Motorrad aus Deutschland importieren

25 Antworten · 8'257 Aufrufe · gestartet 21. Feb. 2010 von lolorek
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Themenstarter67 Beiträge · seit 200621. Feb. 2010 · #1
Hallo Leute,

hat jemand von euch schonmal ein Motorrad aus Deutschland nach Namibia verschifft?

Kann mir jemand da einige Bestimmungen nennen?

und eine Idee ueber die Kosten wie Verschiffung, Anmeldung, Steuer, Zoll, etc, geben?

Gruss

Michael
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30 Beiträge · seit 201021. Feb. 2010 · #2
Hallo Michael

frag mal die Jungs von Touratech Schweiz http://www.sk-motoparts.ch/
die waren schon ein paar Mal mit ihren Motorrädern in Namibia. Ich kann Dir nicht genau sagen, ob sie ihre Maschinen per Schiff oder per Flugzeug nach Namibia brachten. Aber sicher bekommst Du von Ihnen weitere Infos.



Gruss Louis
Themenstarter67 Beiträge · seit 200622. Feb. 2010 · #3
Louis

danke fuer die Info. Ich werd emich an die Jungs wenden
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Gast23. Feb. 2010 · #4
Wende dich bezüglich des Transports an eine Spedition, die brauchst du dann nur beauftragen, die machen das, ohne dass du dich sonderlich darum kümmern mußt.

Luftfracht kannst du aber leicht auch selber organisieren - wende dich an eine Fluglinie.

Ein Motorrad würde ich per Luftfracht runterkarren, dein Moperl wird dann auf einer Palette verzurrt und los gehts. Du kannst gleich am Flughafen wegstarten. Die Prozedur beim Zoll dauert nicht einmal eine Stunde.

Im Container per Schiff geht natürlich auch - dauert etwa 4-6 Wochen und du mußt irgendwie zum Hafen kommen oder dein Bike, wieder per Spedition, nach Windhoek karren lassen.
30 Beiträge · seit 201023. Feb. 2010 · #5
Hi Michael

bezüglich Schifftransport; ich habe letztes Jahr mein Motorrad mit der Firma DB Schenker von Hamburg nach Perth (Australien) und zurück verschifft. Es hat alles einwandfrei geklappt, auch zeitlich waren ihre Angaben sehr genau.


Gruss Louis
649 Beiträge · seit 200723. Feb. 2010 · #6
Hallo,

erkundige Dich mal bei den Speditionen.. Als wir unseren Dicken 2006 verschifft haben, hat man uns gesagt, daß weniger Zoll anfällt, wenn das Fahrzeug nicht fahrbereit ist. Da wir aufgrund der Größe über Roll-on-roll-off verschiffen mußten, konnten wir das nicht wieter verfolgen, da der Dicke mit eigener Kraft auf das Schiff fahren mußte.

Aber ggf. kannst Du bei einem Motorrad richtig Geld sparen, wenn Du den Motor rausholst und quasi neben das Motorrad legst...

Lg elli
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2010 · #7
Hi elli,
Aber ggf. kannst Du bei einem Motorrad richtig Geld sparen, wenn Du den Motor rausholst und quasi neben das Motorrad legst...
Ist zwar eine Idee, dürfte aber aufgrund der Restriktion des Ersatzteilimportes (ist nur offiziellen Händler vorbehalten) schwierig werden. Oder als was würdest Du dann den separaten Motor deklarieren?

Sonnige Grüße
Christian
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649 Beiträge · seit 200723. Feb. 2010 · #8
Ich habe schon geschrieben, daß uns damals von dieser Möglichkeit zwar erzählt wurde - wir uns aber nicht weiter erkundigt haben, da sie für uns nicht in Frage kommt.
Daher kann ich zu solchen Detailfragen keine Stellung nehmen. Am besten ist es, wenn man die Spedition fragt. Ich bin sicher, daß die sich deutlich besser damit auskennen.

Lg elli
Themenstarter67 Beiträge · seit 200623. Feb. 2010 · #9
Cyberferkel

hast du das schon mal gemacht? Wie siehst denn die ganze ZOll Procedur aus? Wenn ich das Motorrad nun in Deutschland auf eine Palette backe und es dann nach Namibia geflogen wird, Regle ich alles am Flughafen?

Muss das Moped in Deutschland auf mich registriert sein?

Gibt es dort eine Altersbegrenzung fuer das Krad?

War da nicht etwas wie halbes Jahr auf mich angemeldet sein ud nicht aelter als 10 Jahre?

Gruss

Michael
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Themenstarter67 Beiträge · seit 200623. Feb. 2010 · #10
Elli

das ist eine Idee, wenn es wirklich so funktioniert ja dann warum nicht.
Wo kann ich denn diese Infos denn her bekommen?

Wie schon vorher gesagt ist das andere Problem. Kann ich wirklich ein Bike dort kaufen udn ohne Anlemdung direkt rueber verschiffen oder fliegen? Welche Formalitaeten muessen da erfuellt sein

Michael
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Themenstarter67 Beiträge · seit 200623. Feb. 2010 · #11
Wegen den Speditionen, koennt Ihr da was empfehlen (Deutschland-Namibia)?
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Gast23. Feb. 2010 · #12
Die Zauberformel geht so: "CARNET CDP" + der Abschluß einer Haftpflichtversicherung an der Grenze, bzw. am Flughafen. Dabei handelt es sich aber um KEINEN Import!

http://www.oeamtc.at/a1082411/
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2010 · #13
Hi Michael,

nochmal zum Verständnis, weil Du etwas mit den Begriffen um Dich wirfst.

- Motorrad oder Moped?
- Importieren zu Registrierung in Namibia oder importieren mit Nutzung Deines Heimatlandkennzeichens?

Sonnige Grüße
Christian
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649 Beiträge · seit 200723. Feb. 2010 · #14
Michael,

darf ich das so verstehen, daß Du "einfach" ein Motorrad nach Namibia bringen willst, Dir aber über die Methode noch nicht im Klaren bist????

Es gibt zwei Möglichkeiten:
1)Einfuhr, Blechen des Zolls, Kampf mit der afrikanischen Bürokratie bei der Anmeldung.
2) Einfuhr mit Carnet de Passage, beibehalten des deutschen Kennzeichens

Einfuhr würde ich grundsätzlich über eine Spedition machen. Ich weiß es nicht mehr auswendig, aber ich werde mal nachsehen, welche wir beauftragt hatten. Den Kampf mit dem Zoll hast Du bei beiden Wegen. Mit dem deutschen (Flug) bzw. holländischen(Verschiffung) Zoll kann man den Kampf zur Not noch alleine aufnehmen. Aber auch das ist bereits ein Abenteuer, daß Du so schnell nicht vergessen wirst. Für die Zollabfertigung in Afrika solltest Du IN JEDEM FALL einen Berater hinzuziehen. Wenn Du irgendeine Fracht einführst, dann wird die ersteinmal in dem Zollbereich zwischen gelagert - was Dich jeden Tag Gebühr kostet. Für die Zollabfertigung mußt Du dort sein - und dann kommt ein Zollbeamter, guckt sich alles an, stellt seine Fragen und dann darfst Du auf den ersten Schritt in das Abenteuer afrikanische Bürokratie gehen, bis Du die erfoderlichen Freigabestempel und Untershriften alle hast. In der Regel, wenn Du niemanden beim Zoll kennst, kannst Du schon mal eine Woche veranschlagen, bis sich ein Zöllner überhaupt mal blicken läßt. Für den Papierkram wage ich keine Schätzung. Mit Berater kannst Du beides an einem Nachmittag erlidigen.

Je nachdem, welche Möglihckeit Du gewählt hast, muß im Fall 1) noch den Einfuhrzoll bezahlen - der meiner Erfahrung nach ziemlich heftig ist.
Mir ist in Namibia bereits ein Unimog mit namibianischen Kennzeichen begegnet, der von einem Deutschen mit deutschem Pass gefahren wurde. Wie genau er diese Anmeldung hinbekommen hat, habe ich nicht verstanden - aber es ist seeeehr kompliziert. Keine Ahnung, was ihn an Zeit und "Schmiermitel" gekostet hat. Hinzu kommt, daß er jedesmal bei einem Grenzübertritt erneut beleibig viele bürokratische Scherereien hat. Er muß z.B. beweisen, daß er das Fahrzeug nicht gestohlen hat ect. Das ist wirklich nur dann zu empfehlen, wenn Du viel Geld, viel Zeit noch mehr Geduld hast und das Motorrad im Land bleiben soll.

Die andere Möglichkeit ist das Carnet de Passage. Bekommst Du beim ADAC. Ist kostenpflichtig, Du mußt eine Kaution für das Vehikel hinterlegen - aber: Du mußt keinen Zoll bezahlen und das Motorrad behält das deutsche Kennzeichen. Grenzübertrite sind kein Problem. Aber auch das hat einen Hacken:
Du verpflichtest Dich Dein Fahrzeug nicht länger als max. 30 Tage alleine in einem Land zu lassen. Falls doch, wird der Zoll und eine Strafe fällig. In den letzten Jahren wurde diese Regelung nicht angewandt. Sehr viele nutzen ihre mit Carnet eingeführten Fahrzeuge nur ein paar Wochen pro Jahr, lassen die Kiste unten stehen und sind zwischen den Urlauben in Deutschland. Ich habe bisher von keinem Fall gehört, bei dem das schief gegangen ist. Aber ich möchte das trotzdem nicht unerwähnt lassen.
Einen weiteren Nachteil hat das Carnet noch: Es muß jährlich erneuert werden. D.h., daß das Motorrad max. 1 Jahr in der Zollunion Süd-Afrika/Botswana/Namibia verbringen darf. danach muß es über eine andere Grenze ausgeführt werden. Eine erneute Einfuhr ist möglich - allerdings mußt Du dafür ein neues Carnet verwenden.

LG elli
667 Beiträge · seit 200623. Feb. 2010 · #15
Äh, mal 'ne Frage: Links- oder Rechtssteuerung?

😉
Gast23. Feb. 2010 · #16
bei nem Motorrad????????????
Themenstarter67 Beiträge · seit 200624. Feb. 2010 · #17
HHmm... die ganze CARNET Geschichte hort sich zu komliziert an. Das Motorrad wollte ich in Deustchland kaufen, dort nicht mehr anmelden und dann hier haer bringen und dann hier auf mich anmelden. Ich wollte es aber laenger als 30 Tage fahren udn dnan auch nicht Jaehrlich wieder die CARNEt erneuern. GGF wuerde ich das Motorrad dann auch hier wieder verkaufen. Das waere wohl mit CARNET nicht moeglich

Michael
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33,1k Beiträge · seit 200624. Feb. 2010 · #18
Hi Michael,

also Du willst ein Motorrad importieren. Das kannst Du im Rahmen von Returning Permanent Resident (oder neuer PR) oder Returning Namibian kostenlos machen, ansonsten zahlst Du Importzoll und andere Abgaben von etwa 100% auf den aktuellen Preis (dieser wird vom namibischen Zoll geschätzt).

Zudem müssen einige Änderungen am Motorrad gemäß namibischer Straßenverkehrsordnung vorgenommen werden. Du musst dann eine Traffic Register Number beantragen und dann das Motorrad anmelden (mehr Infos hier: http://www.ra.org.na/VehicleRegistrationAndLicensing.html). Führerschein brauchst Du natürlich zum Fahren auch (wer hätte es gedacht ;-)) und zwar bis 125cc Klasse A1 und darüber Klasse A.

Sonnige Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2010
Themenstarter67 Beiträge · seit 200625. Feb. 2010 · #19
Hallo CHristian

das Problem ist, ich habe keine Returning Permanent Resident 🙁

100% ??? auf den Kaufpreis des Motorrades?

naja oder dann vielleicht doch auf deutschen Kennzeichen? Alles hoert sich recht kopliziert an
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33,1k Beiträge · seit 200625. Feb. 2010 · #20
Hi lolorek,

ja, im Allgemeinen kommen Fahrzeuge und ähnliches auf ca. 100 % Zoll, Abgaben etc. (auf den Preis, denn der Nam-Zoll festsetzt... also Du kannst nicht eine neue Maschine anschleppen und von irgendeinem Freund eine Fake-Rechnung vorzeigen). Das einzig gute ist, dass Du Deine 19 % dt. MwSt zurück bekommst und in Nam dann nur 15 % zahlen musst 🙂

Wieso genau kaufst Du nicht in Nam ein Motorrad oder mietest Dir eins?

Sonnige Grüße
Christian
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