masterdesertThemenstarter6 Beiträge · seit 200902. Dez. 2009 · #1Hallo Ulli,
Ein Danke an Dich für die Richtigstellung der Flugrettungsnummer.
Weitere Outbacktouren unter:
http://members.aon.at/abenteuerLiebe Grüße
O+H
peter 081'927 Beiträge · seit 200803. Dez. 2009 · #2Hallo Olga & Helmut,
Danke für die Tipps, die Telefonnummer der Flugrettung ist schon notiert 😉
Gruß
Peter
paulimann781 Beiträge · seit 200703. Dez. 2009 · #3
peter 081'927 Beiträge · seit 200803. Dez. 2009 · #4Eine Frage
Sind hier im Forum auch Mitglieder bei SOS International?
Die Mitgliedschaft kostet ja doch einige Dollar
ULUlli931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #5Hallo Peter,
wir sind bei SOS International. Was möchtest du wissen?
Gruß
Ulli
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #6Hi Peter,
also wenn Du eine Auslandskrankenversicherung hast, dann zahlt diese im Allgemeinen den bestmöglichen/schnellstmöglichen Transport zum bestmöglichen nächstgelegenen Krankenhaus. Dieses ist dann in Namibia ohnehin meist per Flugrettung und da ist es egal ob Du SOS International-Mitglied bist. Es gibt auch andere Flugrettung in Namibia, die Dir dann helfen (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen).
SOS International ist dann sinnvoll, wenn Du es weltweit nutzen willst. Wobei auch dann würde ich eher zu so etwas wie der ADAC Premiummitgliedschaft raten... da ist dann eine komplette, weltweite Rettung jeglicher Art mit eingeschlossen.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ULUlli931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #7Und noch ein Hinweis:
die Telefonnummer, die Olga & Helmut veröffentlicht haben, ist falsch! Vielleicht stimmte sie mal, aber ihre Geschichte ist 7(!) Jahre alt. Mit sicherheitsrelevanten Infos sollte man vielleicht etwas sorgfältiger umgehen...
Die Kontaktdaten von SOS International in Windhoek sind
International SOS Namibia
Hamutenya Wanehepo Ndadi Street
Lollopark, Olympia
PO Box 31220
Windhoek, Namibia Namibia
Admin Tel: +264 61 231 236
Das zuständige Alarmierungscenter sitzt allerdings in Südafrika:
Johannesburg
International SOS Assistance (Pty) Ltd
Open 24 hours a day
Tel: 27 (11) 541 1300
Fax: 27 (0) 865 290 777
Gruß
Ulli
peter 081'927 Beiträge · seit 200803. Dez. 2009 · #8Dank´ Dir Ulli.
Dass kann vielen von Nutzen sein 😉
Gruss
Peter
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #9Hi Peter,
in Afrika ist International SOS auch als "Air Rescue Africa" aktiv, z.B. für Namibia:
http://www.airrescueafrica.co.za/associated_services_namibia.html (andere Telefonnummern etc. als International SOS).
Sonnige Grüße
Christian
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peter 081'927 Beiträge · seit 200803. Dez. 2009 · #10Danke Christian,
eben habe ich die Bedingungen meiner Auslands-Krankenversicherung nachgelesen. Genau so, wie Du schreibst.
Weltweit gültig, allerdings darf der Auslandsaufenthalt 42 Tage nicht überschreiten und der Rückflug nach D muß vom Versicherer organisiert werden.
Gruss
Peter
ULUlli931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #11Hallo Peter,
klar, den Rücktransport nach D übernehmen alle Auslandskrankenversicherungen.
Aber die -unter Umständen- interessante Frage ist doch: wo rufst du an wenn dir in einer abgelegenen Gegend in Namibia (oder anderen Ecken) etwas passiert und du sofort medizinische Hilfe brauchst? Beim ADAC in München? Und was wird dann wohl passieren wenn du denen erzählst das du im Kaokofeld bist? Ich glaube nicht das der freundlichen Mitarbeiterin im Call-Center dann zeitnah etwas einfällt...
Gruß
Ulli
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #12Hi Ulli,
da unterschätzt Du aber den ADAC sehr. Einen bekannten haben Sie aus dem "Busch" des Kongo innerhalb von 12 Stunden ausgeflogen. Ohne Probleme! Und man muss nicht glauben, dass jemand im Call Centre in Südafrika sich besser auskennt.
Und außerdem stehen Dir ja auch Polizei, Krankenhäuser etc. in Namibia als Ansprechpartner zur Verfügung. Du kannst auch jeden Arzt kontaktieren. Die kennen sich alle mit Flugrettung etc. aus.
Aber wenn Du im Kaokoveld ein Problem hast, dann ist eher das Sat-Telefon wichtiger als die Frage wen Du dann anrufst 🙂
Soweit meine Meinung!
Sonnige Grüße
Christian
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ULUlli931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #13Hi Christian,
das freut mich für deinen Bekannten! Aber ich kenne auch andere Fälle...
Letzlich muss das sowieso jeder für sich selber entscheiden. Ich habe weder Verträge mit den einen noch den anderen, nur eben auch persönliche Erfahrungen.
Bzgl. des Satphones gebe ich natürlich recht. Aber es gilt naürlich immer: man muss auch wissen an wen man sich zuverlässig wenden kann.
Gruß
Ulli
Topobär5'479 Beiträge · seit 200903. Dez. 2009 · #14Ich muss auch das Management des ADAC loben. Man erreicht da nicht ein normales Callcenter in dem ansonsten die Mitglieder hinsichtlich Ihrer KFZ-Versicherung beraten werden.
Man spricht mit sehr kompetenten Menschen. Mich haben sie vorbildlich aus dem Süden Algeriens zurückgeholt, wo sie nach eigenen Angaben bis dahin noch nie gewesen waren.
ULUlli931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #15Hallo Topobär,
magst du nicht mal mit ein paar Zeilen schildern wie das in deinem Fall praktisch abgelaufen ist?
Gruß
Ulli
Topobär5'479 Beiträge · seit 200903. Dez. 2009 · #16Oberschenkelhalsbruch nach Salto mit dem Motorrad, mitten im Grand Erg Oriental am 17.12.1999 (mein Geburtstag 😵 ). Von der Unfallstelle wurde ich über 500km, erst im Begleit-LKW und dann als es dunkel wurde im Geländewagen unserer Tuareg-Guides in die nächste Ortschaft mit Landebahn und ärztlicher Versorgung (kleines Krankenhaus). Dort am 18.12. angekommen.
Nach der Diagnose machte sich meine Frau auf die Suche nach einem Telefon, mit dem man nach Deutschland telefonieren konnte. Das Telefon im Krankenhaus konnte internationale Anrufe nur empfangen, der Telefon-Shop ebenfalls. Nach viel Rumfragerei hatte Sie Glück und fand ein privates Telefon, dass Sie nutzen durfte. Nach Schilderung der Situation, hielt der ADAC noch kurz Rücksprache mit dem behandelnden Arzt und begann dann mit der Organisation der Rückholung.
19.12.: Warten, warten, warten. Lag aber nicht am ADAC, sondern an der algerischen Bürokratie. Zunächst mussten Lande- und Überflugrechte für eine private Chartermaschine besorgt werden. Dann gab es noch das Problem, dass der algerische Zoll mein Motorrad in meinem Reisepass eingetragen hatte. Ausreisen darf man aber nur mit Motorrad. Die einzigen, die das Motorrad wieder austragen durften, war das Hauptzollamt in Algier. Das Wochenende war (auch in Algerien ist Samstag/Sonntag arbeitsfrei) machte die Sache nicht einfacher.
20.12.: Gegen Mittag landete der kleine Rettungsflieger aus Nürnberg kommend. Ich wurde eingeladen, für meine Frau war kein Platz mehr. Für sie hatte der ADAC eine separate Rückreise organisiert. Auf dem Rückflug war noch eine Zwischenlandung in Algier notwendig. Dort kam ein Zollbeamter extra zu mir ins Flugzeug, um mein Motorrad aus dem Pass auszutragen. Abends Ankunft in Hannover.
Am nächsten Morgen schon auf den OP-Tisch und Heiligabend schon wieder zu Hause bei der Familie. Mein Motorrad stand nach 6 Wochen auch wieder vor der Tür, hatte ebenfalls der ADAC organisiert.
Wenn ich die nächsten 400 Jahre brav meine Mitgliedsbeiträge bezahle, hat der ADAC auch die Kosten wieder raus (vorausgesetzt mir passiert nicht erneut so ein Missgeschick).
ULUlli931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #17Hallo Topobär,
vielen Dank für deine Schilderung!
In der Tat eine klasse Leistung vom ADAC. So oder ähnlich kenne ich das aber auch. Der ADAC und andere organiseren den Rücktransport nach Europa nachdem du schon im Krankenhaus bist und sie mit einem Arzt sprechen können.
Nur ich meinte ursprünglich etwas anderes: nämlich die Rettung und Hilfe vor Ort. Ich bezweifele nämlich nach wie vor, dass dich der ADAC in einem akuten Notfall aus dem Kaokofeld, Kaudum etc. holt. Zumindest nicht in der gebotenen Geschwindigkeit.
Gruß
Ulli
masterdesertThemenstarter6 Beiträge · seit 200903. Dez. 2009 · #18Hallo Ulli,
danke für die richtige Notrufnummer.
Habe soeben gegoogelt und deine angegebene Nummer für SOS Windhoek
mit der Nummer +264 61 231 236 gefunden.
Allerding auf einer weiteren SOS International-Seite ist die Nummer für SOS Windhoek mit +264 61 230 505 angegeben ? Diese steht auch in unseren Reiseführer.
Wir haben kein Problem damit,da wir beide Nummern mit dabei haben werden, aber es ist wirklich etwas verwirrend.Vielleicht kannst du helfen ?
Vielen Dank
Helmut
Lust auf mehr ? :
http://members.aon.at/abenteuer
peter 081'927 Beiträge · seit 200803. Dez. 2009 · #19Ulli schrieb:.....Der ADAC und andere organiseren den Rücktransport nach Europa nachdem du schon im Krankenhaus bist und sie mit einem Arzt sprechen können....
Gruß
Ulli
... genau davon schrieb ich in meinem Beitrag.
Für den Notfall und die Hilfe vor Ort hast Du u.A. ja netterweise die richtigen Nummern hier aufgelistet.
Gruss
Peter
ULUlli931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2009 · #20Hallo Helmut,
die erste genannte Nummer ist die Office (= Admin) Nummer in Windhuk, die zweite die des Alarmcenters in Windhuk:
Office information
Windhoek
International SOS Namibia
Hamutenya Wanehepo Ndadi Street
Lollopark, Olympia
PO Box 31220
Windhoek, Namibia Namibia
Admin Tel: 264 61 231 236
Admin Fax: 264 61 231 254
Alarm center
Windhoek
Open 24 hours a day
International SOS Namibia
Tel: 264 61 230 505
Fax: 264 61 248 113
Das Alarmcenter in WDH ist aber nur für Namibia zuständig. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall die angebene Nummer in Johannesburg merken oder abspeichern. Die decken ganz Afrika ab. Deshalb hatte ich in meinem ersten Post zu dem Thema auch diese Nummer genannt.
Gruß
Ulli