HAHabakukThemenstarter4 Beiträge · seit 201111. Feb. 2011 · #1
Hallo, ich habe eine Frage bezüglich den Reisebedingungen im Kgalagadi Transfrontier NP und einer Weiterreise in Botswana, denn die botswanische Behörde antwortet mir einfach nicht. Ich möchte von Namibia/SA aus über Mata Mata in den Park hinein fahren, dann aber nach einigen Tagen über das Kaa Gate nach Botswana ausreisen und weiter Richtung Tsodilo/Okavango/Chobe. Ist es tatsächlich so, daß ich eine Einreisegenehmigung respektive Möglichkeit nur in Bockspits bekommen kann und dann erst auf der botswanischen Seite wieder in den NP kann? Das sind dann über 100km für einen Stempel. Oder gibt es mittlerweile eine einfachere Lösung? Vielen Dank.
ich habe zwar keine genauen Infos darüber, unsere erste Afrika-Reise (mit einem ähnlichen Anliegen) steht im April an, aber was ich so bisher in den Reiseführern und im Internet gelesen habe, kann man die Grenzformalitäten wohl in Twee Riviere erledigen. Evtl. da mal informieren.
Also, Du kannst in den KTP einreisen und wenn Du mindestens zwei Nächte dort bleibst auch woanders wieder ausreisen (für Botswana gibt es drei Tore). Dann werden die Formalitäten zentral in Twee Rivieren erledigt. Steht auch z.B. oben auf der offiziellen Karte im blauen Kasten: http://www.sanparks.org/parks/kgalagadi/images/maps/full_parkmap08.jpg
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
HAHabakukThemenstarter4 Beiträge · seit 201111. Feb. 2011 · #4
Hi Christian,
vielen Dank! Auf diese Seite war ich noch nicht gestoßen, und mein 2010 Reiseführer sagt zu den Grenzformalitäten nichts. Dabei dann noch eine Frage: Wenn es heißt, man muß 2 Übernachtungen im Park bleiben, heißt das (wie es in einem älteren Reiseführer steht), daß man einen Buchungsnachweis für die Park-Einreise benötigt und ansonsten nicht reinkommt? Auch hierzu äußert sich der neue gar Führer nicht sondern bleibt allgemein. Dann habe ich gerade auf der Webseite, deren link Du geschickt hast, folgende Info gesehen: NB: All routes within Botswana are to be travelled by no less than two vehicles. Ich dachte, das gilt nur für die beiden Wilderness trails, steht hier aber im allgemeinen Teil davor.
das mit den 2 Nächten gilt, da die Grenzübergänge nicht nur zum Transit genutzt werden sollen. Du musst nichts nachweisen, da Du nicht kontrolliert wirst. Aber wenn Du dann an einem anderen Tor raus fährst und Du warst keine 2 Nächte im Park lassen sie Dich theoretisch nicht raus.
NB: All routes within Botswana are to be travelled by no less than two vehicles.
Das ist die korrekte, offizielle Information für den ganzen Botswana-Teil des Parks. Wie man praktisch diese Regelung umsetzt ist eine andere Frage.
Sonnige Grüße Christian
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HAHabakukThemenstarter4 Beiträge · seit 201111. Feb. 2011 · #6
Vielen Dank Christian (und auch Sepp), ich kann ja dann in 4 Wochen berichten, wie das gehandhabt wird. Viele Grüße Habakuk
Ich habe auch noch eine Frage zum Ausreisen aus dem KTNP. Ist das Kaa Gate eigentlich immer besetzt, und kann man das Gate in den normalen Öffnungszeiten verlassen? Ist die Strecke vom Kaa Gate Richtung Zutshwa beschildert? Und wie ist diese Strecke bis Zutshwa zum Fahren?
Danke für eine Antwort Margrit
Reinhard728 Beiträge · seit 200611. Feb. 2011 · #8
Hallo Habakuk, praktisch sieht das so aus: Du verlässt Namibia in Mata Mata (mit Stempel im Reisepass) Dann folgt im nächsten Büro eine kurze Parkeingangskontrolle (aber keine Einreise nach RSA). Dann bist du formell "nirgendwo". Wenn du den Park in Richtung Botswana verlassen willst, z.B. am Kaa Gate, wie wir auch, musst du die Einreiseformalitäten (Immigration Control) in Two Rivers/Twee Rivieren im Park erledigen, im selben Gebäude, in dem auch die Immigration Control für Südafrika untergebracht ist. Dabei ist es egal, wie viele Tage du das vor dem Verlassen des Parks machst und unabhängig davon, ob und wie lange du in der Folgezeit dich in südafrikanischen Camps aufhältst. Hier ein Schild, das im Nossob Camp steht. Eine Einreise nach Südafrika entfällt dabei vollständig. Es empfiehlt sich, selbst noch einmal in den Reisepass zu schauen, ob auch der Stempel nicht vergessen wurde. Wir waren zu viert in Mata Mata (Ausreise Namibia) und bei einer Mitfahrerin wurde der Stempel vergessen, was wir nicht bemerkten. Erst die sehr relaxte Botswana Immigration Officer (w) bemerkte das in Two Rivers. Da wir anderen alle den Stempel hatten und es offensichtlich war, dass die nette namibische Kollegin in Mata Mata dies wohl übersehen hatte, sagte/fragte sie uns: "For a stamp ... all the long way back to Mata Mata?" Zog die Augenbrauen hoch und das war's. Wir hatten schon gehört von Touristen, die in Mata Mata, beim Versuch in Namibia einzureisen, zurück geschickt wurden, weil sie vergessen hatten, in Two Rivers aus Botswana oder Südafrika auszureisen. Gruß Reinhard
Hallo Margit, Das Kaa-Gate ist während der Öffnungszeiten besetzt und "sehr" frequentiert. Wir mussten die Ranger aus der Siedlung holen. in den 3 Tagen davor waren keine Fahrzeuge ein- oder ausgefahren aber auf dem Weg nach Hokunzi kam uns ein SA-Konvoi mit 5 Fahrzeugen + Trailer entgegen. Das war also ein Stresstag für die Ranger. Entgegen den Angaben in vielen Führern und Karten gibt es am Kaa-Gate keine Campsite mehr. Du musst mindestens in einen der 4x4-Trails weiterfahren bzw. du hast eine entsprechende Anfahrt bis zum Gate. Die Strecke nach dem Gate geht eigentlich so weiter wie von Kannaguass im KTP: Eine deutlich ausgefahrene Spur im Sand, mal mehr, mal weniger tief und ab und zu auch tiefsandig. Außerhalb des Parkes hatten wir die gleiche Durchschnittsgeschwindigkeit wie im Park (zw. 20 und 40 km/h). Der Grund war eher fester, aber die Löcher und Wellen dadurch noch unangenehmer. Nur im Bereich der Salzpfannen ging es flotter voran. Wir sind gleich morgens früh in Polentswa mit 2 Fahrzeugen und einem Trailer gestartet und ohne größere Pausen trotzdem erst nach Einbruch der Dunkelheit in Kang angekommen. Nur durch unsere besonders starken Zusatzscheinwerfer traute ich mich auf der Teerpad auch bei Nacht weiter zu fahren. Tierbegegnungen alle Art waren aber so reichlich, dass ich das niemandem empfehlen möchte.
Viele Grüße
jaw
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Reinhard728 Beiträge · seit 200611. Feb. 2011 · #10
Hallo Margit, habe deine Frage erst zu spät gesehen. Zu den Öffnungszeiten des Kaa Gate finde ich vielleicht noch etwas. Ich würde zunächst mal davon ausgehen, dass nur die "Normal"Zeiten besetzt sind. Es ist nicht gerade viel Betrieb dort. Die Strecke nach Zutshwa ist eine einfache Sandpiste, es gibt nach meiner Erinnerung einmal ein Schild: Hier noch ein Eindruck von der Strecke vom Oktober 2010. Wir sind mit GPS gefahren auf der Grundlage der T4A-Karte und das war speziell in dem Bereich Kaa Gate - Zutshwa hilfreich. Die Streck ist in recht schlechtem Zustand, sehr wellig mit hohem Sand-Mittelrücken. Man kommt nur langsam voran. Gute 3 Stunden muss man wohl rechnen. Gruß Reinhard
ich hab noch 2 Bilder von der Stecke gefunden (Mai 2010):
Viele Grüße jaw
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Margrit403 Beiträge · seit 200611. Feb. 2011 · #12
Besten Dank für die Antworten und die Fotos.
Die Strecke scheint ja nicht gerade einfach zu sein! Das Schild mit der Km Angaben steht das direkt am Kaa Gate? Reinhard, Du schreibst: Gute 3 Stunden muss man wohl rechnen Meinst Du die Fahrzeit nach Zutshwa?
Von Polentswa nach Kang gibt es da auch Übernachtungsmöglichkeiten? Meines Erachtens ist es happig, die Strecke in einem Zug nach Kang zu fahren. Oder sehe ich das falsch, vorallem wenn man nur im Schneckentempo vorwärts kommt, sei es wegen der Verhältnissen der Tracks oder natürlich, wie Jaw schreibt, der Tiervielfalt! Und ohne GPS ist es vermutlich auch schwierig, am richtigen Ort anzukommen?
Naja Margrit, es kann besser laufen, aber wenn es lange trocken und der Sand tief ausgefahren ist, dann brauchst du schon einige Zeit. Ich würde das nächste Mal näher am Kaa-Gate starten, d.h. auf einem der dort näheren Campsites des 4x4-Trails übernachten um früher am Gate zu sein. Im Mai war es sehr grün. Wir haben Chrigu und Mirella in Mata-Mata getroffen, die hatten noch einige Tage vor unserer Tour dort reichlich Regen gehabt. Deswegen war der Sand für uns auch sshr fest, aber die Wellen und Löcher bleiben eben auch.
Viele Grüße jaw
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Moin, ich möchte mich gern mit der Frage einklinken, wo man, wenn über Mata-MAta eingereist und über Kaa ausreisend, die Parkgebühren bezahlt. Auf der namibischen Seite in Mata-Mata? Auf der botswanischen Seite in Two Rivers, oder alles in TR. Und wie, bar oder Karte oder muss alles im Vorwege bezahlt sein.
Das ist mir mit den neuen Buchungsformalitäten nicht ganz klar, da TR unter den offiziellen Paypoints (Ghanzi, MAun, etc,) nicht aufgelistet wird. Oder ?
Für eine Antwort wäre ich dankbar, nachdem ich das Prinzip der Vet.Zäune endlich kapiert habe, ist das für mich nun wieder ne neue harte Nuss !!
🙂
Gruss, osket
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jaffles1'312 Beiträge · seit 200611. Feb. 2011 · #15
Hallo Osket,
die Parkgebühren mußt du in dem Land zahlen, in welchem du übernachtest. Also jeweils getrennt für Südafrika und Botswana. Wenn du viele Nächte in den südafrikanischen Camps hast, mußt du schauen, ob sich die Wildcard lohnt. Die Eintrittsgebühren für die botswanischen Camps kannst du zusammen mit den Campinggebühren in Ghaborone per Kreditcard-Authorisation zahlen. Der Eintritt für die Botswana Campsites ist deutlich günstiger als für die SA-Camps.
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200911. Feb. 2011 · #16
Margrit schrieb:
Besten Dank für die Antworten und die Fotos.
Die Strecke scheint ja nicht gerade einfach zu sein! Das Schild mit der Km Angaben steht das direkt am Kaa Gate? Reinhard, Du schreibst: Gute 3 Stunden muss man wohl rechnen Meinst Du die Fahrzeit nach Zutshwa?
Von Polentswa nach Kang gibt es da auch Übernachtungsmöglichkeiten? Meines Erachtens ist es happig, die Strecke in einem Zug nach Kang zu fahren. Oder sehe ich das falsch, vorallem wenn man nur im Schneckentempo vorwärts kommt, sei es wegen der Verhältnissen der Tracks oder natürlich, wie Jaw schreibt, der Tiervielfalt! Und ohne GPS ist es vermutlich auch schwierig, am richtigen Ort anzukommen?
Nochmals danke & Gruss Margrit
Ja, die Strecke ist nicht grad einfach, uns passierte es 2009, dass der Weg vor einem Zaun endete. Nur mit Hilfe des GPS und der T4A Karte auf dem Laptop konnten wir die Route wieder finden.
Ohne GPS würde ich es niemandem raten, in den botswanischen Teil und erst recht nicht aus dem Park raus zu fahren.
Die Strecke Nossob - Mabuasehube (Nicht der Mabuasehube Trail) und die Strecke Kaa - Kanaguass (Nicht der Kaa Trail) sind two way routes, also in beide Richtungen befahrbar.
Von Polentswa nach Kang ohne Übernachtung zu fahren, halte ich für entschuldige den Ausdruck, ausgemachten Blödsinn. 400 km nur um des Ankommens wegen?
Da seid ihr im falschen Park!
Grüße
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
Ich habe vorgestern mit der Botswana Nationalpark-Behörde wegen Reservierungen telefoniert und folgende Auskunft bekommen:
Für den Die Strecke Nossob - Mabuasehube Wilderness Trail sind mindesten 2 Fahrzeuge vorgeschrieben und er ist nur in Richtung Nossob zu befahren (One-Way).
Für die südlich davon gelegene Strecke (als Through Road bezeichnet) Die Nossob - Mabuasehube gibt es keine Vorschriften, da darf man offiziell auch alleine fahren.
Gruß Sepp
vogel-evi23 Beiträge · seit 201011. Feb. 2011 · #18
HI Jaw
Du hast geschrieben, dass es in Mata Mata keinen Campingplatz mehr gibt. Gibt es auch den "Reserveplatz" nicht mehr? Wir fahren im April über das Kaa Gate nach Kang und wollten wenn möglich auf dem Reserveplatz beim Kaa Gate übernachten (gebucht haben wir Gnus Gnus, aber das ist auch wieder eine rechte Strecke bis Mata Mata)
Grüsse Evi
Reinhard728 Beiträge · seit 200611. Feb. 2011 · #19
Margrit schrieb:
Besten Dank für die Antworten und die Fotos.
Die Strecke scheint ja nicht gerade einfach zu sein! Das Schild mit der Km Angaben steht das direkt am Kaa Gate? Reinhard, Du schreibst: Gute 3 Stunden muss man wohl rechnen Meinst Du die Fahrzeit nach Zutshwa?
Von Polentswa nach Kang gibt es da auch Übernachtungsmöglichkeiten? Meines Erachtens ist es happig, die Strecke in einem Zug nach Kang zu fahren. Oder sehe ich das falsch, vorallem wenn man nur im Schneckentempo vorwärts kommt, sei es wegen der Verhältnissen der Tracks oder natürlich, wie Jaw schreibt, der Tiervielfalt! Und ohne GPS ist es vermutlich auch schwierig, am richtigen Ort anzukommen?
Nochmals danke & Gruss Margrit
Hallo Margrit, Zur Fahrtzeit sagt unser Reisetagebuch folgendes: 7:10 Abfahrt in Gharagab (das ist weiter weg von Kannaguass als Polentwsa) 8:50 wieder im Nossob Tal (Differenz 1:40) 9:15 Abzweig aus dem Nossobtal zum Kaa Gate 12:00 Ankunft Kaa Gate; 12:20 Abfahrt Kaa Gate (2:45) 15:15 Ankunft Zutshwa (2:55) Ankunft Hukuntsi nicht notiert, dort Luftdruck wieder erhöht (ca. 15 min) 17:00 Abfahrt Hukuntsi 18:20 Ankunft A 2 bei Kang 18:40 Ankunft Kalahari Rest Lodge mit dem Dunkel werden Alles zusammen 11:30 Stunden, 398 Kilometer. Wir haben keine Stopps über eine Minute eingelegt, vom Kaa Gate und Hukuntsi abgesehen. Tiere haben wir nur selten gesehen auf dieser Strecke. Es ist die Strecke, die die Zeit erfordert, nicht die Tiere. GPS war im Bereich Kaa Gate - Zutshwa hilfreich, auch in der "Ortschaft". Aber früher ging es auch ohne ... Zwischen Zutshwa und Hukuntsi gibt es eine gebaute Schotterpiste, die Zweifel, ob man richtig liegt, kaum aufkommen lässt. In Hukuntsi mussten wir uns allerdings durchfragen. Die Strecke aus dem Nossobtal zum Kaa Gate ist unmissverständlich, verfahren kaum möglich.
@ Osket: Da der Park Botswana und Südafrika umfasst, kannst du natürlich nicht in Namibia Parkgebühren zahlen. Das macht man am besten über die sehr professionellen Seiten von South African National Parks: http://www.sanparks.org/ sofern es um die südafrikanischen Plätze geht. Im Mai ist sicher Nebensaison und es geht auch kurzfristig, in der Hauptsaison sind die beliebten südafrikanischen Wilderness-Camps sehr frühzeitig ausgebucht (11 Monate im Voraus). Two Rivers (BOT) und TR (=Twee Rivieren, RSA) ist, was touristische Belange angeht, ein Gebäude im Park. Im Botswana-Reiseführer (Hupe Verlag) von Mitte 2010 ist noch erwähnt, dass etwas abseits vom Kaa Gate es noch eine Campingmöglichkeit gibt mit Toiletten und Duschen (wie überhaupt das Allermeiste, was hier geschrieben wird, dort nachzulesen ist: und noch viel mehr 😉 Gruß Reinhard
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SFiedler2327 Beiträge · seit 200812. Feb. 2011 · #20
Wir haben es im Septemebr so gemacht. Südafrika: gebucht über www.sanparks.co.za Mata Mata (1 nacht campen)incl. Parkgebühren. Botswana: gebucht über einen Bekannten in Maun,(kann man aber meines Erachtens auch über dwnp@gov.bw, stellt sich aber etwas kompliziert dar, da man dort manchmal nicht weiß, was besetzt ist oder nicht, laut Internet hilft auch z.B.:www.maunselfdrive4x4.webs.com/dwnpreservations.htm) Rotipus, Polentswa und Swartpan. Wir waren Allein mit einem Landcruiser unterwegs. Zur Navigation hatten wir Tracks4Africa auf einem Grmin Nüvi (hat uns sehr geholfen und war auch nicht so teuer. Karte von SD Karte bzw. download der Karte und ein Nüvi bei Amazon für knappe 100 €) Wir sind über Tweeriverin eingereist, Kontrolle und Formalitäten für SA und Botswana dort. Aus NAM muß man dann so wie beschrieben nichts mit SA machen, dafür in BOT einreisen. Da ich nicht wußte wie es in BOT läuft habe ich die Damen des DNWP gefragt, ob es noch möglich ist, eine zusätzliche Nacht in KAA zu verbringen. Sie war sehr freundlich, hat telefoniert und uns dann eine Empfehlung für das KAA Gate auf unsere BOT KTP Buchung geschrieben. Waren dann in Mata Mata und Polentswa. Von Polentswa sind wir wie üblich früh (ca. 7 Uhr) nach KAA aufgebrochen. Den Abzweig nach KAA findet man gut. Man darf die Streck allein, in beide richtungen fahren. Es war sandig, aber nicht all zu tiefer Sand. Zu sehen gab es nicht sehr viel. Wenn man allein ist, sollte man sich schon überlegen, was man tut, wenn etwas mit dem Auto passiert. Aber, die Strecke wird befahren, es sind rund 80 km. Man sollte daher genügend Wasser dabei Essen etc. dabei haben, um auch mal 2-3 tage am Ort ausharren zu können. Waren nach 2-3 Stunden dann am Kaa Gate, gab nicht viel zu sehen auf der Strecke.Wir sind dann bewußt ans KAA gate gefahren, obwohl der Abzweig nach Swartpan und Gnus Gnus davor abzweigt. Haben dort bescheid gegeben, daß wir nach Swartpan fahren, und haben uns dann auf den weg gemacht. Bei Sitzatswe trifft man auf eine Salzpfanne. Der Weg dorthin ist einsam, teilweise tiefsandig, aber ok. Dort waren wir dann so um die Mittagszeit, und haben beschloßen nicht nach Swartpan zu fahren, sondern nach Süden nach Gnus Gnus. Wir waren hier ganz alleine. Sind dann umgekehrt, und haben beschloßen, in Sitzatswe anstatt in Swartpan zu übernachten. Es gibt dort Campsides, und wir waren alleine dort. Sind dann am nächsten Tag sehr früh aufgestanden, waren so um 8 am Kaa gate und haben ausgecheckt. Ich meine damals gab es sogar noch ein Zeichen für einen Zeltplatz. Ich glaube auch, daß wenn man spät kommt, und nett frägt,man dich nicht mehr wegschickt. Ansonsten fahrt einfach ein stück weiter und zeltet ausserhalb des Parkes. Wenn man den Zeltplatz so wieder verläßt, wie man ankam, stört das niemanden. Man sollte sich aber gewahrt sein, daß man besuch bekommen kann. Hab irgendwo (vieleicht soagr hier im Forum) gelesen, daß es um KAA immer Löwen gibt, wir haben auf dem Track auch mehrfach Löwenspuren gesehen.Die Strecke nach Hukunzi war die schwierigste die wir auf den 5000 km durch BOT gefahren sind. Es gibt einen und NUR einen Track nach Hukunzi. Ist auch am Gate ausgeschildert, und man kann auch die Wärter fragen. Aber sie wird befahren. Der Track war deutlich sichtbar, und auch frische Fahrspuren zu sehen. Die ersten ca.20- 30 km waren tiefster Sand wir mußten nicht im Low 4x4 fahren, und blieben auch nicht stecken, dr Landcruiser hatte aber gut zu arbeiten. Man fährt die erste Strecke meiß durch dichtes Buschland mit wenig Landschaft. Durchquert einige Salzpfannen. Dann wird es besser, die Gegend wird offene Savanne, man sieht auch wieder Tiere, und trifft in Zutshwa dann auf ein gravel road. Von da an ist es ganz einfach. Weiter nach Hukuntsi, und auf der Teerstrasse nach Kang. Ich meine wir waren so um 14 Uhr in Kang, haben getankt, und sind dann noch weiter nach Ghanzi gefahren. Ohne viel Stress. Geplant war eigentlich nur Swartpan Kang oder auch dazwischen. Es lief aber recht gut. Bei Regen/Wasser wird das Ganze (Kaa- Zutshwa) interessanter, wenn man die Salzpfannen durch-/umfahren muß. Aber die Strecke Polentswa Kaa hatte ich mir viel schwieriger vorgestellt.Und mit etwas Verständnis für OFF Roadfahren ohne Probleme zu befahren. Kaa Zutshwa ist auch ok. Aber etwas mehr länger und tieferer Sand als zuvor. Die Nacht in Sitzatswe war mit eine der schönsten auf dem Trip, da wir dort die einzige Mensche im Umkreis von 20 km waren. Ausser einem Schakal sahen wir dort gar keine Tiere dafür Landschaft pur. (es gab allerdings auch recht frische Löwenspuren an unserer Campside) Stefan