esberndlThemenstarter81 Beiträge · seit 200921. Aug. 2011 · #1Wir wollen euch diese wunderschöne Unterkunft nicht vorenthalten: Die neue Campsite direkt am Choberiver auf der Namibischen Seite. Die Grenzposten der Ngoma bridge sind von hier aus zu sehen – 3 km Entfernung.
Für 70 N$ bekommt man nicht nur eine blitzsaubere Campsite, einen sehr netten und unterhaltsamen und gebildeten, gut englisch sprechenden Campbetreuer – Samuel, sondern auch Bilder von vielen Tieren "geboten".
Wir konnten gestern Abend eine Herde von nahezu 200!! Büffeln, Elefanten, Waterbock, Impalas, Zebras, Giraffen, riesige Kolonien von Pelikanen, die sich alle gleichzeitig in die Lüfte erhoben, Marabus, Störche, Kingfisher und in Pfeilformation fliegende Ibisse - ebenfalls hunderte - beobachten.
In der Nacht hatten wir Besuch einer Elefantenfamilie, die sich kleine Snacks vom Kameldornbusch holte.
Zwei Nachteile: Es gibt kein Hinweisschild und die Zufahrt ist im Moment schlecht zu finden.
In der rainseason während Januar bis Juni nicht befahrbar
S17.9023 / E24.7241
Grüße aus dem Grenzgebiet Namibia/Botswana
Maria und Bernd
esberndlThemenstarter81 Beiträge · seit 200921. Aug. 2011 · #2Sorry, die Überschrift wurde beschnitten.
Es muss heißen "Chobe"
Gobobos191 Beiträge · seit 200921. Aug. 2011 · #3Hallo Maria und Bernd, das hört sich ja toll an! Ein interessantes neues Ziel im Caprivi.
Könntet Ihr die Anfahrt vielleicht etwas näher beschreiben, da sie ja noch nicht ausgeschildert ist?
Beste Grüße
Gerd
esberndlThemenstarter81 Beiträge · seit 200922. Aug. 2011 · #4Sobald wir den neuen Weg unter der Chobebrücke gefunden haben, werden wir euch den Weg beschreiben. Morgen werden wir die Campsite verlassen und in den Mamilipark weiterfahren.
Ich weiß übrigens immer noch nicht, ob man Routen von t4a hier oder woanders (z.B. in der eigenen Homepage) veröffentlichen darf. Das wäre der einfachste Weg.
Chrigu hat sich auf meine Anfrage hin darüber noch nicht so ausführlich geäußert.
Vielleicht gibt es ja darüber einen thread - ich hab noch nicht nachgeforscht.
Grüße
Bernd
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200722. Aug. 2011 · #5Hallo Bernd,
vielen Dank für den Tipp, werde mir die Campsite merken und hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft mal ansteuern.
Zum Thema GPS-Koordinaten: es spricht nichts dagegen, wenn Du selbst aufgezeichnete Tracks veröffentlichst - oder geht es um die Routen, die T4A originär zur Verfügung stellt? Diese würde ich eher nicht ins Netz stellen.
Viele Grüße,
Volker
ULUlli931 Beiträge · seit 200622. Aug. 2011 · #6Hallo Bernd,
im eigentlichen Sinn des Wortes gibt es keine 'Routen von T4A'. Vielmehr hast du eine selbst zusammengestellte Route oder einen aufgezeichneten Track und möchtest diese(n) auf einer Karte darstellen. Es geht also um das Copyright und die Nutzungsbedingungen der Karte.
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass T4A was dagegen hat, Kartenausschnitte für private Zwecke zu veröffentlichen. Aber meines Wissens gibt es dazu nichts schriftliches. Wenn du also ganz sicher gehen willst, nimmst du als Grundlage einer der zahlreichen Karten im Netz, die der GPL o. ä. unterliegen.
Gruß
Ulli
swisschees1'715 Beiträge · seit 200623. Aug. 2011 · #7esberndl schrieb:
Ich weiß übrigens immer noch nicht, ob man Routen von t4a hier oder woanders (z.B. in der eigenen Homepage) veröffentlichen darf. Das wäre der einfachste Weg.
Bist Du bereit Deine Tracks T4A zur Verfügung zu stellen? Die sind daran interessiert, auch an weiteren Angaben zum Camp.
Wenn Du dich nicht "gutenbergisch" verhälst und in Absprache mit T4A kannst Du sicher eine Printscreen in Deine Homepage stellen. Die Tracks selber sind Dein persönlicher Eigentum, damit kannst Du machen was Du willst, aber abkaufen wird sie dir niemand.
Gruss
Emanuel
Joerg3'175 Beiträge · seit 200623. Aug. 2011 · #8es steht bei dem Abdreh von der Hauptstsrasse ein Schild mit der Aufschrift 800m to CUstoms, da gehts links rein, also wenn man von Katima kommt
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
esberndlThemenstarter81 Beiträge · seit 200928. Aug. 2011 · #9Stimmt, Joerg.
Später achte man auf einen runden Fassboden als Hinweisschild mit weißem Pfeil, der nach rechts zeigt.
Gruß Bernd und Maria
WOWerner Ott54 Beiträge · seit 201010. Okt. 2011 · #10Hallo,
nach diesem Camp haben wir in Katima Mulilo im Tutwa Tourist Office am 28. September gefragt. Es ist einer von zwei Plätzen der Salambala Community. Der Weg zu dem Platz ist noch nicht ausgeschildert, weil die Camp Site noch nicht offiziell anerkannt ist. Wir haben am Grenzposten zu Botswana (Ngoma) im Salàmbala Conservancy Office gefragt und wurden von dort zu dem Camp gebracht. Ganz alleine standen wir dort, direkt am Chobe-Fluss, betreut von einem Platzwächter, der Warmwasser bereitete und Feuerholz brachte. Am Abend sahen wir zu, wie drüben in Botswana im Chobepark die Elefanten zum Fluss kamen. In der Nacht besuchten sie uns auch ganz nahe an unserem Platz. Für uns ideal zur Vogel- und Wildtierbeobachtung. Mit Fernglas und Spektiv. Allerdings empfiehlt sich ein 4x4-Auto, weil der Weg dorthin einige Tiefsandstellen aufweist.
Vielen Dank also für den Hinweis auf diesen Platz!
Werner Ott
PMPhilip Marlowe243 Beiträge · seit 201111. Okt. 2011 · #11esberndl schrieb:Sobald wir den neuen Weg unter der Chobebrücke gefunden haben, werden wir euch den Weg beschreiben. Morgen werden wir die Campsite verlassen und in den Mamilipark weiterfahren.
Ich weiß übrigens immer noch nicht, ob man Routen von t4a hier oder woanders (z.B. in der eigenen Homepage) veröffentlichen darf. Das wäre der einfachste Weg.
Chrigu hat sich auf meine Anfrage hin darüber noch nicht so ausführlich geäußert.
Vielleicht gibt es ja darüber einen thread - ich hab noch nicht nachgeforscht.
Grüße
Bernd
Machts euch doch einfach und nutzt doch einfach alle für sowas openstreetmap.org. 🙂
Da kann man sowohl die Zufahrtsstraße (fals noch nicht vorhanden) als GPS-Track hochladen, beschriften und speichern oder sie einzeichnen. Und den Campingplatz genauso. Und andere können sich da diese Karte mit allen INfos als routingfähige Karte für ihr Garmingerät runterladen 🙂
Und die Thomas Richter-Liste nicht vergessen!! 🙂
Vielen Dank für die Info und einen tollen Urlaub weiterhin!
🙂 tom
eggitom1'247 Beiträge · seit 200911. Okt. 2011 · #12Hallo Maria + Bernd
sieht erst mal sehr interessant aus; muss ich mir für die übernächste Reise merken 😉
Etwas würde mich aber doch interessieren: Auf Ihaha wird immer wieder mal vor Dieben gewarnt, die von der Namibia-Seite herkommen sollen. Ist mir zwar 2009 nicht passiert, aber trotzdem: Wie sieht es diesbezüglich hier aus? Kann natürlich sein, dass die lieber über den Fluss ins Nachbarland gehen, um sich dann wieder zurückziehen zu können...
Danke für den Tipp und Gruss
Thomas (fühlt sich wie Robinson: warten auf Freitag...)
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
esberndlThemenstarter81 Beiträge · seit 200911. Okt. 2011 · #13Hallo Thomas,
hierzu können wir leider nichts sagen.
Da es sich um eine Community Campsite handelt, ist die ganze Zeit jemand - auch nachts - anwesend.
Die Leute wechseln wochenweise zyklisch durch.
Natürlich kann man mit einem Mokoro, das dort zum Fischen verwendet wird ohne weiteres den Chobe überqueren aber ich denke, man sollte sich nicht mit solchen Meldungen verrückt machen lassen.
Gruß
Bernd
WOWerner Ott54 Beiträge · seit 201011. Okt. 2011 · #14Hallo Thomas,
diese Frage haben wir dem Platzwart gestellt. Antwort: Hier sei keine Gefahr. Es seien wohl Sambier, die machmal die Campingplätze unsicher machen.
Gruß, Werner
esberndlThemenstarter81 Beiträge · seit 200911. Okt. 2011 · #15Gerade haben wir nochmal über Ihaha gesprochen und uns erinnert, dass - als wir vor 3 Jahren dort waren - eine Herde Affen über die Zelte hergefallen ist und alles, was nicht niet- und nagelfest war auseinandergenommen haben.
Ein Reißverschluss am Zelt war keinerlei Hindernis, um an was essbares zu kommen.
Übrigens war damals kein Mensch - auch nicht der Platzwart - auf dem Platz.
Grüßle
Bernd und Maria
WOWerner Ott54 Beiträge · seit 201022. Nov. 2011 · #16Hallo,
dieser Tage erhalten wir den Brief eines Touri-Paares, das wir in Sambia kennen gelernt hatten. Es fuhr über die Kazungula-Fähre und Ngoma zurück nach Namibia. Zitat: "(Ngoma) ..., wo wir mit Mühe den neuen Chobe-Campsite fanden. Dort waren auch wir alleine und blieben drei Nächte, sahen ganz nah Elefanten, eine Büffelherde und jagende Wildhunde."
Wir freuen uns schon auf einen erneuten Besuch dieses Platzes.
Gruß, Werner
Helmar667 Beiträge · seit 200630. Nov. 2011 · #17Kleine Aktualisierung:
Das "Customs 800 m" Schild ist umgefallen und wird wohl demnächst ganz weg sein, Stand 22.11.2011.
Neue Orientierung: Von Katima kommend steht rechts ein auffälliges dunkel-rotes Craft Centre Rundhaus 800 m vor der Grenze, 150 m weiter geht LINKS der Gravelpad ab durch das Dorf. Dahinter kommt der beschriebene Fassboden mit dem silbernen Pfeil nach rechts, dann noch 400 m direkt zum Chobe.
Gruss,
Helmar
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200930. Nov. 2011 · #18hallo
ich profitiere hier mal eben schnell ein wenig off-topic .. wenn ich es richtig verstehe bist du grad unten .. ??
kannst du was zu regenfaellen und wetter / strassenlage in Botswana / namibia sagen... ??
bei uns sinds zwar noch 4 wochen aber ...
vielen dank im voraus
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Helmar667 Beiträge · seit 200630. Nov. 2011 · #19@Miss Ellie,
das wird Dir nichts helfen. Die Regenzeit hat angefangen, vier Wochen sind eine lange Zeit, da passiert noch allerhand, alle Vorhersagen hinsichtlich Wasser und Wattiefen wären reine Kaffesatzleserei. Bin gerade wieder zurück in WDH und fahre weiter gen Nordwesten.
Das beschriebene Camp wird bei Hochwasser vermutlich nicht anfahrbar sein.
Gruss,
Helmar
Schgody186 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #20hallo an alle,
auch wir waren vor wenigen Tagen dort - absolut spitze!
Nachts 400 Büffel durch den Chobe galoppiert - wurden allerdiengs von den namibischen Farmern von ihren Maisfeldern gejagt - trotzdem heisses Spektakel.
Sehr freundliches Personal, sauber, sicher! und auch gut zu finden, wenn man an der Polizeistation fragt.
Auf der Botswana-Seite sehr viele Tiere zu beobachten....nachts Hyänen und Löwen-Konzert.
Wir waren mit Dachzelt dort und werden sicher wieder hinfahren.....
www.namibiahilfe.de - Sachspenden für Namibia