Wasch es, schäl es oder lass es!

22 Antworten · 7'647 Aufrufe · gestartet 07. Juli 2011 von freshy
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1'457 Beiträge · seit 200614. Juli 2011 · #21
falsch ! Unter einer Shebeen versteht man in Namibia kleine (früher vor Allem illegale) Kneipen, die in der Regel aber (nach meiner Erfahrung) nur in seltenen Fällen auch Essen verkaufen. Zu trinken gibt es, neben den üblich abgepackten Bieren, auch selbstgebrautes und gebranntes, vor allem in den communal areas.

Letztere haben nichts mit Städten zu tun, sondern sind ein Sammelbegriff für ehemalige Homelands in Namibia, im engeren Sinne bezeichnen sie Gebiete, deren Landtitel dem Staat unterliegen und durch traditionelle Gremien vergeben werden (Nutzung, Leasehold etc.) Sie gehen auf die Landaufteilung durch den Odendaal Plan zurück.

Die Schwarze Bevölkerung, und andere benachteiligte Gruppen leben Städten in sogenannten Townships, die ebenfalls ein Überbleibsel der Apartheidära sind (hier hat der Group Area Act die Trennung legalisiert). Sie sind nicht zu verwechseln mit "Ghettos", oder "Slums" !

Hier hat man die Gelegenheit regionale Küche zu genießen, wie zB Fatcook, Kapana, etc.
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2011
359 Beiträge · seit 201014. Juli 2011 · #22
bleibt anzumerken, dass ich das Wort Township hier oben noch nie gehört habe. Man spricht hier von "informal settlements", also "halblegale" Wohnorte. Darin leben die meisten Leute zumindest im Norden von Namibia.

Gruß aus Katima
Kowo
1'457 Beiträge · seit 200614. Juli 2011 · #23
... oder der Einfachheit halber einfach "location", in den afrikaansen Gebieten "lokasie"