Tansania- Selbstfahrer

21 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 16. März 2012 von christina
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Themenstarter235 Beiträge · seit 200916. März 2012 · #1
Hallo FoMis
Bin gerade aus Malawi/Tansania zurückgekehrt 6 Wochen Lilongwe-Arusha. Leider bin ich fürs Reisebericht-schreiben total ungeeignet und auch meine Fotos scheuen jeden Vergleich mit denen die euch Steffi hochgeladen hat. Absolute Klasse!
Aber nun zurück zum Thema.Unsere Route war in Malawi: Lilongwe - Nkotakota- Nkata bay- Karonga. In Tansania: Tukuyu-Karogwe Wasserfälle (development fee!)- Mbeya mit Worlds End viewpoint - Iringa-Ruaha- Pepponi beach - Ushungu beach- Usambara Mountains- MkomaziNP- Moshi- Arusha- NCA-Serengeti- Arusha NP. Wer diesbezüglich Informationen (Preise, Einkaufen, Campingplätze usw.) braucht, einfach melden.
LG Christina
167 Beiträge · seit 200916. März 2012 · #2
Hallo Christina!

Das klingt nach einer schönen Tour! Toll, das Ihr den Mkomazi eingebaut habt ... Der wird leider immer noch zu wenig beachtet!

Wie habt Ihr das mit dem Auto gemacht? Oder seid Ihr auf Euren eigenen vier Rädern unterwegs?

VG
Ruaha
365 Beiträge · seit 200616. März 2012 · #3
Hallo Christiana!

Mich würde auch interessieren: seid ihr auf eigene Faust unterwegs gewesen oder war es eine organisierte Tour? Falls ihr selber gefahren seid, wo habt ihr euren Wagen angemietet?

Danke und VG
-Jörg
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
5'479 Beiträge · seit 200916. März 2012 · #4
Mich würden vor allem Infos zu den von Euch genutzten Campingplätzen interessieren.

Wenn Du auch keinen Reisebericht schreibst, wäre eine kurze Beschreibung der Campingplätze super.

Was mich interessieren würde sind:

- Lage
- Ausstattung
- Sauberkeit
- Ist ein Restaurant vorhanden
- Euer subjektiver Gesamteindruck
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
50 Beiträge · seit 201016. März 2012 · #5
Liebe Christina

Wo habt ihr im Mkomazi NP übernachtet? Gibt es public campsites? Würden gerne dort mal hin fahren.

Vielen Dank

Robert
Themenstarter235 Beiträge · seit 200918. März 2012 · #6
Hallöchen allerseits:
Betreff Mkomazi: Wir fanden Teile des Parks landschaftlich sehr schön und sie erinnerten uns tatsächlich ein wenig an die Landschaften Namibias.Was die "Tierwelt" angeht: totale Fehlanzeige, wenn man von ein paar panisch davongaloppierenden Antilopen und Zebras und einer Rinderherde absieht.(ganz wie auf einer richtigen Farm in Namibia). Teile des Parks (Nordosten, entlang der grenze zum Tsavo) sind nicht ganz einfach zu befahren. T4A alarmierte immer wieder: alert: very bad track.Dies hängt aber wahrscheinlich mit den Regenzeiten zusammen.Wir hatten auf unserer Rückfahrt dann auch auf befahrerenen Routen so unsere "schlammigen" Probleme, da es in der Zwischenzeit ausgiebig geregnet hatte.
Offiziell gibt es nur einen Public Campsite ganz in der Nähe des Zange gates. Die Rangerin liess uns aber am Maole Wasserloch (ohne Wasser) übernachten. Wir fanden es dort sehr schön. Das Wildernessgefühl würde allerdings ein wenig durch die Funkaktivitäten des nahen Rangerpost gestört. Dafür entschädigten uns eine scheue,aber ortstreue Giraffe und 3 neugierige Löwen. (Was fressen die bloß?)
Der Eintritt war 20 $/Person,60$ Camping für 2 und 40$ fürs ausländische Fahrzeug und kann (noch) nicht mit Kreditkarte bezahlt werden
Und da kommen wir zu Betreff Auto: Wir sind mit unserem Fahrzeug unterwegs gewesen, es steht jetzt in einer Halle in Arusha und wartet auf unsere Wiederkehr im Januar 2013. Der Vermieter des Hallenplatzes hat uns erzählt, dass nun ein Deutscher in Arusha Landrover mit Campingausrüstung vermietet. Ich werde versuchen für euch die Kontaktdaten zu bekommen.
@topobär: Beschreibung der Unterkünfte wird schnellstmöglich nachgeliefert
Schönen Sonntag noch Christina
zuletzt bearbeitet 18. März 2012
142 Beiträge · seit 201120. März 2012 · #7
hallo christina,

die adresse des landrover anbieters in arusha würde auch mich sehr interessieren, da wir ende 2012 / anfang 2013 nach tansania fahren möchten. danke dir für deine infos.

lb. gruß ulli
Themenstarter235 Beiträge · seit 200921. März 2012 · #8
Hallöchen, habe Post aus Arusha bekommen

Die Kontaktadresse fuer vollausgeruestete Safariautos ist:
www.safari-in tanzania.com in co-operation with
www.serengetisafaris.com +255-27-254 4222 or +255 27 250 1491
Falls Ihr nnicht weiterkommt, dann lasst es mich wissen.
Viele Gruesse aus dem trockenen Arusha

Sorry irgendwann kommen auch die Campinginformationen
142 Beiträge · seit 201121. März 2012 · #9
hallo christina,

danke. hab gleich deinen link durchforstet und kann leider nichts finden zum thema auto - weißt du mehr?

lb. gruß ulli
852 Beiträge · seit 200621. März 2012 · #10
Hi!

Guckst Du hier:

http://www.safari-in-tanzania.com/de/Preise.html

Wer nur in die Serengeti und Lake natron möchte sicher eine gute Wahl! Für weite fahrten in diesem großen Land ist eine Miete ohne Kilometerbegrenzung sicher besser.

christian

ergänzung: Ich habe vor einigen Jahren hier gemietet und war sehr zufrieden:

http://www.fortescarhire.com/why_fortes.html

Ein preisvergleich lohnt immer.. 😉
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zuletzt bearbeitet 21. März 2012
15 Beiträge · seit 201021. März 2012 · #11
Hallo
Wir haben uns für Sommer 2012 bei obiger Adresse einen Jeep gemietet für den
Süden Tanzanias. Wenn du alles ausrechnest was dabei ist und da die Jeeps toll ausgerüstet denken wir dass wir nicht mehr bezahlen als sonst. Aber die genauen
Details wissen wir erst im August wenn leider alles vorbei ist:(
Schöner Tag und liebe Grüsse
Chrigi
Themenstarter235 Beiträge · seit 200927. März 2012 · #12
Hallöchen,
Mit einiger Verspätung hier der 1. Teil des (sehr subjektiven ) Reise-/Campingbericht:
Malawi- Südtansania.
1-Nkotakota: fish Eagle bay: Camping direkt am weißen Sandstrand im Schatten eines Baumes
2- Nkata bay, etwas südlich von Chinteche : Sabani Lodge: Camping in einer leicht geschwungenen Bucht, unter riesigen Avocadobäumen auch direkt am Strand, sehr schöner weißer Sand, glasklares Wasser. Erst 6 Tage später konnten wir uns losreißen.
3-ein paar km südlich von Karonga: Sangilo Sanctuary: schöne Anlage mit kleinem , von Felsen umrahmten Privatstrand, der "Campingplatz" ein enger Abstellplatz neben der Werkstatt. Als Zwischenstopp aber ok.
Südtansania
War unheimlich grün und tropisch, die grünen Hügel Afrikas, Teeplantagen soweit das Auge reicht, umrahmt von blauen, teilweise in Wolken gehüllten Bergen. Das Leben in den Dörfern ist unheimlich bunt, die Menschen sprechen kaum English, es ist alles noch ziemlich ursprünglich.
Camping 1- ca. 30 km hinter der Grenze: Lutengano Morovian Bible school.ca 7km von der Hauptstraße entfernt Camping auf der Wiese umgeben von freundlichen, betenden und dem Pastor andächtig lauschenden Menschen, ab und zu eine kleine Gesangseinlage. 2 Euro pp Gemeinschafttoilette mit den Bibelschülern keine Duschmöglichkeit.
Die Sehenswürdigkeiten (Karogwe Wasserfall, Natural bridge, Nkozi crater lake) rund um Tukuyu sind mittlerweile alle gebührenpflichtig. Sie nennen das development fee. Die Höhe ist Verhandlungssache, am Wasserfall wurden erst mal 5 Euro pp ausgerufen, wir einigten uns dann auf die Hälfte. Ob es das Geld wert ist? ist natürlich sehr subjektiv. Laut Know how Reiseführer soll es einer der schönsten Wasserfälle in Tansania sein. Wir waren uns sofort einig: dann brauchen wir uns die anderen nicht mehr ansehen. Ein klein wenig enttäuscht und auch wegen des schlechten Wetters haben wir die beiden anderen Sehenswürdigkeiten links liegen lassen, sind nach Mbeya zum einkaufen (waren nicht sehr erfolgreich) und zum nächsten von Jörg Gabriel gepriesenen Highlight Worlds End Viewpoint. Auf sehr ruppiger Piste, meistens durch den Wald (mit Holzbewirtschaftung), gings etliche km zum Aussichtspunkt . Verschandelt durch hohe Umsetzerantennen konnten wir dem Ganzen keinen "sagenhaften Blick auf die Escarpmentwand" entlocken. Vielleicht war auch das dunstige Wetter schuld. Ihr seht, manchmal waren wir mit Jörgls Beschreibungen etwas unzufrieden. Die geplante Weiterfahrt zum Ruckwa Lake wurde gestrichen, stattdessen Iringa (Ruah NP) angepeilt
Camping 2-einige km hinter Chimala, in T4A Camelfoot campground. Er hieß aber mittlerweile anders. Sehr schöner Platz direkt an einem Bachlauf am Fuße des Kitulo NP. Leider schon ein wenig abgewirtschaftet, es wollte auch niemand Geld von uns, dafür kamen am nächsten Morgen 2 Knaben um die Toilettentüren auszubauen.
Camping 3- Ca. 10 km hinter Iringa Richtung Mikumi. Little Ruaha Campsite . Große Campsite , 4 Euro pp, begrünt unter Bäumen, mit Restaurant, in der Küche kann man gefiltertes Wasser kriegen.
Camping 4- Ruaha NP public campsite n1,: schön am Fluß gelegen mit etwas Schatten. Kleiner Minuspunkt: in Seh- und Hörweiter des Headquarters mit Schule, Moschee und Tankstelle. Aber wenn man sich umdreht: Elefanten unterm Baobab. n.b. campsite nr. 2 z.Z. geschlossen. Total zugewachsen und die einzigen Tsetsefliegen auf dieser Reise
Camping 5- Ruaha Heritage campsite ca 30 außerhalb des NP Rückfahrt Richtung Iringa. Cucina italiana, wir konnten nicht wiederstehen. Allein die Fahrt (ca 5km) dahin quer durch Dörfer und Felder war fantastisch! Nirgendwo haben wir Tansania ursprünglicher erlebt. Die Lodge selbst, sie gehört zur Parish und wird von einem sizilianischen Pfarrer geleitet, ist zum quitschen, so richtig kitschig. Bunt bemalte Affen ,Giraffen und Antilopen aus Pappmache. Das 3 Gängemenu für 10 Euro pp war vielleicht ein bisschen teuer aber dafür mit echt italienischer Pasta und Pomodori Pelati (per Container geschickt). Jaja der Sizilianer lässt sichs gut gehen. Camping auf der Wiese zwischen den Plastiktieren und mit 10 Euro pp zu teuer.
Camping 6- Tan-Swiss in Mikumi .( Ich glaube 5U$ pp).Der Campingplatz selbst ist nicht erwähnenswert, aber die Rösti und und das Züricher Geschnetzelte waren das 2. kulinarische Highlight auf dieser Reise.
Fortsetzung folgt bald Christina
zuletzt bearbeitet 27. März 2012
142 Beiträge · seit 201127. März 2012 · #13
hi christina,

danke für deine info. kann sie gut brauchen. nur dein link zum safariauto von weiter oben bringt mich nicht weiter. die restl. tansan. und keniatischen anbieter kenn ich, glaub ich, mittlerweile alle.

lb. gruß ulli
Themenstarter235 Beiträge · seit 200928. März 2012 · #14
Hallo Uli, danke für dein posting. leider verstehe ich nicht wenn du schreibst:nur dein link zum safariauto von weiter oben bringt mich nicht weiter
www.safari-in-tanzania.com/de/Preise.html
antworten die nicht auf Anfragen, hast du es mit telefonieren versucht? ich finde das Angebot mit ab 100U$/Tag nicht soo schlecht.Im NP zahlst du mit tansanischen Kennzeichen pro Tag ein paar Euro, mit ausländischem 40$, die kannst du schon mal abziehen. Oder gibt es irgendwo noch einen Haken?
christina
142 Beiträge · seit 201128. März 2012 · #15
hallo christina,

danke für deine antwort. ich versuchte den link von weiter oben, dort fand sich nix zum thema auto:

www.serengetisafaris.com/index.html

was ja auch nicht weiter schlimm ist.

der andere, zweite link war mir bereits bekannt. finde die konditionen auch ok. / details müsste man verhandeln.

vielleicht hat jemand im forum erfahrungen mit tanzanian pioneers??

lb. gruß ulli
4 Beiträge · seit 201128. März 2012 · #16
Hallo Uli,
ich habe für August/September 2012 einen Landrover bei Tanzanian Pioneers gebucht. Ich bin seither in permanentem Mailkontakt und löchere permanent mit neuen Fragen. Bisher kann ich sagen: Sehr freundlich und hilfreich und alles klingt bestens. Im September kann ich dann mehr berichten. Wir planen drei Wochen Tangire, Lake Manyara, Ngorongoro, Serengeti und ein bisschen Küste am Ende.
LG Iris
zuletzt bearbeitet 28. März 2012
142 Beiträge · seit 201128. März 2012 · #17
hallo iris, ja, bitte berichte dann, wie es war. wir planen für herbst oder jahresende eine tansania selbstfahrer dachzelt reise, termine und dauer stehen noch nicht fest. wir sind da eher spontan und flexibel. lb. gruß ulli
Themenstarter235 Beiträge · seit 200902. Apr. 2012 · #18
Hier gehts weiter: Camping an Tansanias Küste und "Northern circuit"

Camping 1- Peponi beach ca. 20 km südlich von Tanga. 7U$pp. "Richtiger" Campingplatz mit allem drum und dran. Toiletten, Duschen (warmes Wasser ab 17 Uhr) Wasch-und Spülplätze. Camping unter Bäumen, jeder hat noch zusätzlich ein Schattendach.Es gibt auch einen kleinen Swimming pool Kurzum, ein Ort um die Hängematte aufzuhängen. Der Strand ...naja, Jörgl findet ihn wunderschön, ich würde eher sagen es gibt keinen. Dies soll aber mit den Regenzeiten zusammenhängen. Es soll nach der großen Regenzeit wieder mehr Sand angespült werden. Im Wasser und am Strand liegt viel Seegras . Die Atmosphäre fand ich sehr angenehm, das Essen (besonders Seafood) gut und zudem recht günstig.
Camping 2- Beach crab, Ushungu beach, 45 km südlich von Tanga 7U$pp. Hat eigentlich keinen richtigen Campingplatz. Die Piste endet einfach hinterm Pferdestall am Strand. Wenn man nun da alleine( oder max. 2 Parteien) ist, steht man direkt am Strand.(Wenig Schatten), alle anderen müssen sich aber in der 2. oder 3. Reihe ein Plätzchen hinten im Gestrüpp suchen. Das "Brauchwasser" war praktisch unbrauchbar salzig. Sehr schön ist die Restaurant- und erhöhte Panoramaterasse zum Faulenzen. Das Essen ist recht gut 3-gägiges Menu, ca 8 Euro pp ist vorgegeben und muss rigoros vorbestellt werden. Die Ushungubucht ist sehr schön, aber auch hier kann man bei Ebbe schlecht baden im Wasser und am Strand jede Menge Seegras.
n.b. es gibt neuerdings eine Camping-alternative zu BCR, die Drifters Lodge
Camping 3- Irente Viewpoint (bella vista ) Campground Lushoto (Usambara mountains). Die Aussicht grandios den Campingplatz gibt es aber praktisch nicht mehr. Die Toiletten sind unbrauchbar, jemand wollte von uns 2 Euro/pp und sagte wir könnten die Toiletten des gleich nebenan liegendem Cliff Lodge campsite benützen.
Camping 4- Pangani River, zwischen Mombo und Same bei Buiko 8 US$ pp. Der Platz ist am Fluss gelegen mit viel Schilf und Papyrus, die Campsite hat aber schon bessere Zeiten gesehen. Der Kühlschrank fürs Bier war kaputt, die Toiletten und Duschen hoffnungslos eingestaubt. Etwas störend auch der Lärm von der nahen Straße
Camping 5-Honey badger , Moshi 5US$pp. Bietet schattigen Platz unter Bäumen, saubere Toiletten und Duschen mit warmen Wasser. Die Benützung des schönen Swimmingpool/Liegen kostet extra (3 US$ pp), und wenn man sich auf die Zehenspitzen stellt sieht man bei gutem Wetter ein Stückchen Kili
Camping 6- Kudu Lodge and campsite, Karatu,10 U$ pp. Typischer Overlander-Platz, aber ok mit halbwegs anständigen Duschen und Toiletten
Camping -7 Simba public campsite, NCA. Schöner großer Platz, erfreulich leer, mit einigen Bäumen und schönen Blick (wenigstens vom Autodach aus) in den Krater. Ablutionblock unter aller S.
Camping 8- Naabi hill extra special campsite, Serengeti : Traumhaft
Camping 9- Twiga Lodge and camping, Mto Wa Mu.10 US$ pp Ziemlich voll, Ablutionblock leidlich sauber, als Zwischenstopp für spätabends, ok.
Einkaufsmöglichkeiten und andere Nützlichkeiten:
gut: mit Supermarkt (Shoprite usw.) Lilongwe, Dar (vom Hörensagen), Arusha. Sehr teuer sind die Milchprodukte, da kann man schon mal 8 Euro für ein kleines Stück Allerwelts- Käse ausgeben
ok: kleine Supermärkte, meistens von Indern in Iringa, Morogoro, Moshi. Es gibt Dosenfutter, Eier (Achtung unverpackt) Tiefkühfleisch, Milch und Alkohol. Cave beim Hochprozentigem. Unser Gordons war hoffnungslos gefaket. Wir sind aber zum Glück nicht blind geworden.
Obst und Gemüse überall.
Das NCA-Büro in Arusha ist vom Masani roundabout in die Boma road umgezogen, zwischen Africafe und Precision Air. Es wurde gerade das Zahlungsystem umgestellt. In Zukunft soll man nicht mehr am gate die Eintrittgebühren zahlen können. Die Safariunternehmen haben bereits eine Smartcard, die Individualtouristen sollen per Banküberweisung in Arusha oder Karatu bezahlen. Man zahlt dort cash in U$ den Betrag und mit der Bescheinigung der Bank wird einem am Gate das Permit ausgestellt. Ob sich dies durchsetzen wird ? Wir konnten trotzdem am gate eine Nacht nachzahlen
Das Tanapabüro ist etwas außerhalb Arusha Richting Serengeti, auf der rechten Seite, das Hinweisschild etwas hinter einem Baum versteckt, vis a vis von Cultural heritage und der Feuerwehr
Über die Straßen außerhalb und innerhalb der NP ist ja viel schon geschrieben worden, ich persönlich fand das fahren sehr anstrengend und nervenaufreibend, mein Mann sah das lockerer. Angenehm wars aber nie. Unzählige Humps und Pumps und alle 20-30 km unter Bäumen weiße Mäuse, häufig mit Radarpistolen.
So das wars, wenn jemand noch Fragen hat, einfach melden.
LG Christina
4 Beiträge · seit 201118. Apr. 2012 · #19
Liebe Christina,
kannst du das bitte mit dem neuen Zahlungssystem näher erklären. Ich hatte gehört, dass man am Gate zahlen kann. Wie ist das mit der Bank gemeint? Muss ich da für alle Parks im Voraus Geld einzahlen oder wie soll das funktionieren? In bar einzahlen?
Bin total verwirrt.
LG Iris
Themenstarter235 Beiträge · seit 200906. Juni 2012 · #20
Hallo Iris, sorry dass ich erst jetzt antworte, war längere Zeit in den USA unterwegs und habe das Namibiaforum ziemlich vernachlässigt, da die nächste Afrikareise erst im januar 2013 ansteht. Diese neue Zahlungsmethode gilt nur für die Ngorongoro Conservation Area und wurde im November 2011 eingeführt.(Du musst aber, wenn du nicht einen großen Umweg machen willst, durch die NCA um in die Serengeti zu kommen.) Als Individualtourist sollte man nicht mehr am Gate oder im NCA-Büro bezahlen sondern über eine Bank. Also man bucht im Büro ,kriegt einen einen Reservierungsbeleg und eine Liste von Banken und Kontonummern, (sowohl in Arusha als auch in Karatu) in denen man den Betrag in Dollar einzahlen kann. Der Einzahlungsbeleg wird dann am Gate zusammen mit dem Reservierungsbeleg kontrolliert. Wir haben das auch so gemacht.Blöd nur wenn die Menschenschlange in der Bank lang, oder blöder noch, wenn Wochenende ist. Die freundliche Sachberarbeiterin im NCA-Büro meinte dazu, es würde schon auch noch am Gate gehen , falls wir dort sagen würden, wir wären Ausländer und zum erstenmal in Tansania und hätten das Ganze nicht gewusst. Soweit zur Theorie. Am Gate nachgefragt, ob wir denn eventuell länger bleiben könnten und bei der Ausfahrt bei ihnen nachzahlen, wurde mir geantwortet, das wäre kein Problem. Außerdem haben wir in der NCA zwei Deutsche getroffen die vom Ganzen nichts wussten und am Gate gar nicht nach der Bankzahlung gefragt wurden. Es ist ein bisschen wie so wie ich es schon öfters in Afrika erlebt habe. Erst wird was geändert, es gilt aber weiterhin auch noch das alte System und manchmal wird das neue wieder fallen gelassen. Ich hoffe dass dies auch in diesem Fall so sein wird.
Tschuess Chris
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2012