Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Juni 2010 · #21
Hallo Fortfahrer,
wo in Südafrika war es dir zu wenig wild? Oder welche Ecken des Krügers gefallen dir nicht?
In meiner Erinnerung hat Südafrika sehr viele solcher typischer Afrikanischer Ecken, auch der Krügerpark ist an vielen stellen echt wild, du kennst sicher die tollen 4x4 Pads im Krüger oder die Seite zu MOZ.
Vor allem die Mehrtageswanderungen mit den Übernachtungen in nicht eingezäunten Camps könnten doch deiner Vorstellung recht nahe kommen.
Ich fand den Krüger jedenfalls klasse und werde 2011 auf den Pads dort für 4 Wochen unterwegs sein.
Grüsse Kurt
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Tomcat1'155 Beiträge · seit 200627. Juni 2010 · #22
...„ganz easy“ wie Fordfahrer schreibt… na ja ich weiss nicht ?
Einige Abschnitte sind sehr tiefsandig über 30 -40 km. Die Zufahrt von Norden in den Chobe z.B
Ganz übel die Strecke zum Linyanti.
Geht dann fast nicht ohne Luft abzulassen. Links und rechts des Tracks ist jeweils ein Bord etwa 50-70 cm hoch, dichte Büsche, Bäume und Sträucher säumen den Weg. Es kommt ein anderes Auto entgegen, der Fahrer ist genauso ungeübt wie du ... was machst du dann ?
Gruss Beat
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Juni 2010 · #23
Hallo Travelkid,
zu deinem Gedanken an einer geführten Tour teil zu nehmen, ich finde diese Überlegung nicht schlecht und würde diese Option auch in einer möglichen Reiseplanung nicht ganz aussen vor lassen.
Klar, man ist in einer Gruppe, jedoch wenn diese nicht zu gross ist sollte dies kein Problem sein. Mit unter kann das Erlebnis in der Gruppe auch eine schöne Erfahrung sein.
Vorteile sehe ich darin das man als Afrikaeinsteiger ein gewisse Sicherheit hat.
Angefangen bei der Fahrzeugübernahme und dem ersten grossen Einkauf über die Hilfestellung bei Grenzübertritten oder dem banalen ausfüllen von Papieren.
Ein guter Guide, und in Südafrika sind Guides meistens sehr gut ausgebildet, kann euch Tiere und Pflanzen erklären die Zusammenhänge näherbringen und euch Geschichten von Land und Leuten erzählen.
Gerade beim ersten Besuch in Afrika ist es vielen gar nicht möglich Tiere im Busch zu sehen, einerseits weil das Auge nicht geübt ist, anderer seits weil man mit dem Fahrzeug beschäftigt ist und dem Suchen des Weges.
In so einer Gruppe ist das durchfahren der Länder einfacher weil man auch eine gewisse Sicherheit hat zB bei einer Panne.
Natürlich ist alles auch alleine machbar und wurde auch von Neulingen X-Mal bewiessen. Ihr könnt am besten beurteilen ob ihr das wollt.
Gruss Kurt
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travelkidThemenstarter51 Beiträge · seit 201027. Juni 2010 · #24
Hallo zusammen!
Habe jetzt eine geführte Tour gefunden, die in Namibia losgeht, dann weiter zum Chobe mit Abschluß zu den Vic-Falls für 780,00 Euro pro Kopf, durchführbar ab 2 Personen. Das wäre also kein Problem. Habe jetzt mal angefragt, ob auch unser "Kurzer" mit von der Partie dabei sein kann. Falls nicht, suchen wir uns eine "wilde" Tour durch den Krüger. Dann haben wir uns vielleicht "warm" gemacht für die nächste Tour. Vom Afrikavirus sind wir eigentlich längst befallen. Wir waren vor einigen Jahren mal in der Massai Mara. War übrigens auch toll und ich denke, unser Kind ist jetzt alt genug für solche Touren. Er jedenfalls ist vom Reisefieber befallen. Angst vor irgendwas scheint er in Sachen Reisen sowieso nicht zu kennen.
immer wieder höre ich total genervt die Warnungen von zu Hause, wie gefährlich Südafrika doch wäre und das es an Wahnsinn grenzen würde, dort mit einem Camper durch die Gegend zu tingeln und dann doch mit Kind. Na und so kam ich auf den Chobe. Ist es denn wirklich so schlimm?
Hallo Steffi,
nein, schlimm ist es bestimmt nicht! Aber man sollte mit genügend Selbstvertrauen an eine Reise herangehen, wenn man erstmalig nach Afrika fährt und sich gleich Botswana zur Brust nimmt.
Wenn Du also zuhause unruhig wirst, wenn
* es draußen friert und dein Wagen bei der Fahrt ins Schlingern gerät * du eine Panne hast, es kommt stundenlang niemand * du schwer mit plötzlich auftretenden scheinbar schwierigen Situationen nicht zurecht kommst (wenn man Kinder hat, sollte das nicht mehr der Fall sein, da ist man trainiert genug)
dann solltest du nicht sofort nach Botswana fahren.
Wenn dem nicht so ist:
VIEL SPASS!!!
Vorbereitung und Lesen von Literatur ist unerlässlich. Wir haben letztes Jahr im Chobe ein Paar getroffen, dass völligst unvorbereitet dort war. Sie hätten sicher auch ohne unsere Hilfe überlebt 🙂 , aber das war schon reiflich naiv.
Wenn du also weißt, wie man einen Reifen wechselt, dass man immer genügend Wasser dabei haben sollte, welches Auto man am besten mietet und wie die Route sein soll, dann spricht nun wirklich nichts gegen eine Botswana-Reise. Mein Kleiner ist jetzt 1,5 Jahre alt. Ich denke, dass ich ihn mitnehmen kann, wenn er 4 wird.
sylvia235216 Beiträge · seit 200828. Juni 2010 · #26
Hallo Steffi,
wir waren letztes Jahr im Juli mit unserer damals 8-jährigen Tochter mit dem Dachzelt in Botswana. War für uns auch das erste mal. Es war super und unsere Tochter ist jetzt noch begeistert.
du solltest dir grundsätzlich bei einer Fahrt nach Botswana bewusst sein, dass es sich definitiv nicht empfielt, sich zu weit vom Auto zu entfernen. Zwar sind die Tiere die Menschen in den Camps gewöhnt und greifen sie nicht an, nur weil sie da sind, aber man kann nicht vorsichtig genug sein. Es sind durchaus schon Löwen durch das Savuti Camp geschlendert.
Somit fallen für deinen Sprößling viele Spiele aus wie zB fangen spielen, verstecken, auf Bäume klettern. Außerdem sollte man nicht unbedingt jeden Ast oder Stein umdrehen. Es könnte eine Schlange darunterliegen, die die Störung nicht mag. Ich kann dich zwar in diesem Punkt beruhigen, denn es liegt nicht unter jedem Stein eine Schlange (de facto habe ich noch kein lebendiges Exemplar gesehen) 😉
Ich möchte betonen, dass ich keinesfalls von einer Reise nach Botswana mit Kind abrate. Ich rate allerdings, sich vorab mit den Möglichkeiten und Risiken (die es bei jeder Reise gibt) zu befassen und danach eine Entscheidung treffen.
Zu deiner Beruhigung: viele Südafrikaner machen mit ihren (sehr) kleinen Kindern Urlaub in Botswana. Das wäre bestimmt nicht der Fall, wenn das Risiko unberechenbar hoch wäre.
travelkidThemenstarter51 Beiträge · seit 201028. Juni 2010 · #28
Hallo Holger!
Hab vielen Dank für deine Beiträge !!!
Denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Natürlich weiß ich, daß ich definitiv nicht in einem Zoo bin. Ich war schon mehrfach in der Wildnis, allerdings ohne mein Kind, das halt zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf der Welt war. Jede Warnung ist natürlich dort im Busch angebracht. Auch weiß ich, das leinere hampelnde Kinder auch gern als Beute angesehen werden, aber mit gesundem Menschenverstand werde ich mein Kind wieder mit nach Hause nehmen.
Wie gesagt, wir werden difinitiv nicht alleine durch Botswana fahren. Das ist mir klargeworden. Jetzt geht es darum, einen guten Guide zu finden. Falls wir den nicht ausfindig machen können, fahren wir, dann aber auf eigene Faust, in den Krüger. Wir haben ja noch soooooooooo viel Zeit zum planen.
Eins möchte ich auch noch sagen. So vielfältig ich hier Meinungen höre, desto mehr bin ich im Bilde. Auch würde ich Leute verstehen, die ganz konsequent sagen, Kinder sollten nicht mit, denn sie verschrecken die Tiere nur. Das alles weiß auch ich und habe, ehrlich gesagt, früher auch mal so gedacht. Sobald man aber selbst Kinder hat, denkt man halt anders und sagt sich, wenn man sein Kind gut darauf vorbereitet, ist das alles machbar. Jedenfalls ist mein Sohnemann so! 🙂
Habt vielen Dank für eure Tips und Anregungen! Ruhig mehr davon 🙂 !
Steffi
travelkidThemenstarter51 Beiträge · seit 201028. Juni 2010 · #29
... Hallo fordfahrer !!!
Welche Malariaprophylaxe nimmt ihr für eure Kinder? Oder nimmt ihr keine?
Liebe Grüße
Steffi
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200828. Juni 2010 · #30
da hatte ich kurz hier was dazu geschrieben und hier
das ist alles Ermessenssache - aber pass auf - sprich mit einem Tropenmediziner - hier im Forum ist das falsch - und es gibt immer einen Aufschrei, wenn das Thema begonnen wird ... 😮
-> Guide brauchst Du nicht - den Chobe / Moremi etc findest Du auch So - die Campinginfrastruktur in BW ist exzellent - besser ist ein gutes GPS mit den T4A Karten . und halt lieber mal einen Weg nicht fahren - Grenze etc. sind unkompliziert - wichtig ist ein gutes, zuverlässiges Fahrzeug - gern per PM Gruss 😎
Christian
travelkidThemenstarter51 Beiträge · seit 201028. Juni 2010 · #31
Guten Abend miteinander!
So, jetzt bin ich strubbelig. Habe mit einer Dame von einem Afrikaspezialisten gesprochen. Sie empfielt mir entgegen meiner Erwartungen zu einer Mietwagenrundreise, weil wir vor Ort besser mit den Fahrzeiten klarkommen würden. Sie empfielt uns auch nette Unterkünfte und sagt, wir sollen bloß keine Zeltsafari machen! 😕 Ansonsten wäre es kein Thema, wenn die Mitreisenden einverstanden sind, ein achtjährigen mit zu einer geführten Tour mitzunehmen. Bleibt also spannend! Werde mir jetzt erstmal gute Karten zulegen und... dann mal schauen.... ob das w i r k l i c h was für uns ist.
Sie empfielt uns auch nette Unterkünfte und sagt, wir sollen bloß keine Zeltsafari machen! 😕 Ansonsten wäre es kein Thema, wenn die Mitreisenden einverstanden sind
Diese Afrika-Spezialistin arbeitet nicht zufälligerweise in einem Reisebüro? Dann wäre die Sache klar, denn bei einer Zelt-Tour würde sie nicht viel verdienen. Eine Zelt-Tour ist aus meiner Sicht völlig problemlos, da dein Sprößling mit acht Jahren bequem die Zeltleiter hoch- und runterklettern kann.
Ich gebe deiner Spezalistin in dem Punkt Selbstfahrer vs. Reisegruppe Recht. Du kannst als Selbstfahrer deine Start- und Pausenzeiten selber bestimmen. Damit wird eine Reise mit Kind deutlich angenehmer und ihr könnt auch Rücksicht auf die Kinderwünsche nehmen.
ich war letztes Jahr mit dem Enkel (6 1/2) in Tsavo und er hat es genossen. Im August geht's wieder als Selbstfahrer nach Kenya. Nächstes Jahr ist der Bruder dran (jetzt 3 1/2).
Wenn Du meinst, dass Dein Kind reif genug ist, dann mach die Reise. Ich glaube, dass Kinder in diesem Alter die Reise am besten geniessen können. Da Du Dich hier im Forum schon erkundigst, gehe ich davon aus, dass Du Dir der Gefahren bewusst bist.
Gruss Brigitte
SASascha120 Beiträge · seit 200728. Juni 2010 · #34
Hallo Travelkid
Zelttour mit Kind überhaupt kein Problem - wenn es eindunkelt hat es einfach bei Dir zu sein....unbedingt machen...genau das ist es doch, was einem Kind gefällt (die wollen keine öden Lodges, sondern das Abenteuer im Zelt).
chris p382 Beiträge · seit 200628. Juni 2010 · #35
Hallo Steffi,
wir sind seit mehreren Jahren mit unseren beiden Kindern im südlichen Afrika unterwegs. Das erste mal waren sie 3 und 6, mittlerweile 10 und 13. Die sind immer noch so begeistert wie beim ersten Mal, egal ob wir mal eine längere Strecken fahren müssen oder ein paar "Minuten" am Wasserloch stehen und Tiere beobachten. Wir sind begeisterte Camper und würden Euch auch empfehlen diese Variante ( Mietwagen und Zelt ) in Betracht zu ziehen. Gerade mit Kind bist Du dann viel flexibler. Das Reisen dort unten ist wie schon erwähnt sehr gut machbar. Natürlich müssen gerade auch die Kinder ein paar Vorsichtsmaßnahmen beachten, aber wo muss man das nicht. Malaria ist immer eine interessantes Thema, das muss jeder für sich selbst entscheiden ( wir machen keine Prophylaxe ). Mit einer guten Vorbereitung kann es eine tolle Reise werden.
Viele Grüsse Christian
PS : In 4 Wochen geht es wieder los, diesmal nach Zimbabwe und Mozambique
travelkidThemenstarter51 Beiträge · seit 201028. Juni 2010 · #36
Hallo zusammen!
Nun, ich werde morgen noch einmal mit der Afrika-Spezialistin Kontakt aufnehmen und sie noch ein paar Sachen fragen. Natürlich verkauft sie die Reisen. Allerdings habe ich auch immer noch den Krüger im Auge. Morgen hat vermutlich unser Postbote viel zu schleppen, denn ich habe einiges an Material bestellt 😛 !!! Ich glaube, die Strecke Windhuk - Maun sollten wir vielleicht doch besser fliegen ? Dann haben wir in Botswana viel mehr Zeit. Sowie ich hier gelesen habe, ist die Strecke Windhuk-Maun wenig interessant.
Gruß an alle!
PS: Mozambique? Toll ! Viel Spaß dort!
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200628. Juni 2010 · #37
Hallo,
das es Kindern gefallen wird so zu Campen das glaub ich gern 🙂
Wäre noch die Frage ob es den Eltern auch gefällt auf diese Art zu reisen...
Ich glaube es ist schon wichtig das die Eltern beim ersten Mal so reisen wie sie es sich am besten vorstellen können.
Wenn schon Campingerfahrung da ist geht das sicher leichter von der Hand, bei einem Campinneuling könnte das aber beim "erstenmal" schon eine Herausvorderung werden.
Wenn dann Schwierigkeiten auftreten und die Kinder noch zu murren beginnen kann aus so einem Campingurlaub ein Alptraum werden.
Aber anhand der bishreigen Fragen und Antworten von Travelkid glaube ich das sie die richtige Entscheidung treffen werden.
Der Vorteil ist das sie jetzt einen geöffneten Fächer haben von Selbstfahrertour mit oder ohne Camping, geführte Tour oder wie auch immer.
Mir scheint immer wichtig bei einer ersten Fahrt in unbekannte Gewässer sich alle Optionen offenzuhalten und die Reiseart zu wählen die auch wirklich Entspannung bringt und so Afrika zum Erlebnis macht.
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
wir waren das letzte Mal im April in Namibia, mit Dachzelten, unterwegs. Unsere beiden Zwillingsmädchen waren ganz narrisch vom Zelten. Das war viel "cooler" als die Lodges (die die Eltern hin und wieder nutzen wollten, um mal ein "eigenes Zimmer" zu haben). 😉 Also Dachzelt ist für Kinder klasse. Und die beleuchteten Wasserlöcher tun ihr übriges. Wenn das erste Knacken im Busch zu hören ist, sind alle Kinder ruhig und ganz aufmerksam. Also nur keine Angst davor. Abgesehen davon kann man bei einer vorgeplanten "Lodge-Tour" nicht zwischendurch mal anhalten, mit Einheimischen spielen oder ein Eis essen... Liebe Grüsse Tobias
In unserem 2008er Reisebericht über Botswana bin ich ausführlich auf das Thema Reisen mit Kleinkindern in Botswana eingegangen, insb. im Vorspann und im Nachwort:
travelkidThemenstarter51 Beiträge · seit 201029. Juni 2010 · #40
Hallo zusammen!
dem zuletzt genannten Bericht habe ich durchgelesen und zur Kenntnis genommen. Dankeschön! Denke, wir haben noch viel Zeit zum planen 😁 !!! Unser kleiner Vorteil ist ja der, das unser Sohn mittlerweile acht Jahre alt ist, aber deine Bedenken sind auch meine und ich werde mich noch hübsch weiter informieren!