TRTruruhThemenstarter69 Beiträge · seit 201027. Aug. 2010 · #1Hallo liebe Afrika-Gemeinde,
bald geht es los nach Afrika und die Detailplanung gehen los...
Sagt mal, weiß einer von Euch wie man das Camp Bitterpan im Kgalagadi Park anfährt? Auf irgendeiner Karte habe ich gelesen, dass die Strecke Nossob - Bitterpan - Mata Mata / Urikaruus eine Einbahnstraße ist und nur in dieser Richtung befahrbar. Stimmt das?
Und wie ist die Piste, wir haben einen kleinen 4X4? Ist das ausreichend. Irgendwo habe ich nämlich auch gelesen von Mata Mata nach Bitterpan 15min. Das würde dann ja nicht stimmen...
Könnt Ihr mir helfen?
Vielen Dank vorab.
Beste Grüße
Truruh
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200928. Aug. 2010 · #2Hallo,
ja es ist eine Einbahnstraße.
Du solltest etwas Dünenerfahrung haben,
direkt nach dem Nossob Camp gibts zwei oder drei "Brummer",
beim Camp auch nochmal.
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
DK0812334 Beiträge · seit 200828. Aug. 2010 · #3Hallo Truruh,
die Anfahrt erfolgt von Nossob nach Bitterpan - und ja es richtig dass es sich um eine Einbahstrasse handelt. Man sollte sich in Nossob anmelden und bekommt dann von dem Parkranger noch mal den Weg beschrieben. Prinzipiell verlässt man das Camp wieder Richtung Twee Rivieren und hält sich dann rechts Richtung Unterkünfte der Ranger und folgt dann erstmal dem Zaun des Camps. Danach kann man sich nicht mehr verfahren, da es nur einen Track gibt. Zwecks Strecke ist ein 4x4 schon notwendig. Je nachdem wie trocken der Sand ist sind manche der höheren Dünen nur mit Allrad zu befahren. Speziell wenn die Dünen schon in der Auffahrt ziemliches Wellblech oder Kulen haben braucht man schon etwas Schwung... Aber das macht Spaß 🙂
Ansonsten ist das Camp einfach super !!!
Viel Spaß auf Eurem Trip
Bärbel
TRTruruhThemenstarter69 Beiträge · seit 201028. Aug. 2010 · #4Hallo Bärbel,
Danke für Deine Insider-Tipps. Wir haben nun zwei Möglichkeiten für unsere drei Übernachtungen im Park:
Twee Rivieren - Bitterpan - Twee Rivieren
oder
Urikaruus - Kalahari oder Urikaruus - Twee Rivieren
weil
Urikaruus - Bitterpan - Twee Rivieren wohl nicht geht, oder?
Was meinst Du?
Wir sind mit einem Dahaitsu Terrios Kategorie 4x4 unterwegs. Meinst Du der ist ausreichend für den 4X4 Trail???
Freue mich über Deine Hilfe.
LG
Truruh
DK0812334 Beiträge · seit 200828. Aug. 2010 · #5Hallo Truruh,
also prinzipiell ziehen wir die Wilderness Camps den großen Camps im KTP immer vor, weil man einfach viel näher an der Natur ist und Tiere, Natur und die Einsamkeit mehr genießen kann. Wir beginnen dieses Jahr unsere Botswana Tour wieder mit 5 Tagen im KTP !!
Also wenn Du die Camps bekommst und es zeitlich einrichten kannst würde ich eine Nacht Urikarus - Bitterpan - TWee Rivieren oder eben Kielikrankie nehmen. Man ist zwar an dem Tag von Urikarus nach Bitterpan ein bißchen unterwegs, aber wenn man die Etappe bis Nossob ganz entspannt am Vormittag macht, dann eine Mittagspause in Nossob und dann ganz in Ruhe weiter nach Bitterpan, kann man den Rest des Nachmittags noch gut im Camp genießen !
Den Dahaitsu Terrios kenne ich leider nicht, aber wenn er eine Differentialsperre hat sollte man damit über die Dünen schon rüber kommen.
Laßt Euch in Bitterpan aber nicht von den Fledermäusen stören 😉 !
LG
Bärbel
TRTruruhThemenstarter69 Beiträge · seit 201028. Aug. 2010 · #6Hallo Bärbel,
ja, die Wilderness Camps klingen toll. Daher möchte ich die auch anfahren. Über Urikaruus und Kalahari habe ich auch viel gutes gelesen.
Sorgen macht mir der Kleine 4x4. Eher ein Straßen-Spaß-Kategorie-SUV...
Wie lange meinst Du, braucht man denn von Urikaruus über Nossob nach Bitterpan und wie schlimm ist die Straße denn (Ende September). Weiß noch nicht, ob ich mir das zu traue mit dem PKW..?
LG
Truruh
DK0812334 Beiträge · seit 200828. Aug. 2010 · #7Hallo Turuh,
also so aus dem Bauch würde ich sagen reine Fahrzeit Urikarus - Nossob so ca. 3 Stunden ohne Tierstopps. Von Nossob nach Bitterpan ist man in ca.zwei Stunden je nach Geschwindigkeit und Anzahl Photostopps. Also m.E. durchaus in einem Tag zu machen.
Wie sieht es denn mit Eurer Sanderfahrung aus ?? Das letzte Mal sind wir auch ohne Differential gefahren, allerdings muß man dann schon ein wenig Sand- und Dünenerfahrung haben! Zu Beginn sind wirklich 2, 3 ganz schön hohe Dünen zu packen !
Aber hast Du mal auf der Sanpark Seite reingeschaut ob es die Camps im Sept. überhaupt noch verfügbar sind ? Wir hatten schon im Feb. Probleme unsere Camps zu bekommen !
LG
Bärbel
TRTruruhThemenstarter69 Beiträge · seit 201028. Aug. 2010 · #8Hallo Bärbel,
Also Dünenerfahrung habe ich noch keine. Camp wäre gebucht, obwohl ich ernsthaft überlege, die Route noch zu ändern, aufgrund der Dünen. Was macht man wenn man das nicht packt, sich festfährt...?
Im Park ist zur Zeit noch relativ viel frei...
Bitterpan lockt mich schon sehr, aber ich habe ein bißchen Manschetten (so sagt man doch, oder? 😉
LG
Truruh
jaffles1'312 Beiträge · seit 200628. Aug. 2010 · #9Hallo Truruh,
frag doch mal im San Park Forum nach, ob der Dahaitsu Terrios die
für die Strecke notwendige Offroad Tauglichkeit hat.
Die sind dort echt hilfsbereit und kennen sich sehr gut aus.
Auf der San Park Seite ist auch eine Karte mit den Zeitangaben für die jeweiligen Streckenabschnitte!
LG Claudia
TRTruruhThemenstarter69 Beiträge · seit 201028. Aug. 2010 · #10Hallo Claudia,
Danke für den Tip, werde ich machen...
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200828. Aug. 2010 · #11Hallo Truruh
Auf jeden Fall muss man nach Nossob. Dort im Camp einchecken und auch gleich auf die entsprechende Strecke, der Weg ist gut zu finden.
Auf dem Hinweg sind ein paar höhe Dünen zu überqueren. Das Problem liegt darin, dass am Anfang der Sand noch relativ fest ist, dann aber wenn man fast oben ist der Sand relativ tief und sehr holprig.
Auf der Fahrt dahin:
- Südafrikanische Farmersfrau, 70 Jahre alt, fährt problemlos mit dem Hilux 2x4 nach Bitterpan.
- Holländer mit Nissan 4x4 bleibt immer wieder stecken (ich übernehme dann sein Fahrzeug und meine Frau fährt unseren).
Ausfahrt:
- Kurze Route, gut zu fahren, fauch mit 2x4 zu schaffen. Einfacher als Zufahrt. Achtung kann gesperrt sein, weil daran gearbeitet wird.
- Lange Route, mit mehreren Brummer-Dünen die sehr lange Anstiege haben und entsprechend anspruchsvoll sind.
Was hat der Holländer gemacht:
- realtiv zaghaft in die Anstiege und eigenen Weg gesucht.
- mit viel Tempo aber runter runter
Wir haben das dann umgekehrt 🙂
Du schreibts von einem kleinen 4x4 dem Daihatsu Terrios. Meiner Meinung nach ist das zu schaffen - aber die lange Route raus nur für erfahrene und geübte Fahrer.
Was kannst Du machen; auf der Hinfahrt nicht der letzte sein - dann kann man zusammen fahren - im Camp Nossob weiss man wer schon da ist. (Nimm dann Südafrikaner und nicht Holländer zu Begleitung 😄 ).
Gruss
Tom
Reinhard728 Beiträge · seit 200628. Aug. 2010 · #12Hallo Tom,
da wir die Strecke auch fahren werden (Nossob - Bitterpan) erstmalig (auch Dünen hoch erstmalig) mit einem Hilux: welcher Gang ist denn zu empfehlen Düne aufwärts? 2. oder 3Gang? 4H oder 4L? Oder ist 4L zu langsam und gibt zu wenig Schwung?
Gruß
Reinhard
Matou66843 Beiträge · seit 200828. Aug. 2010 · #13Hallo Truruh,
wir haben uns im vergangenen April wer weiß was unter der Strecke von Nossob nach Bitterpan vorgestellt... . Letztlich sind wir sie, bis auf ein winziges Stück am Abzweig nach Bitterpan nahe eines Wasserlochs, komplett ohne Allrad gefahren (mit einem Hillux). Naja, unser Allradgetriebe meinte auch nur immer "klack, klack, klack", weshalb ich es auch nur einmal direkt im Gharagab-Camp für 10m einsetzte.
Wir haben etwas Luft aus den Reifen gelassen, sind die Dünen mit Schwung im 3. Gang hoch und mussten ganz selten mal in den 2. runterschalten. Das sollte man dann allerdings zügig machen, und sofort wieder genug Gas geben, um die Fuhre im ersten Rutsch hochzukriegen. Ein paar wenige Dünen haben ziemlich ausgefahrene Kuhlen und es rumpelt heftig beim Hochfahren, aber da muss das Auto halt durch. Falls Ihr mal nicht genug Schwung habt, dann fahrt Ihr langsam wieder rückwärts und probiert's einfach nochmal etwas zügiger. Der Sand auf den Auf- und Abfahrten birgt bzgl. seiner Tiefe kaum Gefahr, dass man sich richtig darin festfährt.
Und, ein Großteil der Strecke verläuft mehr oder weniger flach und stellt keinerlei Anforderungen dar. Da sind vor uns Leute mit einem Mercedes M-Klasse hingefahren. Dann wird ein Terrios das auch locker packen. Macht Euch nicht verrückt.
Eher finde ich die Sandpassagen um Savute im Chobe NP oder kurz hinter 2nd birdge auf dem Weg nach 3rd bridge im Moremi GR viel herausfordernder als die Dünen im KTP.
Also, freut Euch einfach auf das schöne Camp!
Tipp: Am winzigen Wasserloch direkt neben dem Haus des dortigen Rangers sieht man übrigens öfter eine braune Hyäne oder den "lokalen" Leoparden, als am Haupt-Wasserloch, dass unterhalb der Hütten direkt in Richtung Pan liegt.
Viel Spass, geniesst es und LG
Dirk
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200830. Aug. 2010 · #14Hallo Reinhard
Zu deinen spezifischen Fragen:
- 4L habe ich bei einem Hilux noch nie gebraucht
- im 2. Gang ging immer wunderbar
Ist jedoch abhängig von der Motorleistung - ich war mit einem 4L V6 unterwegs -musste wenig schalten.
Aber man merkt es gut beim fahren ob der Motor noch Kraft hat - wenn nicht einen runter. Man fährt ja auch nicht in einem horrenden Tempo hoch, einfach mit etwas Schwung und im Anstieg die Geschwindigkeit in etwa halten - nicht langsamer und nicht schneller werden.
Wenn man oben ist einfach vom Gas und evtl bremsen, weil man sieht auf der Kuppe für einen Moment die Strecke nicht.
Aber keine Sorge es ist wirklich nicht so schwierig.
Gruss
Tom
TRTruruhThemenstarter69 Beiträge · seit 201002. Sept. 2010 · #15Also Twee Rivieren - Bitterpan und Daihatsu Terrios sind gebucht...
Morgens in Twee Rivieren also los über Nossob (mus man dort eigentlich einchecken für Bitterpan?) und dann rauf auf die Dünen... Ohne wirkliche Offroaderfahrung bis dahin. Also etwas Luft aus den Reifen mit viel Schwung im zweiten oder (besser?) dritten Gang rauf auf die Dünen kurz vor der Kuppe Gas weg und eher langsam wieder runter, richtig? Was ist übrigens wenig Luftdruck? 1bar? und wo kann den Luftdruck wieder aufpumpen, wenn man kein kompressor dabei hat?
Fragen über Fragen? Bin dankbar für jeden Tip. Aber nicht einschüchtern - Trip ist gebucht 😉 Und einmal ist immer das erste Mal. Vielleicht treffen wir wen und können im Convoy fahren..
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200702. Sept. 2010 · #16Hi Truruh,
ich will hier nicht eine riesige Debatte lostreten, aber unser Vermieter steht auf dem Standpunkt, dass der Reifendruck auch im Tiefsand nicht verändert werden soll.
Wir haben uns bisher auf seinen Rat verlassen und sind - wenigstens bis jetzt - gut damit gefahren: dieses und letztes Jahr von Ghanzi nach Xade, davor Tsodillo Hills, Savuti, Khaudom und Linyanti.
Es besteht nämlich die Gefahr. dass dir der Reifen von der Felge rustcht, wenn du zu viel Luft ablässt. Unseren Kompressor haben wir bsi jetzt nur anderen Touris geliehen.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
DK0812334 Beiträge · seit 200802. Sept. 2010 · #17Hallo Truruh,
ich hab gerade mal "gegoogled".. mit deinem Auto solltest Du eigentlich keine großen Probleme haben - vorausgesetzt Du (Ihr) habt die 4WD Ausführung (es gibt nämlich auch einen 2WD). Der 4WD hat dann zwar eine Differentialsperre... aber die würde ich nicht unbedingt empfehlen, da Du damit keine großen Lenkversuche mehr machen kannst, solltest. Auch ist die Diff. Sperre nur mit geringen Geschwindigkeiten (<15 km/h) erlaubt (ansonsten geht ggf. gar nix mehr!!)
Die Differentialsperre solltest, wenn überhaupt, nur dann nutzen, wenn Ihr euch festgefahren habt bzw. ein Rad keinen oder geringen Bodenkontakt mehr hat.
In allen anderen Fällen (...) sollte es eigentlich reichen, den 4x4 zuzuschalten.
Und zu deinen Fragen:
Wie schon mehrmals erwähnt, gibt es - so ca. auf halber Streckendistanz; eine Düne zu überwinden, die nicht ganz ohne ist... nicht ganz Ohne heiß in diesem Fall: Versetzte Bodenwellen! Die werden euch ganz schon durchschaukeln... was aber Spaß macht, vorausgesetzt Ihr seid nicht zu schnell!! Anlauf nehmen und richtig Gas geben hilft Dir hier nicht weiter, sondern ist eher kontraproduktiv; wahrscheinlich würdet Ihr bei der 2ten, 3en Bodenwellen so stark durchgeschaukelt das Du instinktiv auf die Bremsen treten würdest... und das ist, wäre das Schlechteste was Du machen könntest.
Am sichersten fahrt ihr, wenn Ihr den 2ten Gang nehmt, beschleunigt und die Düne mit möglichst konstanter Geschwindigkeit hochfahrt... UND.. wenn's auch noch so schaukelt, bloß nicht Bremsen!!!!!
Zum Luftdruck: 1bar ist definitiv zu wenig! Für die Hauptwege im KTP braucht man eigentlich den Reifendruck nicht runterzunehmen und für die Strecke zu Bitterpan würde ich die Jungs an der Tankstelle fragen. Die können Dir hier am Besten helfen. Aufpumpen geht natürlich mit "Fusspumpe" (sofern vorhanden); aber da Ihr über Twee Riveren bzw. Mata-Mata wieder raus müsst, würde ich vorher an der dortigen Tankstelle wieder Luft tanken.
So - und damit Ihr wisst was Euch erwartet, anbei ein Foto vom Camp (Aufnahme(n) vom Sep. 2009).
DK0812334 Beiträge · seit 200802. Sept. 2010 · #18... sorry... irgendwie klappt es nicht das Foto hochzuladen...
Vorschlag: Schau doch mal hier nach
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/771577/display/19634926 TMThomas M41 Beiträge · seit 200902. Sept. 2010 · #19Hallo,
im gesamten Park ist ein Druck von 1.6 bar empfohlen. Ob er nicht sogar vorgeschrieben ist bin ich mir momentan nicht ganz sicher.
Schilder hängen aber an allen drei Tankstellen im Park.
Das Fahren auf den sandigen Wegen ohne den Druck abzusenken verstärkt anscheinend auch die Bildung von Wellblechpisten.
Wir haben bisher mit dem absenken des Drucks auf 1.6 bar auf allen Wegen im KTP beste Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße
Thomas
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200903. Sept. 2010 · #20ich will hier nicht eine riesige Debatte lostreten, aber unser Vermieter steht auf dem Standpunkt, dass der Reifendruck auch im Tiefsand nicht verändert werden soll.
Wir haben uns bisher auf seinen Rat verlassen und sind - wenigstens bis jetzt - gut damit gefahren: dieses und letztes Jahr von Ghanzi nach Xade, davor Tsodillo Hills, Savuti, Khaudom und Linyanti.
Es besteht nämlich die Gefahr. dass dir der Reifen von der Felge rustcht, wenn du zu viel Luft ablässt. Unseren Kompressor haben wir bsi jetzt nur anderen Touris geliehen.
Also das ist absolut lächerlich,
man kann sogar noch mit 0,2 bar fahren,
ohne dass der Reifen von der Felge rutscht.
Die Vermieter haben nur eines im Sinn,
die Kunden vom Sandfahren abhalten
und einen Kompressor einsparen.
Wer bei den großen Kalaharidünen
mit 2 bis 2,5 bar fährt,
riskiert nicht nur, irgendwann festzustecken,
mit den hilflosen Anfahrversuchen gräbt er auch
immer wieder tiefe Rinnen in die Spur,
was die nachfolgenden dann ausbaden können.
Außerdem fördert das uneinsichtige Fahren mit
vollem Reifendruck die Bildung von Wellblech.
Denk dran, wenn du das nächste mal darüpber schimpfst!
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.