Carsten MöhleThemenstarter1'287 Beiträge · seit 200606. Juli 2011 · #1
hier: Kurzfassung Erkundungsergebnisse Im Juni irgendwann hat im Westteil von Etosha von Etosha das neue Namibia Wildlife Resort (NWR) Camp Dolomite eröffnet.
Das Dolomite Camp ist auf den gängigen Etosha - Karten noch nicht eingezeichnet. Es befindet sich direkt südlich des Wasserloch Dolomietpoort, 12km ostwärts der Teerstrasse C 35. Auf direktem Weg vom Galton Gate gemäß Auszeichnung 43 km, gemäss Etosha-Karte 48 km. 1h.30min Fahrtzeit. Der Wagenhalteplatz befindet sich bei S 19˚ 00.674ˈ E 014˚28.334ˈ
Das Dolomite Camp besteht aus 20 Plattformgebundene Zelt-Chalets entlang eines Dolomithügel-Rückens. Es gibt keine Campingplätze und es sind auch keine geplant. Chalet 1-12 nach Westen zur Sonnenuntergangsseite Chalet 13 -20 nach Osten zur Sonnenaufgangsseite. Die Besonderheit des Camps ist der Ausblick. Für den Blick aufs Wasserloch benötigt man eine eigene Sternwarte.
Es besteht die Möglichkeit zur Kreditkartenzahlung. Man hat vom Reservierungscomputer vor Ort Zugriff auf das Etosha Buchungssystem. Direkte Erreichbarkeit Fon 065 685115 Fax 065 685116. Das bedeutet zur Zeit, das spontane walk-inns ohne Vorabreservierung möglich gemacht werden können! Genaues Verfahren siehe unten.
Zimmer: Es gibt 17 Standard - Bushchalets und 3 Deluxe Chalets (Nr.13,19,20), keine Familienzimmer. Bushchalet Nr. 8 und 9 sind ganz dicht zusammen, so dass man diese beiden 2 Bett Zimmer als Familie nutzen kann. Am Besten für alte Leute dicht dran am Restaurant die Chaletnummern 1,2,3, 19,20. Man geht ansonsten vom entferntesten Chalet bis zum Restaurant 800m über die Berge. Chalet 1 oft sehr laut, da bester Platz zum mobil telephonieren
Hier im Bwana Blog weitere Hintergrundinformationen zu Westetosha und viele Bilder vom Dolomite Camp: Achtung. Sie landen bei diesem link auf der Website eines professionellen Reiseanbieters. ( Einige Fomis bekommen bei soviel Fachinformationen ja die Krätze und haben lieber Meinungen )
und hier die Facebookversion http://www.facebook.com/Namibia.Reisen falls jemand Kommentare veröffentlichen möchte oder weitere Fachbezogene Fragen hat.
In Kürze erscheinen hier und an den oben genannten Quellen noch folgende weiteren Informationen mit GPS Koordinaten und Wasserlochempfehlungen zu den Strecken: Okaukuejo - Dolomite Camp Dolomite Camp - Dolomite Camp Dolomite Camp - Galton Gate
Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek Carsten Möhle
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200906. Juli 2011 · #2
Guten Abend, Herr Möhle,
herzlichen Dank für diese detailierten, wertvollen Informationen. Vor allem die Chalet-Nr. sind sehr hilfreich. Erinnert ein wenig an den Hupe Reiseführer Botswana, den ich sehr schätze.
Ebenfalls sonnige Grüße und Dank aus dem Münchhausenland Marina Meger
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Burschi4'140 Beiträge · seit 200907. Juli 2011 · #5
Hallo Carsten, vielen Dank für die Infos. Kann man denn nun auch von Westen her in die Etoscha in das Camp einfahren, wenn man nicht vorher gebucht hat oder ist das nur nach Vorbuchung von Okaukuejo aus möglich? Gruß: Burschi
steht im angesprochenen Blog! Reservierung muss am Westeingang vorgezeigt werden.
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Carsten MöhleThemenstarter1'287 Beiträge · seit 200608. Juli 2011 · #7
Hallo Burschi, man kann als Selbstfahrer von Westen oder von Osten zum Dolomite Camp fahren. Voraussetzung ist in beiden Fällen die Buchung für das Dolomite Camp. Für alle anderen Selbstfahrer ist kurz hinter dem Wasserloch Ozonjuitij m´Mbari wie gehabt Ende der Fahrstrecke. Wasserlochempfehlungen auf der Strecke Okaukuejo - Dolomite Camp kommen in Kürze. Habe gerade beruflich viel zu tun.
Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek Carsten Möhle
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200910. Juli 2011 · #8
Super Infos von Dir. Herzlichen Dank dafür. Kannst Du was zu der Verbindungsroute von Dolomite Camp nach Okaukuejo sagen ? Ist die Strecke ein Pad der mit einem 2X4 befahren werden kann ?
Da wir zu 5. unterwegs sind, haben wir einen Mercedes Vito gebucht und wollen durch den Westteil, da wir beide Camps gebucht haben.
Carsten MöhleThemenstarter1'287 Beiträge · seit 200611. Juli 2011 · #10
Wegestrahl Okaukujeo nach Dolomite Camp Kurzfassung Der Westen der Etosha kann von jedem Selbstfahrer grundsätzlich bis kurz hinter dem Wasserloch m´Bari befahren werden. Ab dann dürfen nur in Namibia registrierte Reiseveranstalter diese Strecke touristisch für eine Transitfahrt nutzen. Wer eine Buchung für das Dolomite Camp hat, darf jetzt diese Linie überfahren und selbständig Dolomite erreichen. Die Gesamtfahrzeit beträgt ca. 6 Stunden für ca. 186 km. Die Strasse ist eine PKW taugliche Allwetterstrasse. Referenzkarte für diesen Wegestrahl ist "Map of Etosha" - Honeyguide Publications ISBN 0-9548748-6-9 Verkaufspreis in den Rastlagern für 37,50 N$, ca. 4 Euro. Die unterstrichenen Wasserlöcher sind meine Empfehlungen für diese Strecke.
Die Wasserlöcher im Westteil Etoshas sind fast ausschließlich künstlich seit 1956 angelegt und führen ungefähr alle 10km über 100 km von m´Bari bis Duineveld parallel zum 19. Breitengrad (Süd). Man wollte dadurch vor allem die Elefantenherden aus dem Bereich der Farmgebiete bei Kamanjab und Kowares weit in den Etosha Nationalpark locken, um Mensch-Elefantenkonflikte zu lösen.
Mobiltelefonempfang hat man bis 12 km Entfernung von Okaukuejo.
Den Charl Marais Dam erreicht man über den Charl Marais Damm S 19˚ 05.365ˈ E 015˚38.132ˈ Er wurde 1957 geschoben, um das Flächenwild in dieser Gegend mit angestautem Wasser zu versorgen. Zudem konnten man für den Strassenbau zur touristischen Erschließung des Etosha Nationalparks Wasserlager anlegen. 1964 konnte man Anthrax in Etosha erstmal nachweisen. Als einer der Ursprungsherde der Milzbrandinfektionen im Etosha war der Charl Marais Damm schnell identifiziert. Alkalische Erde, afrikanische Sonne und Wasser ergeben eine hervorragende Petrischalenumgebung, besser als jedes Chemielabor. ... Das empfehlenswerte Bohrloch Sonderkop S 18˚ 58.184ˈ E 015˚19.627ˈ besteht aus einem elefantensicher gemachten Wasserbassin mit Solarpumpe. Das anfänglich dort aufgestellte Windrad hat mehrfach seinen Fächer durch Windeinwirkung verloren und war dadurch "ohne Kopf". Zahlreiche Tiere, insbesondere Steppenzebras am Wasserloch und interessante Termitenbauten.
Tobieroen S 18˚ 58.377ˈ E 014˚57.445ˈ ist wieder eine Empfehlung. Viele Tiere, endlich tauchen wieder Giraffen auf.
Klassische Serengetilandschaft findet man dann am offenen Wasserloch Nomab S 18˚ 57.607ˈ E 014˚45.920ˈ
Zum Schluss erreicht man den Dolomite Camp Parkplatz bei S 19˚ 00.674ˈ E 014˚28.334ˈ auf Höhe 1249m und checkt im Dolomite Camp ein.
.....wird fortgesetzt mit dem Wegestrahl Dolomite Camp - Dolomite Camp
Hier im Bwana Blog weitere Hintergrundinformationen zu Westetosha und viele Bilder vom Dolomite Camp: Achtung. Sie landen bei diesem link auf der Website eines professionellen Reiseanbieters.
www.bwana.de/namibia-blog
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Giselbert699 Beiträge · seit 201012. Juli 2011 · #11
Hallo Carsten,
vielen vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Wir haben erst gestern davon gehört, dass es zwei neue Camps im Etosha gibt. Das Buchungsbüro hatte uns Infos geschickt, denn wir wollen Ende November sieben bis acht Tage im Etosha verbringen. Du hast Dich ja recht löblich über das Dolomite Camp geäußert. Ist ja schon ein ganz schönes Stück zu fahren. Kann man definitiv über das dort in der Nähe liegende Tor hinein- und auch hinausfahren? Weißt Du auch schon etwas über das andere neue Camp? Gruß Giselbert
Kann man definitiv über das dort in der Nähe liegende Tor hinein- und auch hinausfahren?
Ja, wenn Du eine Resevierung für das Dolomite Camp hast!
Weißt Du auch schon etwas über das andere neue Camp?
Sprichst Du von dem vor etwa 2 Jahren eröffneten Camp Onkoshi? Es ist das luxuriöseste von NWR, unmittelbar an der Pfanne im äußersten Osten.
Für allgemeine Infos hilft www.nwr.com.na
Sonnige Grüße Christian
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Giselbert699 Beiträge · seit 201012. Juli 2011 · #13
DANKE. Ja, das meinte ich. So. Dann gibt es das schon so lange...
Wir waren Anfang Juli im Dolomite Camp (Zimmer 14 und 15). Die Lage ist super auf dem Bergrücken und besonders die Ostseite hat einen tollen Blick über die Ebene mit dem Mopanewald (Giraffen und z.Z. zwei dauerhafte Elefanten). Zimmer 14 hat dabei sogar noch Wasserlochblick - unser absoluter Favorit (außer man nimmt Zimmer 13, aber das ist ein Premiumroom). Einen Zugang zum Wasserloch gibt es übrigens nicht!
Der Staff ist ausgesprochen freundlich und engagiert, durch die kleine Campgröße (40 Betten) ergibt sich auch die Gelegenheit zu vielen Gesprächen.
Bei der Tierbeobachtung müssen im Westteil des Etoscha etwas Abstriche gemacht werden. Insgesamt sind die Tiere scheuer als im erschlossenen Ostteil, dafür hat man dann aber die Wasserlöcher ganz für sich und die Tiere nutzen die Strasse gerne als einfachen Wanderweg (der Leopard lag z.B. keine 10 Meter vom Weg entfernt im Gras). Vom Camp werden derzeit nur Morning und Afternoon Game Drives angeboten (es gibt keine Erlaubnis für Nachtfahrten und Wanderungen), der Nature Guide verspricht aber dabei Löwen und Rhinos zu spoten. Wir haben dieses Angebot nicht angenommen, sondern uns nach 10 Tagen Dachzelt einen traumhaften Relaxtag gegönnt (ja, schon beim check-in waren wir uns einig: "can we stay a second night?")
Für die Fahrt von Okaukejo zu Dolomite haben wir mit viel Tierbeobachtung knappe 6 Stunden gebraucht (170km = 3 Stunden reine Fahrtzeit), die Strecke ist auch im guten Zustand. Von Dolomite zum Galton Gate sind wir über das Wasserloch Klippan gefahren (am Ende gibt es eine unbeschilderte Feldwegkreuzung - man muss dann nach rechts abbiegen!). Diese Strecke ist wenig genutzt (teilweise zugewachsen) und wir haben wenig Tiere gesehen. An den Wasserlöchern meist nur die Hinterhufe der Antilopen, die beim heranfahren sofort geflohen sind.
Fazit: Aktuell ein echter Traumplatz. Superlage, toller Service und das Gefühl der Exklusivität. Möglicher Weise gibt es bald etwas Stress mit Pavianen, die sich bereits bis auf 300m angenähert haben und eine Lösungsidee hatte man dafür noch nicht.
Wolfgang
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200819. Juli 2011 · #15
Vielen Dank! Wir planen für nächstes Jahr wieder einen Namibia-Trip und überlegen auch im Dolomite Camp zu bleiben. Da ist jede Info toll. Schön, dass es euch so gut gefallen hat 🙂
LG aus Österreich,
Tanja
Carsten MöhleThemenstarter1'287 Beiträge · seit 200627. Juli 2011 · #17
Tagesausflug Dolomite Camp - Dolomite Camp
Im folgenden die Kurzfassung zu einem 5 Stunden Rundkurs im Uhrzeigersinn vom Dolomite Camp. Nicht vergessen dazu genügend Getränke ( 5 Liter ) und Biltong einzupacken. Biltong ist Gottes andere Art einen Sonnenstrahl zu senden.
Der Abzweig hinter Olifantsrus nach Südwesten liegt dann bei S 18˚ 57.954ˈ E 014˚52.395ˈ.
Nach einem Kilometer kommt auf der rechten Seite der Abzweig zum alten Elefanten - Schlachthof S 18˚ 58.371ˈ E 014˚51.913. Diese alte Anlage aus den 80er Jahren ist vollständig umzäunt und kann daher als Pinkelpausenstopp, Nothalteplatz oder Notübernachtungsplatz genutzt werden. Es ist angedacht, hier einmal einen offiziellen Picknickplatz zu erstellen.
Die natürliche Wasserstelle Okawao S 19˚ 03.602ˈ E 014˚45.515ˈ ist über eine nicht ganzjährig PKW taugliche Zufahrtstrasse erreichbar. Am Wasserloch haben wir Schakal, Geier, Giraffen und Springbok beobachten können.
3 km weiter kamen wir an einen temporären See. Er ist durch die guten Regenfälle dieses Jahres entstanden. S 19˚ 04.485ˈ E 014˚43.894ˈ Er wird sicher noch ein Jahr vorhanden sein. Hier hatten wir die besten Tierbeobachtungen im westlichen Etosha. Es war, als ob die Arche Noah genau hier Ihre Kofferaumklappe aufgelassen hat.
Jakkalswater war en sehr offenes Wasserloch mit nahezu allen Steppentierarten: Gnus, Eland-Antilopen,Giraffen, Springbok, Kuhantilopen, Berg- und Steppenzebras und drei extrem scheuen Breitmaul-Nashörnern!
Ein 3km Abstecher ist der Weg nach Renostervlei, der "Nashornsenke" oder "Nashornsumpf" übersetzt. Eine herrlich schlammige Mulde zum drin rumwälzen, die vom überlaufenden Wasser der Tränke schön erfrischend feucht gehalten wird. Der Abzweig nach Renostervlei ist rechts. Das solar betriebene Wasserloch Renostervlei ist bei S 19˚ 10.453ˈ E 014˚31.852ˈ .
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Hallo Wolfgang, habe mit großem Interesse deinen Bericht über das Dolomite Camp gelesen. Wir fahren im November, zum ersten Mal nach Afrika, Namibia und Südafrika, und wollten eigentlich in das Okaukuejo Waterhole chalet. Das Reisebüro sagte uns aber, dass der Reiseveranstalter mitteilte, dass wir auf der Warteliste stehen. Der Reiseveranstalter bietet das Dolomite Camp an. Lass deinen Bericht und dachte, super bis ich den letzten Satz lass.... Paviane bis auf 300 Meter vor dem Camp und sie wissen nicht was zu tun ist.... Ich weiß, Tiere möchte ich sehen und ich bin in deren Umgebung, aber Affen die ins Camp kommen, davor graut es mich doch sehr..... Wie muss man sich denn dann überhaupt verhalten??! Vielleicht kann mich ja Jemand vom Forum geruhigen??
Carsten MöhleThemenstarter1'287 Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #19
Wegestrahl Dolomite Camp - Galton Gate
Im fogenden wird die 3stündige Strecke vom Dolomite Camp via Klippan-Strasse zum Galton Gate, dem Westausgang von Etosha, beschrieben.
Abzweig nach 6 Kilometern zum Klippan Wasserloch bei S 19˚ 03.248ˈ E 014˚29.324ˈ Abzweig Klippan
Die Strasse geht durch ein neues Habitat, dem Combretum-Terminalia Buschfeld, oft gesäumt durch Schäferbäume.
Nach tatsächlichen 4 km ( statt auf der Karte 8 km ) befindet sich auf der linken Seite eine gut gefüllte seeartige Senke.
Die Wasserlöcher entlang des nun folgenden Weges wurden alle trockengelegt, um kein Beschäftigungsprogramm für Wilderer aufzulegen. Die geteerte Hauptstrasse nach Ruacana ist mit Hererodörfern verseucht, der Etoshazaun an mehreren Stellen durch Elefantendurchbrüche während der Dürrejahre Anfang des Jahrtausends niedergewalzt. Somit haben Wilderer ein hervorragendes Einfallstor zu den Fleischtöpfen der Etosha. ( Und die Vegetarierwilderer unter Ihnen zu den Brombeerbüschen )
Das Wasserloch Luiperdkop ( Leopardenhügel ) S 19˚ 07.799ˈ E 014˚23.493ˈ wurde nach einem großen Leoparden benannt, der die sich illegal im Nationalpark aufhaltenden Ziegen regelmäßig zur Rede stellte. Die Tränke ist trocken, der Windmotor disfunktional. Das Wasserloch ist nicht ausgeschildert. Der Anzeigestein blank. Mobiltelefonempfang.
Das Wasserloch Dinteri ist dann bei S 19˚ 12.507ˈ E 014˚25.427ˈ Es wurde nach dem deutschen Botaniker Kurt Dinter benannt, bzw. nach den hier nach ihm benannten Aloen Aloe dinteri. Der Windmotor für dieses Wasserloch wurde schnell als Managementmassnahme wieder still gelegt, da das Wasserloch viele Elefanten anlockte, die dann den nahe gelegenen Etosha-Außenzaun sportlich niederdrückten.
Unvermutet kommt man an eine Kreuzung. Kreuzung S 19˚ 12.467ˈ E 014˚29.117ˈ. Hier rechts abbiegen nach Galton Gate, links abbiegen und man ist auf der alten Rangerstrasse nach Klippan, geradeaus geht es zum Wasserloch Miernes bei S 19˚ 12.415ˈ E 014˚29.538ˈ
Die Rangerstation Otjovasandu befindet sich bei S 19˚ 15.257ˈ E 014˚30.110ˈ . Hier kann Ihnen in Notfällen geholfen werden. Seit Juli muß man hier die Nationalparkeintrittsgebühren bezahlen, wenn man eine Buchungsbestätigung für das Dolomite Camp hat und durch das Galton Tor nach Etosha hinein fährt. Man erhält einen speziellen Stempel auf das Nationalparkpermit. Dieses Permit muss auch im Dolomite Camp noch einmal abgestempelt werden, damit man keine Probleme bei der Ausfahrt bekommt.
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Mir fällt gerade noch eine Besonderheit für DOLOMITE CAMP ein: Morgens gibt es kein heisses Wasser zum duschen! Es gibt für jedes Zimmer einen kleinen Solarkollektor für warmes Wasser, der aber nach Süden ausgerichtet ist. Die Zimmer auf der Westseite sind in der Frühe sowieso noch im Schatten.