Richtersveld und Namaqualand

20 Antworten · 10,0k Aufrufe · gestartet 22. Juni 2010 von matth
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Themenstarter425 Beiträge · seit 200722. Juni 2010 · #1
Liebe FoMs,

ich hab’ noch einige Fragen zu unserer Reise (12.Sep – 7.Okt 2010), diesmal unser geplanter Höhepunkt: Richtersveld und Namaqualand (etwa 18.- 27. Sep)

Auf Richtersveld hat uns der Bericht von Dr. Helmut Schmidt in der Zeitschrift Süd-Afrika (Ausgabe Heft 4/2007) und sein Buch: “Mit glücklichen Augen unterwegs in Südafrikas Wüsten“, das er uns bei einem Besuch auf unserem Ombongarero in Nürnberg überreichte, neugierig gemacht.

Namaqualand – hier hat uns ein Film über die blühende Wüste fasziniert.

Richtersveld
Über den Richtersveld National Park gibt es etliche (positive und abratende) Informationen im Forum und Netz.
So wie es aussieht, müssen die Unterkünfte vorab reserviert werden. Unsere Planung sieht vor, dass wir nördlich von Namibia kommend über den Orange River einreisen.
Frage(1): Sind 5 Übernachtungstage zu viel?
Frage(2): Gibt es weitere (Geheim-)Tips, besonders zu den Pads und Übernachtungsplätzen.

In der Karte von The Richtersveld World Heritage Site
habe ich gesehen, dass es auch außerhalb des offiziellen Parks Routen und CampSites gibt (nördlich von Eksteenfontein).
Hierzu finde ich kaum oder gar keine Informationen.
Ich meine hier die Gegend um die Berge Ploeberg, Cornellsberg, Stinkfonteinberg, Black Face Montain, Rooiberg
Und die Campingplätze: Tierhoek, Rosynebos, Fluorspar Valley, Sunvalley, Kannikaip (am Orange River)
Und zu einer Höhle.

Frage(3): Kennt jemand die Gegend, die Pads, die Zeltplätze und kann mir etwas darüber sagen?
Frage(4): Lohnt es sich, hier 2-3 Tage zu verbringen?, wenn man bereits im Nationalpark war und die Zeit begrenzt ist? 🙁

Namaqualand(so etwa 25. – 27.9.)

Frage(5): wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, die Blüte anzutreffen? Ich weiß, die Frage ist eigentlich Kaffeesatzlesen. Oder sollten wir die Reise umdrehen und vor Richtersveld durch das Namaqualand reisen?

Wir wollen hier nix buchen, damit wir flexibel bleiben.
Pflichtbesuch ist mit Sicherheit “Goegan Nature Reserve“

Frage (6): wie viele Übernachtungstage sollte man auf dem Weg nach Springbok planen? (Gibt es hierzu Tips?)

Frage (7): bekommt man noch irgendwo (in oder in der Nähe von Springbok) eine Unterkunft oder Zeltplatz zu dieser Zeit?

So jetzt habe ich Euch Löcher in den Bauch gefragt – ich denke, dass die Antworten auch andern interessieren könnten.

Und dann noch eine letzte Frage (8): ist einer der FoMis in der Zeit hier unterwegs.

Schon vorab – ganz lieben Dank für eure Antworten .
LbG
Matthias
www.matthias-goessmann.de
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2010
3'766 Beiträge · seit 200622. Juni 2010 · #2
Hallo,

mal ein ganz kurzer Input zum Richtersveld,

es stimmt, man mag ihn oder nicht!

5 Tage sind OK, er hat schöne Plätzchen am Oranje und ist geprägt durch zum Teil sehr karge Landschaften.

Es leben auch einige Locals dort die ihre Ziegenherden behirten, diese Ziegen sind dann auch wohl die häufigste Tierart.

Es braucht viel Glück um Tiere zu sehen, aber man hat auch Zeit sich an kleineren Spezies zu erfreuen.

Der RVNP hat aber auch üble und anspruchsvolle Pads parat, hier kann man für ein paar Kilometer schon ne ganze Weile unterwegs sein.

Mir hat die Abgeschiedenheit am anfang der Ferien sehr gefallen, sich treiben lassen, relaxen und an den Ufern des Oranjes einfach mal ein paar schönen Gedanken nachhängen.

Gruss Kurt

PS
Der Avatar stammt aus dem RVNP
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2010
Themenstarter425 Beiträge · seit 200722. Juni 2010 · #3
Weitere Fragen:

Ich bin bei den Bezeichnungen der Camps im Richtersveld nun verwirrt.
Unter South African National Parks kann man 5 verschiedene Unterkünfte reservieren.

Auf der Karte sind mehrere Camps verzeichnet

Sendelingsdrif Rest Camp – ist klar
Potjiespram Camp Site – ist klar
DeHoop Camp Site – ist klar

Frage:
Ist Richtersberg Camp Site - Tatasberg am Orange River?
und
Tatasberg Wilderness Camp - das in den Bergen gelegene als Kokerboomkloof bezeichnete ?


Danke und LbG
Matthias
www.matthias-goessmann.de
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2010
1'737 Beiträge · seit 201022. Juni 2010 · #4
Hallo Matthias,
Namaqualand ist von der genauen Zeit nicht vorhersehbar. Letztes Jahr war die Hauptblühtezeit bereits ab Mitte August, was von Südafrikanern als sehr zeitig eingeschätzt wurde. Hier eine Telefonnummer, wo man sich nach dem stand der Blüte erkundigen kann. Blumenhotline 0027 (0)214183705. Vielleicht hilft ja ein Anruf kurz vor Abflug oder nach der Ankunft in Südafrika.
Grüße aus Sachsen
Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
5'538 Beiträge · seit 200822. Juni 2010 · #5
Hallo Matthias,

die besten Infos, ob es sich für das Namaqualand lohnt, erhälst Du beim Kamies Kroon Hotel. Dort etwa Ende Juli anrufen und fragen, ob ausreichend Regen für die Blüte gefallen ist. Wenn er das bejaht, dann fragen, ob er noch Zimmer hat. Wenn er das verneint, ist die Auskunft auf jeden Fall richtig. Wenn er die Zimmerfrage aber bejaht, dann musst Du noch einmal in Springbok bei der Tourist Information oder in der Springbok Lodge anrufen.

Viel Spaß und liebe Grüße
Gerd

PS: Wenn es einen guten Winterregen gegeben hat, dann dürftest Du auf Verdacht keine Zimmer mehr bekommen. Da würde ich sofort nach meinem Telefonat mit dem Kamies Kroon Hotel in Springbok buchen
46 Beiträge · seit 200722. Juni 2010 · #6
Hallo Matthias,

die Richtersberg Campsite fehlt in der Karte, sie liegt zwischen De Hoop und Tatasberg (das richtig in der Karte eingezeichnet ist) am Oranje.
Kokerboomkloof ist eine Campsite, die leider nicht mehr gebucht werden kann.
Es ist sehr schön dort, da würde ich unbedingt mal vorbeischauen.

Liebe Grüße und viel Spaß bei der weiteren Planung
Silke
3'700 Beiträge · seit 200922. Juni 2010 · #7
Hallo Matthias,

wir waren 2008 vom 20.-23.08. zur Blüte im Namaqualand.

LG Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
730 Beiträge · seit 200622. Juni 2010 · #8
Hallo Matthias,

mit der Blüte im Namaqualand kann man wirklich schwer etwas voraussagen. Ende September würde ich eher schlechter einschätzen. Früher stehen die Chancen bestimmt besser. Aber wer kann schon das Wetter voraussagen...
Einen Einblick in die letzten Jahre gibt es hier:
Flower Report
Da kann man sich am Aufnahmedatum der gemachten Fotos einen Überblick verschaffen.

Das Kamieskroon Hotel ist eine super Adresse für aktuelle Informationen. Wir waren mehrfach dort (auch in diesem Jahr geht es wieder dorthin). Sie führen auch Fotoworkshops durch. Wenn man Glück hat, finden Bildervorträge statt. In dieser Gegend kann man z.B. die Skilpad Section des Namaqua National Parks besuchen.

(29. August 2005)

2008 waren wir am 25. August dort. Da war die Blüte sehr schön, allerdings war es regnerisch und kalt, so dass sich viele Blüten nicht richtig öffneten - aber trotzdem schööön:


Viele Grüße
Ina
Unsere Website - Reisen ins südliche Afrika: www.inado.de => SCHWERPUNKT KGALAGADI
298 Beiträge · seit 200922. Juni 2010 · #9
hey Matthias,
ich war letztes Jahr um die Zeit die du planst im Richtersveld.
Es waren 4 Nächte, und da waren wir dann auch auf allen Pads unterwegs.
Ich finde es genial dort, große Tiere darfst du nich erwarten ( 3 Wilde Esel waren das größte ), dafür huschen sehr viele kleine herum.
Und unbedingt mal auf "Bodenhöhe" rumkrauchen, die Vielfalt an kleinsten Pflanzen is sehr spannend!

Sendelingscamp: na ja... reicht ein Blick, wenn du es bis dahin geschafft hast dann gehen auch noch 9 km weiter bis Potjiespram.

De Hoop: sehr schön, wie sich das grüne Schilfband von den Bergen abhebt.
Da kann man prima relaxen. Wenn du willst mit baden..
Der Weg von de Hoop am Oranje entlang war im letzten Jahr nich befahrbar, weil zuviel Sand vom letzten Hochwasser war.

( du erhälst beim Bezahlen auch noch mal ne kleine Karte, da erzählt die- oder derjenige dann was geht und was nicht)

Kokerboomkloof: da waren wir etwas traurig weil wir das ernst genommen haben das er geschlossen ist. Die Toiletten sind zugenagelt, aber du könntest da schon stehen. Musst nur alles bei haben. Ein sehr schöner Ort, ich weiß bis heut nich warum der nicht bewirtschaftet wird.
Vielleicht ist ja eine eurer Nächte noch dafür übrig.

Richtersberg: da kommst du am Wasser an, dort kannst du campen, hast die ablutionblocks.
Nach Tatasberg geht es von Richtersberg noch 3 km weiter am Oranje entlang (alles sehr gut ausgeschildert, wie überall dort, du kannst dich gar nich verfahren)
Tatasberg würd ich unbedingt empfehlen! Aber mit vorbuchen, es gibt nur 4 Häuschen..
Das war der schönste Ort, waäre gern noch geblieben..

Zu den ganzen Orten die dann außerhalb des Parks sind kann ich dir nichts sagen, wir sind auch über Sendelingsdrift wieder rausgefahren.
Mal ehrlich, so schön es auch war, nach 5 Tagen ist dann auch was anderes als Felsen gut..

Viel Spaß dort, gute Fahrt und
erst die Schwimmweste - dann übersetzen... 😄
viele Grüße, Paula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann. Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
Themenstarter425 Beiträge · seit 200723. Juni 2010 · #10
Herzlichen Dank für die vielen Informationen und schönen Beiträgen mit den Bildern.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir zu spät daran sind und der Blüte nachsehen werden.
Auf jedem Fall werden wir (wie von Gerd vorgeschlagen) ende Juli bei der Blumenhotline anrufen und uns erkundigen.

So wie es aussieht, sind die Unterkünfte, die vielleicht zur Verfügung stehen, recht rar – gilt das auch für Nomaden (Leute mit Dachzelt auf dem Auto 😉 ) für einen Platz auf einer Campsite ohne Reservierung. ?

@Silke @Paula
Ihr habt mir sehr geholfen in meiner Verwirrung 😵 über die verschiedenen Campsite-Bezeichnungen.
Wir werden sicherlich bei der Campsite Kokerboomkloof vorbei schauen – ich habe schon tolle Beschreibungen und Bilder gesehen.
Soll ich den Hinweis: „erst die Schwimmweste - dann übersetzen...“ so deuten, dass du deinen Freischwimmer im River gemacht hast? 😄

LbG
Matthias
www.matthias-goessmann.de
33 Beiträge · seit 201024. Juni 2010 · #11
Hallo Zusammen!

Da Ihr Euch so gut im Richtersveld-NP und Namaqualand auskennt,
hier die ein oder andere (vielleicht auch blöde) Frage:

Wir sind in ca. 8 Wochen dort.
2 Übernachtungen in Springbok und 2 Übernachtungen im Richtersveld (Sendelingsdrift).
Für den Richtersveld-NP gibt es ja diese Karte nach der wir dann fahren können.
Gibt es im Park auch die Möglichkeit eine Wanderung zu unternehmen? Ist GPS im Park erforderlich (brauchen wir für den Rest der Reise nicht)? Habt Ihr "Geheimtips" was sich für botanisch Interessierte besonders lohnt?
Zu Springbok: Gibt es Insidertips für die Gegend um Springbok?
Kommt man in Springbok an Infos / Karten für die Umgebung?

Wären Euch dankbar für ein paar Details!

Grüße
SIAN
3'766 Beiträge · seit 200624. Juni 2010 · #12
Hallo SIAN,

der Park selbst ist sehr gut ausgeschildert, es hat wenig fahrbare Tracks somit ist die Navigation ohne GPS recht einfach.

Auch gibt es eine Spezialkarte die vor Ort gekauft werden kann, und wenn ich mich recht erinnere auch über das Namibia Buchdepot.De zu kaufen.

Gruss Kurt
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33 Beiträge · seit 201025. Juni 2010 · #13
Hallo Kurt!

Danke für Deine Info.

Wenn die Beschilderung stimmt, dann passt ja alles und Karte lesen können wir 😉

Grüße
SIAN
298 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #14
hey Sian,
ich hab jetzt erst wieder hier rein gesehen:

also, ich hab die Karte von InfoMap, Richtersveld National Park and northern Namaqualand, 1: 250.000.
Die ist sehr gut, eine Seite ist wie ein Satellitenbid, da kannst du jeden Berg und den Oranje gut sehn, andere Seite "normale" Karte mit allen Wegen und sämtlichen GPS-Daten, sofern man sie braucht. Geht aber alles ohne GPS, wie Kurt schon sagt.
Falls du keine Karte hast gibt es immer noch bei San Parks eine, die würde auch reichen für den groben Überblick.

Wanderung? also keine ausgeschilderte Runde. Du kannst an allen Punkten frei herumwandern und kraxeln. Außer da wo die Schilder mit Diamanten-Sperrgebiet kommen.

Botanisch - also es gibt dort Unmengen an Sukkulenten, es gab auch ein Buch darüber im Büro. Ich bin da aber kein Experte und hab alle möglichn bizarren Pflänzchen einfach so bestaunt.

Warum habt ihr 2x Sendelingsdrift? Wo doch alle anderen Plätze viel schöner sind.

und an Matthias:
mit der Schwimmweste, das erlebst du auf der Fähre. Die braucht nun wirklich nicht lange, so ziemlich die Zeit um dieses leuchtende Stück anzulegen und wieder abzugeben. Vielleicht wird das auch gemacht, damit von der Terasse der südafrikanischen Seite schon mal ein prüfender Blick auf die geworfen werden kann die da kommen wollen?
Deinen Freischwimmer machste dann in de Hoop..
aber dabei nicht die Fische für die Angler verscheuchen.

so, nun an euch viele Grüße, Paula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann. Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
181 Beiträge · seit 200825. Juni 2010 · #15
Hallo Matthias,

wir waren Mitte September sowohl im Namaqualand als auch im Richtersveld.

In diesem Jahr kam die Blüte ziemlich spät, also haben wir noch ein bißchen davon mitbekommen. Wenn ihr in dieser Gegend seit, solltet ihr aber die Cedarberge nicht auslassen. Das Gebiet um Clanwilliam eignet sich hervorragend für Wanderungen und ist landschaftlich wirklich einmalig.

Den Goegab NP könnt ihr an einem Nachmittag besuchen. Es ist nur ein sehr kleiner Park, trotzdem aber sehr schön. Es gibt dort wirklich schöne Picknickplätze, also vielleicht die Mittagspause dort einplanen.

Im Richtersveld waren wir im Camp Tatasberg. Wir hatten einen Hut vorgebucht, das war wirlich einmalig. Ganz einsam direkt am Oranje. Das Camp Richtersberg liegt aber auch sehr schön, wenn ihr zelten möchtet.

Wir haben in Sendelingsdrift nur übernachtet um am nächsten Morgen über den Oranje nach Namibia zu fahren. Ansonsten ist das Camp wirklich keine Schönheit.

Wenn du Interesse hast kannst du ja gerne mal in meinen Reisebericht über das Richterveld und Südafrika (siehe Anhang) reinschauen.

http://www.sanparks.org/forums/viewtopic.php?f=64&t=26966
📎 http://www.namibia-forum.ch/media/kunena/attachments/legacy//files/Reisebericht_Sdafrika_forum-20100625.pdf
Gruß Karin Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
33 Beiträge · seit 201027. Juni 2010 · #16
Hallo Paula!

Danke für Deine zahlreichen Informationen.

Ich denke, dass wir uns die Karte besorgen werden. Schaden kanns ja nie ...

Zu Sendelingsdrift: Unser Urlaub wird nach 2x Namibia-Camping mal ein "Luxus-Urlaub", so dass wir nachts immer ein "festes" Bett unter uns haben werden. Von daher haben wir ein Chalet in Sendelingsdrift gebucht und werden von dort den Richtersveld-NP erkunden.

Grüße
SIAN
Themenstarter425 Beiträge · seit 200729. Juni 2010 · #17
Hallo Karin,

danke für deine Tips – es rundet langsam unser Bild ab, was wir unternehmen wollen.
und den Bericht – es macht richtig Vorfreude – obwohl noch ein wenig Zeit ist, werden wir immer gespannter auf unser Abenteuer: Richtersveld

Da wir aus Namibia kommen, werden wir – zumindest dieses Jahr, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben – nicht allzu sehr nach SA hineinfahren.
Ich glaube, der Norden SA ist eine eigene Reise wert.


Vielleicht bekomme ich noch einige weitere Tip von den FoMis.

LbG
Matthias
aus Nürnberg, die Stadt der Ombongareros 🙂
www.matthias-goessmann.de
818 Beiträge · seit 200729. Juni 2010 · #18
Wir waren nun schon einige Male im Namaqualand und Richtersveld unterwegs.
Vielleicht helfen dir ja noch die Infos unter meinen Bildern: Fotos Südafrika
(ab Bildseite 2 gehts los) oder die entsprechenden Reiseberichte.

Wenn du noch konkrete Fragen hast, melde dich ruhig!

LG Enrico
http://www.oribi.de/
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2010
Themenstarter425 Beiträge · seit 200701. Juli 2010 · #19
Hallo Enrico

deine Bilder sind sehr schön, besonders die Löwen und Geparden Fotos sind sehr beeindruckend.

So wie ich aus dem Datum der Aufnahmen sehen kann, sind diese im Namaqualand anfangs September entstanden – wie sind 3 Wochen später unterwegs 🙁.

Eigentlich sind für mich noch 2 Fragen offen.

Wie sieht es zwischen der südlichen Grenze des Richtersveld Nationalparks und Eksteenfontein aus (nennt sich wohl „The Richtersveld World Heritage Site“)? Möglicherweise werden wir das Gebiet auf dieser Reise nicht besuchen - ich denke @Paula hat mit ihrer Meinung recht: 5 Tage Stein ist genug – aber ich bin neugierig 🙂 und möchte die eigentliche Entscheidung offen lassen.

Da du auch mit dem Dachzelt unterwegs warst – bekommt man auch ohne Anmeldung im Namaqualand, so um Steinkopf und Springbok/Goegap Nature Reserve herum, noch ein Plätzchen zum Campen oder ist es aussichtslos. Die Antworten die ich bekommen habe beziehen sich alle auf feste Unterkünfte.

LbG
Matthias
www.matthias-goessmann.de
818 Beiträge · seit 200701. Juli 2010 · #20
Ich habe fürs Namaqualand und Richtersveld bislang noch nie vorgebucht (würde ich auch in Zukunft nicht).
Wenn du 3 Wochen nach uns unterwegs sein wirst, ist die Zeit der Blüte im Großen und Ganzen eh vorbei (das war sie auch schon Anfang September, wobei wir 2002 am letzten Augustwochenende die volle Blüte erlebt hatten).
Das heißt für dich aber auch, dass der ganze touristische Ansturm auch wieder vorüber ist.
Aber selbst während der Blüte wirst du immer einen Platz zum Zelten finden - wild sowieso, aber auch auf irgendwelchen Zeltplätzen.
Springboks Zeltplatz beispielsweise ist sehr geräumig und der ideale Ausgangspunkt fürs Goegap NR. Auch in Port Nolloth oder am Oranje wirst du stets Platz finden.
Dagegen ist es sehr schwer um Kamieskroon und Vanrhynsdorp einen Campingplatz zu finden, wenn alles blüht.

2001 waren wir im Richtersveld praktisch die ersten nennenswerten Touristen überhaupt. In 5 Tagen haben wir zwischen Port Nolloth, Richtersveld, Springbok nicht ein Auto angetroffen.
An Wasser, Häuschen oder so n Zeug war damals noch nicht mal ansatzweise zu denken. Man campierte wirklich wild.
Dagegen kam es mir 2006 schon vor, als hätte man an dieser Stelle ein neues Mallorca ausgerufen (im übertriebenen Sinne natürlich).
Man entschuldigte sich, dass die Facilities grad nicht funktionieren würden, was mir gelinde gesagt egal war, denn 5 Jahre zuvor hätte man dort das Wort nicht mal buchstabieren können. Genauso stellten sie sich dann auch bei der Systembuchung an. Am Ende sagten sie uns, sie werden schon ein Plätzchen für sich finden. Die angeblich ausgebuchten Plätze waren dann auch alle samt leerstehend und so waren wir doch allein, was man vom Verkehr im Park aber leider nicht mehr behaupten konnte.

Dagegen war die Strecke von Ekksteenfontein nach Lekkersing und noch weiter gen Osten wahrer Genuss voller Einsamkeit und Weite. Genauso dürfte es wohl in der von Ekksteenfontein verwalteten Naturzone außerhalb des Parks der Fall sein.
http://www.oribi.de/