Roy´s Restcamp oder Grashoek / San

26 Antworten · 9'473 Aufrufe · gestartet 07. Dez. 2009 von amv
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Themenstarter103 Beiträge · seit 200807. Dez. 2009 · #1
Wir kommen im März auf unserem Weg nach Botswana an beiden Unterkünften vorbei. Wir sind auf dem Weg vom Waterberg nach Zumkwe und wollen dann bei Dobe über die Grenze.

Jetzt stellt sich mir die Frage, übernachten wir am besten in Roy´s Camp und fahren am nächsten Tag bei den San vorbei, schauen uns eine der Führungen an und fahren weiter nach Zumkwe,
oder sollen wir gleich bei den San übernachten?
Ich habe gelesen, dass der Campingplatz dort nur sehr rudimäntär ist. Das ist ja kein Problem wenn es trotzdem nett ist.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Und was würdet ihr uns empfehlen?

Vielen Dank schon mal für die Antworten.
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1'933 Beiträge · seit 200707. Dez. 2009 · #2
Auf Roy's Camp habe ich mich immer wöll gefullt.

Aber was denken sie hier von ; www.treesleeper.org in Tsintsabis?

Es grusst, Hans
630 Beiträge · seit 200807. Dez. 2009 · #3
Hallo Hans,

amv schrieb:
"Wir sind auf dem Weg vom Waterberg nach Tsumkwe und wollen dann bei Dobe über die Grenze"

Tsintsabis ist von dieser Strecke ziemlich weit entfernt!!!

@amv:
Ich hatte früher schon nach den Campingerfahrungen in Grashoek gefragt, schaue mal in der Suchfunktion. Persönliche Erfahrungen kann ich leider erst in neun Monaten weitergeben!

Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
413 Beiträge · seit 200607. Dez. 2009 · #4
Hallo amv,

ich kann nur zu Roy's Camp was sagen und da hat es uns ausgezeichnet gefallen.

gruss
Kitty
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Themenstarter103 Beiträge · seit 200808. Dez. 2009 · #5
Danke schon mal für eure Antworten.

@Klaus
Leider habe ich in der Suchfunktion nicht besonders viel gefunden. War das ein Thread direkt zu dem Thema oder ging es allgemein um eine Reiseplanung.
In neun Monaten sind wir dann auch schon zurück, dann können wir ja unsere Erfahrungen außtauschen 🙂

Mich würde halt auch interessieren ob es sich für einen ganzen Tag bei den San lohnt, Roy´s Camp auszulassen.
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2'349 Beiträge · seit 200908. Dez. 2009 · #6
Der Campsite bei den San hat (glaube ich zumindest, wenn ich da richtig informiert bin) weder Strom noch Wasser (Toiletten, Duschen).

Wenn das für euch ok ist: Ja, das lohnt sich! Es werden da auch Ganztagesaktivitäten angeboten oder man macht zwei Halbtagesaktivitäten.

Mit dem bezahlen des Campsites dort unterstützt ihr zusätzlich die San.

Roys Camp ist voll ok. Aber es ist nur ein Nachtlager. Es gibt dort nicht wirklich was besonderes zu sehen. Man hat halt nen Campsite mit Wasser und Strom um dort zu übernachten.

Ich war mit Roys ganz zufrieden würde das nächste mal aber bei den San campieren. Vor allem, wenn ich dann weiter nach Dobe fahren wollen würde. Sonst müsst ihr abends die fast 80km von Grashoek ja wieder zurück fahren zu Roys... Und dann am nächsten Tag wieder die Strecke nach Dobe...

Gruß, Otji!
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2009
630 Beiträge · seit 200808. Dez. 2009 · #7
Hallo amv,

hinsichtlich der Frage, ob sich ein ganzer Tag bei den San lohnt könntest Du einmal die relativ neuen Reiseberichte von eggitom (Namibia -> Reiseberichte -> "50 Tage NamBots") und Pascalinah (Botswana -> Reiseberichte -> "Elefanten, Elefanten ...") anschauen.

Der Campingplatz in Grashoek wurde - trotz des Mangels an Einrichtungen - schon verschiedentlich gelobt (z.B. von Silvia235 auf meine Rückfrage: siehe Suchfunktion "grashoek").

Ich plane für 2010 selbst bislang Übernachtungen bei:
Waterberg, Grootfontein, Grashoek und dann Tsumkwe (Nyae, Nyae) -> Botswana. Wenn man mit dem Dachzelt unterwegs ist, kann man sich ja noch vor Ort entscheiden.

Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
3'175 Beiträge · seit 200608. Dez. 2009 · #8
Hallo amv!

Wenn Ihr vom Waterberg kommt, dann wuerde ich mich in Grootfontein bei MAeuser auf Tigerquelle mit dem besten Essensnachschub eindecken und dann nach Grashoek weiterfahren, dort Programm machen und auch dort uebernachten. Alles andere wird euch in zeitliche Probleme bringen.
Wenn man mal eine NAcht nicht duscht wird das nicht so schlimm sein.
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2'772 Beiträge · seit 200608. Dez. 2009 · #9
HAllo,

wir waren Ende September in Grashoek, haben die Bushwanderung und die Tänze mitgemacht und dort auch übernachtet. Das Camp ist total einfach, ohne san. Anlagen und ohne Wasser, ansonsten jedoch sehr sauber und einsam gelegen.
Uns hat es dort gefallen!





LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2009
982 Beiträge · seit 200608. Dez. 2009 · #10
Wir waren dieses Jahr bei Roy. Es liegt halt direkt an der Hauptstraße, was allerdings nicht stört, da nachts nur sehr wenige Autos fahren.

Das Ambiente war nett, die Campsite selbst ist mit Strom ausgestattet. Würde ich wieder spontan eine Nacht während des Transits auf dem Weg nach WDH verbringen müssen, würde ich da wieder hinfahren.

Grüße,

Holger
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Themenstarter103 Beiträge · seit 200809. Dez. 2009 · #11
nochmals vielen Dank an alle für die hilfreichen Antworten.
Danke auch dir Pascalinah für die Bilder.

@Jörg
Warum meinst du, dass uns alles Andere in zeitliche Probleme bringen sollte.
Von Roy´s Camp bis zu den San, einen Programmpunkt anschauen und weiter nach Tsumkwe sollte doch an einem Tag machbar sein oder?
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2'772 Beiträge · seit 200609. Dez. 2009 · #12
Hallo amv,

wenn du bei den San ankommst, kannst du mit ihnen ausmachen, welche(s) Tour/ Programm du machen willst. Allerdings bedenke, dass es in der Mittagshitze auch für die San zu heiss ist und diese Zeit zur Ruhepause genutzt wird.

Vor der Abzweigung nach Grashoek kommt eine Vet-Kontrolle. es könnte sein,dass euch das Fleisch weggenommen wird. Sie kontrollieren die Kühlbox im Inneren des Fahrzeugs.

Etwa 200 m linkerhand weiter, direkt am Schild,

führt eine schmale Pad zu den San.

LG Pascalinah
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6 Beiträge · seit 201005. Jan. 2010 · #13
...Roys Restcamp war in Ordnung, nichts Besonderes, aber völlig ausreichend. Essen war gut, die Bar gut gefüllt, und wenn morgens um zwei dann die richtige Musik läuft (muss nicht laut sein), dann schmeckt der GinTonic noch besser. Der Chef ist entspannt, meist guter Laune und - wenn ich mich richtig erinnere - ein Bure, den es nach Nam verschlagen hat. Empfehlung: Ja, aber ohne zu große Erwartungen.
3 Beiträge · seit 200906. Jan. 2010 · #14
Hallo Märzfahrer,
bin zur gleichen Zeit auf gleicher Strecke und suche noch Infos und ggf. Begeitfahrzeug. Wenn Interesse gerne mich kontakten. Benny der bushdoc
167 Beiträge · seit 200916. Jan. 2010 · #15
Hallo,

wir haben bei Roy´s und Grashoek übernachtet. Ich bin der Meinung, dass man die beiden Campingsplätze schwer miteinander vergeleichen kann. Wie hier bereits mehrfach geschrieben wurde, gibt es bei Grashoek nicht mehr als eine wunderschöne freie Lichtung im dichten Busch. Unvergesslich bleibt für uns dem Trommeln und Gesang der San in der Ferne zu lauschen während wir allein unter einem grandiosen Sternenhimmel unser Windhoek Lager genossen.
Bei Roy´s ist immer viel los. Ein kommen und gehen von Durchreisenden. Obwohl wir eher die Einsamkeit lieben hat uns der Platz sehr gut gefallen. Das Essen im Restaurant war exzellent und wir haben von anderen Reisenden wertvolle Info´s bekommen und am Lagerfeuer nett geplaudert. Die kurzen Naturetrails rund um das Camp sind natürlich nicht mit Walkingsafaris in großen National Parks zu vergleichen. Aber wer die Augen offen hält entdeckt besonders in den frühen Morgen-/Abendstunden einiges.

Also - wir können beides empfehlen! Ich würde im Moment wahrscheinlich eher zu Grashoek tendieren!

VG
Ruaha
Themenstarter103 Beiträge · seit 200817. Jan. 2010 · #16
Hallo Ruaha,

danke für deine Info,
Ich würde auch beides gerne machen. Ist denn Grashoek deiner Meinung nach so im vorbeifahren zu machen?
Wir müssten den Tag von Roy´s zu den San und dann weiter bis Zumkwe.
Zuvor wurde schon erwähnt, das es Mittags zu heiß ist für eine Tour mit den San, aber heißt das automatisch, dass man dort übernachten muss?
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2'772 Beiträge · seit 200617. Jan. 2010 · #17
Hallo amv,

nein, du musst nicht unbedingt bei den San übernachten. Wenn du früh von Roy`s los fährst, bist du schon am Vormittag in Grashoek. Von dort bis Tsumkwe sind es ~ 150 km. Das schaffst du locker in 2 Stunden.

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
563 Beiträge · seit 200917. Jan. 2010 · #18
Hallo avm,

zu diesem Thema habe ich eine weitere Übernachtungsmöglichkeit im Internet gefunden, die ich persönlich allerdings nicht kenne. Roy's Rest Camp ist aus meiner Sicht ohne wenn und aber OK.

Gruß Mike

aus: Namibia & Botsuana Von Paula Hardy,Matthew Firestone
zuletzt bearbeitet 17. Jan. 2010
Themenstarter103 Beiträge · seit 200817. Jan. 2010 · #19
Hey Piscalinah und Silberadler,

danke für die Infos.

@Silberadler
Och nee jetzt hab´ ich ja noch mehr die Qual der Wahl 😉
Nein Scherz ich find´ die Info sehr gut.
(wie ist das eigentlich rechtlich mit der Veröffenlichung von Reiseführerauszügen????)
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81 Beiträge · seit 200924. Jan. 2010 · #20
Hi AMV,

es gibt noch eine weitere Alternative: Nördlich von Grootfontein ist das MAORI Camp von Conny und Peter. Eine sehr schöne Campsite mit sauberer Sanitäranlage, Braaistellen, kostenlosem Feuerholz, kalten Getränken und Sundownerturm.
Conny hat überdies ein Projekt am laufen. Sie baut für die Kinder der umliegenden Bevölkerung einen Kindergarten.
Der Bau müsste inzwischen in der Endphase stehen.
Grashoek http://www.lcfn.info/deutsch/newsletter_2009-2.html ist, wie schon mehrmals erwähnt nichts anderes als "Buschcamp" ohne Sanitäreinrichtungen und Wasser. Aber wunderschön.

Eine 3. Möglichkeit ist die Campsite der Tsumkwe Lodge in Tsumkwe. Sie gehört einem Buren und ist mit ihren Sanitäreinrichtungen, Bar, Schwimmbad, Essen - na ja! ebenfalls interessant, da die Strecke zu den Hoansi dann nicht mehr weit ist.
Lasst euch auf keinen Fall die Darbietungen des Living Museums nicht entgehen. Es hat uns irre gefallen und es sind sehr angenehme Leute.
Siehe hierzu auch: http://www.auchter.afritracks.de/index.php?page=namibia
Gruß aus Bayern
esberndl