ANAnnohaThemenstarter104 Beiträge · seit 201113. Jan. 2012 · #1
Hallo,
wir möchten im März 4 Übernachtungen in den Tirasbergen verbringen und mir fällt die Wahl schwer.Berge und Dünen, beides sollte dabei sein. Eine Farm wird wohl Koiimasis oder Namtib sein. Kanaan wird im Forum sehr gelobt, die Bilder sind toll. Wenn ich es richtig verstehe, ist aber das Gästehaus gemeint. Der Campingplatz liegt weit entfernt und ist teuer. Für den Platz allein muss man schon 300 N$ bezahlen + 100$ p.P. Kennt jemand den Platz? Gibt es Alternativen in der Nähe der Dünen? Wäre für Hilfe sehr dankbar. Jutta
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200814. Jan. 2012 · #2
Hallo Jutta,
nein, ich kenne keine Alternative zu Farm Kanaan. M. W. sind alle anderen Farmen/Unterkünfte auf der Bergseite. Das ist Kanaan übrigens auch, da sie rechts und links der Straße liegt. Wenn Du die tolle Landschaft dort erleben willst, dann musst Du ohnehin eine Farmrundfahrt mit Hermi buchen. Die ist allerdings gegenüber 2011 ziemlich teuer geworden, wie ich gerade auf der Homepage gesehen habe. Aber - ich würde sie selbst zu diesem Preis machen, weil Hermi ein genialer Führer und sehr guter Fotograf ist, der Dir nicht nur die fantastische Landschaft, sondern auch tolle Fotomotive zeigt.
Ich kenne Koiimasis nicht, obwohl die Zufahrt dahin durch das Gelände der Farm Kanaan geht. Dafür aber Namtib und den dortigen Campingplatz kann ich Dir wärmstens empfehlen. Vielleicht kannst Du mal mit denen telefonieren und Linn fragen, ob sie mit Euch eine Wüstentour arrangieren kann. Manchmal macht sie das und so viel ich weiß, gehen die in der Nähe von Kanaan in die Wüste. Das musst Du dann aber bei Buchung bestätigen, damit es dann auch klappt.
Ebenfalls wunderschöne Dünenlandschaften findest Du in der Namib Desert Lodge, die auch einen Campingplatz haben. Du kannst dort auf die Versteinerten Dünen gehen. März dürfte allerdings dafür nicht ganz der richtige Monat sein, da es dann noch sehr heiß ist. Die Wanderung da oben bis auf die Dünenspitze dauert mindestens 3 - 4 Stunden; wir waren im Oktober sogar 6 Stunden unterwegs. 360 Minuten Augenweide, aber 5 Liter Schweiß. Also viel Wasser mitnehmen.
Hallo Jutta, ch würde - wäre ich vor die Wahl gestellt, auf Koiimasis oder auf der Namtib zu übernachten, in jedem Falle Koiimasis vorziehen. Ich kenne beide Farmen und mir gefällt die (m.E.) überhebliche Art des Namtib-Chefs Walter Theile nicht besonders (Achtung: dies ist selbstverständich ein ganz subjektiver Eindruck, andere unter euch mögen andere Erfahrungen haben!).
Koiimasis liegt ebenfalls ganz phantastisch und ist bestimmmt so schön wie Namtib, jedoch von den Unterkünften her einfach unschlagbar. Einige Bilder mögen dies verdeutlichen:
...die Anfahrt
...unser Bungalow
...das Restaurant
Gruß, Gero
und hieer unten hängen nochmal 2 Bilder dran, die sich nicht in die eingebundene Darstellung fügen wollten - draufklicken und es kommt das Innere des Bungalows....
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200814. Jan. 2012 · #4
Hallo Gero,
sehr schöne Bilder, die Du da eingestellt hast. Jede der beiden Farmen hat ihre Reize und ihre Nachteile. Nur ein nicht mehr so ganz aktuelle Information:
Walter Theile hat den Betrieb schon vor einigen Jahren - nicht festnageln, ob es drei, vier oder fünf sind - an seinen Sohn und seine Schwiegertochter übergeben und lässt sich in dem Lodge-/Campingbetrieb fast überhaupt nicht mehr blicken.
Die Unterkünfte auf der Namtib brauchen den Vergleich mit Koiimasis nicht zu scheuen. Ein sehr schönes Schlafzimmer, ein kleiner Innenhof und ein separater Wasch-/Duschraum mit Toilette. Genial, wenn man von dem Innenhof dann nachts den Sternenhimmel bewundern kann.
Hallo Gerd, danke für die Aktualisierung meiner Angaben. Ich war das erste Mal auf Namtib im Jahre 1995 und dann nochmal 2 oder 3 Jahre später. Damals hatte ich es so empfunden, wie bei meinem Beitrag oben gargelegt...
In der Zwischenzeit hat sich sicher einiges getan. Insofern ist es gut, wenn jemand hier korrigiert...
Hallo Jutta, Als Tagesbesucher habe ich sowohl Kanaan als auch Koiimasis im Herbst genossen.
Mir hat die Lage von Koiimasis sehr gut gefallen, aber obwohl traumhaft gelegen würde ich mich für die Campsite auf Kanaan entscheiden, Koiimaisis ist mir viel zu groß, zu viele Leute da. Am Camp bei Hermi hingegen, das übrigens auch absolut traumhaft gelegen ist, hast du das pure Afrikafeeling für dich allein. Meiner Meinung nach gar keine Frage, aber das ist eben meine Ansicht. Der Preis rechtfertigt sich meines Erachtens auch, wenn man bedenkt, dass das Wasser eben hintransportiert werden muss, wenn Gäste dort sind. Zu Namtib kann ich nichts sagen, da war ich nicht.
Hallo Gero, auch die Anfahrt zu Koiimasis geht nicht mehr über Kanaan sondern über ein anderes Farmtor im Bogen um den Berg herum. Ich bin 2010 die alte Zufahrt gefahren, die auch in meinem T4A noch gezeigt wurde, traf dann aber bei einem notwendigen Reifenwechsel auf Helmi. Alle 3 Farmen sind herrlich und auf ihre positive wie negative Weise besonders. Ich selbst übernachte am liebsten auf Koiimasis,sowohl Camping als auch Lodge. ich kam aber auch immer sehr gut mit der Farmbesitzerin und mit Peter aus, der die Lodge gebaut hat. Der Campingplatz gehört zur Farm, die Lodge ist getrennt davon bewirtschaftet. 2009 war ich dort zum Dinner, als erst ein Trockengewitter, dann ein Veldtbrand in den Bergen und anschließend heftiges Gewitter mit Regen den Veldtbrand wieder löschte. Alles zun Dinner durch die großen Panoramascheiben serviert. Das war ein beeindruckendes Erlebnis. Betreut wurden wir von einer deutschen, die erst kurz in Namibia war und ihr erstes Gewitter dort überhaupt erlebte. Du kannst also nichts falsch machen mit allen 3 Farmen.
Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Rodrigo1'125 Beiträge · seit 200614. Jan. 2012 · #8
Hallo miteinander, ich mische mich auch noch in die Frage: Koiimasis oder Namtib (man könnte ja auch beides machen ....) ein. Ich war auf beiden Farmen, auf K. einmal, auf Namtib 11mal. Nach meiner Erfahrung ist es auf Namtib leichter, ins Gebirge zu wandern, man braucht keine bergsteigerischen Fähigkeiten; die Ausblicke sind grandios. Wer's ein wenig anspruchsvoller haben möchte, kann das sog. 'Matterhorn', ca. 1600 m hoch, besteigen. Der Ausblick auf die Dünennamib ist absolut atemberaubend. Aber beide Farmen sind landschaftlich wunderschön. Ich wehre mich ein bisschen gegen allzu 'subjektive' Urteile über die Art der Gastgeber. Grade weil sie subjektiv sind und man das auch weiß, finde ich sie etwas deplaziert. Dass sich dort einiges geändert hat, hat ja Gerd beschrieben. Mit Thorsten Theile ist ein kompetenter und hilfsbereiter Mensch zum Zuge gekommen. Mir hat er sehr geholfen: Als ich im Regen auf der D 707 mit kaputter Zündspule liegengeblieben war, kam er mir 40 km entgegen, hat eine Stunde repariert, bis ich wieder weiterfahren konnte. Und seinen Vater kann man nehmen, wie er ist - mir ist das bisher immer gelungen, auch wenn ich verstehe, warum manche allergisch auf diese Art reagieren. Mit ein bisschen Souveränität kein Problem. Und da sollte man die anderen durch allzu Subjektives nicht beeinflussen. Sonntäglich-helle Grüße! Rodrigo
Der Campingplatz auf Kanaan ist definitiv sehr reizvoll. Ihr seit alleine in der Wildniss, Der platz ist einfach aber sauber und schön. Sehr ebenerdig und vorallem Wind geschützt. Fliessend Wasser gibt es auch. Strom nicht sei denn er hat es erneuert, das weiss ich nicht. Solttet ihr euch für Kanaan entscvheiden würde ich euch eher das Gästehaus empfehlen. Hermi Strauss kist wirkliuch ein sehr netter und witziger Kerl. Die Küche ist ausgezeichnet. Sehr zu empfehlen, seine Photo safaris. Da habe ich traumhafte Photos gemacht vgl. mein Avatar.
Koimasis ist ebenfalls sehr schön, meine infos sind da allerdings etwas veraltet gerade in den letzten Jahren hat sich da wwas getan. Namtip kenn ich nicht, laut den Berichten sollte man dies aber meiden. das ist das was man son sagt. Beurteilen kann ich das nicht.
ANAnnohaThemenstarter104 Beiträge · seit 201114. Jan. 2012 · #10
Hallo miteinander,
ich freue mich über die vielen Antworten. Subjektive Bewertungen sind glaube ich nur schwer herauszuhalten. Als Camper habe ich u.U. nicht ganz so viel mit den Besitzern zu tun, es sei denn ich buche eine Tour ... Uns ist natürlich die Landschaft wichtig (wir mussten vor ca 14 Jahren auf die D707 wegen einer Reifenpanne verzichten) und dann kommt die Ruhe, bzw. Ungestörtheit damit wir diese Landschaft auch genießen können. Da ich gerne fotografiere, wegen des Rummels aber nicht mehr ins Sossusvlei möchte, wären mir die Dünen schon sehr wichtig. Vielleicht sollten wir wirklich nach Kanaan gehen und eine Entscheidung zwischen Koiimasis und Namtib treffen!? Kennt jemand Gunbewys? Das wäre auch noch eine Möglichkeit... Oh je! Jutta
Rodrigo1'125 Beiträge · seit 200614. Jan. 2012 · #11
Hallo, Malealea, ich bin ein friedlicher Mensch und lege mich nur ungern mit jemandem an. Diesmal aber mit Dir! Wie kommst Du dazu, ohne die Fakten zu kennen und dort gewesen zu sein (wie Du selbst sagst), von Namtib abzuraten???? Wenn Du von einer Sache nichts verstehst, dann halte bitte den Mund! Deine Äußerungen halte ich für unverantwortlich. Rodrigo
Omnia vincit amor
peter 081'927 Beiträge · seit 200814. Jan. 2012 · #12
Hallo Jutta,
zum Camping ist meine klare Empfehlung die Farm Namtib. Der Campingplatz Little Hunter’s Rest ist mehrere Kilometer vom Farmhaus entfernt und hat einen wunderbaren Blick in die Dünen der Namib. Die Plätze vermitteln viel mehr Freiheit als auf Koiimasis. Man kann sich auf der Farm frei bewegen und es gibt tolle Wanderwege. Das gemeinsame Abendessen - mit Fam. Theile, den Farmgästen und Campern - ist zwar köstlich, aber die Gesprächsthemen manchmal nicht jedermanns Geschmack. Kann man sich als Camper auch sparen.
Auf jeden Fall solltest Du eine Rundfahrt mit Thorsten Theile buchen. Er holt Euch am Camp ab und bringt Euch wieder zurück. Nirgendwo in Namibia habe ich so viel Wissen über Natur und Tiere erfahren. Seine Partnerin Lynn fährt Touren in die Namib zu Frau Gräbner auf Gunbewys. Auch dort gibt es Plätze, allerdings ohne jede Aussicht.
schöne Grüsse
Peter
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200614. Jan. 2012 · #13
Hallo Jutta,
hier noch ein paar Fotos vom Campsite Koiimasis:
Und von "zu voll" konnte keine Rede sein: es war traumhaft dort!
Ich weiss genau wovon ich rede. Denn ich habe in den Tirasbergen gearbeitet. Und viele Gäste die ich betreut habe waren nicht zufrieden mit Namtib. Ich gebe quasi die Meinung der Gäste wieder. Hab das villeicht unglücklich formuliert. Ich hätte es von vorneherrein sagen sollen das es sich hierbei ausschliesslich um die Meinung dritter geht.
ABER lieber Rodrigo, ich möchte nicht von dir als dumm titulieren lassen ohne meine Referenzen zu kennen. Desweiteren lasse ich mir von dir beim besten Willen nicht den Mund verbieten.
Du scheinst ja sehr Namtib verbunden zu sein, ich verstehe voll und ganz das du die Farm verteidigen willst. Aber es ist auffällig das viele Personen, warum auch immer, contra eingestellt sind. Ich finde das ist aussagekräftig. Villeicht verbessert sich die Reputation, durch den Generationswechsel. Ausschliessen möchte ich das nicht.
Wie du selber geschrieben hast, kennst du deren Online Reputation.
MFG
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Jan. 2012 · #15
Hallo malealea, hallo Rodrigo,
Jetzt möchte ich mich doch in Eure Diskussion einmischen.
@ malealea:
In Deinem ersten Post schreibst Du:
Namtip kenn ich nicht, laut den Berichten sollte man dies aber meiden.
Was waren das für Berichte, nach denen man die Namtig meiden sollte? Waren die Zimmer zu klein oder zu unsauber? War etwas mit dem Essen nicht in Ordnung? Haben sich Personal oder die Lodgeinhaber gegenüber den Gästen schlecht benommen? Oder geht es darum, dass der Senior Walter Theile, ein ehemaliger Lehrer und bekennender Grüner, gegenüber seinen Gästen manchmal schulmeisterlich aufgetreten ist?
Wenn es, was ich glaube, nur um die schulmeisterliche Art von Walter ging, die übrigens von den meisten Leuten, die ich kenne und die schon einmal auf Namtib waren, sehr geschätzt wurde, dann ist das natürlich Ansichtssache jedes Einzelnen und die sollte man nicht ins Forum stellen, wenn man Walter gar nicht kennt. Wenn es andere, sachliche Gründe waren, dann gehören die allerdings ins Forum - aber konkret und nicht so allgemein.
In Deinem ersten Post sagst Du:
das ist das was man son sagt. Beurteilen kann ich das nicht.
Jetzt lautet Deine Aussage:
Ich weiss genau wovon ich rede. Denn ich habe in den Tirasbergen gearbeitet. Und viele Gäste die ich betreut habe waren nicht zufrieden mit Namtib. Ich gebe quasi die Meinung der Gäste wieder...............Villeicht verbessert sich die Reputation, durch den Generationswechsel. Ausschliessen möchte ich das nicht..
Erst einmal ist da zwischen Deinem ersten Post und jetzt ein krasser Widerspruch. Für mich ist die Aussage, dass Du genau weißt, wovon Du redest, eine Schutzbehauptung, weil Du Dich durch Rodrigo in die Enge getrüben fühlst. Wenn Du es doch genau weißt, dann bitte, raus mit den Fakten (siehe meine obigen Fragen).
Letzte Frage von mir, die Du nicht beantworten musst: Wo hast Du in den Tirasbergen als was gearbeitet? Um die Anonymität zu wahren, kannst Du mir diese Frage ja als pm beantworten, aber wichtig wäre das für mich schon, damit ich den Gehalt Deiner Aussagen besser beurteilen kann.
@ Rodrigo:
Ich kann Deinen Ärger verstehen, denn auch ich kann über die Namtib nur das Beste sagen.
@ all:
Ich habe leider keine Bilder von den Zimmern und/oder dem Campingplatz, da ich grundsätzlich nur Personen, Tiere, Pflanzen oder Landschaft fotografiere. Aber ich kann bestätigen, dass die Lage der Namtib schon einmalig ist, die Zimmer sehr schön und vor allen Dingen sauber sind und dass das Essen immer sehr gut war. Übrigens: Gegessen wird am großen Tisch mit allen Gästen und da ist dann auch der Hausherr - jetzt also der Junior Torsten mit seiner Frau Lynn - dabei. Und da wird viel erzählt und sowohl Torsten heute wie Walter früher erzählen dabei sehr viel über das Leben auf der Farm, über die Art der ökologischen Tierhaltung etc. Das liegt nicht immer allen und manchmal sind es auch sehr langatmige Ausführungen. Das geht dem einen oder anderen Gast vielleicht auf die Nerven. Meinen Freunden und mir aber nie, denn wir lernten immer wieder etwas dazu.
Das größte Problem war wohl die Gästebetreuung, viele waren total genervt. Dann kommt noch das Problem, das das wie und was er sagte problematisch sei. die Farmbesitzer können ihre Gäste angeblich nicht lesen. Jeder Gast ist anders, einige wollen "belehrt" werden andere sind davon genervt. Aber nochmal ich kenne in den Tirasbergen Koiimases, Landsberg (obwohl sie ihren Gästebetrieb eingestellt haben) und Kanaan. Namtib kenne ich nicht bzw. nur aus den Erzählungen. Gunsbewys kenne ich überhaupt nicht. Ob es weitere Probleme gab weiss ich nicht. Es war nicht mein lieblings Thema... . Deshalb hab ich nicht nachgefragt.
Ich habe es sehr unglücklich formuliert ich hätte, das Wort meiden ist fehl am platz da habt ihr sicherlich Recht.
Ich weiss wovon ich rede bezog sich nicht auf Namtib, sondern auf die Tirasberge im allgemeinen. Ich hab meinen Post gerade durchgelesen und mir fiel auf das es tatsächlich wiedersprüchlich war.
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Jan. 2012 · #17
Hallo malealea,
danke für die Klarstellungen und Deine pm. Walters Art ist halt nicht jedermanns Sache gewesen und ich denke, wir sollten es jetzt dabei belassen.
Hallo, wir sind immer wieder in den wunderschönen tirasbergen. Die Lanschaft ist in jeder Ecke wunderbar. Oft sind wir auf Gunsbewys gewesen. Dort ist man in den Sanddünen, zwar am Haus aber doch auch mit wunderschönem Blick! und zwar auf die Tirasberge. Das ist meines Erachtens die einzige Campmöglichkeit dort mit der Perspektive. Wunderschöne Fotomotive. Und ein Sundowner auf den sog. Schwarzbergen, gen Westen nur rote Sanddünen, gen Osten die Berge einfach Zauberhaft. Das Gelände = die roten Dünen gehen soviel man will und kann. Gerade als Alternative zum Sossusvlei ist dieser Standort daher sehr geeignet.
Weiss jemand etwas zu Frau Gräbner, ob sie noch " die Stellung " hält? Im April wollen wir wieder hin in Vorfreude auf die Tirasberge sita
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200615. Jan. 2012 · #19
Hallo Jutta,
auch wir lieben die Landschaft um die Tirasberge und die D707. Grundsätzlich kannst du mit keiner der Gästefarmen dort etwas falsch machen, da die Einzigartigkeit der Landschaft für alle kleineren Defizite an der einen oder anderen Stelle entschädigt. Du solltest nur bedenken, was du genau möchtest.
Auf Koiimasis waren wir bereits viermal, sowohl auf der Campsite als auch in der Lodge. Die Zufahrt auf der schmalen Pad durch die weiten Grasebenen ist schon ein Erlebnis. Inmitten der "Felskollerchen" schmiegen sich die Gästehäuschen von Fest Inn Fels Ton in Ton in die Umgebung und sind wirklich liebevoll eingerichtet. Auch die Campsite hat uns gut gefallen. Überlaufen war es dort nie, da man als Selbstversorger ja dem Trubel beim Abendessen und am Pool fernbleiben kann. Die Farmrundfahrten mit Roland waren in Ordnung und unterhaltsam und die Aussicht vom Hausberg grandios. Rote Sanddünen gibt es hier allerdings keine. Man kann auf Koiimasis außerdem sehr gutes (nicht unbedingt günstiges) Straußenfleisch kaufen, mariniert und vakuumverpackt. Sofern Anke Zeit und gute Laune hat, teilt sie ihr Wissen über Flora und Fauna gerne mit.
Koiimasis war bis zum letzten Jahr immer ein Highlight unseres Urlaubs. Bisher kannten wir Kanaan noch nicht. Nun würden wir behaupten, dass die Landschaft dort noch abwechslungsreicher ist als auf Koiimasis. Zu den Ebenen und den Bergen kommen die roten Sanddünen hinzu und mit Hermi einfach ein unschlagbarer Gastgeber. Wir haben uns sehr gut mit ihm verstanden und seine Farmrund-, nein Fotofahrten waren einfach traumhaft. Da wir selbst sehr gerne fotografieren, waren wir von seiner Art (er stapft selbst mit dem Fotoapparat bewaffnet in den Dünen umher) sehr angetan. Obwohl man bei den Rundfahrten auf anderen Farmen auch viele Stopps zum Fotografieren machen kann, ist es manchmal doch unangenehm, immer wieder um einen Halt zu bitten. Bei Hermi ist das anders. Er hat schon vor deiner Bitte angehalten. Allerdings muss man auch betonen, dass wir alleine mit ihm auf seiner Farm waren und daher das Rundum-Sorglos-Paket exklusiv genießen konnten. Das ist für uns als Camper schon etwas Besonderes. Die Campsite haben wir auf einer Rundfahrt auch gesehen. Sie ist einzigartig gelegen, und da es auch nur eine davon gibt, ist die Einsamkeit garantiert. Auf die tollen Ausfahrten mit Hermi muss man in diesem Fall aber verzichten. Der Preis ist aus unserer Sicht absolut gerechtfertigt. Für Hermi lohnt sich der Aufwand für die Campsite (Wassertransport und Instandsetzen des Platzes und Benzin für den langen Anfahrtsweg) eigentlich kaum, und er überlegte, den Platz gar nicht mehr anzubieten. Das wäre sicherlich sehr schade. Über Fauna und Flora haben wir bei Hermi weniger erfahren als bei Frau Koch auf Farm Tiras. Allerdings haben wir auch weniger nachgefragt. Auf Grund der tollen Betreuung haben wir uns auf Kanaan noch wohler gefühlt als auf Wolwedans, mit dem die Farm landschaftlich absolut mithalten kann!!!
Zu Namtib können wir nur sehr wenig sagen. Vorletztes Jahr hatten wir uns für zwei Nächte auf der Campsite eingemietet. Im Vorfeld hatten wir uns per Mail für Farmrundfahrten angemeldet und diese Unterkunft Kanaan vorgezogen, da man auf Namtib auch als Camper an den Fahrten teilnehmen darf. Um so enttäuschter waren wir, als bei unserer Ankunft niemand von diesen Absprachen wusste. Die Besitzer waren nicht anwesend, eine junge Frau wies uns ohne viel Emotion und recht kurz angebunden den Weg zu unserer Campsite. Eventuell ergäbe sich am Folgetag die Möglichkeit zu einer Farmrundfahrt. Es käme am nächsten Morgen jemand, um die Toiletten zu reinigen, den wir dann ansprechen sollten. Die Campsite war wirklich toll gelegen und ohne den orkanmäßigen Wind, der ein Frühstück unmöglich machte, wäre es dort bestimmt sehr schön gewesen. So saßen wir am nächsten Morgen herum und warteten. Ja, auf was eigentlich? Da bis 11 Uhr niemand erschien, um sich auch nur ein wenig um uns zu kümmern, beschlossen wir, die zweite Nacht dranzugeben. Unsere Laune war damals nicht die beste. Aber wahrscheinlich müsste man Namtib noch eine zweite Chance geben. Wir können uns nicht vorstellen, dass es dort immer so zugeht. Von der angeblich tollen Landschaft und den Wanderwegen haben wir leider nur sehr wenig oder gar nichts gesehen.
Auf Gunsbewys ist die Campsite nichts Besonderes, dafür aber die Wanderung unter der Führung von Frau Gräbner. Es war beeindruckend, mit welcher Ausdauer und Begeisterung die alte Dame 2007 dünauf und -ab spazierte. Sie hatte ein sehr umfangreiches Wissen über sämtliche Abläufe in der Natur. Die roten Dünenzüge waren im Morgenlicht spektakulär. Ob Frau Gräbner diese Führungen immer noch anbietet, wissen wir leider nicht.
Um unsere Erfahrungen vollständig wiederzugeben (der Gästebetrieb auf Farm Landsberg bei Familie Itzko ist ja leider mittlerweile eingestellt), solltest du auch über die Farm Tiras im Osten der Tirasberge nachdenken. Die Campsite ist im Schatten eines Felsmassivs gelegen und besitzt eine etwas steilere Auffahrt. Man kann von dort schön auf die Ebenen und die von der Sonne angestrahlten Felsen schauen. Im Juli ist es dort oft bitterkalt, aber im März sollte das kein Problem sein. Außerdem erfährt man auf den Farmrundfahrten mit der äußerst sympatischen Frau Koch immens viel über Fauna, Flora, Geschichte und das Farmleben.
So, liebe Jutta, nun musst du dich entscheiden . . .
Wenn ich darf möchte ich dir Kanaan empfehlen, Hermi bietet, wie meine Vorredner gesagt haben Photosafris an. Mein Avatar entstand auf seiner Farmrundfahrt. Landschaftlioch echt irre Berge sand und Dünen. In diesem Jahr, aufgrund des vielen Regens, sogar richtig Hohes Gras. Fast schon Savannen Ähnlich.