KTMThemenstarter185 Beiträge · seit 201005. Sept. 2011 · #1Liebe Forumsteilnehmer,
gestern sind wir von unserer wunderschönen ZIM-Rundreise zurückgekommen (Joburg - Pafuri - Sango Border - Gonarezhou - Great Zim - Chimanimani - Nyanga - Mana Pools - Matusadona - Chizarira - Kazuma Pan - Hwange - Matopos - Joburg).
Wir bedanken uns bei allen, die uns mit wertvollen Tips hier geholfen haben, und stehen für etwaige Fragen nun auch gerne zur Verfügung.
Liebe Grüße, Dietmar
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201005. Sept. 2011 · #2Hallo Dietmar
ich hoffe, die schönen Erinnerungen reichen bis zur nächsten Tour. Mich würden Deine Eindrücke von Mana Pools - Matusadona - Chizarira sehr interessieren, da wir im November diese Parks besuchen werden. (empfehlenswerte Campsites, Versorgungslage mit Diesel und Lebensmitteln auf der Strecke und Straßenverhältnisse natürlich)
Liebe Grüsse
Botswanadreams
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"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
ELelefant118 Beiträge · seit 200806. Sept. 2011 · #3Hallo Dietmar,
ich kann mich dem vorstehenden Wunsch nur anschliessen.
Zusätzlich interessieren mich die Erfahrungen in Gonarezhou und in Nyanga.
Wir starten am 16.9. und werden eine ähnliche Tour machen, allerdings von Botswana aus.
elefant
KTMThemenstarter185 Beiträge · seit 201007. Sept. 2011 · #4Liebe Leute,
Die Dieselversorgung war für uns auf der ganzen Reise kein Problem. Man kann sich nie darauf verlassen, daß es an jeder Tankstelle tatsächlich welchen gibt (manchmal fällt eben auch der Strom aus), und wir empfehlen Euch, immer 1-2 Reservekanister dabei zu haben. Auffallend wenig Diesel/Benzin gab es auf der Strecke von Hwange nach Beitbridge (in Bulawayo aber schon).
Die Lebensmittelversorgung fanden wir etwas dürftiger, und außerhalb von Harare ist das Lebenmittelsortiment einfach etwas dünn. Zwischen Karoi und Binga gibt es kein brauchbares Geschäft! Man soll sich daher auf jeden Fall in SA zw. BOT sehr gut bevorraten, dort ist ohnehin alles billiger. Für uns speziell war es recht schwer, Trinkwasserkanister oder -flaschen zu finden. Angeblich hat das Wasser aus den Bohrlöchern in den Bergen Trinkwasserqualität, wir wollten uns darauf allerdings nicht verlassen.
Die NPs sind natürlich alle wunderschön und je nach Landschaft, Fahrbedingungen und Wildlife hat halt jeder seine persönlichen Favoriten. ManaPools ist am erschlossensten und touristischsten. Die beiden Stellplätze "New Ndungu 1+2" sind in dichtem Gestrüpp und voller Moskitos, die können wir nicht empfehlen. Hingegen "Old Ndungu 1+2" bieten eine wunderschöne Aussicht auf den Fluß und es bot sich uns ein wahres Tier-Disney.
In den NPs Nyanga, Chizarira, Matusadona und Kazuma Pan waren wir bei unserem Besuch jeweils die einzigen Gäste. Matusadona ist der mit Abstand am schwierigsten zu befahrene (für die 70km Zufahrt mind. 3h), darum haben wir es auch in 3 Tagen nicht geschafft, unser gebuchtes Camp Sanyati West zu erreichen (Umleitungen, Flußquerungen, ... - könnte aber im November besser sein). Wir blieben dafür in Tashinga, wunderschön am Karibasee gelegen und mit unglaublich freundlichem Personal.
Auch in Chizarira konnten wir unser gebuchtes Camp Busi nicht erreichen, es scheiterte an den letzten 500m, die derart überwachsen waren, daß an ein Durchkommen nicht zu denken war. De facto wird dieses Camp seit Jahren nicht verwendet. Ersatzweise gibt es aber andere wunderschöne Plätze, z.B. Mucheni View und Mucheni Gorge und The Plaform. Die Wege hier sind zwar etwas steinig, aber harmlos im Vgl. zu Matusadona.
Als ein wunderschöner Teil unserer Reise hat sich die Strecke von Matusadona nach Chizarira erwiesen, die auf einer interessanten Piste durch idylliche und pittoreske Dörfer und wunderschöne Landschaften führt.
Gonarezhou: Hier waren wir insgesamt 3 Nächte in den Camps Rossi Pools und Fishans Camp. Beide äußerst empfehlenswert und romantisch, für uns aber leider mind. 1 Nacht zu wenig angesichts der Größe und Schönheit des Parks. Das Office im Nordteil erreicht man vom Südteil nur über eine Flußquerung.
Nyanga: Ein großer Campingplatz, der an den Glanz vergangener Zeiten erinnert. Hier könnte man auch schön wandern, was wir aber in Chimanimani gemacht haben. In Nyanga haben wir die kälteste Nacht unserer Reise erlebt (uns ist sogar das Brauchwasser eingefroren) und Eiskristalle fielen im Schlaf auf unser Gesicht - also warm anziehen 🙂
Viel Spaß bei Eurer Planung! Wir würden auf der Stelle gleich wieder mitfahren.
Liebe Grüße, Dietmar
ELelefant118 Beiträge · seit 200807. Sept. 2011 · #5Hallo Dietmar,
herzlichen Dank für die vielen wertvollen Informationen.
elefant
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201007. Sept. 2011 · #6Hallo Dietmar,
auch ich möchte mich recht herzlich für die Infos bedanken. Die Vorfreude ist riesig und wir zählen schon fleißig die Tage bis zum Start.
LG
Botswanadreams
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FIfiedi01124 Beiträge · seit 200612. Sept. 2011 · #7Hallo Dietmar,
auch von uns ein herzliches Dankeschön für Deine Infos.
Wir wollen im Oktober die Strecke von Mlibizi über Kariba bis zu den Mana Pools fahren. Kannst Du uns etwas über den derzeitigen Zustand der Strasse sagen?
Alternativ haben wir schon überlegt mit der Fähre zu reisen, aber Mitte Oktober hat diese ihren Betrieb wohl schon eingestellt (so lesen wir zumindest die Homepage von karibaferries).
Vielen herzlichen Dank und viele Grüße
Alexandra und Rainer
rebecca935 Beiträge · seit 200612. Sept. 2011 · #8Hallo Alexandra und Rainer,
wir dachten letztes Jahr auch, dass die Fähre nicht fährt.
Wenn ihr eine Info per E-Mail, Telefon oder wie auch immer dem Eigner übermittelt, weiß er zumindest dass es Interessenten gibt. Wir hatten die Info in Kariba hinterlassen und als dann 15 units zusammen waren fuhr die Fähre. Man hatte uns mit der Info dann extra in Mana Pools kontaktiert.
Ein Versuch ist es auf alle Fälle wert.
Der Betrieb läuft nur aufgrund der low-season nicht.
Wir hatten eine absolut unvergessliche Fahrt auf der Sea Lion und würden diese Tour immer wieder machen. Und das Essen war gut und das Baden im Kariba super.
Viel Glück und Gruß
Rebecca
SASambeziGast12. Sept. 2011 · #9Hi,
ich weiß nicht, ob Ihr die Seite kennt - alle Kontaktinfos stehen drin:
http://www.karibaferries.com/Gruß
Oh, jetzt hab ichs gesehen, dass Ihr schon auf der Homepage gewesen seid - ich lass es trotzdem stehen.
KTMThemenstarter185 Beiträge · seit 201012. Sept. 2011 · #10Hallo Alexandra und Rainer,
falls Ihr also trotzdem mit dem Auto fahren wollt:
Die Straße ist von Manjolo (knapp vor Binga) bis Karoi eine Piste in teilweise sehr gutem, teilweise sehr schlechtem Zustand. Gerade diesen Streckenabschnitt können wir trotzdem sehr empfehlen, uns haben die Landschaft und die interssant anzuschauenden Dörfer sehr gut gefallen.
Für die Gesamtstrecke müßt Ihr mit mind. 12-14h Fahrzeit rechnen, wir empfehlen also unbedingt einen Zwischenstop. Wenn Ihr Matusadona nicht anfahren wollt (sehr schwierige Zufahrt), kann man sich auch wild campen überlegen. Vielleicht fragt Ihr in einem Dorf.
Die Reise-Know-How Karte verzeichnet einen Campingplatz "Sanyati River Camp" an der Straße, den konnten wir allerdings nicht erkennen.
Ich hoffe, daß Euch damit geholfen ist, und wünsche Euch eine wunderschöne Reise!
Liebe Grüße, Dietmar
SASambeziGast12. Sept. 2011 · #11Hallo,
man könnte auch überlegen, in Binga auf der Campsite zu übernachten, die ist recht gepflegt und hat Tankstelle (als wir dort waren im 04/2011 gab es Sprit) Ab VicFalls über Stadt Hwange links rein nach Binga war schon ein entspannter Tagestrip, weil der letzte Streckenabschnitt wie von KTM beschrieben recht "ruppig" ist. Ab dort dann den nächsten Abschnitt angehen.
Gruß
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201012. Sept. 2011 · #12Hallo Zimbabwekenner
welche Strecke ab Vic Falls nach Binga ist zu empfehlen, bis Hwange und dann liks nach Binga oder ca. 60 km weiter auf der A8 und dann über Kamativi? Seit Ihr die direkte Stecke südlich von Zambesi auch schon gefahren?
@ Sambezi, ist der Campingplatz in Binga direkt am See und gibt es nur den einen?
Viele Dank vorab für Eure Hilfe.
Botswanadreams
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KTMThemenstarter185 Beiträge · seit 201012. Sept. 2011 · #13Hallo Botswanadreams,
wir sind über Kamativi gefahren, eine gut asphaltierte und problemlos zu fahrende Strecke. Die andere Strecke, auch die direkt südlich des Zambesi kenne ich leider nicht.
Liebe Grüße, Dietmar
Werner_Ute544 Beiträge · seit 200612. Sept. 2011 · #14Hallo,
von Vic Falls empfehlen wir die A8 bis kurz vor Lupote, dann über Kamativi nach Binga. Die ganze Strecke ist geteert.
In Binga empfehlen wir die Campsite der Kulizwe Lodge, direkt am Kariba See. Am Ortseingang nach Binga ist ein Hinweisschild zur Kulizwe Lodge, ca. 5 km.
in Binga gibt es einen Spar-Markt.
Die Strecke von Binga über Manjolo, über Siabuwa und weiter bis zur A1, hinter Makuti rechts ab zu den Mana Pools bis Nyamepi Camp ist eine Tagesfahrt von ca. 12 Std.
Die letzten 50 km vor der A1 sind geteert. Die A1 ist auch geteert.
Zwischenstopp möglich in Karoi zum Einkaufen und Tanken.
Die Tankstelle in Makuti wird nicht immer mit Sprit versorgt. Im Juni 2011 gab es hier für längere Zeit keinen Sprit.
Liebe Grüße von
Ute und Werner
Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014
SASambeziGast12. Sept. 2011 · #15Hallo,
wir wollten gleich die nach Vic Falls links rein Richtung Binga nehmen, der Polizist den wir nach dem Zustand fragten hat wegen der Beschaffenheit abgeraten.
Wir haben die in Hwange Stadt links rein genommen - erkennst Du am Truck Parkplatz und einem kleinen Souvenir Rondavel. Die Strecke besteht in der ersten Hälfte aus gut befahrbarer Asphaltstraße durch kleine Dörfchen. Dann folgt die etwas ruppige Gravelpad, die aber im Schnitt mit ca 40-60 km/h befahren werden kann. Von dieser Gravelroad kommst Du dann auf die Asphaltstraße, die KTM genommen hat. Von dieser Teerstraße biegst Du links nach Binga ein und musst bis fast zum Ende der Straße fahren. Wenn Du dann an einem kleinen Shoppingcenter....😳 hinter einem Maschendrahtzaun angekommen bist, bist Du da. Der Torjunge öffnet Dir das Tor zum Camp, wo Du recht steil runter fährst. Links sind viele Sportboote unter Dach gelagert. Die Betreiber sind "very british..." aber nett.
Ich schaue morgen nochmal nach, ob ich den Namen des Camps finde.
Ich glaube, Du musst dem Schild Ferry folgen, denn der Anleger ist die Nahbareinfahrt des Camps.
Hilfe!!!!!!!😃 🤩 🤩 🤩 ich habe vollkommenen Schwachsinn geschrieben (wie immer)!!!! und hätte eher auf die Karte schauen sollen.... Meine ganze Aussage und Beschreibung bezieht nich n i c h t auf Binga, sondern auf den Ort Mlibizi!!!!! 1000 Mal Entschuldigung!!!!!!
Gruß
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201012. Sept. 2011 · #16Vielen Dank Euch beiden,
ich bin gerade bei der Streckenplanung für November. Ich denke da werde ich noch ein Paar Fragen haben. Ich hoffe Ihr habt Geduld mit mir.
Botswanadreams
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"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
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SASambeziGast12. Sept. 2011 · #17Botswanadreams schrieb:Vielen Dank Euch beiden,
ich bin gerade bei der Streckenplanung für November. Ich denke da werde ich noch ein Paar Fragen haben. Ich hoffe Ihr habt Geduld mit mir.
Botswanadreams
Hilfe!!!!!!! ich habe vollkommenen Schwachsinn geschrieben (wie immer)!!!!
😃 🤩 🤩 🤩 🤩 und hätte eher auf die Karte schauen sollen.... Meine ganze Aussage und Beschreibung bezieht nich n i c h t auf Binga, sondern auf den Ort Mlibizi!!!!! 1000 Mal Entschuldigung!!!!!!
Gruß
FIfiedi01124 Beiträge · seit 200613. Sept. 2011 · #18Hallo,
schon mal vielen Dank für die hilfreichen Hinweise. Wir haben jetzt mal karibaferries angemailt, schaun mer mal, was raus kommt.
Alternativ würden wir jetzt von Vic Falls bis Binga fahren und dort übernachten und auf dem Weg bis Kariba nochmals "wild" campen (vielleicht gibts ja noch "Überreste" vom Sanyati River Camp).
Wir hoffen mal, dass wir in Binga volltanken können und dann wieder in Karoi.
Viele Grüße
Alexandra und Rainer
MEmesnerba59 Beiträge · seit 200913. Sept. 2011 · #19Hi, ich bekomme regelmäßig den Newsletter von www.wildzambezi.com. Eventuell findet ihr da ja die gewünschten Infos.
lG und veil Spaß beim Planen
Barbara
Werner_Ute544 Beiträge · seit 200613. Sept. 2011 · #20Hallo Alexandra und Rainer,
in Binga kannst Du beim CMOD tanken, es gibt Diesel und Benzin.
Zur Not gibt es Diesel auch bei der Kulizwe Lodge.
Gruß
Ute und Werner
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