Hallo, ich frag mich nur, wo soll das noch hinführen - für mich hat sich wohl Botswana erledigt bzw. Transit reicht dann vollkommen. Abenteuer Reisen? Das wird in Botswana immer unmöglicher - An der Grenze wird schon das Auto untersucht und willkürliche Lebensmittelvorschriften durchgesetzt und man kann zusehen, wovon man die nächsten Tage lebt. Eine Einkaufsmöglichkeit erst über zig Kilometer erreichbar, nach dem Lebensmittelauffüllen in Botswana nächste Vet - Kontrolle, alles wieder weg... sofern nicht versteckt,verstaut o.ä. Kein Parkeintritt ohne Reservierung - auch wenn Plätze frei wären, unsichere Buchungen von Dtl aus - in Botswana meist unmöglich... Überweisungen an die Offices mur in US$ usw.usf. Über den Ärger, wenn man mal etwas nicht schafft oder das Camp wetterbedingt nicht erreichbar ist möchte ich gar nicht nachdenken. Nee, da gibts Länder, in denen man entspannter und ohne Reservierungsdruck reisen kann. Gruß
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200611. Feb. 2010 · #5
@Sambezi.... völlig einverstanden...und es gibt noch geniale orte... aber dass behältst du besser für dich... du verstehst mich : -)
schoelink1'933 Beiträge · seit 200711. Feb. 2010 · #6
Nur die Campsites von North Gate, Savuti und Linyanti haben ein wannsin preis von 50 US$! Alle andere sind immer noch gunstig am preis...
Ich weiss nicht was das problem ist?
Es grusst, Hans
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200611. Feb. 2010 · #7
Hallo Zambezi,
in der Tat, 50US$ je Peron sind ein schönes Geld. Ob es einem wert ist so viel zu bezahlen um in einem der schönsten Naturschutzgebiete des südlichen Afrika zu campieren muss jeder für sich entscheiden.
Was mich aber interessiert, an welchem Grenzübertritt wurde dir deiner Meinung nach willkürlich deine Lebensmittel abgenommen. Um sich ein besseres Bild zu machen wären da detaillierte Angaben schon nützlich
So ist deine Aussage sehr allgemein gehalten und die anderen Reisenden werden verunsichert und wissen nicht worauf sie zu achten haben bezw. welche Lebensmittel nicht eingeführt werden dürfen, danke wenn du da noch genaueres nachliefern könntest.
Gruss Kurt
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Hallo, ja leider werden die Lebensmittelvorschriften von den Kontrolleuren auch so allgemein ausgelegt.
Was Du auf jeden Fall los werden wirst ist rohes Fleisch und Wurst die nicht geräuchert ist. "Trockenfutter"wie Nudeln, Müsli, Brot, Obst und Gemüse interessiert niemanden. Auch Konserven nicht. Eingeschweißte Wurstwaren auch wenn geräuchert problematisch.
Schwierig kann es werden bei Eiern, Milch, Käse, Butter, Joghurt also Milchprodukte.
Auf die Aussagen von Süd nach Nord, Ost nach West usw. würde ich mich nicht verlassen.
Noch ein paar eigene Erfahrungen: Grenze Katima --) Botswana Disskusion wegen einer Packung Eier und eingeschweißtem Schnittkäse. Grenze Botswana--)Namibia bei Tsumkwe Versuch mir meine geliebte Schokolade abzunehmen, da ja "Milk inside" (ja, bei Ausreise Botswana!!!!) Grenze Zimbabwe--)Botswana bei Pandamatenga Milch abgenommen Vet-Kontrolle Maun--)Nata: Versuch, Räucherschinken abzunehmenden den ich in Maun im Supermarkt gekauft hatte Zimbabwe--)Botswana b. Kazungula, Joghurt abgenommen, frisch in Vic Falls gekauft. hätte noch einige mehr Beispiele, aber als Auszug reicht das sicherlich.
Also Du siehst, die Handhabung ist recht "ungeordnet" und undurchsichtig... Es wäre leichter, wenn sicher wäre, was erlaubt und was nicht....
in vielen Jahren war ich schon x-mal in Botswana ganz privat unterwegs. Jedes Mal gab es irgendwelche neuen Bestimmungen, welche das Mitführen von Lebensmitteln betrafen. Ich habe es einfach hingenommen, auch dann, wenn es ganz so aussah, als ob die Vet.Control die Sachen für den Eigenverbrauch haben wollte. Wir haben es den Locals doch vorgemacht: immer wenn Kinder am Strassenrand waren, werden die Autofenster ein bischen(!) aufgemacht und Bonbons und anderer Schnickschack fliegt in den Staub. Das ist nicht nur peinlich, sondern fördert auch die etwas zu grosszügige Auslegung der Gesetzestexte! Also: nicht über die Locals meckern, sondern über die idiotischen Touristen, die vorher mal dort waren.
Hallo Gernot, Du meinst, wenn ich mich einer Unrechtmäßigkeit füge wirds besser, für den nachfolgenden Reisenden bestimmt nicht. Frei nach dem Motte: "Beim nächsten geht mehr, die zucken eh nicht..." Also Du siehst, ich teile Deine Meinung nicht so ganz, sorry Gruß
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200611. Feb. 2010 · #12
Hallo Zambezi,
ich sehe dass Problem ist vielschichtig bez abwechslungsreich 😄
Ich gehöre auch nicht zu den Menschen die sich gerne veräppeln lassen, nur erkenn ich auch eine gewisse Ohmacht die einem als Touri beschleicht!
Einerseits möchte man sich ja an die Gesetze halten in einem fremdem Land, wenn sie den definiert wären, andererseits wird man beinahe genötigt erfinderisch zu werden.
Gäbe es denn so was wie offizielle Zoll-/Vetbestimmungen und wie käme man an die heran?
Nicht das ich jetzt davon viel erwarten würde, hätte ich aber so ein Zettelchen dann hätte ich zu Mindest eine Diskussionsbasis.
Und danken möchte ich hier ganz speziell den EU-Politikern die zum Teil mitverantwortlich sind für solche Vorschriften. Nein, ich weiss schon MKS ist ein Problem beim Export in die EU, aber innerstaatlicher Verzehr von Räucherschinken?
Bin mal gespannt was mir dieses Jahr so alles an den Kontrollen an Naturalzöllen abgedungen wird.
Danke Zambezi für deine Info, Kurt
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in Maun gibt es ein Veterinäramt (wo man angeblich Permits für den Lebensmitteltransport bekommen soll) die sicherlich eine amtl. Liste haben. Wo das ist weiss ich auch nicht, noch nie probiert, da sich der Aufwand nicht lohnt. Aber Gernot ist vielleicht eher der Botswana Spezialist, vielleicht kennt er die Örtlichkeit der Behörde. Kannst Dich evtl. auch hierhin wenden Direkt im Crocodile Camp:
Honorarkonsul: Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland Leiter Karl-Heinz Gimpel, Honorarkonsul Ort Maun Straße Crocodile Safaris, Plot No.: 4, Moremi Road, Matlapaneng Telefon (00267) 686 02 65 Fax (00267) 686 07 93 Postanschrift Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, Afritourism Ltd., P.O.B. 46, Maun, Botswana Amtsbezirk: Ngamiland, Chobe District, Ghanzi District. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Gaborone. khg@info.bw
in Maun gibt es ein Veterinäramt (wo man angeblich Permits für den Lebensmitteltransport bekommen soll) die sicherlich eine amtl. Liste haben. Wo das ist weiss ich auch nicht, noch nie probiert, da sich der Aufwand nicht lohnt. Aber Gernot ist vielleicht eher der Botswana Spezialist, vielleicht kennt er die Örtlichkeit der Behörde. Kannst Dich evtl. auch hierhin wenden Direkt im Crocodile Camp:
Honorarkonsul: Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland Leiter Karl-Heinz Gimpel, Honorarkonsul Ort Maun Straße Crocodile Safaris, Plot No.: 4, Moremi Road, Matlapaneng Telefon (00267) 686 02 65 Fax (00267) 686 07 93 Postanschrift Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, Afritourism Ltd., P.O.B. 46, Maun, Botswana Amtsbezirk: Ngamiland, Chobe District, Ghanzi District. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Gaborone. khg@info.bw
moin, von wann ist denn das Statement? Karl-Heinz Gimpel hat schon lange nichts mehr mit dem CroCamp zu tun. Er ist aber immer noch Honorarkonsul der Bundesrepublik für das Ngami Land. Sein Dienstsitz ist immer noch in Maun, aber in seinem Privathaus, an dem auch das offzielle gelbe Schild der BRD (das "Spiegelei") hängt. Ich weiss zwar, wo das ist, aber eine Adress habe ich nicht.
nun, über den Dienstsitzwechsel war ich nicht informiert - die Anschrift hatte ich mir mal irgendwoher kopiert und abgespeichert und hier verwendet. Sollte sie nicht mehr aktuell sein - sorry, P-Box müsste aber noch stimmen...
namutomi79 Beiträge · seit 200612. Feb. 2010 · #17
hallo, Departement of Veterinary Services PO BOx 14 Maun tel +267 686 0236 Fax +267 686 0315
Die Puplic Notice über Movement protocol for cloven hooved animals and their fresh poducts ist allerdings von 2008 daher weiß ich nicht ob die adresse noch stimmt.
mfg. Karin
SASascha120 Beiträge · seit 200713. Feb. 2010 · #18
Tja - 50 USD für einen Campingplatz sind eigentlich zu viel. Wenn ich mir aber den Tierreichtum anschaue, dann ist es wieder wenig. Klar gibt es andere Plätze Afrikas - aber Botswana ist gerade bezüglich Tierreichtum praktisch einmalig. Wenn Dir 50 USD zu viel sind, dann musst Du Dir eben ein anderes Land suchen - ganz einfach!
Bezüglich Lebensmittelproblematik: Mein Gott - soooo schlimm ist das nun wirklich nicht. Das ist Afrika! Da gibts halt mal Bestimmungen und Massnahmen, welche für uns ach so normalen Europär nicht nachvollziehbar sind. Ich verstehe Dein Problem wirklich nicht - Du machst hier schon etwas auf Polemik (Probleme am Zoll anderer Natur hatte ich schon diversen anderen Afrikanischen Ländern).
Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass $50 doch etwas viel ist. Hingegen lohnt sich das Geld zu investiern. Die Erlebnisse sind schlicht einzigartig und den absolut Betrag wert. Botswana fährt seit Jahren die Strategie "low volume, high fee". Das war schon vor 15 Jahren so, und ermöglicht letztlich, dass man noch etwas "Wilderness" spühren kann.
Ich kämpfe im Moment damit, dass ich keine Plätze mehr bekomme. Ich habe meine Reise im August geplant und wollte durch Moremi, Chobe usw. Alles Plätze seien bereits definitiv oder provisorisch belegt... Also wenn man welche kriegt, auch für $50, ich würde sie nehmen. 🤩
Verstehe dann nicht, das ich immer wieder Leute treffe, die stinksauer sind, weil Ihre Lebensmittel weggenommen wurden und keine Übernachrung trotz leerer Campsites bekommen haben. Gruß
PS: Ich verurteile auch niemanden, der 50 Doller für die Nacht zahlt. Verstehe dann nur nicht, warum immer Diskusionen über Permitpreise, Buchungs- und Reservierungsprobleme in Botswana auftreten, nicht aber in anderen Ländern... wenn es doch so normal ist. (Bsp: Buche mal einen Park v. Dtl aus bei San Parks und dann einen in Botswana) OK. andere Länder, andere Siten - jedem das was er mag)