19.11.11 DünenwanderungZu meinem Leidwesen lädt das System meine Bilder nicht mehr hoch und empfinde es als sehr schade, das ein einst reibungslos laufendes System offensichtlich verändert wurde. Damit sind mehr als de Hälfte der Bilder, die zum Beginn der Reisebeschreibung noch reibungslos sich hochladen liessen erst einmal verloren. Großartige Bildbearbeitung ist nicht so mein Ding und insbesondere dann wenn es erst ohne Beeinträchtigung funktionierte.
Zurück zur Reise, die derlei nicht verdient. Uns stand ein sehr frühes Aufstehen bevor, da wir ja anstrebten zum berühmten Sonnenaufgang an den Dünen zu sein. Die Stimmung war zwar logischerweise noch etwas gedrückt durch den gestrigen Notfall, aber das Pensum nahm darauf keine Rücksicht. Noch reichlich verschlafen erreichten wir Sossusvlei um feststellen zu müssen - wir waren nicht die Ersten und auch nicht die Letzten. Derartigen Andrang gab es weder vorher noch hinterher an irgendeinem Punkt der Reise.
Wenig später ein erster Stop und Blick auf das beeindruckende Naturpanorama.
Um näher an die Dünen zu Kommen und sogar zu besteigen mußten wir für das letzte Teilstück sogar in ein geländegänfigen Jeep umsteigen. Dieser vermöchte sich durch die ausgefahrenen sandigen Bodenverhältnisse unter recht rustikalen Spuränderungen und kleinen Sprüngen vorwärts zu bewegen.
Das war dann der Basispunkt vom Aufstieg zu Big Mama, ich sollte Sie lieben und schwitzen kennenlernen.
Nach nur kurzer Rast ging es der Sanddüne empor. Das ist ein schönes Bild wie ich finde, da es gut dokumentiert wie schmal es ist. Sand und sonne kommen nuicht gut rüber, aber kann versprechen - ich hab ganz schön geschnauft und geschwitzt zur Big Mama hinauf.
endlich oben war der Blick abwärts gerichtet und sieht auf den Bild steiler aus als es letztendlich Sand in den Schuhen gab.
Unten nur noch großes Verschnaufen und LKW-Ladung Sand aus den Schuhen entfernen.
Das nächste Ziel rief und heute schienen Strapazen angesagt zu sein, wenngleich Sesriem diesbezüglich nun nicht mit den Dünen konkurieren konnte. Diesen Stufenpgad ging es hinunter und später wieder hinauf.
Hierunter ging es also und dort gab es Felsen zu sehen bis zum Ende, das ein kleiner See darstellte.
Nun ging es zum Sammeln und unsere nächste Lofge wurde angepeilt - die Hammerstein Lodge. Kurz davor wurde noch einmal ein Stopp an einen großen Webervogelnest eingelegt.
Ein Blick zur Lodge und ins Zimmer.
Nach ein wenig Erhoöung galt es das Highlight der Lodge aufzusuchen, der Streichelzoo der Geparden, was ich allerdings als sehr schön gemacht und keineswegs so negativ wie manchmal dargestellt empfand.
Der afrikanische Vertreter eines Pumas in Miniformat, eine mit Vorsicht zu geniessender Leopard und 2 handzahme Geparden führte uns eine der zahlreich anzutreffenden deutschen Jugendlichen, die zu Ihren eigenen Praktikum hier weilte, durchaus fachkundig vor.
Nach dem Ausflug zu den wilden Tieren ging es friedfertiger weiter. Kamelott bekam Ausgang und versammelte seine Fans um sich.
Das er seinem Betreuer eine Fliege aus dem Mund fing gelang mir leider nicht zu bannen.
Nach Pool, Erlebnis mit dem hauseigenen Springbock, der mich sehr ins Herz geschlossen hatte ging es zu relaxen. Der Abend brachte wieder gutes Essen und verleitete zu ein paar Absacker, da uns ja am Tag drauf "nur" weitestgehend Fahrt gen Lüderitz bevorstand.