Hilfe bei der Planung gesucht

26 Antworten · 5'169 Aufrufe · gestartet 12. Nov. 2009 von leila_ch
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Themenstarter16 Beiträge · seit 200912. Nov. 2009 · #1
Hallo

Wir planen gerade unsere erste (kleinere) Namibia-Reise und freuen uns bereits jetzt riesig auf das Erlebnis Namibia. Doch sind wir uns unsicher, ob wir wirklich die richtigen Unterkünfte rausgesucht haben (zuerst mit Hilfe des Internets (Fotos und Beschreibung), dann des Reisebüros welches uns ganz andere Unterkünfte empfielt ) und ob es dann wirklich so wird wie wir es uns vorstellen. Vielleicht mögt ihr uns mit Eurer Erfahrung weiterhelfen? Das wäre wirklich super!!

Der Schwerpunkt der Reise sollen die Tiere sein, gefolgt von der Natur- und Landschaft. Wir mögen sehr gerne Tiere und finden es immer wahnsinnig toll in der freien Natur auf Tiere zu treffen. Gehen aber weniger gerne in den Zoo. Wir möchten gerne möglichst viele (verschiedene) Tiere sehen, werden aber leider auf Capprivi verzichten (zu weite Fahrt) und so leider keine Flusspferde sehen können, was mich etwas traurig stimmt. Auf Namibia sind wir vor 1-2 Jahren per Zufall durch einen Bericht in einer "Wohnzeitschrift" gekommen, der uns fasziniert hat. Es war der Bericht (als Reisetipp) für eine Lodge in Namibia – und der Eindruck entstand, dass es mit Glück möglich sei, Abends auf der Terasse seiner Lodge zu sitzen, während z.B. ein Elefant gemütlich daran vorbeispaziert. Das wäre ja wirklich ein Traum. Aber uns ist bewusst, dass dazu leider eine grosse Portion Glück gehört – aber vielleicht kann man dem Glück etwas nachhelfen, indem man schon mal die Lodges wählt, wo das überhaupt noch am ehesten vorkommen könnte.

Es würde uns eine grosse Freude machen, wenn ihr unsere Reiseplanung mal anschauen könntet und diese mit ein paar Tipps, Anregungen und/oder auch Änderungen ergänzen könntet. Auch sind immer noch tausende Fragen offen… leider.

Windhoek (Olive Grove Guesthouse od. Villa Verdi)

Sossusvlei (Kuala Desert Lodge od. Kuala Wilderness Camp) - Ich habe etwas Mühe mir das ganz vorzustellen - wie gross ist die Sanddünen-Wüste? Und wie genau kann man diese Besuchen? Das Reisebüro meinte, dass eine Strasse bis zu einem Parkplatz führe und ab da (wenn man ohne 4x4 unterwegs sei) ein Bus einem weiter führe. Ja und dann? Irgenwie ist es für mich sehr schwierig zu erfassen, was da auf uns zukommt 🙂 Ich habe gelesen, dass die Sossus Dune Lodge die einzige im Namib Naukluft Park sei - unser Reisebüro meinte jedoch, dass die d.L.Kualo Desert Lodge gerade so gut gelegen sei wie die Sossus - einfach an einem anderen Ort und die Dünen in etwa in der gleichen/ähnlichen Zeit dann zu erreichen seien und dass auch die Sossus D.L. ca. 60min. Fahrzeit von den Dünen entfernt ist. Stimmt das? Kann man die Dünen am Nachmittag besuchen (mit Abenstimmung) und dann am Morgen früh bei Sonnenaufgang um anschliessend weiterzufahren? Oder würdet ihr davon abraten?

Swakopmund (Guest House) (Hier möchten wir natürlich nach Walvis Bay und Cape Cross um die Robben zu sehen 🙂 🙂 Vielleicht auch Flamingos?
Macht es Sinn dort eine Fahrt zu machen, oder ist das einfach mal wieder so typisch Touristenmässig..kommerziell? / Unpersönlich...

Twyfelfontain (Doro Nawas)
mit der Absicht auf Suche nach den Wüstenelefanten zu gehen?(Falls das an einem Nachmittag geht?)Wir haben gelesen, dass man in Doro Nawas die Möglichkeit hat auch auf der Terrasse im Bett zu übernachten - ist das vorher anzumelden? Geht das überhaupt - denke da an Stechmücken und Co.Würde es sich lohnen den versteinerten Wald anzusehen? Wie können wir uns diesen vorstellen? (Haben gegoogelt, aber nicht was gesehen, dass uns auf Anhieb gefesselt hat)

Etosha
Unser Reisebüro meinte, dass wenn wir Tiere sehen wollen, wir besser mit einer privaten Lodge bedient wären, als mit den Camps. (Ev. mit einer geführten Tour, da die Inhaber wissen würden, wo "ihre" Tiere seien) Aber wie ist das denn? Löst man jedesmal ein Ticket um in den Park (wenn man das Gelände der priv. Lodge verlässt) zu gehen - es fällt mir schwer mir das richtig vorzustellen. Die Camps im Park - sind die Überlaufen? Oder würde es von der Tierbeobachtung doch besser sein, im Camp im Etosha zu übernachten? Die Bilder der Zimmer sehen ja ansprechend aus 🙂 aber wenn sich da die Leute tummeln...hmmm..?

Es wären dann zur Auswahl:
Epacha Game Reserve oder Engava Lodge
und
Mushara Outpost oder Onguma Plains (The Fort)- falls sich der riesige Aufpreis lohnt...

Unser Reisebüro meinte, dass es keinen Sinn mache mehrere Unterkünfte (wenn dann zwei) zu wählen, stimmt das?

Ja, und dann ginge es zurück.

Und zum Schluss noh ein paar Fragen mehr:

Würde es sich lohnen eine Nacht in Kalahari (Intu Africa Game Lodge) einzulegen? Der rote Sand sieht ja auf den Bildern toll aus. Kann man dort auch Tiere sehen? 🙂

Ist es ok den Fishriver Canon auszulassen? Oder ist er Vergleichbar mit dem Grand Canyon?

Auch haben wir bei unserer Planung sonst noch sehr viel ausgelassen. Das ist uns völlig bewusst. Nun ja, leider passt einfach nicht alles ins Budget 🙁 . Trotzdem - hättet ihr uns empfohlen von dem vielen das wir auslassen nochmals zu überdenken ob wir die Epupa Falls (ich nehme an dort hat es keine Flusspferde, oder?) und den Hoba Meteoriten wirklich auslassen sollen. Oder habt ihr weitere Tipps für uns?

Wo gibt es Erdmännchen? Wäre toll eines zu sehen.

So, jetzt ist das ganze ziehmlich lang geworden mit vielen, vielen Fragen. Wir würden uns über Antworten sehr freuen! Vielen Dank für Eure Hilfe und Ratschläge.

Liebe Grüsse Leila
387 Beiträge · seit 200912. Nov. 2009 · #2
Hallo Leila,
ich möchte dir einige Tipps geben:
für Windhuk:
Okapuka Ranch 30 km nach Windhuk in Richtung Norden (Richtung Okahandja).
Hier siehst du auf jeden Fall Tiere, denn die kommen abends ans Wasserloch das sich vor der Lapa-Bar befindet. Desweiteren kannst du einen Game-Drive machen. Die Ranch ist so groß....... alle Tiere außer Elefanten haben hier ein Zuhause. Unterkunft und essen ok, sicher und nett. Wir haben dort zu Anfang unsere Basis gehabt und von dort aus Unternehmungen gestartet.

Caprivi
waren wir mit dem Intercape Mainliner (ab Windhuk). Der fährt um 18.00 Uhr ab und ist am nächsten morgen 5.00 Uhr in Rundu. Man sieht auf jeden Fall Flußpferde. Wir waren dort zum Tiger-Fisch angeln auf dem Okavango.

Swakopmund (hier ist mittlerweile unser zweites Zuhause)
Von hier Tagestouren buchen (je Tour/Person ca. 50,- Euro) z.B. Mola Mola - da siehst du Robben (die kommen aufs Boot), Delphine, Pelikane, Komorane etc. etc. ..... das Geschrei und den Gestank von Cape Gross braucht man nicht wirklich und der weite Weg.... lohnt sich irgendwie nicht (1,5 Std. geradeaus auf Salzpad... und wieder zurück von Swakopmund aus.
Sehr interessant die Wüstentour. Abholung ca. 9.00 zurück ca. 14.00 Uhr..... ein echtes Erlebnis.
Von diesen Touren gibt es jede Menge Auswahl. Ist nie unpersönlich, da kleine Gruppen oder ihr seit sogar alleine (kommt auf die Jahreszeit an).

Viel Spaß beim planen, Moni

Zu den anderen Zielen (da waren wir zwar auch...) sollen sich andere Spezialisten äußern....
Wir haben nie so eine Rundreise (wir sagten immer "auf der flucht - nicht im Urlaub") gemacht, sondern Namibia so nach und nach erobert.
Wir sind seit 2003 je 2 mal jährlich dort gewesen und haben seit 2007/08 unser eigenes Domizil in Swakopmund (mit Gäste-Flat).
Es wird viel gefragt um es dann doch selbst wieder mal besser zu wissen...
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2009
8'054 Beiträge · seit 200812. Nov. 2009 · #3
Hallo leila,

Zuerst Willkommen im Forum! 😎

Du hast vergessen uns zu sagen wie lange Du unterwegs sein wirst. Es spielt schon eine Rolle ob du 10 oder 15 Tage zu Verfügung hast!

Swakopmund lohnt sich auf jeden Fall und minimum 2 Tage. Du musst unbedingt die Dolphin Cruise und die Desert Living Tour mitmachen. Ein echtes Erlebnis!

Ich würde auf jeden Fall in Etosha im Park direkt übernachten. Mein lieblingscamp ist Okaukuejo. Da gibt es nämlich ein grosses Wasserloch dass Abends beleuchtet ist. Und da sitzt Du und schauest den Tieren zu. Ein Genuss!

Erdmännchen konnte ich auf der Brandberg White Lady Lodge bewundern. Sie vergnügten sich um den Pool und waren sehr witzig.

Wenn Du nur 10-15 Tage hast musst Du auf Fish River Canyon, Epupa Fälle schon verzichten. Da reicht die Zeit leider nicht.
Sag uns wie lange Du dort bist und wir können Dir eine Reiseroute vorschlagen.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter16 Beiträge · seit 200912. Nov. 2009 · #4
Hallo Zusammen

Wow, jetzt habe ich erst gerade geschrieben und bekomme von Euch schon Antworten. Ist ja wirklich super und es freut mich wirklich enorm!! 🙂 Vielen vielen Dank für die guten Tipps und Ratschläge. Wir planen eigentlich so 10-15 Tage zu gehen, sind aber da noch kein Flug gebucht ist, recht flexibel. Einzig das liebe Geld setzt uns Grenzen. 🙁

Wir möchten übrigens Ende April 2010 nach Namiba fliegen und wie gesagt, freuen uns bereits sehr darauf.... 🙂

Liebe Grüsse Michelle
7'267 Beiträge · seit 200612. Nov. 2009 · #5
Hallo Michelle

leila_ch schrieb:
Swakopmund (Guest House) (Hier möchten wir natürlich nach Walvis Bay und Cape Cross um die Robben zu sehen 🙂 🙂 Vielleicht auch Flamingos?
Macht es Sinn dort eine Fahrt zu machen, oder ist das einfach mal wieder so typisch Touristenmässig..kommerziell? / Unpersönlich...
Mach eine Tour. Die ist zwar typisch Tourimässig macht aber viel Spass. Ich finde die Robben/Delfin/Pelikantouren toll. Es gibt verschiedene Anbieter die alle das gleiche machen.
Letze Woche haben wir auch eine Living Desert Tour (bei Chris) gemacht. Das ist auch richtig gut!

Etosha
Unser Reisebüro meinte, dass wenn wir Tiere sehen wollen, wir besser mit einer privaten Lodge bedient wären, als mit den Camps. (Ev. mit einer geführten Tour, da die Inhaber wissen würden, wo "ihre" Tiere seien) Aber wie ist das denn? Löst man jedesmal ein Ticket um in den Park (wenn man das Gelände der priv. Lodge verlässt) zu gehen - es fällt mir schwer mir das richtig vorzustellen. Die Camps im Park - sind die Überlaufen? Oder würde es von der Tierbeobachtung doch besser sein, im Camp im Etosha zu übernachten? Die Bilder der Zimmer sehen ja ansprechend aus 🙂 aber wenn sich da die Leute tummeln...hmmm..?
Für Neulinge sind geführte Touren immer gut. Du erfährst viel und kriegst Tiere gezeigt, an denen Du wahrscheinlich vorbeifahren würdest. Ein privates Reserve ist aber kein Ersatz für Etosha. Speziell die beleuchteten Wasserlöcher in Okaukuejo und Halali sind Nachts einfach nur genial.
Ich würde auch selber noch rumfahren wollen. Deshalb etwas in der Lode und auch min. 1 Nacht im Park.
Würde es sich lohnen eine Nacht in Kalahari (Intu Africa Game Lodge) einzulegen? Der rote Sand sieht ja auf den Bildern toll aus. Kann man dort auch Tiere sehen? 🙂
In der Region gibt es mehrere Lodges mit rotem Sand. Du siehst auch einiges an Tieren, aber kaum welche die Du nicht schon von Etosha kennst (hauptsächlich Springbock, Oryx, Strauss.
Ist es ok den Fishriver Canon auszulassen? Oder ist er Vergleichbar mit dem Grand Canyon?
Das ist OK wenn Ihr den auslasst. Sonst wird Eure Reise zu lang und zu stressig. Der Canyon ist nett, wenn Du sowieso in der Gegend bist. Mit dem Gandcanyon aber nur bedingt zu vergleichen.

Epupa ist sehr schön. Aber nicht einfach zum rauf und am nächsten Tag gleich wieder runterfahren. Da musst Du einige Tage ausspannen können. Leider ohne Flusspferde.
Mit dem Meteoriten verpasst Du nich wirklich viel. Inestiere die Zeit in anderes.
Wo gibt es Erdmännchen? Wäre toll eines zu sehen.
Die Chancen auf Erdmänchen sind speziell in der Kalahari recht hoch.

Herzliche Grüsse aus Windhoek
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
8'054 Beiträge · seit 200812. Nov. 2009 · #6
Hallo Michelle,

Hier schon einmal einen Vorschlag:

Tag 1 Ankunft Windhoek, Wagen mieten und Weiterfahrt Kalahari (Bagatelle Lodge zum Beispiel oder Anib Lodge wenn es billiger sein soll)
Tag 2 Kalahari
Tag 3 Kalahari - Sesriem (Sossusvlei Lodge zum Bespiel)
Tag 4 Sesriem
Tag 5 Sesriem - Swakopmund (Beach Lodge)
Tag 6 Swakopmund
Tag 7 Swakopmund - Brandberg White Lady Lodge
Tag 8 Brandberg White Lady - Vingerklip Lodge
Tag 9 Vingerklip Lodge
Tag 10 Vingerklip Lodge - Okaukuejo/Etosha
Tag 11 Okaukuejo
Tag 12 Okaukuejo - Namutomi oder ausserhalb des Parks
Tag 13 Namutomi - Okonjima Africat (ein Muss einer Namibia Reise)
Tag 14 Okonjima
Tag 15 Okonjima - Windhoek

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
236 Beiträge · seit 200712. Nov. 2009 · #7
So, will auch noch meinen Senf dazu geben...

aufbauend, auf Annicks Reisevorschlag, der schon mal sehr schön ist.

Thema Windhoek:
Es gibt in Windhoek wesentlich günstigere Unterkünfte als deine angegebenen wie z.B. die Pension Steiner. Je nachdem, wann ihr ankommt, könnt ihr wirklich gleich weiterfahren und müsst nicht die erste Nacht in Windhoek verbringen. Aber gerade in der Pension Steiner könnt ihr auch ne Menge Tipps zu eurem Aufenthalt in Namibia bzw. Windhoek bekommen.

Thema Kalahari:
Ich weiß nicht, ob ich gleich 2 Nächte in der Kalahari (z.B. Bagatelle) verbringen würde. Mir persönlich ist die Lodge zu teuer und so viel kann man da auch nicht erleben... da ist Sossusvlei doch viel "geiler".

Thema Swakopmund:
Bei den ganzen Unternehmungen, die ihr machen wollt, sind 3 Nächte schon fast ein MUSS. Denkt auch mal über einen Flug über die Namib nach. Ein unvergessliches Erlebnis - gerade in den Abendstunden.

Thema rund um Twyvelfontein/Vingerklip:
Also wir haben damals im Xaragu Camp übernachtet. Das Camp ist sehr schön, sehr persönlich, man sieht auf alle Fälle Erdmännchen und man kann hervorragend Ausflüge zu Twyvelfontein, den versteinerten Wald, etc. machen. Außerdem werden auch Ausflüge zu den Wüstenelefanten angeboten. Trotzdem würde ich eine Nacht direkt in der Vingerklip Lodge verbringen, da es eine wundervolle Lage ist und man den Sonnenuntergang dort sehr genießen kann.

Thema Etosha:
Ich würde auch so viele Nächte in Etosha verbringen und nur die letzte Nacht außerhalb vom Lindequist Gate (z.B. Onguma-, Aoba-, Mushara-, Mokuti-Lodge), weil man einfach viel schneller morgens bei den Tieren ist und in Nacht die beleuchteten Wasserlöcher geneißen kann.

Ein krönender Abschluss wäre in der Tat ein oder 2 Nächte in Okonjima, falls es das Budget zulässt.

Gruß
Christoph

PS: Vielleicht könnt ihr auch noch das Erongo Gebirge miteinbauen, was landschaftlich wirklich außerordentlich beeindruckend ist.
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika Blog: https://www.tiefsandtaucher.de Facebook: https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2009
2'721 Beiträge · seit 200612. Nov. 2009 · #8
Hallo leila_ch
Annick hat Dir eine schöne Tour zusammengestellt, aber ich persönlich würde den Umweg über die Bagatelle bzw. Anib Lodge nicht machen und gleich Sesriemen ansteuern. Anib Lodge kann für Individualreisende sogar etwas zu laut sein. Diese Lodge wird von Bussen angefahren. So schön die Landschaft dort ist, aber Du hast wenig Zeit diese zu geniessen. Das finde ich schade. Im Sossusvlei würde ich Deine genannten Unterkünfte ebenfalls vorziehen. Die Sossusvlei Lodge wäre mir zu unpersönlich und gross. Aber das ist Geschmacksache. Viele lieben diese Lodge. Vorteil: verhältnismässig nahe am Vlei.
Den Tag, den Du von der Kalahari eingespart hast würde ich in Swakopmund anhängen. Von der Zeit her könntest Du jetzt nur 1 Ausflug machen. Robben-Delfin-Pelikantour oder Living Desert Tour. Die White Lady Lodge am Brandberg ist sehr schön gelegen. Leider sind die Zimmer etwas sehr „abgewohnt“ (wenigstens unseres). Die Bezüge der Stühle abgeschabt, die Vorhänge verstaubt, die Duschen renovierungsbedürftig. Bei uns waren sogar die Fenster mit Klebeband verklebt, damit sie geschlossen bleiben. Die Betten waren aber sehr bequem, das Personal sehr nett und zuvorkommend und das Essen gut. Über Vingerklip Lodge und Okonjima kann ich nichts sagen, dort habe ich noch nicht übernachtet.
Okaukuejo würde ich auch machen. Das Wasserloch ist toll und wenn Du dann nicht mehr im Park übernachten möchtest (ist sehr teuer) würde ich die Uris Lodge nähe Tsumeb vorschlagen. Eine sehr gut geführte Unterkunft die total aus dem Rahmen fällt und nicht übertrieben teuer ist oder ev. Etosha Aoba. Bei beiden lohnen sich aber wiederum 2 Übernachtungen.
Viel Spass bei der weiteren Planung
Gisela
7'267 Beiträge · seit 200612. Nov. 2009 · #9
Bei den ganzen Empfehlungen sollte auch die Jahreszeit noch beachtet werden. März/April sind meine liebsten Monate in Namibia. Da hat es meist noch einiges an Wasser, Blumen, grünes Gras und Fotowolken. Leider ist es aber in dieser Zeit sehr schwer Wüstenelefanten anzutreffen. Auch ist die Gegend um Okaukuejo dann eher spärlich besucht. Die Namutoni Gegend ist aber voll Tiere.

Gruss Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter16 Beiträge · seit 200912. Nov. 2009 · #10
Hallo Zusammen

Wow ich bin absolut begeistert. Vielen herzlichen Dank fürs Lesen und vorallem natürlich für die tollen Beiträge und Ratschläge! 🙂 🙂

Ich habe das Bedürfniss zu meiner Anfrage noch etwas hinzuzufügen, weil ich jetzt durch die Antworten merke, dass ich mich viel zu unklar ausgedrückt habe. Wir haben bereits einen ungefähren Plan - trotzdem herzlichen Dank an Annik, denn wir können unseren jetzt mit Deinem Vorschlag abgleichen! - ich hatte die einzelnen Tage/Aufenthaltsdauer einfach weggelassen, weil ich sie nicht schon im Voraus hier festhalten wollte, denn je nachdem was wir noch anschauen, können sich diese noch ändern. Aber dennoch haben wir bereits Stunden über dem Thema Namibia gebrütet und uns viele Gedanken gemacht. Was für uns jedoch sehr sehr schwierig ist festzustellen, ob wir alles für uns nun richtig durchdacht haben und ob es das so überhaupt bringt. Ich möchte mich bei Euch wirklich bedanken für die tollen Tipps - wie beispielsweise, dass wir anstelle von Cape Cross lieber eine Tagestour buchen sollen. Werden wir nun sicher tun!

Zu den Unterkünften wäre ich total froh, wenn ich ein Feedback über die von uns herausgesuchten erhalten würde, wenn Jemand dort schon war. Uns ist bewusst, dass die Unterkünfte teilweise recht teuer sind. Aber dazu muss ich auh sagen, dass wir diese gewählt haben, weil sie uns von der Art sehr gut entsprechen. Da sich aber nur vom Beschrieb und Bildern meist nicht wirklich gut auf das Echte schliessen lässt wären wir um Hilfe sehr dankbar. Z.B. Massenandrang in diesen Unterkünften? Das Geld wert? Gibt es was im gleichen Stil aber günstiger oder vorallem, sind diese Unterkünfte empfehlenswert, vorallem was die Tiere betrifft?

Vielen Dank auch für den Hinweis, dass wir mindestens 1 Nacht im Park (Etosha) verbringen sollen. Ich habe einfach etwas Angst, dass in den Camps Massenandrang (Essen, beim Wasserloch etc. herrscht, so das gar keine gemütliche schöne Stimmung mehr entsteht, sondern so was wie im "Zoo/Zirkus" um das jetzt mal etwas überspitzt zu sagen.

Vielen Dank nochmals! Liebe Grüsse leila
5'538 Beiträge · seit 200812. Nov. 2009 · #11
Hallo Leila,

dann will ich mal Deinen Plan Punkt der Reihe nach kommentieren.



Windhoek (Olive Grove Guesthouse od. Villa Verdi)

Beide Häuser kenne ich nur vom Hörensagen. Sie sind bestimmt sehr gut. Trotzdem empfehle ich Dir mal was ganz anderes. Die Heinitzburg liegt oben auf dem Berg, man überblickt Windhoek und genießt den Sonnenuntergang. Länger als eine Nacht würde ich allerdings nicht in Windhoek bleiben – es gibt lohnendere Ziele.

Sossusvlei (Kuala Desert Lodge od. Kuala Wilderness Camp) - Ich habe etwas Mühe mir das ganz vorzustellen - wie gross ist die Sanddünen-Wüste? Und wie genau kann man diese Besuchen? Das Reisebüro meinte, dass eine Strasse bis zu einem Parkplatz führe und ab da (wenn man ohne 4x4 unterwegs sei) ein Bus einem weiter führe. Ja und dann? Irgendwie ist es für mich sehr schwierig zu erfassen, was da auf uns zukommt Ich habe gelesen, dass die Sossus Dune Lodge die einzige im Namib Naukluft Park sei - unser Reisebüro meinte jedoch, dass die d.L.Kualo Desert Lodge gerade so gut gelegen sei wie die Sossus - einfach an einem anderen Ort und die Dünen in etwa in der gleichen/ähnlichen Zeit dann zu erreichen seien und dass auch die Sossus D.L. ca. 60min. Fahrzeit von den Dünen entfernt ist. Stimmt das? Kann man die Dünen am Nachmittag besuchen (mit Abenstimmung) und dann am Morgen früh bei Sonnenaufgang um anschliessend weiterzufahren? Oder würdet ihr davon abraten?

Die Kuala Lodgen sind gut und auch sie liegen in den Dünen. Ich würde diese auf jeden Fall der Sossusvlei Lodge oder der Sossus Dune Lodge vorziehen. Noch schöner – allerdings auch viel teurer - ist Wolvedans. Wenn Ihr in Wolvedans seid, könnt Ihr Sossusvlei fallen lassen. Es ist zwar nicht wie mit den Eiern, aber die Dünen sind alle wunderschön und ähneln sich doch irgendwie. Wenn Ihr nach Sossusvlei fahren wollt und keinen 4 x 4 habt, dann fahrt Ihr mit dem Shuttle ins Vlei. Ihr werdet dort abgesetzt, macht eine Wanderung (in eines der Nebentäler oder auf eine der Dünen) und der Shuttle sammelt Euch dann irgendwann wieder auf. Das solltet Ihr auch tun, wenn Ihr zwar einen 4 x 4 habt, aber noch keine Sanderfahrung. Man kann (sollte sogar) die Dünen nachmittags besuchen und herrliche Stimmungsfotos machen. Ihr müsst aber bei Sonnenuntergang wieder draußen sein. Am nächsten Morgen könnt Ihr natürlich wieder rein – zumindestens einen Teil – eine der Dünen (Elim oder Düne 45, was die meisten Besucher tun) besteigen, den Sonnenaufgang genießen und dann wieder zurückfahren. Je nachdem, was das nächste Ziel ist, kommt Ihr am frühen bis späten Nachmittag dort an.

Swakopmund (Guest House) (Hier möchten wir natürlich nach Walvis Bay und Cape Cross um die Robben zu sehen Vielleicht auch Flamingos?
Macht es Sinn dort eine Fahrt zu machen, oder ist das einfach mal wieder so typisch Touristenmässig..kommerziell? / Unpersönlich...


Swakopmund – das ist auch mein zweiter/erster Wohnsitz – lohnt auf jeden Fall. Ihr solltet dafür mindestens 3 Nächte einplanen. Eine Delfinfahrt – obwohl kommerziell – ist ein Muss. Dann vielleicht noch die Little Five Tour und – was ich liebe – eine mehrstündige Wanderung durch die Dünen – immer rauf und runter. Traumhaft. Es gibt da noch viel mehr zu tun. Schaut einfach mal unter www.abenteuer-in-namibia.com und sucht Euch aus, was Ihr wollt. Cape Cross lasse ich fast immer links liegen, denn Robben seht Ihr so viele bei der Delfinfahrt, dass dies kein Muss ist. Die Fahrt von Swakop dahin ist nicht überwältigend. Ich würde gleich von Swakop über Henties Bay, Uis und Brandberg (Wanderung zur White Lady) nach Doro Nawas fahren. Diese Tour haben wir mit Freunden übrigens gerade hinter uns. Wir sind allerdings noch weiter gefahren bis Twyfelfontein.

Twyfelfontain (Doro Nawas)
mit der Absicht auf Suche nach den Wüstenelefanten zu gehen? (Falls das an einem Nachmittag geht?) Wir haben gelesen, dass man in Doro Nawas die Möglichkeit hat auch auf der Terrasse im Bett zu übernachten - ist das vorher anzumelden? Geht das überhaupt - denke da an Stechmücken und Co.Würde es sich lohnen den versteinerten Wald anzusehen? Wie können wir uns diesen vorstellen? (Haben gegoogelt, aber nicht was gesehen, dass uns auf Anhieb gefesselt hat)


Dieses Camp kenne ich nicht. Aber ich bin sicher, dass Euch die Gegend gefallen wird. Aber dann auch nicht durchrauschen, sondern zwei Nächte bleiben. So leicht findet man die Wüstenelefanten und –nashörner, die es dort auch gibt, doch nicht.


Etosha
Unser Reisebüro meinte, dass wenn wir Tiere sehen wollen, wir besser mit einer privaten Lodge bedient wären, als mit den Camps. (Ev. mit einer geführten Tour, da die Inhaber wissen würden, wo "ihre" Tiere seien) Aber wie ist das denn? Löst man jedesmal ein Ticket um in den Park (wenn man das Gelände der priv. Lodge verlässt) zu gehen - es fällt mir schwer mir das richtig vorzustellen. Die Camps im Park - sind die Überlaufen? Oder würde es von der Tierbeobachtung doch besser sein, im Camp im Etosha zu übernachten? Die Bilder der Zimmer sehen ja ansprechend aus aber wenn sich da die Leute tummeln...hmmm..?


Es wären dann zur Auswahl:
Epacha Game Reserve oder Engava Lodge – Hier meinst Du wohl die Ongava.
und
Mushara Outpost oder Onguma Plains (The Fort)- falls sich der riesige Aufpreis lohnt...

Unser Reisebüro meinte, dass es keinen Sinn mache mehrere Unterkünfte (wenn dann zwei) zu wählen, stimmt das?


Euer Reisebüroberater war noch nicht da!!!! Ich wähle immer die Unterkünfte im Park und zwar Okaukuejo UND Halali. Die haben ganz tolle Wasserlöcher und wenn Du einmal den Sonnenuntergang am Wasser mit Elefanten oder Giraffen oder Nashörnern erlebt hast, dann vergisst Du das nie.


Würde es sich lohnen eine Nacht in Kalahari (Intu Africa Game Lodge) einzulegen? Der rote Sand sieht ja auf den Bildern toll aus. Kann man dort auch Tiere sehen?

Wo gibt es Erdmännchen? Wäre toll eines zu sehen.

Erdmännchen gibt es in der Bagatelle Kalahari Game Ranch (oder ähnlich), fast gegenüber den Lodgen von Intu Africa. Ich würde auf jeden Fall mindestens eine Nacht in der Kalahari verbringen – egal, ob in der Zebra Lodge von Intu Africa oder der Bagatelle oder der Anib. Der Hauptunterschied liegt im Preis.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir noch viel Spaß bei der Planung.

Ganz liebe Grüße

Gerd

PS: Schau Dir doch mal die Bildergalerie an. Von mir sind da zwei Alben:

Diverse Namibia und Etosha Eindrücke.
4'528 Beiträge · seit 200712. Nov. 2009 · #12
Hallo Leila,

ich möchte Dir gerne zu Teilen Deiner Fragen mein Feedback geben.

Twyfelfontain (Doro Nawas)
mit der Absicht auf Suche nach den Wüstenelefanten zu gehen?(Falls das an einem Nachmittag geht?)Wir haben gelesen, dass man in Doro Nawas die Möglichkeit hat auch auf der Terrasse im Bett zu übernachten - ist das vorher anzumelden? Geht das überhaupt - denke da an Stechmücken und Co.Würde es sich lohnen den versteinerten Wald anzusehen? Wie können wir uns diesen vorstellen? (Haben gegoogelt, aber nicht was gesehen, dass uns auf Anhieb gefesselt hat)


Wir waren im August 2008 2 Nächte in Doro Nawas. Die Lodge liegt in bequemer Fahrdistanz zu Twyfelfontain etc. Die Landschaft im Damaraland ist traumhaft schön. Die Bungalows haben alle einen tollen Blick in die Einsamkeit. Die Betten können sehr einfach herausgerollt werden. Wegen der Nachttemperaturen haben wir darauf schweren Herzens verzichtet. Für die Fahrt zu den Wüstenelefanten benötigt man Glück und wohl auch die richtige Arbeitszeit. Wir hatten Wahnsinnsbegegnungen mit den Eles aus nächster Nähe im Sonnenuntergang. Während des Sundowners mussten wir vor Ihnen fliehen..... 🤩
Doro Nawas ist eine tolle Lodge, hat aber auch Ihren Preis.

Etosha
Unser Reisebüro meinte, dass wenn wir Tiere sehen wollen, wir besser mit einer privaten Lodge bedient wären, als mit den Camps.


Das ist bestimmt Geschmackssache. Ich kann Annicks Meinung nur unterstreichen. In Okaukuejo mit einem Glas Wein am beleuchteten Wasserloch sitzen, die Tiere in ihrem Verhalten mit Zeit und Ruhe beobachten, das ist schon toll!

Ist es ok den Fishriver Canon auszulassen? Oder ist er Vergleichbar mit dem Grand Canyon?

Fish River Canon ist schön, würde ich aber auch weglassen.

Wo gibt es Erdmännchen? Wäre toll eines zu sehen.

Wir haben Erdmännchen auf Koiimasis in den Tirasbergen, auf der Bagatelle Kalahari Game Lodge und auf der Rostock Ritz Desert Lodge gesehen.


Viele Grüße
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2012
1'816 Beiträge · seit 200813. Nov. 2009 · #13
Hallo,
habt Ihr Euch in Swakop schon mal das Cornerstone Guesthouse angeschaut? wir waren im Sept. dort und es war das schönste unserer Reise.

Zum Etosha: ich würde auch auf jeden Fall im Park übernachten. wir waren in Okaukuejo, über die anderen kann ich nichts sagen - tagsüber waren wir mal in Halali, hat uns von der anlage her nicht so gefallen -. Aber es war halt September = Trockenzeit. Wenn man bei Sonnenuntergang aus dem Park raus muss, verpasst man eigentlich das beste - Nashörner haben wir nur nachts gesehen.Schlecht für Fotos😠
Wir haben auch keine geführte Tour gemacht, sondern sind auf eigene Faust gefahren. Die Touren sind sehr teuer und wir hatten nicht den Eindruck, dass die Guides so unheimlich kompetent sind. Wir wurden mehrfach von einem Guide -auf einer Straße getroffen - gefragt, was an diesem oder jenen Wasserloch gerade los sei. Die geben einem dann auch Hinweise.

Viel Spaß beim Planen
Boris
6'152 Beiträge · seit 200613. Nov. 2009 · #14
Hallo Leila,

die Unterkünfte von Euch sind alle hochpreissig - aber es lohnt
sich. Wir waren schon in Villa Verdi ist o.k. .
Bei den verschieden Kulala Unterkünften- sind alle genial-
vorteil Direktzufahrt zum Sossusvlei - aber nicht alleine
sondern mit Guide-.
Doro Nawas -- ist einfach traumhaft, grosszügige Bungalows- auf der Terasse zu schlafen und den Sternenhimmel zu beobachten- unvergesslich- Aussendusche usw.
- wir hatten auch das Glück jede Menge Wüsten-
elefanten zu treffen.
Ongava - hat auch ein Wasserloch - da haben wir Löwen
Giraffen usw. gesehen. Okaukuejo - einmal hatten wir viele
Tiere - einmal so gut wie keine gesehen- war nach Regen.
Bei Onguma - wir waren im Tented Camp - ist spitze-
nahe an Namutoni ebenso Mushara Qoutpost -
Da ist es egal welches Camp Ihr nehmt - in beiden haben wir
uns sehr sehr wohlgefühlt.
Vielleicht hat Dir das etwas geholfen . Viel Spass bei der
weiteren Planung.
Lieben Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
33,1k Beiträge · seit 200613. Nov. 2009 · #15
Hallo Leila,

hier meine Meinungen und Antworten:
Der Schwerpunkt der Reise sollen die Tiere sein, gefolgt von der Natur- und Landschaft. Wir mögen sehr gerne Tiere und finden es immer wahnsinnig toll in der freien Natur auf Tiere zu treffen. Gehen aber weniger gerne in den Zoo. Wir möchten gerne möglichst viele (verschiedene) Tiere sehen, werden aber leider auf Capprivi verzichten (zu weite Fahrt) und so leider keine Flusspferde sehen können, was mich etwas traurig stimmt. Auf Namibia sind wir vor 1-2 Jahren per Zufall durch einen Bericht in einer "Wohnzeitschrift" gekommen, der uns fasziniert hat. Es war der Bericht (als Reisetipp) für eine Lodge in Namibia – und der Eindruck entstand, dass es mit Glück möglich sei, Abends auf der Terasse seiner Lodge zu sitzen, während z.B. ein Elefant gemütlich daran vorbeispaziert. Das wäre ja wirklich ein Traum. Aber uns ist bewusst, dass dazu leider eine grosse Portion Glück gehört – aber vielleicht kann man dem Glück etwas nachhelfen, indem man schon mal die Lodges wählt, wo das überhaupt noch am ehesten vorkommen könnte.
Tiere wirst Du satt in Namibia sehen. Und nicht nur in den Nationalparks, sondern auch bei der Autofahrt werden Euch immer wieder Antilopen und Warzenschweine begegnen. Zudem gibt es auf fast allen Farmen reichlich Tiere zu sehen. Die, die jeder Afrikareisende sehen will, d.h. Elefant, Löwe etc. bekommt ihr jedoch im Allgemeinen nur in den Nationalparks (Ausnahme Kaokoveld/Damaraland) und auf den großen privaten Schutzgebieten/Lodges (z.B. Erindi, Ongava) zu sehen. Flusspferde findet ihr im Caprivi und auf einigen Farmen (Erindi, Mount Etjo). Wenn Ihr keine "Zoo-Fans" seid, dann würde ich z.B. Unterkünfte wie Ohanadja Lodge, Okapuka auslassen.
Sossusvlei (Kuala Desert Lodge od. Kuala Wilderness Camp) - Ich habe etwas Mühe mir das ganz vorzustellen - wie gross ist die Sanddünen-Wüste? Und wie genau kann man diese Besuchen? Das Reisebüro meinte, dass eine Strasse bis zu einem Parkplatz führe und ab da (wenn man ohne 4x4 unterwegs sei) ein Bus einem weiter führe. Ja und dann? Irgenwie ist es für mich sehr schwierig zu erfassen, was da auf uns zukommt Ich habe gelesen, dass die Sossus Dune Lodge die einzige im Namib Naukluft Park sei - unser Reisebüro meinte jedoch, dass die d.L.Kualo Desert Lodge gerade so gut gelegen sei wie die Sossus - einfach an einem anderen Ort und die Dünen in etwa in der gleichen/ähnlichen Zeit dann zu erreichen seien und dass auch die Sossus D.L. ca. 60min. Fahrzeit von den Dünen entfernt ist. Stimmt das? Kann man die Dünen am Nachmittag besuchen (mit Abenstimmung) und dann am Morgen früh bei Sonnenaufgang um anschliessend weiterzufahren? Oder würdet ihr davon abraten?
Ich würde in einer der Kulala Lodges übernachten. Traumhaft schön gelegen, gutes Essen, ausreichender Service, gute Sossusvlei Touren. Mein Favorit bleibt das Desert Homestead, ist jedoch einiges weiter vom Sossusvlei entfernt. Ihr könnt, wie auch schon erwähnt, die letzten paar Kilometer mit dem eigenen 4x4 fahren, den - meiner Meinung nach absolut überteuerten Shuttle nehmen -, andere Reisende mit 4x4 fragen ob sie euch mitnehmen, oder eben wandern ("Der Weg ist das Ziel").
Swakopmund (Guest House) (Hier möchten wir natürlich nach Walvis Bay und Cape Cross um die Robben zu sehen Vielleicht auch Flamingos?
Macht es Sinn dort eine Fahrt zu machen, oder ist das einfach mal wieder so typisch Touristenmässig..kommerziell? / Unpersönlich...
Ich finde die Delfin/Robbentour ein Muss und auch wenn ihr dort - wie wahrscheinlich nirgendwo anders auf eurer Reise - andere Touristen in größerer Zahl sehen werdet, ist es dennoch nicht fürchterlich unpersönlich. Ich persönliche empfehle Levo Tours (Boote mit max 10-12 Personen), im Gegensatz z.B. zu den Katamaranen mit gerne mal 40 Leuten auf den Boot.
Twyfelfontain (Doro Nawas)
Ich persönlich habe mit Doro Nawas nur schlechte Erfahrungen gemacht und höre dieses auch viel. Absolut überteuert und kein (!) Service. Aber ich war auch das letzte Mal dort vor ca. 10 Monaten... es mag sich also vieles geändert haben. Mein Tipp: Grootberg Lodge.
Etosha
Unser Reisebüro meinte, dass wenn wir Tiere sehen wollen, wir besser mit einer privaten Lodge bedient wären, als mit den Camps. (Ev. mit einer geführten Tour, da die Inhaber wissen würden, wo "ihre" Tiere seien) Aber wie ist das denn? Löst man jedesmal ein Ticket um in den Park (wenn man das Gelände der priv. Lodge verlässt) zu gehen - es fällt mir schwer mir das richtig vorzustellen. Die Camps im Park - sind die Überlaufen? Oder würde es von der Tierbeobachtung doch besser sein, im Camp im Etosha zu übernachten? Die Bilder der Zimmer sehen ja ansprechend aus aber wenn sich da die Leute tummeln...hmmm..?
Ich würde mal behaupten, dass das einzige was einen veranlasst im Park zu übernachten die beleuchteten Wasserlöcher in Okaukuejo, Halali und Namutoni sind. Beleuchtete Wasserlöcher findet ihr jedoch auch auf den größeren Lodges um Etosha herum. Ongava ist da z.B. empfehlenswert, Onguma ohnehin. Ich persönlich übernachte nicht mehr in Etosha (obwohl wir als Namibier 25% Rabatt bekommen) und empfehle es auch nicht, da ich das Preis-Leistungsverhältnis dort für eine Schande halte. In den Camps, da relativ groß, wirst Du auch andere Reisende und sogar mal einen Reisebus sehen, ansonsten wirst Du außer Tieren und Landschaft nicht viele "störende" Menschen sehen.
Es wären dann zur Auswahl:
Epacha Game Reserve oder Engava Lodge und
Mushara Outpost oder Onguma Plains (The Fort)- falls sich der riesige Aufpreis lohnt...
Alle Unterkünfte von Mushara und Onguma sind einfach ein Traum. Teuer, aber jeden Cent wert! Ongava spielt in einer ähnlichen Liga, ist jedoch nicht ganz so pompös, da auch älter. Jedoch ist hier die Tierbeobachtung großartig und es liegt am nächsten am Park. Epacha ist wie ausgestorben und vielleicht aufgrund der aufkommenden Langeweile und Frust des Personals auch servicemäßig ein absoluter Flop. Tierwelt ist hier mau. Ansonsten würde ich in jedem Fall zu einer Übernachtung auf einer Gästefarm um Etosha raten. Fahrt von hieraus nach Etosha rein, genießt aber ansonsten das preisgünstigere, familiäre Übernachten auf einer Farm. Mein Tipp: Vreugde Guest Farm (Achtung, häufig 6-9 Monate im voraus ausgebucht)
Unser Reisebüro meinte, dass es keinen Sinn mache mehrere Unterkünfte (wenn dann zwei) zu wählen, stimmt das?
Kommt sehr auf die Gesamtzahl der Nächte an. 2-3 Nächte pro Unterkunft reicht für mein Empfinden.
Ist es ok den Fishriver Canon auszulassen? Oder ist er Vergleichbar mit dem Grand Canyon?
Vergleichbar ja, so eindrucksvoll nein, auslassen meiner Meinung nach absolut kein Problem (aber auch da gibt es gegensätzliche Meinungen).
Trotzdem - hättet ihr uns empfohlen von dem vielen das wir auslassen nochmals zu überdenken ob wir die Epupa Falls (ich nehme an dort hat es keine Flusspferde, oder?) und den Hoba Meteoriten wirklich auslassen sollen. Oder habt ihr weitere Tipps für uns?
Epupa Falls ist sehr schön und sollte bei einer Reise ab 3 Wochen Länge auf Eurem Reiseplan stehen. Ansonsten ist es eher nicht der klassische Einstieg nach Namibia. Der Hoba Meteorit ist keinen Abstecher wert, wenn ihr aber Onguma o.ä., d.h. im Westen von Etosha übernachtet, könnt ihr da mal kurz hinfahren und auf dem Weg den Otjikotosee bestaunen.
Wo gibt es Erdmännchen? Wäre toll eines zu sehen.
Vor allem in der Kalahari, aber auch auf einigen Farmen (eher "zahme" dann). Nicht zu verwechseln mit Erdhörnchen, die es praktisch überall gibt!

Sonnige Grüße & viel Spaß noch bei der Planung,
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2009
79 Beiträge · seit 200913. Nov. 2009 · #16
Hallo Leila,

vor gut einem Jahr stand ich auch vor meiner ersten Reise nach Namibia (wird nicht meine letzte sein, aber nächstes Jahr steht erst mal ein anderes Reiseziel auf dem Plan).

Zum Etosha haben wir uns auch lange überlegt was wir machen sollen. Im Park / außerhalb des Parks? Wir haben dann unsere Tour nach unseren Wünschen von einem Unternehmen zusammenstellen lassen und haben empfohlen bekommen die Nächte im Park zu verbringen. Und im Nachhinein bin ich super froh. Zwar weiß ich nicht, wie außerhalb die Unterkünfte sind, aber ich fand alle drei Camps schön (waren allerdings Camper und haben z.B. selbst gekocht / gegrillt) und was ich besonders gut fand war die Ruhe am Wasserloch. Zwar war es schon recht voll, aber alle haben sich zum Glück richtig ruhig verhalten und es war einfach beeindruckend bis tief in die Nacht am Wasserloch von Okaukuejo zu sitzen und die Tier zu beobachten. Auch am morgen direkt im Park zu sein ist sicherlich ein Vorteil, denn du kannst sofort los zum Game Drive. Diese Erfahrungen möchte ich nicht missen.

Thema: Fish River Canyon: Ich kenne sowohl den Grand Canyon wie jetzt auch den Fish River Canyon. Vom reinen Canyon ist der Grand Canyon noch ein bisschen beeindruckender. Allerdings war ich dort nie allein, sondern immer mit vielen Menschen. Am Fish River sind wir bestimmt zwei Stunden oben lang gelaufen und haben uns einfach dort niedergelassen, ohne nur eine andere Person zu treffen. Das war ebenfalls sehr beeindruckend. Bei 10-15 Tagen würde ich aber auch andere Ziele vorziehen.

Thema: Touren in Swakopmund: Für mich persönlich ist eine Little Five Wüstentour ein absolutes Muss. Ich war so beeindruckt!!!!!

Zu dem Thema Unterkünfte kann ich nicht so viel sagen, da ich es bevorzugt haben schön zu campen und wie gesagt wir uns auch in der Regel selbst verpflegt haben. Da hast du aber ja auch schon einige Tipps hier bekommen.

Viele Grüße
Achim
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1'125 Beiträge · seit 200613. Nov. 2009 · #17
Hallo, Leila,
Du hast tolle Tipps gekriegt. Ich selber will nur einen winzigen Teil beitragen, nämlich zum Sossusvlei.
Ca. 4 km vor dem Vlei ist in der Tat ein Parkplatz. Mit Vierradantrieb kannst Du weiterfahren. Ich habe es nie gemacht, obwohl ich einen alten Landrover fahre, der das mühelos schaffen würde. Ich bin fünf Mal vom Parkplatz zum Vlei gewandert; es gehört zum Schönsten, woran ich mich erinnern kann. Nördlich der Piste (also rechts davon) kommst Du durch wunderschöne Sandformationen - ohne Fußspuren, nur Deine eigenen. Es geht rauf und runter (also etwas anstrengend) - aber ich kann es empfehlen.
Viel Vergnügen - es ist eines!
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
Themenstarter16 Beiträge · seit 200913. Nov. 2009 · #18
🙂 Hallo Zusammen

Nochmals ganz herzlichen Dank für die vielen Tipps und Anregungen! 🙂 Ganz klar ist jetzt schon mal eine Übernachtung im Etosha Park selber mit eingeplant (Okaukuejo) und ich studiere noch an einer zweiten im neuen Onkoshi Camp herum.Einfach wahnsinnig teuer 🙁 War jemand von Euch mal in Onkoshi?

Bei Onguma frage ich mich immer noch, ob das Fort (mit dem wahnsinngspreis ..uff) wirklich das richtige für uns ist, oder ob wir doch lieber das etwas günstigere Tented Camp wählen sollen, das dafür direkt bei einem Wasserloch ist. Weiss jemand ob man vom Fort aus auch auf das Wasserloch sehen würde?
Bin aber auch noch am hin- und herstudieren wegen Mushara Outpost. Liegt diese Lodge auch an einem Wasserloch, wo sich Abends noch Tiere beobachten lassen? Wäre einfach einiges günstiger....

Also das wären dann jetzt 2 Übernachtungen in Ongava Tented Camp, 1 in Okaukuejo, 1 in Onguma und dann eventuell noch 1 in Onkoshi. Würde das reichen um ganz sicher viele Tiere zu sehen inkl. Nashörnern 🙂 ?

Auch steht bei uns jetzt Kalahari auf dem Programm - danke für die Anregungen!! 🙂 Nur, was spricht für Bagatelle Kalahari Game Ranch und was für Intu Africa Game Lodge? Kennt jemand beide? Bei der Intu Africa Game Lodge gibt es eigentlich dann noch 3 verschiedene: Zebra/Camelthorn/Suricated Tented Camp.

In Swakopmund haben wir auf jeden Fall nun 2-3 Nächte eingeplant 🙂 und sind gerade noch Eure tollen Tipps am angucken ...

Ja, und was mich jetzt ganz ganz Neugierig gemacht hat - Flusspferde in Erindi?? 🙂 🙂 🙂 Das wäre ja super toll! Hab mal gegooglet.. gibt es da nur die Old Traders Lodge? Oder auch noch andere Lodges? Könnt ihr mir was empfehlen? Würden wirklich einfach wegen den Flusspferden hinfahren. Wie viele Nächte müssten wir dort übernachten?

Vielen vielen Dank für Eure wirklich total netten Tipps, die uns wirklich weitergeholfen haben!

Liebe Grüsse leila
3'383 Beiträge · seit 200913. Nov. 2009 · #19
Hi Leila,

wir waren selbst auch noch nie in Namibia und planen schon länger wie die Weltmeister.

Siehe dazu vielleicht auch meinen Beitrag. Der ist gleich ober Dir (oder unter Dir, egal ...)
Einen Rat könnte ich Dir aber geben: wir schauen immer gern bei www.holiday-check.de nach. Dort sind sehr viele Unterkünfte bewertet und so hast Du zumindest mal einen evtl besseren Überblick.
Nur mal so ein Tipp ...

Viel Freude beim planen,

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
5'538 Beiträge · seit 200813. Nov. 2009 · #20
Hallo Leila,

Onkoshi Camp kenne ich nicht, aber wenn Du in Ongava und Okaukuejo bist, hast Du riesige Chancen, alles am Abend zu sehen, was man sich erträumt. Ich würde ohnehin Halali, auch wenn die Beurteilung unterschiedlich ist, wegen des guten Wasserloches unbedingt einbeziehen. Ich habe dort in diesem Jahr und im letzten Jahr pünktlich zum Sonnenuntergang immer wieder größere Elefantenfamilien gesehen. Onguma - ich kenne nur das Bush Camp. Freunde waren im Fort und waren total begeistert. Vom Fort aus sieht man in die Etosha.

Ich kenne die Zebra Lodge, Bagatelle und die Anib. Die optisch schönste ist die Bagatelle, die meisten Tiere hat die ebenfalls sehr schöne Zebra Lodge. Da kannst Du dann auch - wenn auch in einem großen Gehege - eine Pirsch auf Löwen machen. Die sind aber in der Etoscha schöner und wenn Du 3 oder 4 Tage in der Etoscha bist, solltest Du auch das nötige Glück haben.

In Erindi gibt es nur die Old Traders Lodge. Die ist nicht billig, die Game Drives haben mir nicht so gut gefallen, aber das Wasserloch direkt an der Lodge ist genial - Hippos, Kroks, Marabus, gelegentlich kommen auch die Elefanten da hin, Giraffen usw. Ein schöner Abschluss.

Weiterhin viel Spaß bei der Planung

Gerd

PS: Die Game Drives waren mir zu hektisch. Alles wollte Löwen, Elefanten und/oder Leoparden sehen und da ging es zielgerichtet drauf los. Man hatte gar keine Muse, auch die anderen Tiere in Ruhe zu betrachten.