Überweisung nach Namibia

29 Antworten · 25,2k Aufrufe · gestartet 30. Mai 2010 von berlin7730
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Themenstarter7 Beiträge · seit 200830. Mai 2010 · #1
Hallo,

vielleicht hat jemand Rat für eine Reservierung will ich das Geld überweisen jetzt hat mir das Hotel die Daten gesandt.

XXX Bank = Klar ist die Bank
Account No. = Kontonr. ?
Branch NO. = Bankleitzahl ?
Hotel-Name Branch = ?

und den Swift Code. Doch brauch ich nicht auch einen IBAN Code oder so und eine Adr. ?


Danke

Martin
http://meine.flugstatistik.de/hertha7730
2'349 Beiträge · seit 200930. Mai 2010 · #2
Hallo Martin,

Account No = Kontonummer

Branch No = sorting code = bank sorting code = BLZ

Hotel-Name Branch = der Name des Hotels oder der Lodge


Eine Adresse (meinst du Postadresse der Bank oder des Hotels?) brauchst du dafür nicht.

Wegen dem Swift Code: Ja da solltest du eine IBAN dazu haben. Geh doch mal in deine Bank. Die können dir das auf jeden Fall richtig ausfüllen bzw. herausbekommen bzw. frag doch mal per Email beim Hotel nach der IBAN.

Swift Code und IBAN ersetzen BLZ und Kontonummer bei Auslandsüberweisungen.

Gruß, Otji!
zuletzt bearbeitet 30. Mai 2010
33,1k Beiträge · seit 200630. Mai 2010 · #3
Hi Martin,

Du brauchst für eine Überweisung außerhalb Europas (grob gesagt) folgende Informationen:

Empfänger
Bankname
Bankanschrift (der Filiale wo es hingehen soll)
Branch Code (BLZ)
Account No (Kontonummer)
SWIFT (sofern es keine IBAN gibt, was in vielen Ländern und bei vielen Auslandsbanken der Fall ist - ansonsten ist IBAN besser)


Und ganz wichtig ist anzukreuzen, dass sämtliche Kosten Dir zugeteilt werden.

Sonnige Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 30. Mai 2010
2'346 Beiträge · seit 200630. Mai 2010 · #4
...und gerade beim letzten Satz von Christian liegt "der Hase im Pfeffer". Die Kosten im Auftraggeberland und im Empfängerland in Addition können gerade bei kleineren Anzahlungen leicht den Überweisungsbetrag erreichen. Daher sollte man wenn irgend möglich einen anderen Zahlungsweg vereinbaren.

Gruß
Armin
563 Beiträge · seit 200930. Mai 2010 · #5
Hallo Christian,

Christian schrieb:
"...Und ganz wichtig ist anzukreuzen, dass sämtliche Kosten Dir zugeteilt werden. ..."

Warum ist das so wichtig? Warum muss der "Überweiser" die Kosten der Kontoführungsgebühren des Empfängers tragen. Aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar.

Gruß Mike
33,1k Beiträge · seit 200630. Mai 2010 · #6
Hi Mike,
Warum muss der "Überweiser" die Kosten der Kontoführungsgebühren des Empfängers tragen. Aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar.
Dann könnte ich fragen, warum sollte der Empfänger es bezahlen... er kann ja nichts dafür, dass dem Zahler Kosten entstehen. Wenn etwa € 1000 kostet, dann müssen diese 1000 auch den Empfänger erreichen und nicht nur 950 oder so. Es sind ja keine "Kontoführungsgebühren" sondern handling fees.

Es ist halt vielerorts üblich und deshalb findet sich auch häufig auf Rechnungen etc. der Hinweis "zahlbar ohne Abzug" (in D eher auf Skonto bezogen, in u.a. Namibia aber auf angesprochene Überweisungsfälle).

Sonnige Grüße
Christian

@Armin
Viele Banken in D (soweit mir bekannt ist) haben aber Maximalgebühren (so bis €50) für eine Auslandsüberweisung, darunter geht es um %-Beträge des Überweisungsbetrages. Bei höheren Beträgen also nicht soooo schlimm!
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zuletzt bearbeitet 30. Mai 2010
563 Beiträge · seit 200930. Mai 2010 · #7
Hallo Christian,

Die geforderte Summe muss das Konto des Empfänger ungegekürzt erreichen. Viele Geldinstitute erheben danach Kontoführungsgebühren/ Bearbeitungsgebühren. Und nur diese Kosten können m.E. nicht zu Lasten des Absenders gehen.

Gruß Mike
Themenstarter7 Beiträge · seit 200830. Mai 2010 · #8
Hallo,

erst einmal Danke für die Antwort. Online habe ich mal bei mir nachgesehen ( Berliner Sparkasse ) da wollen die richtig viele Daten. Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig als zur Bank zu gehen.

Danke

Martin
http://meine.flugstatistik.de/hertha7730
1'723 Beiträge · seit 200930. Mai 2010 · #9
hallo ..
dann wuerd ich denen eher feuer unterm hintern machen als mich dorthin zu bewegen. Die im vorhinein angegebenen daten sind voellig ausreichend um eine ueberweisung zu taetigen. Wir haben schon ein paar mal geld hin und her transferiert, und auch ueberweisungen gemacht, das ist normalerweise gar kein problem. Wenn der sparkassen futzi seinen job nicht kennt ist das ja nicht dein problem, oder ?
bzg der kosten.. also obwohl wir die teuersten bankgebuehren hier auf réunion haben, hielten sie die transferkosten immer sehr im rahmen.. und natuerlich muss die rechnung voll bezahlt werden und die kosten fuer eine transaktion liegen bei zahler. Das ist doch irgentwie selbstverstaendlich, oder ?
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
2'349 Beiträge · seit 200930. Mai 2010 · #10
Hallo Martin,

ich habe dir eine PM geschickt (siehe links unten unter "Neue Nachrichten") wie man sich die Auslandsüberweisung sparen könnte.

Ansonsten ist die Zahlung per Kreditkarte das Einfachste und auch Günstigere, vorausgesetzt das Hotel akzeptiert Kreditkarten und du oder ein Bekannter von dir hat eine!

Lg, Otji!
2'346 Beiträge · seit 200630. Mai 2010 · #11
Hallo "Miss Ellie",

ich finde es keinesfalls selbstverständlich, dass den Zahlungsempfänger der ungekürzte Betrag erreicht. Im internationalen Handel ist die Kostenteilung üblich, d. h. dass der Auftraggeber die in seinem Land entstehenden Kosten trägt und der Zahlungsempfänger die Kosten seines Heimatlandes. Das nenne ich fair.

Die Form der Zahlung entscheidet der Zahlungsempfänger (Kreditkartenbelastung, Überweisung oder auch einfach Zahlung vor Ort). Wenn sich der Zahlungsempfänger für die für beide Seiten relativ teure - und für den Auftraggeber noch dazu sehr aufwändige - Variante "Überweisung" entscheidet, dann spricht m. E. auch nichts dagegen, dass der Zahlungsempfänger anteilig an den Kosten des Geldtransfers beteiligt wird. Bei der Kreditkartenbelastung kommt der Zahlungsempfänger ja auch nicht ungeschoren davon. Nur darüber spricht keiner, weil man die Kosten, die dem Zahlungsempfänger von der Kreditkartengesellschaft berechnet werden, als Tourist ja nicht sieht.

Ich habe es bei Auslandsüberweisungen - wenn vom Zahlungsempfänger nicht eindeutig anders gefordert - immer so gehandhabt, dass ich auf dem Überweisungsformular "Kostenteilung" (s. o.) angekreuzt habe. Dann werden dem Zahlungsempfänger die Kosten seiner Bank belastet. In den meisten Fällen blieb es dann auch dabei. In manchen Fällen wurden mir die Fremdbankkosten vor Ort dann noch auf die Rechnung aufgeschlagen. Aber was soll´s. Einen Versuch ist es immer Wert.

Gruß
Armin
33,1k Beiträge · seit 200630. Mai 2010 · #12
Hi Armin,

es ist ja eigentlich ganz einfach...keiner muss bei einem Anbieter buchen und damit die Bedingungen des Anbieters akzeptieren.

Auch in Deutschland wird es ja immer mehr Gang und Gebe, dass für Kreditkartenzahlung etc. ein Aufschlag erhoben wird (z.B. bei Fluggesellschaften wir Air Berlin, Ryanair etc.), damit diese nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Ich habe es gerade bei einem 5-Sterne-Resort auf den Malediven erlebt. Da wird eine Vorauszahlung fällig, die per Banküberweisung (kostet pauschal US$ 40) oder Kreditkartenzahlen (pauschal 5% Aufschlag) möglich ist. Entweder man macht es mit oder eben nicht! Üblich ist es allemal, zumindest im Tourismus.

Fast alle Anbieter in Namibia haben einen Passus dazu in ihren Bedingungen... alle Kosten zu Lasten des Kunden!

Sonnige Grüße
Christian
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563 Beiträge · seit 200931. Mai 2010 · #13
Christian schrieb,

"... auch in Deutschland wird es ja immer mehr Gang und Gebe, dass für Kreditkartenzahlung etc. ein Aufschlag erhoben wird (z.B. bei Fluggesellschaften wir Air Berlin, Ryanair etc.), damit diese nicht auf den Kosten sitzen bleiben. ..."

Hallo Christian,

Hier muss ich massiv wiedersprechen!

1. Es ist in Deutschland nicht immer mehr Gang und Gebe, dass für Kreditkartenenzahlung ein Aufschlag erhoben wird. Das ist die Ausnahme!

2. Air Berlin räumt auch außerhalb die Möglichkeit ein, die Flugkosten zu begleichen, so dass ich auf die Nutzung der Kreditkarte gar nicht angewiesen bin. In Sonderfällen kannst Du bei Air Berlin sogar nicht mit der Kreditkarte zahlen. 🤩

3.Diejenigen im Tourismus, die glauben den Tourist kann man an allen Ecken und Kanten schröpfen, fallen nicht nur meiner Meinung nach früher oder später auf die Nase. Hierzu hat die EU z.B. den Fluggesellschaften mit ihren Aufschlägen und Sonderabgaben bereits ein Denkzettel verpasst und sie in die Schranken verwiesen.

4. Deine Auffassung, "... Entweder man macht es mit oder eben nicht! Üblich ist es allemal, zumindest im Tourismus. ... " trifft m.E. nur für die oberen Preisklasse zu.

Allgemein führt solche Praxis, dem Kunden alles aufzubürden (Auch die eigene Unzulänglichkeit des Anbieters) nicht zum Ziel. Bei unsrer letzten Reise, aber auch im Internet, beklagen sich Lodgbesitzer zunehmend über den Rückgang der Gäste. Darüber sollte man mal nachdenken.

@ Hallo Armin,

Deine Aussagen kann ich nur voll zustimmen.

Gruß Mike
33,1k Beiträge · seit 200631. Mai 2010 · #14
Hi Mike,

bitte richtig lesen..es war nie die rede von "immer Gang und Gebe" sondern "immer mehr".
Air Berlin räumt auch außerhalb die Möglichkeit ein, die Flugkosten zu begleichen, so dass ich auf die Nutzung der Kreditkarte gar nicht angewiesen bin.
Das macht man in Namibi auch... Du kannst es z.B. bar bezahlen! Keiner muss überweisen und das war eben mein Punkt. Aber wenn bald endlich Paypal hier in Nam erlaubt wird, wird es für uns alle einfacher werden!

Bzgl.
... beklagen sich Lodgbesitzer zunehmend über den Rückgang der Gäste.
Absolut richtig und die durchschnittliche Auslastung in Namibia bewegt sich bei etwa 25 %, was eher sehr wenig ist. Dennoch eröffnen jährlich 5-10 neue Lodges - es scheint also zu laufen.

Sonnige Grüße
Christian
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563 Beiträge · seit 200931. Mai 2010 · #15
travelNAMIBIA schrieb:
Hi Armin,

es ist ja eigentlich ganz einfach...keiner muss bei einem Anbieter buchen und damit die Bedingungen des Anbieters akzeptieren.

Auch in Deutschland wird es ja immer mehr Gang und Gebe, dass für Kreditkartenzahlung etc. ein Aufschlag erhoben wird (z.B. bei
Christian
Hallo Christian,

bei aller Höflichkeit ich habe richtig gelesen und Dich richtig zitiert, s.o.! 🤩

Selbstverständlich kann Jeder wählen,wenn ihm hierzu die Gelegenheit gegeben wird. Wenn bei einer Auslastung von 25% jährlich 5-10 Lodges neu aufmachen ist dies für mich noch lange kein Indiz dafür, das es läuft! Aber hier darf Jeder seine eigene Meinung haben. Aktionen wie 3 Nächte auf der Lodge stehen aber nur 2 zahlen ist doch m.E. das Beispiel dafür, dass es nicht so gut läuft!

Gruß Mike
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2010
33,1k Beiträge · seit 200631. Mai 2010 · #16
Hi Mike,

doch, denn es machen etwa 2-3 im Jahr nur dicht, also scheint es zu laufen. Aber das war/ist ja eigentlich nicht das Thema des Threads 🙂

Sonnige Grüße
Christian

P.S. Wenn Du nochmal genau liest, dann siehst Du was ich meine wg. des Zitierens... "immer mehr" heißt, dass es noch nicht so ist aber mehr wird, "immer" hingegen, dass es schon so ist!
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1'086 Beiträge · seit 200931. Mai 2010 · #17
Es scheint doch immer noch genügend Unbelehrbare zu geben.
Liebe Leute seid doch so gut und bucht die Unterkünfte nicht direkt, sondern über einen spezialisierten Reiseveranstalter! Die angesprochenen Probleme stellen sich dann erst gar nicht und meist ist es sogar günstiger.

Gruß Klaus
563 Beiträge · seit 200931. Mai 2010 · #18
Hallo Klaus,

bei Deinem Beitrag stehen ausschließlich geschäftliche Interessen im Vordergrund. Anders ist Dein Beitrag für mich nicht zu verstehen. Ich habe durch selbstbuchen meist ein deutlich günstigeres Angebot erhalten als über einen Reiseveranstalter. Du willst doch nicht Anderen weis machen, dass die Reiseveranstalter aus Nächstenliebe auf ihre Provision verzichten. Ein Lodgebesitzer erzählte mir, dass er an die Reiseveranstalter 35% abtreten muss. Nebenbei bemerkt, die Probleme können ebenfalls auftreten, wenn der Reiseveranstalter in Namibia sitzt.

Gruß Mike
33,1k Beiträge · seit 200631. Mai 2010 · #19
Hi Mike,
Nebenbei bemerkt, die Probleme können ebenfalls auftreten, wenn der Reiseveranstalter in Namibia sitzt.
Da hast Du absolut recht, denn die meisten lokalen "Booking Offices" hier in Nam wollen ihr Geld auch per Überweisung haben. Um das "Problem" zu umgehen bleibt dann nur die Buchung bei einem Reiseveranstalter in z.B. Deutschland oder eben ein Anbieter der auch eine Zahlung anders abwickeln kann.
Ein Lodgebesitzer erzählte mir, dass er an die Reiseveranstalter 35% abtreten muss.
Da hat er Dir einen Bären aufgebunden oder ist kein Geschäftsmann. Gang und Gebe sind 10 % bei Unterkünften. Oder meinst Du Großveranstalter wie Meiers, Dertour etc.?

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2010
563 Beiträge · seit 200931. Mai 2010 · #20
travelNAMIBIA schrieb:
Hi Mike,

....
Ein Lodgebesitzer erzählte mir, dass er an die Reiseveranstalter 35% abtreten muss.
Da hat er Dir einen Bären aufgebunden oder ist kein Geschäftsmann. Gang und Gebe sind 10 % bei Unterkünften. Oder meinst Du Großveranstalter wie Meiers, Dertour etc.?

Sonnige Grüße
Christian
Hallo Christian,

da ich den Lodgebesitzer schon länger und besser kenne, glaube ich weniger, dass er mir einen Bären aufgebunden hat. Er hat mir den Reiseveranstalter genannt, ist aber keiner den von Dir zitierten.

Gruß Mike