22 Tage im Dezember 2012

27 Antworten · 3'914 Aufrufe · gestartet 02. Feb. 2012 von Karnivore
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Themenstarter29 Beiträge · seit 201102. Feb. 2012 · #1
Hallo zusammen,

wir (vier Erwachsene, 47 bis 77 Jahre alt) werden im Dezember zum ersten Mal nach Namibia fliegen. Unser Interesse gilt vor allem der Landschaft und den Tieren. Die Routenplanung sieht Stand heute so aus:

01.12. Ankunft früh morgens, Mietwagen abholen, einkaufen, Fahrt zur Bagatelle Ranch (Ü: Bagatelle)
02.12. Bagatelle Ranch (Ü: Bagatelle)
03.12. Fahrt nach Keetmanshop, Köcherbaumwald (Ü: Schützenhaus)
04.12. Fahrt zum Fish River Canyon (Ü: Fish River Lodge)
05.12. Fahrt nach Klein-Aus Vista (Ü: Eagle's Nest)
06.12. Lüderitz (Ü: Eagle's Nest)
07.12. Fahrt nach Sesriem (Ü: Sossus Dune Lodge)
08.12. Sossusvlei (Ü: Sossus Dune Lodge)
09.12. Fahrt nach Swakopmund (Ü: Hotel Rapmund)
10.12. Swakopmund und Umgebung (Ü: Hotel Rapmund)
11.12. Swakopmund und Umgebung (Ü: Hotel Rapmund)
12.12. Fahrt zur Vingerklip Lodge (Ü: Vingerklip Lodge)
13.12. noch kein Programm (Ü: Vingerklip Lodge)
14.12. noch kein Programm (Ü: Vingerklip Lodge)
15.12. Fahrt zum Etosha NP (Ü: Dolomite)
16.12. Etosha (Ü: Dolomite)
17.12. Etosha (Ü: Okaukueja)
18.12. Etosha (Ü: Halali)
19.12. Etosha (Ü: Aoba Lodge)
20.12. Etosha (Ü: Aoba Lodge)
21.12. Fahrt in die Nähe von Windhoek (Ü: ?)
22.12. Fahrzeugrückgabe, Abflug Air Namibia abends

Wie immer in diesem Stadium der Reiseplanung bin ich total unsicher. Was haltet ihr von der Route? Ist das zuviel oder habe ich gar etwas ganz Wichtiges ausgelassen? Eine offene Frage ist auch noch der Rückweg von der Aoba Lodge. Wo wäre eine Zwischenübernachtung sinnvoll und was könnte man dort noch unternehmen?

Viele Grüße
Gerhard
http://meine.flugstatistik.de/gstotzem
361 Beiträge · seit 201102. Feb. 2012 · #2
Hi Gerhard,

mir wäre das zu viel und zu stressig. In 3 Wochen den Süden und den Norden zu besichtigen ist nur machbar, wenn man viel im Auto sitzt. Die wunderschöne Landschaft wird man kaum genießen können.
Ich würde auch bei 3 Wochen nicht unbedingt südlicher als Sesriem fahren, wenn ihr in den Etosha Park möchtet.
2 Nächte Vingerklip reichen eigentlich. Es sei denn ihr wollte einfach mal drei Tage Pause machen und auch viel am Pool liegen.

Wir fahren im Oktober zum zweiten mal für 19 Nächte nach Namibia und werden maximal die Hälfte eurer Kilometer fahren.

LG Sven
Reisebericht Namibia Glücksreise Oktober/November 2011 http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/213149-die-16-tage-qwas-haben-wir-fuer-ein-glueckq-reise.html
8'054 Beiträge · seit 200802. Feb. 2012 · #3
Hallo Gerhard,

Es ist immer schwer Jemandem einen Rat zu geben!!B) Jeder reist anders...

Ich finde deine Tour OK und würde am liebsten gleich mitkommen....:P

Ich würde aber ein ein paar Aenderungen vornehmen:

02 + 03.12: Bagatelle
4.12: Keetmanshoop
5.12 Fish River Lodge
6 + 7.12: Eagle's Nest
8 + 9.12: Sossus Dune Lodge
10+11+12.12 Pension Rapmund
13 + 14.12 : Vingerklip Lodge
15 + 16.12 Okaukuejo/Etosha
17.12: Halali
18 + 19.12: Aoba Lodge
20 + 21.12: Okonjima Main Camp als Krönung!
22.12 Abflug am Abend

Du wirst bestimmt noch viele ander Tips bekommen....

Es liegt dann bei dir!

Liebe Grüsse
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
841 Beiträge · seit 200802. Feb. 2012 · #4
Hallo Gerhard,

die Route ist nicht schlecht.
Mein Vorschlag wäre :
ein Tag weniger Vingeklip und dafür am Ankunftstag in oder in der Nähe von Windhoek zu übernachten. Ihr kommt im Dezember und ist es in D kalt und in NAM heiss. Also den ersten Tag aklimatisieren.

Etosha würde ich nur eine Nacht Dolomite Camp und dafür 2 Nächt Okaukuejo machen

am 21.12. an den Waterberg, z.B. Waterberg Wilderness Lodge

Sonnige Grüße aus Swakopmund
Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
Themenstarter29 Beiträge · seit 201102. Feb. 2012 · #5
Hallo Sven,
Haengematte schrieb:mir wäre das zu viel und zu stressig. In 3 Wochen den Süden und den Norden zu besichtigen ist nur machbar, wenn man viel im Auto sitzt. Die wunderschöne Landschaft wird man kaum genießen können.
Das musst Du mir erklären. Eine Randbedingung bei meiner Planung war "Tagesetappe < 400 km" und ich habe 8 "Erholungstage" ohne Überlandfahrt drin. Warum hälst Du das für zu viel und zu stressig?
Ich würde auch bei 3 Wochen nicht unbedingt südlicher als Sesriem fahren, wenn ihr in den Etosha Park möchtet.
2 Nächte Vingerklip reichen eigentlich.
OK, würdest Du dann von Windhoek direkt nach Sesriem fahren? Das wären gegenüber meiner Planung 6 gewonnene Tage bzw. 7 wenn ich auf der Vingerklip Lodge nur zwei Nächte bleibe. Wo würdest Du diese sieben Tage verbringen?
Wir fahren im Oktober zum zweiten mal für 19 Nächte nach Namibia und werden maximal die Hälfte eurer Kilometer fahren.
Und was würdest Du machen, wenn Du nur einmal im Leben und nur für 22 Tage nach Namibia fahren könntest?

Viele Grüße
Gerhard
http://meine.flugstatistik.de/gstotzem
3'491 Beiträge · seit 200602. Feb. 2012 · #6
Hallo Gerhard,
eigentlich bin ich ja einer, der von allzu langen Touren abrät. Aber Eure Tour halte ich so, wie geplant, für machbar. Dabei bleibt allerdings eine Unsicherheit - das Wetter. Im Süden eher weniger, aber wenn Ihr im Norden in eine Regengebiet kommen solltet, könnte das Folgen für die Erreichbarkeit des nächsten Ziels haben.
Ihr habt Euch an allen wichtigen Stellen 2 oder sogar 3 Nächte Zeit genommen, so dass Ihr auch ein bisschen Muße habt - bei der zu erwartenden Hitze bestimmt nicht verkehrt. Vor allem im Süden müsst Ihr mit sehr hohen Temperaturen rechnen - häufig über 40°.
Auch dass Ihr Euch 3 Nächte für die Vingerklip Lodge vorgenommen habt, finde ich gut. Die Lage dort ist wirklich fantastisch und die Umgebung bietet viele Sehensqwürdigkeiten. Nur die Weiterfahrt von dort zum Dolomite Camp ist etwas unrund. Ich würde vermutlich die 2 Nächte Dolomite Camp streichen und Okaukuejo zuschlagen - sofern das jetzt noch möglich ist. Ihr seid zur Hauptferienzeit unterwegs und da kann es Probleme geben, jetzt in Etosha noch Wunschunterkünfte zu bekommen.
Gruß Joli
361 Beiträge · seit 201102. Feb. 2012 · #7
Hi Gerhard,

wenn ich nur einmal im Leben nach Namibia fahren könnte, dann würde ich erst Recht nicht durch das gesamte Land fahren und mich auf die Gegenden beschränken, die mich am meisten interssieren.

Aber wie gesagt, es ist nur meine Meinung und Du wolltest ja andere Meinungen hören...denke ich.

400 km...gehe mal davon aus, dass du maximal 60-70km pro Stunde ohne Pausen schaffst. Du hast einige lange Strecken drin und sitzt dann schon 6-7 Stunden im Auto. Wir hatten letztes Jahr 2 solcher Tage in unserer Tour gehabt und ich empfand das als grenzwertig und anstrengend. Und dafür finde ich persönlich Namibia zu schade.

Den Start mit Bagatelle finde ich ganz gut ...von der Entfernung her. Bagatelle kenne ich nicht, aber man liest hier viel gutes drüber. Stand diesesmal bei uns auch zur Diskussion - wir haben uns aber für die Red Dune Lodge entschieden.

Ich würde dann weiter Richtung Sesriem fahren, dann vielleicht noch einen Zwischenstopp zwischen Sesriem und Swakopmund einlegen. Da kann ich Dir erst nach unserer Reise Empfehlungen aussprechen (wir haben dort Tsondab Valley und Kobo Kobo gebucht).
Ich würde auf jedenfall wieder ins Erongo Gebirge, hat uns sehr gut gefallen (Ai Aiba, oder Erongo Wilderness).
Annick hat ja schon Okonjima vorgeschlagen, davon waren wir wirklich begeistert und kann ich absolut empfehlen.

Wie gesagt, mir persönlich wäre Norden und Süden einfach zuviel in 3 Wochen, da man zuviel Stunden im Auto verbingt.

LG Sven
Reisebericht Namibia Glücksreise Oktober/November 2011 http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/213149-die-16-tage-qwas-haben-wir-fuer-ein-glueckq-reise.html
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2012
4'451 Beiträge · seit 200802. Feb. 2012 · #8
OFF TOPIC

Und was würdest Du machen, wenn Du nur einmal im Leben und nur für 22 Tage nach Namibia fahren könntest?

Hallo Gerhard,
da würde ich FAST , eine Wette abschließen wollen.😄
Hier sind fast nur Wiederholungstäter. ich bin sicher . das auch Du wieder nach Afrika reisen willst wenn Du es so erlebst wie wir hier.
Weniger ist mehr. Es kommt nun sicherlich drauf an , was bei Euch im Vordergrund steht. Jeden Tag würde ich nicht 400 Km fahren wollen und auch ist aber nur m. M immer 2 Nächte in einer Lodge. Somit kann man die Gamedrives in der jeweilige Lodge auch nutzen.
Ich hoffe das Du nun nicht nochmehr unsicherer geworden bist. Mache wie Du denkst, ist ja nur einen Vorschlag von mir.

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
1'667 Beiträge · seit 201102. Feb. 2012 · #9
Hallo Gerhard,

für mich wäre Deine Tour wie gemacht. Ich finde die Fahrerei durchaus o.k. und Du hast genügend mehrtägige Aufenthalte.

Aber da reist halt jeder anders, das kannst nur Du für Dich entscheiden. Stell Dir einfach vor, dass Du jeden zweiten oder dritten Tag 6- 8 h (mit Fotopausen ) unterwegs bist.

Ich würde vielleicht noch etwas umplanen und einen Tag mehr in Etosha verbringen.

LG
Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
Themenstarter29 Beiträge · seit 201102. Feb. 2012 · #10
engelstrompete schrieb:OFF TOPIC

Und was würdest Du machen, wenn Du nur einmal im Leben und nur für 22 Tage nach Namibia fahren könntest?

Hallo Gerhard,
da würde ich FAST , eine Wette abschließen wollen.😄
Hier sind fast nur Wiederholungstäter. ich bin sicher . das auch Du wieder nach Afrika reisen willst wenn Du es so erlebst wie wir hier.
Hallo Cécile,
ich würde nicht mit Dir wetten, wenn es nur um mich und meine Frau ginge. Wir beide kommen mit Sicherheit wieder nach Namibia, wenn kein Unglück geschieht. Aber genau so sicher ist, dass es für meine Schwiegereltern die einzige Namibiareise sein wird.

Es ist mir klar, dass ich am Ende selbst entscheiden muss. Aber bei dieser Gratwanderung zwischen "viel sehen" und "nicht überfordern" helfen eure Meinungen ungemein, denn ihr habt es bereits erlebt.

Viele Grüße
Gerhard
http://meine.flugstatistik.de/gstotzem
Themenstarter29 Beiträge · seit 201102. Feb. 2012 · #11
ANNICK schrieb:Es ist immer schwer Jemandem einen Rat zu geben!!B) Jeder reist anders...
Hallo Annick,

da hast Du vollkommen recht, ich sage inzwischen auch immer "Wenn ich an deiner Stelle wäre, dann würde ich ...". 😉

Du würdest also den Westteil des Etosha NP mit Dolomite Camp auslassen und stattdessen im Anschluss zwei Tage im Okonjima Main Camp verbringen, richtig? Ist der Westteil des Parks nicht so attraktiv?

Ach ja, wo würdest Du denn die erste Nacht verbringen?

Viele Grüße
Gerhard
http://meine.flugstatistik.de/gstotzem
Themenstarter29 Beiträge · seit 201102. Feb. 2012 · #12
Hallo Tom,
Namib Tom schrieb:Etosha würde ich nur eine Nacht Dolomite Camp und dafür 2 Nächt Okaukuejo machen
ich habe die zwei Nächte Dolomite hauptsächlich wegen der Distanz zwischen Dolomite und Okaukueja geplant. Und irgendwie erschien mir Dolomite nach den Schilderungen im Forum attraktiver (kleiner, nicht überlaufen, bessere Küche). Warum würdest Du das umgekehrt machen?
am 21.12. an den Waterberg, z.B. Waterberg Wilderness Lodge
Gute Idee, schaue ich mir gleich mal intensiver an.

Viele Grüße
Gerhard
http://meine.flugstatistik.de/gstotzem
8'054 Beiträge · seit 200802. Feb. 2012 · #13
Hallo Gerhard,

Die erste Nacht würde ich entweder auf Lake Oanob Resort verbringen oder auf Bagatelle.

Warum ich das Dolomite Camp nicht berücksichtige? Weil mir Okaukuejo sehr gut gefällt und Okonjima für mich einfach ein Knüller ist. Da muss man so Manches streichen...

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
5'538 Beiträge · seit 200802. Feb. 2012 · #14
Hallo Gerhard,

wie Joli empfinde ich Deine Tour nicht als zu schlimm. Du hast zwar immer mal lange Fahrtage, aber dabei fast überall auch ausreichend Ausruhtage. Die Strecke von der Vingerklippe über Kamanjab zum Dolomite Camp ist gar nicht so lang. Allerdings kenne ich das Dolomite Camp selbst nicht. Ich hatte bisher immer Pech - ausgebucht. Wenn ich Zimmer bekäme, dann würde ich auf jeden Fall diesen Teil der Etoscha mitnehmen.

Ansonsten denke ich, dass die Zimmerfrage auf Deiner Tour nicht ganz so dramatisch sein wird. Saison ja - aber in erster Linie in Swakopmund und evtl. noch Henties Bay, weniger im Inland. Da solltest Du noch alles bekommen, was Du möchtest, wenn Du jetzt buchst.

Liebe Grüße
Gerd
655 Beiträge · seit 200603. Feb. 2012 · #15
Lieber Gerhard,
Die fast einhellige Meinung ist ja, dass Deine Route so machbar ist. Gleich vorweg, mir wäre sie viel zu lang, ich würde, wie Hängematte, den Süden komplett auslassen. Selbst wenn Deine Schwiegereltern 10-15 Jahre jünger wären, körperlich sehr fit, lange Autofahrten zu viert in einem Auto gewohnt, umstellfähig auf permanent wechselnde Eindrücke, sehr ungewohnte Essenszeiten, usw., würde ich von einer so langen Fahrt in so kurzer Zeit abraten. Der Genuss kann sich m.m.n. kaum entwickeln, weil sofort Neues auf einen einstürmt.
Da wir Camper sind, kann ich Dir nur wenig zu Unterkünften sagen. Aber wenn ich es richtig sehe, ist keine ausgesprochene Gästefarm dabei. So würde ich, von Sossusfley kommend, ein paar Tage auf Ababis bleiben, wunderschöne Umgebung, ausgesprochen gute Gastgeber.
Da Du Deine Schwiegereltern gut kennst, wirst Du sicher wissen, was machbar ist.
Lb Gruß von Helga
0
3'383 Beiträge · seit 200903. Feb. 2012 · #16
Guten Morgen,
auch aus Bayern ein Kommentar:

ich finde, dass diese Tour sehr wohl machbar ist und aus meiner Sicht auch nicht zu stressig.
Wir haben 2010 (fast) die gleiche Tour gefahren, auch den Süden, auch Mariental und Klein Aus Vista, auch Fish-River und wir haben es NICHT bereut.
Es war eine einmalig schöne Sache.
Du hast ja noch dazu teilweise oft drei Nächte am Stück. Ich beneide Dich.

Du kannst Dir dazu auch meinen Reisebericht unten durchlesen.
Unser schönster Urlaub war das, Namibia 2010.

Liebe Grüsse und viel Spass bei der Planung,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
2'346 Beiträge · seit 200603. Feb. 2012 · #17
Hallo Gerhard,

was die Beurteilung von Reiseplänen betrifft, sind joli und ich i. d. R. der gleichen Meinung und propagieren eher das "slow-go". An unserer gleichen Meinung hat sich auch in deinem Fall nichts geändert. Joli hält deinen Reiseplan ohne größere Änderungen für machbar und ich auch, gerade wenn man davon ausgehen muss, dass es zumindest für zwei Teilnehmer eurer Reisegruppe die (erste und) letzte Reise ins südliche Afrika sein wird. Da muss man auch schonmal über seinen Schatten springen können.

Überhaupt nervt mich persönlich das hier im Forum gebetsmühlenartig gepostete Zitat "Ihr kommt ja sowieso wieder". Bei den meisten hier im Forum - und bei mir auch - ist es wirklich so. Aber das kann bei anderen - wie sicher auch bei euch - ja ganz anders sein. Das hängt von sehr vielen, sehr persönlichen Umständen ab und die kann wirklich niemand beurteilen außer den Betroffenen selbst. Und genau aus diesem Grund wird von mir auch niemals jemand diese Äußerung hören. Wir denken (nach acht Reisen ins südliche Afrika) auch heute noch bei jeder Reise, es könnte (aus familiären Gründen) die letzte sein.

Macht die Reise ruhig so, wie ihr es geplant habt, verschiebt hier und da aufgrund von Empfehlungen aus dem Forum vielleicht noch den einen oder anderen Tag oder die Station und freut euch auf eine erlebnisreiche Reise zu viert. Habe hier schon viel, viel extremere Reisepläne gesehen.

Viel Spaß
Armin
Themenstarter29 Beiträge · seit 201104. Feb. 2012 · #18
Hallo zusammen,

zunächst möchte ich mich herzlich für die vielen Antworten bedanken. Ihr habt mich zum Grübeln gebracht, aber ihr habt mir auch geholfen. Nachdem wir bis in die frühen Morgenstunden gefühlte 100 Mal virtuell durch Namibia gefahren sind, habe ich mich jetzt zum Verzicht auf den Süden durchgerungen.

Die angepasste Planung sieht jetzt so aus:

1 Nacht Lake Oanob Resort
2 Nächte Sossus Dune Lodge (oder andere Lodge im Park)
2 Nächte Rooiklip Gästefarm
2 Nächte Swakopmund / Hotel Rapmund
2 Nächte Erongo Wilderness Lodge
2 Nächte Vingerklip Lodge
6 Nächte Eosha NP (je 2 Dolomite, Okaukueja und Halali)
2 Nächte Aoba Lodge
2 Nächte Okonjima Bushcamp

Das sind jetzt gegenüber dem ersten Plan gute 1.000 km weniger und nur noch eine Tagesetappe mit mehr als 300 km (auf der direkten Route). Wenn es jetzt noch Stress gibt, dann liegt es bestimmt nicht an der Routenplanung. Mal schauen, ob wir alle Unterkünfte wie gewünscht bekommen.

Viele Grüße
Gerhard
http://meine.flugstatistik.de/gstotzem
4'451 Beiträge · seit 200804. Feb. 2012 · #19
Hallo Gerhard,
das sieht doch sehr gut aus.:) Ich freue mich, das Du Dich so entschieden hast.:) Du wirdst es nicht bereuen.:) ich freue mich jetzt schon auf Deinen Bericht, hoffe wir bekommen ein Feedback von Dir, wo wir uns doch so eingesetzt haben. 😄 😄

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
361 Beiträge · seit 201104. Feb. 2012 · #20
Hi Gerhard,

ich finde die Tour nun richtig gelungen. Ihr habt jede Menge wunderschöne Unterkünfte gebucht und es wird euch sicherlich gut gefallen.
Sossusvlei gibt es nur die Sossus Dune Lodge im Park. Hast Du schon irgendwo aktuelle Preise bekommen? Ich habe dort letzte Woche direkt nachgehört, aber nur die Info bekommen, dass die Preise noch nicht feststehen. Ich wollte die nächste Woche mal wieder anschreiben...

Mit Okonjima Bushcamp habt ihr wirklich einen richtig guten Abschluss der Reise.

LG Sven
Reisebericht Namibia Glücksreise Oktober/November 2011 http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/213149-die-16-tage-qwas-haben-wir-fuer-ein-glueckq-reise.html