4 Training zu absolvieren (inkl. Bergung von Fahrzeugen). Dort kannst du alles ohne Stress ausprobieren. Eine Winde oder auch einen High Lift im "Ernstfall" das erste Mal verwenden zu müssen stelle ich mir nicht so einfach vor. Da kann es dann wie schon mehrfach erwähnt wurde schnell zu Verletzungen kommen. In jedem Fall schadet es nicht ein Paar Arbeits-/Gartenhandschuhe dabei zu haben! Ich wünsch dir einen sicheren Trip und viel Spaß! LG, Kerstin
....zwei Kinetic-Seile mit einem Schäkel verbinden ist M.e. ein klares "do not", sollten nur mit "einschlaufen" plus Ast oder ä. (besser lösbar) und einer Jacke, Tuch oder ä. (Energieabfederung) versehen werden......
mit Grüssen,
BMW
Topobär5'479 Beiträge · seit 200923. Apr. 2012 · #18
Im Gegensatz zu Stahlseilen ist das rausziehen "mit Anlauf" bei dynamischen Bergegurten durchaus legitim. Bei Stahlseilen würde ich das jedoch tunlichst unterlassen.
Was am ausgraben eines Autos so kompliziert sein kann, dass man dazu seitenweise schreibt, ist mir ein Rätsel. Man schnappt sich die Schaufel und fängt an zu graben. Ist nichts schlimmes, nicht kompliziert, nur anstrengend.
In Nationalparks mit gefährlichen Tieren, ist es sinnvoll, einen Beobachtungsposten auf dem Autodach zu platzieren, der die Umgebung im Auge behält, während der Rest schaufelt.
Im Tiefsand ist es hilfreich den Reifendruck zu minimieren. Das iat insbesondere dann wichtig, wenn du wirklich feststecken solltest. Der zweite Tipp wäre, dass Auto immer bei Laune zu halten. In anderen Worten eher hochtourig fahren. Bitte mach nicht den Fehler direkt den low Range All-Rad reinzuknallen, wenn du damit zu schnell fährst kannst du dein ganzes Auto ruinieren. Die untersetzung wird nur im Notfall eingesetzt. Alles andere wird mit high Range gefahren. Es macht Sinn wenn du Stecken bleibst zusätzlich noch die Diff-Sperre reinzzuknallen, aber auch hier gilt nur im Notfall. Bei falscher Behandlung machst du dir das Auto kaputt. Ansonsten sind Sandbleche und Schüppen immer von Vorteil.
WEnn du dich unsicherfühlst, macht es Sinn ein Off-Road Training zu machen. Dieser wird vom ADAC auf der Gästefarm Ababis angeboten. Ist ungefähr bei Solitaire. Kann ich nur empfehlen war klasse.
Mit Wasserdurchfahrten, ist es immer so eine Sache, da jeder Typ andere Wattiefen agegeben haben. Mit einem Schnorchel kann die Watttiefe positiv beeinflusst werden. Da gibt es kein patent Rezept. wichtig ist vorher stehen zu bleiben und das Wasser sowie strömung zu kontrollieren. Denn ihr werdet allerwahrscheinlichkeit keinen Unimog haben.
Raubtiere können eine gefahr darstellen, von daher nur an übersichtlichen Steellen aussteigen. Ansonsten liber Passanten anhlten und einen Ranger holen lassen. Aber ich möchte darauf hinweisen Raubtiere sind im Allgemeinen für relativ geringe Todesfolgen verantwortlich. Meistens sind es nämlich Hippoos die töten.
MFG
Nunanani521 Beiträge · seit 201123. Apr. 2012 · #20
Malealea2.0, wo hälst Du denn in der Wildnis passanten an??? 😎
Ansonsten ist ein Offroad- training sehr zu empfehlen und macht riesen Spass. Außerdem ist man sich in manvhen Situationen sicherer, wenn man weiß, was so ein Auto kann oder auch nicht kann.