4 Wochen Namibia 18.03. - 16.04.2006

24 Antworten · 7'268 Aufrufe · gestartet 12. März 2006 von superanderl
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Themenstarter40 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #1
Hallo Leute,
kaum habe ich dieses tolle Forum gefunden, möchte ich auch gleich um Eure Unterstützung/Rat/Tipps bitten.
Da wir in weniger als einer Woche fliegen werden und man doch so viel über den heftigen Regen liest, sind wir nun ein wenig über die Lage vorort verunsichert. Ich möchte ich Euch gerne unsere geplante Reise vorstellen - es wäre schön, wenn ihr die aufgrund Eurer Erfahrungen kommentieren könntet.
Wir haben lediglich die erste und letzte Nacht in Windhoek gebucht - für alles andere sind wir offen. Als Auto haben wir einen Toyota Hilux 4x4 mit Dachzelt gebucht:
Windhoek - Sousousvlei - Blutkoppe - Swakopmund - Torrabay - Palmwag - Sesfontein - Purros - Orupembe - Opuwo - EpupaFalls - Etoscha - Caprivi - Mahango Game Park - auf der Botswanaseite wieder zurück nach Windhoek. Wir wollen C-Pads/Straßen fahren.
Ob wir Botswana auch schaffen, wissen wir nicht - wir wollen nicht hetzen und lieber einen Teil für den nächsten Besuch aufheben.
Übernachten wollen wir auf Farmen (mit Angebot Abendessen) oder auf Campingplätzen - je nachdem, wie weit man kommt. Wir lieben die Natur und Tiere und das gute Essen.
Ich freue mich auf Eure Kommentare.
Bis dahin viele Grüße
Andrea

P.S. vor 4 Jahren haben wir schon einmal die klassische Tour gemacht.


🙂
Heute in zwanzig Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du versäumt hast, als über die, die du getan hast! Also mach die Leinen los, verlass den Hafen, fang den Fahrtwind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke. Mark Twain
466 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #2
Hallo Andrea,

Ihr habt eine gute Route ausgesucht. Das kann man beruhigt so machen und ich würde das auch so machen. Selbst wenn die Straßen noch nicht ganz in Ordnung sind und die Pads mit Sicherheit noch Schäden aufweisen werden - Ihr habt ein gutes und zuverlässiges Kraftfahrzeug gewählt und ich finde es ganz erstaunlich, daß Ihr keine Jagd durch das Land vorhabt, wie viele, die hier nach Routentipps fragen. Laßt Euch Zeit und vor allem, laßt das Land auf Euch wirken.
Wg. der Botswanarückfahrt müßtet Ihr dort Info´s einholen (das ist ja noch gute fünf Wochen hin); z.Zt. scheint da nicht viel zu gehen. Der Regen hat dort wohl viel durcheinandergebracht...

Ich wünsch Euch viel Spaß. Ihr seid zu beneiden!
Gruß Jürgen
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2'732 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #3
Bedenkt bitte, dass im Mahango Game Park keine Übernachtungsmöglichkeit besteht! Ihr könnt diesen Park nur als Tagesbesucher genießen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
106 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #4
Hallo Andrea

wir werden wahrscheinlich gleichzeitig im Sossusvlei sein. Achte mal auf das Forums-Erkennungsschild an unserem Hilux/Dachzelt mit "petramrs und Klaus". Wir fliegen schon am 16. nachts und sind am 19 gegen Abend/20. ganztags in der Sossusvlei-Lodge, mein Mann feiert dann seinen 50.!

Wir sind auch 4 Wochen unterwegs, aber die Strecke deckt sich nachher nicht mehr mit eurer geplanten Route.

Also vielleicht bis bald, jedenfalls sehr viel Spass an Eurer schönen Reise!
Petra
3'491 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #5
Hallo Andrea,
herzlichen Glückwunsch, dass Ihr nicht so viel in Euren Reiseplan hineingesteckt habt ( wobei ich den Caprivi-Botswanateil innerlich schon gestrichen habe ). So lässt sich wirklich etwas machen aus Eurer Tour. Ja - Ihr werdet vermutlich mit ein paar Straßenschäden rechnen müssen - aber das sollte mit 4x4 kein wirkliches Problem sein. Erkundigt Euch vor der Weiterfahrt über den Weg zum nächsten Ziel - dadurch evtl. erforderlich werdende Umwege sind in Namibia kein Verlust - eher im Gegenteil. Und Ihr werdet das Land in einem Zustand erleben, wie ihn selbst Namibier kaum kennen. Ich wünsche Euch eine gute Reise.
Gruß Joli
Themenstarter40 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #6
Vielen Dank an alle für die tollen Tipps und guten Wünsche.

Hallo Andreas
hast du einen Tipp, wo man in der Nähe des Mahango GP übernachten kann?

Hallo Petra,
wir werden am Soussusvlei die Augen nach Euch offenhalten - vielleicht können wir deinem Mann vorort gratulieren. Wir wünschen Euch auf jeden Fall ein tolles Fest.

Hallo Joli,
ja, das mit Caprivi/Botswana befürchte ich fast auch - ist aber nicht weiter schlimm - wir kommen wieder 🙂.

Am meisten Bedenken haben wir eigentlich auf der Strecke Sesfontein -Purros-Orupembe-Opuwo. Die wird immer wieder als schwierig geschildert und man soll sie nicht alleine fahren. Ist da was dran? Wir haben uns deshalb auch ein ein GPS-Gerät zugelegt.

Viele Grüße
Andrea
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655 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #7
hallo andrea, wir fahren die strecke zum kunene ab 31.3., aber über das marienflusstal. zumindest auf der hinfahrt sind wir mit zwei autos, die rückfahrt haben wir noch nicht genug geplant. ich bin auch schon seeehr gespannt, was uns auf der fahrt dahin erwartet. gps ist sicher notwendig. wir haben uns einen teil der strecke zusätzlich aus googleearth ausgedruckt, um die karten zu ergänzen. ob's hilft? euch einen wunderschönen urlaub von helga
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215 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #8
Hi Andrea,

Der Bogen der D3707 von Sesfontein über Purros und Otjiu ist rund 350km lang und ein ungepflegter 4x4-Pad für den Ihr Sandbleche mitnehmen solltet. Ohne 4x4 und "Lowrange"keine Chance! Von Purros über Orupembe nach Opuwo müßt Ihr einen Tag rechnen. Ihr müßt zur Zeit mehrfach den Khumib und den Hoarusib durchueren. Wenn Ihr in Kaoko Otavi ankommt "habt Ihr es geschafft", die Strasse ist riffig aber befestigt.

GPS ist immer gut, aber eine gute Karte reicht für die Tour.

Gute Übernachtungsmöglichkeit in der Opuwo Country Lodge.

Viel Spaß! 🙂
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1'910 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #9
superanderl schrieb:
.... Wir haben uns deshalb auch ein ein GPS-Gerät zugelegt.

Hallo Andrea,

welches GPS-Gerät habt Ihr Euch zugelegt... meine Frage deswegen, mitunter sind die sehr umständlich zu handhaben... habt Ihr Erfahrung?

allerbeste Grüsse, Klaus
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Themenstarter40 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #10
Hallo Klaus,
wir haben hier für Europa das Garmin Quest - für Auto und Motorrad im Einsatz.
Bei Woick sagte man uns, dass das Quest für Afrika nicht so gut geeignet sei.
So haben wir für Namibia bei www.dt800.de ein Garmin eMAP gemietet - sicherlich nicht die erste Wahl da nicht das neueste Modell. Aber wir sind nicht ganz GPS-unerfahren und von Familie Schmidt wurde unsere Route sowie Alternativen schon eingespielt sowie ein ausführliches Infopaket mitgegeben. Wie wir dann vorort zurechtkommen weiß ich noch nicht. Hast du Tipps?

Hallo Frank,
das mit den Sandblechen ist ein guter Tipp - muss ich gleich bei unserem Autovermieter anfragen - ich weiß nicht, ob die im Paket dabei sind.
Wir haben uns gedacht, dass wir in Purros und in Otiju übernachten werden.
Wir haben die Karte von Reise-Know-How.

Hallo Helga,
wünsche Euch auch einen tollen Urlaub. Wann wir dort sein werden wissen wir noch nicht.

Viele Grüße
Andrea
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215 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #11
Den Purros Campsite an der D3707 kennst Du dann sicher schon. Der Platz ist recht gut überholt worden und mit ein wenig Glück seht ihr dort Bergzebras (macht Bilder und schickt sie mir!!!!!!?) Fragt mal im Forum was die anderen vom "Himbadorf" halten falls ihr dahin wollt ...

... nur noch 5 Tage 😉
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106 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #12
Hallo Frank und alle Bald-Reisenden

die Tipps für die 3703 werden wir auch beherzigen. Wir fahren die Strecke von Nord nach Süd, d.h. am 7.4. ab Epupa - Opuwo, evtl. bis zur Dioptasmine von Camp Aussicht, am 8.4. auf die 3703 bis ca. Orupembe, nächsten Tag bis Purros, dort 2x campen. Vielleicht sieht man sich ja unterwegs (wir haben unsere Forums-Kennzeichen jedenfalls vorbereitet)?

Noch 2 Tage...
Beste Grüße und allen gute Pad
Petra und Klaus
6'152 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #13
Hallo Petra,

Camp Aussicht solltet ihr unbedingt mit einplanen, erstens wirklich
tolle Aussicht und Marius ist ein super Typ.
Übrigens sind dort auch wunderschön gepflegte Zimmer, wenn ihr
nicht campen wollt.
Gute Pad wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
6'152 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #14
Hallo Andrea,

da ihr ab und zu auf Farmen/lodges übernachten möchtet, besorge
Dir neben dem amtlichen Reiseführer unbedingt TRUMMIS LISTE
v. W. Dahle & W. Leyerer sind sämtlichliche Unterkünfte und Camps
aufgeführt mit allen Details, wie Telefon-Nummern, Lage, usw. auf-
geführt.
Gute Pad wüncht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter40 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #15
Hallo Petra und Klaus,
ich habe das mit dem Forums-Kennzeichen gelesen - leider etwas kurzfristig, aber mal sehen, was wir noch hinbekommen..da nur noch 4 Tage 😄
Es wäre schon toll, wenn man sich irgendwo im nirgenwo treffen würde. (komischer Satz!)

Hallo Hanne,
die neueste Ausgabe von Trummis ist glaube ich 2004 was ich so auf die Schnelle im Internet gefunden habe. Gibt es das eventuell auch in NAM zu kaufen?
Wir haben immer den Amtlichen Reiseführer von Namibiatourism dabei - da findet sich auch so allerlei, die Camps von Thomas Richter habe ich schon kopiert und im Reise-Know-How steht auch viel drin - leider für mich nicht ganz so optimal - namensalphabetisch - ich fänds schöner nach Orten sortiert. 🙁

Hallo Frank,
klar schick ich dir Bilder von den Zebras - falls ich welche sehe und ich werde mich auch um würdige Bilder für das Forum bemühen - keine leichte Aufgabe - hier sind viele Profis unterwegs.

Gibt es eigentlich diesen Campingplatz bei Otjui auf der D3707 (lt. Reise-Know-How-Landkarte) - oder ist das das Himbadorf? Jeder schreibt von Purros - aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich etwas von diesem Platz gelesen habe - oder ich hab was nicht mitbekommen. 🙁

Die von Euch empfohlenen Camps und Lodges habe ich mir gleich in meinen Unterlagen angeleuchtet (Marotte von mir) - Empfehlungen kann man immer gebrauchen.

Bei Euren Kommentaren über GPS ist mir ganz schwindlig geworden und ich habe gar nichts mehr verstanden. Ich glaube ich bin mit dem MietNavi von Dt800 ganz gut bedient. Das von Euch hat sich alles nach viel Arbeit und KnowHow angehört. Bei unserem Quest für zuhause scheint mir das alles viel einfacher.

Viele Grüße
Andrea
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3'491 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #16
Hallo Andrea,
ich bewundere Euren Mut und Elan, bei dieser Tour gleich ans "Eingemachte" zu gehen - ich meine damit die Tour Sesfontein-Puros-Orupembe-Opuwo. Ohne Zweitfahrzeug, viel 4x4-Erfahrung und ebensolcher Erfahrung im Umgang mit GPS-Geräten würde ich eine solche Tour bestimmt nicht machen. Und auch dann am Besten nur mit Führer. Wir Ihr seht - typische Sicherheitstouris also - Abenteuer ja - aber bitte mit Fangnetz. Aber im Ernst: wenn Euch das zu mulmig wird, dann macht eine oder 2 Übernachtungen im Fort Sesfontein - sehr urige Unterkunft. Von dort aus kann man geführte Touren zu den Himba buchen - mit eigenem oder fremden Auto. Und dann gibt es eine gut zu fahrende, aber sehr schöne Berg- und Talstrecke von Sesfontein direkt nach Opuwo - über den inzwischen entschärften Joubert-Pass ( den 1. Gang braucht man aber immer noch ). In Opuwo kann man sehr gut gelegen in der Ohakane Lodge übernachten - mitten im Ort.
Gruß Joli
Themenstarter40 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #17
Hallo Joli,
du hast vollkommen recht. Das ist auch die einzige Strecke, die uns etwas Kopfzerbrechen macht und weshalb ich immer wieder nachhake.
Wir sind nicht ganz Afrika-unerfahren. Mein Partner Jochen war früher mehrmals auf dem Motorrad in den Wüstenregionen von Tunesien, Algerien und Marokko unterwegs. So kennt zumindest er die Bedeutung „Wüste“. Wir waren schon einmal in Namibia und hatten letztes Jahr Südafrika bereist – allerdings nicht soweit fernab der Zivilisation.
Mit unserem GPS-Gerät waren wir bislang nur in Europa unterwegs und sind ganz gut damit zurecht gekommen. Das Gamin eMap haben wir hauptsächlich für die Schleife über Purros gemietet. Aber wir können ja bis dahin noch auf den anderen Strecken üben 😉

Wir werden über die D3707 vorort entscheiden – kommt auch auf das Wetter an. Auf jeden Fall werden wir deinen Tipp mit Fort Sesfontein im Hinterkopf behalten – das Fort sieht übrigens sehr gut aus. Wenn wir fahren, so haben wir auf jeden Fall 2 Nächte eingeplant – wobei dann die dritte Nacht in Opuwo - auf der Ohakane Lodge (günstig - Ü 258,00pP) – bereits gebucht sein wird, die dann auch wissen wo wir herkommen.
So wird man uns vielleicht im Ernstfall suchen?
Viele Grüße
Andrea
Heute in zwanzig Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du versäumt hast, als über die, die du getan hast! Also mach die Leinen los, verlass den Hafen, fang den Fahrtwind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke. Mark Twain
3'491 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #18
Hallo Andrea,
ich weiß nicht, ob Euch die Ohakane Lodge suchen wird, wenn Ihr nicht zur gebuchten Zeit ankommt. Wenn Ihr das sicherstellen wollt, dann solltet Ihr das mit denen explizit verabreden. Die sind sehr hilfsbereit. Vor ein paar Jahren haben die uns 2 junge Mädchen aus dem Hotel als Fremdenführer und Dolmetscher zur Erkundung des Ortes mitgegeben - diesen Trip werde ich nie vergessen. Allein hätte ich mich nie dorthin gewagt - selbst bewaffnet nicht. Aber mit den beiden " Kindern" war das ganz easy. Und erschreckend lehrreich.
Gruß Joli
106 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #19
Hallo Andrea,

wir freuen uns aufs Treffen, wenn's klappt. Morgen abend geht's los. Ich glaub ich hab seit dem letzten NAM-Urlaub packen gelernt, bisher nur knapp 30 kg für 2 Leute plus Rucksäcke/Handgepäck und Fototaschen. Und dabei viel Campingkram, der sonst nicht nötig war.

Ich bin froh, dass ihr alle (Hanne, Joli, Frank usw.) so viele Gedanken ins Forum stellt über die geplanten Strecken und mögliche Probleme. Zur Schleife der 3707 sind inzwischen recht viele, z.T. unterschiedliche Meinungen geäussert worden, dass wir uns so gut wie möglich erkundigen werden, bevor wir endgültig abbiegen. Wir werden es mit der gebotenen Vorsicht (nicht Angst und nicht Wagemut) schon schaffen, die schönsten Gegenden von NAM zu entdecken.

Die Wassersituation um Walvis Bay mit den Durchfallerkrankungen habe ich noch rechtzeitig gelesen, um mich mit Immodium einzudecken, und wir werden nur gekauftes Wasser trinken. In unseren Whisky brauchen wir sowieso nie Eiswürfel,also auch kein Problem...

Und mit reichlich Mückenmitteln können wir uns noch vor Ort eindecken, für den nördlichen Teil hatten wir uns schon mit Malarone versorgt, das reicht aber nicht für die ganze Reise.

Gerade erfuhr ich, dass die Gästefarm auf der Ostseite des Fish River Canyons "durch mysteriöse Umstände" verwaist ist, Koelkrans steht also nicht z.V., die Farm kann man aber bewohnen, wird von Canyon Nature Park verwaltet. Die Straßen speziell in diesem Gebiet sollen sehr schlecht sein. Dafür ist die Natur umso schöner jetzt. Wir freuen uns auch auf diese Gegend.

Gute Pad
Petra und Klaus
852 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #20
Hallo Andrea!

Wir sind heute erst aus Nam zurückgekommen. Vielleicht kann ich Dir/Euch
noch ein paar Infos geben. Es hat bisher keinen Regen im äußersten Nordwesten gegeben, d.h. auf der gedachten Linie Sesfontein Epupa.
Es gibt dort keine Unterspülungen, anders die Straße von Uis nach Palmwaag.
Sie ist derzeit mit einem Pkw nicht oder nur schwer befahrbar. Vorsicht
auch mit Allrad, es gibt ungesicherte Unterspülungen bis einem halben meter breit und Tief! Nur schwer zu erkennen! Wir konnten einmal nur mit einer Vollbremsung schlimmeres verhindern. Im Etosha sind noch einige Wege gesperrt aber nur vom Hauptweg ab. Defenitiv lohnneswert ist jetzt
Namatoni!!!!! Genießt es. An dieser Stelle noch eine Warnung für die Strecke Epupa-Swartboisdrift/Kunene River Lodge (am Kunene längs)
Diese Strecke ist nach zirka 40 Km östlich Epupa vom Regen betroffen. Trotz
der Schöhnheit rate ich definitiv ab die Strecke zu fahren. Zwei Riviere liefen noch , der Weg ist stellenweise ein Flußbett, normale Allradfahrzeuge
kommen hier an Ihre grenzen! Es lohnt den Streß derzeit nicht.

Namibia ist jetzt ein anderes Land, es ist dermaßen Grün..unglaublich.

Viel Spaß GaiAs
🙂
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